Pauli, Wolfgang. Articles about, Undated

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Die <Wolfeang Pauli-Vorlesungen» |.

an der ETH

ij DreiBig Jahre lang hat Wolfgang Pauli an der
1 ‘Eidgenéssischen Technischen Hochschule als Leh-
rer fiir theoretische Physik gewirkt. Sein allzu-
| frithes, unerwartetes Hinscheiden im Dezember
1958 war ein schmerzlicher Verlust fiir die Wis-
senschaft und fiir alle, die ihn gekannt haben.
Denn dieser seltene Mann, der wie kaum ein zwei-

| ter das ganze Gebiet physikalischer Theorienbil-

} dung tibersah, hat durch seine tiberlegene Kritik

| die physikalische Forschung maBgebend geprigt.
Er zeigte, daB nicht ausgebreitete Kenntnisse
-allein den Forscher ausmachen, sondern dai nur
eine stete Besinnung auf die Grundlagen wissen-
. schaftlichen Denkens zu wirklicher Einsicht in die
N aturgesetze fiihren kann. Wer solche Einsicht zu
_evewinnen vermag, der gewinnt auch Hinsicht in
das geistige Leben des Menschen; denn der
“Mensch bringt ja die Wissenschaft hervor, die
| Naturgesetze sind Formulierungen des mensch-
‘lichen Geistes, in denen er der Natur und sich
poatex den Spiegel vorhalt.

~Darum war fiir Pauli die Physik ein Gleichnis
‘fir das abendlindische Denken iiberhaupt, dessen
‘machtvolle Kraft und dessen tragische Problema-
“tik er hier erlebte, eine Problematik, die ihm vor
allem aus der ungeheuren Hinseitigkeit unseres
 Denkens za erwachsen schien. Hier einen Aus-
gleich zu finden, darin sah er die groBe Aufgabe
| unserer Zeit.

r Er glaubte aber, da diese Aufgabe nicht ge-
lost werden kénne, wenn Gegensiaitze und Span-
| nungen dureh unklare Ideen lediglich vernebelt
| wiirden. Vielmehr strebte er danach, die Vielheit
mer “Aspekte und Meinungen, in all ihrer Gegen-
| Segpegpal sich deutlich vor Augen zu fiihren.
Und so kam es, da er sich fiir die Mannigfaltig-
eat wissenschaftlichen Denkens. wie es im Laut

i.

‘
er Geschichte hervortritt und wie eS uns In der
| Gegenwart, in der Physik, der Biologie, der Psy-
| chologie und der Philosophie begegnet, brennend
 interessierte.

pe Die Technische Hochschule méchte nun das
# ‘ndenken ihres groBen und unvergeflichen Leh-

\ RANBAN ax

rers dadurch ehren, dafi an ihr, regelmifig wie- ;
/derkehrend, Vortrage veranstaltet werden, die §
| «Wolfgang Pauli-Vorlesungen» genannt werden. |

} In diesen soll ein bedeutender Vertreter eines der
| Gebiete, die die Grundlagen heutiger wissenschaft-

i licher Erkenntnis vermitteln, tiber die hier er- |

| reichten Einsichten berichten. Diese Vortrige sol-
| len zwar streng wissenschaftlich sein — denn ein
) anderes Vorgehen hiitte Pauli nie anerkannt, Sie
1 sollen aber Frag

H de® diese jedem, der sich fiir unser Geistesleben
4 interessiert, versta 1,
| hoffen wir, daB ein kleiner Beitrag geleistet werde,

| der aus der geistigen Zerrissenheit und Zersplit-
| terung zu neuer Einsicht fiihren konnte.

: Als ersten Vortragenden hat die Technische
serge Professor Maz Delbriick eingeladen.
| Delbriick hat sich vor ther dreiBig Jahren als
" theoretischer Physiker einen angesehenen Namen
4\ cemacht, wurde dann aber mehr und mehr zur Kr-

ie

sal forschung biologischer Fragen hingezogen. Indem
| er von der Physik zur Biologie kam, konnte er in
dieser Wissenschaft neue, sehr originelle Beitrage
) leisten. Seine Forschungen bewegen sich heute
’t nahe jener geheimnisvollen Grenze, wo, wir wissen
| nicht wie, unbelebte Materie in belebte Wesen
[jj tibergeht, wo sich also Physik und Biologie be-
4 yiihren. Nur ein Mann mit bedeutenden schépfe-
Ps ‘rischen und kritischen Gaben kann es wagen, aut
‘| diesem schwierigen Gebiete erfolgreiche Pionier-
ch “arbeit zu eisten. .
‘| Pauli hat gerade in seinen letzten Lebensjahren
_| besonderes Interesse fiir die Forschungen von Max
‘| Delbriick gezeigt, und so ist es sinnreich, die
| «Wolfgang Pauli-Vorlesungen» mit einer Reihe
Ij von Vortragen iber «Molekularbiologie» zu_be-
: Be Markus Fierz

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‘ndlich werden kénnen. Dadurch

yen und Ergebnisse so darstellen, }

WOLFGANG
PAULI

Aufsatze und Vortrage
liber Physik

und Erkenntnistheorie

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Sammlung

DIE WISSENSCHAFT

Aufsatze und Vortrage Band 115
iiber Physik ste

VIII, 176 Seiten

und Erkenntnistheorie mit 9 Abbildungen

1960
Leinen DM 19,80

VON PROFESSOR DR.WOLFGANG PAULI - ZURICH

Inhaltsverzeichnis:

Trauerrede auf Wolfgang Pauli von Victor F. WeifSkopf.

Die Materie — Die philosophische Bedeutung der Idee der Komplimentari-
tat — Wahrscheinlichkeit und Physik — Niels Bohr zum 60. Geburtstag —

Sommerfelds Beitrage zur Quantentheorie — Arnold Sommerfeld (Nach-

ruf) — Rydberg und das periodische System der Elemente — Paul Ehrenfest

(Nachruf) — Einsteins Beitrag zur Quantentheorie — Raum, Zeit und... ___..

Kausalitat in der modernen Physik — Relativitatstheorie und Wissen-
schaft — Impressionen iiber Albert Einstein — Albert Einstein in der Ent-
wicklung der Physik — Theorie und Experiment — Phaénomen und physi-
kalische Realitat — Die Wissenschaft und das abendlandische Denken —
Naturwissenschaftliche und erkenntnis-theoretische Aspekte der Ideen vom
Unbewu8ten — Das Ausschlu8prinzip und die Quantenmechanik (Nobel-
Vortrag 1946) — Die Verletzung von Spiegelungs-Symmetrien in den
Gesetzen der Atomphysik — Zur dlteren und neueren Geschichte des

Neutrinos.

Die Auswahl und Anordnung der Vortrage und Abhandlungen wurde
von Professor Pauli selbst noch zu seinen Lebzeiten vorgenommen. Sie
vermitteln dem Leser die Gedanken eines der gréften Denker unseres
Jahrhunderts iiber Probleme der Physik und ihrer Beziehungen zu Philo-
sophie und Erkenntnistheorie — Probleme, zu deren Erkennung und Lésung

Wolfgang Pauli selbst in so fundamentaler Weise beigetragen hat.

Das Buch wendet sich an jeden Physiker, Mathematiker und Naturwissen-
schaftler, dariiber hinaus an Philosophen, Psychologen und an jeden ge-

bildeten Leser.

HD 708/6/11.60 (Printed in Germany)
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DAS BLATT FUR ALLE | “msm tssomm,

| Einzelpreis § | 30 Redaktion und Verwaltung: Wien, 7. Bezirk, KaiserstraBe Nr.8—10 | Die Dame a Hollywood
Sy aen ' Telegrammadresse: Wochenschau Wien / Telephon: B 34595 Serie §& Begegnungen in Salzburg
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Nummer 22 | Sonntag, 29. Mai 1955 46.Jahrgang | wantin age Niger vio

‘Einzig dastehend in der Welt: In einem Wiener Maturajahrgang zwei Nobelpreistrager

aes

Reriihmie Wi

Krankenhaus in Wien, und Hans Thimig,
«Unsere Radiofamilie™.

5x hoch 2m minus 1-mal-y hoch 2m plus

I mal 2x hoch 2m plus 1 mal 3y hoch 2m
minus 1: °?“

Dem Gymnasiasten an der’ Tafel ist nicht wohl
zumute. In den Bankreihen ist’ es miuschenstill:
Rudolf. Kottenbach, ‘Professor: fiir. Mathematik und
. Physik, verfolgt mit gestrengem: Blick die’ Rechen-
kiinste des Schiilers, der soeben mit zitternder Hand
die Gleichung an die Tafél geschrieben ‘hat. 5x hoch
2m minus -1°mal.:./Der*junge Mann: dreht: un-
schlissig eine Weile die Kreide zwischen den Fin-
gern. Stiinde er nicht elend verlassen an der Tafel,
wubte er sich schon zu helfen.-Der Pauli oder der
Kuhn wiirden ihm die Lésung zufliistern.. Sicher-

ener’ Klassenkameraden von einst. Von links nach rechts:
fir. medizinische Forschung in Heidelberg, Karl Mark, Nationalrat der S
| der hervorragende Schauspiel

lich. haben die beiden groBartigen -Mathematiker'

das Beispiel langst ausgerechnet. Einsagen? Ausge-
schlossen!. Professor Kottenbach steht dicht neben
der ‘Tafel und riihrt sich nicht vom Fleck. Er kennt
seine, Pappenheimer. Das blatternarbige Gesicht zur
Klasse gewendet, iiberschaut ‘er ‘die Bankreihen.

Der Kuhn und der Pauli tun, als‘ ob sie die Sache

nichts anginge, die anderen rechnen eifrig. Zu-
frieden wendet der Herr Professor den Blick wieder
der Tafel zu. Dort stehen jetzt bereits weitere
Zahlen und Buchstabenreihen. Nun also! Die lange
Gleichung entwickelt sich weiter, steuert augen-
scheinlich der Lésung zu. Aber die Rechnung geht
nicht auf. Rasch dberfliegt der Professor, noch ein-
mal von der Angabe ausgehend, den weiteren Gang

Auf diesem Klassenphoto des Maturajahrganges 1918 am Déblinger Gymnasium in Wien stehen, in der riick-

wartigen Reihe ganz links,

tinander. Pas Photo wurde uns von Nationalrat Karl

die beiden spidteren Nobelpreistriger Wolfgang Pauli und Richard Kuhn neben-
Mark, dem Klassenkameraden der beiden Gelehrten.

liebenswiirdigerweise zur Veritgung gestellt. Einige Schiiler fehien, sie waren um diese Zeit bereits eingeriickt.

Nobelpreistrager Universitatsprofessor. Dr. Richard Kuhn, Vorstand des Max-Planck-Institutes
ozialistischen Partei Osterreichs, Dr. Hans Stéffel, Réntgenologe und Primararzt am Hanusch-
er, bekannt und beliebt auch bei den Rundfunkhérern durch die ausgezeichnete Sendereihe

(Photos: ,Neue -Ilustrierte Wochenschau")

der Gleichung, dann dreht ér sich unvermittelt um,
Pauli, stimmt die Rechnung?“ Der Schiiler Wolf-
gang Pauli erhebt. sich gelassen: »Nein, Herr Pro-
fessor, die Rechnung stimmt nicht.“ Der Blatter-
narbige unterdriickt ein wohlgefalliges Lacheln. ,,So,
und da rihren Sie sich nicht und lassen uns Weiter-
rechnen , ..?*

Den Gymnasiasten Wolfgang Pauli, bei’ anderen
Gelegenheiten wohl ein wenig nervos und fahrig,
bringen derlei Szenen nicht aus der Ruhe. Auch
der hochgewachsene, breitschultrige Richard Kuhn,
der zweite beriihmte Mathematiker der Klasse,
bleibt unberiihrt. Erst in der vergangenen Woche
hatte Professor Kottenbach © beide sogar wihrend
der Mathematikschularbeit. nach Hause geschickt.
Sie hatten die Beispiele in kaum zehn: Minuten
fertiggerechnet und waren, nichtstuend, tiber ihren
zugeschlagenen Heften geésessen, wahrend wichtige
Formeln samt den richtigen Ergebnissen auf pro-
braten, aber verbotenen Wegen zwischen den Bank-
reihen kursierten. Professor Kottenbach hatte frei-
lich weniger Verstandnis ‘fiir so viel Hilfsbereit-
schaft, er nahm dén Schiilern Pauli und Kuhn die
Hefte ab und entlie8 sie gnadenvoll fiir den Rest
der Stunde. Mit geradezu vaterlichem Stolz be-
trachtete er die Arbeiten ‘seiner Lieblingsschiiler, Die
Noten —.sehr gut — standen in beiden Fallen von
vorneherein fest.

s

Diese Szene liegt nun rund vier Jahrzehnte zu-
ruck. Sie ist. bezeichnend. fiir einen beriihmt ge-
wordenen Jahrgang, der: in den ersten Monaten :des
letzten. Kriegsjahres 1918 am Doblinger Gymnasium
in Wien die Reifepriifung abgelegt . hat. Wenn in
den. darauffolgenden Jahren Professor Kottenbach
mit Kollegen und Freunden .im Kaffeehaus beim
Schachspiel -beisammensaB. dann kam er, wenn das
Stichwort fiel, immer wieder auf die Schiiler. dieser
beruhmtesten aller Klassen zu sprechen. In der Tat
umfaBte diese Klasse neben Pauli und Kuhn noch
eine weitere erstaunliche Auslese von jungen, be-
gabten Menschen, wie dies — es darf ohne. Uber-
heblichkeit ausgesprochen werden — wohl nur in
Osterreich, und auch da nur alle paar Jahrhunderte
einmal, yorkommen- kann. Alle Maturanten. dieses
Jahrganges ‘haben: es zu Ruhm und Ansehen ge-
bracht, .zwei von ihnen ‘aber sind als Wissen-
schaftler in. der Zwischenzeit mit der héchsten
Ehrung, die die Welt zu vergeben hat, dem Nobel«
preis, ausgezeichnet worden, ' a)

NEUE ILLUSTRIERTE WOCHENSCHAU

Die Klasse der Genies

(SchluB von Seite 2)

Und da war vor allen auch Universitatsprofessor
Dr. Wolfgang Pauli. Ein vorbildlicher Klassen-
kamerad, vorziiglicher Imitator der Professoren und
vielbestauntes Rechengenie, selbstbewuGBt und
Sicher im Auftreten und immer zu. allerhand
Streichen aufgelegt. Das ist eine der beruhmten
Pauli-Stories: Wolfgang Pauli hatte von der Kochin
seiner Eltern einen Beschwerdebrief an die Direk-
tion des Gymnasiums schreiben lassen. Voller Em-
porung stellte die Schreiberin darin fest, sie habe
beim letzten Gottesdienst beobachtet, wie die
Schuler des Altesten Jahrganges in den letzten
Bankreihen intensivst mit der. Lektiire der »Atr-
beiter-Zeitung* beschaftigt gewesen seien. Die
Direktion startete eine hochnotpeinliche Unter-
suchung, freilich ohne Ergebnis. Pauli aber lachte
sich wieder einmal eins, und seine Kameraden, ver-
steht sich, hielten dicht, bis — sie aus der Gefahren-
zone waren. Und spater hat dieser Wolfgang Pauli
den Nobelpreis fiir Physik bekommen.

_ Zum gleichen Jahrgang aber zihite in den unteren
Klassen auch der Begriinder des Wiener Hauses
~Hut-Schick“, Otto Heinrich Schick, sowie die bei-

‘den Schauspieler Gustav’ Diess]-und. Hans Thimig.....
ich kann mich noch sehr gut an Pauli erinnern™, .

erzahlite Hans Thimig, ,deshalb vor allem, weil
Pauli wirklich etwas Sonderbares an sich hatte. Er
war ein Phanomen im Kopfrechnen. Mit ,Bobby‘
Maack bin ich heute noch in Kontakt. Mit Gustav
Diess] zusammen — dem spateren Gatten der un-
vergessenen Sangerin Cebotari — habe ich schon
die Volksschule besucht. Wir wohnten: Haus an
Haus und wir waren von unserer jungsten Kind-
heit an sehr befreundet. Ich habe auf dem Dach-
boden unseres Wohnhauses in der Gymnasium-
strafie 47 das ,,Cottage-Boden-Theater“ gegrindet,
und Gustav Diessl, dessen dlterer Bruder im
ubrigen auf dem Monte Rosa verunglickt ist, war
mein erster Regisseur, Schauspieler und Dekora-
tionsmaler. Ich bin fest davon liberzeugt, dah
Gustav Diess] durch mich zum Theater kam. Er
war eigentlich mehr eine zeichnerische Begabung.
Seine Arbeiten, die hauptsdchlich Themen um den
Tod darstellten, fand ich schon damals ein wenig
umdustert. Spiter kamen wir auseinander. Ich kain
ans Schottengymnasium, wo ich zwei Tage vor
Ger Reifepriifung im Schénbrunner SchloBtheater
meine erste Premiere hatte, Gustav. Diess] aber
ging nach Berlin. Bis zu seinem Tod aber blieben
wir in engster Verbindung. Der Vater Diessls war
fur mich das vielbestaunte Vorbild eines gewissen-
haften, fast mdédchte ich Sagen, pedant genauen
Lehrers. Er war ein Schulmeister im besten Sinn
“des Wortes. Wir. haben diesen auffallend schénen

LA NA : ‘eee tie a dee

~“" Fragt man nach den’ Ursachen, die ‘es’ mdglich
machten, dai aus einem einzigen Jahrgang, aus
einer einzigen Klasse, eine solche Auslese begabter
Menschen hervorgehen konnte = wer vermdchte
darauf die richtige Antwort zu geben? Lagen die
erstaunlich vielseitigen Begabungen im Heimat-
boden begriindet, der einst auch’ einen Ludwig van
“Beethoven zu unverganglichen Schopfungen in-
“spiriert hat? Oder fuhrte Freund Zufall diesen Ge-
burtsjahrgang 1900 zueinander? Lag es, nicht zu-
letzt, an der Schule, an den ausgezeichneten Lehr-
kraften, unter denen diese Uberfiille von Talenten
sich.entfalten und entwickeln konnte? Gleichviel:
Stand Osterreich, nach der Gesamtzahl der Be-
volkerung gerechnet, bisher schon mit seinen vielen
Nobelpreistragern unter den ersten Landern’ der
Erde, so ist die erstaunliche Tatsache, da®B eine
einzige Klasse eine solche Auslese begabter Preis-
trager hervorgerbacht hat, auf der ganzen Erde
ohne Beispiel. Raimund Lackenbucher.

sackhendlu

»Drei Tage spater stellte sich dann der grote
Schock der Tournee ein“, schrieben wir kiirzlich
in unserem Bericht tiber die Erlebnisse der Wiener
Sangerknaben auf ihrer letzten groBen Konzertreise
durch die Vereinigten Staaten. ,Ein Wiener Re-
staurateur hatte die Buben zu einem Backhend]l-
Essen eingeladen. 22 Backhendl fiir 22 Buben. Jeder
pampfite, was Platz hatte. Dazu gab es Coca-Cola in
reichen Mengen — welch himmlische Komposition

lief
kon
fest,
ansté
har
Prob
reich
Fisch
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Platze
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fiir Vier
Bericht,
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seit. 25 J
das er sei
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September 13, 2024

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