CURRICULIM VITAE
NAME Man Ricune , Narrald, Keng
DATE OF BIRTH lw b
4 28, ges
‘aeeidn F hamch. g maduralireds)
FAMILY ey, | \ HithA
mom Labor Laur, Palle Law Publre Admndralicn
ACADEMIC POSTS HELD (ack F raone fant 1430-33
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President Sahn
nary along barn iadrati
Pho bd, dew, Yeates # Ly aus, 1436
REFERENUES sisi. 3 Mus i = Purud= Ws « a
C. A. Chania - Young. Swath = Beak, - bon 7 .
PRESENT ADDRESS 4 | Une YHo640, byt) 22 :
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ADDITIONAL REMARKS
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Drs Ewald Fabian 139 West 95 St., NeYeCe
< at
*,.
Herr Mankiewicz, Interpret im franzoesischen Internierungslager
_ Ueber die Leiden der deutschen Fluechtlinge in den schlecht organisier-
ten Lagern Frankreichs, die oft genug von nicht geradex wohlwollenden Behoer~
den gelextet wurden, ist die Oeffentlichkeit hinreichen unterrichtet worden.
Hier soll ergaenzend mitgeteilt werden, wie eine besonders unerfreuliche Er-
scheinung unter den "franzoesischen"Seamten" es gich zur Aufgabe machte, dte-
jenigen zu schikanieren und 2u quaelen, die sich freiwiltig in den Dienst
Prankreichs waehrend der Dauer des Krieges stellten, indem sie sich in vor-
cegchrittenem Alter als prestataires (Arbes tenoldayer: meldeten.
In dem bekannten Militaerlager Chambaran (Isere/ und spaeter in Le
Cheylard (Ardeche) war eine der maechtigsten Personen der Interpret und
Vertreter des 2ieme Bureau, ein vor wenigen Jahren naturalisierter deutscher
Assessor aus Frankfurt aeM., Mankiewlcze Es war ihm peinlich, dass seine Le-
bensgeschichte in ganz kurzer Zeit im Lager bekannt war. Denn seinex fruehe-
‘rer Vorgesetzter, ein Landgericntsrat aus Frankfurt,war unter den Internier=
ten. Empoerend war schon unser Empfang im Lager. Unter Fuehrung und. Billi-
eung des Mankiewicz durften dunkelste Gestalten, alkoholisierte ehemalige
Fremdenlesionaere, die schon laenger im Lager eine Vorzugsstellung genossen,
die won anstrengender und entbehrungsvoller Reise erschoevften Fluechtlinge
wie Schwerverbrecher behandeln. Man fiel ueber das geaamte Gepaeck, das an
sich schin reduziert war, her. —s wurde mit Behagen durcheinandergewuehlt
und nach allen Regeln der Kunst bestohlen. Leibes- und lashenrevision wur-
den nicht ausgelassen. In Haufen wurden neben den persoenlich wichtigsten
Dokumenten auch Familienbriefe und Photos, wissenschaftliche Rueexerek Pue-
cher, Fuellfederhalter, Briefpapier entgegen jeder sonstigen Anweisung in
Lagern "konfisziert". Jede Rueckgabe wurde auch nach Wochen, als die Lage
durch den Vormarsch der Deutschen veber Lyon hinaus immer bedrohlicher wur-
de,verweigert. Mehrfache Interventionen bei diesem Mankiewicz, der dafuer
allein zustaendig war, wurden von ihm voller Hohn gurueckgewiesen. Hin
ploetzlich notwendiger Abmarsch aus dem Lager war klar ersichtlich. So woll+
ten die Internierten wichtige Papiere, die den Feinden nicht in die Haende
fallen sollten, retten. Aber alle Vernunftsgruende halfen nichts. So ereig-
neten sich denn bei dem Aufbruch mitten in der Nacht - die vorrueckenden
Deutschen waren nicht weit von uns - die unglaublichsten Szenen, Einige we-
nige Dokumente wurden eiligst in die aufgeregte Menge zur ‘erteilung gewor-
fen, Das meiste ist auf irgendeine Weise verloren gegangen oder in letzter
Minute haufenweise verbrannt worden, gleichgueltig ob es sich um Doktor-
diplome, Pruefungszeugnisse, Ceburtsscheine, auch wertvolle Briefmarken-
sammiungen nandelte.
Herr Mankiewicz sorgte auch dafuer, dass die Zensur der Briefe, die ihm
unterstand, so gehaessig und so langsam wie moeglich vor sich ging. Sein gan-
zes Verhalten war typisch fuer Renegaten seiner Art. Im Gegensatz zu ihm er-
wiesen sich die meisten Bewachungsmannschaften, ja auch Offiziere, auf dem
Fluchtmarsch als Kameraden, die in der gleichen Lage waren und die einen g e-
meinsamen Feind hatten. Mankiewicz hat nicht einen Augenblick von seiner ge-
haessigen Haltung gegenueber den deutschen Fluechtlingen abgesehen.
Er soll sich gegenwaertig im freien Anerika aufhalten, er wird ver-
mutlich zu der Rolle des Fluechtlings zurueckeefunden haben.
Herr Dr. Mankiewicz, ein judiscner Hechtsanwalt aus #Yrank=
furt, verliess Deutschland legal im Jdanre 1943. dunacnst sucnte er
Anschluss an Emigranten und arbeitete eine Zeitlangtin aem Genter
Comité pour le Placement des Réfugies tntellectuels. Seit 1954 ar=
beitete er an dem Institut du Droit Comparé der Universitat uyon
unter Professor Lambert. br kniipfte Bezienungen Zu aden deutscnen
Konsul an, mit dem Ergebnis, duss das Institut alle Bucher uber
Nazirecht gratis erhielt, worauf Prof. Laubert besonders stolz war.
sq verwandelte Mankiewicz ein wissenschaftliches Institut in eine
Propaganda—Abteilung des Lyoner deutscnen Konsulats. An der Univer=
sitat Lyon studierten viele deutsche studenten (Nicht-Hwigranten).
Die Zahl war so gross, dass einer der Finrer der sogenunnten Deutsche
studentenschaft, ein Nazi namens Doerr aus Heidelberg, aut eine
Pournée nach Lyon geschickt wurde. Im Zusammenhang damit stehen Ke=
den des deutschen Staatsrechtglers Prof. Grimm, acer sich als Ver=
teidiger der Fememorder einen Namen gemacht hat.
| Wenn prominente Nazis nach Lyon kamen, um als wissenschaft=
Ler verkleidet die Universitat au pesuchen, hat swlankiewlcz regel=
missig als VUebersetzer gearbeitet. Nepen wankiewicz hatten ale Na=
tionalsozialisten noch andere Stiitzpmnkte in Lyon, 4.5. den aeut=
schen Lektor und einen Assistenten am physixalischen Institut. ver
Einfluss der Nazis in Lyon war So gross, dass sie der franzosischen
Regierung offen den Vorschlag machten, an aer Universitat ein Meut=
sches Haus zu errichten, was fir wankiewiez eine Hauptposition be=
deutet hatte.
vankiewicz schrieb ein Buch Uber das Nazirecht, das zur Ka=
tegoriep~ der sogenannten "“opjektiven" sucher gerechnet werden muss,
denn der wesentlichste Tatboestand, wonach alle uns gelautigen
Rechtsvegriffe in Deutschland ausgeschaltet sind, fehlt in alesem
Mankiewicz bekehrte sich in auffalliger weise Zul Katnoli=
zismus und wurde naturalisiert. Als der Krieg ausbrach, bezog acer
frische Patriot eine sichere Stellung als Dolmetscher in adem Kon=
gentrationslager Chambaran (Istre). In diesem Konzentrationslager
natte Mankiewicz die Pflicht, die einlaufenue Posi gu prifen. Sein
Kollege aus dem physikalischen [Institut prifte ule ausgenenae Post.)
Gr hat diese Stellung dazu verwandt, um hunaerte von Briefen zu un=
terschlagen. @inmal beschwerten sicno die Hmigranten, woraur eine
Durchsuchung seines schreibtischs stattfand, weiche die Beschweraen
durchaus bekraftigte.
Yankiewiez hat ferner mit allen Mitteln zu verhinaern ver=
sucht, dass Frauen ihre eingesperrten ilanner besuchen durften, und
hat sich bei jeder Gelegenheit in despektierlichen Aeusserungen und
Beschimpfungen gegen die internierten sigranten, seine triuhneren
Landsleute, ergangen. Auch hat er regelmissig aatur pesorgt, dass
Entlassungen mOglichst spit erfolgten und zgugesicherte gntlassungen
verzogert vurden. OD er dies getan hat, um an Bestechungen Zu pro=
fitieren, lasst sich nicht nachwelisen. gweitelLsfrei ist, aass die
Lagerverwaltung in Ghambarau, su der er zehorte, dusserst korrupt
war und sich 2b. von den Bmigranten ihre eigene Binrichtung be=
zahlen liess.
Ueber die fatiskeit des Herrn mankiewiez wahrend der
Besetzung Lyons durch die Deutschen ist leider nicnts pekannt. is
ist zu vermuten, dass er - wie alle deutschsprechenden Franzosen
als Uebersetzer fiir die Besatzgung dieser Stadt arbeitete.
Herr Mankiewicz ist in den Vereinigten Staaten mit
einem franzdsischen Pass als offizieller frangésischer beamter ein=
gereist, und zwar mit einer angeblicnen Anstellung an einer franzd6=
Sischen Schule in Shanghai, obwohl sowohl die Juaische Abstammung
wie ale spate Naturalisierung zwingende Griinde sind, dass er nicht
im offiziellen Lienst stehnen kann. ks ist nicht anzunenmen, aass er
nach Shanghai weiterreisen wird.
Dr Mankiewicz ist juedischer Abstammung, katholisch getauft, Sohn
des Justizrats Mankiewicz in Frankfurt am Main und als Gerichts-
assesor daselbst taetig gewesen. ir wurde wegen seiner juedischen
Abstammung entlassen, als Hitler ans Ruder kam und emigrierte nach
Frankreich, wo er in Lyon am Institut de Droit Compare eim Stelle
als franzoesischer Soldat im Dienste des " zweiten Bureaux(Spionage-
dienst). Er wurde dem Lager Chambaran (nahe Grenoble) als Dol-
matscher zugeteilt und ueberwachte in dieser Higenschaft die
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Arg onilaga eowesen waren und auf "uersprache hochgesteliter “ersonen des
deutschennRéfugies, die in dem Lager konzentriert waren und hier
nach Pruefung als. Prestataire,d.h. franzoesische Arbeitssoldaten
einberufen wurden. Die Pruefung erfolgte im wesentlichen durch
Mankiewicz selbst; der Hauptmann,der die lompagnie befehligte,
seine Offiziere und Unter-Offiziere uveberliessen ihm die meiste
Arbeit und mischten sich so wenig wie moeglich in seine befugnisse
herein.
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\.. zeigte sich bei seiner Aufgabe ruecksichtslos, brutal und von
niecriger menschlicher Gesinnung. ir ist der Typus des Verraeters,
der um seines eigenen Vorteils willen seinesgleichen ins Unglueck
stuerzt. ir suchte die an sich gutmuetigen franzoesischen Offiziere
zu scharfen Massnahmen gegen die Gefangenen aufzustacheln, die,
meistenteils Akademiker zwischen 48 und 55 Jahren ohnehin aufs
é 7 aa
schwerste durch die ungewohnten Arbeitem, Strassenbau, Baeumefaellen
u.es.wW. litten. ‘enn von den einzelnen Leuten Klagen und Beschwerden
irgend welcher Art bei den Uffizieren vorgebracht wurden, so riet
er regelmaessig dazu, sie zurueckzuweisen und wuederholt empfahl
er,Beschwerdefuehrer einfach mit Arrest zu bestrafen. Bei der
Durehsuchung des Gepaecks der Neuankommenden beschlagnahmte er
alles schriftliche und ueber die Befehle hinausgehehd such saemtliche
Photographieen der Frauen und Kinder der kuenftigen Arbeitssoldaten.
Er war durch keine Bitte zu bewegen,diese herauszugeben. Er fuehrts
die Postzensur durch und hat mit allen Mitteln die an sich harten
Bestimmungen( nur einmal woechentlich durfte einé Postkarte geschickt
werden) verschaerft . Einen Teil der Karten schickte er mit der
Begruendung nicht ab, dass sie unleserlich seien, einen anceren,
weil sie moegliicherweise geheime Nachrichten enthalten konnten, und
genau so verfuhr er bei der Zensierung der ankommenden Post. Wenn
in der Zeit der Besetzung von Paris durch die deutschen Truppen
die Lagerinsassen zum Teil zwei Monate, fast alle viele ‘ochen ohne
Nachrichten vo ihren/familien und daher in den schwetsten Sorgen
waren und umge@chrt die Frauen auch um ihre Maenner, so ist dies
vor allem auf dies Verhalten von Mi. zurueckzufuehren. Zeitweise
zerriss er einfach die ganze Korrespondenz. Dem Schreiber dieses
Berichtes, der dies alles von Mai ab miterlebt hat, versicherte
ein absolut zuverlaessiger Lagerinsasse, der schon im Winter vorher
dort gewesen war, ein fruehrer sehr geachteter Rechtsanwalt aus
Berlin, dass M. im Winter die Post vielfach einfach in das Feuer
geworfen hat.
Dl ey”:
a2 em
franzoesischen politischen und Geisteslebens freigelassen waren;
erst im lai, bei Beginn der Nazi-[nvasion, wurden sie wieder ins
Lager geschickt. Zahlreiche von ihnen hatten vorher in Deutschland
und dann im Frankreich den Kampf gegen die Nazis und Nazi-Deutschland
mit Mut end Bnergie gefuehrt und die Namen mancher von ihnen sim
wohlbekannt. Ae traegt die ~chuld daran, dass die Pruefungen fuer
wbtidg diel Eignung dieser “aenner fuer den Arbeitsdienst in Frankreich
so langsam vor sich gingen, dass taeglich nur 6-12 Personen von ihm
"verhoert" wurden. Dabei suchte er vor allem die beziehungm™m Zu
ermitteln,die diese Maenner zu politischen Persoenlichkeit@ der
Linken, vornehmlich zu Sozialisten und Radikalen hatten. Lr vertrat
den Standpunkt, dass die frueheren Freilassungen durch persoenliche
Beziehungen erfolgt und alle diese Refugies verdaechtig seien. if
meldete diese Beziehungen durchweg dem zweiten Bureau und suchte
dadurch Maenner der franzoesischen Linken bei den Militaers ver-
daechtig zu machen. li. hat sich nach Kraeften bemueht, den f:anzoe-~-
sischen Offizieren die Gesinnung der Lager-Insassen zu verdaechtigen,
und wenn die Lager-Insassen nicht zum ueberwiegenden Teil aus politisch
einsichtigen und besonnen Menschen bestanden haetten, so waere
die Folge seines Verhaltens eine tiefe irbitterung gegen das Land
gewesen, in dem sie ihr Asyl gefunden hatta@m.
Im Verlauf des Juli, also schon Wochen nach Abschluss des \Waffenstill-
stands wurde die Handhabung der Zensur durch M. so skandaloes,und die
Stimmung so erbittert, dass einer der Lager-Insassen, ein Familienvater
der durch Mts Schuld ueber 6 ‘Jochen von seiner Frau und seinen vier
Kindern keine Nachricht hatte, dem Hauptmann des inzwischen nach
Le Cheylard verlegten Lagers sagte:" Jagen Sie den Mann davon, sonst
gibt es ein Unglueck; er hat seine Religion verraten, er hat sein ?
Vaterland verraten, seien Sie sicher, er wird auch Frankreich verraten.
Der Hauptmann, der ebenso wie die anderen Offiziere bis dahin li. hatte
gewaehren lassen, aus Furcht vor seinen beziehungen zum zweiten Bureau,
nahm ihm daraufhin die Zensur der Post ab. Er versammelte die Mannschaf-
ten und erklaerte, dass er sich um die Post selbst kuemmenr wuerde,
sie wuerden wohl verstehen, was er mit dieser Geste sagen wollte.
kurz darauf wurde li. demobilisiert.
In den Gespraechen, die Mi. fuehrte, und in seinem Verhalten zeigte
er sich politisch als Gegner der Demokratie und als anhaenger auto-
ritaerer Gedankengaenge, und dies erklgert wohl manches in seinem
was der Schreiber dieses Berichts in jenen Monaten erlebt hat,in
denen an Verfallserscheinungen in Frankreich kein Mangel war. «enn
M. jetzt anstatt gemaess den " Arierbesti mungen’ denaturalisiert
zu werden,mit einem franzoesischen Pass und angeblich mit einer otellurg
fuer ein von der franzoesischen Regierung-.unterstuetztes [Institut
in Shanghai hier eingetroffen ist, so,ist schaerfstes liisstrauen
geboten und groesste Vorsicht am Platze, solange dieser Mann sich
auf amerikanischem Boden befindet. ~
Verhalten. Es war sowohl politisch als auch moralisch das Verwerflichste ,
November 26, 1940
Dear Heihanns
I am enclosing your letter from Morgenthau
and the curriculum of Pierre-Ouint which you sent me
long ago.
It is only now that I have been able to get
some information sbout Mr. Monkhewi es He is known to
Dr. Gumbel as a pro-fascis 0, being a German Jew became
a French citizen, and later treated the German Jews very
badly in the French concentration camp where he worked as
ea French interpreter. Details about him can be given by
people who were in the concentration camp under hin and who
are now in Nev York. He also wrote a book in favor of the
Wasi legal system and was in constant relations with the
Cerman consulate at lyon, Gumbel's opinion is shared by
Gurvitch, So I thin’: we can close his case here.
As to Pierre-Guint, you say yourself that he was
not a teacher and so he cannot be considered under this plan.
Regarding the third man, J. P. Haeeart, I have no
information, tut I shall go on trying to secure material about
hime
Cordially yours,
Else Staudinger.
Dr. Edward Heimann
fre Hew School for Social Research
66 Yest 12th Street
New I,rk City
Enclosure
\\
THE NEW SCHOOL
FOR SOCIAL RESEARCH
66 W TWELFTH ST NEW YORK
April 5, 1941
Dr. Herbert Solow
Hotel Brevoort
Fifthz Ave. and 8th Str.
New York, N.Y.
Dear Doctor Solow:
Prof. Gumbel asked me to send you
this statement concerning ir. Mankiewicz.
Sincerely yours,
TAS 12 Pree
Konrad Reisner
Vlas ak Ke only poets te Aid (rang C
ber ty Lklteinb ayy au? L wr te) Artes
delat W Crinfrradhrs , S crue the breach
April 23, 1942
Dear Dr. Hambursers
May I belatedly thank you for the
naterial you sent me about Mankiewiez. He was
in to see ME» ee
I hope to help him go to Shanghai.
Sincerely,
Herbert Solow
Dr. EB, Hamburger
397 West 79th Street
Room #335
New York, New Yor:
a —— ————
cleanses rk—-City Le 24 avril I941.
\ 414 West [z0th Street.
Cher Monsieur,
J?’apprends gue Dr.Anna Sé@lig vous a transmis mon
curriculum vitae et les documents que je lui avais remis.
Je puis done me borner 48 guelaues indications supolémen-
taires.
oy
Mes recnhercn? s,confermement 4 la tradition de
l*Institut de Droit Compare et de l’institut de ociences
Sociales de Lyon,ont été,pendant les derniers Suit ans,
orientées en deux directions: 1?étude comparative de 1a
vie et des organisations du monde au travail -dans cet
ordre d’idées j’ai réguliérement collabore aux travaux
du Bureau International du Travail et a la publication
du Recueil International de Jurispruagence av Travail dont
la confection avait é6té,dans une large mesure,confiée a
1’ Institut de Droit Comparé de Lyon - et 1’étude de 1? évolu-
tion des différentes branches du droit dans les ttats to-
talitaires,notamment dans I? Allemagne nationalsocialiste.
L2observation ce la vie politique et sociale du I11° Keich
m?a amené & m’intéresser & des questions connexes,et 4 étu-
dier,des problemes politiques 2t Seonomiaues propres aux
@tats du bassinwn danubien et du salcan - questions que
j?ai traitées dans plusieurs articles,en partie anonymes,,
publiées dans des revues frangaises ¢t autrichiennes.
- } | i
in 1937 j’ai inauguré une nouvelle série des publica-
tions de l’Institut de Droit Comparé de Lyon par un livre
sur la Weltanschauung nationalsocialiste.Le manuscrit d’un
second volume pour la mame série était aux trois quarts achs-
vé quand je fus chargé de préparer et d’éditer,sous 1s
auspices du Doyen Pierre Garraud,@fun Festschrift en 1’hon-
neur du Professeur Edouard Lambert,virecteur-fondateur de
1*Institut de Droit Comparé de Lyon.Cet assemblage de "scrit-
ti in onore" devait se distinguer de "Mélanges” au sens
traditionnel du mot par le fait qu il formerait un ouvrage
homogéne,constituant un veritable manuel du droit compare.
Il s agissait donc,non pas d’éditer sous une méme caiverture
les contributions envoyées par des auteurs de donne volonté,
mais de tracer un plan d’ensamble et d’organiser un veéri-
table travail en équipe internationale.Cf.sur ce xeuueil
mon article dans le "Bulletin de 1 Institut de Droit Comparé!
Mai I968,m° £% et o,
a
Ce n’était qu’aprés une interruption de I8 mois,apres
L?édition de ce Festscnrift,que j?ai pu mettre a jour et com-
pléter le manuscrit du deuxieme tome de la nouvelles séris.
de publications.11 était pret a L?impression quand la guerre
éclatait.
La déclaration de la guerre rendait également impossi-
ed eget iat Me te
ble la publication de trois conférences,faites a 1’instbtut
a Royal des Hautes Etudes 4 Bruxelles,sur la philsophie et la
conception nationalsocialiste du droit.slles devaient parai-
tre en librairie en méme temps que des conférences fuites
eT eee tae ee ee Oe oe Te
3 Lyon sur le théorie de 1l’Btat,le droit du mariage et le
droit pénal du III° Reich.
zit
‘a
J*ajoute enfin que j’d4i dédité le bulletin de I’Institut
(Cs
de Droit Comparé de Lyon ou j?ai publie plusieurs notes
bibliographiques en dehnors de l]’articls orécits.
Au nom de 1?Institut de Sciences Sociales de Lyon j’ai
collaboré & l’enquéte,erganisée par l’institut de .Charles
Rist,sur le chomage en France,et organisé et surveillé 1’en-
i
quéte entreprise dans la région lyonnaise. -
Je vous serais reconnaissant de me faire savoir si vous
désirjez des renseignements comple émentaires sur mes travaux
et recherches scientifiques.
Dans l?attente de vos nouvelles,je vous prie d’agréer,
cher Monsieur ,l’expressio n de wes sentiments trés distingues
at dévoues.
May 1, 1941
Mr. H. R. Maniclewter
414 West 120th Strec*
New York, New York
Dear Sirs
I have your letter of April twenty-fourth.
I regret that there is nothing I can do at this time
but forward to Miss Drury the curriculum vitae pree
viously sent me by Dr, Seli-,
I fear that anyone who has been sent to
Shanghai by his government en mission, as you state
igs your case, is not likely to find an American ine
stitution which would care to interrupt a voyage to
take up a teaching vost abroad at a time when so
many antieNezi refugees are seeking posts here,
Yery truly yours,
Herbert Solow
HS:BPN
|
New-York-City, May 14, I94I.
Dr.Herbert Solow
New School for Social Research
66 W Twelfth Street
New-York,N.Y.
Dear Dr.oolow,
My absence from New York may excuse the delay of this
acknowledgement of the receipt of your letter of may rst
I want to thank you for forwarding my curriculum vitae
to Miss Drury.
At the same time I would like to correct an apparent
misappreBbension on your part. I did not receive the call to
Shanghai from the French Government,but from the Law Faculty
of the University L’Aurore;this call induced the French Govern-
ment to give the necessary passport which in turn helped me to
get the Spanish transit-visa.
The last line of your letter does me,l believe,a great
injustice in so far as it is open to the interpretation that
I am not an anti-nazi.My own personal experiences and my views
as expressed in numerous publications should serve to prevent
such imputation.I think ¢ndeed that my hatred against nazisme
is solidly established and that I should not be obliged to now
emphasize this point,as it is a fact,well known to those who
are interested,that 1 sacrifi@d on many occasions my own and
my family’s well-being and our personal security in the defense
of democratic and liberal principles.
Very ftruly yours
H.R wankiewi ZL *
5 Shean vive a) ru
De pee ap < ea
Tho
The Emergency Committee in Aid of Displaced Foreign Scholars
¢ .
y
2 Wesr 45TH Srreer * New Yorx Ciry | Telephone: VAnderbilt 6-1471
GENERAL COMMITTEE EXECUTIVE COMMITTEE
HAROLD WILLIS DODDS ROBERT A. MILLIKAN WALTER DILL SCOTT STEPHEN DUGGAN, Chairman L. C. DUNN
SIDNEY B. FAY WESLEY C. MITCHELL ROBERT G. SPROUL NELSON P. MEAD, Secretary BERNARD FLEXNER
ABRAHAM FLEXNER HAROLD G. MOULTON OSWALD VEBLEN FRED M. STEIN, Treasurer ALVIN JOHNSON
HARRY A. GARFIELD WILLIAM A. NEILSON RAY LYMAN WILBUR ALFRED E. COHN, Assistant Treasurer CHARLES J. LIEBMAN
ROBERT M. HUTCHINS GEORGE NORLIN ERNEST H. WILKINS FRANK AYDELOTTE HENRY ALLEN MOE
HENRY N. MAC CRACKEN MARION EDWARDS PARK MARY E. WOOLLEY $ HARLOW SHAPLEY
LAURENS H. SEELYE, Assistant to the Chairman
July 2, 1941
Mr. Herbert Solow
New School for Social Research
66 West leth Street
New York City
Dear Mr. Solow:
Professor Joseph P. Chamberlin's secretary has just sent us the
following note about Dr. Harald R. Mankiewicz:
"Dr. Mankiewicz came in day before yesterday to tell
me that he was leaving for Shanghai, where he has a
position in the Universite L'Aurore, 223 Avenue Dubail.
I send you this information in case he did not do so."
I am glad to know that his problem is taken care of.
Sincerel
etty Drury
Executive Secretary
BD: ES
July 3, 1941
Dear Miss Drury:
Thank you for your letter of
July 2, giving the note about Dr. Harald
Sincerely yours,
Miss Botty Drary :
The Bnergency Committee in
Aid of G@igplaced Poreig: Scholars |
2 Vest 45 Street
New York City
February 3,
1942
Federal Burean of Investigation,
United States Courthouse,
Foley Square,
New York Citr.
Attention: Nr. D. VY. Fults, dr.
Sirs:
tm Anguet 2nd you called on me seeking in-
formation coneerning one F. R. Maniciewicc.
I can nov report information that he has
‘reached Thanchad.
Sincerely yours,
Herbert Sclow.
HSsbih
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