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Carl Zuckmayer
Barnard, Vermont 7. Dezember 1945
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Lieber Horr Paotell
Leider kam ich infolge aller moeglichen zeite
raubenden Korrespondenzen und verhanarungen (und einer New York-Reise,
waehrend deren ich so viele Leute sehen musste und 50 viele Stunden durch~
hocken un einen Vertrag ueber mein neues Stueck zusammenzubringen, dass ich
keine Moeglichkelt hatte Sle oder Krause angurufen) nicht dazu Ihren Brief
roohtaoitig Zu beantworten. Ich weiss nicht wie weit die Veroeffontlichung
des Baondehons nun sehon durchgefuchrt oder fortgeschritten ist. An sich
soheint mir gegen Thre Auswahl, nichts sHenWeRAEN, Die Ankundigung durch
Krause war allerdings recht ungeachickt. “persoenlich sina mir Schlagworte
whe {Innere “nigration’ zuwider. Das hat nights mit 'rechts! oder (Links! Zu
mot f on oat er? J. i ey
; tun - mehr mit Gexonmeckd Ich elaube an an al.LeinselAgnachende PaReeENE.
gramme, Ideologien oder Wrtechaftelenren. Ich bin gegen Gleichschaltung, be~
‘ gonders der Dichter und Kuenstler, wohin sie auch fausgerichtet! sei. Ich bin
ebenso wenig von einem 'Nur~Linksradikalen' wie von einem !Nur-Konservativen!
ohne Vorbehal.t hingetkssen und glaube dass dio Gewalt elementarer Breienisse
dic Begriffe 'revolutionaer'. und treaktdonaer! von Grund auf erschuettert und
in ihrer konventionellen Anwendung fragvuerdig gemacht haben. Das sind per-
soenliche eeerern Ich bin aber dagegen dass man einer Veroeffentlichung
yon doutschen Froiheitsdokumenten, eine ungeheuer wichtige Unternehmung, nach
aussen hin einen einseitigen und womooglich engstirnigen, seu unfreien Anstri
gibt. Krause hat da offonbar keine gluoekliche Hand und muss kontrolliort wer
den, ich hoffe Sie Yoonnen ihn Aw uoberwachen und beeinflusson.
Ich weiss selbst nichts ueber dhe Beltung und die Aeussemngen von Prank thie
“waehrend der Nazd-Zeit, aber es ist da olin ziemliches desehrei im Ganges Sie
wissen das ja auch. Sollten Sie ueber Thiess besser infowmlert sein als ich
go koennen Sie wohl beurtedlen, ov er wirklich in die geplante Sammlung hins
oingehoert..cder ob er sich tatsaechlich in einer Weise konpromittiert hat dass
er = wonn auch mit einem amnehmbaren Dokument ~ der Sache schaden wmerde und
der !Nur-Opvosition' die germoenschte Wofte liefern wa das ganze Buechlein als
stinkende Reaktion zu verschreien.
Ieh fuerkhte dass ich mit moinen Anmerkungen und Fekachi cues 2u spaet kome,
aber ich wollte sie doch noch aussprechen. Toh wuerde das ‘jort ‘innere imi-
grationt ‘ueberhaupt nicht anwetiden sondern nur vom deutschen Widerstand spre-
chan und yon denen, die unabhaengiig von parted oder Richtung lieber ihr Leben
opforten als die Tyrannei una dle ‘Sehande DebéschLands zu erdulden. Und 3 in
‘der jusvahl e alke soLohen weglassen, fuer die das vielleicht nicht zutritft
sondern ate es nur jetzt entdeckt haben. Leute wie Wiechert haben ihre Stel~
‘Lung bewiesen. Von solchen wie Thicas und Alverdes kann ich es nicht beurtei~
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len und rate Vorsicht.
1 : ‘ . !
' Dass Ihnen meine Mierendorffrede so gut gefallen hat, freut mich horzlich.
Bhi meinem naechsten New Yekor Autantnart horie ich “gie oannal 2u sehen.
,
Mit den besten ee
, 3 5 J ey J
Ihr sehr ergebener
by : . | - he tak
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““Ideber Herr Peete: 6 Y 20"
oumdt diesem, apeanaian: ‘Beibhag,”
Oarl Zuekmayer
Barnard, Vt. Jan, 2nd, 1946
€ Ba, od ae .
Die anerkennenden Baetze. des Herrn Hedslob ueber, mich
: Lassen Ste 4 stohon. Men wird hout nicht, 50, oft elope und es erfreut des
cree
: Mensohen Horz, bosonders wenn er whe ish seit. Jahren in Yerborgenen blueht.
"‘vobrigens haat noi Blitie ich kefneswees, ols Mithorausgeber, dieser ,Publi+~
WPa.g! GMa ET
“ation, es war davon nio ade Rede, und ich jhabe das nevlich dem trefflichen
Krause ganz klar gemacht, er hat mir auch in- seiner Antwort bestatéigt dass
er das in kuenftigen ankuondigmgen und in, Baendchen selbst unmissverstaend
i - vo
Lich Klaratellen will. Krause hat mir im letzten Sommer geschrieben-dass er
“" # gas
Dokumente des dolitwenhGr Widerstands und deutscher Antinazis, dite es in alle:
» Sehiehten-des: deutschen: Valkes gab} veroeffentiichen will, und ich habe ihm
die Rede meines Treundes Haubachs am Grab Yarlo Mierendorffs zur Verfuegung
: ya
13 s
gestellt, und dazu Syhur’ dazw “eine kurze Einfuehrung geschrieben, die Per
sonen und Biographie Haubachs und Mierendorffs betreffend. Ich bin.also nur
“ itarbeiter (an, eine : erositontlighung,
“ate ich. ‘fuor. ‘begruostonsiert und taht halte); aber Keine seas ‘ein Mit-
- Herausgebanss Das ere gant fuer, Dorothy Thompson, | ‘aie “doh ‘vorahiaget ‘hab.
. in der selben Weise ginen Binzelbeitrag zur Verfuegung zu stellen. Von eine:
!Kollektiv-Herausgabe}! war nie die Rede und es kommt garni¢ht in Frage dass
ich fuer irgendetwas anderes als diesen einen Beitrag als (Mi the rausgeber!
zeichne. Krause hat mir das, wie gesagt, bereits bestaetigt, aber ich noech-
te Sle persoenltthh bitten, nochoinmal fostzustellen und darauf zu bestehen,
dass Dorothy's und mein Name nur tm Zusammenhang mit unsren spoziellen Beix~
traegen genannt und auf garkeinen Fall mit der Verantwortung fuer die
5 Wir WR Mes neq )
Resamtpublikation belastet wird.’ Abgeskhen yon unserer rivatkorrespndenz
hatten wir ja von der Wahl der anderen Beitraege, dem Cosamt-Titel usw.
ES. pote re tp el Gat Bea tet fae : .
-’* ‘vepérhaupt keine Kenntnis. ts waere séhr unangenehy, wenn Krause da einen
erichtigungen oder der~
: uate ae ee: BS AR Siaastl agile OE GOL"
“gleighen gut Folge haben muesste. Ie will ihn aus diesen Gruenden auch
to? lek erie Geo dara pete ct Le bel oD
ten Publikation ersuchen,' um jeden fal~
Me dg 2 i face ee, Je, e tet Soe Uae MD «
" Tohler maolt; dex irgendwelcho Unstimmigkeiten,
nicht um Kétrelkturfahnen dex
-Ugé@hon’ Bindvuck einer fietiyen Horadagébevssnart au vermeiden.
‘ pdé Deutschen Blastter habe ich seit einer Ewigkeit nicht mehr zu Gesicht
' pekonmen und fuerchtete sohon, dic’ haetten ihe Brecheinen eingestellt. eo
i : ‘ Wielleicht Koennen Sie mie ‘gelegantlitch mad, dtc Letaten nas :
i weed SPIE “Sy
schicken,
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Mit herzlichem Gruss. und) besten Wuenschen: fuers: Neue
‘ Jahr -
orm t i pie
LG oBgy i tee wes ~
Grade als Night- Herausgeber ry Wugrde ich imeFall hoeswilliger Kommentare
oo" USederzePt méinen sandpunkt betonen, dass man den deutschen Widerstand -
; und die geistigen und mensghlichen -Probleme.deos heutigen Deutschland '~ nibht
. ~~ "partedpélitisen sehen ‘oder abgrenzen darf.
_ , Wissen Sie uebrigens was aus Erngt. Juenger :geworden dst-und:wo-die' Brueder
" Suénger ‘heute Leben? Iehiaere Ihnen sehr dankbar fuer eine Information.
A nk ee popes a spy : #
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Marl 22, ¢ 7a
Lieber Herr Paetel!
Den beiliegenden Brief bat mich mein Freund
Gaverts an Sie weiterzuleiten, Falls Sie ihn
noch nicht durehsOprecht bekommon haben, wird
er Sie gewiss erfrouen,' .
‘Ich moechte Sie gorn einmal sprechen. Derzeit
arbeite ich sehr angestrenit an der Abfassung
" voh Reports ueber meine Erfahrungen in Deutseh~
land, die sich zum groessten TRil mit der heuti
Es keugRxnux liegt nur an uns, ob aus dieser
. Jugend etwas Gesunde s, Lebensfachiges, oder,
gehn und uns einzusetzen. Was die Polit
anlangt, ~ ich kaempfe derzeit dafuer ~ aur
Grund meiner Reports ~ dass wir eine voellig
menarbeiten koennten, Vielleicht Wwuerde Sie das
interessieren, Gelingt es nicht,’ muessen wir ane
nschlagen und
Aber Zzunaechst halte
‘Lziellen Wee zu ver.
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‘eine neue und er
. : =
50 lang er noch’ eine Chance hat.
Bitte rufen Sie mithh doch mal an, Sagen wir .
am Donnerstag oder Freitag, vorher habe hhh zu
viel zu arbeiten.
Sehuyler 4~ 6900, oxts' 601
Wenn Sie an Goverts se!
Adresse ist: Haus a¢
stein, (Switzerland)
Sollten Sie nach D.
stuetzung brauchen
behilflich Sein,’
bin. Ieh bleibo a
hreiben wollen, seine
Verts, Vaduz, Liechten-
sutschland wollen und Unter.
» 80 werde ich Ihnen gern
= 80 lang ich noch im Amt
ber nur wenn wir wirklich
oszuegige Chance bekommen,
drueben mixkx et + Das
wird sich wohl 4: iM
Wochen Sntscheiden,
Inawi sehen her.
ZLiche Gruesse, und Dank fuer
die Zusendung
Threr Rorrespondenz.
Ihr
= , - | bulbveimspa,
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