Max
Liebermann
Bin Lebensbild in Zeugnissen seiner Zeit
von Artur Gliser (bearbeitet von Ludwig
Glaser und durchgesehen von Erich Hanke )
1. 1847 66
2. 1.066 = Te
3. 1873 89
4, 1889 99
"Ss 1900 20
6. 1921 35
(AE MoeLE
NG ac
, As
™. NEV
Dr. Ludwig Glaser
(Herkunft, Jugend)
(Steffeck 66-68, Weimar 68-72)
(Paris 73-78, Munchen 78-89)
(Berlin)
(Berlin)
LNs
Bursunder str.3
PEEPS, BFF A SEE Gey pa ee ek) Se EN TE eT SO Te) ep ee OEY Bee
Cleat lean tise aie i lice i i i tk i i net Ns lt cs int a el tele a ds ei Rit Aachen ch lle ni al Ha tn as sh i lO al Lib ait Kho a lib a = A PB a OR
e rr
+ ies Fad be N
> * Pa
- %- as x
A - *.
‘:
x
al e . ~ WAi<¢ «
ue pital aes = ~
.
— ew wee Gf
“Ich, Max Liebermann, bin den 0, Juli 18 347 CAS)
t i a oa a ire “ ' i
perlin geboren. Hein Vater, Louis. Liebs rmann, erZoe
, - = 2 2 > :
CA, treu dem Glauben der Vater, in der judische
keligion.
‘ Hen ersten Unterricht erhielt ich in cer Schule
Lf a
Her
des He~R Caner 7u Charlottenburg, wa wir die Somnere
monate zuzubringen pflezten. Aus dieser Zeit sind «sé
mir, der ich erst fun? Jahre alt. war, fast keine a
ini-rungen geblieben; ich weiS nur, daB ich von Herrn
Cavuer mit srofer Strence behandelt wurde, so daB isk
sf VJ
° e
micn gar sehr ?reute, dai mit unserem Aufenthalt in-
Charlottenburg zugleich der. sesuch der auersshen An=
' - ot. cy 4 ~ aa
sta lt autfhcrte. |
iT % 2 Lp % “54 a al
Nach periin Zuruckgsekehnrt, wurde ich in die letz-
I3m?} , = 2 = £9 ;
ruckte ich in der nealsmh BLE Lt Laure von
haib Jahren bis Cuarta herau?. Diese pa
-} iyaye . P32 _—— — —
wurde durch vielfiltigfe Unterbrechune gestc
ox - - a ~ . —~ + oe , - . “| -
meronaten verschiedene kKuren, tells in
Natur schwacher 1 xorpers sehbrauchen. Au?
46
. | sah ich die schénen Kheinserzenden, die einen bleibenden
| Hincruck auf mich ausuoten. Ich wei nicht durch wel-
* chen 4Anla3, aber schon in fruhester Juge end suchte ich
: das, was ic senen, ant dem Fapier wiederzuzeben. Es
a ty ae entstand in mir’ eine heftice Liebe Zur Ha, lerei, die
| durch einen paral noch menr serorde rt warde.’ Ais sich
jan | _ oo, | lrefesert Sifter Ruble p
7 | | pMereilieg meine Hutter bet dew damatts wees geSchatetentmlerin
7 a | va,
fréulein-Volhmar mailen lie8, "beeleitete ich Sie dorte
hin einai berann in dem Atelier ou 2eichnen. Dee Male ri
wurde auf meine Zeichnunrven aufmerksam und erklarte,
daB ich einices Talent fir diese Kunst bekundete, In-
a ele A A oe ah ee
TN ae are sof
&> ‘
i
t
¥
sor Holbein und dann beim Pro?vessor Ste feck, in Jessen
\telicr ich bis vor kurzer Zeit die freien Mittwoshzund
Sonnavendnachnittage zuzuoringen ple ste,
In meiner wissenschaftl ichen bildung war eine
proBe Teriin derune vorsecangen. Da nimlich me sin Vater
benerkte, dap ich mich der :unst widmen wolite,.go
a. “va hielt er es fir geraten, daS ich dle kealschule mit
| : einem Gynnasinun vertauseche und wshlte das Friedrich-
~“erdersche Cymnasiun, weil er selbst an® dem Granen
Kloster ochuler des Herrn Direktors rewegen war,
Ich wurde also in Quarta, _ famatts ProPassor
WOlfL GOrdinarius war, aufrenomamen . Cowohl nin ie
wWlemente der eriechischen Sprache sowie die lateini-
schen verba, die wir aus dem somnelischen Vvocabulariun
lernen mu8ten, Ziemli:h viel Schvierigxeiten machten,
so wurde ich doch nach einem Jahre nach der nichsten
—
PARODY ORE Se yen eh OR
felgedessen erhielt ich Zeichenunterrri ht hei Frofes--
.
RAR A CT ME OR CEE! NET AE NNR IEE BOR NE OE EO COTE TLS CTE OS OE RNAS RN LS RE RE ARR OE RE NS A RRR RR Tene ARR e gee =
—
deere
er ey
ree
PO Ry Sew
Klasse versetzt. In Untertertia hatten wir Herm De
Lagarde ZUM Ordinarius, der schon das Gymmasiun verlas:
sen hat, aber durch seine eirentiimliche Art Zu untere
richten mis stets in cedashtnis bleiben wird, In Obere
tertia lasen. wir den Xenophon und den Ovidius, von
denen ¥ mir namentlich der letztere sowie der Homer,
. + den wir in Sekumia lasen, gefiel. panehon: wurde die
Geschichte umd die Wwatheratik nic shit vernachlassigt,
and SO se elanste ich nach dem pesetemisicen Zedtraun
von zwei Jahren nach. Prima. in dieser Klasse beintihte
ich mich besonders, mir die higenheiten des lateini-~-
schen Stils anzueia’nen, und bin jetzt im segriff das
Abiturientenexanen zu machen nN. Sobdald ich diese priifune
plicklich bestanden haben werde, wild ich mich, nach=
dew ich meiner eet chen hme ht Geniige zeleistet haber,
Zur Malerei wenden.
ot
4an SchluB sare ich allen denen, die mich wih-
rend meire r Schulzeit geleitet haben, meinen innize
sten Nank {*
Hiesen TLebenslanuf sekreichte der Heunzohn jubrige 2m Anitne
rientenexamen ein, Julins Elias hat das Sohrittstiiok ans dem
Archiv des Verderschen.Gymnasiuns ans Licht sebracht., Die
kurze Selostoilographie, die Max Lieberszann L210 fur die
"Allgeeneine Zeitune des dnd entiums" sonrieb, hebt Pfolpender-
—_ >
mafen an:
Abstammnung
&
Mi i ae a toe . | i
De lagarde, der eigentlich sottcher hie, der spiter be~-
|
riinnt sewordene Verfasser der “Deutschen Schriften", und der |
*
»
Pe’, a: ee ee “4 ~~ 2 ae - Tes , ‘ P.
Len, -nt—ger nein griechiscner Lehrer in der Sekunda
i var, benauptete, da2 ich nach den schnitt o@iner inscors
\. | ne th | ;
Draune 7 von den assyrischen pnéniren abstaaune: ich wei
nix, daB mein GroBvater und Jater Kat Shan?aorikanten L
Reel sn waren, in einem AUfsatze uber die Pamilie .Lie-
she der Mitte cer sachuiper danre in der "Carten-~
lavbe" erschien, war auch cas stadtkund gs sewordene
Tort, das mein croBvate >y in einer Audiens bei “Wrisdric
Withelm JII. gesagt hatte, zitiert: ‘4ajestat, loh bin
| aerjenise, welcher die snelander vom Montinent vertrie-
‘ben hat (numlich in der athanbranc che)"
a a : ane tee reed 7) eee cane ere ae esa aa) at ar eee
Ernst Kaehber hat in Berliner Sta tarchiv die alten Biirze r—
| fi bucher durchgesehen, in die alle Handels= und Gewerbetreiben
den eingetragen werden maiten; er stellt fest/ (Peitsche Alle
femeine Zeit me, 19. 7s27)%
Yorfahren
OTT ee Se Tr yes ill sats Bey more D> SRE aE eee SR A Le a RAE aia eT So re eee
pe Sho = piven 6, B@1t durch die Steinsshe Stkdteordming das Bur cer
Pe Se ot “jy. reoht auch Juden o*venstand, sind die jiidigehen Ange-
™\ *‘, | : F : a. 1 (TEBK : Ties 74 “" ™ 5 : .
Dee wos BORL8en des Handels- und Gewerhestandes aller preniigcha
hc Sr — “Stadte als volloerechtig 1é BUYZer antgenommen worden
i, ites : poe & "=a" * ee a ee °
- Vai
33, '
burre xr} “y eT 25, crs aT A723 o> rs % - gat . = -
me roucn » ClINSeUYE nN | WOFGENS AUS lesen erribt.sich
"or nn * ; il -
: 2» He 23
mun, dab am 22,08 7 Tiel
“93 i : re Ras] 2 eos Ti s Bm rr Dw? : r . < - —
: SPH wlebermann im-herliner Rathaus
eTsca eC re hava hjan ; oe Om $e “| 2
nl nN UNG mh I ih i oR es. pe oT ine aes h ‘Ka ts ead ako To its
“ i 3 hist. “Rat als
bat. kr kam aug Warkis ch= Fried land ‘ FO. 9
) EL ES TEL ACC LANG, WO er 1783 alg
3 :
‘OLOre wis Praymne ROW 14 1 4 ee 1 ct ere >
2 FL de > See haymns HOMULA Jobe ete. ~jtann So yoren worden
. war Hoes natte ea- mow (* Tout & = 5
. - ° fe 2 fm matte or cht ; $7 : x —_— 3 ™:
, | So <& 0 ide ¢Ul1 scl? schon QeELrs puUYpvere
= maiS BULt 1Grnn in és. ¢> ner fate Tre
tect a 4 ey " .
: slit n betetigen. Als er im "ruhnjahr 1623 sich ent.
~— i
ee mary y?
af ALE Se
a ee ee
pte tee ae Ll
eT ae
Ce a ee
7 ~~“ . ‘+a ot ~ ~ } cr ™ . Ln rea. % te in te ie hee > A ams . .Y res ¥ b wh - wei Q - 7 Cc fie a
seTricnt ip wig aer aAngacen nicht -s Sale Rowe “SCTE SOLS.
«AY ~ TF + a 2 “y ws T ‘ ah S| 2} 1 £3 La Fe |
: KRUY drei Vochen SParver, ali id. vllnl, erscnien ssin
cQ
ay
0)
a
oem
cD
Ww
-
>
onZ ZA eroitten. Auch ihm war von den Magi-+
Strat seiner Seimat bescheinist worden, "das er stets
ein ruhmliches Betrargen und in ur?ullune Seiner hirsere
-
lichen Fflichten und Leistuns. der Abgaben Sion als prom
DO Stand denn der aufnahme der beiden Briider in
agen sreis der Herliner siircergochart nichts im TESA, Zu
mal jeder von: ihnen Sion teste War, das giemlich hone Dur
rerzeld a 4) Palern zu bezahisn, Am 39, Junt 182
ieis*eten sie feminsam mit zwei sleichzeitis eben?alls
aus “Véerkisch-Priec¢ tland nac ch Se rlin Sexommenen Britde ds
i‘Oitf in der ublichen feierlichen Fora de bireereid
» Ey 3 OOS ‘ - é mod vale ‘The , Ee
in Cer Synagoge. Au? den sedrackten Sides Pornularen
ere, Leicntere Handschrift des jinmgeren Joseph Tieber-
Mann falit vor den etwas aneéelenken Zuren seines Bru-
Als ihr Gewerbe bezecichne ten Cie Briider den Handel
r
mit Manu? axturwaren, den-sie wohl beide Shon in ihrer
¢ = = ae } oo ,+ = Ys, . > ’ y) 4 biel = —— + >
alten Heimat betriebe hatten. thre historis he ®edeye
TT 4 % ~~ ow =~ ~4 wan - ? ~ ra ; :
r wleoermann, die unter diese Se72ichnmunes gy-
a, te nr r ~ ry a _ a an “ “fp mer =O | 2 " 5 d
erst in dem Berlirer AQreEssouch vom Jahre 1828 ars cheint
iin die Grindung ¢iner laicdeimen, auf engzlische nrfahrung
atcunvfabrikation, die imstande war, wenic-
49:
(D
a
(2
tt
—
2)
49;
ry
1
G
hy
stellung einfachere “Waren, die enzli~
of
Sche ronkurreng aus dem’ Velde za schlaren,
OE a ee ee eee |
Re Be ER Ea eee ye ae ae Le PS Oe Pe ee hee ap ee I Oe
i
;
| fi
if;
{j 4
:
"
iéden (1785 ~ 1856), bedentender ¥or-
ao
<7
rs-en preusischen Cewer-
chule, hat von 1796 bis 18°1 als Sohn eines armen Akzise
rS in Mirkisch-"Yriedland gelebt, einer kleinen $ raat
in Yestprenu8en, nahe der prreemasciban Srenze. In seinen "Jy
"!
fenderinnerunge ssischen deutschen ?
» die zur kili jemoLren-
literatur 2% shlen, erwiinnt er auch die duden in Mark 4isch-
beschreibt ihre
Friedland Sitten und Cebriinche wd lobt
3
den jiidischen Gemeinde tara2t, der auch den christlichen Pami-
jJien selbstlos beistand,
"Der protestantische
und ruhises Auge fur die Tragis:
merkwiirdizen Menschen der TieZe",
onen
nat ein erstumlich klares
Lebensbedingungen dieser
sat Julius Elias iiber
Kléden, "Nachdem die ets
te Scheu ubervunden, gibt es eine
warme Annaherung und ein volles Verstindnis fiir den grelien
Naterialisuus ihres Yandels wie fiir die melancholische Poesie
ihrer Hinze:-ebenheit an Gottliches, Pur dis “nrwurdigselt
ihrer religiésen Sitten ihren Opfersinn. Ein verstohle~
; nee
ner
ft Le oe a oe ae or ae: _ f ‘ ‘i. for
Glang des Mitléeiis falls da aut jenes Heer der arnsten
-~ haw» 2 was &
- me Po “ ya -
Hmiedriesten, Seplastesten, auf eine geradezu groteske Are
4 7 ~ ~~ = > ae + } A ? si omy ols
FU, WO4ULT aileses etdenland eesearne> war,*
5 A ” fig Ce . 7 ' bk “+ >» ~ ‘ - .
Ven Aufzeichnungen kKlédcens sind qie Polerenden Stellen
~ es -
entno men:
Teel at aah rs ori yl - ar} ,
mar & LSC! eo -: FieUTL_Lank
ear U Fe NO Na RE mil aes i
-
.
ee¢r 1 on. Y ; ry } Pry eye ve - ml |
7 ee f a , 2 r ~ “ We ae. 7 a’ - ¥ ? — ; |
£ ’ ‘um 5 > 7 L } i } t
de a _ ,
> Ieinn ; | ¥ 1} j NTA ra _—* a
ae wins F . t ty i; s ’ » |
(LE P7an 4 r ‘a Se ae tatan , a '
7 ae ‘ r Phe
AT fea ivy 7 5 + Ye . 4
LA t 2 al & Crit a 7y r + gort f° 2 > *} ;
. ’ — 2 . : e am =
- t
Dey §8LlLOon, i@€@ sj iren.,. Alia sr _ _— .
~ » ‘a ii yy - i
iscns tS > a oe
. - s 2 uF if a 2 5 " — '
; ; ;
:
‘ a4 +, ’ 3
2 i. tl nd t, : j y 4 Ys a + 1
ce ~ q
ae a Tea. oe are? “ td.
A ei 7, i; hee ; ~ pi Lb 7 27 7 Y oe a +
eine See ntl
Pa te aii \elidids, aedeah hte
Chak neceanal ai “aanitahdel ak, Mee An ee
* F ’ Te, 1 7 A. ap." 2. RY = rf
ee Sees Se eo 0 ee pata, LEF vy” eainiee ary ns
, 4 4 ° eo «ath? ANT ees 1 all ich my tteilen, wie
~ se ri , Py wal
¥ ss - re - .
eM oe ot MD, ‘ ’ Zz “yy rigs . a i wr \
oe zt f 3 Vt Pa - be ~ J 4 § 1 / ‘ F 3 9 3 - 2 —_
wel MFfayy wy ° 54402 aie abe Yo os wy ri} ¥ ake ae of i aD | } ¥) r yy i P
se wh Biers & «¥ i} £iiw Cj 4.2 GeLS ) ALE Tod = ~ ; a £ Pi a
,
4 ¥*52 ~ +77 t 3 “> 7 ey Fe > , Jt Bz = t } 4 —y} ¢ -~
rf j 21: 3] = J eli «¢ fi} 3.23 iTtes bh 2 L 3
™
% or . . oe = 4 asa | 5 m Siz
oo + - rm aw 3 “3 » a e ~ ot, ~ aw! * rN re. * = < 7 ~ a 7 re as ~\ 4 “ ‘, eS ee
rom © YY 2 LASTS rAONT nur: -2an Ph UL. Chk OO OY ba ey 2 eiAde ae
D ‘ \ em ; =~ e ’ t ay — 4 1 — a
Se eS 7 ‘ id TA FG c~ or 4 > ¥ % fe OO? Es 4
- L 4 ’ L {' a 'y . = b- at EP Bs he ed & et iay ged i > ? (‘7 4 ‘
x
+ - . 4 és. t:..% COR oe * ; . ee
rs ia sy ‘a > +7} Oi ; ye 7 “ TY} ‘ a) - } fe. 7 y a i i 7 §
’
~ - ‘ mn % 4 _ .
a “gt «= a ¢ > ~~ a - =, i3 . we ~— % arate | et 7 ZR bs ~~
allie -eiv’risc., “azu trug insonnuerneit inrse sut in:
.
aaevyorP re 4% nT nn . tea ony ee tat, .
tase © Ee : 7 > - a i 2 4 0 ¥ Y ee . 2 4 ~* Ee
me ‘ _
*
> ; e Fe -
ee » Te | a. = \. . ~ Ae » * $= > =
GLI PLSeer bie rT, SL Ate? reauniner = se Pr es
+ ‘ i
.
oe SS ye . ee iN ~ ae 3% " yan , fear
ie i u4 J i ah —- 4 i , 2! ! d : a { Pi, cate ke e
2 = 5
L2ine ae
Co _ zs: Ft ~ i x.
a a rt r , . a ‘ 3 —~ os a = : ~~ ~
. S | Y: = 6 .# Px} + ? a . f ¢ = f } f i. a a ; > >
2 und auf bloSer
fans gowissonhatt in. der Setolreune
~
a 7% 4 a aaa " et an - % - re ai - . | | ;
aiier talmiudischen Vorschriften ond Cesetze, nanentlich
. 4 ite tes - Z tle » -
é
der. durch ale polniscnen Fabbdiner noah. hinzuge *tieten Vore
a
.* Nai
gon <3 ie a ata s - nr} e-r4y 44 i: e~ 3 ra Zrcy oN > roel 4 |
PLL LE. de ke Cyl, Wh bua Wey 3, WEL id, Wwe Pa die S i: ' orde rn Nd dan Ae
3 2 . a On ee oe
ey rey Fe ra rs ’ “y ? \ — npy BH * ug he T? “Be e
anmuten, Cerysaerm sich vorsteilen, .welch eine fursht
ce 1} xAa- Fan) ee te zs = ea, — . 7 . ; :
auf .seinen Ponte r} Jas, aoc y auch FROtLGLob sierts thnees
4
VAtanS — Lah qer riay 4 “4A 2 . +? ad 1 -> Ao 4 . . | )
~bOn der eucensanart anfeenurdet wirde. Pennoch wurde
ay
Le AGH Ung vermindert,..die man ihm zollte
: . ee: By 2 ~ - i. ~
nocn der fehoarsanm fecen seine Hefehle &
4
be ot bee FE ea HEE ., = ee ee es oe ‘
“YSt allvshlish lernten wir die minnie Pachen Sedranche
und “2eremonien lernen nnd verater Ada” hea Te
mmonien lernen und verateren, die hier tiblich w:
Stirdio -« } Wy : ay order nnd
= a | ae ae Jo % 7% "4 r\E> 4 b Tar) S - ‘ <3 “\- > ©
“ 4 “ ‘ a * ® ‘ - r} 3 ’ 4 | a PN : J Nn © Ler < Ss . - k e y v ; 4 CO 2 : Ly
TAA ywic Ss o a ~
ISIN AYPanrunven 85 e@rvehen haber
ws , 4 bd ~ \ we 8S 2 7
hy
7 + os we -~, }
eT LA a al + ‘ . ~e> 2 + @) ~ ~ ¥ :
PagJoner manninfashen belien und 4unen war endlich das Jahr
- ~~. * ot «. 6 5 we 4s « ae as
ee / ’ * = 7,
17o5 nerangesowuen. Tar Tr. shobus harte mlch wohrend der
ort ee. ae Bia fda pe ae a .
MECALEATIS Lie TIS tre PP 6H EL LeSrz nine Yr Krennen fate ierat Und | iA orewone
; . . oo €> ed ,
rier o rts ava tes bis 7 yy fy 4 Yt i+ y) ae ee t- , * -
S @ i Ee: fi Ss asa mee AeK4a2 Ane roie +t tJ m ony, ALN wy M “rTaAnzosl schen Wu
w
.
, > - > = ¢ eS A " b “a »} i as 7 2
unterrichten, was ich hoshst dankbar annahn,. toh sing 7a ihm
: = ‘4 ad Pee =f
Ariss Hoe ret ows Asa eh Aan r i*, 7 Qt 28 : |
Bint IFULIS UK: WaT MaCnZen cern an: ciVL EF he ider aner not; mctran 4 hn
y’ c i. ) Fike A 5 * 4 28 i * % 1 a a 3 , ?. a 4 hye ‘ ales sf Pe ‘ . eta
‘ 7 >» a PENI Ye 4 re { 4 ~y , Yc? & »¢ fh 4 oo E, $3
Iggher nur eine Htunden, bis er endlich einsah, eS sel aut
ri se x 7 . > * + a ite! +. a ee a4 = | 7 ry ag + he —~ 7} % 8 a: my] Tnde s. <4 < Ane Ay nat - €a
UA AK sada) ot Ae a eT 2h if A ‘aly P79 FS PRCAS ) UW KAOTUME 6 Ba tics: ' 2
> -y 7 . » = * . vicg ies +1. ran 2 Neklj 23 tion ey
. ich doch das WES, Wl ANSapracme arnt ULC DOK LANALLONM US
: . . %
x o~. : 7 . = “ea . . . “F 4 < bs ao 2 ‘iis ro) . = =" ry Pa
f Substantiven eanz evut erlernt. Tnzwiscnhean jlielb er seine Toch=
. . - Da ~ - +. - “ ° +e vr Ly oo < q a]
ter, ein zehdkhrices Videhen, den anfang, nit dem “Lavi rapie-
k , ‘ ‘ a — vw 3
; len machen and hatte den Rekbor ersuaht, den Unterricht 2a
: . tberehnen. Beide erlaubten mir dabei Zu7noren und Ziucusenen,
; | und der Inspektor gestattete mir, mich auf dem Klavier in
7 . ;
a5 a ’ ao aA ar <M F
SeInem mrause ZU UdeNez 2
E ; | |
: Fa i4¢ jan T% Ags 3 T., ‘e> tej 49971977 $¢ 3 oy) + my > y Se. D> 4wo
4 eb Lt Gen e Ude;nr ate sae T1r GNIner oroocnen ari -& mem note
7 r Cj we cpr a a aa $ ne Tym mu FS ia “ ; n a= i] dition wm <2) Pe i
' Wil a a 4: Yi i Ce 2a rh | ie nwa ian Soe 3° Ce “Le th: } ae uk SOfaLr a yeunua-s
NG AS SNORE 5 ines
7 ie |
QM a Mane
- ere ee
be
“Mae
Beis bands spiass kérmen,
“am 4
rewire iosen »
- eet = ee caine wesc oat -
Jerpriis houn-en nachaikowmen suchten,
i il
= 555
; e ta’ twas
i Sp
~ und nackte sie ehrwurcig, auser aen Sabdbdaton und Perertaren
; | , : e
dle |
Gfaoen Glee pesraonistsierlisnveiten, “oschzeiten,ywed vond-.
Sscn@inandaonten usw. 30 mancnes 21 beobachten und sa denken,
t t¢ . a =70 ak, . - ~ “—e i i ~ Ff z 53 . = = $5 ° , ,
Besonders sotate das Jersounrminessfest und die Veier der Zer-
- = 4 he =~ on A as eye ~ a4 h - ea as
a sce Fi ee ns ee I, CR kee 4b AS. OL TEAR E IN Devens sae ee cai
i = ie
2 @ wx} ™ a i a ... se As , oo
( Joseph wlensraam bracnte seine Frau Marianne (eine peb ne
2 ;
my de = “> ! - _— 1% BS =
valis noach aus holt aar ) una drei ainder «it, in S562 riin wurden.
. ra bY _—— . P oa z= —_ ; a - > a * + .
inn dann nooh Sleben sinder geooren. br fing mit einen Kattan}
| | handel an,
Bald steicerts sicn sein Unsatz so,
vt . “tt b pan
; in seinem Au?ftrar a roe itete,"ersten dar
\
. | beni Ware her, die er hauptsa
dann wandte er seine Aufuerksimkeit
<
Sicn
_
“aster lie3 er
Siscnen xKattun: ce Lonne mM 400 n1lsap en
sy
chick und + ih mne it brachte e
~~ ——_—— 7 ve - x : . sancti il = = -
Ee | i. F 1 ‘ _— . : es
ialter Rathenau sagt von Joseph Liebernann, seinen
: r "Wot. ue M4 ye? W.. —_— ‘52 ‘
. UrgroBvater: "Er war, wie die 4uge seines Bildes.es vei-|
ct ie | é wr anf 4 ; . epee s a, Pei, = ’
SCN. wind WLE Sein Sseltsamer Nao e e6 will, ein MilLaexr, 183
terer und lieber Manne" Und von marianne Liebermann: "g<
2E fief i .
a7 _ _~-— mn = i , re ~"s - ~ . off ™ + Da ee
ee ee ee aaatiamhOne.: oe jet es 1G + a * i Dad ARPS? |. Pa iF. “A Y_33 i. aan and eke —— ae . s x ? 4
ee ee ag eae wr aren —— ed OES ae ee ae
i |
:
|
~~ j
aber die Stor fe nach eirene
dap dis
chiaich nach de er —_— nv
eleganten
von den berehrt
—
Sedart
twerfen:. Durc ch Pleis,
Fabrik nur noch
on franzs-
Qe
res zu Yonlst rand und Ansehen
Mustern drucxen.!
SRS OS TIT PS EP TO OTLEY RD REIS Fe Ee OM OPE POA Ed AR Me PLT ES TEE AO OTN EE Ee EE PO Be ae PEO PR Ree PE
rete
“%
von starkem villen, der ini
ging auf in der Liebe zu inren AKindorn, COPE} StarKen
und Schwichen sie genau bezeichne te, und gu ihrem ann,
dessen Lebenslust ihr eine harmlose Narrneit war." As~
Bel
thenau fiigt hinzgu:s "Das wesen diese
iy
i
40)
je
or
48)
|
aon’
——¢
©
ry
rs
ss
43,
spliren wir Nachkommen im Blut: im ¥V chselvon VWillenst ir=
= 4 ° | ‘ fo:
ke und Heiterkeit, verantwortlichem Ernst und Leidentehase
1
Julius Elias, der durch Jahrashnte niheren Umgang
| sips |
; #y Ps sS .
CERCA SF eee
mit den Liebernmanns he be pnd mane wbodou mindlienen Be-
rienten} diss dat} Sos F3 b
Se a at ei oes ne pitted ipaapeg on POET ee ee
: P “ ~ “Die GroBelt ue hl a a : ; [
SP OTR OO OE
—F 5 eye ~ TEE ae . a . » = : sit are 1" * “sng e
tetceswagen=xOnmte , ddseph T-iebermann stand damals im eine
Vs ir ad 4-y } He 1% a . r “> RN . ~- = 2
md vie IZ. igs cee ee iILe » Nps 1OS ics ang oN de Yr a ie mat, wo er
Cin nettes Yiluschen hewaevt una des besten Nasaens Sich ere
—
freut hatte, war ihm sicherlich nicht leicht cefalien,. Mie
Juden in varkis: che Friedland waren sozi:
Vv
al und religiés ein
hochst. konservatives Jolk, um das die Mot der Jerrangeen=
“heit eiren ehernen Ring ¢
werfungs unter die preusische verre chaft und der deiitsche
Sulturtrieh ihn a imshlicsh iockerten, Aus der Fom.akxten
“eéhrheit dleser Jadenscha?t lésten sich nun die Geister
los, die fir ih e komerzielle and merschliche Beti tieang
butt und Licht und anschlus an cen Zeiteeist suchten: rae
ihnen gehGrte Joserh Idebermann, Er war @in Artbildaner una
wirtschat ‘tlachex Kyneuerer
"]
‘
\
\
t
»
t
&
M
%
AU tae NA ORR ERE Bere Ns BERT) ere
‘ - 7 . .
fi 4 wns FR nha gad cae * _
1: C} ~ Me ata 9) @) ps an ge fF P a Le S od S i! ci.? 7 pm | ai - nD 1m re rTn yr P korn: ' 1 |
so § .4 wear Soe ;
: ; a
— ar. 2 7 : ‘ 7
~) 4 {} mat) dort } } o Te . +.) - =< % - i oe . r . °
2 ies ee + = Le by IT? ath) i Sone > ‘217 FAD ee co «
i ~— ie ae aT ft woe FLctlIoens: trenge 17 _ h
| ; : vile yg ALG int ‘
(j~ ~ - ~
‘ee i a whe ada ih as r ™ > 3 é
es = 4's Jf ' ‘ ~~ kr dn Fg CPS Pn io ny . + 4
cx a a¢ es abd tS we \ # aes v1Le T +7 id © 2 ! ibine anwie c™
re ee >
ese
¥ Tan ‘
Hanses jiebernann hat diese "rau, der h
ee et a
'
; ne . a ey = | |
, | waren (mest. 1864), den Gott ihrer Vater an reinsten und ;
; . ~~. =, Js she + i
|
+ . ny -_ t F ;
Surenssten 1s Herzen getragen und-.auch die sc
ne aA
Sayere Biirde
4 Ta fz S| - :
CG ake “29eT7 S } ae ray ch Oot --%
es 7orsck rifts ‘moam mewissenhnaftestean aur sich
Ce Wwe te OR 4. ;
ACTOMMEN « rax Jie} 06 THANN liebte diese Gro! mnt ts
varie des af 293-3EN ta ao he + +s ~4 5) '
isteach litetac tte, et ja. hits cs nay Er von inr geerbt, d4¢
~~
Pry. yr eee
ee
FOR
“~
OORT eT FE a eT rere
a
oOo ewe
r a us . . " i 3 « ‘ Se ak] 4 Hoa ;* rot FErwas Tries
5 . + ~ . — , - 4 . ae * ve ' eo > j i ‘ - J doe
a LC Cry Peart iy dia n- s: Ettes bt? i ioe he Baas TTR
= >
~ a L-, ie
ole i ; . Loenhon ViinatlerstoiZ asi rY
nung, sondern auch seinen ceutschen FUNSELErstosy% Ale ven,
CREPE liebernann war @in Mann aes Stille
. . . 3 = a js * me o>
Tage my aber erxannte nicht nur die freude, sondern auch -
enPfalis pe wlier na eit
enfalis bel aller #rommizk
sein Stolz war die -kleine Synagoge, die auf diant Hof seines
oe tes |
: fc rere oe Serie ae: Tebs
Hauses aus Fri chs des CroBen Zeiten staat) Cas Leben.
49)
C25
de
~~
- _ + P ee oyna} ’ : :
ichter sls Marianne Liebercsann, die aus dem “lauben’ einen
strengen knit machte, den sanren SchveiB ihres Mannes in
‘ ‘ ff
bescheidensrer Paren miusammenhielt (inre methodische Spar=
gankeit war eine jer Grandlaren des Liebermann's:hen Reiche
’
4 4 a
tums), und mit zielvoller unbeirrter Serse um das Yeiter-
kommen ihrer ‘Kander, ‘nm den familiiren ZusarmerhaLit indrun=
,
Stis bemlnt war, “as sie “treend erlibrigen konnte, diente
F - “* » e- : oe , ~~, Ta ~ wey a fa ti db . 2 ~ entry am =a, «ft ©
eehnelimer Yohititi-: eaqt, pieder “Yohl Cat igiz a? ok “39ginn KAP O37
fester Teil ihres dudentmss, Sie filhlte sich in inrer ronig=
lichen Janilienvesinnumg ais Gie ahn*rau des hauses,
ne a et ee -< oe Dn a vee eee ee asec Bis a ee ine ee —o - ae ae tee 0 eee me oe
Pee tT y rer . ; = ; ‘
Max Liebermann hat seinen Gro8v: ter noch gekannt, und er be-
sann sich au? den gitigen freisen Mann, der dranter in Ohare
« +3 ‘ a 7 ~ is a, ; Wwe -. os ann! es le ie a & ~ ie!
Lottenburg besinniich lebte, das Landhuus jlag mithen in einen
= f° % « es i, = “753 -a 22599: sawn 24 . BE, Ws fa =
srosen Carten. mit vielen Rihwen unc. KBeecten. rr nieit sish
" ys? < 2 , -3 “aK tes % be 7 . : ee o> Som ON % >
allernand Tiere, auch Rehe; Pur seine Conchinvhinahiibne
- 5 ae oe or = t,o pee boa ind Pee os had ae | s ns . 7 ba “Y7Z 7 - H+ bs 4
Ghten die imkel Maikii?er unc UMC. Wern ALG Zu BeOS 3H
; ~ + er , ar : a an! anni PP ? as a, — ~ ay meen
vOSepa Liebe yryann Ube rp 206. Cas SCesohert, einer esa OC 17 zt 4
7 ~ af. ~s a: Bie a yeas | a ss a ga vy oer 4 y => x - = in i
gehalten wurde, den drei tuchtiesten Sérnen. Benjamin, dex
y — #4. A 3 = | = = 7 5, = 3 - a FB | ~ = = + La > * - -
Hiteste, der sich in. Lendon init dem neuen Measchinendruckver-
= of, -
: stand
7 ~ -— — - p — = . oc * ? ye $7 = cy, a me o , . so
} ahr arr Vert CRiLt’ PS wmaont fitit..t & 3 om ey Dem ow be Mee Oe Daksa CE ¥ ie
Vor. * .
-- ©
% : to ‘ns bes a on Tan, = — 9 - . 2. ma ~ Ss bs sls
Oris inuis Leitete die kanfminniscrnen Arbeiten.- per aritte,
. § i 4 aia ° « ~ wed were — Fen ol lke aisle ce « nent ~ _ i
adoinoh trat nach einirer Zeit aus, er wurde spater in oster-
= = B= i . x ? tn? ~ r ~% rT. tT, “*
reich seadelt. In der Polre xam dann no JOSE -pas ENACL
nt - cree ~ x % vr no } - ~-a ~ ~ , = +
Teorge Pingu, max, Lienermanns. Brucer.
ow we baat antes teas eS 7 Eee ee er eee
Se ae eee
5 4. « . - : 7 me yy Que "T ~~
’ r. 7 7; 2 > + 3? 1 * } “ ‘ if ta is il i a” : ; uw
av
pHa - ~ ~ ie je 43 a al r , * ~ “ 7+ ~; 3 F oe Be A.
aNNisene Liti: des “auses zu siner fur prewbisune Jernult
~~ 4 la “ - i "4 ~ tae 4 2 , P Ws ~ 4 } . _ 7 £ 5 re. =
niise erstaunlichnen Hohe: 6.6 betreiben. den MAPOLY OLS Neaeory
- ,
a a. 14; : ee ee Mivend a —s
heapel und Sizilien. ils.nach Annexion des Blsaih.durch den
OF «ttre wa: tek 5 a an ak — +t. om ie: ' ss , ’
Lit WaCrs Dede LS SNGe:®l » dDis1er ct wlend bosrd€ Unter neni Nn: Tl cie
. e
. '
4 4 Sayer ~s ay , “y 4. ~ 5 3 ~,? * Pe tad f * B 2, s;
Lieberrannsens Sspezialfabris beeintrichti-t erschien, maven
5°45 hn rzyHan “tt. 5 a re y) cP oe a Wis yt QB) : er Here erh) } O 35307) ) = ere Sea
2A y QO! mc pe 3 Ji s Te$d2) f Oe Sti 44 vou wl, 7il spade TL: ep DV) Ci: Ly ee? Ss Se
von modernem Ove Mie Aumencinst
: * y
“303 eS) - bon “sg on
sevesen unter den alten yuden. ax
aus der art des Gesonafts. te “us
Lehreeister; in ihrer Zusamenstel
lar v"¢E - toy dan Briia ,
ectier Yetteiter unter den Brice m,
sa
yp 2 ig ~~
: °/ x ~ De P 63 se ei
ehreeinzisze xonrlikte ausartete: de
ein
eder der Che
I
ok er it palt
mann war fim?
J-1TAs
or
ce
~~
tJ
Ste
ua
: < sillics s
Ner Fata
ast Se an
te
ie Bt ildung isa
nen neginnt der feistize Entwickly
cA oe4 , . .
monnen wilede erum hat er sich volle
SORZNS
Adolph; er hatte,
Jarrs alt
ren Zielen zu: “sorg griinde=-
and wurde Gro Bindustriel ile
~
ist immer etwas Seltenes
“gient nicht unter
azen erfunden werden,
ben An'schauurg arPrad
A. ~ je ey - = Aw
terkhaurte war hier der erst
LUNs eneepann Sich.ein
sé.
bk
n die
2Ps ausresn inant tetcen Sis
weniestens nach
als die
“Yanilie
sy besauchte das Gyrmmasinm und wurde gum
sagt uber sein Jesen:
HeRReesshnet-4hp-wie-Estej
-
~ * oi } y P 7 mm 4 ‘ .
& pros, iF, fr) q ¥ S iF A ale S. r t de 3 Y)} Nn, ne iste im Y) 2K S OC} @
<y ‘ ~- 7’ . - =
Jichen Charakter mshr dsr Mutter zu: er war ein sehr erne
arke
tae
|
ST
“i » 5 ~ +. _ 7 143 — Pa . ae 1 ‘ . ~ | ro + ‘ a ae ae ea?.5 > td f 7 Al |
nrée@in WCeLUSL Uri Lies 7 ob or aver iff A2L:.i¢ uy Woo Of Bf
% , — = . a e-. “= * +" 9 a ° -
reont und richtis¥¢ erkannt hatte, ‘voll snermie; klar, sei-
nés “ertes bewust und stole au? die selbstreschaffens Stele
lung. Er-trat se*hr jums in die Pirna s*ines Yaters ain und
t - , .4 + “ye ¢ a i r * C* < } id
war xaufmann mit unesteilter Hinzebung an die,Sache. Er
: ~ 4 |
mS se tars . » & | > iE £2 ie | 4
; hielt auf rewissenhafte Fam iienzucht und sennt® Sich esi
4 in dem Ruhm des pater familias wie er sein soll und m8,
; :
t L. ‘ 4 = ~ - 4 i s = os i fi % TA -
: HS war €iné mit: semesseaner Lieoe fperaarte Zucht. Er dachte
: + Vr =: ss £ 7 - - ‘ 4 . Py =
: in allen thesachen umen dlich rigoros und 11¢8 sich von ssie
: : 7 ‘ \ , >
5° . . pica Teges aie © i? t- . - =
nen uderKxonméenen Moralbecriffen kein Jota ranbe on, Trot’ ssi-
: : ‘
7 os
FE rt Hr . ‘ “ 7 -
; ner Nuc ebickeit cepen geselischaftiiche und sittliche
e ‘ ’
: = “5s 4 P » i way ; “ : 4 *
: KOnVE entiion lie ote er dennosh, sie au kritisisren, Keine
F “e ey es ” + * its sean . ss itis =n . 4 = és * ;
opur von einsm Kunstler, einem I ns tink menses en, nicht sehr
‘ > \ ‘
é —* oxen > Pe y . ; 3 ? ~ > ] - : a oa 5
: lie benswurdifz - doch ein FANZ, aes " ie a7) an ein océenerrsshts item Rae
f :
: x s be ’ £2 4 T | a
b ster in seiner j.edens' “Unrang. Freupye mit Lelb und §$ e@le,
wollte er es anf seine Yeise sein, kin’ Zug, den Max von
-« > . ; ro 7 . 7 . “ ‘en : ea
seinem vater ceerodt hat, war die #igenbrédelei, - das stGére
: - |
: : es Cal -—> ; 7 od vr - - = a =, ‘ ‘ st «
: rischne Vertrauen anf das eigane Urteil, die Appositionslust,
ee ; ae : 7 % ~ i A + ‘ + ? ‘ ‘ * 5 ? + ~ + ry 4
ir war Sien selost eine Art Aristokrat und war #ifersiichtig
. ‘ -
f? i Ss * o™ - C™ » . } Y _a- o wre ms, A\ - ,
bs Plissan, Sich nach obd nicats 2u vergenen. Auf Titel -und.
; é - Ve ricay af i ini a oe +7742 nat yo | } @ 3 on a St Ti ©
; Ve i Ao we }- m x A “Fh. © \ C3 t 4 LF AS fica 4, 3 bch 7 LE va = a: kt Pcs Lmr TUE ZS Nn
aus Gen iortraitskiz7en des Sohnes heranslesen: an der dase
. 7 ad Pa’ ae ir a oe a 72 , oa P ie 7 Pe " 1 ; . 5
2 “igxeiv, die ihm im Blut lag, hat es Max Liebermann hier
: . 2 a ma 53 “ta i 5 +% > wy 7 gas —_ ‘<3
i yedentails nicht fehien lassen. =
E 2 1.4 rp 7 or Se aaa = oy L a se i eee ;
Folitisch war jLonis fiebsermacn der Demnokratie inner-
“ - x ¢ “"y?* o> hs, % x Es CGS a ie T > ‘ ~ <)> : } Qt < ~
iichst ereeben, wie alle Lente, adie ans dem Mittelstande
t ;
¢ > pa lean han Al a ee , & ag .
herantgskonnen sind, (Sein Bruder Keniawin ist Tartroauenge
mm i bd qe sa ¢ + + cS . = 5 Sth ae 5 t ; 7
; mam der Sortsshrittspartei pewesen.) Nachdem er von .Kanf-
S A Wer VY, 4 oye] ty Yr - - ~ : r P .
Mann Aoscnisd fsnom an, hat er Yolksiimts seyiing- Hit ta_
‘ . Y “<3 = : me ' — ~, 7 2 a .
Sucht. Als Stadtverordneter beschifticte er sich wesen ch
| SO} als
rt 7} : as 7 ve 7 ata ; >, -P y* i td & oa ‘ 5 }
| mit Arven= und Yaisen*ursore=. So/gial auch Sein Sinn 7ee .
‘
q
iohts< 7: Jal aehats ys ee 5 |
: richtet war, - die FPlebs Pand er abstofe nd, = éine pigen- |
:
f f .
; 2-3 1 t IY Tey ry ~~ gS , Y ; f
3: ae schaft, die wi ram Max mit dem Vater gzeneinsam hat...
- , —- eT ene
rernmimrt seines Yesens aber war der starke Fille zum
.
f Bmmovkorman, «~ in seinen Kindern, Seine einPashs “etre
i 4 fo’ i. a « > Namen is rn += gS ‘ 4} See Vas ear ‘3 me Va | ke NANO
f. ‘ ke j 1 2 1% & . s nie te ” 4 dee é . es s , J Ld & = « ! : ie 7 x.
a ee PN i tn a LS lle 8 erin ii Smite Te SBS aie =7 ee Sa ee ee A i ta cn tity Ste gata ling ee ne ET eS a en ce ae ae as as ,
} |
Se a ee ee eS ee ee ee — om Af — =e en ae — atti } — es
es es Ss ect il al VRE, Pa
.
Ye
rey
ie a Ea as ak kl a IN ka ae ila lk ala iar let Ta Rica a a EE
> z i t
i
TNT OG SO Ne P
+ m* “ a “ 4 Pi iat |
~ 3 = - a a “ ” “YY, “ww e a | yy" 4.2 om SILA TL Lo
ries zi 17 es a oder > 7 de an <2... Se Pet wed he ob
a - 7 . a. |
ae a. 1. os * a ae oe a hooey = +- = ie te a ee ' £333 : T12
win a} ra da aa) 7 \ Qin hice : reayY hey >i <-> Ls im ifcg 37 ia! en V7 Ne }
PES | lac : aw 2 { te ‘ — ’
" Pheeas ES 1 ener vmeidiatin
~~” -_ -
BR heats Po aewmecre EI ee 1 — : a . ~ - ean een te TCE a ewe oP ae ey PNT I RO Ne ran PR LTT PRON AO NE EET E RELL OD LT EINE OO aI ES ese = Sia ame ae
| | . - ’ % £
: aj } +4 j $5
+ om -_-~ . -
e
, * t a
“i z. as -- ™~ ‘ —~ oe 4 yo
as s rs ~ . 24 at 2°y i me: oY! :% } - > s a: ae
“i . } ‘a ie oa 7 > 2 i * ope > » x, en de: a8 3 ch! L 4 he abe i a > -
- - “ © ? -
“ § ~~ a 4 Tt- A on es fA £
i ae s Pa ——“* - * % rye i | ~*~ *e3 “FF = , -— t 7 ry ¢*
Mile 1&2 i ae r ees... ARS ETIGTI » om Ne Wis ce Se sta OT Ge js2 ete LCA SG
* * ~~ pee | PS t on a | Be =— oy
* a. Se te ~ - ” oO a ry e s ' ° f ve %
4 ry = —~t c3 i Nit Qh } 7 Sa 2 a | 3? ; F. $3 aie ; cas VW ao La i,
‘ % = * 4 4, t . ‘ - * aS jhe ’ a+ ‘ = ~—- 3 hci
,
: + 3 ’ ? (Bi po,
* "y P ; 4 a ae i. ‘ ‘ ry, 7 i" Ow <>} ° ws ‘yA : Nii:
- a * f 4 ) ; ee re ' € - —_
<< FOL iT VON 3c its 3 \, s Al ie ] ts af ae rm ~ Aa la A tL. andl Se SED 3 ar ee & 8
. > - -
7 xd 4 4 ~ af a ae % ae = fat {> « -% “» > q 3 7 TF oy y + o> AA
i Yer 2 ¥Y LVSE a 7 trae i SNGAR, ets Oe Sic i 1E dumeard VT) +7 wane 7
a
" =
wan caehyA Lie te7 r Vad ass ny - eiiaqacted A oy ad me bate. tks ca
vee oi pw i h ms je : = ¢ ; bag LS ~~ me nr 413 Yr Tj ae 8 Be: Oe ie W * née uUnTiGa .¢ Jt is
3
Be
: + . any tdats °* arab ry" Cc aye Trivwi=2 Tis
die Trdnstrie der rebilidete “ensen xomee. 90 War iOUulsS Lic=
. : > dos 5: Fae
| m = ee 2. —) a? . f.~ a P ~~ 4 ~ Sy ar J ot ae OY ss Pa i“ d ts
hberennn "Furcrhvar etrenes™’ in ssinen AnTorderungen an die
= a Se ’ a = . a as x on = 3 A | * - -~ -~ ~~ ies i — <<“ — = “~ - 1 a rs Ia os a.
resize YeCsance Lt ar 3) TTG 9 912 SOLALGEN SLOM MM eo Set oT LS 4
i - * +4 ee | ~, + =m, | am, Yas oy ars enn $713 oe 32 re “FV 2 oS ae o orf last “oan rol weyyn: ak
Wel V PmwVEAILLS 1S pLine ” oe Se PS Ai Oe he DANS ~9 SPs che ke OF Ls Ive 7 22
ae e = ° = “/ & ae | = er —> ” ee PP ym.
i 4 ~ 3 ae eB Fe % 7 re Se ee . <a se dial > £> = ae | -- e . v4 ~~
Be ie Y} Sprea on ein; sjTe2 21 12 1LTrey 15 VLeru~pverris Nb, fst? A
“ - 2 . 5 = tT. % 5x -f? i r aoe ~~ in Taos bk ~ = ~as were - mot tA Oy WTO L
srenunrerri Te AG uAUese S758 TEAh r Sl@e, Weenie eels AVG
° = % inh = > cay 5 et ~ 2 1 ° + a 5 i A. ~¢
7 ST) = mon, ryrt Yr (= tS o) a ‘ ro] 4 7 3 a Cc i 34; y a SESH { FF ok >. OTA A ae t-
3 ie oe _2 —.7 =, oy apy toe ae jean aw a Bets. LhaAprpyy4 |} ) 4hnwyan 4
scher Rernfswahnl sangeelankt, aqas er Ser sstneryvylicn innen FS
6
ott 2 ” + - i eee oe = o~ . = 7 ™, 7 = ~ * o_ ’ jar c™ vy “>
Se +9 + a utes Bete q as tS i ie T Pray OF Qder :-oaciles
. mo aa - . : - £ a? .
ehrsanem Fleijeg: er arheitets ven Priuh pb at
aArhbe tte 1PfuUn 01S SYat, gconntea
Sich nicht Varien, ni ht Reisen We x ‘it ie
ftom arien, ni ht Reisen, war puritanis ch geeon alle
a
ms
4
4
ea
ps
ote,
wt
“B
alee
ad
4
Ped
v
<4
ae
6
x”
T—
3
Lak | 4
aie |
fn
oe
2
“amilie Faller starmte aus “sterreich,
= sish in Ham burg an 1
z: s
r be e ster haller, die Ranoure
s@ine Freihe~t zy vercanker natte,"
-_ - halen z és . ;
ie helms iV. Ne Pind Sten ‘amas qQahtina A a h4-
aed i a eee Ww Se;
a Oe
m
PR a nm A a a
ate
ie. Lad oe ee |
, 2
°
.
~
Fa een
fe aT Meet Bone auth
ieee
Soqtar ynd ltehensviirdie zlichn bnilippine Gas epi
j
A - - 5 - > . oy 2 £3
Yaseen 5 i) 7" sc Mannes o 2S ‘ AY ir ‘ wire TF J, ee ale “hq iting UAT S sie
e's 2 4 3 =) C mS ow
_ a - a . 7 a e Y
Shy Preanilich zu jenken, o1e kannte sein gentes Herg, das sic!
eh os wet aH ote om * La a> ‘ eo” +
~™ . ag -* = = - ve "rj
unter tumend:s strenren brnst vernare. o1¢ brachte “farme mnd
Tahnlichkeit ins Haug, anak" den ‘SEE, dred Sohmepy
unbe’ anpfene Rerzlichke eit, die sie bei
a’
und eine Tochter,. die
ym
pws
jhrerm ater vermnissen musten. Jnlius &F Lias widnet inr a
foleenden Zeilen:
Die Mutter vax Jdebermann War eine Beauté, das "Proto=
‘typ von Jettohen Gebert", versich*rte mir jemand, der sie
aus ibren holdesten Tagan kaente, Doch “ohne dettchen Ce-
be ts tragisie rende Sentimentalitat” =. @ine Frau yon ra—
radests ampfindung, mit 3ichersn Instinkt hat sie den Mann
ihrer fahl, den besten Freund ihrer Stiefbrider, gefunden,
s
- ' oe ae , yt E > ney ET 7 74 3 dey ce ned
Haus, dam ear vyors PAN y furnr*te die Firma Hailer und saatnenau
2 ® ¢ ra
= aoa tae “ a Te ch aa é ip é ‘ : ee ae . : *
Pa i a ~ 3 inte if el Pt aiiGGGyrie it 2=Sé Balaers aaa 0) Yunis tern ein
weg
ad
”
, + : “yt owes yt 4 : Tomi} eet a 5 % c~ ur WA ; “
Fatrizierveschi#gcht ans Hamburg, wo ein Onkel Fhilippinens
maBen “die Psanere Families mit traditionell deutscher Bildonge
’ . , = = 7 - s = ‘ _ ~—— > r
whe mir einer der Liebermanns scherzend sagte. Am 213° ovens
ss , —— —_ + A iat, sealants diel” ee ae ~ t - oe «
rhitiprine Liebermann war eine zierlichs 7 ele sant ©
pawegliche Name, die “hb
are ane Pe Pew weber g
+3 i Ly P54 oF ms
stayrken sinn ur S1Le@ Ss
eee - 3 o e 2 4 ~ 3 - - = : . . e - . ay: - >. aia
rt laste sie antl die Harmonie inrsr Tollétte,: und inso ferme
| .
w@ 7} : bu ™ > : -} AY 5 te ab. saw z ae a ¥ Poe | i a = i
entwickeite sie einen sicrsren "ar US ASeSCOMaACK, ALS Sie in |
.
A - ms r . 4. * a ~~ pus * s — a 4 - oOo 5“ 932 a! - as
Auswahl und Zusanmenstellurs cer Tone niemals Pehieri??., Sis
}
— , re = —, oT os a = | . i . F s 4. $
war #ines Taldsehmiseds Tocht ‘s* te von JIuecnd anP war. ihr
7.
‘ + 4 ‘ a an q we S$ ‘ i
Ause® Estheatisch ergoran ind canilidet worden, Thre Kinter
‘ . 7
<- r “ cx a ww ry “ . ff - ! Z
hacen die nacn vite ents Srinné rire ari sine schone Mutter, cis
: ,
Tie den TMisansg>-nen. ved dus Leben sehnmuckenden Tince sich ane}
1 ‘<> {} a - var f . nN t Vt — & a a ie a» a | é \A4 Ee: a ? 5 ai cba :
ee ae ea oe rig
mut 2 om a, : i £ a +, ‘al a cry Se e
vas - deities Bos ot mone . = al s a - ee = — ae =
oo | ~~ ~~ * 3 — 7 > s< : , -, ¥ - 7 7 «~ #5 Pm ee. P
#ryach Panckxe, der Biorraph Vax LLlevermanns, zeiennet das -
r = ~“ ~ % ’ oe : ‘ hag ap oh al. i+ ) = - . f ‘4 jy?
‘bLiisnis des They! ben: duaraocaws «ein ° UMGerKINA, Lo Se rer "a=
. miltie nielt man iahn Aer syedttilteactoar soOunY Por inde ra
é 5 Ek. ae Eo... , mya A! 39 \ ST) A iva Sr Se alle eee? t Loe i UHaL da Se 2s “tL Js SPS
. a ee oan: sa i. aes, sO sigs lt Ni e Tv = ? ~] ; Whaawelhe ry -_
beraot, Gin senr hiibscner durgze von siudlindischem Typus,
. .
- : ZL 7 sa é> - - : -~l al ae - WW “ and “_ , . + fy
pei alien “anter und Basen bseliebdt phy Ges ‘ensaty Zu den. mus |
~ PRK ey ~ a ted é: + fr, aM te a ~ * q "7 Zz } Yay 4A de %
Sternak’t articen Sesorwistern lebhaft und temneran entvoll
4 oY ge lt 5 - 36 eee) eee a ee a, a < 9 :
in seinen -rieien, die Buchweisheit loeckt ihn nicht, dafiir
: _ oe tC ee ~~ 4 be write a14 ry . ys be +
Zeifrt er scenon .friih eirs entschiedere ahigkeit, dle Dinge
: —_— 3 Sage of —_ 2 . . 2. ° ee me ier eo iz a} :
selbststendip und sshar? gu beobachten; das GUE TG Sicn in
f . .
DSA, pa : ee mo i im : rx 4-5 35 , Tl are
J Me ris inel . eC £° £8 1Yi re) i eri, cit2 th ¥o rs ik nit eT es g St eine pe} erkune
¢ = ; . - . : ~~ aon . . = a :
For in W Ltbzire ror Zu OF Lyn; ene
ty m: a Tn . a _— — i Salt
ax war awGlf Jahre alt, ais sein Jater das Maus Tari-
?
= _ Ts wena “FP ¢ ee Sa ees A a aa <i + = . mn _— > rT -
Ser Fiatz or. 7, nesen dem Srandenourver Tor kaulte. Die Fa-
i , f
> : cae i ae - “is 4 ray > : cece ee aa an a RY. - y ~ ‘
miiie zog in Cie | -OmmGans it ersten stocnx., Hur azn Familiene
- : ‘io ‘ it = ie a ; , pi £2 is my whe ow ote ert wa sa oe a ae = ze :
} L6Sten und an aen’ Yelertasen wurden die Ut ELAS ron den
: = : rt
se re es }< “ + 4 Ww 7s 7 as wey iis, a a“ h Sy, = v. ms < ~ + ie » Ea
mobein-in den béiden enten Stuben abrenomen, dann kam dis
' _ em 1. r “tt. 4 4 _ % “dh. 2 . Pd re — Y a“ - + a 2 é ; ~ 4
Zahlréisre Verwindtischaft gu Resish, einen sonstigen geselli-
- ~ re | i — 14 ~ 4 4 is 2? 4: -y 2 sc sa a6 es 1 > <4 ~s
een verrenr yan es nicnt. tnernaupt hielt man der alizeinciner
~ : - :
Cx « - , “~~ a>, 7 2 ts ‘s - - “ © 2 5 a es ee * 1 ae ra 55 " ims
olitte entspretnend auf die einfacrste Lebensftihrung. Alle
-~ e 7 7 i:
’ - . OF on has “2 - 2 wf ye . 7} . 9 Wq4+- os
avel oonne -nbiten an ein wd cemselben *rack inr Abituriene
tenexaven rachnen. "as weli3 Erich Fancke gu bericht en, Cs
f \
> a . 2
Lanrt fort: 3 mt 3
a“ oe
a“
- Nas Hiternhaus ‘
.
: €.
4 ~
7at ' +, TA oy € + a “ST SV < a: . ] “ } —~ Pie a - ; _
f ‘enn ance oeisplelsweise die Yorotheenstrae noch als bevor-
wie + {tz y } exer be "4 7} ad Cs - cs
2urnere cermend salt, so hatte dosh das neue aus, mit sei-
xe ee | Le. 5, ~} oan ial wf) > a. ee a a . -t f — 26 ae oa ee We . e oad 3 . se ~~
nen peiagen OnTenNn Nach cem Lerrarten una adem fFrosen Platz
min, cine einziz schone Lare..von seinen Fenstern gus kornte
‘ = Bee re yt, sy Nay] 5 Be bh atal ors AW yT eS has 435 74°
3 en cinsn srosen “ell der inden ubersehnen, bis weit hinten
‘ ; a asa oe tn “~ a om zs a, : oat een , a on rr, = ~ 1 - “ ~
ZUM HCNsONplatz. Ner eclinzendste Verke plette sich £ dort
~ A s ‘ TB ae Fe Tate . Tavs ae ee oe ae ae 4 . 4 Tetey mo 7”
UNnGen ao», und wenn, Was nun baid der Pall sein sollte, sies-
‘
; 44 wie Tee nen”: 3 i, A a a - = .
Pelune “rupren Guren ais Tor nich serlin guriickkehrten, so
| 3 4
: Se ee ee —-Le. + . — le # Lo colt
entwicKelte sicn vor dén Senstern das fa SUGADT kohteste Schane
?
Bib 4 = tore deo At eet te Se mS Me wt ie ee tte hela te oe. oe ee nici BIA Sia lial one tne nt ance anh cE tiie clint Matsa itn ue eee are Pa Nat cat sna Se ee ee em rf ses -
4
eee
Ee
TOA ORE Re Eee * omy Am PEL OTR rT LR age SOY PIE PPT E Re, TO RT ORL epemne er rmng nes 4 ak OR Ni at i sain han be Sk ee a as ae tl Cs a ee
5) >a em
.
~~,
— «*
ES I ee a ee ee ae ie ee - -_
Ee imac t ae & ‘4 cy “yl prey ~~ * 7 XN we: x = Ms 7 4 hy {+ 4 ree &
Neer aes “lereartens, der viel menr als hente einem Yald
duxychsehnitten von d=r belebten “harlottenburrer
jay} whic tye = 5 3 >
anreasre, cle 21 cen Zel‘ten oder nac
TP RSE EN INE FP RN PY EE NATE SLO, RE NS REE ATE AE MES TREE AES aR ALR NAME ME NO RY ae eR RTE Paatiain adil tia cial ed baci Die - NS a SP UL or - SO TS ow angie ”
\. *
. 3 2 i = al oe
2 4 i. 7 i — } i : rt 27} ‘ge | UG 7. if :
. Port ah cea le@tnetan ‘ane ahbown ews Piid t+} ric “. WY ZNF S$ wae
IS SUL LON POLO LG On SNS lren Nei ulLit, aq 2wiscnen inmen
‘ ——— . ; .
*\ Ris g eer dg > ~ b- me = ~ i » “a Ee , - ee, Gi T-, ‘ . es e a a B)
veWwermre Sicn aer ounte otros der Uniformen unter dem Jube
ciavy ay) cra 1445 Peysanayrenso an > 7 ue - tn 4 ent
Line J ee oe ek Be Et we Ceili seevu'd RA LiTS Like. #4 wt No Se Ninad.
‘ -> . 4 ie - *% .
a1;f ‘ne ‘ ry * a SM z os he ere.
ANLC aQer anagern seit aqenn:e slen nnanosenvar: das TUNG
Craussse, Am Tor hielten die Kremser und warteten anf die
tharlottenbure nine
~—_ +
cs y mi 7 4 7 “, ‘2 mid 2 . , i ee 747-5 : “> “¥*
aus woliten, Der Wierrearten war der natiirliche Carten dieses
In . c Tey: NF oe aes fea y+ ey cr ; id J 7 .
Hauses, das selbst keinen besa3. “Yohl darum wurde er Iie-
-~
-@
nes 4imrerchen inne, das nach dem Tiersarten hinaus lag,
mit seinen beiden Briider fenmeinsan’ hatte er ein kitie
_
Jer
jJineste sroudexy sehlief auf dem Sofa. Hier wurden auch die
tL, als der dlteste
sich fur Ga iS aniturientenexaren vorbereiten und einen Tei
- . . ~_ 3) + ed . ca = a oe ae | 393, ° i] — ree eS “ee - - — ey
GEr Palnti BIinftarcwnh arbette on. saulte weer er doch auP des {roe
‘ alee Fe eaves - ; Se | os Doe a Lae? Wes =.
fhEinNnsane “ame ronen anvrewiesen. “den in der Tur baPand sich
i ty
. : “> < : me oe be ry i + Pi - - : - , 5 , ay. |
Gin 4seines “lasvfenster, dursch das der Vater seine 3Sclme
-
powd
neim iiik a 71 kon troilieren p
cen, 2a denen noch hel igion und nooh Tranzosisshe phonversa-
tion hinzukanen, = den obligaten ius Lastunien hatts er sich,
’
‘ “ts . Ne hae et oy Qn ‘ +. ' & c e e - | r2 :
War, der olnn fur fusik besas, Zi entzienen sewnBst e den
tuelich viernsl zoruexnzuiesenc
4 bs, SES a” -— * Tas ~~ es -~* | =, U & *. . «e i -— »2 C™ . 6S
Cen Humiarseiten, blied inm weenie frsie Zeit,
ee a RZ es re q & a = e _ —. a ~ m
Nota eine Masestunden verbrachte er viaeist im Preien, ni ht
“4 => ah ie ode So ee L, Te C2 £ 37, Ww e5 ; ¥ Tac ne! ae ‘. , 7s 4 os
der asusseauinsel, wenn es aber die Zeit erlaubte, weiter
aq. aatyiy } + ,tey ye ae a eee! 7 i ~ “ eee Toe wo Te
GiuweroinkDo.uaesr 37 act ant QerT Adceaten.
*
w castle taseipan Sh a we $b eotinhilen.! 3 aepemeean : . r abe
wes ek alr bans” Abt waiel ao% le ae ee ae ee Se Pee Se ae Oe ee ones
AGSt2, Rei cen vieien Schuistun-
obeleich er vielieisnt von seinen ceschwistern de r @inzire
ep seca sat ent +
ee See eee ee |
agere dapeets&
en
~ “~ - ' ll - ) - » be
’ . . = i) re wee ae 4g A aug bs we bis Ja *% a aay ee Pe. Ph. | 122
ge VLG £ jie 2 ee BEES fidbwaikleg a re. a be SR NACL i” Sie ta NO Cig ere pe a phy ©
- Fed gn _ . a ie . a - t_ % : ae ¢ 5 ~Y . des .
Fnuten Agnsuren nach. Vause bras te, imd beo DAG ntete miBbtrau-
= —— <a fk "27 on a 2 a OF riot . rE Im } i: ? o¥ ss 1-)- _ 7 Tr bd *
ison dié ei Ns ces aNnaven fd -7eichmen und Ha lex » tie Kam
ee xa) ; 8 es om - 7 ee ee —
es 2n. 47S8al aenstosen, der /3ter sanviec Sich verstimat CLUS y
ae be EX sping ‘ - rd z } i, a i 4
und -der-porm wartete seine Zeit an, ome sictcn in Innern yA Y |
wn Sxieze erzfhlt “ax Liebe ai
~~
Nan:
Die realen Tissensshatten waren und sind mir @in Buch
mit sieben Siereln seblieben, wad ich konnte mich nur
mit de @ro8ten Mune an die Yorsteliung gewchnen, das
die Erde sich drehe. Anch wurde ich nicht wenig peneskt,
weil ich sls Junge resast hatte, dab der iiond in der
Leipziger Strale am erdéSten sei. Ish hatte ihn n&nlich
mad beim Spaziereneshen in der Leippiver otrabe als
riesige scheibe am Fimmel gesenen. In wissenszhaftli-
chen Pingen verstehe ich nur die demonstratio ad oculos,
Uberhaunt beschaPtiscte ich mich viel liebver als
mit spékulativen Dincen mit monvelien. Aig dan Rahyr4ibon
meines > Vaters, Wo Wir die groBen Soumerferien ailjanr—
lich verlebten, hatte es mir die Wodelltischlerei bee
sonders angetan, so da& mir in einer Hodenkawser unse-
res nerliner Vauses eine vollistiy dice Tiscclerverkstatt
elingericntet wurde. Auch jetzt noch habe ich Yandwerks-
zeug im Atelier.
waturlich habe ich von Jugend an sezeichnet, und
a2°axr, Was ich sah, Funfzehnijiuhris, mit den neifezeusnis
f£um einjahricen wwlitsrdienst wollte ich Valer werden
uy 3
isn plauoe besonders, um der Sehule gu entyvi
ay PAT tah = + ' AMP A 7 pc oa 2 —s ik ee 7 on :
i t <2 t 5 re io ig CH af ; i rin oh UY = wf om Cw} ina S pha ; e in VAtTe r
oe eh “ee ca <3 4" r ry eS ™> f 6 ls —_- vj ‘> ay - c ~4t . —? Ps ee ‘yy . ws
a@VSF OCSATAnNa De louns drei pruwem Ua PUL » Qan WILT Uas
} ~, 7 ~~ ae | fF* =.
» béever wir uns fiir
‘ ~ } } -* we - ~s er r , ~ = ~ ~—-
i? aback : ! oa 4 * »? bik siligy “ Z li ee sii. { iit oS i i: riZ \~-
tote deal.) a ee: eee Jal wat ce rabeere :
tux lichen geU UME OU AT. ily pea + ty erst apne AUL de r
TIMN4Avwarant Ee wisi a F cree 24 “ry?
Universitat, vor selbst meine Absicht, Maler werden zu
C Se f 2 ‘i cy 4 = ra so a iy es <>
a 9 -= 4 ye bee Pe fe eo Lets g
_' Ay 5 ¥ , cf 1 om ~ 7 ay ae to * ex7s ~ = :
perjin nog als i1ehrer sehr renommiert war, und der me
née soicshmimsen gosehen und anerkannt ech Roars Mittwoch
: : 5 e :
rate i , mn ’Aa ? QAI tee o oe |
Rea eonnavena nachuittags zeichnen,. ‘Teh fing also in
mi 4 A e . - 7 , _ “a i - me wy aa . .
Sein atesier,; aber es ist wohl selbstverstindlich, das
; ein Fiunfzehr - oder seechszehniaéhrige r lisver nit den
welolicnén -odelien herunschikert, als S48 abzeiohnete’
‘Und als i Yrinaner ve vging mir vor laxter Schularbeiten
aie. just 71 Zeichnen, venigs tens: bed Steffeck, cer n93}
. dagu etree von mms in der Holl-annstraBe pen “den
TAS Tr: “eFichnt w vohnte 7 - . | ; . ah
. | yey "| ™ ae 4 a. (9 on . “ Pie -~ ? ,ur - eer ~ ta ed ~*~} bh aA Ba v. - 4% ied
wesen, ais er. Zi -72@LCANGaEN an UNF... -asont Laven und Fenrischte=
: ‘ a rs
< ‘a ~ a ae . ce st ? ~ e- a ~ “ee 4 ‘ +e 8 - 4 -~ 43 a 4 r |
weLoer, nmorvoia und Sent B2N4Lons bin AnNLang, wie vw: hil bei
e ; ’ ie |
: ms ~~ . \° %. - ~~ = 5 , “7 ~ "% ~~ Ce a ate - . P : ta
Sedem Leler. cann’ susunte er im cooLogiscnen Garten una aut
: |
;
as eae Fa a eee r ie som 7 oF +4. Aa @ & - w= tthe
agen btrasen Seine Motive. rine lilustrierte Zeitschrift
e = = 2 AS > 2 1 ~ tA . = as at ~~; PP eu ] (> + . ~ “ ~~ ww ‘ 7 . ed Som ‘ -} ¥ am Ne:
ee a hale. e> ZC a ¢ neL Cnmive ‘> ‘ an aS 23 Pi APee ‘. Jun n FLSEN y a ve 7 eo Lnen -}
“ . — . ra rs ? Pe c “i ~ Va Seedy thos as _ ry - - “
ler, anonym: cer Vater dar?’ es nicht wissen. jen Lanseweili-
> “? - _ =. ~ t. A. = . * . mi ” * ol : aA. yD -3
sen Veichenunte -richt in wer scmi.e sorenxt er-sicn. 416 i6
es . 4 nae i> ma re’ s% we ee 4 a aa . wm
einen fruhesten dkigzenbuch erhaitenen Froven zeisen cine
. ij |
% - - . = B * 3 ~ ~ 4 Boe de bo > == : Be a - -
ywnd eine crastische Lehbendisereit. fie seheerportrats, die dez
Sind von Sorevtnancer Anniich+<eit. "Le beste von allen die-
sen dugendarbeiten aver ipt ein «leines fleistiftportrat sei-
nes Jaters, init ieichten.Tusehtinen in den senatten, das ihn
uit seiner 22itime in sessei Sitzena peigt. AoDfesenien Yon es
~ ~ t ee - % 7 ~~; << 5 ee : ae es, y
wR ep Bie ial Sy seh bts Late, 001 - bak
* 7 oe x “1 + wey rh * '— " I 4 »% a ¥ Eta. ™ 4 = "| E 4 Ri iy oF ‘i i
Kieines Meisterwerk, voll jonerowundervolien Kalvitat, 2u
> : = = s — _ 7 + stim? . “ _ -
(SLclcet,. NeiCr pMrAUNUN Ver 44nFaSN senrjanre, Zuru LOK ZL ee
Bigtins nail - ns i “ _ - ~ - omretts ~ ~ seein ~ ve ~~ ee :
&
= se iy oF ee . 4 har 830i ie xt ie oe * i) ; re ces %
2 ;
25 os
RPT RT EE EP ee ee ee ii eta Et hae ind ee lls eR Ri NS Re a UL On aD oak Se da a BT rhe Bi ik EL So. NC a a ott See manana a ee _—
e - a o am .
ren nay den sro3ten ‘ai ied x ge er at ro ben ist. '? ri22 ane ice
/ 4 , .2 Ge a a
<a ;
-
Hinzu «oisen dae “kaspeppieg: die Berlin in reichen Mary
bot. “fF sient die alten and neuen bilder in den Salerien uy
in Privatoe: sits, studiert gewissenhaPt die ocnaufenster dag
suns? handlers Lepke, Unter den Linden, Fennt Kii stiler wie
snaus, Hildebrandt, Bren‘el, auch | enrel, Vanchval St*hlich
er sich mit 3einem Bruder in das Atelier des ber naten Core
nelius and san aus einer Reke ehrfurcehtig ZU, Wie dcr ~aszee
Ae aman ksainlitie lide Sas UNC an den, Kartons’ zu;
Canpo 3 Vie nto arbveitete, |
Aber das alies ging nebenher, Die Familie elanbte Nish
an sein Waltalent, wolite wohl auch nicht.'e:rn daran slauber
oY Nielt dis vier Jahre durch, die er Zeit seines Lebens als
- Yerlust bexlaste, und bestard -zu vichaeli 1856 sein Examen,
dulius Alias sehreibt: ¢ ge en ae
ad
: ~ ~ \
Ab¥ Ati: entenexanen
me : é is BE her te Fe Lt GLEE, )- | ss slealiaaie
— ee en oe 5 ee i —_— ~ —~ ~~ Sm
einer a ean esrn seine Fennilers iotieiieen, he slise
~
peringschitzir zu dehande “In, sicn als miserablen Schiiler zu
preigen und von seinem Abiturientenexanen zu o#haupten, er
es
habe es nur mit Ach und Krach beatanden, In diesem Sinn hat e
. , 7 ; f \
‘er seine Freande und Biograpnen anekdotisch unterrichtst
i
Das war e@iné frome Renoumistersi. Sr ist ein ganz guter
schiler sevesen und hat sin gehr anstandigzes §. hlise<amen
pemacht. Fine Schwankuneg in der Mathematik wird durch aine
~
be friedicende Leistuns in der mundlichen EFachpriifung (nach
~. 7
dem 7ortlant des Frotoxolls) ausse cliche en, und d*r Aoiturisnt
wird unter elf Genos:en an vierter Stelle senannt. “ehr
konnte @in verninftiser Vater sar nicht verlangen und auch
ein ehreeiziger Aviturient von sich selbst nicht Pordarn.
Die (wohl anf RE Mund lichveit ae toa Baste
Sieh aietietiiaeameenhadiinsiasencntainaneeitnateedadiaeseeeditceate a ee ee ‘
keineswess cefas stist", st init ebensoweni
Q
Ssionaris chen kondui tenlis te heist es nanlich:
hoe." ; i. - ens ee
ee oe ee) - + 7 Pil” tnd ae bie 8 wa — Snes — ’ a tm 2) Rewer d ? . mt
“hee
ft
anfgeveichnet: — : | ee ee
ont
; A
= ¥ ie
- —§ 44
—— ~ om TORE pallies ciel ap Te ie et
ey “* sie
ROT ORT OO ERR Ag RE RN GT REIT TIO EPR OT. YIP POLE PPT ie a i SD A li alee Dik cal ale Sia els
wo _ ax
Sein Betraven war dinmer anstandig: and wohlgesittet." Mit
dem wilden pnabe mound verlorenen Sohn ist es also nichts,
Die moralischen Folge rungen,
-
Vaters pezen den Sohn betre?f?en,
Und warun ansch? sow*it sie die
Ge Sinnunszen des Palien so-
jungen Liebermann.
mit wes. “ir haben 4inen ——e
~ s ¢ < J s . s « ¥
2 a ~~ ~ , uv ~e -™ Awe + eer
> -~« aie te el i. oe ay + "
© me.
“ax Lieherrann dachte nicht o:m an diese Jahre Zura’: A
"Rach hente", meint on ain Seoheigjihriger, "ist es es
Praia, ich sei noch aut dem Cymnasinn." Raturlio
hatte er viele Se yan? "reunds chat Pten, wie spiter seine Tanz
farmne reien; mL: ats derart schlie Jed doch tiefere
7 ‘ . 3 3 “i cal ae , a
Wurzein bei im oder erhielt Sisn im leben; seine Bezishunea
- ‘ “ , . ? :
Stundenschy
Z2 den Mensenen waren stets kil, « er hat: viele pekannte aber
’
tarkes Band #10 es fur thn, ma aie!
Ses verknupfte ihm mit seiner Pamilie.~ sact Erich “ancke
Fans Cstwald. hat die Proivende/ Arinnering ans der Schulzest
—_—
unt2 rricghtet “2>
tEnenc ys ort ~ i, ,
toon nach und vernanschneltan den: Yam
: xs a “4 v
SY JEaAWWMNSD % "> os t at
ALGING s@nrer hg ee Par 2e% G ansst v ie ror
4- ! - lot (> gr aT eta
é il
fat | hare: & "q |
a ~ x srt. ¥ 1-2 r - 5 WY
HM iy Li JN ‘ HLS! as 9: edi nner:
: ny = mm pe. . .
rt. J viner otunde diir’t thr » Int
" -_- ‘/ L ;
mah ITH: "7 . .
aa Ir Links fee ap | ate te tio
; i: a - Thy re ii it etm Interr 4 Aht der tints “2 vIae ~
: SS te ne aD ehcdrs 3S
. - . ‘wlae > ¢ ci! ae
©; 1c} "is < + :
< |. ‘ FANT MU er 4 ‘he st
~~ peels a whe ob 4 a . 4 1) bd 4 ak #o% :
Gnuler und kraftvolle lures
“rs ape
inte: ,
ames
’
™,
-
.
a 1 ARO 9 (Ra TED Tera mrnemR aN von
¥
heat
Se
®
4,
t . 2 eee ale 4
= ‘ -
+
&-
e * +> a
g :
3
u
e- wi
|
’
{ .
< .
.
-. .
s
* .
® ?
, bar
a] ; ,
+... ~
"a
.
* ys
: ‘
,
* ‘ :
*,
-
‘-
? 5
=. ,
3% .
; .
.
. , =
i
5 ,
%
‘
Cad s ”
.
: ° «
~ -..
i
\
3
‘
{
cin 9
ae
ein
i
;
Su DLT! 7 Ble
FELLA REY NIE
““. . . i" :
7" nm ’ ° = * oa qe . % =
.< ~~“, = . ; * ao w
eed Si PE ct Sd ae tS Bad Baie ones
,
PRIOR NEAT PRE Ce HEY ALT 8 PEERED
LO EN Se Rg Sg Fee oe ; 1 ET Tl TEND CLG IE
Cae
' 7 *
fa
“
~~ ae pe
© , ye
“4
— (fecen den i
‘ .
- : “4
° : . 4
m .
~
.
’
‘
°
: !
: ’ ‘ be
>: ae
.
- = 7 »
- = , . ~ .
(Sg ee. f
; é ox. a ar ane se oe > =... +i
- ‘ o oe ~ ah » ~ - ~~
, pee. So Fk f i ai
ef "; ro. - = =" . of > ™ .
FS ~ . = TT £¢ a's x oa - f ;
‘ ‘“ oe = Ne sn, EE 7 u/ 3
ow Aer er paren ii ny ¥ -
: eR ete 4 fe”
’ ? = tatiks é:
é
+.
«
} 2
Pa .
. . 7
‘
~
‘“ . :
: . ’ = '
. 7 ;
~
é
.-
‘ on .
. - ‘i
i ~
2
‘ >
a
. Se -
: ~ » 7 ° 7 7
= °
geen
¥
.
; 9s ad
‘
, -
* r :
‘ . . 2
- : ee ws
-
~ _— /_ '
» xe 5
i
:
6 .
: - _
‘ y .
. ‘
7 j
ae ~
*
- =
mas .
‘ *; ' _
* 4 5
; . . -
i a +a ;
a os Sie anti. a Be é. ov, tay é es Raa 5i* : Ks é : ; ,
“ OE re hones a Dpapiel eis Is edt oat oe Reet cn SE os Smee”. yn bt
.
.
- :
.
.
«
.
.
z
: *
~~
.
°
.
+
¥ i
°
.
*
.
.
«/
.
af - fx yh ~ 2 ‘
a ey 7,e2n i ry Ary AS Lies
a a al aa aa Ree ea he ane tat - ‘
; nae a gat ps Sai es ot a ara: ie i at PERN se A 9g ae : Pa
r ¥ ae 1 :
reiren stitch, Cite, eke te 2
«
. i)
~- ‘ %
a2 ‘ s
‘ .
if :
F - = hd ’
gher in Sachen des Cesshmacks
; . - =
, - ay -
‘ 7 ‘
‘ <
Somme versnchte anch nicht
. ’ is
% e = hy . ye vf vi, oo + rr "YY «
a oe 5 : G ot P 4 Se a =) ern s ;
¢ ° |
.
‘ . . ~
* {
3
® F : ‘ :
s :
- = ‘ ps
. “ es
7 !
. L *
. . :
| .
- .
.
x i :
- - ~
i”
- ’ x :
+ a ’ a
. t
> oe» . ' S
.
hal - ai ; p
5 } a
er Pie:
‘ = . . bat 2 > 3
zi aie .' ms : 4s eG. sl
———— Ee tile mata i &: EP iS ela ES lige ae ea et a Se we ‘
}
pete
he ve
dat
ee ee
a f
. = - . Ss , ' |
rere SIE ETE Sa Al at os ER I a he aaa a i i 2 TO er Seeny Rem RATE ye re ws ee a ATI CI pe: 5
- a
: a ad
: P
f
4
; "Mh
.. -
* :
}
; 3
-: J
t ;
a /
: :'
=
é : bee of ¢
° |
ee
E
‘
e-
.
| ‘
: ‘ eae
A . °
& z “ -
3
be =
7 :
a : PY +e a, fraeee
Fig. , : : [> ee ee ee
3 i _ :
E \ —- . - é' = Mites
s . Bndlic hatte ‘ich elickLich das HXamen bestanden,
openny iiéaniennpaan re
i 2 }
_Glauben, sein Sohn wiirde eines
fab der vaber oekianert “BER. ‘.
i
‘
und ich warde aul der Berliner’ Universitat Iamatrikue
liert.. J Aber. ich beleste nicht einmal ein Kolleg, son=
dem sano die “reihgit yon dee-Sehnie, indem ich in
; Plergarten Spazieren ritt. nd bei einem jener moO ente
lichen Ritte tra? ion Stet feck, der jeden Tag vor der
Arbeit ein pas Stunden seinen raul stil- und sports=
Mais LE tinmelte. 1r foraerte mich aul, Ln se iti atelier
ZU komen tnd on Fferd, das er ZU portritie ren hat t
| mitznmalen 7M | erstennal hat* 28 ich Pinsel wid
Falette
ind “s : ‘ ! s ; . og | ; =
2Y KDeS TFA 73 gtins eee 2 BUS 5 ‘une = ich WAT Maler ceworden é
So leicht
Sich nichts
konnte er ihn mt KF
ticen: :
rfolgen. beschwich
tis StePfeck und Castay Richter hatten
die ersten Studien
Sunstic beurteilt, Tange auc
4
®
h wieste sich der Vater in den
Tages Zur Vernunft kouren
a 5
einen purgerlichen Beruf err
cute noch Strense halfon,
inal Nienisisatheibaiiishes steers cs ‘as sarst Dua zu dem 7
de a ee a Sadana alate ale + cle I la, \ stick !
ey ~ tee ee :
re:
a
pe eels a. ated ee ee St Oe ee ae Sf a a a Nac Fe he ee a
rr.
4 aoe | daB Max Valer werden w
2Y
—
. | / Elias sohretbt:
~
Sa Ca
vi11?" pflegte e: er 7u
Viderst bende
- Gesnndheit und
vollendet fiihlte, eine
. die Kra?t des Gesehleettas sion durch dah
; rant und ses immelt, in der “insternis, Ve
; platten Alltarlichkeit, um dann nlstzlich
"ee ta ; reanisation Gipfelpunkt und Blute zn crew
Hehopfunesakt der Natur, “eniscer mvstisch
st Terre. A
wl
ii
wWeTFKN % b 3 1 2
h perséniich die Rh:
He = Legere
; ‘>
-
NHN TT | Gt
kinae ean. Julius
is ah le 2 date Se
innen,
Fa . if, die sein kimstlerisches "esen
a ° auszeichnen, hatte Max Liehermann mit an? den Teg bekennen:
- dazu -jenes starke Ma von Selbstilberwindone und kritik, A.
ihn im bes'en Sinne rnhelos ma hte, und ihm stets yon nener
anzufPangen be fahl, wenn er die jeweilige EntwicklunesPrist
t ata} ja tec > - ve > :
Zu stelien. dene naiv "orttreihenda mre?$é, der es eine tust
~- a Ant ~
: a 7 i ;
=i? x — « on - 2
7 war, Hermuncren 2:1 bes 1€@fen,
+
i Wifasr way << alk, ol sary ‘pe es att. co eee a RT ‘ ‘and
: NS evel yz sts; iF: oS 2 x a Ohae. ~ Re 4 ca E 34i"%e 5 aEvTuT, ODAaArsan
| PAIS AS
¢ *
an - a 1 :
ro ’ . ws * 4. - ~ 4 S a0 <<
| mit Feld und “rare, 6r cab sich in keiner Teise aus, War ir
_ :
a ny RePlissenhayt ee Te
seinen Heft 4ssenreiten Zielbevrn.z 2g HANG aut seine eSiconesr =
: . -. x - % ~*- ee
‘ |
: a) . ar ae * ; ~ 4 3 t? = s > ~ ae -
i nmelmen Ideen erpicht”, versisherte mir einmal der Bruder,
at on * -
; } |
; ?
i ot > ye mr 3 oat on Y,. a 49, ore Pea ~ ree > - - =
Wer Feistig wit thn anPeewachsen:: aYr,unda-in der Reryte rae
ee x +9 se ? > >
, oe einen anniichen Kamp? anscu*eciten hatte wie Max, ‘Yon
‘ e ~ % 4
.
i fics & ‘y » al 4 ox ts 231-3 ly op tereres ys
; “ax lernte Telit, seine Stunde abzuwa rten. Alles war seren
; Cd
: A ba og “ey aN aa 5 5 :
‘ } 1 ¢x8 <2 cscs 2 “- a ¥, < % a Brey
die AUL Fade cestinet um eesinnt, die “ax gisah Reset2t hat
; ’
te, nachde:: er einire trrkeit -awarnne AIC) } T
3 - ail Sw pr Sia 4 f me oak ae we ers mmen, ywoRIiN cic ic * “f=
wo pahary- an} yy or
| else menen solite, Der nachdenkliche Yatear hatte das Sanipf
) 7 ame
|
. —
fe a ® of" 2 \< and ° - }. 4 ? tt : : > = . = on ®
enen wonloerracktet wir Ab?Pahrt nach einem besticnten Ta fan;
~ o ‘
’ ‘ .
£) 03 PNnAPHP 753} rate me> Eb Tt -tal- bs
: Cas -ooniit Tuhr aush aug,:aber es jiandote Tanz WO anders.
pa ae ts Mon cadets choca nat ne i tat oe silt ls ie ah ib i cata saci sts ts pain Se nm te etal. sates
Si
eee eS nee army eee bey ee ern a ra — e SS ollie tantaerenenteeeeeetoae eet Sane ee ee a ee Te ne ee a
- enn man auch nit rehr oder waniecar Glisk in éar Paniae
BV Tamanna nhetes cf : myafii- ZN: A - r+ e4 12
lienseschichts a1] den syferen An2eicnen nachsniiren.mar, die:
. “ -
43% a , ide A mp, .
aut sine keimende cunstoaetitigqure des Geschlechtes nindeue
' ‘“ -
ten, so ist das ° verden eines solo nen Senies, seine Lehens-
; quelle dennocth in tiefeg Minke? “shillit, Fs ist, sls hatte
Bi.
ee ee ee ee
eee er Sn ae een
Rk ee a ela a te WPT es
SN ae ee
See. es
P - —— ae oe = gee _ * -{, , t —
in einem gweiten Leoen. jer Sohiei chenden wh
ich herum gab er scheinbar nach, um ihn zug ich.
we
+
%
an
ron
=
Zu oersehen. Durch dieses Passive Yerhalten erreichte er
Schlieblich das, was er wollte, - je denfulls mehr ais durch
otfere Auflemnune. Lonis Lisbernann hatte nur eine Absicht:
- Seine drei sSkne gu orden tlrhen und angeschenen KauPlenten
Sicherng unt den merkantiien sintlas sé€iner “jira zmstei~
gern. Kanst und Celetrsa ikeit als Selbstzweck, als Existenz.
In seiner /ita deutet der Aoiturient nichts von den
Vicerstinden an, die €r 081 ssiner Familie gegen den selbst.
rewanylten Beruf re Panden naoe. In Gegenteil; er Scnreibt,
&ls hane er seinen Yater sozusagen in der Tasche., Das war
tT <+
Politik. Und in. der at war dic véterliche Opposition nicht
alizu heftig, wie LOUIS Liebermann Ja auch den Jinsenen (2
oonnes "elix Sankt Pp zozernc Nacnevad, der bereits vier Jahr
im Bankhause DeLbriick Leo & Co. u@hriinge und Gehilfe reWwo=
Sen, 22 einen paumollexporteur nach Manchester peschickt
und fur sutes Yerhalten mit einer italienischen Reise belohn:
vorien war; au? den Rwinen ioms entdeckte Felix sein Tistoe
rikerherz mit solsher | ‘asnt, dai er mit mmbe -agsaner Entschlic
SUNZ Seinen Vater ebenso beurte, wie es Max vor Jahr und Tag
-} “ = ‘~ ? 3 f. a.
£Uns = wna ‘? wae er Pt lag: GLO ArOni OA HOMNaAN 1
« rs “ Seo ee a - a - “25 s
wurden Zurich und das Folytechnixun ins
aucr alLesen vermittelinden Flan durchkren
+ S-a
den Alten fortan beherrsehte, war nicht rvillen, sonderm
Gin Wistraien, MidStranen und ein -te fini von Anrest vor der
% ? ‘> ? - : - «s i | " > : S23
O£ONOIASsNEN Frage: ob Max annahe rnd SsOoviel verdisnen wurde,
me Q vs} fo | m , 7
daS er “it seiner Pa. vilie davon. leben kinnte, |
a aa, + ln tl ar” RE eT aT ne eee Tee TI rae ai ae ai ao A ih ita cai Ri a an ach tial 7 .
os exe TER Er ear areey I Ere Wyse emer Se Pe ee Peer. any, ad
a
~ ” |
FE GO 8 EN RY gee er prem pee seme es eee oP: ey errear ye ep
ae a .. . ~ . *
PL Bee “fete " ke Dee ee i oe ee PPT LONE 1 eS, Rr Mer Teer ic: PRR erp
— -. Der Histerien- und Tiermaler Karl Steffeck, geboren 189
erfreute sich als Lehrer des besten Rufes. Vitgig und Schila,
fertig, ein echter Berliner, war er allzenein beliebdt. Prot:
seines jovialen “esens wurde tuchtigs be A Lh searoeitet
es herrs schte ein ernster Ton, sagt Erich Hancke und fahrt
fort: _ he | S
a + KexKalschiiter
oe > : SR a re TS
ola > >,
Os SP AD + fa
Nf <€ J ee | as ue ’ x -
es ee a ee ‘ t+ ——- ab a oe ee a A ne a ers: ——
; > Ne % “a - Ley _— a ae va
_ | S
einen Alte Senos = er! an, besnchte mit ihnen - die
4
Calerien, und mreilen, aber sehr selten, trank @r nach den
"Abendait mit ihnen ein Glas Bier, Yon dem Taga an, Ho stet—
feck den ele > anit on ju Port “ann, er ers-nien in einem eranen
éZylinderhut, seinen :‘ ilern als neuen Kanerade en vorstellte
wndde.Lapheneatin doy'¢ Pleiigs‘e von allen. Er, due eben noeh
dem Gymnas iu trig Bewessn war, entwickelte - nun, da er )
Sich in ssinem ee lew ente Fuhlte,
~
eine Enerie and |
einen ihreeiz, in denen Seine Hreunde Soelaich die Bires chart
ces hrf Polves abnten. “Y war der erste ind letete bei der Ar-
beit. In der tTagspanse. leste er den welten Yee von der
Follrannstrate cia Fariser Flatz so Schnell Zuriie verzeh
te sein Essen in soleher Hast, dai er noch vor den
die ihr Mittaesmahl in der Nahe eincsnormen hatten,
2UY atelie war, Er hatte der festen Villen 2y leren und die
dazu notige Subordination, zusleich 40€n Sine nie ruhende
Seistige Regsam-eit, die aut alles, was nev und hervorra-
—
ERIS art BN ON AEN A REORN, HER tS 1
haftesten Drang sich gur Celtung 21 brinsen,
Alles interessierte ihn, alles hat-+e CY 2Nerst sesshen,
durch ikn my fen es die Freunde CerPahren, So erzehlte er
immnen Yurdersin:e von Biner MAKATts che nki7z7e Zur’ ‘tra:
Floreng"”, die durals in die Raczns his che Sammlung sekonmen
.
War, unc Puhrte sie dann ‘rlunmphisrend davor,
WPA may fe Lem ge mel ge CR AD One ACE PORE EERE RR TERT: RMR sages PESAT TTT RAY NT
hen ore ~~ 7 ’ *
S81 seiner Pleisicen Arbeit. im Atelier fand er naa
- \ 7 ct Le $
:
. | - |
42it Pur seloststindice Tatizxeit, Bei relegenkeit der s4]- |
.
,
bernen “ochzeit seiner wifern, die ini November stattfand, ,
Sen Se een Cate wr & X 2 RE mA. tet - Desi: Fo a. < aii on ad oN 0k ae a meoee . Ponte in as ws a ~ ~ : ~ is . eb na tlt tains Say > oa nie % ad
*
«® “st
5 a ee
aes lech sin retell es te
~~ egret eme Pron nm 8 adi ali wort ony OES
MEL alte
ers QS ef
re 8h en ee . . ee ee ee eee 7 —— s
sale ana oat BO OND ce & DPI * Oem yeep © d STs ar fee erry a Oh dk cee ie ee COL FPR TA aN DE Pe PERT ORES
er sinew Forhang fiir aie | Mheateranffuhranzen, woraut”
in Leinfrarben er die mange Familie lebenszros portraitie rte,
Im Vo
Vaters. fur die Mutter viliete; darin sa8 das Jubelpaar, und
Yingsherum atanden Bruder und Sehnwe
derszrund’-war die Equipage fe: alt, die das Geschenk des
stern, Ookel und “anten
_ $f ,
> a oll
pe Sor
3
in beglickwunschender Haltung. Im. laniereminde sah an das—
elite
PRE
dere
recht machen; er malte nicht schor
rliche Haus am Fariser Tlatz,
Schon damals jedcch konnte er es se@iner Familie ‘nicht
basotwerte Sich eine der Tanten, dab gerade sie, als
Blteste Schwester, im Riicken gesehen sei,
Stef feck hatte den temperanentvollen, fleiBigen Schiller germ |
Ss
un sich, einzig miBfiel ihm seine Beseisterung fiir “enzel,.
Liebervann hat seines ersten Lehrers ste ts mit Jankbarkelt
: id
' gedacht. ‘Spater schiitzte er ate auch als Kiins stler, je mehr
ei-enen )
er. sich seiner a as aaiaeti in der altberliner Male ré SL be-
watt wurde. In seinen "5 ir innerunzen an karl Stef tec 3k" (Kuns
und kinstler, 1909) hat er ihm ein Denkmal gesetzt:
"der groBs ;:instler™ in somanen: s2hdn
Erinneruncen an Karl Steffeck = = —
ich kam als sekundaner zu Steffeck, 1664 oder aS,
un KLbtwocn una somnadvend Nachnnittags bei ihm zu zeiche
od
-
nen. Nacndem ich 1865 das Abiturientenexaven gemacht
hatte, trat ich in sein Schuieratelier ein, um ivaler
auwerden. .6glich also, da» mir sterfecks Bild als zu
"verslart” in der nrinnerung peplieben ist, 11 Lichte
der sOidenen Jugendzeit. Steffeck erscheint mir wie
wy 4 & °
5 Se1st bre LG CNy
‘ . ®
witaig, unter Gessen sinsel iuhe- und SUrgiO8, pel
annutigem Ccetandel mit ser cnen Damen und xlugen keden
wis
mit vornenmen Herren, “@isterverke entstehen.
3 doy -f? -4 a a bP - we #
stefPecwc osvonnte in anew rause Hollmarmstrane <
, cenug, tind insneson-.
-
‘
> de enh at al ile All
)
ed
tree eee ee) a er a eee
ee ee ee ee ay ee eee
Cee ne ee ee ee ee ee
t
¢
p
cs
s
FS
o
¢ °
f
gf
?
é
:
F;
ct
a :
.
Bi.
‘ ’
(/
: \
é
y
a
"ae
Yektor in Dusseldorf, inn us ¢inen Groschen fiir Gua
aAagademien felehrt wurde, Uberhan
=§
PO GPT Te geampeen POR. FAY OE LYRE VOR sas ae F ; ;
: oy a ail ati a i a la a cree Rela a OE ELT NE IEEE TT ER GOT AL ES OS TRIN rr OTT eam: * =
- er war aus negite ter Familie ~ das urdces: HoB's in’ der
‘
.
anstosenden Gar-en hatte er gveiL Ateliers banen lassen
J i ‘ a
3
fur sich und seine Schider, Die Hochschule fur biwdend
unst, die Canals Academie hieB, war sehr versunpft ux
erfreute sich Keines ocsonderen nenomées. Desto mehr
4uspruch hatte Steffeck, dessen Schule nasi Tariser
Vorbdild - dem einzis nai chahwuenswerten = idinsPichtet
war: Yornittags von $ - a unr wurde nach dem lebe onden
ve Ae ¥ “ gre ZL 0° a. 4. i a, : | :
mous LL gearbeiies, MaGHiunittags nach Gigs gezeichnet+
.
-
und ao-nds von 6 = 8° Jar war Akts aal, wo neben uns an=-—
o 3 4r “Ta a1 : . cyt ah Mee ss ‘ ~ .
eenenden lalern Arcnitexten wie Kayser und von Groiushe 1:
-
Aunsthistoriker wie “ilheln Bode die menschliche Ficur
Studierten, oft ze ichnete Steffeck selbst mit, und eg
hae 3 ‘Aa! ab. ra
We r ") | aoyne rA5 _ a co ee
ar eine Preude JAD oats mit welcher vicnerhelt und
Leicntisxseit er das ode hinuntoztegte, fas t ohne
den Bleistit?t abzu etzen, Korreitburen. gao's bei ihn
nicht wie bei ssinem Neister dottfried Schadow, von
Gem Steffeck oft die iidaiicns Geschichte erzanlte
das, als sein Sohn eilhelm, der spétere Akadeniedi—
==
98 ten ad = |
octen, inn gefract hitte, wozu er Cummi gedraach=
»
te, er, Gottfried Schadow, mache keinen falschen Strish
roe » a bie
den er wereznwisc shen hiitte
by
ZO Uhr, kam St Pook Ane Sahtitanc , oT
» Kam Steffeck ins ochileratelier, sewonnl oh
fr - 1 < ? = = |
fund? die Zigarre, die er in éinen fort aus sehen lies
eS
um S16 eoenso oft wieder in brand. ga stanton by in
: ™ ; sets “9 =
teressierte sich Pur d irbe i 3
rte sicn nur fur aie Aroeiten, in denen er et-
- Se
b ne na #35) a r ’ ¥} seer L ~ 4 ‘ cv ‘ @bDe: iso vv 2 a
FeverosmaBice kallterant wie co
hess ige rallifranhie, wie sie uals auf den
ad
waurae er nicht miide,
;
g
. <
Nach se m allmnorgze i . rc
a ; seinen allmorgenlichen Spazierz itt, so veron
~ oe
Oo liesen P??: oe - e-
vor diesen Plianzst&étten des sunset le zproletariats 711
Ot re
~-
ree 9s
[
, cata ly Wien Ge ie ee te ee eee iain Sunk) ei eile me aa SP ee cee ER, Boma i se a iid hl el a fe ane
warnen; “sntweder hat Hiner geniisend Talent, dann
Oraucnt er den akademisshen Unterricht nicht, oder er
hat nicht geniigend Talent, dann niitazt er ihm nichts.”
'
Kichtig zeichnen lernen, Gas Ubrige war ihm Hekuba,
‘"Zeichmet, was Ihr seht," war seine iumer wieder-
holte «und beinahe einzise Lehre. “fit sonstiser asthetik
veneiiigte er uns nicht, deny er wuste, daB alles Ler-
nen in der .2 st in nichts anderen bestehen Karn, als
— a we cs ae .
die Fora zu finden, das Gesenene wiederzuseben, -
Daher hatte er nur Schiller, die ihn grenzenlos ver-
ehrten, oder solche, die ihn ebenso grenzenios ha8ten
/ ; . ,
und - bald weiterzogen, besonders nach :Rinchen, wo Fie
Loty den Niimberg-er Trichter zu haben schien, das heist,
in ein paar “onaten hatten ihn seine Schiller, die vor-
nehmlich Folen, Tiroler, SShnnen waren, simtliche al-
Pricks und schlenker aogeguckt und nache@inander #ab's
eine berlihmte tiroler, eine polnische und bohmische ifa=
lergensration. Neben dem vielen G'schnaB wd den talent-
vollen “<itsch trat damals gerade ein wirkliches Genie
-
wie Wakart au?, und ich erinnere mich noch des beisplele
: : . .
josen Lrfolges seiner lest. von Florenz, Ste?feck saxte
von dem Bilde: es ist schlecht -ezeichnet und mit Hurene
-
Salbe lasiert. Und wenn er das ort gicht erfunden hat-
**
te, SO hatte er's jeden?alls er?unden ha n kénnen,
BY war ein zu gebtreuer Schiller Schadows md seines
vergotterten Lehrers Pranz Kriiser, dazu Berliner bis
ant die Knoschen, um sich irsendwélcher Cefiilsduselei
in "orm oder #arbe hinzuagsnen. #ur das franzibsiache
“Blut in ihm - er sehérte zur Kolonie = war nur der “tee
a
danke, der “klar ansredriickt war, klar gedacht, An? ,“lare
heit und Richtis*eit war sein Strepen in der .unst ze=
richtet, wobei er leider, ohne es 2n merken, in allzu
eroBe Nichternheit und Trockenhoit verfiel, Die Pranzo-=
sen schienen ihm seinem .unstiaceale an nachsten 21 kone
: | |
aw
LO A CNB A AO AIRE AOE ALOE AA AI ome
UREN eR NU NEN Rm RS NINN RR TE ek NR he RCE TH AS CALE: pe NEE rite eh te NTR Nm .
la te
26 te 6 Aaya ee
ame
* _
/ ‘
“glénzend franzésisch und wurde nicht mude, Paris als
-herrschte
Zu verschatfen., Der alte Ravend hatte den beruhmten
men; er hatte ein paar Jahre in Paris Sstudiert, er spray,
- ——
das Dorado der Aunst uns zu schildem, Seit Napoleon Tit
Ger Maler, der sich einiszermaien reenart+tarta anqhte
Sich dessen Rezept *iir sie alleinseliemashenie Malerei
‘\
ideiknaben von Couture ae moraee Galerie erworben und
es ist wohl nicht zuviel pales i. woos ich behanpte, da3
er bis zum rranzésdschen srieg als schénstes StU Ma-
ewe bei uns cuseaohen wurde
Auch Stef feck lehrte nac Coutures Nethode: die
2eichming wurde guerst mit einem dimnen Umbdraton ange-
tuscht, dann warden dis Lokalténe in die braune imtere
me Lung hineingese tzt, die ochatten blieben wondglich
von der sical tapas teed jecenfalis SanZ uunn und trans nae
rent, stehen und zum “Sehlus wurden ein paar pastose
@lanzlichter aufgesetat, Weben der Vorrektheit der
Zeichmmneg handelte es sich fur Steffeck um He r~gangz des
Yortrages. %o diese beiden sigenschatten einem hiheren,
+
gesteigerten Leben geoptert waren, wie bei ‘enzel, war's
aus mit seiner Anerkennung, Uberhaupt hatté ereins anse
< :
gsesprochene Abnelisung gesen .enzel, vor dessen ‘%arri-
katuren” er uns eindringlich wamte,
~ wr
Freilich stand Stesf?feck damals nit dieser seiner
Abneigung gesen ..enzel durchaus nicht vereinzelt da.
?
Dieser war noch der Avostel des HaBlichen, wie ihn 7
g
von «3 auloach fe nannt hatte, nd noch linest nicht de
"Altusister mit dem Selyvarzen AdlTararaAan"
“an wel3, wie Schadow tiber Menzels erste Tliustrae |
\
Pa? )
suture als ?ranzSsischer Malerkaiser und je~
EE I a OR, ‘ ETE PE a a TNE nn PRP OT. FET EHO SS Ra er PP ae Te ee? TP erry: RE WO INL ON RE oe Se oe ae OF TT Te ES Lea? iat Wii “se , Wediens ;
\
wlonen zu Kuglers Priedrich dem GroBen in der — und
und Gritfonagen eines mewissen enzel seien ies grojten
KONigs unwirdig", und noch 1861 erwiinnt Tagen in sei-
nem Katalog 2u der Yarnerschen Sammlung, Men nzels, yon
dem kein #i1d vin der Samalung war, tiberhaupt nicht, Sis
vor ives franzésischen KYriege waren neben otefteck der
alte Eduard Meyerhein, Custav nichter, Kduard Hi” *e-
mee re Le
brandt und Carl Becker viel bertinter als lenzel, and
Ste?ffeck Urteil tiber ihn erheli+ ana YA randar Rassh the
te, die mir m@éin damaliser “eistar 6Pters als einnal
erziihlte (denn er war sehr stolz, daraut). Nenzels Kro-
mungsbild ‘war gerade asusgestellt und war sehr abfii illig
beurteilt, besonders yon steffec! Mene3sl, dem dag an
Chren gekorinen sein mochte, hatt
OD
w
a
‘?)
i)
pay)
i
ws
=P
re,
-y
mk
42
OQ
ry
brieflich mit Jer Bitte zewandt, wenisstens vor dem
Fublikam sein ungiinstizes Urteil uber aas Bild etwas
puriickzahalten, worauf ihm stef Teck ge SRELeD Ty dab
er sich dad sréeaten Méepigune befleisict hatte, wails
nit te er erklart, dag das Kronunesbild aussdhe, als
| z . °
Ob visrzehn Tage - See dreck darauf gereenet hitte,
‘enzels cenle war seiner Zeit me -etne onan tigen vA Po
aus, deshalbd war unserem Heister, der trotg seine s Ta-
lentes sanz in Seiner “Zeit Steckte, “enZe anwLder, 718.
diesem dreifie Jahre Spater etwa die Impressionisten
ZwIider waren,
stetfeck war Vater von vierzehn ‘inderm und wihrend
aer zweieinhaibd Janre, die th sain Schiiler war, hatte
- ie Stew DO tind Plo te Bi et Hvis cD nlite S.Ct cere A bua acta tere teennimemntiintiemmninenentie, te ee ee ee el SP a at tl Reelin ak -
OE he ante tre cae Ne. ee rmeattn settee ap ati!
~S e Niwriine. -
scsine Gattin drei Zwillingspasre
~
trotvzdea glaube ich nicht,
nint ereinander
dai die Sorzse
Facilie ihn - wie er oft im HMiBmut be-
- an der volien untfaltung seines Tale
tes §G=
—
-
x»
hindert hat. Sein kolessales Juzend:ers "Albrecht Achill ,
das er als DreiSigjahriger
-
gemalt, ne atte sein Kenound
eegrindet; avanzig Jahre spiiter malte er fast
e ben=
Bild, das jetzt im. *XOnie Jil-
“
shlosse iinet
helm nach der 3ch) iacsnt von nonigeratz", ieider ohne den
5.
rnofften srfolg@. Das. 3 rorcat last die Fehler oder
Yicntizer das Penlende in otePtecks Talent naturlich
t — +4 , Wwasd+ 4 ce
rérexbBe rt ersoneinen. ihm fenl
: :Y
te die inne re jue iden—
dj Aa mnneP ie es Vas “A wy YY 53 re1 o
xB DELIA und das. hingsen nacn dem wc shsten, dia
‘ .
.
\ '
AGion, vor alien aber materia cne usoise
|
der “7
” y fe a ~—__ cs + s Tr 1) be oT ge A
ws, cer alles ssinem Yerke opYert. “Veil sein Yerk ihn
sicht sit sich fortrei Bt, reiBt er 7 sank os
nicht , Sich PortreiSt, rei3st e acn uns nicht mit
” cor nn bi 3 “\s + wi! =< 1a y= . : , - cA yt ae |
Sich, “le zum Beispiel Gchmitson, der grai damais, An-
per jin
RANIS, anthneiqamtiarta )
“asa shinen
A
Besser als in den groSen : » Wie "Alvdresht
erseneint
eg
Achill" oder ‘Die sonlasht von honig rerats,”
nw
ae
NJ
qh
da
=
-
J “
b,
ry
49)
at
oe
@
}
SOF
arr =, © — *%} A “ c ’ r= * 7
Orveats;, au sshténsten aber in
e —- ¥ > . 7 .
y.erce= und telternsrt raat, qile @r Zu sechs
eewonnlich a la prisa in
’ = 4 +7, “~~ 7 LA - ¥ — 2 y | 4 4 ‘ >t 3
einer oltzunge nerunter:alte - a2; Garin, dai er nur |
f) "
pring malte, zeigte sich sein Resundger Instinkt. - und
sit noch naB mit nach Hausd|
‘
’
8
an ran: OY] NP
rg! Pd b Lanta: } 4 ‘ ‘ cr J * nh on
me User brang nVuger Verstand wohl 4sCGine
?
5
~- wv om i tn the ak, or ~~ * - - S . - itm © etal - *-- - _— ee eb OE et we <4 et ee = ne “ a ” 7
i i ta Ee ht A a ee ce aac Tie POP OE IR ER
%
Atelier vorresiten - ach! wie oft und we gem habe ich's
# . ‘
iia . +
" “
2 SONIA TOT TE NE LE TU H. Be A Ba i Pe Satta Le Ne ae a ae Ss Si tae aie Eat ak 5 ™
ay
ein Fferd so sut wie jtefteck, nevor er den Ganl nalte,
1ie8 er ihn sich in dem kletnen Cartan ie si seinem
or .319 nachhe er wledergussben, sr hatte eine Steeplechase
Cine Hurde setzte, und die Kritik hatte im We sen der
‘= am = ox | ey HA 7 44 72256 Serer tay, F< om . ‘ “ of r od |
a@lisrs ings nosnsy ANSGCwWOoNhsaivwnien uy Jd gewagten steli: Arie
der viar Ffordebsaine als unmor lich in der mate he ?tis
anrsesr riffén, Sines Tares geighe er uns trinwhierend
eine “onentphotosraphie, die Lazwis chen arfunden war
—
und worans deartlicn hervorging, ds3 er ranz riontir die
;
Ste Llane ier Pplerdebeine wieda _srasoben hatte, Und nur
hat, weis, was es heist, derartigce Beve-ungeen Zu bee
nung war enanent: wie jedes wanrhatt kimstlerische eich.
nen bemhte es aif den tes *ijhl fiir ricntic and aro! TO
sehene Yerhiiltnisse. Toh etn mich nooh eines seiner
Skinzenbiiche x mit Studien gu einer
Pir den GroSher erzoe von i ecklenburg malen sollte; oft
nur Andentunsan, der ron? in Form eines Ovals und mit
ein sat peck Puy incen, wase ind ‘und, aber dis
Froportionen waren oO richtig, da nan aus den wenisen
otrichen die darvestelitan Sersonen esrkennen konnte.,
voch, wie gesast, Steffeck war nicht nur BernPae
i 3 7 x Ors i ae a = | >;
menscn und FPamilienvater: say war auch fenu8mersch, ur
TT... a = ae Sw 2S nd ‘ aS wi a FETT AER A oe pee
PER ee Oy Re RT ee EE PT EOE ee Te MMe EE eae
Pur
. POLitik, fiir — es
. ainteressierte sich fir-ulles, was in der ‘felt, das
| |
xGibt in serlin, passierte, ur sa3 in ungeshligen sou
7 ‘4 Ms aha 3
missionsn und er war wohl durch gwang ig vahre Friisident
des Vereins sSerliner .instier,
icht nur Friis ident,
OTs cte os ¥8renTanaen, durch Heran<
Zienen von gers aannern aus andern beruven, aus
dein ferein den ges elitsen
= '
i a
ich ¢< aude, dag er Frasident ces Yereing blieb bis’ 29
Seineit Yereanze nach “ynissber-s
tien
* = Swre « r r a ~ ’ tr ¢ = - .
SyYrunelich nur sesellirze und fonltetige 4V8CKe vaerPolet
\ y
Weaer zu seinem /orteile, nosh zu den sainar witzliedier
ein sunstpolitissher xayorden nachdem er die ‘fit,
; , a as Pr in - = gt Pe —_ P, -
KUN. an .6n grben Hiesvauscye llancsen erlang — wird
»
er versuchen, auch Jury?reihsit Plir die witsliedsr deg
?
AAnh 2 YQ Mae nA Pl. ~ 7 ral y+ 5 RN sey
ouch CLM YGQix See NnLer aut ILO Gs el War Gin Greis Tele
4 es ve pam fa a sein a
AMAvIS dS geplagt, sich-nur mithsan,
nif de ee le ax AY ‘22 : ee ‘ “
ran 3 ~ ceE ‘J tock 41 Cr 3 butZend, Lort LOWE Fen konnte yna "7 7)
io ‘
“ \
sin ti : “= —_ — 5 il P . :
BY vante adarnal, 1690, ist er gastorben,
~ —_ “% ee |
“8 Ware lachsrlich, von ste?feck in Juperlativan
oSt - denn er war wie Th. Fontane, mit
| : : -_* js
eT a ; : “~ E29. .
HANGS Anniichkeit nat, Sin Qvniker
30n=
-bsipuakt Berlina 21 machen, |
SIE 6 A al EO Cn AIG! OO 2 ERR mie aes
LY PPI Ce: AEN RN EDI Set
_-
renner eres ae sean aaa EE TIS NEL LER PTET TE GEE TI OE RIE IT |
\ ; 3 4 .
| | felerliche Redensarten am ekelhaftesten sind - wirde am
my : ' | | |
be lautesten dariiber lacnen,. Aber er war ein ganzer Mensch
i )
; und echter xAtinstler, der Sein Handwerk ehrte,und daron
2 Solite auch inn das Handwerk ehren,.
3 Seine xunst und sein Leben waren augzeglichen und
: in Harmonie, daher die iiebenswtirdigxeit, die beides
unstrahnlt.
Ich aber wollte der Licbe .und Verehrong, dié ich
dna Ubers Grab hinaus bewahrt jiave ine vewahren werde,
Ausdruck geben: Nehnt allies nur 2usammen, Steffeck war
€in famoser Kerl, | con nes ©
si _ wo
’ |
c = - 4
7
Th! re eeree PNT envoy
TOE moter
- OO ges eve
4 0 Geer eres wwe
i ke
eee cee
|
_ —* Ae P20 ig ae, . POP Tete ty ae apy zr
PS Lg AM TIS ARE oe AOLMY LS TATE gr « - =e ° SS ey rr v ne 5 : a, * -~
‘ P - r .
Sich Lieberzann | im Zeichnen, dann dur ?+<
Bin Jahr sang ibte
@€r mit dem Malen beginnen, Die Schiiler. kon nnten viel von de.
“hervorragenden Zeichner: s tef eck iernen, vor allem £1l05:te 2
ihnen @ine unberre nate Achtung vor der Zeichenkunst ein als
den festen Fundament aller Valerei, Als Yaler hielt er
"die eleiche Hohe. "Nas Puhite er auch, und darun Linponierte
ihm die koloristische Besabung ‘Liebermanns", sact Hane >ke wun
kniiptt daran die Bemerkung: "die Fuhic ekeit,
| 9
den, ist in der Tat etwas so Seltenes, das Sie in den “ale
schialen wie in der Kumstreschichte imren gllicklichen Bes Sit-
ern eine Ausnahmes tellung verschafft. In ihr verkérport
sich fiir die * fens chen etwas Namonisches, die wafre Poesie
in der Kunst." Hancke erzuhlt: - -
KOnig Vilhelm bei Konirgeréty,
eee .
Soin ire ». Bia, 44am} se ‘
A > 49. mI an o “~ = ° ~« mg oe = = =
NLCLTECK bereits an, ihn zur ‘itarbsiterschatft an Seinen
3 > =a Ay) 7 mrp Ahs : =F = ;
eleenan Arbeiten ne ranzuziehen, =r hatte dangles das wand-
= , re aw ? - a x: 7 a - es ~
ETO32 Ceriilde " OnLS Vilheln pei -ONLSRLPAtZ” ansxrePanr en,
<= } ~ 4. tis: ie rT i Af vs - a | ? 7 - ‘he Ee by
in de Ibn HoOPhin: » Gan er es pater KauPon vy 7 rde, WC
; - it ™ ~ + = ~ , er a) 4
AO0er unter se Liner rrotexctinon, Le be Tiihate aSbute "“Tadowa”
_ - a se s a“ yo ¢ ta 2 - m * a ; « ~
wWLOe Jener in ue IOLA ht rit-en » WUrde jms Atelier Se=
_ > = oy F CY 3% - ~ ~<
bracht, und die ¢ inZe Sohnlea MmMcte nach ihr. Ste PPeck
Qt+a Aar wis Trad tat ot oe = » | oe? tad : “% 3; ;
nat te wi eOnle darrestelit, vie er eaten Cer Schlacht, re
+? F me ; . ~ “_a = ¥ ~
. yr ‘aq n or TA, 5 2; le - Vw
LOLA YON seinen } aLiadinen Hisna VK, HOLbke uid noon, tiber
ri ~y he. 2 ih ? ee us : os wt =
Yas ochlas Sid reitet uns eines rPFuUDre meigt fervaunieter
Se 4 -_ = ¥* = t ~ * ’ . . : s 4 ‘ ~
KYLessr ihn un jRdslt, deren vimer ind die Rechte kKU3t. Tr
“4
me * r’ ‘\ > T+? = _ a i _ 3 = oy £ . a he .
G2r Ne, Wonin sein plisk ferio tet ist, sieht man Sine
é = cx > } - + > ft :
’ < ) ¥ + i % ~ 4 ¥
Vresoo ft in Flawien s eOCN, Von der grofe ravopwolken ay?
ata oP es ’ * \- 7} a - L = ’ = ~ 4
a 7 oe F nr i? 4 a. 5. apf isa) ys WeL 3 iy ea A we , 21 , ¥@ rareiten, Gcnan CS
,.
mM Or + -? ~ A 1 + “eo } sy ” sa, ‘i ae a a ag «i a . :
tet LP hee als L & Fab Le if Tiki Ue b37] €27} MLiorie } eo ene
~ - Ae oy aH wa — 2X o 7 ' a a _*. =
ue Le ft, G OS chi ok 37) orld SAYY Pups Tate inpren ADEN fen, hiyre
a rat CaO ABO Ene MK ce et te tll a ce ss ELS SB a Mc th kn ieee ee Mi ii Silla a Se eee ee iat Zi a
a i a ee vs
et a te,
Farben Zu er mpPi
ET TT TCT TTT te cate a
He RE NR RRR NFR NRE Ce RD Ee et
i = j
6
F ah moniscn zu macnen,.
- } _
: Jit
e . . a ~ rp > D a. o ‘i Ps ‘ vr ©.
F deb 2eSl tif n J AX te = em we df 2 oe" ~avel, succor AAs!
: risa | © ae eee aimee’ = Asay oT de } A s+ 4 4
c@ in das Bild rineinmalen, die Ste? feck dann mit
wae . -} 2 } at o 4 =
Yerwendune finden sollten,
aa
~%
try
oF
CC
oe
ey
ole
wa
f-!
by
~- % Tz . A ver x ’ < " Bs ae wh e Pi 4
“En7cwHO im @inem Stalle lag, eine “1s
; r ~ | > | * . > r . t oan 7 i - 5 ry ~™ * 3 - “ed ,
. . a Peecnen, oY tat wie ihm reheifen, und trotze des root
. . r e . + 7 | ho 4 Y @ARAY Ta yet Aa csi- > ~
f agerwiiriens' hieit er bei dem schon in Verw SUNS iubers
20Yuck und oereab die. Studie und - sich...
- 2d0b8Yrann seinerseits michte dieses irreguliire
.
: =e ? P oO ‘> +e -_, + . "Lat
7 | Zunucnst Svabe ES schreish¥eslte seinen nhrgeiz, s
> 22am. ed -~ dies, |
. 74 rae : a i. ey Tt Bfy S > : 5 F 35
i se . Wa SOviei aiteren, Nerlih ten Kunstler als seineseiche
—_— -_ 4 ~~ 2. m s.
7 ) AAAS g Fe + + Y Pea + 3 > ci re? +
a) r < . 2 ha = >
wes fy 300819 CAS prone Bild fertie waec
: - saa” ls * {9 &a 3
"77 = bee ae s ~~ « ~*~
se . c= ce 13a) } Oo gal im ce cy eee M23 1 7 im - BY
1 ld nhomd erst etwas Ordentliches zy 1e rrnen,
Pan a : \ ~
7 FOTOS Pe t ita yaa "T i . _
LS pt a ep Oe Terk. wi em ohti gen, Re hatte es +
z= .
’ 290° FF rs
MeL Lat beat BOP
, 5 = ‘ ~~ ie
| we Vy, we ‘ '
( i :
ie a
orPr j ~ +- -4- SS | ~~ xa = a | ” bel
ws f £Xca € a “) 3 Lt ES a ii 4 ~? i3 Y ove ae) \\ 3 a . :
: . i ye rd } a fi f Yay ricy a= £ 5 q |
L Ce Ti. PAR CSKISNice, dar ahr
i ieee - ? Ve — eae ;
} To ~ :
GQLle ran ¥ <niistea 272 WV YN - 2s
+ kD "eg 2am &: + aS , in : riZ7ier er VE SA yr) Ve MAL UY ays :
; . ’ vr CAS @ ot :
i
ae L ie i
* ‘ x
‘ pe Py } ~ — 7 5 -
Tose anen nicht daran, das Bild gu kaufen, die trinven
. ee eee = -+%8 “wily Nt deS>e Js UFZ Eos
é.
be | a ch aie 3 lan = * . : ’ t
’ ir ei ae ~ ” j
as 4. et © 5. => inli - a cE bia Vola Nery s + aie 2 | AP f
Cum i i ‘
ce en” ene ee Ra ns ae ?
An Faris waete Liebermann noch nicht ZU denken,
. |
- Wo | |
titen ihn seine Eltern nicht lassen, es las weit wee, und
‘ ij +7 acy? “
. in dem Kinstlertreiben dort sanen Sie eire
Gefahr fur junze
mae Sica kunstschule die modern-
Leate. So kam man auf “@inar, dessen
oe A cena ae Me + ee ewe
ee A
oe we
: ar
j€ te =P Oa. Ie, tr ; FE Re te eee L
TEE Re Oe a PO ey NT Ee Pe eR Ne I Ge pee eae eT ene
ww
f
‘i }
fy
Safe?
; Fr
hed
? ‘
L
Code - =
, ad
= ate ee Ly gi Ar cee tel ES oy ee ee ee a
a= Ser eS TS’ SDS aay SC eee
eo oe eh “a. I I FA TSE a eee ee -
Si ea tlt te a Ae a a Se aii Ex — OTE A IIE VT eS sn ye i - - . ¢
attained ae ee =
a
‘
.
~~
= vad —- oe
Sean Einrichtuncen und pee shauusen ‘pate aaamie Skoanta ‘Im
Friihjahr 18658 verlieB Lieber’ann Berlin, BY schreibt:
der Unzulanglichteit meiner Auspalsing : SO durchdrun; gen,
da3 ich nach kurzer zeit: =
a il
- in sanzen war ich ein dis
zwet Jahr £-Stetteck - in Jahre 1869 nach Teimar
4
ginesy Die dortice Kunstschule blihte unter i
Leitung; noch lebten
ee
Friedrich Frelier und GCenelii dort.
Tn Weimar fing ich nin systematisch 2 studieren an,
guerst in der Gipsklasse unter Tnumann. Dam Wurde ich
Schiller von Fauvels, der damals in hohen Ansehen alg
i@hrer stand, Vier Jahre war ich in seiner Valschule
und fing Bilder in des ‘eisters Hanier an, ohne eins
zZzustande gu bringen, |
‘Die Jeimarer Kunstschule wurde 1860 von den Landschat tsmaler
‘Stanislaus von Kalockreuth pegrindet und dlihte rasch auf,
zunal es ihn gelang, Krifte wie Bécklin, Ramoerg, Lenbach,
Beras als Lehrer zu gewinnen. Als Liebermann nach Yelinar
%
kan, hatte sich auch dort wie in iiinchen unter Filoty die
belgeische Historienvalere ei durchgesetzt ; der Belpier Perdi-
nand ‘Pauwels leitete die Malklasse. Die Schiiler hatten viel
Freiheit umd Raum, es bestand ein angenéhmes Verhiiltnis Zi-=
schen ihnen mmc den Lehrern. Hancke berichtet:
™m Yeimar
iad
Liebermann war zum ersten ial von Hanse fort, und ob ex
. gleich schon im 2]. Lebensjahre stand und zn Pause nicht all:
zusehr verwShnt vorden war, ging inm die Treamane sehr nahe
>
und er litt stark an Heiimveh. nr hatte bei dem Mundkosh des
Grosnerzogs, der fegeniiber dem Goethehanus wonnte, in Zinmer
) : ss:
pemietet, umd sag nun in“d r ersten Zeit oft srundenlang curd
: -
¢ A es ee ~% are. ate) De een ee ~~ Seren te ee DP be memes nes Se ee ae
ee
° ae Beet
CARE eR
a aka)
“yh
Agetis
+
“A th ht ee
M Cee Wee fede O%
7
‘
«e
MNES “RBS me
tT BOLE ORE PG NER Om weteagen
”"
—— =
|
a
Brief, den er selbst gaya Babnhof trug, we mit wehmutigen
= pp: <9 an —~? - 4 - 7 é ¥ - ae 5 : 79 ~ - : na
er fuhite sich nicht sehr june gpenue, un Zit zu verceuden.
nf
PE, SS Tae ee et PE Py rns ee tar ai LESS PPG IAS ee ey rare OE BOSAL OE PIM ary RT I rn mae fo“; a
ese 4 . 2 : ? . ; SES yes: PE RIOT EPO, we PORT: swe a Salata oats
‘4 ; . ? (SE em Sy NP Op ase « bcd
r . - lata PTL Ge LIS. > ae
>
« c +3 F ct 7 or |
renster, liber die Stille Strafe nach jenem ne rkwiirdicen Has
ninuberbliskend. ‘Tie in der ferbarniung Punlte er sich
| in
Kleinen Stadt. Jede "oche gs hrieh ery an seine witem einen
B- = _ oh Y ; S : “i 7
3lick den Schie nen zn folgen, die nash Osten, nach 3erlin
*
Puhrten..
~
‘seine Le bensieise in Ye@imar war die Sines junesa Vannes
hase iw cane iN
aus gulem nduse, der es méglichst schnell zu etwas brinsen
will, er hefielt Sich. vo — allen Bxzent rizititen erm und lebe
me sehr zurtirk KPO, ogen nur- seiner Arbeit. In einigen Panilie;
nanentlish — ire Ktors, vetkehzte gir,” besuchte suck
inre Bille and war als hiibscher, fice eress Leintek= WendGh' von dete
panen fern gesehen, Vas aber das 4eriiant anielangt; AB er
any WES. myn dn raris und Munchen, ‘anss haeivend valebt
Ne S SO ent nrt wta > SE ae ie te a _
wade, 80 entbehr 75, Wie von denen, die inn damals kannten,
bezeurt wird, jeder Begrindure, und “seine Bntstehung is +
2, |
.
nur dadurch gu eckluren, Wa8B lie 2De rearn in seinen Haden
.Sivh oft canz- anders ¢ ahr ist, Nic -
| $oULL Sans” anders giot, als e Gr iS. Nicht daB er in dje-
=> & .. 8 rr. t
Ser Hinsicht Tilly oder Yenzel zu forbild nahn, aber ein
i ee a _—_ =o .
Den Juan War 2Y durchans nicht, sondem so Z2Yuckhaltend,
—
wie ein jimeer, it einem euten Auneren und Ginen reishlie
w _ “ - _ . ; ‘ a - ° . :
chen WVechsel becabter yimstler nur sein sarmn.e. Yie Delacroix
NO oN
FPP ek: Ee 7
hielt auch ihn der kun nstlerische Ehroeiz viel 2a sehr pe fan-
Bets 2 als dag er “abe ZY VerPolming .calanter Abenteuer Pand,
selost wenn si¢ in seiner Natur feleren hitten.- Er sagte
auch einst zu einen ee "enn ich. 2in hendezzous
hatte, fand ich es gewshn nlich zu lanvweilig, hin: usrehen,"
Den Tnterhaltuncen, die’ ihn in berlin besonde rs lieb sewesen
waren, dem heitsport ond dem Sshlitts-nuhlaufen blieb er
Be en ce OTT RONNIE ee aR PII OI - : PEI RE Re ome Sor pore
treu, doch mit. FaB, denn das Jiaben war ernster geworden, wn
-
OCP EE RIMS
022 -StefPeck erring es ihm auf der Feinmirer
my Tice 1, ~ — > o" : - "aie
schule nicht. Bs kamen dahre trockener, durch veinen Erfole
* E
f
“GGT A Ww. TY fr * ame ‘ > ; “
versu3ter Arbeit, Nort war-er, namentlich Zuletz2t, der Hz
r 7 ">? se ni ‘ «6 < ¥. ¥ iz ae a “ “ oR ° ) 2 ° * ; 3 ” no i, :
1. sorbe sewesen, hier muSte er hinter anderen znriickstehen,
Nh lle Si ata a a te a ee OR Ie - atte me! ~aad ne eae = sian vasaid
SODAS OT PRR RE PO eT eager y tg mg tse
A OR Vag bea 4 Re ee * ee J = 3 :
» .
“fees AO Signs 1 rr sgn a aaa Sa Thon dineal oro. Ae acini TT ahr al . ek ee
Te? RRS TIRPER SRA IRIE Fg erent eg
frisch wie er von Babnhor kam, bed Tanvels,
rT - Pen ry ~ ry
pesuch ihe & ne, Praste Te
“meinte: *sie hahen
~
viel nach seinen Arbeiten, sondern
einen suten Kepf, Sie kénnten mir Pir ein Bild", es war ein
nach acht Taren der.
:
der nun anch noch
"odell stehen". Und als
“ertir war, und Liebervamn,
sAarte er:
Pur die Hinde sitzen sol] ite, urreduldis wurde,
mem eee
“Anon dabei kornen Sis etwas# lemen. Rei nainen Tenrer
Yaprers hade ah ofar die Fale ie re ani pen atissen” .
_ Liebermann stieg bald in ‘die valklass se auf. Im Gerensatz LAD!
Ste ffeck war Fauwels ein strenger Lehrer,der seinen Schiilern
das Handwerkliche der Yaleret mit pedantischer Grindlioc*keit
beibrachte. Sein Yert und seine Yirkung als kinmstler olieb
dagesen gering. Er fand kein Jerstindnis fiir die sizgenart
Liebermanns, der sich die urspringliche Unbe fangenhe it sei-
ner Jugendarbeiten bewahrt hatte / und keinerlei Resshicktes
ORO zeirte. Liebermann littunter der kiihlen \
Zuriickhaltung des Lehrers, die er oft als MiBachtune emp fand.
Auch die Mitschtiler, ».it denen er in guter Kanerads shaft
stand, nielten ihn fur unbegabt. iY suchte alle WiBerfolee
durch yverbissenen Plei3 wettzumchen. Seine Eltem, die ihn ©
Jedes dahr besuchten, xonnten bei Fauvelsnichts Erfreuliche
iiber ihn héren und blieben recht in sorge. Julius Elias er-
Zenit: . | _ | | 7 crite ;
Tas Sorsenkind
>
—
nicsnt, sglaubte fielmehr, es sei sein Sohn Geore, der. da ins
”" | == *y* sat Te ee ca } + Pao -* a 5 —
4imeer trete., Er sprach zu-ihn wie 424W “20rg. Und nun war tinx
ds
rere araae Pity nis anal Winer yorlasseny TON Oot ie doch mae
4 US }
rye eittex:’ and wenn #s Max je schlecht seren sollte, so kenn
a . Georg nunmehr seine TPlicht. Das war 2869." sie. ig
ppereciaetay hat prkosner nerf /omptancens rangene Briefe anfhe wanrt
und niemals von seinen eigenen Brie fen eine Kop1e genacht.
[atten
ES gab. ein paar, die sein Bruder Felix auf gehobpen hatte;
q é | | : | Fans Ostwald konnte sie noch Cinsenen. In innen spieseln
fia : — die Zwetred, mit deren sich der. junge "unstler herun
yao schlug: | on ei Solo ee aa
' ’ |
of | : ie eo Bruder
a , te, % |
: OEM! hee 088 Ho Weamar, 8. april 1869.
. 4 — Ach, wie wohl mals Dir Jes Abend sein, wenn mua,
aller Sorgen. ledig, zu Peiner Lieblingsbes chit tipung
greifen kannst, wihrend so ein arner vlaler, nachden |
er Sich den ganzen Tag vor der Sta Pfelel geschunden.
hat, sich oft sagen mub, das all sein Tun unsonst
War. Und dann steiren wieder Zweifel in ihn auf, Ob
aA Tee , “seine Peahdae uberhaupt je 2u einem Resultat Piihnren
, a wird. ,
2 ; , «Kurgzum, der junze iimstler hat, wie ich weiaga
7 | : eat heute, einen fiirchterlichen no ralischen Katzen jammer,
7 | hy Aber da fallt mir ein wenig k¥assisches ein, was |
ich mir nicht verkneifen kann, Dir zu schreiben, der |
: | ie o Coe he Yers aus Homers. = F : |
fe meee ty Bale g Vie Gétter setzen yor die Michtighelt den ochive 73 |
Das.ist das erste adassische, was ich sejt der |
Besuch des Gymnasiuas gsetuiert hahe =...
Telmyr, 27. April 1870. :
| : 7 :
ee cfieine Hoffnung schrumpP?t immer mehr gzusan en, OD= |
gleich ichs immer noch besser habe als meine Kolle san, dic |
.lterdinss nioht Ferutie Sn uderflussicem My ient isicem, Je-~
4 devrfasles bin ich entsch] iOSaer, mich a Auto Le ting aller reis
kehrte er wie verwandelt nach - eimar Zuruck,
we 1s. SO fut, dat crmir riet, @in bild darans
; Eg EN
+ ae Lg rae .
rrr ccm ee, iN te oe ~~ a> > pegese ’ i> iad {
aan zt
ner Kréfte durchzuarbeiten,
Bin guter Maler maS ich werden,
Danit Cott befohlen,
In seiner Tanzstundenzeit hatte: Sich Liebermann auf dem Eis
den Arm gebrochen, er sacte nichts davon, un am Abend aut
€inen Ball gehen zu kénnen. Der Bruch war schlevht verheilt,
(den Malthesern und begleitete einen Transport bis vor Hetz;
erschiittert von den Bindriie ken wut den Schlachtfeldem kehrte
er zuriick,
~
Hit dem ersten Bild, das ihn Samets malen ties, ev
- daher wurde er 1870 untanzlich befunden. Er meldet @ sich bei
” Rokokointerieur mit zwei "leuren,. hatte. Liebermann nur einen
Heiterseitse srfolg. Nann aber vollzog sich der froBe Dur: sh
bruch liber Nacht. Bin neuer Lehrer, der Landschaftsmaler
"Theodor Has ren, —— nach eimar und iibte einen anfeuernden
—
Einfins im GjeVicsiaaken Sinne aus. Liebermann funlte Sich
ZU dem nur wenig aulteren Manne hinsezoge gen j Pfingsten 1871
| =}
machte er mit ihn eine Reise neh Dusseldore, die von ent-
Scheidender. Bedeutung werden Sollte.
In Dusseldorf recierte damais ‘1lchael von “unkacsy die
seinen Atelier dte ns harpleznp? ‘erinnen", das Bild, das ihm
“
er noch einen kurgen Abstecher nach Holland Femacht hatt
An den Bede po Fis | ‘.
Serena ee ; .
Yetmar, 12, Juni 1877
ee eflit meinem ersten Bild din ich grimdlich hineinss-
fallen. Dageren bin ich jetzt mit einem gang kleinen Be=.
Schaftigt, das mir viel Sra8 macht. Als ish namlich yon
ousseldorf kam, wuite ich nicht, Was tun?
der .Verzweiflung Cine ocke meines Ateliers Das
- %
44 macnen,
—— :
le ee
a ee | . = ‘ . .
itn ng! i s. ans ee P a “ =~ tke
‘Stunde. Hagen war adt ihm befreundet, und Liebermann Sah in
-die Augen dffnete mia. ihn zu sich selber erweckte, Nachdenm
;
| AOR a Hh
Shaan Maneater ms amet aratinmecina tii cnn sn bial’ vented radictiananeli Nnkaial ,
a” |
OD ie iin ine Be es hb SPA, a
he ere AR OR
_— ae bn da th 2 $e “2h Tia Set a wa a
3
gate
fr Poe ttan are ahd Mica, a STP ont ar
e inen,
oP TE Re OAS etn PE = Fer L<E
ater Kerl hinein,
—
Le? tatenskraner Pertige..
| 's , _. “Weimar, 19. Juli 1871
-eevdetzt gene ich mit einem gro8en bild schwanger.
leider brinet es mir auch
Lutter ’ann beim Gebiiren sréBere Cualen aus
ze -. .bei meinem Opus.
teilen, da ein puter “Musiker nisht erst ian Be pruladiert.
EY. musiziert... | | , Ree ae te
F al
Die Idee au dem Werk, in dem er sich das anufwuhlende Erleb-
|
nis der ™ Sharpiezup ferinnen” von der Seele malen wollte
ras Ce . fand Liebermann in der Mappe seines Preundes und Atelier-
genossen Thomas Herbst: der hatte anf dem Lande Frauen ge-
zeichnet, die Giinse’ rupfen. Dr besann sich nicht lange und
arbeitete wie im Fieber, in knapp dreiviertel Jahren war
das groBe Eiid vollendet.
Und so ist ein alter Rari-
Abex
Aeburtswehen und isn Blaube, keine
stehen, als ich
Vorerst will ich Dir das Sujet nicht mit-
, & ; P &
—~ -
ave An den Bruder
ee oe. Weimar, 2.
“Febraar 1872
- Pauwels hat mich aus seiner Zucht LER OeTs
Das ° ‘gt mir aehy ansenehm. So kann ich nach meirer
Frasson arbeiten,
Nur wenn ich mich mal verfahren' hanoe,
steht es mir Prei, ihn als
vein Sild Feusteaage upfer.
noch nicht uber den
ennd Zu konsultieren.
maid ist alierdings
Berg, denn da das sujet gedank-
. lich eleich Walt ist und alles der | jalerel unterse=
-ordnet, So kann ich mich da nur auf mein gutes Gewis-
sen verlassen - mogee
und wenn das bild fertig ist, mir
all mein Heil beistehen
Solite mein 5ild schlecht sein, so ist es wenig-
Stens }iumstlerisches, was ich erstrebt habe,
Allerdings habe ich bei meinen xollecen unbeding-
tes Lob seerntet. Doch ist mir das-ziemlich Schnuppe.
ich wei8, wie miserabel das hier *abrizierte Zeug
Ee ee ee
i ee ee) ee ee ee er ey
sa “et Tah Schicke mein sild zuerst an? die fross= Fam-.
burser Ausstelluing. Sollte es da wider hrwarten gefale
len, habe ich immer noch Zeit, es in Serlin anszustel-
len. Sollte es dagegen nicht gefallen,; miissen sich
5 : }
: —
die Berliner den Genus verkneifen. . e
.
4 Fisica tintin -—-- SS = sini
®
Die "Ganserupferinnen", in Thema, Behandlung und im schwirz-}
_ dichen Ton ganz in der Art Munkac Sys genalt, warden ein Er-
ad
Noch kurz zuvor hatte Saeed gemeint: "Ich weis nicht, wo~
zu Sig Talent haben!" Jetzt gab er zu, er kénne ihm nichts
mehr belibrineen. Die Kunst-orrespondenz fur die MAtels 2x
von Sachse S Internalionalen. Kunstsaion, | Mal. 1872, schrieb:
"Kinises ans weimarischen Ateliers"
+ ig oe : on =e eo
+
esl jebermann behandelt wit forliebe Ate Lendliohe sevsle
-
"enn wan will, Genrealer, hat
ich ty
! ‘
‘chlichen SUBLIC shke -it,, mit der
\ ‘kerning in iKrer. Tatig: ceit.
_ doch nichts von See gchwi
Saas! sten fenrenaler « die Handlinee on. ‘und Cefuhle der Bauern
Zu verpoetisieren ‘ptlepen, was’ dooh jeder
kennt, nur als Senta entale.
“. s6hnt. ais verstinn nt.
pauern, inde: er der Nati zine Fruchte abiwinet, ers
? er auch natirYich , in Seinen Rewecen dabei aes
“shen bel ldebernann ein eré3eres By tid, —“Cinserupten- ty, der
| eune". “enn ‘schon’ das Bild durcly seinen harmenischen
ov 4 . |
ernsten. ' Ton in koloristis Cher vezlehung seine Sroe rh fore
° Zuce hat, C “uns doch noch mehr tein :
‘S 4 Ss sheint és uns aocn noch mehr féieutung zu haben:
4
“durch ‘die ein?: , Y ie -s |
infac che Tahrheit, inde Wri S inti} Aupen
Ty 2 ? n i re
| ' | v t e wi & v4 ube a. aaa ro | ? es ; TOQra e Dee r wen: 1
3 . 5 1? « i toe: : > bees di . i* & ? "8 ?
se tom &roB Eye re 3 ’ 41: ca? 1t d ie sx: 2S 12n¢ lest S |
- "eise ent ge; wana lai
. 7 a ; f
Liebermann war von heute auf morgen beriihnat gewo rden
ry Ora .
lepke, der froBe Berliner sunsthandiler, Kam Cire
ee ee
OE LOPE ET Oe
a ¢
y We
y
“um mit iha Vertrag anf alle weiteren Bilder Zu. machen. Die
Schon bei. diese. ariet: isan tetris er
‘ . od
‘i
|
|
|
*
Kunstler kanen aus dem St vaunen nicht heraus : das hatte es
in “eimar noch nicht gereben!
An den Bruder
nee ce ee — SS Sr ey ners —_ nn
- ed
Weimar, “49,
Oo erences
»eeBilder werden gemalt und werden verkauft. Prither hieB es
in Berlin: "Malen ist keine Kunst, aber verkaufen ist eine
Kunst!" Jetzt mliSte man sagen: "Verkaufen ist keine Kunst -
aber malen!"
-esLlepke war gestern hier,
kaufte mir das kleine Yar
32
a
ab,.das eigentlich nur eine Studie ist,
Friedrichsdor, Ich glaube, ich hatte auch 100 bekommen, Ein
anderes groBes Bild bestellte er zu festem Preis,
Die Kritiker in Berlin haben mich heruntergeris-
sen. Der heftige Tadtel der Kritiker zeigt mir, daB
mein sild nicht mittelméBig war, was mir das Depri-
gewesen wére,
Megen die Kerle nur schimpfen. Jeder. der a
will, mu8 das aushalten...
As
Se ae ee tiecieall ea ocr ere a A le a - —
Puhr Tiebermann das,
was sich fortan, 2a seinen Hell, standig
Gie sritiker stiirzten sich mit einer solchen F2indselieckeit
wiederholen sollte:
auf ihn, als habe er sie fenussig heraussefordert. Der er-
bittertste Gerener. der Kursthistoriker Adolf Rosenbere, trat
, Ry
Sogleich auf den Plan: er witterte die Gefahr, die
selignachenden idealistisshen Rid
dahin allein ntung drohte,.
ee wanda hald tbertro?fen von Ludwig Fietsch,
— : ~
pen xunstkritiker Berlins. pk , ’
-~
Hanburger Aunstausstelly {itte Fai 1872¥: SBR ga —"e £2872} Ssr34:
Ich forderte finfzig
tenet eee neene
dem allmiic htise
or “ fd ’ ~~
Sp eam ~ ee PE. otha ld Se ea rt r I I Fe a I ee IT Ore ee
- . « : . *-. . } 3
= ee
oe Seca) “Kounserupterinnen” ein Gemiilde, worin die abschreckende
: , -¢ 4 4 : : 2 : :
,
YS | Hislichkeit in unverhillter Abscheulichkeat thront, kann
Toe OR On eg or eee Pa EN RP s-
. ae ' ‘
4 4
- ae’ oo. 0 0 durch die virtuose Technik nicht - ‘tiir vite gine lich unbertiole
“+ gichtickt gebl ied ies. a icht. ‘durch den: leis esten an?lug von
~
Humor vertretene Asthetik cafviene shiidagen*.)~ , on 7
(Adolf nosenbverg in der Zeitschrift fur bildende “unst, dem
in Miinchen herauskommenden fiihrenden Blatt)
° . ¢ - _ . - ; . :
i ' . . Leaded oe
i ; 2 . pene cauecrcmaasats — ——_—— — oe me — sai sens
3 =a - ‘ - hd . . : : v : : z ~~ aol w~ w= —=— — aes ase -
ee % .
a¢ ; * tite, in der Darstellung ‘des @irekten’ Cegensatzes der Sohén-
—_
a heit, der Anmhtyy, des ssen, was jeden natrdichen Aiare TohIcd=
} =f : ‘ . tmescet t
BS eg Leas, fallen. gewanrt, das’ Fei] Zu suc hen, nacht ‘bekanntlich Sep rene
7 weetag in Disseldort, wie in Teamak ‘und Furichen NE hale, m \
a. — aa |
ye Konsequente estén pent darin Sag S 8. b erm a nn (Feimar) | in
~
Ng aS dem Hilde der GenserupPerinnen vor... Das ‘Aut: machen ¢ les wider
, ti . : =." g va. ° , a .
- Pee aes lichst ‘Abscheulic chen, was es an rohen, verkitae rten, durch ’
w
a a angebarene, von Arbeit ~ und Alter proigezog sene Hyisdichke it |
re ae 3. ents tellten ind verhnate vlenschenbaldem, speriell alten
* . F
¢ ° i / _o . s ~
» : -” — - ~
e dl se @ ‘
. . ‘Dortw eibern, in alte: oT: 7 -
: , , r T5lt n ze ; ate ;
ane - . ur ben. mag, 1st eine fanz
1 a Te . ; :° yo si cal 7 - . a wa |
root es ee elgentinliche Metgunge..") wt oan Es IEG 72),
OE wei TS Sea. re a aa j x ,
~ (Inawig Pietsch in der Vossischen Zeitung vom 5. November_
~
= Som sh, foe 3 - 1873), -S432 120AE-(" Censerup! reririnen” ; "efile dels ersté te
BroBe Terk. eine- ana rkennenswerte Pertirkeat in allen 2ich.
a Ra ax 5 - | |
i ao * ge ‘tungen al Pe echindk. ss von ‘einer erstannlichen Lebenswahr-
| | _ a heit in allen Pigurer os, aber es bleibt dic absolute Leey
= - . . ?
” 7
- ae
eis 2% Lf heit zurtck, - 'Das ‘Aus rapfen ocr Fedém eoe AN Sich Stwas
t =i ' $ ™ * : R o
- a
te min Brutaies ... Das absolute Ideal der Unschinheit, Gewdhns-
*
-lichkeat” use)
—— Neyer in der Zeitschrift fur Bildende Kunst, 1873)
*
Bereits i. Herbst sah Menzel die “Ganserupferinnen", lLiebers
z= — aes .
In jeder plofraph e uber mich steht Zu lesen, daB
~
po ee Tes \ 1ch 1872 fir die "Cinserupferi ’ ste Bi
| ii \ inserup erinnen ‘a erste Bild, ‘dag
, 4 ; : Ss o aes ~ ‘ “~
Z. | ich verkauft e, auf der ansstel dang in Hanburg tans and
Pr »
’ f 72 a” ; ? —
x Aussteliuns weiter’ |
rs was C4 ¥
Se BEAD asd 1G, -_ Ce ea ER ce A ate EINE. Bays i
st $3 % P ..% a — —_—, a
Letzterer verkan?’te es noow ane de
“ ~~. ee Dott as (OK ce we We tee Pee beet = hee 2 eens ast ~ ee ew - a de ee ee -
|
|
e |
Relea ae re cra, RM a ae Per
SR er: Sin ia a an tee ata
i Ne eS te en 28 olin nt
t
kK
beets
he Sc = ttle Re
a
‘
» \ :
.
we
a i i oe ee eee ee ey oS mee EE ee OE el ES BENT an
“an lepke, den danals bedeutendsten , fast einzipe
‘Kunethimialer Berlins. Der wieder verxaufte es an den.
Bisenbahnkinig otrousberg, dessen Galerie sich in sei-~
nem eben erbauten Falais in der WilhelnstraBe befanda,
in dem sich se tzt die englische Bots hate oefindet.
Hetaee fallier te “Strousberg Lia. folgenden Jahr infolge
des ATac shes, und die "GanserupPerinnen" gingen mit sei-
nen iibrizen Bildem in Lepxes Hande zuruck. Das war
- nun duserst schlinm, aber a quelque chose malheur est
bon, denn bei Lepke sah jienzel - die "Génseruptérinnen’,
die ihm ganz be ssonders rePie len. Auf eine Frage nach >
den Maler antwortete Lepke, daS ste von einem. junze~
Berliner herrihr te en. "Sohtoken Sie ihn mir, wenn er
mal herkonat*, welches une rhérte Faktun mir Lepke na-
‘tirlich b rihwa rm nach ‘We ein mar berichtete, ‘Und da ich
joes Menzel, wenn moglich noch mehr als jetzt, ver-
nrte, brauche ich nicht ZU sagen, dab ich fice erste
Gelegenhe it benutzte, um nach Kerlin zu fahrer und
Menzel zu desucshen (was ich sonst nie pemart hitte,
denn man erzinlte sich in mune Le erkrf¢sen Viele sei-
spiele, das in wenZels Atelier Zu dringey etwa ebenso
getehrlich ‘ire, wie in einen Léwenkiitig) .
Also eines schénen Tases erklomn ich die vier
on™ os
treppen in de Sigismundstraie. N Nachdem er mir endlich
nach mindesten fin? oder ser sgmalfsem, Klingein selbst
get? ‘net hatte, schn nangte er mich wiitend an, was ich
. von ihn wolite. toh narnte r meinen Namen. "Tas, Sie ha-
ben die "Ganserupferinnen” gemalt?" Und anne weiteres
fuhrte er mich durch einen endlosen cereene in sein
Atelier. "Venn Sle Piintnisii anxig das Bild gena lt. hat-
ten, wurde ich es ein seis terre rk nennen, aber wit 25
Jahren kénnen sie noch nicht malen, Ihr Vater sollte
innen die Hosen stramm ziehen. IHr Talent haben Sie
vora lieben Gott; ich schitze am Alnstler nur die Ar-
oeit. ” Una eine Stunde lang predigte er. wir pire
pow % oe nee > te mee es
PLO TD ORGIES ee
POR AREY MA Pe
os tae reape so:
RR A NN he EL TEN Oe FEET ENT LET GR LO TIEN Nn ar cee ENR oh
ee ee oe
r i A cat TP eae out 7
4
. OT A or 2 RET EL Cea pepe menmeeT a i, a ee ae slate) rg See a a
— oi
o :
+
V ~~ £F
OY Ma
SITS RH: eae ae ee PN IO LETT meee: 2,
er Netar und Plea, “¥leis ane no. hrals- PleiB;
-~goe. yr ich soile mein Talent nicht vergenden. "kovinen Sie
wo ~ing ich wonl vieyzehn 7 Tace lane
Jeden Nacshnittag nach der pis -isrmndstraBe und durfte
én delichnineen, die heute in der XN
at QO
fionalgalerie sind, sehen. Hotf=ntlich nicht fanz ohne
futzen! : |
° SE a a a A a cl Ee oe
"Nach Hanckes klug wiiendem Urteil Sind die "Génserupferin—
nen", obgleich Sie sich an cis "Sharplezupferinnen" anleimer
und die Tdee von einem anderen Maler . stannt, dennoch ein
( | cute A | personiliches Verk geworden. Oe wollte wie Hunkacsy malen ,
| ae a | “4 aber wit vens er den Meister: spielte, fand er dle FPahigkeit
a jy ; = Bu Cisener, wirklicher Héisterschatt, Cle tatsichiich zy
— | : 7 errinren, Liebermann: noch viele Jahre arbeiten maiste. "Dr ots
: |
| 7 @
Seiner meisterlichen Teriestreieats Rie meine ich, ist das Bild erst
€ine ~“alentprobe, doch Gine Probe So ungew5hnlichen "alents,
das es auf Stine Schipfer alle hagen lenken muste,"
i DaB er so plotzlich in Aller Angen und ‘nana war, liste
. :
| -~ in Liebe rsanns Familie nviespiiltige | Cefiinle aus. Cewis
9 Waren
oat c | die Eltern stolz, aber da8 ihr Sohn als Maler des a EBlich
( te ,
verschrien wnarde,
xrankte sie unso tiefer, als Sie den %
tikern im Stillen Recht ¢
nd
es
U
eben mi3ten, denn So weit Sle tber=
haupt sunstve ersta
burgerlicher Sinn nichts mit diesen unsewohnten
armen Leue
2
- ten" antancen, Dab das Bild tausend Taler brachte, mas aut
den Vater Binémick
ae, : . rupferinnen", die eleichsan
of . -
San Cas Gesellenstiick Se@ines sohnes
kaufte gerade dieses Bild
Liebermann Schreibt: . 4
Viti
stische Atmosphare unmittelbar erfagt. Er malt Yhuser amd
Nach der mitgebrachten Studie entstand dann das kleine Hild,
das als das zweite Hauptwerk Liebermanns gilt; er hat es in
rupferinnen” muisten ibertrofren werden, wollte er seinen
—
.: - - ~~ * 5
a cae ee a ee ll a Re he Og Ra oR ET EO ang Oe et
Ras letzte Jahr in Yeimar
a . _ iii
Sitcson-Strouspers tier.) | Nach diesem so unerwarte-
\ i :
\
‘ ten Brfolg reisto ich im Sommer 1874, m0 erstennal
nach Paris, wo/ich sfunkacsys bekanntschaft machte.
Nach vierzehntiizi ren Aufenthalt in Paris nach Yeimar
/
maaan Y ali malte ich dort "Sie Waise" und "Gemli-
seeinna erinnen"” \ Letzteres Bila sandte ich auf Vere
fn oF ,
anlassing Verlats, der seit einem Jahr Lehrer in Yei-
mar geworden war, und micn wezen seiner fabelhaften
houtine im Malen sehr anzog, auf die ERA an
. Antwerpen, und ich hatte dort noch mehr Glick al a
Den duli und Aurust verlebte Liebermann in Renee REM ¢ .<ae
4
land, das fiir sein Schaffen SO bedeutungsvoll werden sollte,
hatte ihn seit |fesAkurzen Besuch im Jahr zuvor bereits fiir
-aimeer gefesselt. Glucklich im Cefuhl, gliicklich im tenvs3
seines juneen Ruhmes in ‘Bez Tasche noch die selostverdien-
_ten Taler, lieB er sich in dem elegunten Teben des Badeortes
treiben, malte jedoch danebon fleibig Land und Lente. T™m “e-
liberraschen
‘pensatz, VApl den Atelierarbdeiten seerer Giese Studien durch |
ihre spontan vorwerRenommene Fellmaler rel, ais die sharakteri
Hdve, Lotsenstuben nnd yorbflechter. Tn einem Schuppen nah
am Haven in Amsterdam fand er die " Konservenmacherinne
vert einer coche heruntersemalt.
Lepke woll te das Bild nicht kaufen, anf der internatio-|
nalen Ausstellung ee hatte es dann einen uneewohn-|
lichen.Erfolg, es wurde verkauft und nachbestellt. TLe ta-
zette fen Beau arts machte eirens auf den unbekannten WValer
aufmerksam. Als er mit Yerlat nach Antwerpen kam, versuch-
ten die franzésischen Kunsthindler/nas th Faris zu locken. Er
aber wollte erst noch ein erésferesS Bild malen, die "Simse-
a - ———— - at Saar ite: eee
nN a ans
~
Po: Sie Tae eee
Ot,
es . - = rips Bale ae et Le died ae CP Pe Thin = < *
Seat 2 al was ae ~ ER me ORE a Ue irae mote MEET, PNET EE epee ay
awe oe - ~
ita RM es Ma or as a a ER Th gem. Veh Rp om PMI Tae
c : Flatz bebaupten. er bri. tete jiber. vielen Mhewen ‘und quite
fy
ff. sich dann monatelang iit den "Arbeiter ‘in de em Rubdenfeld
“Wisc chen Verzastheit und Hoffnung hin und he reeworfen, sa.
er es endlich aut und kre atzte die Leinvand ab. Nex erate
_" Sier war zu rasch exon en, €S sollt fe neun Jahre daiern,
er in einem grofen arfolg wieder den Glauben an sich sel.
fand. In Teimar entstanden nur noch kleinere Arbeiten, Zu-
letzt malte er auf die abseekratzte Leinwaind das ‘selb: tpoz
de
trait mit dem Kuchenstilleben". Das Bild war fiir seine ‘jiat-
< S82 bestims, die ihn gern mit seiner Feinschreckerei new
In seiner Antwort au® eine Rundfrage des Berliner 7.a-
-
ee
J
geblatts "Maler und 7ichter™, 1613, erzihlt Lieberwann ai
der Yeimarer Zeit: © oo ris .
\
: 3
* °
_ : knracsierter Go etheaner
6
a =
Sf “a ~ ~ +. a a % ° 7 ~ 3 a 5 3 Sd - 4 s <_-
wanrenu weiner Hoenudlgscit ass ich nur =- WAS icn lesen
\ a 3 “ ms ~- a | ~ a. - = ~ J + ° - a ew
muste. Freude an cer 5, Kture empfand ich CL30, 3245 1
we . Ln. agi. il tom oe ‘ ana ae a —— * a a) * -
ripe maNALS Jahris nNacn H@lmar avtzt ale AUNS TSCNRLe KA ly
eeaipatys Kwatind) 4 2h fin? 4Gnh ay racLlerter: Goetnesn- vy
me Ns oA AI OY YS Ne tS Chek 3 Us ko. 45! y wt Caps od eis Seeks a Ce bw T ey ee er vil Saliior ey d
5 £54 e | i. * a an, fm ~~» te i= ~ * “” ‘ ae
CS. TONNE Len doch gesenucer dem Goethehause, dag da-
~~
2 a a rc} . A471 Wu « “At AaW; ca’ < ' RYT) ee ee ; Meyer « at f 5 ot
mals noch nicht Nationalmuseam war, sonderm von Goes’:
sie. 7 “3 - Po —_ be - ae ~
<é ~ cl ln i 8 | 4 a | —, (cy in w -~ =: ™~ 7 2 — - 8 - - ~ -
sy aud ixe a im m Peete: ajter — S\ 4 Gm itt acnen 5c T cn, goer ai a
Aa crx + IAM FD pot ~ m3 + o- Fan TITS ise ” 748 at ae tm
18S, LLONS Tei oF \ it WLLs r CFU na bev J ont WAL 3 and Ne | hte
ra +“ MA nT AA Fsqn tk An WaPrawanA _ - " . i’ ~ r
na 2 2h en a ck be 3 be AAs (Chiara Ww Ws Let 1 & in agen oi> wd AO vie 4 =
4% "a PE wT “iis oy izr wo? {4 ~.% he te ny _ 4 oi ~ ~
Se de & NM ad $ © a cae ir £4 4 SLAs: ie pace vw sss @ AUS Age Tt ie tia a7 ches
> = -= ¥ a: a | 2 | AL be : = Bie Ps =
+ ft ' 5 Pts | { o~ : oo ww ‘al bor ¢e 6 2h Ot ee be = ~ 74 ohne —
as Lily ort ‘ZO a Ya) Pha oh tse ae Oe Ee Ps wo 1S L4 Le Nan Saracens iS it AVS
* ‘. ti bP ee | 4} wEr 1 Fx ye t- =a £ tee 5 wt -) ~~} ~~? ota eh > St i a
UG FI r, Wann unre jowtter GOttLiiie em ich BAMUOS B13
_ Za _ 49 5s , - ‘ oe 8 oon ae . st er . ) - — ~
id ASS 0D LAL LG PiChily Rae te Sk Lae ts Ge Wate isgid Ua OHLIUWS g Slums TT? oe
3 ’ - 4. aa - s = ™ s
5 ey. IOY AYARZTAN “Kawa “ clam atin 5 mn P ; .s
— SANs & Net ote gf Pre } 8 2 J Ty “ 3 L i Nodal © ee Fiars 2iiiD 1 ingen <1 F ty 3
4%) oh 4 i eh a ee Te | Sith Arg wisn Star 57 Ad ? ease f° py in
SASL Nec bik uae y ¥¥ Wee SSA - 2 Sy @ | Gee Lig +36 F whew me id oS LYTIC); Exe riUl we
,
7 ry S t- ae ? “7? fy ry 3 ~ ~ = '. i ] * ns. ry . ‘ Sen on 3% 2) - Taw 5 rein te — aS
Peat 4 = A Jab - , * | oS IS ¢ : v a3 $994 8) < ae / PaO? .< Wy wp bt Ri?
os 3 _ + ay & *~ 37 Ye \ 2 3. -™a - - > r - at ~ 7 .
di re Oc Ie. tio —* I, “2 for mir Zu § Sno} 3 B92 7 macs .
— 1 i a = oe aa = ales
Lan ton daw. SICn ALis Seine EGsestest ter ris F a
~9. a Pee ae a P + ee a eH 4 J .8 deh tw ee Site UU LA olin wa? mak.” Kae es
~ as « 7 \ 4 7 .
Sun B ewe 23 & ~ PP 4-4 ry, 94995 cs *y* ie a = fy V4 7
< on i de rE MCA ly rs ; ~ oe S Sf om [oe Ea Or t oe Re ~—_ * Soni Sake
be a ee eee ee ee Al hatin Cait Dis in este D cte teak eS - — nS Ala Aa a NN ce Ni een ae Me ela el Eile nl Snuhienih om
“"
PERRET MMeRMER TEE»
we vn, . i
MINOR YS ogreren JN A OID B84) hy a eee ar og
ell Gl eee eee aa
‘
-
4
je
Siuad
t
by}
3)
{3
‘
inj
he
oe
Cy
=
?)
4)
eine unablenkbare uichtung ist,
;
qaern snche Jaa a CO preys a ; . .
HM BENASH G48 Sogenannte Treetische, das Imaginative
77? +4 >) 7 i -
Lith To F} ret IWAN si ~ be . v.. < 3 at ~ >
ae ‘lichen, und ‘as sibt nichts als dummes SCUs
- =
352 rv To om is RE a 7 |
3 ys I . } = ] re ae ho ae r ~. — - i se > ‘ .
We Gissem Vort charkakterisisrt verok in “Wahrheit und
ah e 5 7A 6 4 “e } ~. | +
picntung’ Goethen, und oo
—
wan am. “Clmarer Fark oder
‘irxsiichxeit, der der Dichter poe=
visene Cestait gegeter hat. Und ob ich Madame Bovary
Oder saizao, Niels Lyhne over vostojewsxi las, iuwer
ha- > a | , : ;
VOWaHIAeELtete Sich Joethss Auaqeayr % Ro f ~
oe set fun ‘7OCTNSS AUSSprucn, "das der Seist
gsox Th? te] = a =| he ai Tr. _
des Virklichen das Wanre [deelle ist,”
8
: ; ’. ; “2
oa ; s ‘ é
- + \
— x
‘ *
ee . ot
° ‘
ad
’
Pr
’ .
a
ee Et ade Tt ieee a ei a ne ee ti ee Tele
me! ‘ ? “. : al _- * = 7 ‘
= TEETER TEE ET IL OLE LEE, LF EE LB LE RES Fe
a aes A Pe en, : 5
> . ;
. ~ : ; = 4 :
° 7
.* . ; | ,
e
a . 2 « . 3 - td fi .
. " ! ; , |
a . Sept eee er ,
POTEET ETON LTE NTE TE TT ee gta ee)
4
‘ -
P @
C uel >
nf a s . 2 rs ad
bit? tet ILL’
i
’ . = ial ecm
’ 5
¥ a
f
; 8 cus
* 5 f
;
S -
: !
t. ‘
; .
é v
{ _ ™ =
a eb a 7 ds ete Ee eo os Pee
Hasbare, Nun hielt ich mich —
&senug, nach Pari
: ee er ey
machtir an, aber noch mehr
tnde 1873 = fiir reif
S Uberzusiedeln. Munkacsy zog rich
taten es die “royon,
| | : Daubigny, Corot, vor allem aber Millet, und der
oOchwirnerel fiir letzteren, den ich fir den epoche=
machendsten der ° k |
n ager valer kalte, bin ich bis heute treuv.
geblieben, Im Sommer 1874 ging ich nach Barbizon, wo
ich M a fois al ¥
iillet, der im folgenden Jahre starb, noch sah,
Ich malte dort "Nie Arhedtar fn Sinem TUhen“alde”
a i; eae I Wares - mel
und m 6
— wurde mit den Oosterreichischen Landschafter Jette] —
innig befreundet, der ebenso wie ich die Intimitat im
, -anrentstanden"Die Mesohvist
~~
a as
ww 4
a
(is-
1@5er v19ym 3, 4°) Fa baw) 7} '
ed 7 + ‘Ss ws - p ome & weary : b ‘* ; Ea io ¥; - ov} ‘ 2 oy } b = -~
eg : aon »aerjLin guar hze2it ssaines
, i | . 3 - ‘ x ?
° * 4 _— .
iTLeren mi} ry nn +
_ in i Mi S 7 aha 5 .- - =
’ r ai) ’ tak = 5 ai r 1A ) nwe :¢ > 3, vt pra
- : 40
er ab ond tak una
ae P ag 5 % tt r Y d HAY . 2 “y Ja 7 Fh) 25 } ~ ;.
4 . AP): Ys 2S oer in iris CAli« Ort Leni Oo > we
2nruc<rezo7an- und malte in dar sclera?
+ as a ! cer r leianen Fw a VIVE In "2a i7°
ashhall: wir ;
wachh: “ir sinc d r ts
’ sind an der Vauntsashe anf ‘das
Hanke
AMAL fa =~ “7. ae . ae . . F 5.8
eewlesen, was Lieber raAMN spatter S@reaqnnlt hans;
- ‘ ss 4 = <4 CAT i LS 4 NAadven b:tay"
Re nema gland tl me tee
1M + ~>%r cr} “A “> & |
ImteY anderen herichtet.
tele ee ee. ee a& ; | | -
= ine sre Of ee Se EO ER PON OE ee ee, Fare ee . mee ee th ig ert sls et SASS Posted = j Ah AT an i i AR a ll. int Bi a
a nea
heer nari in ct dis
NESE LSA A OR ESR SOS ER OO EI EL A, Ee ST ee ee Ee a —— —
— ay 95 ee - ‘ ~ m. . be
ee ca iia pace gee = ae 7 a9 ‘ ets ‘ . : oe ‘ 5
, - - Z 3
~ : . .
— prea oe - ; . : : * i ee et sal Se ie i haa a
sent nes SER cena see annie i Ral tt SPRUE (LPN TSE DEE ARTE ETI Ee Te ie Sa = : nS
7 * e
ape;
“ oe. , sda daettogaptiie .
| v # In der nue Jxtrochef cucaula anf Montmartre, einer Strasse,
; 7 in der ein Atelier ans andere staat, mietete er sich ein
: Atelier. In selben Hause wohnte caer Graf Lepic, ein ehena-
: Liger. oP Pizie <2 and Adjutant Napoleons TII., der als solcher
: “ . ’ : :
; Sein becleiter in Jilheinshthe gewesen, nun aber ‘aler eq
: 7 | os ie! | Kunst-
f worden war. Als dieser von te Ankunft eines deutschen ae *
1 lers norte, besuchte er ihn, wahrscheinlich, um ein weniz
4 - 7 oa , | , |
a: i OW ; in deutscher prache, die er washrend seines Aufenthaltes. )
F * in Deutschland gelernt hatte, 2a plandern, merkte aber so-
Z : - gleich, da3 er ein nicht gew6hnliches Talent vor sich habe |
s . | A < ;
3 und nahm Sich vor, es rar protegieren,
i . " '
: : Lepic war mit Ra Kinetlern befremdet - man kannt
; — ae das Bild, das Degas von ihn wnd seinen beiden. Tochtern ne~
: malt hat, auch cskiuiics is ihn é?ters portratiert _, als
- mun eines Taree s der Brose Corot dél ihm war, fiihrte er ihn
tn Liebermanns Abwesenheit in sein Atelier, nO Ane OEE.
: e - des Ballokals Folies Bergere, die Liebe ruann als der srinne-
ES rung > hingewer?en hatte, stand, mda dieses means senr an
Menzel efinnernde Blic erschien Corot so talentvoll, das Cr,
e , wa seinen Ret ifall VAR bezeiren: bravo, Bea oe ae 2
; | | } | ik ae |
“schrieb. Nun-versuchte der Graf ihn in den Café, wo er whit
, andern Kinstlern, unter denen sich anch Manet befand, zu_
: ee _. friihstucken pflegte, einzufiihren., Deren Chauvinismus aber
war der Gedanke, mit einen Peutsocnen an genselben Tisch ;
sitzen, so unertrselich, daj er seine Absicht auh geben, mnaree
: 7 — §o blieb denn diese Sekarntshatt fiir Liebervann onne weite- |
| ren VYorteil, |
de Skivze ans den Folies Berpsre ist Cas einzige “otiv, dus
7 HIeOS Tae TE dem Pariser Leben entnahm, ex fand 42ine tie fer:
peziehung-.2u dieser faszinierenien tadt. sins and o-mertioak
iich, war er froh, da ihn uber “Seihnashten sein jfiineerer
; : | ’
bride r hesuehte, cer kurz zuvor beim Jater Any Herasetet hate
a shdeeipeitbacearapialeashdeatmang tiene ceca.
deck
ANFSties
j
‘ sieren
° .
re
erzanlt: -
; - ' -
/ : .,.*>- Barbizon ; |
rt -
x -
. '@
Ape PL PT “< a Oe a Re en, a ——.
cnt = in a EO aa ot cae a er EE wo WEI a" ee ee ee
r}-} Pr. > UF eet a dee eee? “¥ #31 5
POLS e ro 2 ] ? od 4 ; fa ey 4 ts. “? 3 Aste hieeransa : ifn on ME Ge oP
s 3 ~ 5 ie
neonet der erste ‘cn ee — - —_
Mraunth ver ersten Fioniere Jer Halerei, ka war viel-
se bi cas = ino ae on ae Swe A? AN: : a oe : ‘
| ae - i ts < i, Bae Cr s 2 i : 4 _ ae Y te Wye .. 2 “Shae
ow ~ = . ¥ Pe sf clu, ‘ we 8S. aoe
Van os Sistals ens i ie 7% - i iy
AES SON FLOLG a J BS. CARY: leer
- rr mg r, = at =e + en = " ¥
Lj Siet ) —r SEO earl ASiLGS tm Casth S44 0% TA +}
weeet . “fehay Qe wis te:
os ee eet Sig te cll at
‘ a f UF VAAN Pros RK Cat Be | own ? BP a e % & - -
eo r ‘ay YO bi:hS US LPLeLI Ty. +9 PTTTT EO, Lert re $l Sich a2 1. Fite ‘Si-
ePTr) ie + y at dn ae a , ~ cai >
+ é ~ As £ a - i ay + } Le © © ioe 1)? HMR al jail ape Ede = S a > o
ae me UP e2ne Etta Poa. Ve RIL, “ft
“ ;
i
soe ot 7 4A i? ome wl : , :
32 SpPrackrnien sie -niewsats Sandan MIT nee
tea }. Ya Fe wi Lie Boe CEL Dy »? EN is C44 VOT ede
a“ - See = ‘
YUM KASS.
™
+» «&
oe
3
-6yjI7n mit
~-Yinnen™- in Salon die Aan?saerksamkei
ee
er camnais a
A
q-
.
‘a
nf? dem
~ %
Honepuns
j-2:
a
7
yy
J
“2D
a
Stnd, verkehrts Lieberwnn ?renunds
r= ; : we
TanPaneven isn
ain ak il ad ene a a ia ats ol ae a
seines
«4 ¢ tnt hy
’
1illen ft
ee ee
.
¥ ~ ws +
| TwoOoWyY, * y? bg t
; i 3 }
+, eo <
: ~ 2 =
a ae Se Bee | Sa 4. v.. e ers cx ion Po 4. ~s + , P ‘
: Ved GLEN, SO Secnurten sie cdovrh Seinen Bienen tye.
: = 2 ; z a o ~~ ae
= i
r * P .
Vf ie f | Tas st ¥ “ta + + M H
os ’ € 2 a By a 2 i | ° ; zs | «
fe VLELLIOLORT Pasanten Sie auch bel’ ike eine vervendts. lte-e
— a ee a ihe “S % a ;
= .
1
c% ? ‘ — -
sy LM enN . <
Fs _ * Fat ar he. >. — *« - ;
pe a f ‘ rT % -™ ae os ~~ fen > ie 7 ‘ ? g
C&n? oh I ee ah { fie = Ps ; > ane 28 <= .
: a ee = Li 4 ac ue & ‘¢ > Core e fs. ‘ ¥ i ont $0.75 thes Caas A0F r; it say - S
* 2 -_ — “4 ae -
es rn s1- = ey ne 4 ~ - | os ~- + = ~
@ munehsendea sewanderures Pur let. Hach den Brés
Nae rewunide rures -4f (2L416b6 HASH GQn srkahrinceer
a; W- Cras 5 te , wa ‘tan .
Ne is Lis Hc Lf ie i 1.3 ¥1 4 Resa & ees 2g. TO ak + 1, AAW VA Ps . = > ~
# - . Fat 4 a a ae 4 we ? Pcaly - 4g KOnNteS oe 4 = r Ty t = +
- 2 7
>? + ¥ ; weed Ase Fm 2. > .
3 Pel. oCn toy Niner. 233 tretcan nm oN Myr: Ast
b. SS oe ee Se & eae a £ S&S lige LE eS ifn Selereia a at te x"
i ~ .
<> co 7% 4 % 3% 7? r ba eae a Cs ae ~ + e i
CMW SIR OE he ‘4 AY Gers “7 4ag abel ts 4d, On , ro he .aa Je -NHe 4 4-1 [39%
~_- = od ~ am - ‘ oRccigs - ~
_- wm S.™ ¢ ~
WN PSM mMmrean Bs11- ar
i a te < Pan’ 2 : er
’
3 ‘ ‘ ~
-_- ‘ - :
Te 7. oe Oh ae 2: H ~~ Ww y .& a r ?
1: ies mS. lar nehen dem Jérons ‘hem Sasthanea wre’ -
; veron MY Tasthairse, une gu.
= ~ aa ~ 4 > i °
! eye) t2 ye oe .") ¢ >a 4 ef € } ? 7 = * ™ ~T .
, re | a 3 rae | c ia = , ff - } ; gt te i ia + = 7 ~ > = - =
re — ad we t ae r , <2 2 = BRE Pa Las ’ afi +s : C=
» alin od ae > Ps TF ~ me - 7 ? sa ss
ATL SORTA LN 219. Garten ivesner rey ‘111i jiet “a7. daswmtn _— :
> » YP id Bi i elie 2 uh o£ ES dy 7 C4 ‘<< ES) ; 4 iy “ _-
ne tent ee ee
ite . PN th : .
reerpving pal atapiiny tajete LL A ALALL LLL LLL ALLL EDEL ALAA AL AANA RAPP ALP ALE AALAND ALAA OSE.
78 Re wees
a SE
£7
B.
PL LOE, ETERS LT DEY TO TI rr
ee ig ’ ¢ r p x
—}
i Fina thea, Lula aha ae AAT ee a
- » « —— » af
i . om & yy + sie > Pr ea - "7 Z, ip o * ae . ies cae J F a ite ,
me te than ie a oS" bb ee, 2 Pe Fn in saroizon 3e> LT
ATE “ardizon widerstand im dies:al,
reiste weiter nach Folland. “Tm Porte Zandvoort entst.inign
die beiden "Zieceroanns: werk stir
re . 2 ae =
ten und als Rauptarbeit "Die -K
nis des Somers aner war Frans als. *.: ‘
in das benachbarte Haarlem und <s studierte die Bitver.
in?
Hals-useun. Liebervanns Verenrung Pur diesen grosten Molla
(der neben kenbranit wichs ans innezer fervandts that nd
erte durch sein ganzes Leben, In
endlich die "“Arbaiter im Ribenfeld"in einen Zuce vOollendet,
Sie destiiticten im Salon den Achtuneser?ole gay r "Ssnserupfee
rinren”, "acheinander vrur Liebermann qen Spuren -unve
»%s : é
“lliets und Courhets gefolet, win warie ina klar, “af ibn
nur die “atnur den Tepe rar Sich seiner zei-vren: inne.
tit
comenngeny am
pierte dort nach den Frans Malsschksn Bildem in Har-
x
jem, machte areieicn Utes had ZU
ji = a a tie. oot
schule in _Ansterdam” “und arveitete in den dortic
Waisenhause,. Un diese 7
vor der Natur zy malien oder wenigstens vor der Natur
Zu beginnen, ein Priv7ir, 2e7% ich bis jetzt trey ge~
blieben, oeitden reise ich jeden Sommer nach Kollaha
A Gttit
7. mehrmonatiichem Aufenthalt und nehme meq
stens meqe
ne ifotive von dort. Auch schon die friheren bilder
Te e2 « Ich koe *
| ne ome me
"—o-
aS eme mente gt gee w i ok ata a a a ge ea
"J " es * ,
. : : "a
= .
<a Hie Punk Vora+t 4 . rs oe 3 |
| | 1 ¥ lOnate. di 1euernann im Gocrer 1676 in HO] |
qender Tandlung. ‘it verzehrendem aeiekak kopierts an oain 6;
—
’
. ~ Tt wes es v4 ~ . : ate. = ; = ———, |
; jen Frans Puls umd sishte so Ceist nnd "esrnikyreniaien 7%
. 5 Pine cs a oy : | oe
7 _ derel an erfassen. sr wurde dariiber nicht zu blinden iach
aS .™
. = ShGE, sondern nur am so rachdriicklicher - aah selbst ‘on
zur Natur refuhrt, "Mie Hatur ab-r war AY Holland. 71e inlle,
. die dieses Juind in seiner Lebe spielt, die Tahlverivandt-
schaft, die ihn damit yverbdindet, ist ebensn ratselhatt, wie
; \ ss | |
von eleantarér kraft". "aS nerkt Hancke an, erouber sie
a 40m: Sse “ites ee wes ate Et Sec:
iN ALOCIE slenernanns ian W jene:
a , at i ‘ Rises . . — 2
be tat « . ; :
—--. I< é nte peo . . . :
A A renee aetionenenene _— a atta a
~ ; ~ - ee ee Se eee -
= — = — — oe ooo we rt ewe tee
re Srsy war eee ee a ee 2 DBy ~~ i Nie EL Re Rg a i Nee see Sie ee
3 Sectekrert ete nos mneTeckurg. ‘Th Amst; erdan fielen den die
a hoilancdischen Vai senme chen in ihrer swelfarbigen + leidung
. aut,.und er erkannte in thmen anf der Steile ein interessan-
tes malerisches Froblem, Er warf einen Blick in dus Innere
des Yaisernhauses, wnd der weite BoP des Tebndés, helebt
t Tt gies ey 7 : ‘ | sa
von cen ! Sdche snsestuiten, erschien ihm als das eisenartieste
Bild, Aber man wollte iin nicht erlauben dort zu malen, und
VAate 4 5]
tle Bemithion: a eee eee : ; er | |
alie bemihingen, die Leiterinnen 21 i.berreden, Waren vercee
os ra Ae . £% eo Tis wees “¢ |
VenSe AiS er nun eines "apes, verstimmt durch die wniiberwinde
uF rr 5 vee > ae - {
lichen. oohwlericheiten, die ihm die den Hollaéndern “remden
ereniner e@ifrere - mistrabisene & 4uruckhal tung bere ita ten, durch |
a %4¢ Syeath oF T s> 5. o a ne ; '
fur die 1 sthardlung BouPfa-% Zonen eine 2eihe von B4qcdee
NCA 644 Tr ’ lac TN diay os icewes .
fruneen nach PplLaggermm aes neicnsinuseuns ans Piih: re. * Tinese Han -
YO +3 + Pad rey 5 “A {" é ise = 2 j ‘
Se Sl Fe WAY BLN rlicck Piir 2hmn.- denn Unear war = ‘Caramellgs
) o or ~ Hy
, dem Trhaber jener !} uns thancluns,
4
~~. ="
Sl agen auch wohnte, hee
ion
- s+ — »
Fam } ? o ¢ os TT athe _ a geek a a,
fre undet, lind dessen /ermittlune bei eirem dar Reranten des
” , ed >
Katholischen vVaisentk: | Cee
: Ratmodisenen “aisenhauses relanre es, Liebermann die erselte
: ;
44 jandn is ‘>7) 4 ata 7 IyaAKns F Pa re t ” . .
— ndLic i verscnatren. sin krfois, der jesem Kene
eee ee a a ee Eas
ner TOS LNG ischer Ver hiitnisse mga oon ich. .& rachkein en mu 36
Nie incnihintninninadticittmatn tepiteiiahattincannaass capstan er a a ee eee eel . a re ae et eS ate Fe eg se Cin stadia cman bas Te re’
o— -
PLONE Cette rr tres try ore
OO we ee
rime ey
fais
: - : - — ‘ ef ») . a ; ae a oy ; ay
walter Fe TAN. och AAIaANZAPL gahre St iter - inn - _
nd ,Izaac Israelis mit Staurien dieser Tat.
biitten hinein waren hkhennte, hitten sie nicht 7ur m6églich zC-
¥ se ; “ss
yp See gS _ Juhi” 2a ere a as E
haiten, Auch dieser mitigen Jhervindune des Mbjektes. hatte
ilebe rvann eg 2 danken, wenn 1ahm die kunstlexische hrobering
Hollands, zu der er sich nun anschickte, besser gelane als
den néisten einneinis::hen Punstlern,: 9 0%. cata hs
at che ; “ oats | *
te fir Holand $9 /:harakteris
Altersneime, Svitale, “aisenhsusey hat Liebermann als erstor |
entdes-t, is ents tanden drei Preilichtstinjien ven “ “sisene.
; . > . ,
‘3 — , ‘ ¢ = _ a 3 , 7. > ¥ry- TF g “Pen cay? 24 pe >
hauscirten" und-eine Sstuiie: “Sanschule in laisennause’. In
Penster seines Ateliers in Amsterdam malte er. die alt-sistered
lich gehaltenen "Ciebel in der Salverstraat™?., Fanere eraunlt
- . Die Svnactore | no
Se
.
® on
ee -
ma 3
Tn der Pourrtasanen Pumsthandping,. die damals der Te Pe
,
punkt der simstier war, ‘unnaich ywie jetzt die Cass adrers: she
errann Allebe, den nacrhmaligen Direktoy
akadernie kennen. Dieser feinsinnig¢e. Valer
_—— . ee ee ee pm, Fa - “<7 , = 2 ‘ 2 ' —
Var @in “rennd AUcdisanen “eSons ind oO SES 1Ste rt fur d:e eizen-
&)
mf
cf
t-
3
48)
rey
w A
aa
<4
4
ay
oO
pots
a ad
v) ’
<D
28 |
>
©
am
na
ow
.¢8)
f
NA
wa,
a
9
+
ct
(
a
}~
ct
|-
“9
in durchnwan-
aerte Lieberrann Ofters das Sassensew1rr ua die-dodenoree-
strant und die Antonisbreestraat, oesnante anch mit ihn Prei-:
a Jj 4 rt a / x “yet 3 r —+y earcy t i ye ~ a il
tagabems die alte, hertihmte synarcee. “aoeL kam ihm dis
Idee eiren "Christus im Temnel” zu ialen, um darin die Bil-
rs | _-_
r
id
&
c
~
a
= ~ 35 y 3 4 vat . >. * * . ~ re we ™ : rn a 4 + 3 ” e
der, die sich ihm rinesumher saufesadringt hatten, zusarmen-
platz..=r-malte. somleich die Imtrerieurstudie, die dem-spiite-
my crninds /Ree4, Man ubere
Re tar RR RARER ANTE a SN TON RT we oe ARERR NMR SORT > MET ENP T EI a IEEE « RY NY me pn CRN He OE EE POA RAEN EE lt ON ee GP
oy
fenster her, helles sonnifses Licht fellt. Jon links rarct. in
“ ss Be | i — . - - >
den Io raererund en Stuck von SBiner kKarzel hinein. So hatt be
— Sa TF wearer Eee EL ee ee ne we tet at Fos cok Pickin daa es ae eee eae eee v
“|
|
j |
ommend gern as ieee YORE Ey we. Sa i i a aS TA i rl kt Hag EL eT EOE
ol 5 oy 2 7 > ’ , *. Re
‘
- f = ;
ae | denn Lieberzayn in diesem einziren Semmer die entsoheiden~
ere
rs “nT r . > < a ae | >> 7
ma SF a de sinwirkuege au? seine hunst und soviel nindriucke emnfan-~
‘Ren, dav er Jahre zu ihrer Verarbeiturg bedurfte. Er hatte
| 7
Sich an "rans Fals zu wahrer eisterschaft ne range bildet
; — . und zugleich die Tdeen zu mehreren seiner wichtissten 5bil-
der gseTunden, aus denen seine PANZE vernere rroduxtion her-
auswuchs. Hnreinnal finder sash a Speter in sein em..weben- noch
s ee | | einJshr, das. ihm.soviel | tive schenkte: das _dahr 1884,
emo,
ven siatunsrnbaliattdatiten Sr Rye Ee TI RPI a
i ens
@s~-—~ Salon aus. jis
ae rian 4kade ischen
_ . * 7 Fublikiin he Ptire Adlehnung,. : rand si
, - 3 : a i A it: a : , , Sm age at oo ¥. i -
‘ ; ‘ ~ - > -.* AX * 5 otit . uf
7 Pai sender 7 witty. hig | 3
wee venden -inter/nur 77 indis: of ah. ets ak
f ; ,
* . Sc e as ow {2 | ,
@
at
Aum.
> 3 : ; - 3 _ og ae . cr + Yi eer FH io “% 7 aor |
' | | Sehuitzls, Ladwie Pietsch eupfahl ihe ? x seine -acesjle 3en
| . : - ES ONL ed, ok a « 7th
. Der Somer J°°7 brachte nt: ht SO rajche
ee | ausbeute wie der vorige, a:
is a 7 . ' - y ; bi
SaCen's den @r in Tortrecht
| |
* . ‘ . a. i. 7 ;
unteraalte; S€in DLS dahin farbi: “Stag 5140, qe
| Voll nervéser Spannung. Tn
, sbilebermaan : “it einen riesiren nite eo: " aS Johworesgqeien a
s ee a Pee O @ ges
D41ED Ins @inar Atels i
a ne 4 e eS 7:2 é 7}
inein Atelier l:e CN, Ging verloren (in 4as er st
1lS?4 w wns 142) y
“4 ie ae, aresiiont., Parals schrieb Yrite “s+4h. (eye
~
‘ees “~ = re - *
. . ‘
a ws a ‘yy ¥ 14% 8 }
iS yi» Vy > wo at § Ge
eatinae ieee — :
t
bi — ——— .
b
5 TR eee serene pee
M os = 2a = ao ee —
&- = ‘ , ~ ~y »
3 “\ ~~ i —~ s+} + - .
an i. i -* ¢ a2 ¢ H a) -
F a at ei a. ¥ —-_
>
4 we) r? — .
2 Ad ao
z Fes } 1>- Y . ~ _
a ole B oN _. ad 7. > J e: tae é > f 5 je : rT = > > "i i + 5 a, x er
s aes Z 4 4 de
ce = ¢ =
r st, 4 a} ~ 4 tr - = i
hE UE tir'i» H ie Saxe ot » -p - 2 “"
- . > 4 ; ¢ 3 ee 2 Pres . >
. _~ a - \4
—S ,
a ; 4 Fi t >. % ra. re 2 > : ee
a. , . a 5 5 A : - | af " : 3 wy — > S a 4g =n do Naz x i
- : 7 ¢ ’ ’ j i ; 2 cot fe m2 cs
a te ~ /# 3 - , . 1
;
z
af — ot + 5 i
i 7 >
I 3 : Ka 5 +t ay ak on ne + "Was ‘we :
- ’ & mr ‘ t ~ ¥ ~ se, a I
- -@ L ’ i
i
. ¥
-~ > > * :
> « -
4 } $ 6 a ~ +4 '
at , > nN ’ >» >? A
i ‘ my eA 4 = 2. 4. 4
— J» kal pA ¥ hic ~ >; ¢ 4
t & r)
+ ™ s a
— ¥ A. 3 -
4 -~
3 LY + ja ar +m a , ‘ >
: ¥ Ww is
“7 eo iu -
&.
> ‘ - - ~~ =
aoa a a ae = * . 4. 4
“ae ‘ “ * . -
Me ‘ ¢ ‘ a -% 2 > bi
= ~ i 2. “ae
°
4 ¥ ~ « AY
~ ‘ at ‘
g 3 t .! t 4 a =a < ~ , ~~ =, » ~ eo
, ? é °
3 3 ¥ f ¥ 4 * > 1
. , , , { f i
| = -
e
7 —) F a a es t . .
Ee - é P v} ? ; i »r ’ : ~~ bs "os ; —
- -—_- ad - . * 4 o-: > -~ .
teeneme a a ae Re ee ae Oe gS ne ae a aE an inns aan esate Naat nna thins
a ee er ent ee carl Hg, wo AS
~ on
rnqgite spense mo. @und @nenso T"Learenreicre A Sie oT Rhiy
Aelleisht ‘sarte.inn anor. der dimkie “rind nicht -ehr gu,
den er rerace dabei war, zummoten dés. erauplomiean Tenes
, 22. VE@TIASAGH. 6Her. einzeine Tusk? fencer =n, 2a den -seaten,.-
; Vast Gy Gea: ana nt ic, Rane. Fg iy uen SPMaahonen UN ym
Torrey 7 LT. ie rlecsn inz2zine 4imiren aer oudeniean
¢
LADS treL on pear durch-ule origtisints syorune dar tte
5 WL KATIE -VOP. s « ;
F cy *- ~ x >
: : iF etre “aseriahnte sire? das iid 315 eirdriuckliche
| hniawnge an sire Teneration, die daser-mit-ihrer. drbsit zue 4
2 —
€ rrieien Lat ane jacer Sateen sommrk 3 eresoem1it vor Cie
z "Pentlichseit brinet |= w eshalb xe@.ne antwickluane hat. |
: a
ag Be $3 Oe ae ar Reed a — a em mk Festina olka Panes . Se Ee ELE eS Rnd ee ates, a =e re ON Te Oe OED aT OY Sy A EEE I
20er der Seviry der turiser Zeit achreipt Vancke’ zusaemene
\ . .
fas end: : Se 4 :
: : \
- eo,
3 ‘H eS an J yh YT?
VLG Pariser ens oe denen Liebe rrann von seinen frih~
zeitizen Srfolge Reche nS halt geben cities. waren fir inn eins
Zeit der -ampfe und tiefer seelischer Depression. Er war off
f : é : ‘ :
| nahe daran zu verzweifeln. Und es bot sich ihm nirsends eine
otutze, es vers stand thn niesand. Nach der “einung aller war
- ; $ fs . m
| er seit Yeimar nur zurickeesangen. 4u seinen Vater saste man:
i ~ ,
er solle den Sohn doch aus Faris wernehnen, er.v: 2rkorme dort,
Und dis geringe Ergebnis der Aussteilungen schien diese An-
= . 5 ; 2 5
sicht zu bestitigen.
Was Liebermann der sehveren $shule dieser vanre kunste
lerisch verda mnkt, haben wir schon gesehen, aber auch mora-
lisch reiften sie ihn. ie lehrten. ihn das auserste von sich
verlangen und sich durch - ‘ide rsprach nicht ne irren lassen.
Sie machten thr salbst stindie und einsan. Ware ihm der ir-
folge gleich wifents treu geblieben, wer wei8, ob er nisht
Spiter zu vorsichtise¥~ pewesen ware,.ihn durch Yagnisse zu
Kompromi ttieren. a atl
Bei, ee ee , { - tis ee — ttre Dink itis Ke BIE aod hint the Wt eee hens
catia tn Scie fei iinet am ‘scbatishceninicitia an Shik Ban te hs RO eer {
eee
i wt Se gre PPR SNS Se ee Ray SO PRT EEE TE TOIT ET
‘Glauote Lieber: “Ayn tibe rhatpt an cen Sies? Als ich thi’
einst fracte, warua er seine Bilder nie dats Leree und so wen
Wert darauf lerte, dai sie ae Teil verdarben und verloren
Fingen, antworfete er mir: "Yissen Sie: toh habe eine TJer-
wandte, die sact immer: Ja, wenn ich gewust hatte, dad ich
die Tochter des reichen Tieberzann. bin,” In glucklichen Ho-
tmenten dite Schatfens Tunifte er wohl seine araft, dann aber
erfolste der Riickschlag, und es war nicht dite Hoffnung aut:
den Krfols, sondern der wane zum Froduzieren und der Ehr-
-+----4 ee ear
reiz, die ihn dennoch weitertric pen « .
; 3 ‘is oraahte Nicht aen” ertnis elas ae dk foliar, vor aer Tie! 92 Tit arias com
e .
travit ratte, alle ins* renrnne dimat? inn umspnst... Lemme.
onrte er ven den franc sischen “salem nichts rehr, Mailand
aiiein hatte ihn-weiter rebracht, and 7 dan wair«lish veuen,
Z12 °0en. impress... is’ mn, reat er den se niont mraomiden, er
ar noch nicht rei? dafur,. So beturtite es nur eines’ aieren
nlasses, ‘tn inn von tris 7u lisen. .
iMuaneecnen 4 " 2 se | J | 1878
~ Se
kam ich wieder zum Besuch meiner Familie nach Berlin
und hat te das Ungliick, den ¥128 zu.orechen. Die Hei~
lung nahm menrere ifonate in Anspruch, und schlie3lich
sandte man mich nach Gastein zur gdnzlichen VYiederher-
Stellung. Von dort ging ich nach Tirol una yenedig, wo
ich zwei ‘lonate blieb, UverwAim yor wan Jen fortigen
| oe |
kKunstschaétzen. Am meisten interessierten mich Carpaccic
und Bellini, Dort lente ich Lenbaéh und viele “tinche~
nex kKollegen kennen, die mich aufforderten, mit nach
Mimehen zuriickzukehren, Dezember 1878 kam ich dort an
mein Freund Herbst kam mir dorthin von Hamburg nach,
const ganz fremd, waren wir beide auf. uns fast ause
schlie8lich angewiesen. Ich hatte ein paar Jochen nach
meiner Ankunft den " woltjahrigen Christus im Tempel"
angsefanren, 1875 schickte ich dieses Bild auf eine |
Ausstellung von Mimchen nnd hatte den Schmerz, das
Bild als "tendenzidés” bezeichnet zu finden, daneben
aber die Freude, “Minner wie Lenbach, Gedon, VYarmiller
fir me [rns is
i@in Bild aufs wir-sts sartei nehmen zu sehen,
NN ne eNO EE
AR A Se ER EN A AREA TR 2 IN ECE eS NNT Tt RI eh A a NIT BI .
Ne are ae
oer dieser
ie ich
v.
UG
fanningen,
r
ay
.4
misglichen
Ader die
7
Ke
jer,
ay
vv
atte, waren mir so 2)
,
Ne
eit zu machen
4:
ie I
TL’
13 ich seidem kein-religiéses Bild mehr gewalt hace.
Gelere
iL
i
ae he
co
wal
~ “ANS
C ‘ YS
‘io Pe;
en ae”
ous > 4
1
Yar
or
>
—
= he be
ey
«
Want. aN
7
Aes
“Ne
HOP Eto.
otf
-2 i
ain
Bs
ol |
re.
yo! +, «
ay ~
r* om
‘ 4
co
6B a
cron
aed
7. &
+- EN,
. + ty
ood ay
sks oh
a B
ey
ne —
<. XN
dz
ig
a err
3otrer
~yve
'
ae
phe,
‘
tf
ah Ie
%
hen,
+
i ult
i; ‘
”.
MANY
te a!
i se
ni::ht
she
“
oo nN
lar
abel nar 1:
mé
roblene,
B
4
‘Cr
Pi
’
fr
4!
11:
-
f
‘
Gea gah.
ae
ey
-_— a
4
.
2 i oh
e*
iz
“
i
ihn in Rt
ss
3
~
G2 ~
0 Se
Ce!
i
m von Ende
~F
we
ro
Che
‘
fe
; < t 4 *,
— we
2 -i. - eee
>
~
ae
e Ideo zum
tak
bkay
Oe d
U
re
wd
cht
e :
ilde re
r
~~
3
—
te]
Ce
»» :
-
ek
Vincen in
+
*
7
-
ich
aaastae
wEéEl “we ec
>
wt €
Wenn
TT
en
beweisan und
:
—~$
a
gS
fats
~
4 Syna
-
a C ae
‘
~
é
aa |
-~
aa
i,
AE AOE OAS EAE Hk PNR retin OS NON! Ne A mRNA NN TE Mh oe gt
3. das
*}
Om ®
#7 —
& it oo :
yi -— &
8
a a “7%
S60T
Gon
1
ag. duc
7h
‘4
at
und +
~
{2
~? a te
eae
mw 8g
SE Te EO
°
a GC!
t
24 *
~~ te
ri
e-
— 3 ; * ’
seciwzonen
.
‘_- ~~ “~*
abi.
a
nr
ae | ws
ended
oo,
ye ES SZ
Sut Qui
fpde3
SAsawn, 3
pian aiacimin niet ites tal tee
al
re
|
43 eres}
” Paget
~~ -
mat 55 -
>
.
Cun
te
eee ae
2
aa
+.
dan
‘
‘
pg eatin a AE Ree:
.
gh i it ek has betes ad Secyarer® yy ny ig ¢
PY er og TT
WAL Prrgered: 49
el a tl
diate . a =o Saag rence ee Sem ep en oe OTe a TN I Ne TT a ee NIMS oT
i ia ee = RO EE LIT I I wn + Ey POTTS , . 7 . aig Sa ,
, -_ a “ * ’ en a “ P
01 aN Los.te 3a "Censerns "a Yinnen = "™4e Arheitar
—. * ‘i I~ t % bes - —_
BUNSIT SL itd -ceyy mristius lr
> e ha a 47
ie re Th ig fr ¢) L7?en }} ; wr 5
- oy ~ 4. ~ — +* - - rae _
nen ‘2 an “rEtSs sri 21Fay «nei ITT. aian<en woer
= °
~~ * 4 + a a L : s
SE6LUN “ean 11 TOL Neeson: deren ign, ds ird as einen.
ss
» mn a j ~ Pe. >
LYFISte ersic (lich, ior: SF PTL te are Ar arc tonanse® der
¢
| w
ae
An den Bruder
SL NN IY RO EP ER EE CTE TOE em * . 7 -
Winohen, 16. Faia 1879,
s
eeeLlenn da den wens “hen einziz und allein die Azboat
pre al
Rliic :klich machen kann, SO Sc heint mir am wimschenswertes ton, |
dais einen von der Yorsehung ein méglichst ginstiges Terrain
: rare Arbeit gegeben wird, damit die Aroeit auch put nutzbar
Sel. \llerdings sol ite uns der Brfole Pleic ngiltic ; Sin,
_: Aber ich fur meinen Teil kénnte mir keine mn Sonschen dehicen,
der erhaben enue ware, Sich nicht uber den br tolg freuen
ZU ‘kennen. Auch Flaube ae sh, da das Streon nach prfole,
solange man sich anstrensender ratte cur irlansung bedienit,
durchans gerechtfertigt ist. Es kommt nur daraut an, bed
wera man den arfolg erstre ebte.. a
a
as
e».Denn zufrieden kann der Mens-h nur sein, der, was
6F will, riirini kann, Uber seine ATE ?te aber kann nievuand,
Deshald n meine ich, daa ein verninttirer Jensch das Jollen
die er sich selbst auferlest, sowohl ihn selist wie auch
Virken von sréBtem Yor*eil ist. Benn nichts ist un-
erquicklicher i die andern, als jenand nash einsm Ziel =-
arch wenn es noch sa edel ist = a 2u Sehen, velcshes zu
erreicshen ihm versast ist, Abgesshen davon, daB er selbst
dabel sich stets ungliicklich len mub. Laher ist “@iner
?eisheit Schlus, zu der ish erst jetzt inmeinem 32. Lehbens-
Jahr und durch den Cenu8 vielen Bieres rekommen bin:
Dar deder Sich wohl nach einen Nn ¥ria?ten an2ust renszen
a
hat, das iibrige aber den aven Gott besorgen lassen soll.
Mogest ‘auch Dn bald zu dieser Uberzensuns io tapes und yu-
hig ound cbbektimmert Uber invere mrfolge Teinen Yer weiter
. - .
4 : .
- ” = » 2 a ™ = AeA ate pet PRE es bmg eolee 4
. . * . : 5. eee — ont ls ely 6 ech Pe ar awe ot, ad A ath Beals
ane cin A ee a le DN Ue ig en et ae ln an RIS. ol pointers Sd ae d
NR Rem ome te
.
7 .
NR ULE a EN Ne MOOR Ae ot ee Ce RE NE ANN MN eB Ht 8. te TN) tk aa a a cal STIR RIM Ear Ee RA Pe be ent a ee
:
—
- aa ioe a une aaa paki {
C7 RET eT OTe ME DIE ww
: ms
Ne GRO wer rns
Mp enn tyr ery
f,
chen mit ihren bitteren & Enttiuschungen gesprochen, so schreit
'Aliotria kam und sich zu seinen Freunden - Thomas Herbst
. wollte, sprans oben der Gedon anf, der darals auf. der Fine
-wirie «einen frohen "ag wehr haben in Munchen, Ivh erinnere
“Sah die schen damils anffallende Gestait Liebermanns, der
ohne sich unzublicken in einen anv’er Raun ring. Tas war
, = a
* j, =. - = =. | 4 is « S, ¥e e % x Ae. py led * a , ips Me € ta’ > "= hom Soe RE eee j : - raga c® ie i
TE OTS TE, aaa Se RSet > Fake Se Ge Owe rts eo) ee Ss OT ES re ae ee OY “Sine Ray ee teri ee aE Et oh Rar Bate Eee se ae : SAR OT “# jx.
. .
-m rh* gee og ooo > > " “ ale < Y
Peg eee = POTN SF OCS LE I IS ES ER TOT RE IE OE APS OM el TE VEE SE LTTE EN ANT % EE TTR ET Ee RCo: ee cer . *
. pa ita tea ait Bi ae wey va IE a ae iN a aT i tanh a nea tte, eee ae oa
* , * 4 ee os ae ; ; 1%
———
Lieberr ‘ann war aut die gewohnte ablehnende aritik cefast
wenn auch der "Christus in Tempel" bei den Kunstler unein- )
geschrankte Anerkennung fand. Zuge gel. meinte: "So ein Bild ist
seit fintzir Jahren nicht ‘in Munchen semalt worden." Tn spii- :
teren Jahren hat Liebermann oft iuber diese aufgerersten Yo-
Fora wt sited
Lichtwark in einen Brief£ Rertiy MP 3 ) :
Skandal in Mimechen
Yon Liebe rnann ntirte ach gestern Abend iiber seinen
Christus im Tempel, was ich in Ganzen schon mate, Nas Bild
hat unter den Kimstiem leich grofes Aufsehen senacht, als
es 1879 au? die AusstelJune kam, Niemand kannte Jiebermann
a
danals eirentlich. Als er an briffnunestae abends in die
war davals mit ihn in “Vinehen - unten an den “isch setzen
seines Ansehens stand, und rie? inm zu: Kom.en Sie hierher,
oie sehGren von neut ab zu uns. Leidl, den Liebermann vorher
nicht seekannt, kam zu ihm ins Atelier und sate Ich din der
Leibl. Yenn Thnen einer was thut, dem schlag ich die Knochen
etme a: Yon da ab waren sie Freunde, Auf Lenbachs Ra th
~
hat Liebermann dann Mimchen verlassen. Lenbach meinte, es
ware das einzire Vittel, die Leute 21 bernhisen. Liebermann
mich noch, wie er dy, Holland, wohin er Sich rewandt, Anfang
der acntzirer Jahre nach Berlin zu sesuch kam, Tir saben,
Alte and sungre, bel Printz in der LeipzirerstraBe am runden
KunSsStiertisch, ich nit dem Ricken zw. singang. Flitzlich
Stockte das Sespruch, aie mir reseniiber saben n, foleten mit
Sstarren Blick einem Yoriiberrehenden; ich wandte wich um und
Lieh=rnann, sacte ein alter Mann sit einem Gesicht, als
muBte er den Namen ausspetien. Ner Hindruck von dieser Scene
war so stark, daB ich heute noch Alles vor mir sehe, Xamals
in Munchen ieee auch, wie Li ermann arzanlt, der spatere F
SL OE cae Otro Sed he Ca aaa A: nce Nel me as lls Tl a ci a an te hat omen commie tn tt agra aioe
i ee le ss ek ant
- ~ ~ oA
pile ee) eee
dik: Data he aii aha tacit hl eat od Sede aaa saan se i chaos dam, aitbdesieeadtiic, sniaeanitieainia anata
fe i ‘ “ ;
' ; , ;
‘ ‘
-~
om
ae OS MR epErrteRe er: OmnTe
OT EE i Nina a thea reat <<
> .
ee? ELT OS
_ eile dik aati Ts tells os wud
pe, Set 8 i an Meese be Bie tS sn tohee PER SO ee eae SG OPE ELE OL PE, S
ve ®
ree la a at a a a se ea liar sal *
vt ee Tn aon “Saad ie oI ree ia la oa a ce SSP eT - ee
Frinzpecent mit Liebe rranns - Christus far nicht einve rstan=
‘ 2 . Wye -komat. er eines
den. AlS Tiebermann schon im Auforuch war, «som r eines
| * | re ¢ Velo=
Paresg unanmemeldet zu ihm ins Atelier wna sact ihm, er ver
stinde sein Bild und seins Valerei-nicht. Aber der “aonliler
(ganntte. 2 yisident der Ausstellung) habe inm gesaet, er irre
Sich rewaltig, es wire ein sehr gutes Bild. Una nun xame Cr,
5 s a a os
mehr.zZu sehen und zu versie sneni, ic ers nicht auch hegreit on
kénnte. Ex sah sich dann alles an, und selt der Zeit war er
4mrer die Liebenswiirdigxeit selbst gesen Libervann, Als er
4hm mit seinen Bltern (die iiber den Cnris*us senr ungluck-
lich waren, namentlich der fro! me Yater) im Englischen Car-
ten traf, machte er den ranzen Spazierrang mit. 2°
ia alacant ‘iamiincaape a
f
Die 6ffentliche se Inung tobte und schmihte — Maler und die
Jury in der gehissirsten Form. per Skandal 20g welte Kreisc,
in Berlin schaimte sich Liebermanns utter, liber die Strasse
Ay
ZU gehen. Nie ‘kritik schiirte das Feuer. Adolf Rosenberg, ‘der
in seiner "Berliner Nalerschnie™ Liebermann "einen trost Loser
Realisten im Stil Courbets, ohne kunstierisvhe ampfinduns”,
genannt | hatte, “der dureh seinen fanatischen. vaults des Tike
lichen und Schmutzigen. mehr Entsetzen als Staunen errest”,
fiihrte den. Reigen an. Ahnlich lieB sich Friedrich Fecht ver-
~
= Resprech 1 i
retenthisvorie reohy
ah A; 2inr=
huAderts ein fur alle ial aus dem Dosmmatischen una ‘ypersinn
£24. ww é _ _ | » ret che
Lichen in das rein Henson Licne aheese se worden; doch 4
and sinohien. )}--(S9457—*
ee — cet - ate a A ee — —
Teno oh. ist das. relisiése. (te tuhl der
1 e t
grofen ‘Menge noch nicht soveit abgestuxpft, die Achtung vor
Ggeenstanden und Personen dsr religicsen erenrung noch ._
nicnt so.weit herabgénindert worden, als dap dus sshaithlich>
Fasquill des linchener Rhy parovraphen Max Liebermann,
. Tres ie | > +> a oe St | — . f. . / .. . ‘
ork rexel , welches das Komiteeder Munchener
vA / - | -
intern ationalen Ausstellane in unberre4
Le A A et tat daa
See ee J dmcinncta -“
. cf TOIT Ne - LF ES IL LOE I Re rr oe oe Pe yer gts Sieateien uae
ONO cee Ee Cat ae Ss - aes te " es a
Zu oleten wate, nic ht allseitic nat ante
.-9 ae , ~ 6
—
/ .: * i : _ : 4 _ -
yf mi . rustnng. zunickrewiesen worden wire."
as ~~ (Adolf Rosenberg in der Zeits: hritt Piir 3ildende canst, 188°)
— -. - OS
aes -_ ER Se eee ee rg eg rer
In seiner ungehenren Niichternheit zeigt ums der uner-
-mudliche liehermann das Rupfen der Ganse durch eine Anzahl
wed
Damen, deren HuBlichk e1t nur durch die seiner, in einer -cj-e
he, wie die Spatzen an? einen “elegraphendrant, autreste lie
ten xunkelrubenjiiterinnen tibertro?fen wird, um uns so die
Sd
*
eligkeiten der realistis-hen kunst in ihren ganzen Umfang
kennen 2u lehren... Gibt uns Liebermann in *: hristus im Tem-
pel” den hitlichsten,. nase weiss esten Judenjungen, den man sich
denken kann, und die Rabbiner, die doch als eshte Irientalen
Sicherlich inre “Maltung zu wahren wuiten, als ein k d
a a les: &c Le,
> schmuierissten Sehashe rjnden wieder, Das kind peleidi det nicnt
trot
$5
C2
|
iD
r
nur unser GePihl, sonce rn selbst unsere Nase, inde: es ihr
alle mdgiicnen widrigen brinnermge n nervorruft,
‘
(Friedrich Feoht an der
ae ——— -
Augsburser Allgemeinen Zeitung) |
Se “a —= a gee ee — a Ne ee
“iieber: amn hat vei uns in mehreren Salons auszestellt,.
Werk bis - Nach funchen schiskte er zwei Bilder, die wir vor mehreren
) vil a ; se ws _ :
Wivvove Jahren in Faris sahen. Er ist @in kiihnes Talent, behérrssht |
Kesprecmg : | | ea ie | |
— ecensowohl das Dunkle wie das Helle und liebt es, sich anf
Te a a , , “
Hetero’ oeide Arten au zeigen. Sein Hauptoild hier ist ein "Jesus
-
lees iter den Schrittrelehrten" der als Lboertraure ins Mode m-=
dudische noch liber Menzel hinauseeht. Der Jesus ist ein
sehr habilicher Junge, der mit den Handen Felet.. Dieser 20—
Sichtlich ubertriebene Realismus ist nicht mehr an der Zeit
und hat nichts mit ehrlicher Ratt udung au gchaffen, Tirk-
lich aber hervorragend ist® das Bild durck adie Fuhnheit 7
Lebhaftigkeit des Lishts, cie an? den resichte rn unt Klei-
dern spielenien Keflexe nd durch die knerrie ser Gebirden.
Liebsrmann ist ein Heister und wird ¢s bleiben.”
(Duranty in"ies beanx arts illustrés")
= . 8
SchlieBlich: kam der Fall noch im Bayrischen Lanitag 7Ur
Sprache. Das Frotokoll der Sitzung (15. Januar 19889 - Kul-
tusetat, “unstausste: lungen) lantet:
TY
Nebat*e im landtae
res eee eee
See al Te ees te, See if eck di nT ane na
<3 Rn lian i ibs was nding ON A Al Sty onal gli, z Gara: rb.
tite to ee
mete
a ee we
oN tne ee Re NR a AONE AEE OA EE OE OE EET AT IA I oe FY Tl Ht NE AES (oe et aE A EN ON St EO tel at NS Nari a ra
.
Le ARE ORR me 8
2 ONE, MEE BERRI EY ‘
BEANE YOCOM ETS ST,
\
f
{
‘
at a
a i lak alls Baa a Mn a dt vs hoe) PRS ARTs
X A *
°
of Ane pe terS AMI Hg He Ay $ Je
spies " E ES ES Ee OT IE ETT ARS Ls tN RR 5 RAE Soe Seo NR RT RE EET yRERE HS yt ADE
4) » Fk . | ; oy ric gea | ee
4 if r , | os
<7 y 4 eo at > : |
fv d nf i a 5. Sy . ‘
"2 a ae 4 g
.
\
‘
‘
7 \
a
VO if ? 2 7953 : ¥ ry hhe _— of. as Po .
pn lebeimann: rite, Jesus Li rempel. Ten h ine Ly Au9]*
5 ies sw cr a | é
_ SRE POSses tS ~-s54 ab: soLur eine Rede ni cht ds Cin Keonne, dak
Fecht, der ausdriickl:“h in aéer "Ali pene inen Ze1tene” erklirte
“te 12 + Py on x + _— ao ,
Cais dieses Bild nicht nur cie Agen sondexyn auch die Nas
, “ we e:Cin
.
Sitzung des a voa 15, Januar 188°,
a
Kultus Se ey ins ‘aus tellimgen,
, rye — * : . ‘ _ | |
DY.Palier: Meine Yerren! - Toh will hier nun, weil ich mir Lm
Ausschuss 3@ Gas Recht vorbehalten alton eg 22 tun, kurz repro-
: WwWwZIA "RP yay cr aly eas’ 1h - a 7
duzieren, faS Im fasschusse iber Cieses Fostu iat ocer ans
Ania dieses riunktes weren der uns tuusste 2i lung gesact OP
\
-
Tisy ye, | .
den Ast. CarauP, da azwischen einzelnen ANS schuiss ‘Ltglic gem
€rorteningen Stattee?unden haben iiber die pedeitung und For-
“.
f
derung dér ;unst und liber die AUl?ssung verschiedener «unst-
erschéinunren, will ich hier des’ Nshe eren nicht, einvenen; es
. i 3p - ,
ist ja meirnes Vissens im Ausschubprotokoll dartber sehr. gen
nau berichtet, und es sind auch diese Ausschuiive HinhdLungen
Zienlich einsehend der °fPentlichxeit iihersaben worten, Nur
einen Funk t gplaube ich hier dbarihren Zl wmuscas en, we LI ap ein
| ; e J Ace 3 H
alleeneines of fentliches. -rcernis errest nat, und weil ich
-
2S Pia s ri 4 Ve < 4 a 7
eS fur notwendis halite, daB auch dariber eine Sakerwme in
a oy of . tt 3 Py ; a,
Of fentl Lehner Sitzunge fenmacht WePl@. “S 1st “as bevannte Rild
/ * |
; ; j J
schuis daruoer cresa rt. dais von einer kinstlerischen sedeu—
'
! Pr AQ R- < —— |
tunz des Bildes sRreshe ¥-Se-raneines— “aad nde dei aes~teise
’
LEELA © EE NEY RL nna mA aat te Nino,
peren der erhaben gittliche Terenstand dieses ERiides in
einer so reieinen und nielrs ear i <n a .
: 0 Reveinen und niedrisen . "eis: darrestellt ist, das
Ca a es eee eee
“ ’ ‘ oa ts aes " , ae _ — :
jgeder positiv Tlaubilve: Christ. sich durch dieses blag phenische
Biid aT 3 "4A Pata a co Pi-},3 ; <i 1 ‘
* teste beleidist Puhlen mweote. Toh haot auf einen |
berihmten and aner n ‘ )
uma ane rkar Yt tlohtiven Yarstiritiser hinrewiesen,
Se eh ED
verletzt. »sine Herren! Toh hane dann weiter pes Let
BG > Che .
; 1aB
SRE ON AOC LEC IGS AL EE CO OREN TA MN! 0 OR Aa
(“icn @s unberreiflicsh Pind eae ee ‘ ? |
’ ine ‘reifiich finde, daB das romifee 4in solcheg Bile
« = - ~ 5. a ake - en Sa nse atm gl ‘okey <e Bw ~~ eae - PN cm mate ae =e ON Ce ee ame -
lt ee i ad
Leeper ye
ee ad
+ Toy
ee ee as
SNE pe RINE! ARRAN ype eet pe EAE BE NOTES LEE I INIT LT CY SET ET ARNE YE IRR SHEET RSTRNT OITA A RENNIN RINE te yn o>
. : we) ‘ . 4 e ’ : ‘ .
a ‘ : » ‘ ‘
. ‘ ‘ * ‘
; a
VP ae Mee as
iy 6
oh dha Ait
*} om 5 . » aM pe
el auben, auch so srl ted wir. Aber ds8 die Yiinstlere
<2
#1 - agate “ a il . a see ST RY Pe Sey aad Pras oer Fe" ye Phy eae ad Seermee ET LO ERNE
& “ - “* i pam f a A 7 ‘e as + ‘ cd FE E A Fe OE wae es
a f ¥ 2 é Fa +, + ae SAF Ser BAe 2 2d 2 F tS if. Sa <> fe ? ‘
: 7 Fr > pat BT £7. > o£ fF Xe pte Yan? eS i Re 5 ia 7 a tet, Zz . - 45 bos a ae 4 ue
Att 4e3ef brett eve Sa ‘ =.” ee Pr Ses ry
rd : 7 .
y 2 ;
- 2 .
Z PS tp ete ZB ve *
4 3
gulie3. Toh habe darau? hingewiesen, daS, wenn ein solshes
Pratzenbild - und das ist es = von einem regzierernden F ursten, |
ESF ~ > es
landeshern oder Mitelied einer resierenden Familie Ware aus
eestellt worden, Da in dieser beziehung nichts. -eschehen
ist, hat mich verletzt. Nun mui ich aber hier SEAR RARE YE,
da in Ausschusse alle Mitelieder und die ¥gl. Staats/rerie-
rung vollsténdis e einis waren in der verdanming des Bildes
und daS der Herr Ministerialkonmissér erklart hat, das al-
lerdings das nomitee die 3: thald nic ht sanz treffen kenne,
WE1i fiir Zulas sng ZX Ausstel ling ein besonderes Subkonitee
mit beschlieSenier folimacht ¢ eowehlt worden war, und dieses
Subkonites m Sro8en und Canzen auch die VJerantwortune: habe
Allein, meine Ferren, mag dem sein wie iha wolle, daB dieses
-
Argsernis die ganze cunstauss*ellurgsperiode fortdanern konn=
—
e tah
te, das will mir dosh nicht: recht einleuchten, ES ware Sache
cer ganzen instlerschart eevessn, dieses Arvernis zu ent-
‘Ternen. Ich will @darit-der reliscicsen “berneucunge des Yalers |
3
‘
4
+
der ja be skanntlich der ohristlichen Fonfessicn nicht anrohirt
: : n°
nicht zu nahe treten, Ich ih inn inht, 2yisren, das er: den
Cegens tand des Bildes, den z6ttlichen Nridser, an den wir
~
schaft Munchens, die un Unte rstiitzung Kommt, nicht Jerwah-
?
- a - ’ *
range eingreliert hat, ein snicnes Yorsgehen, das mus ich rang
entschieden tadeln, und ich spreche manz ents ‘hieden die
erns*este.: nts rus Tun:
CQ
US liber die Zulassiung eines nildes
in einem staat, dessen unendlich erase Mehrhe it der Kinvonh-
ner dock wliubige Christen sind. Ich Dwibe, daB das in Zu-
kunft nicht mehr g95 chevon wird, aber es hitte @ieses Arcere
nis, auch wenn es von Anfang an gegeben worden ist, nicht
So lere fortdauern sollen., Meire Herren! Es ist das uose-
uenr béetrubend, weil es ja bekannt ist, dag sehr viele re-
lisi6ose 5Silder von tusktisen anerkannten Flinstlem sind
me
Seah, pceaaebhe Lae ott ‘|
7 ® s
* 7s TYPE ER HPs os ORD ML gRr Tee Tee bald 2 at ta MYT Sameer een ree he PEN RE ete Mane oe EPO CHIT merase Ae
‘ . 4 . i , f Y ‘
ee
ay TE ce Ty ot ex Oreo ae ee baal a aa A ia : * ~; R J 4 * me - we — rs =f
" Mw Rie et : mENy ig y We or AIR, =, Pai =" “<2 * eos me eae ba al bands Be and Ls z bas hae So OF nr ve? NE ba x SEs ee Ne let tai ae a ale PLOT ae OTE ge Fw il pee gt ae Pos i PO WPI PRM Sree eh, WIN oe
Ad ee . ~s - 7 . . Y - a fl ES ” .¢ a ri = F ans * «>> bee 7 - , Bx 2 ee sa “ ee es
er a
; 7
v4
od
~~
/
?
zurucksewlesen worden. Nech auf diese innere Prace des Zoe.
mitees oder der Ausstelimesjury oder wie ich die betre*??en-
We | vill ic i
den cerren nennen soil, will ich mich nicht einlassen. Aber
das will ich hiernit SP ventlich Ang ha Eat haben, daB eine
a > > , ~« OF . ¥ — f .
solohe Art und Yeise des VYorrsehens ‘tien chris lichen Slauben,
die oe rzeugim s des christlichen Tolxes, aut ‘tis Tlefste be~
leidigt hat, und d:s diese Art aed Jesisa, @in so blasphe:mi-
scones Bild anazustelien, eiventliche Freunde ini und fur Sich
nicht rewinnen kann, Pur seitere Ausstellungen Geld Zu be-
willicen, Meine Herren! Yer Ausschnus ist aber n
pegangen, es hat sich nur in Aussohusse ie T4ffe renz, erse=
ben, da8 der Herr Referent und ein grofer Teil der Auschus-
nitelieder Sich dahin aussesprochen haben, es sol] le die _po-
Stuliesrte Su-me von 8 6% Wark nur als Garantiefond renehnict
werden, ReLLLOn, a8 Fond fiir den Fall des Bedurtes, weil der
Herr Keferent wx : J i
i erent und auch die jenizen, die thin gefolet sind, von
der Ansich* aussezangen sind, daB ja die jimest vercanrene
Ausstellu ns dem Ausstelinneskomitee oder der Einstlercensse
senschaft so bedeutende Su-men eines * raven hat, dap Cie mae
= . yo e
Stants skesglerung sich feren diese Form: der Bewilligung ausse=
H
4)
42;
a
7
C2
‘
re
om
wv
_>
ba
s
a)
49)
tee
roman d
pa
D
ta
a
+
Ing
20
Bisse oder vielnehr die Ube re
ijaqaa 1 - “ _ 4 . . *
BONUS nicnt so bedeutender Art sind, da3 at? eiren ferme-
ren =e les staats kennte verzichtet werden, und es ist
cs ) Insatl ry) e 4 ~oN we An 4 ; g |
dann insbesondere yon unserer oeite, den geehrten:derrn Jore
-Stande namlich, darauP anfmerksam renaant worden, dag wir ja
allie Intaresse hiitten, die funstausstellime in Munchen plei-
bend 2u-erhalten, da besonders in Norddeutschland sehr dare
aut eed rungt wird, permanente wunstaus stelluncen oder sich
tetig w iederh*lende nach Berlin gn vorlegen, und anu? diese
Tye ota i tT, on 5) mm . y 5 ! | |
Narstelloncen hin, meine Herren, ist okne jegliehe Bedingungs
Ww L272 >} Ly al < Sn ry: . ; |
wie anchn der Aus chusbericht iuyeut, die postulierte Su-ne
von der Mehrheit ranehnict wor. } Yen Me 5
| : rneit renehniet worden. Yemnach kann ich hier'nur
loffnune avussprech: ah we
die foffnuns aussprechen, daB, wenn wieder solche iuystange
_—-
CaN. ©
ee a a a
al ik Sin FO ci a i ae Pat ie A NN es NE ae IE a ee a i SR a Papa IN eS a FRAG IRS Bs
ee i . <8 ia * 2 vs . et w _- r 4 rae « -
A OLS
ome a rtwrs
* “ne Oo Pm ey
a
. . ,
PAN PIRI NRT NIE 2% Py! SRL TDN NOE IRIE Wer Ml tar ah
Li . ‘ ° - , ;
i Ro ete a al aE a as a
Tee BS YS
ei Trav yow <
SN
SY
SEPT ESR SEE ere fOr SO PROT 2 PRLS PTA a RPA x erpaat ~
stellung ko mt, die Kinstlergenossenschaft die religiése
eerie aes Volxes kimf?tighin achtet und nicht mehr so
licksichtslos bel eidigt pes |
Nr. Haushofer: Meine Herren! Ton habe mich eigentlich nicht
Zia Fort ponelcet, Brig den Herm Pr, fPaller zu enteernen, de
aiter man vou Herostrates spricht, um so beruhmter wird er,
- und es wire deshald besse er rewesen, ! ileses Bild ear nicht
menr hervors muuzerren. Teh médchte dem Herrn jaebercann noch
nicht eimsal den Ru? eines Nerostates unter den Malem ein-
rdumen, dafiir ist seine Leistung nicht groBartig genug, “ese
~halb- ich sir das “ort erbeten habe, ist ein anderer, mehr
praktischer cerfenstand, es ist das nimlich die Jury der
~
letzten AUS: ‘tellung.’ Es wird dem r#l. Staatsministe rit
wm. oa] | — nicht unbekannt geblieben sein, da& von vielen Seiten rere
das Yerfarren dieser Jury ein Sturn von sntristuns sic
gelitend genacht nat. Ich will hier:isar nicht untersichen,
te be
=~
imvieweit die Jury : nit gurickweisung urd Autnahne ciner
1wihe von ku istwerker verechtigt oder nicht oerechtist war.
id
. om = + eal A a thant
aber ich méchte nur das eine konstatieren, daB das Verfahren
der Jury oft in 2iner recht Pormlosen “eise statt ce Punden
hat. Tiese formlose "eise hat nanentlich nach ause n hin
Argernis errest; auswiirtigen Kiinstlem gegentiber, denen die |
behrte. Ich rw shte der Kel. Staatsrecierung nahe legen, Oo 6S
moglich wire, daftir, daB wir Kurstausstellue ven farantie-
bet rise bewilligen, den Herrn dJurceren eine icin psordnun? |
oder Instrn' tion AU ZL ~wktroigren oder wenlgestens anzuempfeh=—
len und hiecurch S5Sorge zu tragen, da kun?tisehnin der ville
Pte cen Siegen I lbh
i
uber die Jury auswirts wenicstens nicht gréier wird. |
Br. Volk: Tech habe in den letzten S4teunpen miscn einige male ¢
genctist sesehen, dem Yerrn Dr... Daller wh bererenccniens§
os : |
Cee Me
Pa a eR lr aM i il I ak a kh le la i aaa i ie Ba ee eid al ek ed ek
; n ct); 60 3 . : 3 ‘ ‘ ’ .
‘
- ; . ,
yh
CF RTE LRM, Moree oo
;
ee ee oe)
oi!
°
ich bin des shalo heute erfreut, sagen zu konnen, da8 ich be-
zuglich er Brorterunren, welche ich von ihm eben rehsrt ha-
be, volistindif mit ihm einvers tanden bin, Es built mich auch
J
.
der “rund, welcher vou Herrn vYorreaner ansefiihrt worden ist,
nrort ab, auch meinerseits, icn sage nicht ne an irteal, _—
dern 4einarseits die hmpfindung, we che ich db@1ui AnDlick des
fraglichor Bildes natte, nicht znruckzud rangen, Yas den su
~~ J
nen dérartiren “er des Haslichen Be tre en ist Tch sehe abd
—
von allem raligidsen ferchi, cowohl ich gestehen muB, dai
al ;
-
“ich auch in dieser Richtung durch das fraslic che Bild tieft
verletat worden bin, obwohl ich gestene, da3 erade ein ifann
Seiner honfession am allerwenizsten den Gecrenstand in der
Weise hatte beharndeln sollen, wenn er '< niges Gefihl fiir
A
fs:
davon, meine Herre:
<
5
f+
+
Q
—
9
oP
8a
-
2
R
a |
a
|
t
pte
oe
by
3
i
—-
4
$
nicht: sich selbst dadurch am aliermeisten als Kimstler im
eigentlic nen Sinn ces Torts gesshadet? es pibt eine Virtuo
Sitat in cer sarst, eine Kimstlishkeit in der Kunst, wenn
ole So wollen, welche sich in der neveren Zeit immer byeiter
macht, unc iche mar cen Realismuig nennt, tite wohl nanch=
mal ins Krasse geht. Ich kann aber nicht in- Abrede stellen,
da3, wenn. diese Yunst in cer “arsteliummeides Naturlichen
“so weit geht, da3 man, wie treffend beverkt y ist. s<«
| : » cl any wie Treftend beverkt worden ist, se
| yoo
4 . ~ +5 6 1 $3 ,7 } y 5 MT a 2 r } ‘ a ws ; rt
yor €ivéem Lilde sich die Nase zuhalten geneigt ware (Hei-
ae . ri < ‘ “Ve ‘cage ¥ | a we ;
erkeit), dai mir diese Kunst doch etwas 2n Stark ers:heint.
Te < ' : | - . .
+ ey Q € a2 aa | Sreaw te C2 vey be a TA Fs
Vas ist aber in YO s Lerzender owaecre gesrade der Pall Fewesen,
~
Fe 4nea_ lar ant wT - ~) 9 ary i yD iis : ite . . i
eine-nerren: ‘‘eisne VYorwurfe 21 Funstwerxen sich ein De fan=
+ ves oe ge ~ ~y is * ~ , we] La - : =
ver vann macnt, das gent uns nichts an, aber es geht uns an,
An: m Pw me my nY 5S ’ tA? “yj,” aA ; F . ‘
Gal unsere Ans fandsgefuhle nicnt veleidist werden,. und diese
Sos > ey y mm ) > oy . "i
Rucksicht meine ich, hatte man bei der Answahl des Prarlicher
Hbiides haben sollen, sei ¢s auch nur von arstandspunkte aus.
*
.
KX “nstler anoelanet, so Kann ic on nur bedauem, dais er anf ei- |
/
Re AY FNL TIT MENT NREL SSO EN | INE TL. PORES ,
(a a a ies as
i bite ie eS De a ae ed
: 4 .
i *
a eee
\tee
D9 PRT epee
aaa i atid hls Hilde arth kde 2 Ba a “eer POTEET: lie hs aaa al AMR HH He Se
OOF aye Petter eg rer OR Oe SOE PLAT SE nee tHe nee TE IL EGE IY mee oa a tm aad
Pre le aE come RPE SI EP “2 Ape ere Ci SOLE SP Te cor ete <5.) AvP RRS A oe Ss Seep. eee
E ° E : as * . ¢ . df a bs " .
Und von den Vorwarf kénnen dlegenigen, welche daran Sshnla S
Sind, nach meiner An sHauune nicht freizesrrochen werden, .
ich kann nur novh ein paar Yorte an das vOrwurfige ka~-
beteilict sewesen, als es sich. ur die sinsetzunz Giner Fosi~
~-
tion sur Unterstitzunge jer “nnst handeite, Ich bin hente
ee ® rT
noch der Ansicht, das Jene séestredungen peg srechtfertis
f
erscheinen, welche eine Brhohing ¢ee dieser Fosition suchen,
Es wiirde éire weitere Aussabe nicht nur Seistige und Kiunste-
lerische, sondern nach meiner Auffassung sogar sehr wohl
recht wohl, daB in der iteieen 72it ein Antrag, wenn er anch
‘
Lt noon soviel sceeisterune vertre?t en wird, sem 2Winz-enden
‘
oatz2e sereniibe xr, der alle” midere Te handlangen- durchweht,
- BU nichts fiihrén warde . Toh: kann nur mein Bedauern dariber
ausspresnen und der Yoffnuny Rau eehen, da3 es uns in naich=
ster Blde se lingen werceé, auch in diesein Funkte eine voljle-
herantreten wird, wand ich <-anr nur wunschen, daB von xiingste
oe g 7 2 baa 2 ra a aa
42 -€1lai werden za AASSEN«
T- oes 1 ¢ i a ’ P ee “\ = Ti: r P . = .
PPrasicent:; Toh so>liese die siskussion,
edith cabassdllthanineansinalaiiass
© veel
Ss. ~
_—
_ »
-
oe
o
\
a lk i ie 2c | 5 ais z oe pa ia. See ee . s. , ten ‘ . : . ; .
Sh aE RN ah a OO a hia ak Lie anes RE EM SN il alls Mgnt ets pk sly a SO ODA A ag Cael S Shs es Bk el edie . ¢ ; a
ue NS ew dete eel —
So
| _ Pinta ee Oe
te * * a « on .
ere ~ aa "SP ~ = “al vO wer Ter
ge. S| f Ce ae ) averw — PR Gre al ~~ ~~, ~Re ~ 7 EBT NS ONT A Oty eR OND re
.
Rr,
“~.
©) -
y
/
Liecérmann nihm den Skandal gelas ‘en hin, verschrergt hat
er die int tius ching nie, Als er. nach Jahrzehnte einmal aut
ha diese Dinge zu sprechen kan, sacte er ve srbittert: "Sirente .
lich hatte ich Hastoriennaler wersen sollen." Er stellte den.
TR 1 iiacaianicien im Temnel® nicht wieder aus und gah ihn frsrexh/
von Jhnde, dessen Hinwendune Z12 biblisehen Thenen dadurch un-
mittelbar deeintluast wurde. Als das Bild ZA Liebermanns Some
an die Offentlichzeit
60. Geburtstag zum erstenmal wieder penet= S—eaade trat er-
rerte es keinerlei AnstoB mehr; allgevein bewunderte man
die valerische Darstellung und die Schénheit des Lichts,
man erkannte, da® dieses Stuck das reasterfer/| itebersanns
sei, das seine ers’ e .poche planzvoll abschliet. 1°11 er=-
warb die Hamb burre ver Aauns Thalle den "Christus im "e: ape1" fiir
60 990 Mark. Tanmals s: hrieb Liebermann an Adoiph Colds
-
schnidt: -_empora mutantur. Es ist chén, so etwas noch 2
Lee erlieben!" are tieferen trimde des si aleeimiieaine meint
Hanek:
Resicnation
Ne << aa aae eee. - a 7 ~~ — i es Eee ned oP Mee -
sek herer kt, DaB aber ein jJunger Kunstler ein Yerk von
dem Range des "Christus in Tempel" Schaf?ft, das, wenn anc
ungeheuren | Yiderspruch, doch auch den Beifall vieler ape
pedenden findet, und sich dieses Tidersornchs weren jahr-
a | ~
zehntelane von diesem Cebiet abvendet, ist schwer zu oee rele
fen. Ussonshr,als Liebermann sein ganzes Leben hindurch gem
zeigt hat, daS selost die entschiedenste Able nung inn nicht
aus seiner Gleise bringen konnte, im Cegenteil thn nur noch
radixaler machte. "ier jedoch handelt es sich un. etwas an
ceres,
~
Uber seine Kunst mochte san schreiben, was man wollts
:
Sein trivatleben aner sollte ans den spaele bleiben. Fast
mit ANS: stlichy eit war er Stets darum besor-t, Die Aneriffe,
die *ohristus im Tenrel” hervorrief, richteten sich nicht
r, reco "i ;
7 f es -
| OMACW nur meren den <instier, sonderm/reren den Vens-hen uni de
: | |
—S tee neat ae mee -. —_ _ ~
Pm “~ -
toe epee
a
aA ty I
See ee Se a Se ae
3 —§
Se we
_— _ en meee TP OUT Sy tae tots BE ee te SP SO Re cee eo on ie Parry id fon VOTH en Re ery oe ee
KI 7ST :
te eM. “Lieb rmann war nic chts weniger als strenselinbig, aber
f. er war aus einer solchen Panilie he rvorgerangen eth te
Sich sein nedenlangs als Jude, Tn diesem Gefiihl verletat,
Pe sn Canitbend $3
2 wich er guruck, zum ersten “wale in seiner kins tieriscném
~
“ » ae ouile ae ie
- ‘ :
~ 7 id ett ain _ eee
“i Cn a a a ee POLE LRAT eee ee ee a a = ees
ed eee
Meg ge
Angewidert, 4 doch voll unsebrochener Schaf? onslast, ZOEK’ Sich
Liebernam eine Yeile in das Walerdorf Dachau guriick. Nort
ae | ‘ent standen kleinere Arbe iten, ney wie nanentlich der "Yalb-
| rr akte @iner Rane rin" Yor2eichen in der spitzeren M lweise und.
"i | See | der gel Pestigten Ze ichning den binflng Leibis verraten. en
| | | Vainter Aber malte erin Munchen noch einmal die *Sonserven—
_macherinnen® and Piihrte nach ‘der Studie die "x leinkinder-
- -, « Schule™ aus, die in ihren lichten Farben Liebervanns end-
- gliltige Absehr von der Dunkelmale red anzeis ren. Tann fing
~6€r nacn Holland, wo er 2Wel oommer nicht chr Pewesen war,
In dem abgelesenen Dorf jongen fand er votive Z2 Bildern,
die er vor der satur voilienden konnte. Die $tudie 424r "Schun_
s] Qyil
sterverkstatt" wurde das Beste, das — seit dem "Christus
«in Tempel" feiungen war. Bancke erzanit: }
.
. : Das Altmixne rhaus | a | |
ee re ‘ F J
— rr ne Spe eeeeeee om
a
Hit der Ausbente des Normers war Liebercann in Begriff
_—-<-
He1 m©r2iseé anzutret en, da hatte er in anisterdam das Ere
Jebnis, welches iiper seine ee ae
hatte einen rrevnd im xembr: andthate]
ACE
m ae | ‘ . f
| geKleic te fanner in einen von sonnentic ‘ntern ubersd¢tean
entschlossen es Z4 malen. Sin SeLINOE, den er fraste, ante
fen, aber das war eoenso.schwieris wie danals im 7:
-
r} Fy l¢ ? - ¢ 4. } ¢: . {' 7 wen 2 S : aad
und wieder, Verdankte er eas nur aer penuhnungs des Fun:
a4” | lers varamelli, der den pepstiichen Nuntais
Nr aia alate ot end d, $i Cu eet a eile. Sted ieee ei 2» J — Mire. « PRS ee Ze
—
PEP eet hy reg ee
% ee i
.
¥
;
?
+
=
f
a
ae
€
f
‘
» &F
one aa
.
-
5 f
d
ty
Pe" @
‘¢-
4
- s
t ‘
e
'
*
; y
f
4 4
a
i
»
.
Pa
{
‘
-
Wie
;
4
*
,
ae a cae
eggs nS TS tegen we ey. Te
gs hates 3
Pan ‘ 2a den Studacn Zu "Alt wdnne rhaus" ging es Liebernann um die
———,
A OT I we ee tA eer see an
4 ’
.
———
@ieich: "is war, als ob jemand an? ebenem Yege vor sich hin-
geht und plotzlich auf eine Sriralveder tritt, die ihn en-
die Landschatt und ‘vor allem ein fluchtirer Lichte! PPekt an
franzosischen 7 ritiser, die in ihrem "ntziicke
2 din . . >. -
envlecken au? se inem Hilde, wetteifernd mit 8
durch Torte nachzisalen sushten, so sollte
| > sim meinen, sie :
bh oh - > cs 7} 4 |
_ hatten noch nienals Ponns wreralt fagehen A,
: Po aa _etme OP pee ee feta, — :
Aucen.blLinre }. mrs af
ry
'
4
B ccnensnsesannosmgeelectalbartis
Le es weet ee —— “2 ae ya ame Cad galing tics © TR a iss, Sake ei PF IE
RS LE NL AE IE LITE IIE IIT ET LET PO RR LITT EIT EL
katholisches Spital - fiir die Sache 7 7U interessieren wiuite,
das in: die Eriaubnis, dort zu Halen, srtsilt wurde. a in
Liebermann 21 seinem —— 2 mit dem er seinen ez
_ jenen 1 Augenblick Zid charakterisisren, einen Jrastigchen Jer-
porschnelit”.. PUT eni HEN aaa Sa aay
a. ¥ : : : = ‘ 2 cg) > 6 = 3 2 ue F ; ase a Foe: gc
Ve
Darstellung des Pliic htigen Lichtweshsels de Zs zitt>rmien Son=
nenflecken, Als er dann in Mimohe on das Bild ausfuh rte lerte
er dartiber hinaus Newicht anf? die Charalcterisienme der 74-
‘guren; so kam etwas Erzchlendes in das Bild, das die Betrach-
ter runrte. Nas eigentlich, Neue aber lieet darin, "a3 hier
- Bedeutung mit ‘den Pisiren wetteifert, na8 also das Momentane |
‘\
der Bewegung auf die umgeovende Natur ausgedehnt ist. Dieser
Schritt war ein dnjerst plucklicher, ans Liebermanns Bisen-
art flieSender, deren Yesen ot eae ind Lebe digxeit is
Und darum seschah es auch panz origine ell, unabhiingis yon ial
Pranzosi schen Impressionisten und in anderer Yeise, Mieser
Schritt bestimmte ancsh die fermere Entwicklune seiner uns tf,
in deren Verlanuf die.Natur immer ne Lanier nnd die “iensshen.
fleichsan aus ihr heranswa: hsend ers ‘heinen. * So kennzeich-
net Rancke diesen Tenvepnnkt, liber den a r=
folg des Bildes in Salon be shtet er:
Der Krfoig im Salon
eS oon | |
Bild’ machte An?ser |
acnte AnTsSenen, Liest man die bereisterten “iraden de |
Soe |
1
*
ee ee ee ee |
SPs te.
’ ‘
® 4 SEP AORN PE: RUE IT, «
‘
=
a bs
me * f
t
: .
>
3
j
i
i .
t P
'
1 ‘
a .
y. pe
: ;
% oo aie
<
|
|
|
+
Ril
- — SS GT POI 0 iva mR 4 OP OTT ON OO et
PGP ERT PU RAs toe Me Degg: LTT TE IE PL TT LE TE “
“sgine Tahrneit , die feine Bedbachtang und das ro3e konrnen.e
ae | Ste bewanderri, wie ruhifr, trotz der nnziihlige on Liscnt Pie cke,
die Cesamtwirkung sei und wie alles Segenstindlicne zu sei-
nein Recht komme. Sis bewnnde mn die Farbpe urd aie ——
liche Freinneit der Dur *hPinrung. De-r—Kindeuek—des heii en
. a
— P . Z . °0nvVuVu
| guar oeide-an-denselben. Sacmler, 40r2t saitre. Am Tage der
—_
Samed
rd? ining des Salons war Liebermann van Unruhe gefoltert.
Br wartete cae die Tepescthe, die ina den ver. aur seiner
Bilder melden solite, denn ohne diese war ein Erfolg fur
thn nicht denkbar, und er wudte, das dasjenime, was nicht
an ersten “ase verkauft wurde , ube rhaupt unverkault blieb.
Aber es wird e Abend, und 65 kam keine ‘ere sene. yerzweifel
a 7" : - —
Bing er zu “nomas Herbs rt s@inem alten Kaneraden, der seit.
Ginen Jahrein Minchen,lebte, und sagte, — schluchzend ;:
, "HS ist wieder ein arfolg. Nan habe ic ch alles he reereben,
WAS ich hatte. Tah kanns nicht bessert" An niichsten Tare
tans
;
% “§: - $raP ein orief des Faufers ein. Liebermann freute sich wie
Gin Aind, er -studierte Fapier und Yandschrift das Brieves,
un da’raus au? die Art des khin’ers zn schlieBen. Dann kaven
die 4eituneskritiken nnd die Verteilung der Medaillen. Als
erster Deutscher nach dem ariege erhielt Lie diction: eine.
4 ws
Anszeichnung., Allerdings nur die ehrenvolie arvehnums,. Aber
auch das war ein Jjieg, der noch dadurch erhoht wurde, dag
Viele sritiker erklirten, die Anerkenning stehe in keinen
- : * ,
Verhaltnis zur Leistune. 7 )
Der Erfole ate ‘Tanaris : | ) —
r hyrfole sporn 2 Liebermann an, er begann sogleichn mit d:
Ce,
& nv 43 .a Aw | QnA Y (Tea ?
Freistunde im Ansterdavier “alisenhaus", die er mit garinser
Abweiching nach den Studien aus den Jahre 1876 alte. Sommer
Pi: - _- 7 . : . °
188i fihrte er in Donsen, wo er im Jahr guvor die Studie se
macht hatte, vor der Natur "Die Schusterwerks tatt"ans er
° : : £
- | \
\ F
branshte nur vierzenn Tare dazn.. Das Bild errerte unter «den
RA;
Munchener Kiinstlern groBes Aufsehen
» Lenbach nannte es @as
beste Aents she fa ¥ + _ + +9 - = . z=
, e GCenr edi id. Den Tinteriiber aroeitete Tiehe rnann
& an der vollendnng der "aisennic hen", BSeide sjilder
.
I ee ee a Pe Oe EY Ree A ee pie Ot Tor ae DR Se oe Te tte ae sR we CP ate oS ae estes Ts : Tee aS - ee be 2% ve, te ey act
ae °° =
i le ee ee
I ee Oo ee ees ae oe ae
i
= ae
a -
; Ss
Oe oan ‘
s -_
wes ae a
=a »
A -
.
Se et ee ee oe
r-
\
”
;
~
cs
. ~
a
roe SP Tye
f
‘
ra
-
.
Cf
>
7 ?
eS ee.
———,
°F ew
7S Eee FPS =
= fa Be gee reaeatieyrd ee ae ee ee at
eee er er
Eye te ees
er eens arrer peer
; sa ne all en a a en
FTES NE Te pee rly
s Se,
es manchmal fiint Stunden weit hereehslt+
tie a ae
Menschen badet
Re flexen zuruckstranlt, tit ein
keit sondersleichen”
OR eee NE RR ee Le arc = Ae eee
«= ? . -
wag) . rs) ,
’ ~ 2 . id
> = a
ae Ser
warden i Salon 1882 wieder ein groBer irfolg.
rene i oi a zh or ile tae rat's el ok ete ata a
-
-
"“Taisennadchen" un
.
TS om, = de ~ 5% : . “on o .
ie Zeitschrift fur Bildende timstereint 1881 noch, Tiener-
Manns Saeoaied seien ace
nt SE Ss Oe Par
CIS! ai 5 eee | « rth wns eS. 2 4 ee on fre ~ 4
. - ~ “es
7, - ee os. ads"? --
‘ Bs
bea: cide Cie reinste Nesation caller ‘und Je der Foesie.. Er
strebt nach, angeschminktester. Tale rade’ jar wonoglich
. wirklich ,
haBlic hsten Natur ima hat in ‘dieser: Riohting Tish eine
-
a Art Volleng: me erre. ‘ht. ng . if ; Cc aa | ? | ‘
Lope eerie epee
erstatter icon Ww |
eo eames wich UE die faisenniidchen" ges—se1
ein Xre eizendes ae ee ‘
te Ta cg TE Sisley : : EF. x eae —.-°
— ate te gt ty et la Ca tal a es he a eg ta eye ee — a ak Aen
ta ee — a a Mie a ce Sg ee
" ‘
Fee ett rene GE —
- : ‘ 7 4
wirkungsvolles ‘Bild. nas Ke,
’
| 4
der malerischen ° “rlamg weren’ eweihit ZU Sein; denken 5 Sie
*
Sich dazu. hohe | Bao in denen: das cusimareanat
-
sorodhy und
oe haben alle Blenente, “aus dene en Ie das orisinelle Bild
\ -
pusarmenrusetzen verstanden hat".):
eta Se
fo any ae hE ee Qt Persie Crip ferrd Se olge~
bhp
few PY w- isigg 1eS sci kh ra wa FRO FATE: ne see a 29
+ Se ot > meet ~ STITT ~ : =~ — |
das ost G e pir % °h Nw hh t? Le iA‘ 3 K G nas : —t wit : <2 =
7 : °
pop ain . hen haber
d | "Sea A
ie "Schus rerwerkstatt™, ‘wo das Licht aie Gevzensts
"Ss SS
é
raf a x75 nr4 |
» in reflexen sich bricht, in seflexon von
~ o>
jmaine Gostipdnia sé trer—Rewmr4
Friscves Fleisch bekowmt wan usce ., | a
-luvaae «@
Am Kilchentiso A Sit
~ cw Cetin ine dle Be
en Kuhhizt, Kadchen, Knecht, Hea
~ eee ore a awe i.
ee 8 eth
ee Rs sh
ler Wan senikinder, gschwarze
ee eee a eee LO C1 |
und rote (leider mit weisen Aeisioay) scheint’ aosichtlich
"Schusterwerkstatt >
$
te ae
Ye
ee
» &
av be .
ne eae
. ee ee ee |
eeege eT ETD A sina Sk, ii es ie BIR Pome ES ee lan BLE Sa A all Ae Ne ei kc a eee REISE LES Ch REY TE a
Pe | ee ~~ gchatt alles beisarmen und essen ans derselben S: chiisse il.
: | pe Alies duzt sich wie eine pia Familie. Armat gibt es hier
ad il
| nicht. "ie mein Wirt, der in Kat is*%, mir erziuhlte, werden
| gwei Manner auf Armenskosten erhalten, Infolgedessen ist
; | | die ens- snheit “bieder und recht denk end. 50 2.8. habe ian
cis caeeaity Rugland schimpfen hézen, wo man ihnen die
b Fe - Preihe t+ gab, aber kein Land.
eo ol 6 Kber die Leute haben hier auch nichts von brutaler
® . Réckenhaftigxeit. Neulich kam ein Gewitter... Ich wurde
rs ,
i. i Oo . / * a -* y .
E i | geweckt, weii die Leute einen Blitzschdlag fiirchteten. Alle
: i ; J q _ . 4
‘ Bae AY 3 waren auf. Es ist der beste \‘enschenschlag, den ich kenne,
3 Aber sie haben nur eine Furcht: for Bisvarsk...
aro ss “ sta Sia ah pda i Zweloo, 17. Tula 1€82,
og bats CPOE Pre ey
~
_ | - Gestern erhalt e ich die angenshuste Nachricht, die mir
noch je zugekommen ist. Sechs der allerbertihutesten Pran=
¥ :
zésischer Maler organisteren fiir Januar kiint ?ticen dahres
: eine internationale Ausstellung, 21 der 20 wWaler Wisientia:.
den worsen, darunter 6 Franzosen und 14 ansiiinse er. Ttsisenes
Spanier, Schweden, “yelinder, Russen. Als einzicer Deutscher
bin ich aufsefordert mit auszistellen, was viel ehrenvoller
ist als die fritheren Ausstellumsen, die von Gute Gahaiebs
) orcanisiert Waren. (Menzel uni Knaus waren die einzigen |
Ceutschen ninstier, dic dazn afre Pordert waren),
Diese Rinladung bewies mir, da& die Kinstler meine
Silder besonders ane rkennen. Ynd wenn ih diesmal die Mee
daille wieder nicht bekonne, so hat das politische Grimde,..
%
¥..Ton bin der ubgesasteste Feind des in die Brose
Allise .cinheit Gehens, ba das Beste Zu finden in der elt.
Ich habe an mir selbst sefunden, da8 ich mich erst
dann ins préBere Teite ve srliere, wenn es mit dem ungeren
nicht eshen will. Und gerade wie in der sunst A¢xs’ auch in.
ORI eR cern fe Le te
T 4% ie | |
e0en: verlagt mein Beh .ren mich ve reo v
Fiat mein beh .men mich da ireendwo, so fanse ich
‘ 7 > iw Ay V- - r - “¢ Yr : ?
(an 2 spekulieren und endige damit, alles schanderha?
2
re
nN
or
?
j " 4 . we aes atl ae le
Pru a 4 aiietietieeieteent ee eee
finden, In ‘ vrande aber bin ic an | kreuzfide daB es mir in
ee a — <a i a aio — —
ee, a Sar PERT IOL ee, ae ree ee a ace BE aie SE erence wr ae no Pe tee acpem FOOTE ET 0m —
jeder j Beziehung exzeptionell cut rent. “Breiltoh, das “Tolien
oe hilft nicht tiber alles weg, besonders deter. wo ich mit
47% 4 « . ‘ ‘
einen &rogen Balde: beschiftist din wnd vor uer latur'male =
wo der S:chanende Maler Se chwiericxeiten auszstehen hat, 30
.daB ich mich einige Male versucht Pand, das Bild zu zergekme-
achneiden - was mich, da GaAs Stick Natur, das ich malen
'
|
will, so wunde rbar 80 snOn ist, im nichsten Augenblick wieder
reute. ; | ora ae or |
_dedenfalis habe ich nie Zeit verloren. "Ind der -ehaoh
ist zu mehr, als er mit Aufbietune aller seiner Kri*be leie |
stet, was suites 2u rachen, nicht verp*lichtet, ; ft
| “Vie sehr die irrgenenden fehlerhaft sind, zeist sich
erst am inte. und sO wilt ich bei der ) tange bleiben...
re Untes, das moos bevachsere Strokiach. geduckt, lieren ; dis alte
ae ea 7 ° a oo ae — age
bach steinhinser von zveelo, Garten an Sarten, in einem ald
a me
von Gostbinven veratre eut. ediiuptt Sickert das Licht auf den
Satten Rasen, Kaum ein Mensch, stiller Sormertag. Diese Stine j
ian hat niebernann in Baldern einge: “angen, die Z11 Seinen
So shinsten penSren, Ex malt "he spielenden xainder", eins da-
von lebensero8, mit dém-ipfel in der Hand, die "va", ind als
késtlichstes Verk "Die
alles entstent @rauBen, ate “Sva" in einer eirricen Sitaune.
Alle Bieber Plane Sind verres ‘en, ailier. hhrgeiz, alier hr 20] pe |
Aust an Ange sit der Natur gibt Liebe reann sich demtitis hin
und findet so wirkli: she Groéfe, Sein Name ist jetzt schon
weithin oekannt, Herbst 1883 Schreibt vam Gogh it ener
| Bruder Theo: = | . 7 m ek
ZNeGeELO
, si A Der. a) ‘ mY ~ Ai ere + é r.
fon Liebermann hatte ich schon etwas Renort, doch eine
ins Graugelbe und Granubraune)., Tch berreife vOllko:men, dap
etre
sonen betrachter branshten noch Jahre, ehe sie de
Ting ist...
pheimer Beschreibine ersehe ch,
‘ }
CaS er, Liehermann, sehr viel von ¢er Manier Herkomers ha-
Aus
“ cen pa aged
ben mus. Besonders weren seiner konsequenten Dur: ‘hnPuhrang of
; ‘
und Analyse dieser “leckchen yon Licht und Dankel - Wie te
Sonnenstrahlen sie im Lanbwerk fey nervorbrincen -, die -ar-
ches Auge s schwindlie 2 MACKEN. ««
- N H em 2per . ac , |
. wacn einen Cericht, das umeeht, scheint Liebermann hier
~*
no) ay , ee 7 os ; :
meconte ihna wohl Cimarl be.
eonreine einnal und sieh vor alien Pinesn dnval nao
OD Lisbernan Fiala ait 3 | ee
| crimimn. etwas anf aer aussteiiung hat... |
: : 7 . 3 | — a , ° -
teoster srucver! Ich wollte Dir nosh eben von einem
Nok 3 ae N72 ah
Ansflur ve et .
ANSstlure nach Zweelo berichten, dem Dorfe,-wo Lieber:ann
| . . Ne 7 7 ae L
lange gewesen ist und Studien fur sein Lild
im letzten Salon Rema cht hat.
-
T er — st a = : : . -
n Iweelo # Fanc lich jedoch ‘einen einziren ts
die kitriar y Ta Z 4 , oar
aren dra Tanter nicmals hin, sarte
Ich ea Tals ich gerade diesen Jinter aqort-sein wea
de, :
| : {
tye Le . Tre yt 2 |
Da kéine Maler da waren, beschi1n3 icn, statt adie Riick-
kehr mein Haus z ‘
eae adzuwarten, 2uruckruzsnen und wuntere
be wusten Ap elgurtchen 2a machen, in dem
Sroses Bild malte
-
~
ee, j te _ | it: sees a
Die eleiche™ fand im Salon ine begets heed Lob. aller 7s alec
3
wurde Jenteal nicht verkantt, Lar somrer 1883 malte | Laeberminn
is oe rt :
den "iunshener Bi isrkeller", ein Bild, das sich den Fublikimse
ie 7 ‘> | te ~ ’ ‘ wt |
seschmack leichter erschlos, “ait scharfem Blick sind Ate
, ,
vie-
D
n Vens sen, die sich wi rend des “onzerts im Garten des
Ausistiner Xeller derrel: na?
- r sellers niedergelassen haben, beobachtet und T=
el eek ee
tren darsestellt, die leuchtende ialere gt yon es
erleseoner
8
+o ereonmen: Be pore
DR a ioe! }
raATOLSKeLit. Dar "Bierrarten*, anch eines der Ganptwerke Je-
ber reaanns —a ia Salon wieder einen groBen Erfole. v45r :
| - C29 TN we
ential ra: Ca
allem wurde dic uderzensende vohildering selobt, "42 deut- :
—
a
n Yorsp rune
-
t
cE
¢
’
;
t
}
»
H: ..
f
\ ;
‘y
:
}
t ‘
< "
oy
'
ra 5
4
}
2
,
=e «
'
f-
a
>»
a
~~
=
EE Yet reer:
oS ar pare: ee
a a ror? = 2 , _
’ a — ——
a ———
des f - Re liasetataiimsiiae
xa ranz6sisohen Fublikane einholen konnten. 7
chen: 23s--3¢- | oe
‘ (aay) po S4259 C8 Thi le und, cer Ber iner yw.”
; = - Lie
a
; Lteberm:
° _ ann, ein Soh ae | er vo 4 ——
‘or no lerlat, haben sich dar neue-
—_
~
sten Eniw ‘ic klune der franzésisch
- se | an Mele rei So eng ang TO—
SohLos: sen,
S dab wir sie im Zusanmenhance hice Hic a
; -
; . _ ‘ ; _—-—s ee -- RY ihr e Yn
po Kn mussen, Beide Sind nenerdines Ahir dinmae ‘od ote!
a ~ « Worde 7 ee ser te
ano | n, welchey! fur die. ‘iale re in freier Lu
5 stem Lichte he Rashard os ea! | x
~ sc) wirnt-. isher™ . so behaupten sie! Nhsian”
+ m ; _ 3
Leute pewalt, afs ob die “reie dottesnat :
Rie rOLresnatur Cin eroter x lis
ry die Sonne sicht wnd
+ ial #@ nN a.” -
f i re | ay a ide & € Se ia t a é ? ! > ‘ + 1Y »@ a
\ '
bis Zain” jniteits ten. ceoait
. aur den bilge, ze dieser
ner sehen-alie “Iruren aus, “nea
Kleider « :
= ees! ‘ehletaub Des jtrent: wuren. Nas kh. Tite: +e
| ! ' b >i all | By ee | |
v. © “a MXtYra FAL ranzen ier erste ist Sic S ms h Yr |
oe “9 » 1 7h as qd Cre 3°} Te] ar
zen Axtrem so , 2.
| A SO nlewns izst in das wei ise, hineinsestiirct pat.
-
kann nt cht wr gittealsin cae es 4 a . _a
Din Se SGhu terwerkstuttn
a | ee
A= ‘St er @ r= ,
erday Ais nmiid - an" ) , ze
7 SG | oe AL. oor pie iche’®
- al . Ss ~\ "e =]
me ind. sonst ranz im otile, nur nicht-im 3
Lepage _ : | | a es
Cpac penal te a aes. on ee _
, e “OM, im Ubricen aner Schliei:
: ‘
ren, wahre Ausbunde yon 2231 ichieit
ran a A a WwW ” e : a : .
ie S¢€ 'S unde raed “no pty IGZEH } a : | ,
# Le ears & ? eS 3 # aed oy ‘ . ere _
Pin? Jahre hi f i Minchen ave
/ vanre nielt sich Liebermann in Munchen. ayf SOliand
‘ - ¢ wt t
dankte er die ;
i , ee Res -s e < h @ ® j : H
| .entse easenden Anregungen, “tunchen aber gab
’ Lh 2 7 au rayne |
2A rune und Stimmme gun Lustrazen und ferarbe Ten. "ALT
| ° . = 733 y
: + - m —
Darchfinrung > P
ind heiterer, ausrezlichener Rapfinging bai
ny,
Mp
fehlt
if darin noch jener revolutionirer 4 Ake, ent, der Sich n
Pies * » oo ae | n-
~—<
ter der 3.¢ |
| aA Sint v. €Ciner anderen Jage bung bald in Tiehermann
A ead
hm
ct
a
re:
.
!
— Oe
oe
1 wane HIE or mse —
“entwickeln sollte, | So. “Hanoke, der” aus_der Miinchaney | heat |
Ck,
Ae
BO CR OR aes
noch Xolgendes erziihlt:
g
bensweise war in Munchen ebens — und zuriic
en
Wie vordem in Yeimar und Faris, f
. Wenigen. Freunden, aB in der aneipe von Abenthum dean
lichen HWittacstig h fur 66 oder 70 Ffennig mit den —_.
und ‘rank sein Bier
*reunden in tieie inschaft verspeise
wuaurdaen. Bei einem derartizen iiebesmahle in Fie tothe
i
Atelier war auch Leibl zugeren. Im Allgeneinen aber bestand
damals zwischen ihnen kein stirkeres personliches Jerhiltnis,
ore Der Erfole Serif? aber auch nach Munchen selbst tber, a
als 1883 die "freistunde im Yaisenhanse™, die "Schusterve rk-
Statt” und die *Kleiche” im Hinshgner GClaspalast ausre
waren. ©S hie: Ssorar, -daB man die “Ochustervyarkstatt nit
der goldenen ve daille auszeichnen wollte, Lenbach schlug
sie vor. Nur eine Stimme war aa. ‘esen, die varl peckers. Er
Soild seine ablennune mit den Torten beeriindes habe ; Fu
Karrikatnren gibt ea keine Fe.
per Yeg des Erfolges aber war nur wiederse?unden nach.
der lancven Reine niederdriickender Jahre
lic PANES, weh rend dérern -T,46=
er seinen zltern eins hicxte, beprle Pitete;
Ich send! Such diese Rezengion |
Yon Eurem einst verkdannten oohn,
; Der reellement - daait Thrts Wisit -
} "7 %
Ge an oe Fag Tae Ee 4 or Jeu 3 tets wanr,
ee " ‘ nail =e re. : a, ee ee eee eh cnete eal icehn indateat Tian
POD > Ngee a ARM ANE eM ca. ale a am oe] OS Se a” Fl Ratan gotten | —_
‘i 7 ;
we A ALL LLL TT TET ETT TN :
oR Te om tena ee
.
‘
r
3
t
4
¢
is
;
; f
or
i
ae s
Sal
: ~4
ro
.
.
ra
’
,
eT
"FA Sree: .
Pr ee OP 5
» 2 SD Le Sweeney es.
Se Nae a ep ae ee a lee re ee
“. are § ,
liana aie
pe oe a ti ae aa ee “ ed te :
. , a —_
: : ~ - *, PO Aree rene 2 eee ge - _ —_— — an *
; ; ‘ a Boe steeiamemeiine sands ae :
MET aD
In kunstlerischer beziehung ist nein Ideal Hole
land mit seinen alten seistern geblieben, una alij#nr-
dich wahrend der Sommernonate seh C
A Wenrend der Sommermonate gehe ich in ein wLleines,
Buserst nalerisches Dor?shen in der hehe Hilvex YSWUS.
™ > r; yi 7
Zu meiner Treude folzen mir immer mehr Landsieute dorte
hin e ~ i i ‘ ] } |
in, deren Nrfolge hinldnglich pewelisen, welch pinstie-
ge Vorbilder Land und Leute in Holland “iir die Valerei
oh mye r > rs }
bieten, zumal wenn man, wie ich, die Zukuntt der mo-
tins lea re a “ i” ,
dernen Gtaffelmalérei in der Intimitkt und der Fietat
vor der Natur sicht,
AS
€, sondern die Nae
tur malerisch eufzufassen 1ist'S, was ich suche, die
Natur in ihrer winPachheit und Grd3e Ohne Atelier «
m . -
una Theaterkram-und Fader - das rinfachste una das
ochwerste,
Nun noch ein Yort uber die “eister, von denen
ich mich besonders ansezogen Puhle. Millet habe ich —
setae cenannt; den verehre aon am meisten, da icyh fin-
ce, daB er - weniestens in scinen Zeichnuncen den
hindruck der Natur an wahrsten (fir wich Fleichbeden-
tend mit: am schdnsten) wiedergerseben hat. Von Mente
e ERE Qwyrnn\: jane 5a a -
Senen an synpathischsten ist mir LeLol, mit dem ich
v3 in iiinchen wu verkehren das Gltick hatte. Dessen Tech.
nik scheint mir stupend. hbenso schwarue ich fiir Her-
koner, der wohl der an glucklichsten veranlaste unter
den lebenden Meistem ist. In Holland machte ich @ie
Bekanntsahatt von Josef? Isracis, der mir auserst sym
pathigch ist.
I - a. Pd ” oo i, 7 __ a
CL hm th ate pepe ened rma ot at tm ge eet smn RT Ee ef — is
Q< f- > re eg ae * (ttepyt.e ~pleg sy * — : »_ '
aA! (iceliclae ee Salat’ ac? Scat AF NE AE aay og a
= i: : Ey, : ya 3 or rey , yecrx G, Ces! wee er yet¢g “% \? t Leh tk Ay ae abe é ak
ee ie a , fer det: a _ oe ee + Bans pilic, Ateey a wed seoasll FLieert* (ee reerd
f * '¢ ee ¢
3 ar a rae ae ah oe, tn 4 ot 03 ~~ e
ae piateteble ., Coegete. Im Rai 1EEL hetse-pich Liebermaan mit i fabha vane
¥ . ; . 2 ~~ ‘wera t a “ CF UF} ~
cs | | Waid , einer Schwester der Fraa Seines ilteren Bradere;
ae Pm | . : | | : : .
Poe oe os | | Vowdo-ot “an 14. Sept ember fand tu Berlin die Hochzeit
| | statt. eulius Elias schrei bt:
{ ¢ : |
.
| ; Die Marckwalds
a
; Has Haus HMarckwald (oder Jar: 27aS, wie es wrsprine ic
‘ | ; : v : |
hie) Stammte, wie die wileberranns, aus “@rkisch-Priedland,
wo es durch vier Ccene rationen ansassig gewssen und unter der
5 a . | . ’
Berge firma "Joachim Mareus & Sdchne" einen ° "Olihandel betriepen
hatte. Das GeschiPt kan Spater nach serlin und wurde in der
os) - ~ Klosterstrake untergebr acnt, Sein letzter chef war Heinrich
Marckwa dj; er ZO8 Sich , eine vesuhalulichestilie Natur, fruh
von den- Gese ha? ten Z2NYucK, wa in Ruhe seinen schusht, ternen
literarischen ‘eimimeen nache sehen zu konnen, In der Yrangi~-
sischen Strate, Eoke Sberwalistrate, lie& er sich von Hitzig
ein Schones y Serinviiges Hangs bauen, “einrich Marekwald Var,
wie Lonis Tiebermann, Schiller des Crauen tlosters sewese :
aber von humanistissher Bildane war an ihm mehr hanren Pea
biieben als an seinem Freunde. it dem 4liniker Ludwig “raudg
\ . ; } *
\ Seinen Vetter, verbanden ihn tiefere Sympathien, Dle ainder
kannten ihn *icentlich nur rit einem Buch in der Hand. Br
war ein frommer ‘ann. fns anderem Stoff war seine
lie, eine geborene Frineshe@in, die Schwes
. %. 5 a ~< « -
one we Bigs te Ss taunts _— -
. os
|
}
ee ee
yo ME et pele,
OP ey Sr matty
Lee
‘
SA rset yt yin eer:
SOMO shag per
era
‘
2 LAE NON OD pemapmere —Mp «
F ’
> feathery Peery ebprenosm in meaty hs Aethiete Soke che
. ow. ‘
-- eR ce ew ¢
‘
be
Z = i a Da Se tole nt ERP ese Me a LENE A Spe A see ee
*—
os
—tetvend_ala_srant_anf_einer Portraitzei- vhnung es ~tiens S_
2 |
a
mo = TEE EE CFS SP. PENE Sf COPIES 6 maa, <a ar 2ST ge ee som ta He whan ate Tags ITS Ba PE A SY LORE Se) aad ho 3 ane
Lebha rc. riinig, scenerés, modern resin nt, téenperaventvoll
en
in eae Haase nicht ungern durchb rach sie d&e strenren
rechtler:schen Tdeén: iedenfalls setzte sie sich in ‘ihren
treisen fir die Gleichhe recht ivung der Frau ein. (Ste—ts
OE Rn eT ey ee
et
Fritz. is \Mlenand-von-1451,) Fur diese Sohwte cermatter war
=
Max Jaeberrann besonders einsenonmen, sie yverstanden sich,
{
bis auf die Frauenfrare, und er ist der: Fran wahrend ihrer
lanren ““itvenscratt (sie stard: 1902) ein hilfreicher Sohn
gewesen. | ot ie ees Se:
Vie er denn fiberhanpt ein nutz liches (tele)? auch der
elteren Fanilie war; er war Seren alle vettermichelei und
—
wolite mit aleinicxeiten und Kleinlichkeiten verschont sein;.
f
aber bedur?te man seiner und s@ines aates 27n bestinmter Tat,
~
¢
So rie? man ihn nicht vergebens., Er war, wie seine Altvor—
deren, fiir den Zusamnmenhalt und den 4usarmennans, Yieser
Sxeptische KOpT, dieser Mann, dar seinen kiihlen waprit, sei-
nen spitz?indic arbeitenden tesé Geist (ebenfalls ein te-
/ so fern Frc ee taeccorin, nat auch seine sen-
cit Sa eine Tran hat mir erzinit, dal er vei baw
Traurede des Predigers Frankl und nooh hinterher in der
Hochzeitskutsche heise “renen versngsené habe, so dai sie
ihn zunichst exns tha?t trésten, dann aber wecen seiner all-
gueroBen Veichheit auszanken multe, Und wir alle kannten
die tiefirnerlichste JergeiPlung und betrsante Passings
losigkeit, in die eine schwere byrk ranking seiner “raw und
4
mv
die sefhrlichne “rise einst Lieoermann. versetzten,
Die Frauen svielen im Hanse warekwald eine ersgere.
nollie als bei den Lieberranns, wo die Manner ihre onperio-
Yitat 7AL betonen oeliebfen, in der Yeise inrer Jiater, Sie
waren sehr scho6n und — wie das Yordild Cttilie. - Aanen yon
Yelt, die sich eerm bewundern lieSen urd sich selost auch
rer oewunlerten, Im udrigen rowant isch ceartet, ein wenie
ade isc ci. Ke td A a Ela ihe 2 iy daw la Ste Dine asc tad RE lets seek es, ix Eee ee eee a a ect ie nsns seit a ae
<1 SO Perr ea yrmes. See: Sra har as Reali dita ns ale SOR TE RT Te SOE Beer get 5 aca beta
poser Y Sty NPR 4 PASEO we vu wD ea Maid PRO IP ena FRETS YO. Lo HH aad diate
. moe ) rn 9 M . } ; ‘ 1 .
. y ¥ oe |
Sk ee cine Mere 6 PS et dg 3, eee i SE are,
aaa |
ee NAT Teper ST TE ET Ee SES MELTS INT TNE LD LENORE 8 el SEMEN TE ATE SALINE SIU ee ae
-passiv, etwag gelassen den Lan? der Dinge repgenuner- BL
Pax liebermamn verbarr in seinen At e.3er eine Brant photo —
graphie seiner wYaue Er hat mir das ~ild einige vale ver-
_Stoble n zezeist und dabei Lei se in sich hing ingespro< shen:
"Ist sie nicht schon’ 0, sie war wundervoll.™ Aus seiner
Jerlobmeszeit erghite er sern eine Anekdote - eine rich-
tige vlenzeliade. Br trif?ft ‘enzel in Kissingen auf ‘ier
burpronenade. "Sle hier? Was wollen Sie hier?" - "Toh bin
hier, ‘um meine Brait 7.0 besuchen, ich hade mich yerlobt."
Und aaa = "FPranenzinmer kosten einen nur 4@it, arhbeiten
_ Sie, junger dlann" - das war sein Gliickwansch,
Hiss 7 |
ole erhielt die riihrende Autgabe, at ihren Kenn stills
¢ leise: einzuwirken, dag er doch "schtnere" fens .
4
malen solle - eine “Iission, die sie lichelnd ablehnte'.
ee 3
zd: tee CF i KR Ce) yey
ica a ae SUP Polsonde Snarakterziive: | Sy Reg 28 oy Wi”
Kot
lies, ba f fo ft. 7 jr y# !
wartha Liebermann
war das’ kritische Amt: Schon sine
me. fon resolnster Empfindung, war sie ge-
. “ :
vy’ 7} - ry} Wy TY 2 —_ = oe ne _*
wohnt, si3h ohne Piplomatie, offen uber rk eames
o : ~ aif~~-\ >
WaS inr an diesem coder jenem neuen Yerk ihres Jannes etwa
~ Atk iX\¢- #249 C
. Lichkeiten, Andererseits aber fing sie, eine tavfere Kimste
7 - t a alee | ; * ro £3 a2 : Bi : = = :
Or rau, mit ihn aurrecht durch die iangeestreckten Tare
’ . Pe
der _\
der An?eindune und T Yerkennung, Sturxte und
7 +, :
} ah +} D> care ney PT 3 . ? Pe :
durch ihre qarne Nihe, durch ihre mutice Selistirkeit, una
} « 42 Bien De ss ens et .
#160 ihn rahig, ohne seine reise Zu stcoren, seinen Per
U
be
r™
| ee
b
bs
)
yy
Ak
Py
oS
—<
ey
by
om a
)
~
>
ee
se pneaen > , Loon ee - 1} | i
Seinen Isspulsen Poleen, An urcrbalten = eine s-hwere 4n?
£"< eS - heat ce oS ae i Wa er Man he, Be ‘Ty eT , : J = .
fad 7 hatte sie. iby BeAGS3en 'eli, In den Taren der Arri—
e ? :
ON a tl ele thei Ei a eek ie a ee a EY SP epee,
‘ “a? 4ew ry * oe Se y
‘ bi es
" ~
si Ay
- ~ - + i]
— : '
Tar pha Ree Tee SRT ee ee eS eI ey ae PTE? le a aN al lig a le, a ea ree ee er ET, eres ao
ee 4. TER viertheit aner, des Kuhns, wihlts sie Still ihren Plats unter
ter den Gouge my das Licht sollte allisin auf ihren Mann fal-
i _ r et S .
AN wy
ye!
Ae Rae | a. ie bay
, Ch al. LP wrort,
len. Sie trat maruck und liek Sicn hachstens suchen, Pur
‘seine nuNStIe rlaufoann taurte Liegoervann allein das in sich.
“pefestets “esen cLeser ruhigen, sanessenen, aut ihre stille
. : | \
Art begeisterten Berlinerin. In vielen Ziigen hat “ich ihr
Tedividuun wie ihr ermstes und scesegrnetes Schicksal oft an
Jene andere bedeutende Zinstlerkaveradin erinnert, die ZU
kerinen ich das Luck hatte: an. Susannah Tbsen. Ne rselbe
Domnenpte ad bis cui Wan trimepfahlis; dieselbe kmaft der
Entsagung: in den Tinsteren wLe helien Tagen; dieselbe *ei-
ne Eirsicht in ein Fhanta sieleben land cieselbe Nachs icht
_mit simstier schwache and Kunstlerie idense nary, dasselbe
halt- und inc ananibeeidie slenent im Hause. Beide waren von
der reinen Gliickser wpPircung heharrscht, eines solchen Mannes
Pra Zu sein, und bai/de genosse sr dieses Gluck an der Zurtck-
naltuneg, Anspruchsloaigh ‘eit, sehr fern dem Markt der Zitel-
keiten. Lach fur. darthe Liebermann gilt das Yort deg nor-
-
. 2
ba
eis bUhen Dichterin: .
"Thr war, der — Gin Grofes aufeereben,
Sis Aner nat? g art <annt. = hat! | Ziirtlich milde
Und doch voll Kratt erfullt: ‘hes war ihr Leben" =
« :
ee ; Sy See ia
Die’ Hi chzeitsreise Sing selostverstindlich neoh
Li 7} 5 %} | “ty i - C3 <3 . + st,
HOliand. Das ALta%innerha US" natt2? LE&fl die be Kanntschaft
mit Sep Swale +tel- 1é , |
JO eph Isz els vermittelt, trotz des Altersunter-
Schiedes und der Gesenssitze in der Cinstle-ischen Tiene
tangs entwickelte sion daraus eine Letbensfreuadse! ite
Bieosrmenn skizgior sit £
win .Skizzierte in diesen ‘Oenen. €1frir, madirse
Ulstutien und brackte die Ideen gu bedcutenden -silds
e
der folvcnden Johre mit. dn AmsSterdam entsterd die t
4 a vgalt BAL. i wr w f
" T59 ‘ T ¥ |
Judengasse". Julius Zlias Erzenlits
*
iia Se :
OER IAD
ad OIE wr se ei ON ines
Pe RR eS ena peneraeee
PO INT. gon
aa" Abate Sa iccmmenc St g Me STEN t-seilié oc chzsits reise, Hine kurioga
Pahrt ing phisk: Higentli- za eine Maler= und studientour,
Liebsr.
~
srundlich kennéen. Sie le
haden soll, da& ein Ino
*
dai es gs;
denruhis und gescheit
an Ende dieses um
ne Arbeit selbst in den
Sbera
> genacht.-Das #
dn den Nezembe er,
‘Prans Hals, und zei:
ke
| eiebel , porfstrasen
Pann lernt dia
Bena seine versg-
ich teilen mui ewis Scnen g%e ine “Gott: Se |
Tugt sich die junge — 4 :
beirrbare Fingegebens scin des
‘ail wird Lunst genossen
Oe EIT TEIN W TR Rey Se ee ae eats
: :
. , * .
, tery mre ae Ex Foci Cc”
as wii =e 4 Iweisa .
ee ie te ‘a
AnTtgabe einer ‘Atinstler frau Z1leic
ernt, da eine runstler?rau Seduld
thiedenen: Cotte
“Tau une finde t
Gatten an sei-
FLitt Fervor nen
rang naturlich, van
dann nach
»vcheveningen, dairen ,
und noch eifri- §
ioliantabentsuer erstreckt Sigh dis
shnet
und
“Ypen von aisenmid. 1@n. Dem
alten Liebernann wird es bang Sor aleser Hoshr Zeitsreise
er mahnt den Sohn, das gyrane Maariea doch autzugeben and
Milt seiner junren "ran in freandlichere Segenden Zu rei-
en, nach Yis. Aber Lilebernann will nicht, und die Fray
wunscht Sichsnichty anders. Frans Hals vor alien Yr Steht |
; ~
an der Fforte dieses neuen Ledens: und wenn eins L Gln Jun :
gre Zur felt komman so Sllite, so seller "“Yans Halks Liebermann" :
heisfen. Nag gt Fand fagt NGL heiden, |
wi Junge Fe-r pdezoe eine Parter-c-ewohnune mohe pej |
Sc Vy
rer: "Ich bin in meinen Lebe
LLeoe>mann ein Atelier 35 =}
Nwteocen auigzugeben, fiel ibm nicn?
nsvewohnn
“4
|
.
AOR erm
. e
PE PI AE OI Prtie 8d ,
+) or
Tah sb. car eee
Pe mene
ELIE IIA 48 t a arate ati ah aes Betis Sool Lk nS bi lelh ates eon cee eee eee PR ges
, , , ‘ . . :
a
- i aid
| a
=u & B
w wv
* wae
oe * .
!
;
'
\
~ Wow
Er ist
' Ich konne
— . Ps =
. - a
= ¢
ren SNL on le aca lt IN a ike ay eal ee ae
, - = > g
Die Tochter 7
ieoaainereaa repre range gees
{
boren, Aber Prans Hals konnte es nicht heiSen, gs war eine
» “ate... Nie werde ich verrsessen, wie ich HAX Lie}=
bermarn vena te ite. Wrde hatte mich | ate lat, thn aii eese-*
chen; lich errann stehe kach wie vor ai Hark,
AE PT
und sei fiir eo Vort kins’ leris: her Zustiwme emptinglich,
ane meinen Besnch vorbereitet,, Ich werde in einen -
‘
Sonor beim Bintraten Hire: dich eis dem heise
—_
Fincergeschrei ome vergriicliches Manrsgentietsche., Rann eine
"Herr Doktor, Sie ‘Sinds?: Ko ruaen Ste nan her 'rin!*
sehe einen
hinein und wann auf dem Boden knien.
und vor inm ein kieines Micel, das dem knienden anne Brief-
und hat = auch sie
ond
‘ponds ens und den heiteren Gleichimnt
MAT KEN auf die Glatze kleot, Fleber ann steht ant: "Sehen
Sie, so is nu das Machen!”
0 war das HAdchen md so blieb es, Voll liehenswiird ize?
Respektlosisxeit urd zirtlicher Suffisance. Im Uoricen ein
reges Blut, das vom Vater die seistige Jerve/ und den natiire
lichen aunstverstand, von der Mutter die ladylire irt,.
erbt hat.
ter /ater, HS gibt ans jenen Tarren AnPsei Lohnangen einer pane!
adie “ir sehr nahesteht: sie lie& sich van fafa aiae malen
war @in reves Blut = flott mit thin Feria:
Frauen zu mazen, Einer seiner tis?-
9 4 ¢ ‘ . Fr Et +
Tch male lauter Manner ind
bin doch fiir
to oC * : . sie : z
GaS,WAS aupassant l'esprit de
1 A TG YE ARNO ABN RANE CNT 18 ET AE RE RET
ich aber meis*ens orunmig . Nur das Kind, -venn das da 1s, da
Dain ich inmer Freundlich. So'n find! Na is.man doch sahnidad |
dran. Nas is doch eirentlich eine eneinheit, so'n arses |
Ding in die “elt zn setzen, Ms kann dosh nichts dafiir,. Nu
mus man ihmdoch weniestens das Leben anctensh machen, Yas
is pone 22 nur RAS ticht ane Sernddiskeit. ee nie wis- |
Lye 4
.
.
pp ues erp” SOUP ty TE cae, ba Neng oe mages tee |
Neng: es sete Bi iene eae a Bo
+s RR oe
gue
z ,
TUTTE ET” TVET e”
4
“rene
FEE LL IL NS LE NS IE OLE SL ET SO I ERR ee I ws
‘sen, wie's ihn spéter seht. Da soll es jetzt Freude haben
Dem rind kann ich keinen “Yunsch abschlagen." Nas Modell: "ha |
machen Ste's aher dem timftisen Manne Thres Kindes schwer.”
gehen. Darun miissen wir aber doch fort.” Der Haier (xesig-
r ings he ran?" 7 Bef-einer-ander ? Shen IIE KUOELS Peer es pe:
cl Stall a rat i a ae a ee I eee Be ss
©
PO PR RF ee SP TPs eT pe Sain i Sle catia alan YY ererer oe
jer Maler: "Den Ekel hass' ich schon jetzt.™ Nas Kodell:
"Und jeden ‘anscn | man Kindem ooh umes Lich er‘ulien,
a
zeB. weint mein kleiner Fe ??n bittere Trinen, wenn wir fort-
niert) "Kite weint aber gar nicht, wenn.ich fortgehe; sie
Spielt rnhif weiter. Das arcért mich.” Kurz @ Fause:. “Hagen
Sie schon mal heobachtet, wie reizend das is, wenn so'n
Kind ‘Splelt, SO gang eusig spielt, als gaots| far keine Yelt
— nl ll le i a = SN Ce a
‘ : F al .
‘ a “ -- =~ -& . pee ate“ a = en tent on “5 aa eee
° ‘
=
fiehernanns Anfang in. Be: ‘Lin war sehwer, derheinii~
che und offene Widerapruch machte ifn radikaler wie in
den inknon aavor. Henalis herrscktte adie akadonisehe pale=-
rei noch uneinges. Arankt, an _— opitze Anton von sere.
ner, der Historienmaler des- jungen \Kaiéerroichs. babes j
nenm man den verlorenen Sohn, der nun in gesetzte Vers
h#ltnisse zuriiskgekehrt war, mit gewissem Yohlwollen auf
Niemsand nhate, da3 dies jungste biitgl¥ed ae Yereins Bei.
liner Kiinstler die vorwirts ¢ strebdenden Krifte-ur st eh
Sammeln und aie neue. Richtung durchsetzen werde. Ler zfoi-~«
m ,
zenden brief an Karl. Steffee k, der seit 1£80 Akadem.e=
‘direkt or in Konigsberg war, kt ductus ling aufzery
br sagt daguz "so sehrieh fax Liebermann in seinen me
cholischen GHrinzsjatren, Entscheidungsjehren, don Jonre
voli ochwei8 und Schwere, in die
od rr. r q Ms : yy 4 x ' . 5
treic “ahl eint at. 4uch von brennender Jngeduld und oAt
tauschtem Hhrve waren diese Tshre nicht verschont."
- re ee a er ee
ae Sah te et eta oe
got sh i eo pi bbe SII _
- pay a i te adi idee a gy:
ee
ony
—_~- ep a oe ——
- . *y
I PT RINE AT yee ee
otefiagy
=: ae a? TWP sg: cease: ”
ae
An Aarl’
SO ee a
‘
Le ene deek ORE co ee ha eer ae
FT ee DARE yer
, wenr
i
ae
47)
- rei Tarren
_ ae =i
nen ocohme rz: sn,
nrter Nery Professor! tor Ihren
um ZA Wise
=.
wie Ke >ri nen “ich Benusy ,
Soijasit ,esvhah, wenn ich
ndantyortst cases Aber ish
Co
letzten Jovhen uberhanpt nicht selebti nach
und ebenso mn, unter unslaubli-
mit Hilts riesigen Quantitaten von
‘ ‘ 4) 7 ? + an > oo oe ass * r* st! , » a
vhioroform unc mit der Zangzge gshoit, kam endiich die
; ~ \
wat td : - ‘ - —_ . |
<5 a” : . ee ‘ ee
a ae . : ~ : : 1
Lekcgsb Kure tut
f z ‘ -
CAI are y
e1neng
Was
“>
erel=
ye - : 7 1 | P
Jazt allerdings entschaucigt sis uns durch inre
s Nroliickesit fur die vchierzen, die sie dex, utter
ant
€ba r
rt
a
PA 7
( GY
r
i
-{
{
‘
.
; ‘
F)
}
:
jc
wi
:
‘
5
q
4
:
:
‘
a
'
>A
a ‘ -
-
-
’
-
' ‘
: t
>
je ~ we’ —_
~~ —-t<
Ths» * . P ny 4 : P — - . o _ a ¥ o
rur:-ihre seiinahue vesten Jank mé auch meine F Yau,
\ . Fy ra ; ; in
a " ;
« y - 7 : eS “s “a ™ ~ ~ = oe : a .
opsie 104 eo L2@ Bic Le Lacy Oasn 27 Fy r eee gat ; a: Ter eee et yeu Shae het
- * ‘ —_ Pe wee “- 2 % _< a pac ) . ~ m4 -
nicat nersoniich kennt, ceuir “Srag st mich, Inmen wna Threr
ne | ee ~ tM Bas . Th . onie 4 a +s
au Genahling inren Tank abzustatten,
f
_ -i12 rom, PE . FAK } } > ae r 23 te 'B “th; ~ a5 - yr af?
, 2A ~~? She LCL je Ley ru : ' tie is Oo , c Clee PB eiel ey aw wwe BR! i5 be A 4
9 J ° 3 . - .
a - x ere —. z a cin 7 , ——— a a Ps -4 » °
erst so spat au Handen xam, Orausche ich isnen nicht zu
magne = “> : Si > ae .
sacon,. on briefe sind doch uoerhaur t ar Gin tre r1lz2s
e s g é
a oo Sts 9a, 7 ee ee ee ee - i, aa
: sur rorat L thE die FQ Lat BAL ik aCnc oe: 2 G Et itech Ririss r e hage! Ugcr i. OTL
1uRt 27 nay > 4 Ip~atapnjen “fj 9373 Ooaveanians ,ag
12557 Clnen O1t VerstensnA, was Oman In oOoO¢snuanven aus-
4 bis Gayeare rs vt ee ee, ee ee tT 1 + ee I lucene oun
a AT CU Nnecons aus GTUGKen Hail. s40Cz YF Tbk 1cnas LOST =
HN
% a - ; 3 7 pie ay iy LE « b~ 7 te = . me ay = } —> ;
nin vVersucnen. §$ON Stnried iuivpen in einer senr redcriuicke
i ’
+ 7 a ’ ~ * ~ ~" * ? 3d ° % > . ia
ten otimnnaune, Nacndenm icn rn Funmtieshn Jarre sovohl
« Le ee a a ae et. ~ o 3 “ _ - fe pe > i -— 2
Ln #SlimAar wie 2:arid une wiumcensn den anregéenasten vere
} =t Vis se ~ s - nd % Pa) 5 _~ * <> ‘ . « - «~~ : - se - - -
nr. Matte, -Oin ich mit. sinesinc Hier ih AUunstieriscner
é , = t% ~~ 4 ae an tn“ “| 5 ~~ te ft. ‘ a ae ~ “” !
Geers pone ereinsant. A LSC (rRQSSOVY? Cure r meiner
é a * . - o- 7 =" =
hesten GuzrPre:mde rou ‘everheainn igt Entarct lashes
wo Vole be Be AEM gg SCAM oe YO eS ha LO AvSESaY #twLeoerpae
« , 4% . me = ~~, y/ ~~ Fa ad baa = ~ CY —— +, om ~ = P ~~ ¥ “ > r 1 ~; t é
atl TOLLE, ures Atk be’, pu pe Ls, et an ry r, Ra if 5 Be & oy « ibe i Sivris
Voy are ' mich “Tt 17 ha - ae cy Th) rain r frQ g a ot f the rh Ste } > -* a ee .
a*: LU} — ~ . % +a &* kane “ =—— a ~ @ ~* was $24 Na 3 ae do ie 0 iT,
ee ee ee > £102 Su ioe ee a intial + ait. 6 eliheail attra nee — eee ee eee ee eee ee ee ee
all
SN EN MO eit RR rene elle Inia eet te AM Tt OE Ne Pt tye 6 mee ei SR 8 An ae: i A EN ON AE et Oe CNN ily Ne et tee aa wy ty
-~
> }
. * . .
OAT ween = . 4 ‘s "a
r are oe SER SE eae yom ape on
Sa aa ae
: . athe va i Sade Pee pen, “— re EE See bei Sadie St wet Yorn ere a te Pere os - — TeereS PRT Ws eae 4 FIERY Ta S = wets exe, at
> x nae — . ae Pen Tore ert ae a el tt ed te a PS ae tt a = ‘ ;
P| yy ==C So
[ i es "gases ihm Je eczt in / Munchen ZA einsam wiire. und das er
;
;
:
Pei : —" Bon - j es ‘ : 2
F 4 . vich nechstens besuchon viirde. Trotzdem, juns und vere
ae * SS
Sy hatte ich mit meiner Reusiicl n<eit soviesl au
| | . ’ len fh 4 # 7 T a - 3 ‘
a - tun, Gah ich suf den ferxernr oe oka rxecunde Lest-V¥28-
‘ \ . LL ‘¢me . =f > 2 <j , . 4 ~_ — ax — ies
Kernen npn, ltChherr maBbte, Da sprach ich le wieder nach largen Jan
heer <> ~ >
<4 ms a oo b : 4% + 3 }. bi = SI ele, Tae re
in dieser Stimriung senriebd ich Ihnen; aver carne
Zeit doreuf sah ich ein, da8 ich Sie tlo8 mit meines
-~
Katzen jonrer ennuyiert hatte, und da Sie von mir ‘in
a : nnn EARETE Lauter Jnannehnmlichkeiten hitticn. Degu kernnc
: | ich neine deutschen Kollezgen zu gut! die wirden mc}
Hn
; - - als einen Sindringling vetrachten und - haszen. Das
( : fingden einen passenden Aaumes scheint mir noch das
benigste. Aver bedenken Sie, welch travrige Rolle ia}
- ein Mensch ohne Titel und Rang = unter all den Protes=
soren, Geheim= und senderen Rithen spielen wirde. Scks
ich doch tiglich, da8 in einer so groSen Stadt sie coc-
lin ein Esler, der nicht den Titel “Professor”: hat,
userhaupt fiir so wenig méglich angenomnen wird, dai
Liner’ tia al el eh ia a oo
t
; >
"* f 2 % 2 ot Ld . . —— 8 | ~ © rt
simftliche Modeile, dienstberen Geister USWe Hinem cie-
A he aad
e oer . Sen Titel beilegen. Und erst in einer soviel sleinerea y
chem:.ch Ihnen gang
a
>
ich gu stolz, oder richtiger gesast &y eitel, um mich
in KSnigsberg cingudrtagen. Zwar mbchte ich um Alies
7 FOREN OE MENG a Fog SEO rE
gerne in meinem Vaterlande bleiben, und ich habe ersi
Pr)
ot 8
3
)
tn
C
Sw
Hm
q
}-4
ws
yny
7
Kn
we)
Ou
‘D
N
4?)
neverdi: roieten, die mir von Por:
ER rR TEAS ' et RPTL NRE OR = Pye TE yp ne
4
ame
a)
Fas
Qu
fete
09
6
©
bt
bly
~
pa
om ;
a rae —. y
(dD he
Me
a
ot
4
oS
haa
wer
—
LLL LLL ELLA DALE PLEA ALLE ALLELE ALLEL A IB ONPAL ALOE AAA ALLLOOLEAL EAS ON i
A fore§ Mra meine soilesen authéren werden,‘ mith totuachem sy |
7 Q - }
é a a: — sé ; :
: - wollen, .ahon fuagt man an, oeiner Anschauic eine pa. |}
. ie ;
‘ VW 455 3 bal re cht ifrim ¥ rie 7," oa 29g %eE ne? ° Inq qs 3 7. Ml. a 2h 7am ‘
- ? ;
sYieve, wiaub! ich, als srster auf dem salon « ine Ange
\ " ;
‘geiennune erhsxiten. | t fail Lm Londo m habs ich: resxlich
> 5 r i a a ee een eres : =e ln aw a men ante mrt int lc ath tA a tt ca iN 2 hl Naa Palais Sa eg sti. * Sti cain ailiaio in _f
,
for eee. -_
‘ ie mete aan oe Pyne PR CME POP eo peyure H
‘ . -
~»
a
5
,
|
*
f
» Cj
?
ee ie) eas ew ar, Sete
rere el i sae Sn
———— mes ST Sk eae: i aa SR Bere Set aeatite ¥teter a ie
Se erated. ire lie ee
="S"eyne silberne vedaille eingeheinst), ann selbst, die
TI TET, S
f MRT RST ES OI peer gee OEE THB TOM, pes il ae ina a eas TES.
‘ 7 * 23
fe , oa a or oe . - a = ¥ — : : } = s) —_ ; 7.
GP , Sroste Gehéssiskeit nicht omreschehen machen. Freilicoh
. ~ yn - . 7. . i, oe "4 r- "7 + ° cory ~ ’ 1 -
solunze hier Herr Carl Zecxer das Zepter schwinet, wird
me . yn “Wot va ct apy rari h islitnon MWe wie Ar as a yrs iw.
_— mein 1@120en iF SP EY oe be Lv WAU ES , Cie wie wt ue W " Ss Da
: —— ” ° - 1 2... ; + : - Hee > , - ra .% er ie i pe —
i , | 3 senbacn erziinlte -, in inchen vor gwoi Jahren durchse.
= ° ‘ -
| .
; dee > re “3 . Ps + § a ae | f : a
‘ SetZt nat, Ga3 mir die “wedailie --wie es “ritg August
‘ :
5 , Pe rr ia aaa ~%¥, 7} ~ 144 P
; von saulbach und Gedon vorgaschiager hatten - nicht se-
§
4 ’
. ‘ Ww
géoen wurde, wird er es wohl durshsetzen, da8 ich es
1 ? os -: s- — « .% aoe = 3 ; ~ > . < pa : “tA
nler 2u xeiner gucerlicnen “uszeichnung dorinre. Tohl
r | we. _: : :
* . 2 = , — J as. <a ZI +: =. - ——
| macht mich das of% desrerat, so als iiber?liissic angzese-
" LN ~, 4 4- ' l~ 7 Ah
ren Zi. werden ,- e.b8 2y da micn Gottselidank Leute, dace ic
‘ ~ « “
* e mn ttn QF + 4 ry: <> es 77 e+ rena armutize L 30] 1
Ne Na Was ALS ¥ ns bler, an meins ua a? Lire veri \ wei i Peal
-
-
PC a | | | mS |
#3 ous nun aber géschlossen werden, sonst wird mein
i
“eo ie? Zum 5b; qo m3 ict ,
Brief. zum Such und an imo ich nun vor allem, womit ich hate
sten Nank sagen
. beginnen 30 lien, ins on meinen herzlichs
Tu
fiir die Unters tung, d4e Sie mir sltigst vers sprochen hat=.
+ 5 = dice rs toda ta } tt,
ren. onftschuldigen Sie mit ’@r vaterlichen Freunds ha die
Hie mir SO oft bewiesen haben,- meine Uhvbrsichuinthes Sie
; « 47ake "a hse , ‘ cn
ar mit meinen Leiden belistigt zu haben. Aber
noch un etwas bitten dirfte, yf So wiir's, mir bald wieder
> RR } -
Cine sacnricht von Thnen Z2UKONeNn Zu iassen und mir. Zu sa]
4 -
;
: . a Cles = : : |
gen, da3 Sie mir nicht bése sind, weil ich Sie mit meine
werten Person beldstict habe,
‘Ana inden _ Mich -aIET “rau Semahlin und Threr F:
iis, Soweit mich dieselbe k nnt, best
h-
Inre Teilnahm i@ an meinem hinas lac onen Cliuek SowiLe
.3 Stierias} F eyrvanh, | 3
kins tlerischen Tonlerzenen noch bestens danke, bin ich.
in alter Freundschatt
rs 3 : | | Thr Sie verehrender
“Max Liebermam,
)
j
i
Sich ms
recht habia splandern Av konnen, . : - | |
44.0 as. es
- - . ai . : :
“ann commen Sié mal wieder her? hs “iire nett
~~ ~, 2 =
a ae” A Te *. eee ee ae fx ~ eo et wert « a = 5 = = é ; «< -
by ate he Ma Tedd eck. oon <. , ° «=?
oot s me ee. ik Col - .
tiie ee =
~ . whe = P é
- = ~m . P C-%< -
- a ak, Se » nt we ens Wis she S ae vo
x a
a ot LRP OTT IT
Sie!
Or oe
—
MMT se oT + =A pee xe
Walter Rathenau schreibt tiber I=
und—siekewmein diesel’ ersten Berliner Jabra:
Wille und CGharakter res | :
hate ei a ee rae OT OE, BIE Oe TERE CES I eae “-: FL ee er Perr ere oe ee Pes ee ET SEE TNE Lap Osa
. = - - »
= - --s Neigung des Elteren, im Kampve
a)
-? ?
te dem unverbriichlichen Glauben an
cHenkte mir die freundliche, fast
Seine
EI OT RP SG EE REP eee —< OD LE Ne CS SO ee Pee gre lid a a ro heh
y . 2s fa . ,
*- at
8 >
~
cérlin auswies; er
kameradschaftliche
Stehenden, die ich mit
,r
escnaung und éu=
Kunft erwiderte.
: Phnlich wie er gu mir hatvce ein Menschenalter zu-
vor mein Vater 2u ihm gestend nN, und ihm genolfen, die
Abneigung cer samilie geen den Nalerberuf Zu brechen.
Mich wiederum ermutigte Wax zum gleichen Beruf, doch es
. ZOg mich sturker au cen Natur- und Geisteswissenschaf-
ten, und wHhrend ich den YVerzicht suf ein vopvoeldasein
langsam verschmerzte, stirkte es mich, schéne Stunden
in seiner ferkstatt am Landrvehrresnel gu veroringen und
y
a”
> te se we; } -
©Ti LSprPra Crene
bee | Le | -
: i 3 wy or > oe Ur -
4i14E27 no wik Ur: perk > Fi
Stellung von erloschenen Ster
4- ,. ah as ay Innt- (YA, i ~ Zant Ss
evvwa Von cer “rt fourbets und B32s8stien—Le;:
=~ | “> S4 Sees aes a ~ > .
<6 OE od wy UR LAG SPuns
t; wie hatten eine Vor-—
rnen und kleineren Satelliten,
4. , 4 + za ™ {4 3
| .
‘ = a. °
T) oy t by > = ° : ~ . “ s* - - Pos 2 , > ~y J, ™: W
Mon Gen YTUssirvresen ura s2aimi sen ze FP ersSTaneg nie ~YoULoCy
; Pl
LP ~a on ‘us - _ i 7 * s a= ee ae
Si rye Tr ‘ > : ~f o~ ae De “ a ’ “OB ~ = 2D Lo <p / ¥ - .
Httew elk vicad i CI es Ose A Cuwld will 8. UF 3 r — 4 iin !
4
. a ' * a ° : . £ pee ; rn fa i i sb j
SS A ET IIS ts cil tas Ba is een gli ata i nate ne it: a a a i a el” snails a aie atti, -. -
i
FYE EIT RR, RR RET RDS TREE
“9 2 9%>
i §
. qege ya ew ee PRINS
2S ee eee oe
hibems 26
Pracht der ron ischen Ka
eS 226 ee Ea ee ee ee wal nba baee mee ins Te eee ei | at all te As ial a Senet “
ate ate I Pian
ee . 2
= oie ee, ‘
_ . ” ott '
i rer
" gh ihn anders als hente. Man liebte die pri | ckelnde Far-
on
bdo
OY
° po
49)
fr-0
cf
jay
er spitzesten. kleinen Gouschebilder, den Pomp
rphysiononiscnen Ubez pasedun en der Gesicuter, die minutiése
wit ccpanka4+f wba % * yom t mas ~~ a7 4 ~ |
Gewissenhartigkeit der Zinzelheiten. Kit diesen materiellen
.
Vorziigen, die «an reali Svisch nennte, schien gelegentlic!
7
aieé heatd vergessene breite und leere Pinselvirtuositat
os
Gussows erfolgreich 22 wetteifern. Es war viel, wenn der
Begriff eciner Kalweise tibernsupt ertrt¢ cert wurde. GewShnlich
iF
“D
poo
4
av;
mb~
—
F Pa
fe
bea
~~
re
r
Publikum an pee nacnahmenien, op-
tisch tduschenden virkung,.gui Grund einer gemeinsam seevz—
gewordenen konventionellen sehveise
“we
b-4
Ha
er
@
pa |
=
C2
02
‘& +
4)
baneed
bo
zy
oo
q
0)
os
am Kantia: aplaiz bewmniderte metl das riihrende Schicksoel der
1
‘
[-
th
D>
te;
&)
4)
H ade
cr
é
yi . ~ +
EMG L: i ae ¥} es i i C- > -,
sleberuanns bilder fand man hiSlich. Sie zgeisten weder
ae
G
ct
ay
cr
eed!
Teel
C2
a %
(b
—
ct
5,
jot
49)
ans
ww
(D
Ky
ce vy ‘ rae _ = <* 2. - -, Too ~_ ~ M4 opi 2 ~s
SCi0OLe uBritschnatten nosh klassiscshe Gliecdmafen, "Warum -
on oe - . ot “ <= poy ¢ ~~ 7 = . Q { iid
mu £ Geredcs Gas snBLicne malen?" fraste man.
e) " e% C3 os ua P| 7 . -- ~“s : ins 4 e . ° e
in diescm Viderstand vereinizte sich kKritik una Auto=
ae mm sl oy : * . °
73 ¢>7 - pea me e bo AM Ira + ive 7 4 j > + + ~ -f 4 3
1cnotisste Sonderlichke Sxrupelhatt ernst nirmt, und je~
a 3 &s We ; => ve “> 3 i cS Cs + i - -~%. e 7 : } -)
des Vokabulir, fas cin Sohalk bei fer Lampe ersenn, aug<
ann t+ > ee ITC AaA,r « 2 ae + .% sg > ,
WoOnhaLE wa: Sk ai WV 3 e~4 we eS J a. + <3 86 bi wt COS p< 2G DS aes Zinen PSA tea
Arn. Aran mnaatw ie = Crh os 7 sie :
MeSUGI OCI 280 OS shiGlig Ln ier: tille, if +. Ver: ncert Sy} AroOnY =
-_~- - - faba So ok
a
?
o* +. “ : >
titen fortaauern. Sichtber una furshthen we pa : ‘
. Ve eG SoSP HH ad Weds UM Lf hia * 8 gg B84 | ST. OWE? on di esa i; OFiea
-_ ~ — as me Ne ae
a | a . =, ‘ Ps
Fiil VG a } ee 23s Or Hhamnconar Ramat aannhkatt+n .
4 in i os ¢F ' ae Lveinh LOrOeS o dpe Wer ole VWEMEeEeTLAS Sead, e Csurteile, wile
.
+ 7 w% ox ;
- ; +4 ye “ th, an . oan oe "| - g@
die biirgerliche Selenzeit seit 1850 eine -xar.
od —_— : == i
a Re eee te ee hacMbaet cocoa’ ee ne ne ee a tl Ria nla eles tid mince Ee On er. re . Fe
einen ti ts
ee ee ee
ee eae Caen eres nee ee tery
F ~
é * Ca a
: : - — ‘ e
ere” ia . ‘i -
~
~
— ion zs
P ;
= - ad ‘S
;
= o a4 %
.. aoe i i
sy"
4,
- : ie =
LSP PEPE (RTRE Ag SP PRM TIEN p REN rR
te Py Cor pw
, *
Fe RN ere Te Rp Cpe a TET Pett ee ee Ee eee ER I PT IR TET PS AEE CRN NERC ARE mee ao tw PoREpeRer?
eR ee Oe ee Se SDS ae Le Te, ee ee a eet ee i EE EE SE SE ee a eT a ee a ee eS ee Sadat int Sa eT ‘. hawt.
—- ~ ek. ee ea
i
'
é
y
pe: ;
are Liehermann rls ein Naturkind und Treumer Zeooren
‘“meinehen Begesbuns, die von der romeantiscren Betreentune
& ge-riesen wird, und die auf dieser Er
dle nie, selbst nicht in der Musik, das GroBe vellbrach
het, so hitten die Hebel der Kanpfeskrsfte ihn zerbro-
chen. Er war @er Heturkdindecko Lt fern, vielleicht fer-
ner als ¥ er winscshte. Er war getrinkt mit dem Geist und
ae
der Ledung der drei erofen kontine entelen ee statten,
seschult in Beobschtung, Friifune _ Urtell. Dem St#dter
war dle Uatur eine Fntdeckune: cine Entdacious wer ihm
euch die westliche Sehweise und Ge sotaltune mart, vor allem
“
die der beginnenden j poche charakteristische Betracht ing
sieSe betrachtune, die den siterarischen und male-
1 + . wt: ial . “— 2 . .
Cojektiv willenlose beseichnen: man
x “. yo Ti Peer mr Lo ath 2 : eg ae - > a i . —— i
Was Qi€ winge unterschiec und Sie in feglehung zuein=
; i
mee es ” ein : sia ee a = oom a = — ™ - ~~ 3 .
anaer ornente; man suchte dies ‘iarsteliend se Obje
° y + > *. * :
Wm % Vom fs fo ; , tir J ¢otme © oy ‘a , oc + _s et = mS
MG SOCNrSeLCanend wie moglich gu reristrieren und jede
sre tin 3 Sa tie tr a = Wee << 2 -y>: an —. ¢ * - 2s © *
ra wr abe wilt bh © a a 4750 a8 T a rh te he SS UA Et 3 vr 4& i : a) 1 erngeit einer ml ee
i o> } We y2- 3 Ve etree ~ om ; - -
’ ” io . 4 “+ ’ { att . .- 4 - - = - nd
bEinaren Veutung suszuschsiten,. Die vorsnzegan gene apo=
e ~ é
aie on . > ~2 5% ey rs . ~ ze ~4 Sn - * Bg : ng XY
und fan war segen die scheinber bvillicen wirkunecen der
i: ; PP 2. -> . . ;
Les - . ~ a A ~ ~ ~ = 5 ~
nunpune, cer Sehnsucht, des pinnenreizes, der Nezeiste-~
2 —
rye OF rt BAN Te A £ Pf py} 4- = , ant e = r
ang tne Honticher Affekte miStrauisch seworden. Dag in
= . . -~ - _ * - | co . . -
OLeSer Waiientosen uia gewoliten Gbjektivitut einer der
ER LPT TN PY NAN PN NORTON ae Le NYT YER ERNE
| ‘
‘-
e ee
=
7
typlechen Tinge iftickeitsirrtiine
opeche wertyoll. und tiberwindbs
anscheinend objektiv Jherakter
ein gefitinismitig Bevorzustes i
St roazvoll und
we } y Hadws #F
WwLe im henschenwe SCI waLVL eat
“ sm ~ >
Unerseiid
a a i _
PRL Rn eee
er: liegt, die jece Kunst~
r meehen: indem auch dag
yung hier
pflich problematisch,
and Bewuktheit Sicn Gur
- Gringen, ohne sich aufhenen zu miissen. Liebermann keannte
sich und die anderen, seine Stellung gur Welt und ihre
oteliung gu ihm; seine Kuns
l@€n, @r waB sie an der Vere
3 i)
wollte. Und dernoch: wu8te er
Unsere NALVitat s
. - w es i, a i ?
2u5S sSem obreben, gebrochken
ti ae } 1% ie SE aS. Et
entsteht das PersGnliche,
cs 3 ; * . a. oy to =a = * 3 . * ~ P
lenerlich war ihm deutli
aa a eo
t Was
angenheit 2 ij
zur ars militans gewor-
es? Wei e
cn, was er
+ = 4 ~~ re “ 7 ~ + ’ 4. a Md > 2 2 +.
ep 28 in eine formel getait hat, wei8 ich nicht;
- < - ~< a z {- ‘ bs Pan e¢ po "3 “~ 1% ye =
4 Bs u ok wed r es <boaunGile
Si La ER SE a at peeeeienmeenneetiere sna eee ee ee Te aif : ; ee wie se
a ie ants ee odh isaac. Bien Palani aks en I Nt MiG pe I be A ah mi Sieg
; _?
ia 2 .
/ , _
D) «
P -
{Ue:
pr : ' 3
225
-
. /
. . .
°
ya is
i ee
' mye
and I oh cee
Bho Toa a VOPR PS OI I rT Bh
os t. “ ea ae
ee eee re
OE IEE ER IO SEE I E ET AOE RTT Se
Nes : vt
= : of
— =
a ah CO hea an Ta a ed SOT TEI Ne RR HY RAS PEAT Ee eS eae en PDE Ly Nate ae Ay: Ne Cee
Aut’ ‘der denkwirdig en Jubils Tumsa sate
al /
die in dem neuen sstellungspalast | am Lehrter Eanr:hof
(
stattfend, zeigte Liebermann nach Jahre wleder
in. Serlin. Die "Dorfstrs3e" und "Das Tischgebet” kamen
von Inhsitlichen her dem Gesehmack des
|
Pubdlikuans
gen. Adolf Ronasherg schriebs "Ob die nlichterne Atmo-
Sphere Berlins ihn etwas gur Raison gebracht hat, oder
™
-ob die Bess erung, welche ‘sich
a
Jaisenm#dchen" wie in dem "Tischsebet in einem Bau rn-
in: seine "Anster rdegiér
hause" zeigt, nur voriibergehend ist, wird die Zeit loch
_—
ren." Hine Auszeichnung erhielt Liebermarn nicht.
‘selben Jahr entdeckte er in dex Heidedorf Lare
a Fay
4
eal
Zuydersee das Motiv zu seiner "Flachsscheuer" und Levti
nach einigen Skizzen and Olstudien das Hild sogleich
an. Heaneke merkt an: 7 oy Eg ye
» . F : - = "
Die Flachssenener
f
g
a : RT * eee a eet ota
HALT Ss ahr QS GIRS oS Season tS “ah nw iL 4m, mb: aa egn wIne
cneuer” das
eae maar a
seiner ft =
Yay ms
direkten
Oder weniger ea a . ha nr ae 7
: i. nts te hun: vor ser’ Natur; immer ist
to = - = ops ik - | * : _
SiC an seinen oftusien pesser als in dem deTinitiven Bilde
Jf J anc” 7 @
“iY Kann nar
a g . ate .- J
vor der watur ko:sonieren
be
iG
(D
at
fe
wn
a
“%
~/
Lewadl
oF
Bh)
ar
e
v
+
aa
+
N
a
a)
t~
ss
: Fy; ¥, “IMEITID "AKC car
Ge eracmmenen Geset K Luge x
a "dia » ae Bate | at y+ Yr resanwn 37 la bd = r ’ ’
aber nicht originsller CilSe. =Y entfemt anscheinende UD
‘ 4a svt ty Ja”
—
Pas “3 t> ye
whan Lion ;. die Taralleien,
; Le I LY ae ae See ee a :
~ ot ~ — ~ = = = Sa Po 68 ae i-
rer 4 >
Bal¢ wl
eutge=
Oe
ae
‘
bed wh ia oy Orient i
” aoe .
SAI ES ARR A Ae ONE AL SNL LILLE A CELIA: AOTC ILL RON A
Mame ae. weet
ee ee ent ees
a ae oS ~ ag Pee ~~ ON al a at Ane SF = ee > ae ee aera P BE. ARR eo SARS aa Se Pe te le ie x Se } mx 2 Re ae ms
; ¥ ’ . y 7 ’ > - : . ’ . % : sees a.
mee . . : -
site F i s :
i NE , = . :
ie . = 4 ee a
. Ms
6
i}
'
a
Ae - ° |
‘
raf
POO REO are OE ees, Ta tee, > . ? :
z as wes I ah ig ta tid Creo. ae he See DP yey *~ ON i a od as Pa OPT wt wer SRN rear: A realli oa mE, ,
4 ar tne
ee
- | . 7 Horgontalen, “ide Jertiraien, CewiB 136 gait ano ein Seles
* fs : pure ' ee mr = cvs ar . ‘ — = : ; :
‘esctmack und ein Sinn fiir das “irksame ZU spuren. Das aber
\ ‘ : , . _ " F a J
b 53 4 é +p o ‘ at. ae “ ” > : ‘ . : - . . ;
wOraul es aANKOnmet, das ~prechende, (maittelbare, celinet+
\ be .* _
; : | : |
* 4 5 a+ + <7 4 f aT “. 7 r : e ’ H
e | ins Nar ianstink tiv » 2 Arnvesicht des Levens - Hier in der
. \ . . : ‘ ; i
- ro" os P— z — > ae . Pm .
rlachsscheuer » lS nicht allein fix und Pertie in der
You | ? ’ re ii et a | pm = ; “| Ps
metaod SOI bowesung alier Fersonen sein er Paha Pom
. . . "ey df ca — , - : ;
ae .. KSit, Jevertes aufzufassen, entgesenkan, madte seine “=rfine
CE et i“ edith | eee remy: mt oy
~
a be 2
. be of *
oO
pe |
&
a
ry
~
| SF
=
~
od
Um sseane saufs ho cohnste eesteigsert werden, Daxrum léoste er
24¥ar mit so snlelender leich-
tig ya wit: a , : a or a a4 : |
LEEKS it, #0 umfassend, so eisichsam Hit aiiem Gepick, das
-
in-cer ..Nposition alies,-Linie, *leck
OREM CIRO 09 rmamemmregnemmntie)
f
(p
a
—s
“YY
a
~
40)
o
C2,
i
ee)
| *
tae)
e~
oy
pw
He? |
4%
.
pod
©.
e
oz
—
oF
“4
q
{bd
as
7
D
ft
of
iad
aU
a
nd
@
Ix
+*
‘ed
Voraiigli ch’ eit mitoerrit fen ist. ws gt, ls, aT
te s 2
u ” - : | . ;
: Wii fis 1 2, “ota fost eer er? LC Ye -rir? ait 5 8 fF CLE SS ee A ee
q bo Ne etme Pf etter? pty LO See Re ye Te Pi IF naar 5 rae
7 nt 5 & fg ms a tee : 4 co Ole, betes? at a f = #2773, doth bai : ae ae Cs epg. ae nat
7 - m . * r > 4 -# ee Sa ‘& . - /
; 2 j a oF vip é we eee iti ~IN4 $ “4 <7 2 ¢ ~ ie tii © $ : Fj ~ 4 ag a
7 > a ; = - whe Bes —_ . fice " Pa ee ke a 7
Das Bild fend tm Pori ser 3 alon von ‘de eT all gusi«
tee | E eer ne Anerkennung. Groges J tufse enen errestic es in datauf=. 3
.chener Inte rationalen jiuge
~sie
~- fol; enden Jahr auf der Min
4
Tene | .-sbellung, WO Liebermann die amstrittendste nalerper-
‘sénlichkeit war. Danals meldeten sich Seine wenten age
nhinger zu .orte, sie begriidten in ihn den Verkiinde:
und Ervilier “iner’ neuen hucet. Die Pe eee 3% 3
ew } _~ Sich weiter am "he@lichea" Inhalt, sie vermiste dis +
~~ 2 5 Mee , - = ; & > = = e
: fiche Gitte der Watered. Dies Yorbsiseken «xoxe+ ° }
ry = ae i ° ob. m . ° < . -
4. 3. “naen 42 iy AE % 1 .C3 <> . Lie Ss aa sail : Ps 7 © | at ie. * i i +
ct ie ti sist o> ie tT + : > % > — aw f i
- eS Be a ra v Se ii a i * Oe T° Pw i ee te Es. wi A — i & 2 ai Zz °
Liuthers gegentiversestellt, der sei: eric i 24
a i vin Scscnucergestveitlt, der seine Berichte iiber die
4usste lung mit dem Titel "} "
. ; gm em ite wax Liebermann" verssch,
- Fir und wider
fe “s - mA ° —_ -
= ‘ 2 a ’ sal ‘ a“ ? 3 . : ‘ s ” es ’
= . fs i > ews , 7 - ; .
i, » 3 4 : plebermanns 7ST] Qheyan} a yt. ak i. |
. oe ee oe . ~- t4yr hiciesel Disp SAQGC0NS5 Crewe r . cx cs . ;
, 4 ese r' 18st die wirkliche NMarstele
- 7 * s
3 ‘ ws ITY cial . al ° ‘
=i | I . Fg’ St Pi. iD fen, d? oO *h ein Oaine risi von S Awe rer A rbobeit he y
fe: VA FO TT] . ; +
| | | voreerufenen Yiechtiung, Frebaermweiber in verschligsenen
. ‘ " , ne Be eed ee
“Peper et
ra - . .
ochurzen und Yolenantorfs} a ae
Owe pant ffeln, Mit Cesichte rm, ciie kanm dap
3.6 tw A" Tac
3) We ene > r ——, : -
me je a mane s “kg ? Ns At ae “su fYramlioh =n ae ers VAstl = “|
i * oe eee 2 = on er See oe 50) pee, met: ae a eee ee ee = Ja - er, wleren
a pest NE ei Lat P - ,
ee eas “ i r;
a
cr fre
Se eS Tae eaten OO ae
-s
mers ~>
SE ch eee ry 2 ei tations
toon
. a — = MrT
“a AMR RO a tate ~ il aire! SATE FE TT Le LORS os a cmc RE at a a ei Be ee ae ee ae Le a a Liatt
in der Kauner, deren Cebilk wie neeesedruciend niederlastet,
ata
* » a G Le <u Ye. 5 “T . ‘Tt — : ‘ ~ * : * r \Y) =e N
GF +8Teor wechanischen Tagewerke ob. kein Elick wirda von der
. * « 4.7 , : 7 . ai > i 3 7423 7 = o = cee el “ o -Weae
. = Arbeit anufgehoben. kein Mutterchen erzknit ein buntes Mur
ooerre
:
a
: 5
3 i eo = , | 5! ’ . , * , : F
nenscnein Strahit tuber (Teg ichter, Wouwche Cer Cot tessabe a=
rauot sind, inn zn verstenen,." weenie tee eres oe
a ome — ws
‘
L
e
.,
é {
"4%
y
rs
-
AS
‘ee
peg ; | ~ 2 » - ad - : |
a% ff eet VS. fe? M21ecl ge _ ae wire + SE YS Ms
ao: SS ae ee a a = along. a
J ee Mr'checeliva fit Uther; re==—mterndt— SUNS tReet tne as
a ‘
ASABE SIOIVE A" for seinen "Plachs sspinnerinnen”. ius man
P . P - . a a
f ; i - ' ‘ 2% ~~ . . ° é ‘
re oon yo. oe Unwillkuflich an die erojen: alten Me is ster enken, so selbst-
§ ” T, , . ° \ , 4 7 re 3 . . : ™ | = . or |
fees ae. ea SS WES tad lan “ast hier alles... Auch ant den, kle ine ren ‘Ot.
- 7 . . ‘ J -_ as : on e
heli rs ee ken, dem "Altmannerhaus"’, dem "Bierirten". und Aer "Yolishe
-
/ ©
| _ disehen Strafenszene”, tritt ‘ans eine se honcebende Tatars.
eee al Te ail he “f
a ae aa ee beobacht ing entgesen, Sa3 wir ear nic bts coh verlancen, “an
pet - hohen “uns tgerius Zu emp Panden Ye
“ey a aj ae"
—-—~~ _~— a nee oe - ~—_ ee ‘
‘Saran : ~ = loa ; e
Liebermann erhielt in Miinchen itis Hiein ne Medail fe
die ihn das Jahr darauf auch in Berlin guerkannt wurde;
~ die "Flachsscheuer" kan ale Geschenk in die Nationelss-
lerie. Um diese Zeit vollzieht sich in seinem Schaffer
~
wandel. Hatte er bis dahin ‘die reine
‘
' @in bedeutssemer
mad ~ a ae 2
Objektivitit und Intimitat der Waturdars tellang
So wendet er sich jetzt unter dem Binflud’ "Israels ziem-
"7 , \ lich unvermittelt einer Stimmungsmalerei ZU, die aus
‘ ‘. Z : Fi
eigenen vervandten Anlagen rwucns und nicht als Ne«ch-
ahmung betrachtet. werden kann. Das Naturgefihi das nun
in seinen verken Ausdruck sucht, sprach vor allem die
Vertreter und Anh anger des denals in der deutschen? ii-
teratur sich dure hsetzenden iaturalismus an, Sle erkj#r-
ten Liebermann als einen der ihrizen. Die Anschauuns die
Tet Grades fend ihren Sprecher in Aes icirioats , der
mit seiner beriihmt gewordenen "Studie tiber den Nature-
dismus und. Max Liebermann" in der"Kunst fiir Alle", 1897,
der neuen iislerei die Bresche schlug. Diesen Aufsata,
den der Hersusgeber Friedrich Pecht noch mit Vorbeh-lt
veréffentlichte, sind die folgenden Stellen entnomnen:
~ S$1e eine armliche Stube mit einem offenen Fenster, so solls
in Bezus aut die seometrische Neiming fiir dem Yasserlang-— |
tee
4 .
Der Naturalist
Und das ist der Auseangspunkt der neuen Kunst, welche
dié kunst ist, die nur die Impression durch cie Natur kennt
~Piese xzunst senkt sich in einer veise in die Dinge, aie lube
das optische sehen hinausgreift. Den Gehalt der Dinre, ihre
higenschaft, ihren Ceruch will sie erreichen. Halt sie Pel-
der, 80 sollen sie nicht malerisch wirxen, sondcem es soll
dich der warme Duft des reifenden Getreides entziicken, malt
:
du,‘wie die alte Frau, die in der Stube an der Fensterbank
Sitzt und einen Strumpf stopft, die Luft einatmen, die durcl
das Fenster von au%sen kommt, und die der Maler mite, |
“|
ist der thrgeiz der neuen -unst: elementar will Sie La
Und das ist ihre Leidenachart, mit solcher Vehemenz die. |
Dinge zu erfassen, daB ihre Abbilder auruckwirken anf den
Beschauer. Nas nennt dle neue RG : Autrichtipseit., |
{setevenin. nachdem er fiir einige Zeit seinen Aufent- |
halt in Minchen genormen (es inspirierte ihn natiirlich zu
einem "Biergarten"), ist dann nach Berlin zuriickgekehrt,
um Sich zu verheiraten, lebt sehr Fliicklich, freut sich
seines Tochterchens, geht jeden Sommer in ein kleines hol=_
léndisches Torf, studiert dort, was er xann, vollendet da-
nach im Winter seine Yerk@, was er wenirer kann, leidet
kraft dessen an der sinatlerkrankheit permanenten Unbe-
friediptseins, arbeitet aber trotzdem unc schafft weiter:
man kann vor seinera kiinstlerischen Charakter nur Hochach-
turg hegen. tnd wenn im Anfang dieser Studie von Nihili-
PARA ee
i
sten und Anarchisten ZOlas die hede sewesen ist, zwar nur
schaften, so ist das nicht ganz und Ear unsymbolisch, denn
auch Liebermann - der artistische Liebermann - hat etwas
intransigentes, ist der vorspringendste der deutschen Na=~
turalisten, unbezwungen, mrebindiet, ie Flatt ceworden
und Gingélangen, wie die anderen es denn doch alle, alle,
ljeéise, stetig, allmihlig z1 werden scheinen, Fr wird nicht
zahm. Unddie Malart, die er zu seinen Miensten hat, ist
uns freuen, ihn als einen der unsern zu besitzen, den Seine
’
A
o » .
auch so herbe, ungeschlacht und furios, daS8 die Fahnenflacht,
. aber
ihm, selbst wenn er wollte, kaun gelinrsen wurde, Vir durfen
Aufrichtiexeit und Liebe zur strikten.Vahrheit, ja sein Man-
pel an Geschicklichkeit ist eine erfreuliche Niiance in der
so schillemden elt der deutschen Maler, Liebermann zeigt
ein Frofil her, und er wird, glanbe ich, noch einnmal in die
Historie kommen, wenn jene, die nach rechts einschwenxten,
lingst vergessen sein werden und ihrem Verwischen und Akko- |
modisieren, die schmiegsamen Leute, die Yagerolles,...
Aber auf der anderen Seite teilt Liebermann anch nicht,
was man die Charlatanerie des Daguerreotyps nennen kénnte;
e
die Dinge in der Unbeweglichkeit des Modells vor ein schwar-
zes ader weides Blatt zusetzen und nun zu sagen: seht, Aus
seinen Bildern spricht mehr, spricht eine lebhafte Hoffnung.
Die Rkuhe der Natur wimscht er wiederzugeben, doch nicht eine
Starre, darin sie, bequem zu beobachtén, fiir das Farterre
von ABU-Schiitzen des Naturalismus dalieet. Seine Bilder sole
jen Odem haben. Das Innere der Natur und was in ihr latent
liest, will erherauskehren, die Natur soll sich atmend, he=
weet geben, auf dem, was er malt, das Yehen des Vindes sich
wieder anf seinen Bilder einstellen. Dies ist die Hoffnung
seiner mutisen Bilder, die jurendlich, er*reulich keimend
aus ihnen héraustént: nicht, daB sie, und gar stets und
7
€
fanz , auch in krfullung ginze. Aber ein so lebendiper
Hauch von Naturvrefiihl duro
& il durchweht alles, was er hervorbringt,
é sO ke r 7, E ,
in so xernisrer Zug zeirt sich carin, €in so namhaft schiner
#ille beherrscht es, da8 wir ihn gut Freund werden miissen:
ihm und den Gestalten, die er schafft.
S38,
‘ww? ifs % ,
eo. (AG Cie Natur denn doch eine Originalere Kraft besitzt
als die tiichtigste hewulte Arbeit des “enschen, also ist
T - . ; |
eberimngs Prisohern 30 ie +
wlebvermann “risoherm einschlagender, chokierender als 'thde,
» Sich voraussetzungslos der Natur, und woe
hin si2 ihn fiuhre, ist es athm recht, Thr antwortet er allt
— “SN\7 fe - Ce wn
das S@ine éus, in thr zu verachwinden ist sein
; otreben, und
i
i
P|
|
;
:
'
i
:
\
'
f
ry
POW A. REO te
ler als eben Anreser: er hat mehr Prische wie Talent. -
Pe .
“is : ’
* A
sll : . = eo : Ps
aw
um ja einfach 21 sein - um durshaus der Versuching fern 2n
bleiben, dali er an den Vorgrang, den er wahlte, sudjektiv
beteilist werde, macht er ausschlie3lich Mens~hen, die un=
ter ihm stenen, in niedrigen Hantierungen, als Sticke der
Natur. |
e. Liebe rmann ze1Rt aut seinen Arbeiten eine frische frohe
- enorme YaSlichkeit. Uhde hat sie nicht in dem Grade, Lic-
bemann ist bis zum Stupiden haSlich. Er gibt die Hé3lich-
' keit, kann man sagen, mit kézex hehrer Hrnathaftigkeit, sa-
cerdotal, ohne die Miene zu verziehen, ohne es doch ein we-
niz komiscsh 21 finden ; mit einem Gefuhl von achtungsvoller
Liebe. Hr ist hart und hélzern im Strich, hat blecherne
Tone, setzt sie onne Leichtigkeit und Verve hin, kunstlos,
Er scheint kunstm&8ig VYollendetes als ein Nihilist zu ver-
achten. Ex Bt mit allem ein vharakter aus unserer Zeit:
sehr merkwirdi¢ wie er sich aéuSert, recht eine problemati-
sche Natur. Interessanter durch das, wis ihn pawen’. als
durch Gas, was er eigentlich kann. Er darf darum nicht allen
nach seinem Geleisteten beurteilt werden, es dDileibt ein Uher-
schu8 fur das lesen und Teuten zwischen den Zeilen. Er ist
’
~
anregend, von modernstem Geprifse. Nicht in dem Grade kimst-
ee ee a ee
— — —
Im Grande bleibt er ein auf das Seistreiche angelester Kopf,
der anf die groRe “infachheit hin at beite t, weil
er sie als das bessere Teil ercannte. “iOchte durch die
Tllustration dieses Aufsatzes hele-t werden, wie er mit djer
Binfuhnring fertie geworden ist und bis zu welcH hohem Grade
der Froze6B gelang.
—
fiir die deutsshe vunst seschichtliche hedeutuns ist, das
er von der Kleinlichkeit and dem PRilisterium des deutschen
Genres den Blick z1 den Sachlichkeiten der Natur erhob,
Er streifte den Rerolinis'ms ah und suchte, mit Spiirsinn
fiir neve ‘Yere berabt, nach der “Yarkung des Rihisgen.
Vielleicht brachte Lektiire ihn zuerst in dieses Stre-
103
ben: wie denn hiinfirdie Gro8sstadter durchs Lesen erst der
ZU. .
Natur inne werden pfleyen. kr hat xeine spontane Naturliebe,
Liebermann. Toh Pinde wenir Naturlich-landliches an thn,
tS
wenire Neutsches .. . ich finde “remce Beeinflusimeen, jii-
dische, Slavische, franzOsische Ziiree. Als dude mochte er
Anrepungen des Auslandes zugiinglicher sein. Yiellei ht
klang inm aus den Novelien “aurgenjews der neue Ton entger
/
gen, inm wis Maler, verwerthbar fiimkend. it den ersten
Ubersetzungen nach Turgenjew kam damals zuerst wie eine
WaturoP“enbaraung nach Neutschland die Idee von einer Natur:
die ohne die Gletscher der Schweiz und Pinien und Pappeln
aus Italien erlesen ahi tiea gex! Eine Natur wie sie an aller
ZU
den Stellen ist, wo es angeblich nichts sehen gibt. Rhine
Natur, die man nie benerkte, weil man sie lsmer san. Aut
inrer gleichniBigen Fliiche, in der keuschen Unberihrtheit
eines Reizes voll, den die “onristen-Natur auch nicht en
\
\
fernt atmete. Banal wirden die schénen Gegenden, aner eir
Stuck Land ward schon.
ee ee
et EE he ee re
my
ee
ok eR
.
\? ° ge ' E a _ Pa. . e :
Das neue wollen Liebermarms zgeist’sich ir ¢o on a7
wt = re ep. ss ? a a 2 = a ae A ee = Le — ‘4
ten, die LEE7 in holiend entsatanden, unter ibmen die :
; . . . zs : —_
(bre ZO Em £ ;~
Ta, ~, t+. Aan THivaentt a4 es Bas LAS he eee eT?” Sa
£9rres ln Gen. wmnen", aie: "“seiterbann”,. Or Ailen: srery
K aty “the v1e] mo : : S208 e: i: \ cr eo vy 71 :q i-is xj "7 Zen VAP Q S§ .4--, f13 alr s
>» o°% i, 3 oe ie PVG whey VAS Che §, +te'> <7 + * Ve . all Ne aws de FS 43 ord | . ates * “bs ‘ Ne 1 Zab ie ur —
ch: itigt-nrattie. Infoligse einer Erkrankung:konznte ez: es
rst Anferns 1&&9 voilenden, es ~urdée des susdrucisrollste
‘E>
4eugnis seiser Stimmungsmalerei. Daf es das Zeitempfinie.
~ . *, 7
ensvrach, lGste es sozxleich eine sauvergewShnliche wirkures
AUS e
"Die .etzflickerinnen"
—_= ®
Y2x5- 11e eer ann :
ge anZ ae
| reren Seine Cewohnhe it eine unPane "ret,
comets | = | |
and mit awrben hb caie die aurens-hein, ais fl mit dar
3 "a ‘I nr | )
eee rKel je in Hochreliet. i ii’ UT Fevutz _ sind on 17 3 shea inc nA
wp dations elie Ttgpouis en ~-42 2, Gs ete a ret? ze rr
tees eens) LAY, a neilg wasn _
— bub — ~_.
ce ee ae as en ae
eee
peas
aad
.
aed ry sind es ’ Niederlaniis she oder noratranzisisshe pras or pene |
we foe ; o
. Meidchen, die anP itrangriesen Fische metze Plicken and trike
i‘ “nen ~. wollen wir als ean, unverveidliches Joel hinnehnen }
a ae Dab wir aber hide and Skaxtard in dieser raselis ha®t sehe
Af 3) y aR recht Cod
Arka ly et “MUS SEN, ist. uns herzlich iTeid” ———. pope be
dT. Les Ah Z Eat “pote ag I et
7 tw ‘ ere ea Berd aie 7) ’ he
, cncshirentisrommiriec ot
P . * .
, e
2
at
Vv Sot tee) Naturalist bea, tees sort und Tat, ADS. cnt and
tion befreit hat,
? ; ; %
a - . Bs 4
4 P 4. wy 4 a i s*
a s :;
| Aes .
4
Sich- decken, der einzice,
der "bk sich ans at alten
; -
ohne in eine neue hineinzure
Yirkune (der "iets PLA skerienen”)_ ist “von. rand ose “rnst,
cd "i
einhs itiich, dist sick wie ein Haugh» von der smernedlichen,
ist
’ : a 4
hiaigthos nit on, wee ~ tee as - fen — a A a
md trube, aber Kratligs. 9) eine ee oe
lien Yasse a. Die Farbe
rwiis te ‘bebe 2us 4 ein bide,
S
t — ee =. 4 Mins Fa
se
alten Meistern haber niemand die Schtntreit de
. |
“hol? indischen els ter so voll nusgeschopft, sagt Hanck
fshigkeit der Malerei bis @ahin nicht gekannt. Es ist
-malerische Breite seiner vor- Leiblechen Art,
mit jener erregten und errezenden £E
"Netzflickerinnen" und einer jauchzend
cnierte israelschs Grau orotestiert."
Sich
te : ,
guriick und lebte seiner Arbeit. 1€8@9 treat er zum
fal an die Cffentlichkeit, als dis osen ge
or =a
i
—
ger Revolution eine
~
*
<—
weltaussteliung ver:
-
di
cD
n
yew, Ly —— : |: #-
a .
AIS eB > +?
wA, 2 C10 “aT
Voliilc
~2>
| yma
os “| Wad V
cies onis
r
Q
Gis
———
Se
ers ¢ e
monarchi~
an re Ccn=-
a eae -
.
18EQ9 malte Liebermann "Das Stévenstift” in Leyden".
bowed tot - liber das Bild: "Und auch er selbst nat eine solche sinn-
i ) 6.1818) liche Fille der Farbe, eine ledendige sucht sunik Joxice tuned
Iehr-
%
ce
aaa atic TE Le Te TTT TT TIE Le TEE eT a NTT we vs EO ET ree? i a i tas pay crap see a ee oe i
| | Wi nete -damit, daB-wie 1878 Deutschland sich an der Kunst- |
| aussteliing beteiligen werde. liancke bericntet:
_=* Pariser veltausstellung L889 |
q tine a in
c >. J TE ee rarer Mle iia necepnrteennes ceases cc. |
; Ton terbl bilebermann War. wie on Ga a aaa Sie eae ee Se
E rE? | yon 2 ee Se jener Zeit all jahrlich, lim fore!
“re frithling 2 vor: ie
; iFixXt & JZ oO 5 ? =.
| . ee) Q Tlibe rerensnd en Aurfent na i = in Par is . Yan wend te
Sich arn i} wy 6, }
;. | an ihn, vanite ihn in dieinternationale Jury
Pa
t
und vere
|
: . fe 4 é' ! srrach fiir .; 17 — é
meses + Qil@ ausstellend d oF 7 ' |
ia | “a “nc en tents chen runstler das groste |
i
t
ee do oe nntgerenkonnen« Liebercann bildete nun nit Kuhl ma Bde s
; | ° u roepping
; die in Pari S lebter, ein Komitee, verschioxte aA i -
e 4 7 7 ‘ ie we, Dn
nnd fragte, der wichtigs sren Zusaren sicher, be1 dem prensi-
: ; schen Ruiltne sminis steriunm an, wie es Sich zn einer Kiger s
: | deutscher runs t Steiie, Man antwortete augweichend Ls &
, | : : . a ee i Sais
Stutzcte sabe; ia > 5 3
: < (0er nichtoftiz Gil as Interne h- cen 89 excrig, das
cha | . durch Oa"m np Il fas - 2 :
a ingen schnell das 2 einer wiirdigen Tus tallierungs
vA vie ginstigem Auge man Tie
‘ : _ be 27m anns — —s ~ : ‘ ™ , ?
- ; al Na? LS n ny Ph * ’ $ yy I< - « >a :
a | debciae sah, ergibt Sicn daraus, das er sich
E lelsei einen ils 3
7i -Olne fl Erovoen mmyofangse in on}
7 = | sine @ Inde adeutgsene ¢ cab
: aa \ Soren botse 1IaFt su Pae~
| ris inter den Ninreladenen bePand
Ris Cahin gin : |
Cc é NP as Le S rut, da H Ta rhnt
. ; rachte ein chav in ie de
: schés Blatt, La Pranne | ae
- o eAeb,y Da HTANCE, einen Peindselip ren Artikel Peren
hy .
| | die cent ‘Sche bet ial ae
othe | bLetetlicun und: der Faigsr” 337
1: ei WEA yo ete g » ‘ind der Pigsro, libe rzeugt, dag
oe Pa ian in Berlin aren Lj ua ;
2 - —< ate me tr as ce Nilicher WJ Tiak fe 2 ot ~ - o
fe ; ZOsign 4nsstel) |
S413 Ne JIS it 3 Po | Paates i LAS C9 Tk ohe } itricl nur Kewl ¥ cys vr 2 Ca 2
se 336 CAAA
3g 7 | HE ZA. incen nachgereb=n habe, Q@rlanbdte 37
sche runstabteiluns eesichert’
Beas
: war, eine nwalgohe “Bemerkung
An a4 ie Adresse der dentschen herleriny
ot ©
é iS vA < 1. a cy ¢ + ' |
Das war das 54 cee) 2 einen Aufruhr in de er dentsa en
Li
erenheit au deutlisher “arlerung inrer Ansich ten
| : ‘Fy ie Sg E is Ly Tore |
Judentum and bunst gab,
ee et
ee ee
a
~
Ferson im Yordererund stand
| Cet av ss
2 :
: | |
; 7 2 ® iy
| ~ ! :
| ;
: I
4 a. a |
3 F ; a —ws 2 > : ] Ld re :
7 ated ss. — Ae 4 Nw
AED] ¥ s i > cy : 4 ae 2 : ic? es . . v3 : ~~ 5 ‘ ;
Ye-& .l. ® &-’ adhe Ko - ob oY 23 Se ~ - . tod ate Y Ls See Os G73 3
oh <2 . s > 4
a ,
t . re we ak ade = S =
. — anata? ee Se ee ee » cdtutiniliegin _ ee ee RA iN Et OAT a ity el di =
ll otitis: a 7 * |
~— en et nee ee ee a ne ae ea ee ee = 3
, ~
ee Oe ee ee ee ee Oe ee ee ee ads Site. sal
. ast
- = a.
2 :
- _ ab
sad or 7 a eee Be ee ee x a Oe ee ~ =. Se ns iii: EE ee en
on rie or — erty Me ee 4, , 3% “— ; . 2 ‘ = % ages.” Me t ee ste pi a jin F eae ge Whe ae” os
on deutse' en. ‘hausstetiunge nicht eine ‘Ver Peturs cer cesemtan
s
. ~ - 2 s . ~ + _ . : . ‘
= fin ge a es e “ Pia ~ } L - -
UTULSONMEN waAdiSrel = fiastik Sa CSoARUM —- 2U- eCrolic“ern
2
Via a> ¥ 237 ~~ + ie ea a a AK YN o~ } = iis te <y _-* ‘ - ~ © -~ 4. 5 a 3
v Sule Oe heae LAT 39 tos ee 0 3 ge OE a RAs: Ge NnierTxT AS COOv.ernie qd 2} LSene
r .
3Leroej Qf a? <> Se ites y fs ys tAY ; aha “onelt =} r} > a ir a a bE Bi ‘ae we
- oS ee re i eek Wicd ¢ 8 M2 ee fll wa Fo So oe > > ie bay ih Von i care
- a. * Oc, . F. - - * ‘ ™ = be “= _
dicen enis.:stnetisehe gserichteten deutschen WALerod »
- Gie 1555 in der Avene sOCutaigne suftrat, die kane einen
lie&.:Die nicht Bilder malte, sondern Gedichte, 4k Li~
(, S8ene srvindungen, in denen sich die oschiexssle des Men-
_ Sehnengeschlechts abrollten,-wie -anderingen der Rassea,
' die iythen und Apokalypsen cer Religionen. Vo die Fisy-
ren viel mehr die Holle hieroglyphischer Zeichen Soliel-
ten, sls da8 sie Individuen vorsteliten. Jere ean "
sat : sis a * b.. °- 4 _ -_ b }
Kaulovach gingen. was ist sus inr ceworden? denn mea ;
firdast Lent ghra +) Zehr hej Kish} v4 7 ‘ Ti, A
ae FitALD & NILent bia, IOUT A ery Je 1 SUNS g dil ( €13. Pi: ese a Jae
3 a oe = ; : ee 7 ae
una den anderan ausstelienden Kiinstlern."
Po = «
Ty Re B db 3 q Pr Pex: j AY Ofiay lUMS, - 2 3 op : ;
U5 2, Cl el Leurteilunes ML BOTS inNen dewa~pveahen ;
'
s* > | ; pa ~ > S28 = > ‘ = = sts :
- waterei der franzécische Hinflu3, der 4n doch. + tstah
2 * $ “4 wT ee te
are? aN “4 4 1,9 £:. <> ee ake ~a s- <3 2
vorneanden, mit Stolz festsestslit war
Fen ~~ 3 e +} e + ’ * - e ‘ . J . 2 i ~ es “ = a
stindlish. Doch « as Hen nient so weit, LE OTicin: Leis
v3 ~ - . : 4
at i ew A a oS % hd s ; 24 ay, = % na = a : des 4 oe a +
FULSuULe SU Leuenen Ut, MAN erate VOe7r 81Ae@ Geutssice
oh ye _ “> 7 i eta a ote 2 te 4-4 me ;
ok Ti, iPreiaiagy ae 4 ARae ~ “Ss _ *6L0 Geri . Lie tag =
—" : “ P : ’ °c? ¢ it : 7 -
tieoermann, Unde und roppine bekumen die Shnren iedailiile, :
1@ibl eine Kedaille erster Klasse. ‘Anfia rien ux
* Saha - ~ oe owe oh oe 84 ¢ =3 od « ass ~~" s . il ed rUer Wurven Lie li 4 ree 88) |
rire nnd Hooker von Ger in diesen Junre Reerundeten
ads Ce ts Mational2 es Reanx Arts” zy
SO.Lakthwgeshte> Liebermann anch-par—miciet peine LWP ea} a}
.’-2¥V @
€ine méglichst Fute deutsche Bilderanss tollunge fice
ee ee <2" Ete es oil ;
Career wtdes hat errriarnzend selost. Es scheint
= ‘ + all ere n Re ea re Pm ane” of ws
da8-er sigh trete aller Angriffe =. + ‘-rteidics: fehl
~ . ~®e = Oh Re eee eee 1 Oi Nt inal g ve
H
?
OO Hate ie RRR EER «bee
see ae
4
2
}
\
PEEL QYK PI PY, EY REN HO: Ge FRM oy potale eer iNg MOET) A Bae
4
eee Ese in nattirlich auch nicht - in seiner “Gffenthichen’ Betuta sung :
-_ FI. SOOT,
Se aa ae aki Wr a BME ES, ea ate - wre Re rae Or: aa tras
en a ST ape gi a a pant 5 dll eyes RE ENE A a ine cB ee =
4
i ae sehr wohl gefiel, denn er ging sriter einer solchen nienails ;
ans dem “ese,
Yer Prasident der Pranzésischen Repnolik ernannte Lie-
bermann zum Ritter der Ehrenlesion, aber die prenfische Re-
Aus-
sierung versarte ihn die Erlaubris aur innahme dieser
Se Se To a - -_ ~ =
? = » * ‘- L * j - oe : .
~ anal + | > Sr a “~ ay cy rx 275 tT SyFC>s &
wp i a ~ 4. > S- PL as ‘ iundii to Ls en —— t \ Lisi =) Xu A es ae k ao 5 & a > eS x2 =
o 72 71 ts i ie cert “2D + 2 as 4 ~. . — mma ¥ > : Ss a < P ~— ws ~—.
wen aoc ibd ta “<2 zy 9 t2 ag PE) BOS OE age 8 8 oe wn *iisaliw Kit 233 u Pris ee eo “¥ e f Ly
~
I. = Asar Mees are wrt. sya eA a oe ms $ O35 379 rae} eht " rt
~ Pad . ‘ -" o Fm, ey : anak - * £ ~
in oer wer ee a OS aie xs ‘is ©2fr eg {, ecenuen APelLS 2 & rem BGs a} oC
x
a of o-e a « “3 . oe 3 Z~ 24 A Jn - a =? £3 2 7 a -_
an der kolinisenen Zeitune einen Aufsatgz verdffentlicht
_ — Py
“xr “ya I+ 4-4. ee" 4 ~N te = vy rt ee os 9s ae ge os
wOrin F. er ale’ 42 Ug WLC 1n veuts cChisand . A UnsSt Goau Cn ve-i
* +
: on _ - 4 - th) ~ - a + ~ ? a* ~ a - ol | mt » 3 Ww ep
" - Wurd?, mit Nechdruack bekHmpfte, und in der ersien isihe
a Ye Yr q+ a : | hn ay cs 7 => i ram FQ Fi h 4 ° ay wry ole]; ‘ry cal oe ie Be >? ma
Ger ey 9 aie 415 -@2LNDE ads 2=penss o LEC ig mF Fi aks Wed Uns Snanund tiie si
QS-7n .enan Lien rao habe annte
jen SCfrie ETL» MLECETTMAYNN NSnntvee
Uberhouct waren es die dirklich konservativen ile-
—
: . | Leas
: ae - an 11)
: ‘a a. ot a - aot = sy eS te ‘ , ce H -- Ty
mente unfter den Kunstverstindigen, also die #824
_ t ** . are anes =a = a * a eae ‘ae ee a 4 _ <3
eirdiger alter Kunst, diesim Gerensstg za deren unbde-
pal, 7 ~ be a: 1 = 4- - «Ae . zi i ok < ?
rutenen Ver trate rn Lieber: ann Senbtgsten, ehen gerode,
~ « _ . 2 ss — ra F * —_ , Ti a iin ° i oe ~~ a : ro -_
well sie-in pre weanre iebsaeh tee wiLederranden. "
im Winter 1€89/50° saieeitoneait ine avelte Hauptwerk der
®
Liebermannschen Stimmungsmalerei "Die Fraa nit den vie-
. ‘i . : ” :
gen". Das Bild, das zu seinen besten Arbeiten 2% Hilt,
sprach infclge scines mens schlichen GShel tes -unimittki ber
, an und wurde der Erfole, der ihn in Deubdeht and endlich
- durehsetzte. Aut der Miinehener Jahre esausstellung LEF9L
— erhielt Liebermann die Gro8e Goldene vednilile, die
"Frau mit don Ziegen" wurde vom Staat fiir die Finskothek
ervorboen. Hancke vernerkt, das niebermann mit seinen
|| Stimmangsbi ldern in Deutschland das umpfinden Ges Augen
. blicks aussprach ame darauf eine #virkang sevann, die
seinen friiheren daxtcen versast geblieben war. "Ihnen
verdankte er das Eklatante seines munms, der SOASt rus
higer, dem Leibls inniich, sich entvicxelt hxtte..) kr
: - - <a s 3 = e eS ee ee ae . nies bam ee ee eee fis denies
ene i Oe Oe eS at et. oe nt — OT eS li
RE ete» Pye Fo Se we ae ee
- iy. :
| ae SIMPL: Sete ECE THE Te a a . . ss ; ad
5 al was d Oe RT cia oe Se PRET <7 epee BE IE eee rae peng ners TES > ag erm OR EE wre En ee Sr — ~>- : - hi
, os : : sting se ae a Pf eee al en rete poe sia “ ate oot ent idl ake anes -
beweste seine Zeitzenos sen, W A cree ee poe ee
| g ssen, wie eson er ein mm entiser
: I? eres |
' uy , Aunstler vermag." jie wenlg Liebermann aber damrls im
“oe Tape
enzen j 2 | i
B°0 “reise ¢slt, davon erzsanlt Julius Bliass:
‘ae _—_ Us vathartesh
: De ee ne ee ——~ __ PPE ET NTT TT —_ _
“ . oe é sie — wee i a Saar
( bein sie*bzies-ean Seourtstagz des Alten (1889) ereignete
; Sicn etwas ~pabnartes, Max wollte dam Vater eine Preuade bee
3 | | : |
4 , , .
z: j Ts} é ; we es} Q.. —~ 2) . ao
| tf ; reitien und iahm etwas recnt S--hones malen, und er malte dag |
* =x‘ PP oe vi , ; os r }
'.¥ a ‘ |
z ieee Se Cnonste, heal er VUbte: seine elgenée Tochter, jenes raizende
E a ae
; Bey ' |
OMe "Find an -der Trnhe ae”, das, We hrend es portraitiert wird und
eCligentlich stillhalten soll, Spislt, nit ihren Puppen spielt
und ihnen ein Siippehen ¢ einriihrt. Als Fortraitmalen hatten ihn
; wi 6 +0 a" . . é . : :
die yeiniven ven fe gexannt; jetzt sollten sie ihn in einem
el
—_ . Werxe seiner Liebe kennenlernen, Aber dieses Portrait hatte
17 RPM ORCE PRR i208, eengnenneney on te ong 26 50. ¥
!
}
}
J@ nur alltsslichstes Leben und sar Keine mrandezza..,
% ”
wie i :
Fur die sleiche Nelesarheit nun kar -Maxens Bruder Georg *
= nP 5 a > “ 7 *) . = — 9 .
2 | ant dieselbe Tdee; er lies Seinen -sohn von Fassini nalen,
F TT, S se a } ry
Und cleser Fassini trug am Jdubeltare den. Sies davon, Tassini
Batte das letzte ¥ort in_der xunst gesprochen, — Max Lichere
Manns scrmebend-leichtes und feines Yerkchen wurde xaum de-
; ° = . ;
& ° |
. -achtet, Der Alte sacte am Abend 22Y S chwilesertnchter: "F
tut mir eigentlich leid, das vaxens “es chenk $0 wonis pe=
ach*et wurde, = er hatte sich doch solche Muhe zereben."
— : vara om — ; eee : : , P Ps = ‘ :
* lin. Senicer 1E90 nelte biebernencs 18 collard vers
Sehledone Studien, “Ingteric ars /und Dorfstr= en, die
i. ¢ . 7
; ++ Wreayrest an wa ; + 7 , 2
finen otilwendel eankindisen, an greiieren Arbeitsen ent-
7s ae Steond. in weldon die "auhnirtin” und das "“Tisohsebatn
{7 : ae J
(Hamburger Kunsthalle), das. in wenizen Tagen vor der
watur genalt durch die saturltchkeit der Auffassuag
und die Frische der talerei besticht. Gang im Ge aa=
,
' blider sug ocheveninsen und Katwijk, die Liebermann
‘e
fliissiger “aleréi schuf. hancke. kennzeichnet diese -cn-
a
me pred —
Tei
Arnon) le Ply aay ailsetieaha
5 < Balt wae
Delle. tig: dibs PX, «ning bie
ve Dye ase
a ee
wel thu Ages
Le “Merbn
we
j
a z, - ba Bd ca i iN Ad le Bln ee
i A: 7 = 3 ; SI TA Rey epee
a ‘ ) rm ! ’ ? chet oe 7
4 pga ep Og Mh eg ie :; | ere apie mney
a a an a x2. OD © od oO | a R Se ake ein eal ciate A aa kal
pet od. 'S OM. Fj SG - at wo eg | Oo ¢ e Mania nichaic iia Sedan
on > S . 4 a gt cu 2 o} is ho 6 nt = ” a 2 a aa as’ a ait ie adie n. |
; ha } oo 7. QO | -— ml ; a a ab . bar n 42 s rv? 4 traf i ae o ——
. f sa be . ma ey) ~ ed CC zr be, a 8 ng es _ Q) {
4 { Noe 4 » i a oC rad) v i pO cf s a) gi J <P) QD = ie q > a) ii i = eet t~] ~ 4
fe Oo x “ Se: Sot OL “Ee ht es Ae U8 = a ee * 4
fr bis oi ji ae cs rs » vee | % meg | rf 4) . cow = S ¢ em Q , “2 me ae to) S ‘
5 t iTS “er , oa > rar as) aed i te, bd o py ra r % $3 m o} ‘ @) Gg) ry : £} fi)
e tod e- Set O ped Soy get trod of , oe ° veil oe a ; ~ ‘ ‘ ry ‘a
rc , ri @® be, rf ' 4 Q) 48) > ent wa : es ‘ . | NN:
Pp . ” GS + Re ._ a es ot we Oe @ ct ur UY ~ By eet « oy tg os |
4: Po ow Ss Pg eo Psd vo.@ a ty or? picts Poa eS ee ee sha “
i i S- oS ia 4S 8 @o 2, 8 = Be Nar ge * ME in 2 fe: ne | oe ee
be “ hg $4 ct mI 0 pd hd rot my A 2) 4 nm ya) of fot ‘ C4 q) she , 4) 4 ‘Ss rey oo @ na :
: | - ~ i ™ . © re Ps sg = ' ne a= an me B pe - ort SG ;
4 oO. 8) A eye Gd dos # a, a , a Sem Ee: @ Pee Ae - ee
4 t a | i* Cat | rs % Y wd (3 , i ‘ {fp a Q ‘ +2 & © »
ois a - Fee Mie Bee 8 Be ie Se 8S 8B wy Pe
3 ! * Ss rm 4 f. 4 ea $4 ’ 4. o ty aw v4 ay ohne ~ Cy 4 4 bh pad ‘ = ww Ma sonal
F ; + c 4 H © “ a i a os O° gS ‘1 : “ a Cb i som me gal = t j hi fe Bs @ ;
: . a ‘ ” ain: ' , o ~~ fad 8 —_— : ; oy . ° y 3 Toa] rn
; ey ; ‘ fw a m2 yo) > Oo. OD f2 6 oi) n ‘i rR wt. : a a ee
a tr ry 5 C3 =? a «) ry ‘ md _ : C4 oY fy | a . §2}\ e oP) oS cod m4 Ry F a on
4 , | a ee rt a a a: a 1 & + ae fs Os G'S G.& a
A ? 17 ay \ “ r e rs Ae. . «0 fl “4 oe} v rot pe) % ro?
FE : of pe v w Me o QD na ae a) ae M4 > v v2 a r ort _ io me ct ip
4 pS ms es i i a Oar wv ur re re a ae ho oe 4 So
4. pe + ¢4 i en de ee ee Pe P : 4. et 4 , c im cy pe v4
E eee ie Nr a a A Q 0 @ Do « > (= tos ee ee ae = a eee a @
ag re be N . —_ a ge, od i “4 ee | —_ rl a 48) a 0) gs. ‘ ad a
Fs - eo) ay bai 43 "i e) o> 7 rt {9 a Gey , < ga ry. Ss ” at “6 he wf
o 2 < cs a eR o ~. iF a) £ “4 ) cs. ee ay yo orl Wt ;
os ~ “yj ct 4 m4 . » ¢ an] Ae 4) a 0) ‘ Oo) y my po | a
h i ute c fa: ohn ref 9 ~ 6 4 & : a ra) oO Q 45 n pt *) . . p
"3 ['°. be Es uw © a “A os ap ot “ oP) a) ry @ (2 sed rl “) - Ct a 4 ~
4 a”. Pond a) ‘. rt €: Cy $ ° fy > . o) pind rye < Sony A
é | ye + all 2 weed es vi { : an rey rey om A “is 43) 4) as a)
bs oa ae a ed iat A ¢ rd Ps t 4 (y" o 4 6 S. SS one! re3 {} q@ ‘ : 4 q) os
k E . : mf i ~ > if) ¢ ‘:, Q 4 4 Cy tt el (9 ae oO < 6] a 4 es sf O 1 ore} “| Dy of a
C oa a ws dy 4. ar ot e _ 0) re Q @ a o rm}. & s oO id . o oy
3 reat | ? @ ei 0 . orf 7 4 2 42 wa as Mis ot a eo ¢t) bite — a ap a no W
3 : a. ft. : 4 a ee? ee ~ a « oe ort ea a ® Do, @ TO &
a | a comely Ad f rt a4 a , Po . hs ae a. > a rf Toe “a 0 ae)
‘ S ay 9° aed QO o a : oo @ c oe a a: 3 oy Se eS ft
So O @. ky. eg eo Bac ee = ieee are oa ook. oe mo ge
F re ae ee se So Db otk ~ i ae se a Oe ai: Boe
: - , , en mY W O 48 i 7 (> cn x ro ™ _— Re , * ron] hed SS "t ie “4 . t © m4 Foten'| a ho x
a opel a oa. * peo! ae ne?) tn ne oa inet *c} a a9) @i ¢ ; O) fe A) “ a ap ed ie rf viee! rs) ©
i " ti) i ay) ed ce eT oo | Lata - -! ped Q) ty) aes Cj % ' cL) or h ryt
b 4 iN rf i ‘ re y an “+ ia ie mo 43) PA ee | > ia C ? : ~
bs ™ ie, oe 26 al cw! a mM ®o ' oC A od cd a 0, ¥3 a ' eH io pont , u vil a ) °
: a 2 a ne CD a “+ n° beri BE oy Ho 8 38 BD: @ a bp a) YU a2!
r ge ae ee. ee OQ &) «rf eee ee pe Oy, Me, 8 es ~My & ow
f — | ec a. ns , Yn 8 - d c oe oa, eS — wf
E 7: , Sh O OS 12 Bg Oe gg Be eo bye ae, 3 @ Ey & 43
a er RS ROG sae te! Mega. ek SE iit: Gee Lee ’ rn es 1. 8 PA
t me 4 a Po c Ro ee al ep) a fp KT) ci ‘ an ~
ce 3 7 a »4 , cs iS mM - q> . a oat er M fy y O. Cc , F i dove
ag a rf rs a) mt Sy ty - @ se P © igell ; Cc) cat 49) a) ap) Q) <2 tr’ ms S emf iS)
gg Be Be B® ot BA Be oe gy lee 9 oOo f & om a -
4 : on Or we wah ae : ~ — ¥ .
E se > , | ha a) ct fy = Sd = Pe: Bale GO 013 sa 41> , oO re
4 | QS or i le fog? Oe oO 8 Oo mg Qa ©
. “ ic 4 ? mo xe
Be . ® N et at q rs rs 4H OO 09 Y id * eH
5 ‘<: Mm
\ . AS et oO oh = a
be i \ ; ; . “ j-4
: j , ad ) / :
i *¢ : ; |
E ial , 4
“ t , \ , 4] ¥, : é ‘
‘ it, joi
PO ae : \ P<t
bal ;
j i
‘ / }
|
F tae
EEE LIE OI TT, orn
ae ; ehrenvollen Auftrag, fiir die Kunsthalie das Portrei
~— ee ee ot
NG EE RE a es
YE ae ere er ene STARA OL LE Ee ee FS ee ere ABET EN TT SPY tee ONE OG er emote nee
. -* = .
POPE 5 OPTS PS FREON Ty I rr PORE OE a eS i ad at a ile ea
. “ —_— , . J ee 7 , * » “
-
”
~ =- _
7 ~
per Kunsthaadel hielt sich veiterhin degre die
ersten groZen | Bilder gelangten in ai a Stents sale rien
zu Kerlin und siihchen. ilachdem die Kunsthalle 1889
"wetzflickerianen" erworben hatte,
PEGS » Beziehung Li
jene Lebensfreandschatt, nit Alfred Lichtwarek ange knupr®,
dis sich. auch in liensehlichen ung setriibt bewihren oehte..
r | Li chtwarck machte es sich zur Aatgabey Liebermann in
allee". ‘Im. darauf folgenden Jehr ve rmittelte er inn den
des Birgernei sters Peters sen Zu mn nien. Liebermenn liste
guts trots
die schvere wifgabeyberraschend der repra-
sesibativer Haltung in-der altert:
+Potz der
-
. 6 ~~ - -
sich der Lervestelite ungesyvungen naatur
™ -
2ohy
a
bestechenden Malérei fehlt dem Bildnis nicht
Taya fs ay
Gans is Uren
_¢
»
‘ " , “geistigte, das ihm die tiefere Virkung sichert.
trait wurde ein grofer Erfoic, da aber dem alton Herrn’
- . < .
nd . +. ° * @ = } lea Z ;
ein Konterfel ni3fiel, dauerte es zehn Jahre ehe es
. . - > . ,
. « pe ta « ; 7 , Be 8 bs = 4 - My a ~~ ae a)
seinen Enrenplatz in der Kunsthaile fand. Die foigenden
; : : '. stammen
os Be _— es m
stelien aus Briefen Lichtware KS An Liebermann s6zreé °&
von | |
~ i
; 7Oek.293 und 2563.04: a
“te,
5 inn 3 +- - Pat
Bursermeister Petersen
.
im. pha . ey gt ae 2 MAPA SESLCECL z } i
e327 rR ey Tia Ine Tole hanan ker 4: 65 “—_
a.) — «= — Du Li¢< NS ta 3 i - ~— ~* ~~ . a ke 7 we eo ~~ & ~ - y <3 ] , = i 7
- yA
ma OF » Pi % = Eiaee in aie : ——"— : ™
eine schablonenssS2iz "angernehme" Arbeit, war vorsvazuse-
ey) carende we 4 SF er : 1tstan fini? Qj yate4
+49 5 wo = as ye Ve aoa a < uhen + a > ae * vis é - 2 is ok ee a , x WS ade ae
+ Ti“ OF ex YA ans : yr, & mi’ Le ey" mt at h e sn Asp P+ :. ‘
a ~ 4 . % hoe a3 > ~~ <a Ver oe ee AX, < &. | kaa ly t } I 2 5 va e % a vu . bt ¢!
isnn um so weniger arraschen an is Gem Konzevt brin-
~ ~~ Pe ~ + = , ot ates . m — oe% ce 2 » m % a
a Oil's als 3 G28 Ricnse Su Gein biLiaeS 25 Treneen We oOSnumMms.t
‘ = 4
Reali > i a St a ea ‘i alas Sead dae Ncnees ee ee Fae ER a ae iS hae eet acne ti a a a - a Oa a Oe es Nene ee a Jd
sten ital ia: damals entstand das Pastell "Die Kirchen=
Ce ee ee ee ho eo
. ‘ “
Cee meh Nm RR ON CT me RR NE NER ATEN IDE CS IE A CR ATEN IN ey ARTO Ae - enened
wy
Np
c, r
= onat ‘<< =. —_
a ee :
~’
~
-
v
*
*
a
~
‘ -
ee ee ee fee ee ee Se
gc a a a ta <a i ai te al) ee ee ae ae) ee . ~ So RE ne ee Ge ER Se ee ee,
. e : A = yw . a : a“ - $ abe *4 ¥ - ’ ,
oo _ |
alb, vei
waren. Tch t “nich deshr
Alies das mernsehlicr riocht irre meehen
iasseiu, uabe keinerl ei
- -
den alten Herrn,, der mir imme: wohlge wolltg hatte, noch
gegen seine For mir aufkomnen lasseneee
Das in unserer Kommission, die fast gonz aus alten
a
Herren bestent, ein ¥erk der jungen Kunst nicht mir be-
seisterung aufgenommen werden vwirde, diirfte weder Sie
vO und guwelcher Zeit wire es je
wir neue Kunstbestrebunzgen haben?
a. |
- ES war schon viel errei icht, da3
s
een das Verk acceptierte trotz ihrer Abneisung gezen
-HOUC ees . . .
man es ihm nicht antun virde...
er
ist denn die Sache
einer grojen Aufgabe Inre Kreft als sildnismalér bewie-
Sen. Das Portrait ist a Tar mn Bestimmungen
Hormat radi
in ~~
ert. us
poe le Sask iia es - ied * y
Mlinchen.) bekannt geworden. Ss stcht
teren jusste LUNE Li vege WENLESvens neuen meinem szr=
- = cs
(4g) oy 5 * 1. 4. Ra 4 ri ¢ | ~~ pee z ¢ me ae ~
Messen ni Cnhtve £5 Wirt 42iS pbeslitege ae? “UL GviAansLe VLECK
* “a yest —- % > i> ~ Pf re# | a = 24 -_ es ~ 4 a we “Tabs ~~ % f + - = -
VUE! st Cen IK LAGCS thir a2 Ut} te = fio Yi " ria 7 Lip’
~ . 5 aa
“7 “> 2 at —~ ~ 7 = - , alae a ie a 8 : ~*~
Fhe nt he vv 4. s VY ‘ whe ~is * ~ J ®@ ie? hess Gow o J} = ° 9 is = le!
ri ~~ ant $ als MAM mo +e ae ae A i ~— 3 * : a .
we = =) Se) > wily VL¥Y OD BALUdis Lyi Gl c welierie
komt, weil der sito Uerr die tt Te,
KOM a} we t (ot a Oe Fe tte Ws Sb 2U6 GUPCH cise Y CT ee ie ™
? - » ee *
=O TErUNN ren AQ + Xe hie oe Ge o-oo ~ + ; L904 wo
Coiez & AT | or “Ake LuPr BLE Aat es 2 we 8) LYRUNS Qt tls
* al aa
‘ ~~ ¥
F ~¥ oS ~~ ; - is a % r} ~ 4 aim = o> 33 7 4 £.. = . * .
~ z t ae Be ae ae | i = | a - a = e
LJ. & SLAG jo me i de che AS hak. Sy Uh 212 ‘ ee 4 AITS VU ~Or er a> yy ou7cs ems 3655
.
4 : 4 _ C
+ C + ? ks te Eo
©FrOPrseralt au 6 es MIE Cite «se
Neo rotayec . —* Bud i - rn : a 2 pane tai a. < «aca ee. = * A ?
Mu LOVCISSCH@SLICHnisS | SeociliG& Jit. SCL1Nne 88 Starse
lhektrion gun the , } 2-23} 1 ~ 7 ’
a > 5 .? ws bs ar sellee - -
2A VLU 2u.-U JE6lse -L= Y dink wis MRUatel, ALT 5 eS Zu seren,
ry
i 34 ~% Oa ae! pe on beg | > ss Ce 4 se . Foe oie = {,° — | ?
M4 SULLCO WAP Ger 7 Moon viii US ® WF F Bestel dsc rx ef
des
; i
die KRucsthallenkommissiar
OU NONE Dare ame ib
Pee seal
Mets
ae
Oe ee en ee
ee ie ee ee
- Ses bd woe’ yr
4° A Fae eR ee TE OS oe ED Cp eee oP ee Le en EE ae eT %
Re ee eee a ep Pe PE he ee sk:iicaciaatin .
Sil, Oj ie 6%) Win Zu SaAECN » W116. meine
‘ Fe * a. | s } >
te dann, er begriffe die Opposition nicht. Men wirde
- ras a <
o 3 ~~ ss i rw! It ee mt ry ray TA Tras t3 qd —— neasSpe
Sleonm Aineinsehen. — Das ist ja gerade, wn S peste
ist, ein Kunstwerk abgesondert von anderen sehen, els
~
Bevorzugtere.s. Se ee oe Bt atid
. * _~
= . aT OPS Fe : Se a Ga i a i is te cca ee
el ele tee a ———— ae ~
ttt te nn th we ann ertn ea é £ p< => : wi ni el. i tt
oe — Ee CT ae tae EE ae eat) she ak. 2 ee -
,
f
‘ —_ - co 2 v= Be Berliner Ausstelluagen LE9L und -isge, die i Lie-
- ; bermann mit gro3en Bildern beschickte, brachten ihn
| nicht die Groe liedaille, die er lingst verdient ha tte.
ee a Kampf gegen die neue Richtung versclxfte sich. von
- | error Jahr Zu Jahr. "Liebermann Unabhiingigkeit ward ihm nan
| wt a von ‘unschitzba aren sutton? denn von dem Ertrage seiher
Bilder konnte er da amals-nicht viel mehr als seine Far-
_ , ae “<3 en. bezahlen, Es war nun einmal sein Schicksaljdas, was
~
ihn zuerst gleichsan in den Scho gefallen War, Rum |
~
und Gelderfolg, nachtrigli: ch in’ sehweren Kampfe verdie~
nen zu miissen" (Hancke). Damals:
ed
Seine vielta-:ren Zune ist zéeéicnneazs< nen Bfforts, an den
Seinen die reifende Fortrait<unst zu srpreten, wollte Lie-
% “i ~
2va4 “bermann 1891 in einem groBen F Doppe -Ibildnis seiner Eltem
’
:
>
Thi
eet en
Zusainnen Passen, das er ihnen zur poldenen Hochzeit gus hen=
ke .
i
acshte, Er wollte im “erks# seine ranze Findes2teve,
; {
Fanilien= und Rassenem pPindung | Piltriert und kondéns ert |
ape f geben und doch ganz in der “a? ashe it und in der Sache blei- | :
/ , ben. Yater isakierunn als Tortraitmodell - das war ceine
| | | Aleinigsxeit, Ich war Zeure seiner “empe ranantsausoriuche,
venn Vax Liebermann hatte mich einige Male in die khonigin-
| Augus ta-Styz afe 1¢ hinuboerreholt, wo sein menr als simples
, --
c- ee aS rt mnie Pam ve BS og, x ew BS Set ~ ee “< amare a net Haat mas — —— ~~ + ete ~ 2 “ve AINE sony te he > it Rg te a a wig ce We |. E.
* > . ne - wn Call “ «
' ‘ ® sak . tnd a. = tet 3 Date oe
ope ae ot bs Ae pete oe . wer 4
a, a aan IE EET ER ROR: ~~ Ee
exeeaenasl SR > eee meer EE ET TS TS TT ET eT Ere bs Petal Por =
7 2 .§ : - -
My
he OO ERTS A ON LP eRRRO EE PRR Meee eee oreo POET TPO CET FY Om mtn Rem MRE i teruETEON OE “Rog A
; ‘ . ‘ j ‘ ‘
Pe is Bee
,
ty Qh, SPOR HE OR wR, ¢
Co kh. alee . y
—< «> -— Tew, ’ >
i Al On ned ee baer. cond FD: haere REY PRT ee oe. Tere we
. Atelier lag, damnit ich den Wann ein wenie beschs ittteen und
bei guter jaune erhaiten mdse
a
> > (2a sonusaren ZU Hilfe sen
holt. Tn Wax suB der Hespekt “21 tief, und.er sprach,; sanz,
recon soine Cewohnheit, bei der Arbeit sehr wenig. Der Alte
Sprang alle Augenblicke yon seinen sessel auf, stelite sich
vors Bild, rang die Finde und fraxte doch; "Sacen Sie Nok-
tor, Din ich denn wirklich go alt, bin ien denn wirxlis S99
=f
<7
haislich®" Und, dabei San er den kKleinlanten Maler an mit eine
Blick des Unzliicks, der saren wollte: dieser schonungslose
Sonn! Und dosh lag in diesen clic. auch wieder etwas wie
. Bewimde rung. Ich snuchte ihm klaraurachen, daB er auP den
‘Bilde durchaus nicht haBlich, “sondem syhin, Sehr schon sei,
Weller charakteristis h sel, charakteristisch in dex grofen
Lebens kraft seines Alters, dal in der strengen Aufrichtipe:
Keit seines Sohn-Malers “die Suhénhett liege; ich erinnerte |
“N
an Goethe, der in den "Yahlvervand? schaften" die Fortriit-
.
maler beda uerte usw. Aber es Alte Sarte irmer wieder one
jetzt aloo "Bin ish so alt, bin ich Eres hab Lich?" ich
- 2d02NSC “32uls wie vordem das. 2S Ldats 16r snkelin
fend das Portrsit der Eltern Gnade in der Familie. Imner
: wieder driingte der Veter den oonn, er mb: &e doch wenis-
" — gba ee Pade ee 9 ) |
Roth Stens. die Einde anderne Nur KIPSeE 4eit tinerlebte Gie
r > : | | |
Kutter den Tag der goldenen .hochzei¥., Hencke berichtet:
a
Tod der Eltern a
* 2 a : si
oe A ben. Im Nat des foleenden dahres erkranxte sie hoffn Ines1y
7 b ea “¥? r7}-. ’ L . os 7 : M4 Lag ~y ha AA . z ; < se < | ‘ : i
t1edernann erhielt C16 sachricht davon in Taris und Kehrtes
Rak sofort nach Hause ZUrUucK. Im Sommer woersiedelte man mit der
e 7 6 | rrry ” " <a 5 ial a a ‘ 7 " |
Kranken nach arnsee, wo er und seine “amilie sich ihrer LPiee.
. ®
pe wiecmeten., Tm September starb Sie," 2
ven entscheidenden Triumph ihres oohnes nat weder sie
noch Lhr ann, der ¢ einundeinhalo duhre svniter starb, mehr ey-
_ debt, und auch gu seiner ¥nnst hatten sle @in rechtas Jere
—_ wll adie siabelidiss j le 3 = Me wate oe re ‘
;
6 ape
4)
. _ ° = 2
: ag ar + Re ar emp ee ae iS aaa oF
oe Py ere: . z ’
es 5 Sate eae ROP eer pre . =
o Schien und rasch vergriffen war. Muther
a
Fn OL RE. EM Le SL IT PN PTT TT ID
- neriiaati aan
Fk et ee
ii Ee Ve A eee =e in A ‘ale Pat aa eae ree warden
hiltnis nicht finden’ kG mnen, Seine sehtns ten “~ oT
2 : | eeemert wae
. | ie ‘i a , : oo £ ry 2 } Y YN} cpt 2433 pez SPE: POPP yo ee
fur ihn zur cuelle der bittersten Meniitisunren.’ —_
yl . , pe ae.
-_ 7 ah hoo
#e@hr Beachtnrge als seiner sunst s chen: te er, wenn er
auch nie iiber sie Sprach, seinen an%seren urfoleen. ‘an fand>
in seinen Papieren einen has chiag mit sesanmelten Zeitungs— |
kritiken nit der Autschritt: "Glanzende Rezen sionen", Am
Abend vor des Vaters Tode emp ing Liebermann die Rachricht,
daix er in “len die GroBe Goldene Hedaille bekoumen habe | 2 br
te1ite s sie ‘dem later mit, der ane r sagte nic nts dazi. Nach
€iner fide ole Zeit beg Fann er: "Hast Da Jetzt iberall die Gol-
ane Medaille?”_ "In Be srlin noch nicht, "= Yieder langes
Schweiren, dann: "Hat The sie schon in Berlin?™ |
Liebervann war ein Suter ‘Sohn und olieb es trotz alier
Gerensitze, Da Piir bamnitve es kein anderes 2eugnis ald die
Bilder, die er von seinen Eltern gemacht hat. Es existiert
unter ande rea eine kleine Zeichnang, die seinen Vater dar-
stellt, wie er nach dem Tode/ der fattin, vo Schmerz @Srn-
dich vernichtet, an? ginem Sofa ausrestreckt lect, tnd eine
andere, aus der hrinrerung peama: cht, wo er sterbend, vex
Jecken eingehiillt, in einem Lehnstuhl sitet. Diese Biutter =
Sind mit dem Herzen ‘geveichnet,
Standpunkt Segenuver Lieoernann giei [pSam von hei
morzgene Loch 1893 schrieb Ludwig Kraommerer in seinen
pee SE NAA ce RS RG OO ll A Tt RN tt te Rms.
vielbeachtete on Aufsatz (Zeits: chrift fiir bildende Kunst):
» |
-"sslohnt sich wohl festzustelien, was kann Liebermann,
ehe es einstmals hei8t, was konunte der Verkannte."” Die
“_*
durchsreifende Wandlung im Urteil der Cf entlichkeit
aber veranlaSte Richard wuthers dreibindige "Gesol
| j
der talerei im neunzehnten Jahrhundert", die 1894
2
~
widmet Lieper-
Mans Schaffen zehn Seiten mit ebensoviel Adoildunsen
und fe3t sein Urteil in die Sktze ZUSamren s.
ae 5 we, 2 rar + “a es 7. * +4 Sell erase = oe a ER. dt ee ee” ee, 4 ow, Ce eee! Oe De ee 3 ey Pa ee et a ee eS a ee oe a eee ee ee ee ee ee eee. ee ee ee eee OL, So Ge Pr ae, ae. "
Ree a Fe Ri ee TT PRS TE ee a Gn ee EE ee ey A ae Tee PR ee ey ee eae MeN SR Se aT ee ee ES ee Ry ae Ee Se POR A eae RS Re ee ) ESE oe age | Re eee ee
3 ey , 3 NG ; 7 ~ sete . ” * A , —
~~
.
-
—
, ees : - :
-
J : . ~ .
aa + ns, > ; - ; ca * : : d »
’ ‘ SS et ‘ - ‘ - ST EH BT HE SEE BE EIT Na = * 5
bs Mi i a 2. e RE MS sates ret of > PE ere - ; - Pind
wi x , . . - om = é «
~ _ ee ee : “
Tae a aie — © Aileen Sates. aes ohh ot eee oe. PT ae Fae sea Nl pc Te err ¥ ? a a a a ae ee ~~ = Te
— = - orem
s
.
a ee “~ . es -
a — . j= _— ao mi ’ - " ~ oy eu"? rs 29° 8 ™ oc
S er treat, erctine es Linn <ia ‘aan franstsi-
ae , me ae W i St @ ae = be ar Ns a? wfe Sard * —_<- = ‘ www ww & J <n ke ‘ RAFF SS nce
—
» ?
*. : ° be 4 B4 . ai -ir
e ist er es nicht mehr, und seine iverke
. . ~ P ~ ssi thin M4 : . " ~ “2 1+ TO.
n, daS ea nicht er sich, sondern di er uns ver-=
3 3
— i 2 Gs on el £2 Ae ;
fndert hate Einen ocnritt tiber i:ienzgel hinsus tat er,
indem er in den schacht der Einfschheit stie#, in der
~ Be i Natur autzug ‘ehen trac shtete, da wo Menzel noch geistrei.s
f ‘
- ber den Dingen schwebte. Zinen Schritt tiber Leibl hin-~
s aus, indem er nicht mehr fiir das hichste 4iel der Kast
; -hielt, cie platite Deutliehk eit breit in seinen Bildcern
o - ; .
hee | --niederzgulezen, sondein danach trachtete, tas Wese ntliche
das puls ie reade Leben, adie dufitize Essenz der Dinge 2u
erfassen. ‘Da 3 Kunst fihlen, Wissen, Finden, Nichtgzusem—
a .
Roce aise sien an Rechnen und Quilen ist, wurde durch ihn zum
ex rsten Hal wieder den deuts chen dialern Verklindetee.
Liebermann blieb stets der Gleiche. Seine Bilde=
Sind wie friiner der alten so heute der neusten Richtung |
*
gegeniber das mutige Glaub ensbdekenntnis eines Mannes:
eee a Se
hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir,
(> | : Amen", Er ist eine festumrissene Personlichkeit, Goethe
| . wurde sagen eine iiatur. An solchen schroffen teistem
: f- Ae 7 : ne «wth £ }. ~ ve =~
hat die Kunstzgeschichte ihre Yreude. Charaktere liebt
. -
= . sie keine ON} ILO MIAamar ner D rum a °|i der Name tLiiebhersz
a a2 $ K al 3 i? Lui wD be 4360S me e RE Papi Ly BEC 4 i” > Ea os Ne SS Ra CLALAC, Lee em ti is eS te |
“aA 4 2. * }. be —— - ~~ ” 4 7, om ry ee a a ~~ 5
mann fortileben, wenn mancher andere seiner: bertihmten
“7 + - a x } 4. as a 4 - ~~) -” 5 vy $% Pa Pa > ‘ Le ~ _ 3 a 4. en | “* us
mit seinen *“Netzeflickerinnen die Ehre der dents hen
a 3 " , ~ LY —_ = — « Be = 4
Kuist. Ich gla Abe, werim in 100 Jahren der Luftbalicn
Oder die elektrische Bisenbahn die Leite .nus 21]
s2 : ” > ~~ ~ 5 ~ > . ? ;
¥ z 7 nai e > a oo a } i c a — acm aad 23% s Tie 7 * baits ¢ re > Beal
SFE 4 eo > 3 ~TaLe se el 3in me Pa) ~ A etiad & thea wih © ree El g 4552 am bs Air4 2 =} ,
ery re x 3
w r rr ~ ~ _ . 4 2
oa eo "6 % , ‘\ ee = > . 1 be BI $
i z Li ; ro Oty : Site. ooh a - 2
om WA 2A ind * ry oe a om & Ma ue ib LF ae BS I Ns ale So =e 5 Sk he 3 ta ee LL - * wes a all 7
oil ‘
oe
; 5 ; 8
% es : as 4 i) an - _< os o a te & 2n 26% 2 tmz
ee Oe ee ee ae a bute > ode ee eee Se de hart ile Delete OS 5. Tein =
A
j An diesem Funkt seiner kiinstley
GC _ Stimnte Lievermacns Wollen mit den
mittel+ eufschisienden Erfol-«s,. D
' (
bay s. rs age tas > mntis ee . tear NORE EES ES ae Oe Te ee ek ihe FF raed 8 Te ae ea” a ty eae! Re tack > a eo ae eR <1 an e ete. a ae ‘
— = ow a 7 an — . Ss eg ee, A ig atin y ch ese RS REDS oe ee Se ee ai | < cES.'> = eee 2
Ce OR aE Te ra eer CNT OT ON ED ONE TT Ry ep EE TE Oe Te ee ee ee ee ee ET ee “ : ~ :
c* ~ | ee, af <
7 -—“ wy =
isenen dela & 4
¥etlnhgen des Zeit~
be.
me
~~
=
9
“OQ
Ha
re)
by
geistes tiberein, das ist die tiefere Ursache des 7
gla ven Schonmeierei tiberdriissig, das 4rne Leute-Motiv
rv litersturfihig ge worden j das ibrige tat der St imi
¥
~ ‘
_—_
Wieder saufgebrochnen und setzte Sich verbis
o ;
wert seiner letzten Aiedtees te wire nin fiir ihn ein
: - leichtes gewe osen, diesen Boden geniigsam Zu bestellen
and mihelos Lorbeeren Zu Rake Fatih F op war aber schon
3 sen mit den
impressionismus auseihander, besann sich auf die reine
Caan i _ 2 j ai gs » > \ :
_ilalerei und "versuchte sich in gener Art, die eine grog
‘
-
Se Beherrschune des eutevenepate voraussetzte und
Te
welche die franzosen sich die feinfiihligste und vor-
ichtigste Technik geschaffen haben". Das erl#
Hancke. el ingehend, und bei dieser Gelesenheit erguhit
ce ; , Wesen und Ei genart in diesen lebendigen Bericht iib
In iudiebermanns At
arth seen
, g A, _
} , x4 ~e al anal
A id- oe . aoa
elier
er von se siner ersten Begegnung mit Liebermann, dessen
rs | a | ' Berlin Losrges iedelt und machte, wie in Kiinchen, 40 io
oP : | kam, nicht Ghee wena tie th, dem heriihaten Xiinstler einen. Besucn}
utert
~
el =
. bermannie Ich war “in Soumer “1863, als gunz junger Mensch nach
£:
Y - QAainars \taldae » } ad s vows |
in seinen Atelier. Yenn auch #ir: 4na vUNsS AUNnGHNer die han
P|
lesanheit Ger einheinie-
aL ~~ é ay 2 rine “} <2 Pe = tes v732 = em. ——s «
Sonne Ls, yr &inneinischen Oven, wie Unde, nCiler, Pigie |
nein usw., feststand, wenn anch Lien |
Weg fEStStTand, Me ORS DT ALLEN, Was aus Rerlin Kan, ii
_*- deo. 3 '
"=
Uns 6€twas Nuchternes Umiciine+ jer
* . “Ts tr , 5 > ’ e . a 2 i a ‘ - 7 py
Yende “Lreuny aw? ans AUS, SLE .verkOrnerte
~~ Ne
_— iF ed en . * > = Or 2. m P “—
Ga3 £oueme, wonach- die 4Lhoeratur Giegser
ian! 10a Pt rete
Pas Z1intee |
¢
i
ect IER EE OD AT LET Ne Seaton, Bae PN ML ee Sth Ni Bh , of
win i Rem anre f Pan Ges sh ack sart
Pe he Oe
; OH or a eal
) a: in die 3rutali bat :4 @ah
che
besoncers
| ; Meisterschaft seiner Yerke ware wir noch blind, Tir steiite
. uns Liebermann vor als .¢inen wilde raufginser, dém nicts.
q : . .
: eavaltsan canug sein konnte, einen erbitterten Faind, wie. ce
ee)
ake dein ie isc} ran aLehntumne
‘
re
e5™
in, und einen solchen ¢nwi
an mepneraee Cot Late Ba ARE el ee rR ROE
ee pe TEI Si Re eR a
Zu, Par die wirkilish
g90 alcon der
ate toh nun kennen 2711 Lerynen,
eee
waa pele Neate iat tactic TIE YE IS Ore
whe.
te naturlirn das Unee wohmi Lone
|
Sto
nnik, das waslistieohe der
nN
i 4
yon der “ods unabhinrise |
3
;
alten nunst una 4
¥
ou a tiebemanns Atelier befand sich in @inem Sartenhause de
3 fasadrineAurastasttraile,... nicht weit von der Fotadacer Brucke
‘Ish stiez die kahle Treppe 7A ersten Stookwe rk nina? und
; KlopPte an der mit Hee Tines Tasboden farce elbsestrichenen
E , : am ,
: € ' Mit, Hach wiederholten eLoot: 2n nerte ich scshne ride Schritte
. ea | in a , Sich nunern, die Tir Sffnete sicy ein wenlg, - ein nephist
3 gts)
ee: 4
schmalen, dunk ien
cod
jeien, Leinvinden,
nN oorweinekoben, Ger,
einen Bevohne
cP Erk
A sp
1Y TON
vr
atl
resprichy,, zrneol
“Knnst und vor
Aber gu meinen
norte, ‘yeadey 7
a] t es | » ‘ -< "7 “4 . = es
unueebendien Biicerm passei, uns ich Wilts nicht, on ich secine
SB ee a a Sn . i ats Te eee ee eS Oe a bi le nai i all tne ti acca tienen ines inte antec
Haare
m im At
731 erveitean
\
celnien wnt
\
% 17 a
Prank Auge
WW am
a’ -@
etvas so ues,
—— = i.
ir Ger: sei
eh i
. - a} ras hy r Y
lumenen fe: port
wie
aufsehnsrt unc war
om
ani so*ort begann er in
ald Porciert berli-
seine witvie
nen
~*~
h sodann
Sic Lb r
Male rei ver nr 4%
<b
Ar
ee
a oe
> a ar" ee FL EOP wy oa = 7s at i ill theta aes EPI ET EOI Le Pe OE
tes PEEP A TT TORS <TR Se ee ee ay ait OS Ri ial , f
+ ie; : : ‘ ‘ +2 :
ete KOnS ervativen ansiohten nicht fiir Eade Zu halten’ hEtte An
MINOR eS
, : eee : r a. ‘ . ae fn. aes % ‘ 7
| — den hreite mn VEnden driineten sich Studien und Teméide avs al-
len Terioden des Virstlers, und in csr Sitte standen auf
"Atlee* und 2in tBiergarten", die er. im
wi)
+
pos
“%
rh
u
t—~!
<->
=
—
ww
t+
|
a)
nt diesen “Bier
.
Ker
al
Priikjahr in Rosenheim gemalt hatte. deder
parten”, der sich jetzt im Luxembourg befindst, und die mei-
stan werden gleich mir vor dieser “tinnen Falerel die @upfin-
dung eehabt haben, a5 sei dem Kunst ler pur au? die Tie ler
pabe des Sonrenlichtes und der warnen Sohnenluft angeko men,
> J 4 * ites Me Ae fe gt Oa ORE tte CONG ae | Mantas © »
edi yA aan a aa el a le a a a lal Sot liar ale is
F
. _ sone : ay we a , 23 R 3 < ~ Ao Bs a ; 7“? 7 4+
Sinn wihrrend die Gerens vende an sich, uher ais das Licht spielt,
/ é . ‘ gi ; : . “ | ‘ . | ‘ . oP . ; ; |
; thm so Pleicheiiltis sewesen seien, wre der Sonne selbst, die
i | | sie bescheint. Es kam mir paradox vor, ihm vor diesem 5ilde
ee ae | 7k Ye | | oy | ae eT .
o ‘s at “ : . : ae as = ‘
3 eine ZX Lobrede An? die Form halten zu heren. Bis an’ die
[- Penschen vor-den lancen Tise én war alles vor der Fatur Yer
: an at Fa ‘an . 1
->
\~*
Q
Q
AY
Vaal
+
a
2
=
a 4
oF
oa
.
ey
B
rleinen urd noch aazu von Sonnen]=
Vast. 4,
4
Jods
2,
2
ct
.
~
3
Y
i)
bry
rstérten Figiirchen, die, un da nineinzup: assen,
wirklich nur Andentunren sein durften, behauptete pieher zann
* ei i. f Modell nehasn und Studien vatohnen ZW WO
J
a
e
=
“yt
a
—>
ry
~~
=
WD
yet
ta
B
Form dasewesen sein’ m=int2 Yr, Sr tan oe SLE wlede xy
| yermishte: we saat : . ' 7
: : : ' Batte ich, der von Manet und Renoir soviel gehirt, wem
ae | | auch nichts pesene 1, und fur ze rlegte Sarben sonwinate, in
: Liebe rnann eins n Te-?eohter dieser siohhang on finden ge~ :
. | ; hort, so warde ich nun cinigermaen 2 2ntt binecht 5, denn nur
| mit vielen forbenaliten sprach er sich dariiber aus. tnd doch
7 . WUH6e Lon heer interessieren, denn, &ogesshen van dean ns rice,
Dilaern aus Rasenheim und einer ~ErRudie aus Flo orsng die za
: ° 4Ls { 3 =
7 , @ 20
Ben die PYuneren (dpe oe Ve ae ’ i
- ae 7+ \ ~ raC hs bag. a oe) er « Ts A
| : ly man ads sah, so Parbig he raus ican nen, 24 a.
. . Veiven, Zarsist Pastelle,
. ant, ud 12 sor it I rv ‘eke 2 t Sei RL ia 10. 3 Fe Lis fg
my ae wé Olt 2S bad SILVA CLES men, v¥ ‘ao man SJ ‘ h anks~
'
I
telig
i
*' ‘ = Soa 7 aD uae .
’ das Violett war in den & hatter LO" Se@spart € 4 |
; re! ' eS ey ses 304, } Ly Nc 4} ~Yy
‘ - P Meo} RAstS™ }
|
| + “ i“ ss ie Ge - a a *
4 rast a VAS le Lk a 35 3 » be an | = "i ~ hs fs ¥ c% “~ ’
ern ecc ase Set Neon, Gem Gel® und Orangeton |
1
hin 35 2 + - “~£ } “~ Le, bi a |
f maVeTLLLAe0en7 gS y i Dpesoy ; -
ve dtrieoen. LS. war ha besonders das Fortrait eines al- "|
> “es ;
+ <s A * > Fa m3 om 8 g <>} es cele : -
MEL @RGSN, GRasen 4¥hincechut ansgespro
~All, " - = fs : ‘ = :
en eee oe ee ae naipints Sealine. din mall nbpemens: s " 4 Siew ‘ ih. : Rafe 4 5 de ote OM ar
Sarge *>*
Cy ee Te ee SIT Ce oO a TO ee RN Ce een Rn ey ee ee PE Oe a a ee eee Ce ee en ee ee ee ee ee ee ee a ictal ae hs
i | ' : |
aera MEARS ane ae Fey ee TRE Ie LEO SP EE FI ET FNL TEE EI wee wn Pees RG ROT ER MN IR, ET =e EIT OED I FE LL OE SOL EINER, cage = Ceempenenc ean Se WIT TET: cen! .
*. 3 eat wahrend in Bart . ri.'. 4 den tbe nen “des Aesicht 8 erune. Tone
ae ° | , aa S ’ F
re cA a2 »oh 5 = « i ae ; am, A bd ; < a | aie neal = . r E -~« ~
4 3 3 dem ,Olorit stwas Usnaturlicheas Baben und sonst schine Bild
oie i+ " 4 . x 435 54 .
| entsteilten. Am besten gefiel mir die "Allee". Sie war das
"\ ‘ — Bley 2 ee 2 ee a 7 7 a. - : ° >
} erste derarticje Biic, day ich von inci sah. In meine: yugend=
¢ > ee A +2 “a 4 7: E -% : : ~v +>) ; 3434 ) i,
3 dichen alter hielt ich mit meinen »einunsen nicht zuriick, eV
E | | 3
; yb Doers i= " — ——) on 7 . - .
$9 Yraaikal wie moglich waren, und Li2zhermanmn fand sehlte3licl
27. hake | Ps he) te of - . «3 der «a f+ . . f n | = k } Le
: Wwe aiden darun, denn als er aufbrach, durtte ith ihn, um das
‘ ee ¢ than pial fas. - ; 4 : -_
iar -. « @sprecn fartzusetzen, auf dem Naw Lraus ewe g + begleiten,. Nich
‘- — ; a . , % . 2 ' . 4 wile = =. : ; ~. —
E ohne Stolz ging ich neben-ihn her. Er ‘trug fin xleines iit
*- ‘ i, Abe 8 zs ad -,3 . 4 tA ‘ + Lan eit ~ a * +. 7 ¢
3 chen aus weichem, Schwarzen Yilz, vnc “inen Schwarzen ANZUE ,
é s 7 eae i“
€ “ , 5 + - 44 7 e + - . ” ta * ‘g > . >
is % if ich ihn ube LB #3 a iT, Past nienals arc ox als, dunxel gek leL—
F ra _ oan a. c i a > . a 3 . : Pes :
é ~_ Cet messehen hahe. nin Lavalliere an seinen, i Fass ’re@i-
« ‘ t j : . 4 : 4 °
E 7 Tin @ abv: . ie 3
: . — . dassenden Tnleszekrazven fab sein er eleganten: Ersche iming einer
|
» 7 = = 8 —o ~ oy Pe p . P “ ia | ad : = - : +
f Kleinen Anflug von. Boheme, d2r an di2® FYinstler vor “ontmartre
yainy i. 7 oo i Seg ie sae Tbs week -, ninin YS - 7
- , @finrerte. ur ging schnell mit mervosen, ungleichen S::hritter
. ~ . E : > ° _ 2 : . a a > : _ - = : i :
fot Gen ROP. meistens etwas sesenkt, ur inden bevesli hen Ziigen
zag ie Se ft r = a : — is - 174 q mane = a
sah man die scehnelie n cedanken aroeiten. Seine ganze Pisur
hs Feereen ce. Ty yes: hs T- ™ —— es
hatte etwas Farnonisches. Sr war pro8,-ohnes dang 211 Ts
. ,
'
«2s a ee eg ee as Fe en - . — 5
| “urd schiank, ohne macrer zn sein, Seine 3 shultem hat‘en eine
wohlpropc vetionisrte Hreite, Hande und Piste. waren klein. auc
-
‘.
pPrand ach als Yiderspruch zu dem Gewaltsacen Seiner Werke
.und als ich mich vor s#inem stattlichen Hause neoen der Bran-
- denbur-sr Tor von iLhn ve raoschisiet, hatte, mMaote ich mir gse-)
%
Stehen, da8, wie stark anch d*r sindrack seiner Frersoniich
_kelt rewesen, ich absolut night aus ihm klug werdan saline.
. | : 3 , nun -
a fon diesem Tage an ogsuchte ich inn 6fter im saenex
~
=
. . dhe bat c@r Aro#it gusah. Zuveilen kam er auch Zr’ mir, we
;
ee | a .
; é_ : A belier, mcd 2s sah LATO» WO LGA Asien Tac dort war and |
i ‘ ) i
meine obuilen Zu Korrisieren, und inden isch ihn so mehr 143
©
$
>
3
*y} } i a ad | <= 7 imo ‘ ‘ ¥ c. ++ | - ~ hb. e aod 747. Cx / : : Wie.
mene KennenH LEINTA, 40570 SLGi Aut 3 WAS mir erst so ratsele
ff. sd Wm 4: as i Bus o~ tesa - ee ‘ “| es < : Ee x
GSesedresLlMue Mar Senr réevelvacig. Om zehn Whr erschien er
=a —— Ll aa tga AS lice acaba i SS isi Baste ah Pe ae Oe Ne Rees I SD -" ,
— - 2 - mss. ; ee nn a int coin 8 yaa 3 Set Pk te eres ae
oye
\
ST RRT PRTC TSS tng me eee erie OED: UNA Gey: Hom
‘
PP Pompey Airy) Buty sigatean ater yh caren +
SAE he rt
n”
“—*
rob
= ‘ - 2 ts — 2 _ “ an 2 a ~ a 4 i: » d > ;
wirklich sehr géliebt ratte ard surch Seinen Yer} Lust
* on ‘ cities 3 . ee en
ee ee ed ee ee a
qrenperee™ —
Ee ee SE RT
im Atelier, und ith erninnere ‘dish kau eines Tapes, wo er
nicnt junk tlich ana voll “ris ne 3ich im. der naiserin-Agen-
Staestrabe ein ee fanden nutte. Sofort btvann er zu arbeiten,
Z
un rst ceezen vier Uhr, dis jtands seiner Sauptmanizeit, a
aundren. Mattags aachte «er eine rleine aus 3@ and verzenr’:
sein Frunstuck, eine Sse mel. Wile nane ich jenand 30 rassi>
wemturscsn seines gesinden Ge hisses, und die Sem “l war vere
Schwunuen, and senon hatte er wieder die talette ermrif ?en,
a: den Kamp? cit desu widerstrebenden Bilde aufs neue zu oe-
-
~ cr
‘pinnen. Seiten kam Besach, und eoenso siten zwang ihn eins
~
Wichtice Veranlassnu-g, die Bréf?nune einer Ausste Llane Oder
derartices, die arveit: in Stich zu lassen, und wenn #s nur
. , a ° s . \ | = . .
irgend anging, veriviea er és, aie <ostharen otunden Za op”
Fur ihn schien tatsachlich nur sein angefangenes cild Zu
_ ~ _ : g .« ee ’ A. ie. Ae aes + —< ein Bae
existier=ns. bs ist mir nosh-in Gecdohtnis, wie ex von ve
Q°3yj} 4 ay ae Ta bas re . oOs .
graonis ssines Vaters, dsr 169: starb, ins Atelier sam, wo
: | } | | | |
fe ~ 7 @arey ~~ 4 - . ° ~ Aa
ich an? inn wartete. Sr war ganz in stumpfeu S-hwarg wed 39
Pit — ae oe oa : . : ‘
(412 Una ceann ron as Hinfalligxre:t des
tens Ich bin, ibe raeugs, dah er s@inen Jater
ww bw
ey + oo ~ cue , in ore’ 7 3 . . . m .
Schutteart ¢ ary, aber Wahirend @r Tt wh Verssr:itedanes yon cen
f
ae
- = ;
y = ‘ CQ ‘s r J@Ne& Ge “¥*t7 « Vs ’ ‘> ~~ 4.5 ¢ : e.34 . er
e he es fs ae i \ NT) \e | meni t. ~* 9 ‘ 3 ; ana a7 cul a Re aa: h te S Len . pe “4 -&> Lz were
~ hee {> ‘ F ww, as ct - | : ~
Sam unoewntt, an dea andes StarPalisi sthenden Bilda nm
Gakay Fra ~ lew totam WG » WO + hay 4%; 7
a? = - “v1 - Y Sane zZ ran § ‘ , SS Pt _ y Lar } tit e i = vhs ne i win 3 , Tr rl j i C de ere
Ce 1s PS > 7 CT s3 ad, + gs. <7 = fo} 4 Fe an # + > > > ta ~
einen Pinsel, ~a hte vieliei ht eine “2eine Retouche, ) bake
a Sw ypke 5.27 . 2 aad : = :
esc Q Ae Y +e i¢a% ’ mt mi iy ire 3 So Sars = bale Crs f 1% § b- p {ZViart t 7 reg | <
Ba ‘Yy ime mn, 4- 2. an 34.24 - toa nh > ~ ry 7
halig ws he | ELI ryt Lois 3° MAE ek Sf rat, Puiuer FOL bm
Filey face vapors ow my : ar 3 p )
2 ELS SoCs AN a ie Arbeit ist-nooh das GCiMZisgr, Wa
wis oh 33 geen k: waht +" Coste Be 4 3 wr wh) tae. “ey 37°
a “4 ir, <¢ ee 7 ee 4 se er, = 3 Seni: Bite fi TALL +) bas, * ;
um Naecn Haus*® #n gehen, -
~ - gm} a Pad ee ie ‘ o = a bs pa i . “> . = ‘ . ae = > ‘ -
Hie ve rmmann pr serse stun an itang an deérigeloen Bilde, j2
? An Ps | ; 4
Tye.) a“ A th me | 7? fF. >. we ee > 2 a Mee , ee 5 ‘ = 7
PALES 3 Te ’ tnd 242axr inmrer- aus den Yoile 1, Ura Ne verior
orca et. He cn A ae Ln ee ee ees ee Re tee att 2 dodo dat a
‘
Sh rah DER Re SRO dd Oe oa ii eRe ech ee on ae ed el
fc pes > Ry emt Pet
»
=
ne J
He fn. Carem HE
* oe arene ft! APN Hone em
ities Se ache bet
he hed y
‘
ay
eS ee ae. a
7 bp
——— TOTS pe soa a a pers. i ie eee tel ert — . oF ee Se ee i rt i nats. Sale as : " oss 9 i ete 3 Nes MER oP5
et ioa: “SYS Sris che Sy verianche von seinem Terke,. da8 eg sahlie
~ viits @ ol ® ce A. a 2 a: yEE ll » ; a > _ Pe ae | 2: ere ~* > ‘ 435 PF | ais %2 mS. 2
lich ausssahe, als wire asin
rs oY ., (f° Pez = > — ‘ 14, Hn ee #5 x be ‘ a f-96 cS ¢ “ys
der Staffelei standen dis Naturstudisn, dis er gerade ge-
* —_ rt 7? ; _ a4 +, 7+ }; ‘ : s ~~ 7 v7 “
braushte, nd von Zeit gn Zeit banutgteer, sie, wenn die Sach-
a a, a - = z ‘ Aa 7 ‘a
Jichkeit verloren zu gahnen drohte, zur VYiederharstelling der
; a ,
po Jasg.miah bea mak ana CanvmtnigQdsa r r521tsw ii
Porm. YaS-Micn of1. zunensencier san tnisseiner .rbelpsweise
, {
Zuarst ?r rary is yt und owas
seit viele seiner Bilder an wenissten srwartet. natte, war
qie Grinégltcn ait. rat der er si untine Gr ?,> iste mn 9 3
~* ~ Sm « « "ys ‘ Pa - ~* om bed > -_ ad > 8 3 és i i's a seDe
( , = .
: -¢ = - -—- a y ; = a — 4 aa ce = i xy ~ 6 J 1.
AMsBarst ine Hreideszé¢ichmine, im SALAZZSNDION , PemHcnt- bel
mit. dan fiotiv. Guy dase
Piuhrans in
ith nastier sche inbayen. Lug%llosig-
ice kee 17 i . ‘ a 3 . % > spat
Ci eneSonlossen, hatte er inn noch einml frohfer und sehr gas
© : « Co me Py ee eee | *7 “a - “Wie + . ates ‘ : ° ; —_— . 7 = ; . 4 , 4 . :
aussefuhrt pezeichnet, dann’ niecndem Horizon* und aAusschnitt
hal 423 aut aah ‘ a — = _ mn
A0SOLUE oestiaut, aus eirem Blatt seines Skigeenbuichss ade
'F; - ° a a | .
L Se | ie od ’ *. r = > q - iam '
éWirn aden daruber eemacht nnd ein gles ch groges Blatt mit
ts ie a ty0) -o >
Bleisti?t aquadriert ona durch jle@nag Vangtearchen dag No iv
. ws - ~~? 4 Ne 4 “ye ts
> e Sea Vista JA - = | 7” ™: = 7 ,
Qn2° fon nineingezei wnet, Diese Zetchnin= warte nun eben=
Pai wmyroh Onadrata A+.
Ast Umaron wnadrate anf die Leinwand Ubertrassn, -und Liebe
~~ 3AwyN Din a@ a é > _ a of a , = =
= aente dar.uf, daB die Za. hen um Rante wahrend der
-* ‘>
~ ) .
‘ " > wt j
ae? -ATiei lf das ube rzsigende™, meinte er,
. _Semme = ’
MS - CL/SSU1S|N Mir ars tein] teh: und Cin seweis fir saj
P = — Fd mF glee Me au a ~ Lk
» '.
rs = ¢ Fo te a 7 2 ~-,Q T nt ae i oo vi ‘ <
RLsSemtaLrent, cas ihn disse Fesseln nicht be’natan, daB das
; . 4 ‘ ond 5
Ty 2° t rn 7 # —— 7 oe. . : * Pr e =
od “GROUT AGS Ji8 Pisun® @ianer. fanz sorprlions hninrawnrfarnar
“Ste De a yt Sn Ye sayy re! oe . >
Jot. ~ @ Vel? 3 ma Henie lt, Ich sah «s nun. mi anaesrn Arps
=m “~~ . =
an una muaite bcevnerics enc. PTL ee ree - 4
ar UL Wele cenercen, wes *ur eins Seliditiit inter .dieser
a - s
‘\
~ -— : ope T¥°.€ j Pi ws | °-s 6 c = on = ‘
ee MPSA ere, Sion verhbare, welche geroke Rolle aie 7 etal
+ - _- a ee
= ta \
¥329 9% Cr é 7 Sea a :
Nhe CLG lor Ler nvr. so vinrencranen, bet ihr spielts
4@ a)
Yon Lash 7
> jahsrranna 4 ~hnine: bann* 4 _ s :
Or Isat hs Digies Zetochnune RONTIGS man hjor > *} nNeV) ayant.
1 -- . Ld & *e
Jtaban Racri?? hakatrnian Ty Ze) >
fae Oeera.. bexotmen, In SchrAnken, anf den Tis-::en
-<«-+ . > .- = ~ “ia
: ,)
T+ ich, WY en vat }
2 4°Rn NMG any aeeat snohodan -anfsestarelt Jaren S+5Re v4
i -_ C week? 4 ‘ ; Le
<3 § :
e; +7} = es 37 eh eg + -t ~ » ¢ "> 2 q ;
1 Ma re “ ar niatta ! > 1 “hia 4 :
ine “in Brand im-At-lier hatte kurz-vorber einen 747
lines = ee ABT Mn ak ~s 8 On lt Nae 6 RRA ae ee oe =* rte Oe ee Oe eee ae eee
a ‘
PORT OTT TEINS MORTEM ORRIN Oe ay,
EERE AOS RN Ae ERG EOS
OL LE AL AOL LLL ALA LLDPE LEAD DLP LOA LLY NAD OLGA A em EPA
.
thew
we
WU ee
v9 ,
~ @
DP ihag
wspigtn PP et terete Cad pure 1ee*
oie ae meng ee LR ed WetAe hy
es 4 ee OS ee ee ae NE DOG re a CE ED ee OP ae Sa De et eee aE eee hitb OR ae ee
. E Pi e ee
a ay f
Le ITER ae eres mt ie terete ae =
; 4 Says. rs ore RP ay OMe Seg E tees mm ans ial bcs) Sealed Saturnia Sealine a PO ET eee HO 8 Deng et mgr A tet im cing a POS Seer § ORR EI I PETE RO ey eo wee i
| Er? ia et oe ort dj — y 7s 3:
avon zerstSrt oder besch dist, Hoken waren wespebrannt, und
. ns o %
/
f
,
me
a
a *
t
f
‘ ™
‘
.
Schaft, unani “nord ich an ders
Be ee ee ee ee ee Ree ce ee
. o ® é ™ ra tin " - » =
“>
Wie -a+ att ™* wy Sie oe ee
aIser hatte Plesken guriilckeslassen. Lieberjvann zeishnete
rye Weoakh*+ wee snail —_— | , )
Bar niahnt so unanthorlich wie @nzel, aber 271 allen Sainan
+5} ~ = : ;
~~ oe > P 1. _ a Po IAe -. aa = }
oiidem hatte ef viele und sanz sorrPeltipre Studien: Ppeneich-
i -
4 : | |
at 7a é >? bay | ~ _— = . ; a
neh LS eiste a8 indes an sfanaten von den hollindis: han
aise Na as asa et lb So? at oe = _ ae :
ae Sen. Paces Lhe nicht. mGplich war, cTleich nach der Ankiomnet
< © 2 eT ox 2 a: a P ; . - . 4 ; ’
320h au? sine has’ rint@ {rbatt rusttrzen, da @2r sich arat
"*
OK i nrenvach aus und abends orachts er *s gefullt nac “AUS
- - wl « « Paes) ed -* , ’ ” .y p > y
Unter diesen vabelhaften. keichta. an Zeichnungen, die, ned-
+ 644m 5 te ee tA “»? ? r: _ - < ~ 1 : rf 3
Stens untixiert, nleér dew Verfalle -preiszacshe cent enety
.
3 ‘rappisrten mich otesonders die im stren-cen Fontur cet (alteran
: ea’ , aa : i ease ~ s
Age Kaj ne r Ake “ aie rae) w+ az 54 — ‘ cage . : . .
Cae C1 £\ TINLe ieali .3 B iy: YVLSSE 27 N-3 r ’ =y Jo rlangen,
>
. ay. {2 - 7 “toon ie See i a ra . :
nur. da wohi nis ein akagentker so eiarach und leis: sespru hhend
‘
Eo oe és MLohine Pe na Cen mOGh fa a ap | + « ~ aye cl ~ Ae 4 a. — rs
; lial a See eee «Ee Ua: TODS Mane Tt mais bY: 9 Oe
arn De = 2 ° 7+~* 1 b+ wae: A. ‘i _ . 2 as i as os , ' , ;
Be rapier Void Aktaelohnangen su.einer gadisrune mit base
al ri i{@ Ps & as) . 5 STA ) > 1 } » = J . rss - -
Nnokiline <j Ap Toy Patel ta 3 eo “i é. - rj "
= SAP ed ome van Ns MalC me as US fe ALS SS CUS his lits PiLe re, ra: inte
2 maivne ‘eb ° ES Yt Hypa ashin P+ 17+ e lat "
eee mabvolie Heisterschaf’t, die sich seine Yerteldimumngs der
- w, Re .
CEG it elnem Schlage verstshen lie?
pS OSN 21 Shader wie versohiads
CaVon war ss sine Art vu maien. wr malte mit wahrer Leidene
ct
Ay
Preiei hine und herrenneni,
c=) 3 \ nia - wy : 4 ~ a ee ; : ~ 2
Jéden Augenblick nucte er in de alkasten grei’en, um neue
RT rea >, vt p> as a — . : . : :
Sassen von Ol re At OW, deren er ange dsugcer viel ve “h ray le yet 2, 21S
Cen Tuben zu drucren, und oft eilte ich hinunter nach der,
Potsdaver strake zu beter rsson, @twas Vichtices, das bei ger
(Arbeit ausfesangen War, U0 kauten, ce@ine jalette war dazals
~~
,
,
t
f
~
se
+
;
.
‘
’
~
4
-
‘
wl ts we re ie
. - we a ce ‘ Pea oss _ be a a pie Doe , . ; 5
Terra di Siena, Grim Uberhanpt nacht, evensowanis ATaprlack §
\ > OF Na ¢ ‘ ~~ > 4° a ; se 7 | . ‘
Yon den Gelbs peanut ze @yY nur Rearelreibd und nngveorannite
, _ : nicht .
auch Malmitteél sah ich ihn Hee yeocwicnen. Br miscnts= giren
m vy xn a ~ ~ Bl -
om scnneil unc fast ohne NLNZAZUHE NEN, Sevzte ihn mit einen
AY a podtanina: “5 ; Fe atts a e905 rt Le
ene YrPTISonsn "i@O an” die Leinwand und rannte sechs Schritt
= : - “ SH s adhe -
sh A cnn Se et ee a a - dieu arate oe Le ~ SS re PS ee ee ee aS ee Pee ee ee Ot 6 Leh oods nde ion
es
peorwe: IIPPNY Ue sy
Spree
sera
*
SET E A ub aL. Hand Bak | Aaa ditan ill: Dall bss i Skint mn art
POM s.5
“ 1 SIP ta ,
ACV, He ear oa
ae |
c 7 Se WT es tee To» * 2 F) Ae Pe STL. » ae Se eR an ot ee are ea ae ee ae ng ae oy et a hove Ae ee ee 2 ar eer a
I ee Oe OE RE ee a ae Pee a ee ee ee CR ree ae ee hah RN ae ope Re en AN Ae Re CE Te ee Pe a a ee e
= « 4
Greniceesii
—_ Ss . iL o “
2 ‘a ; i) -f 4
a t i . . ‘ +
3 vig
i, -
*
PPAR Sr pets Serer -
nd Pres, . +
; ee ae EP aN mae ere tre eR ta :
‘? . Pat a ne ea ee -uftir-agpuereans » _
: , a se a es Pete at 2 ag ia eee STANTS cir kg
7 oe ;
oO OF YOli *arbe nan dant der faletts night .
anruck, un die Virkung 7y beurteriene ha er den Finsel sehr
ete ant«a 1 : : )
2% ote \st —; ve NTa ~3 <h " y , . ry - ¢
. , 2 ONNnE @ me Leentiaion rn @ nals Fenau wissen, Was a
a @ va
‘ane Dann rahm @r seit’ achar’es ilk a und schnitt
Er hatte, darin aire solche Fe dab das in nx
Schicht ents stehende Loch, das 4 2inen anderen . zx Tergweiflung
pebraoht hatte, im nganblick wieder ausceplichen war. Ofters
— allersings passierte es ihn, dai er die Leinwand verschaitt
1 . | : In der Uberwindane gl cher Schwierick-iten War emia wit |
- pro3, im iiobrisen war ag ihm gang's, -isichriiltig, ial 3217ne
Yarcuneen erreichte, wenn sis nur frappant waren, Dosh wenn
er anch .a te Voartlichs verheriia sigte, warn -er auf Glatte
und sohmely verzichtete, so-achtete er desto mehr auf den
Pad ie = % a. ee - } wa : : mn
sem, die konstruxtion. Darin konnt+ er sich nicht lei
Senus tun, und so gibt ss “einen groseren Gepensatz als
amischen. seiner.damalisen Valerei und jer Leibls oder gar
fea
“ Pribrers, “Gslich words diese limst allerdinss nur durch
mdnis der Ferm, Yar wer so vorz iglioh
— rr”
zeichinen konrte, durfte sich in sol he Flaten von SlPtarbe ft
f | sturzen, ochre sich va verlieren,
° : : ; t
Neben dem "Biergarten in Branrenbure" und der
"Alle in Resenheim" entstanden 1893 such die "brapen:s
ter Spitzenkléplerinnen", cin bild, an dem Lie epermani
‘ Date | an |
? a 4 a = 4 . > . ei
pereits seit Jenren arbeitetes; such auf diese Arbeit
Lert eretet, ; ; es: _ vnc > |
kenest Hanck -in-sel inen Erinsermpern-gu~eprechens
} ,
_ ,
Verbissene Arfeit
.
> = ~ = * hg 7 = ov = aie Sasi ae * ae x a eg A ~ = iene warm “ae
; i xs z bass ok : Z24acProt 5 Sig ay 3] }- Yuls
und if jenem OCrTgangsstagium, aus dom eine Luieckiich
inspirierte Siigung das Verk mit éinom male hersus- :
er ee OCS aT Oe, A cea Rie aca sR A Lula St Ft a ae i i ts cg, eet eae Le ‘ er ee ee ~ if
as
“8
CREE loepny
=-
&
.
4
E
a ad
~
«*
|
a
"s ais =
war lunest 271 einen
© he > >}. & ie ”. Cc i 4 = —} or po mM + a“ t a ”
ei Ue CLESMNAT VHC soll. Lieoermeann ma] w= 2id AY} di esé Re
cd
dele 2 ¥? 7357 4 ie. * ny ¥ ? 2 ; ~ ; tt SF en ent ; + 3
t UY earn a nen oa: pi NS 3 ‘de eu 4 ‘ C Cid ‘ ae 3 ; tay ses Vb Liu Gil Od y ‘ Le
Ki63: elreas eo) “@ naiie 7 4 <2 anc MoT ANA hg 74 ‘ ;
» 7 x 3) Lee 4 2 3 ie nit Aw 3 BALttLes Lacie o2t => rondigz, cqenn CLE wh 4"
ze war 7u klel um Lt ahr sle atne " : :
VES] A Clin, UM inm menr 15 €Lnsn asigemneinen (“n=
er fortwihre end, nicht
rQ
(D
se
C2
a
5
43)
Zu Konnen, und in gewis
Kopie malen
auch richtis. sr zeichnete so sicher, sein Ge-
. e : ,
war SO ausgebildet, daS er sie unter
alien Bedi ingungen und in allen Vex ‘Kirgangen Sich vor
tellen konnte. Die Gesevze dagegen, nach denen sich
die £ Farben Je nach der Beleuchtung verindern miissen,
waren ihm nicht So Klar. Er muBte den Ton vor sich
es a one —
Senen, ihn za treffen, eee
erinnere ich \noch
AbDome 24 nabr: 2
a wiodell, '
-al, dab ich ihn nach der
‘t
j-4
7)
hs
Natur realen sah -, wo er nach “rau dis Honde-der vor-
Picur fertig zi machen versnchte, Aber die Arbeit
‘ .
. . »
dersten
wollte nicht schisn er nur erstaiunt wos rT die
net «ti nany
t nae ———
unervartete ; und mit *iner gewissen } Nonahalanee
4
>
£..-J
ca
+>
45
a.
2
—}-
‘S
a
fd
tJ
=
3
peed
hp
r
ek
’
v
= ee v
~~
oa
a)
a2
2
a
ae |
h
pe
ce
ey
ie
{—
i
treet,
aren" wie 7an in atelier sagt. Na
NetchtE "“susacmenir ry
Fr
£ ° + = a na - 4 > - a ae ad r $F a> 1
besann arbittering unc mi “zusary3 nesbis: seren Zuhnen
aie yt wis 5 i x’?
WH oh t ow *2
, ; ¢
are arositeaen., ein “ort. wurde ee Spro< yen, LTmasr auts Y24
md inner wittencder eriff er sie an, mit dicxer Faroe, in
pro8en Licht- und Schattenmassen. Zwei Sturden danerte cie-
ser vegan
a a : J ml a? | “ e - P ~~ < ail t r Fe~ i
samp’, die Zeit des sssens war verrangen, und ¢e¢
Zu dunke ‘In,
. oe
“% i : aed T@?'« ™”
Scnon @t7as
roi, ‘ Pa
triuben Crau feworden, da
an dieses 2 "ars eiren Bis-
—_ :
» “9 = 4 : ° A 2 ~< ? ; - Ps is , ‘ os ; — 4 <¢* % aed ener .
san anreruhrt hat. |uine voerrasannes anderer Art aher wurds
- } bes ~ t
Zu iam ins
) ~ is - - - } rm 7)
die reren den tarten sitzence, cur wae er an Tase vorhe
“ pare a ee nai bi 6 ate -sacbandaiannend. At a ERE sth als ae cable tie MB him Tink teal rinks nit tae '
_ a ialie Sr PARES AE A oem rae ge mee OS OLE
EARP PEE TR YRS TT OS RP TS r — geemer i ee | eR te
a gh TONEY POE 45 st eaten ih” mead —- ie ¥ ee r cree . ad 3 ; r - —
Rex. as MIE ii Fanon hatte, iit) ci ins Soha, e féertis, und. wundsr=
&. " r: ns : r | ; i : : : .
t pe = re Fs. f . ; 3 4 :
Pe - . — 7 = . oe : “ at -~, 3 “en : P ve
a voll fertig, fand. In einer einzigen Sitmune, nich einer
Nowe ao } ‘ . oe } + | ’ ,
wenir geaieneten jferson urd in seinem kalt bhelenchteten
‘ r ‘ > — eo rt ye ey J re s | a) ‘ o
2 Atelier hatte sr eine gayz entziickends Figur’ ges hatren,
, ;
mags» iby
M wages Ag PAA. NET AEP, ~* se ‘<
ve er feet ENTE T NY TNT 89 INIT: eR NRT MONTINI NEE I Om TRO” ye no
- . erat . } on ‘
Il
fan hatte carauf sehworsn LIOR eT y dafi.sie im Ferien an sinen
e , ° ; . J
sonnigcen “ase. peralt worden war, SO reil und warm sah sie
aus und vor rische blitzend und funkeind, Yor dieser s1%e=
os
rung s#ines “alertes stand ich spracrios, nicht nur, da3 es
ihn pelune sn war, ein so rECNT Tes stuck vor cer hatur zu
— ~~”
‘
maler, er hatte damit auch das Terk, dag #r yor so langzer
; ‘feit beponren, an dem er so ort fruchtlos gearbeitet, jetat
‘ 5 : : ‘ : : ; ; ae, . . , ae ‘i355
oreest enertetr; wie SI a BA STSKep imste
-— sal
° Po nt jer sich sc sehr von dem Pade sl eines Laien be eineTasse en
: ees -lassen sonnte. Aber merkwiréiserweige se A Ger jahre
‘ = : . <. P .
e ; . - ‘ als ae — é _ * x ~ = ‘ ‘ L Pa
3 Toms petrotzt hatte,
dew auf jeden sinzelnen, der in #@in Atelier xam. Und horte
im, sondern yir auch sofort zu jeser Ande runs
‘oereit. “enn gein Portis, Sein sahnenlieferant, seine “Mo-
: 5 ad 5 ‘
“ae
“S
delle etwas an -seingn Bildern tadelten, so nahm er sofort
: . ol Sg :
einen Finsel upd Puhr hine sins Naturicch muste er hinterhe
4 2°
“ Ps
i re a ten ursprinétli chen gastand sehr oft. wiederherstelien, WAS 5
wie. er-vohl wute, iha jederzcit wieder gelang, Aber diese
we , = i
“i P w pe 5 somtieel ai - 7 ;. = = fats eee co * ee me ~
weitrenendse.waehsiehbis: kett=mnnte-fas fan hit irre=-machen,
t Ve > “5 a . cs Ps om Sig age tects _ “i ong
vaS fernaikLtnis piebernarnns zu seinen Siicem ist wuber-
. a | |
_ | a zoptee Gee | hee a pol |
el
ne
haupt ein aurchnaus merk Wa) ihre forziive er
i
Cs
a d
G
Sv
Ua
@
ao
|
be
ae
ct
! ‘,ist stolz au? inren hr°’ois, aber er lient sie nicnt, 4
5 "Aa QQ ¢ ~ 2? 5% Te = = ‘Law : :
nur, G23 er os off szenug ausgesnrochen hat, es ist ihm anch
- 2 - (~ cory anil) ec - ae say} V 4-0 : a } *: 7) >
ein fewisises. & ‘rauen WOOD BACH, HiT inre panneiLt ist Lina,
der einer so guten Familie ents? fammt, ein Greuel. Ich ‘claube
da8 die ubertriebene schutenng, die er ur die Sie sanz nei=
anguieréen, daij er sie nicht ser sieht. Er hat im —s 4
|
spielsweise Zorns und Sarvents hatte, sich durch diesen Um- :
i
stand arm besten erkleren lust. hines Tages sarte er zu mir
. . gat «ie Sad wet —"
tee Nay, care ge” peeled ee" we 9A gular at 1+ a i cents Yi atta La > “0 « dm, teat ante ex we es none ate,
ATs Fae are ngs
Try SNPS Per te aotenee epee yoy Lem
ax
iy
4 i Ml oe ee ee ee
~
RE I OI aN LETTS Ti te ri ee Sa ON Ai hh ni dae a eds, ee tee ane ote Seal teal °F So) TIEN Rese eegrenn Pfr mass — |
ee al ea = ee”
72d
i we . _
. i
.
~
OP, 08 Mego,
"Es ist doch entsetzlich, . wie brutal ¢ die Arbeiten der jungen
modernen Haler Sind. " Dann wie S er auf seine friiheren, Sehr
maGvolien and sorsfiltig poral echt oilder, wie die" %in-
derschule", die "Bleiche” usw. hin, als wolite. er die Verant
worting dafur von sich’ ablehnen. Toh sah es thm aber an, ga
€r im Stillen mit einem gsewissen Unbehasen an spétere VOrka
dachte, die sicher nicht ohne wintlus auf die Bratalit Gat
aey dunzen waren. 7
Alie solche Bedenken und Riicksichten ve rschwanden aber,
sobdald er vor cer Staftelei stand: Da war er Sliie 6 ins mit
seinem WTerke, und ich elaube, un bidet aeS sereakht
gu werden, mas man ihn an? der Hohe seiner Kraft ” der Are
beit ¢ sesenen haben. ;
“as mich in der Erin mnerung mit Bewande rung erful, und
was den Lasbervann jJener Zeit einirermaBe -n von dem rehab!
-krénten Meister der Spiteren Jahre unter scheide et, ist die
Besoh eivenheit, mit: der er von seinen Erfo ge n sprach oder
Vielmehr schwies. Ge arade in Anfang aie Gdineas: Jahre be-
fann seine sunst+ sich endgultis durchzusetzen und sein Ke-,
nommée dag Froblenatisone ZU vorlie ren, Die torial rten ¥ri-
tiken, die es rewagt hatten, ihn als einen SpaBuacher, einen
*rivolen, der un jeden Freis aufsehen machen wollte, hinzu-
Stelien, hatten aufgehirt, und es hiiuPten sich. die Eyhune ren.
Fiir das, Strafburser iuseum, dessen Neuerverbuncen dure
Bode bev+imat wurden, war in diesen Jahre sein Bild “Ams Tere |
dauer Yaisennsdchen im Fark" angekautt worden, Den "Blersare
ward dort acer Staat fiir das Luxembourg, wo nan Lisbervann
Zusammns en nit Uhde, Kuehl und Knaus die moderne deutssne
y
Malerel. vervrat. von alisten sprach ex nicht, unt als ich
185 nach Faris kam, war ich erstaunt, das Bild, das ich in
seinen _ Atelisr so oft eesehen, an diesem ehrenvollen }latze
wiederzufinden, bet: die tinladung zur internationalen Ans=
ten in xosernheim", der im Fariser Salon anseeste ilt war, :
steliung in Jenedig, fiir das Jahr 1855, die nur sehr wenizen |
Sasa et 2 Pte ee nade ae. Se in B hes. a os
=~ in ver 7 SC ohiland nur Lieve tram, Unde una Schonleber = zuteil
on
ae
PAT ey
ce pioneer ea Tt.) and die, v See eundes ‘mit “re1er Fart, nach Tene Sy vt]
is (ae? den Lingeladenen und seine Familie eine sehr srove Auszeich-__
ning bedeutete, schwier er ebenfalls. “Yr Sagte PEs: Sas
oder jenes Bila sollte nach Je nedig gehen, Drei Bilder, den
7 "Schweinenarkt in Haarlem", den "Bierearten"” und das "For-
: | .. trait von Gerhart Hauptmann” schickte er hin, und fiir das
~ ‘ f . . | 4
Fortrait erhieit er den T. Freis von 5°99 Lire. © ‘ eae
ae . , ’ . ;
¢ 33 te] én 4 XI leren Riiok-|
Fe : ‘ In Berlin waren 3s die Ans onsen der , deren Ruck
=, , . «oe , oe a |
.3 “grat seine ‘erke, wenn Sie auch n die meistoesprochenen
a 7 ra | | ie : , |
+, fo dlichen Sieg vorhereiteten.,;,
; ee » Waren, bildeten,’ die seinen endlichen oles vornerelberenes, |
; _ Er aber hielt sich ruhig, in seinem arbeitsanen
Atelier, nur fiir seine angefangenen oiider existiere:
‘
)
7
Fam | fast demlitig in seine neuen Frobleme vertieft, als’ gH
es gar keine Aussveliungen auf der Welt, als wire sei
n
Nan $ 1. anid 7 = ; “72° ; > wae xt ;
Name nicns fur -Tausende za einer Parcle geworden.
Wahrend Liebermann arbeitete, ruhte 1S Gespxrscr
eS ar keinen. Augenblick, wenn es sich auch oft auf hingevo) 4
3
f - :
: c SEY on gh 7 ~,% : as se 2. E af
f 4 fene Vorte beschrinkte, auf eine Freze nech ger 7:
- | _— fin | F wets vs 2 : ” Bon maven a nf namin - am
3 | kung einer anderung oder die Andeutuns einer Absicht
f a. |
= wie ZeB.: “immel kann man nicht malen, der ma3 ent-
> ‘
& . .
3 stehe " tO ¥} i - tito atehen Geet ee antaAaleae , AUK AY oy
SCenen', Wenn er Ml’ Mecntisen onachtelstrichen auf
3 + m tse ale Tia ; ies toon a iy sais
¥ | einem ovuck Hinmel herumarbeitete. Suyveilen sser svi
; ‘e ° | : | 3
: ;
5 ee wed “ Po’, ee <3} ae ; +4 Ce Poe lant
t eaen wir Stundeniang UDSCYr.Giec Froslenme, aie thn inte
: :
essierten Ao ay - art, ite ratora ‘ So won: har t.r-=
we ee Be & Ww 49 T&R Se che i B “ as: i vw he 2 th SS 7.33 SNe Wo Y LG {iwvn th a’ > em
= Tr Ae ze - 7 SPS ae Bi OO oy ge * > yt ona = ee . ? .
re . — no we 24) Ca Ga whe Wes a a ap BE i Ske a , ee I oe #1 6 $i 5 & mF = Bg ny Ci eTrTen fs i + Cee” PF Z oe
3 ay * ~ ts an
ae eee dees ee Pe persOniich ksnnate
: iad taba conn :
eULner Sonrieb LE94s "So 'rij te ; ace
eeEeey Lej4s "ocrlin pietot, wie es sdeint, |
ms “ % ft ?. :
wWlrd durch Geschichte ] asonaf =f
“ Ps a 7 wil wil Ww 3 as wds wii . 1 a rch Arig Lent $ . gas
74
&Lairene 2=jras ach; aA} Dated : ‘
Hein wenseniiche durchs Fatriotische ¥ verdrine:".
a ~ Se ee et as - — - oa oo inal an ca -2 ~
“op heren y
é
-
z
ae ~
= 1
=
é
5.
»
a
-
nA
se
:
7
/
ae 1, =
a
-
Se RL aT EY I a Li fascial ee — asa a ie ee
If Halter hatten sich bik i ane Pinar erry auch Lie-
ner Kunst f in Berlin gaben die Werke Liebesmanns den
Srreressry wry IES SATE EM, {OO Ee CEE peree Ge te ‘ io
i
und auc sal 3te BevSlxering kommt im au gemeinen den werden)
OE I Re LTT OEE PETE EONS ia) Nae hoa spi tas aa ca ice Sioa aie Se
.
~
den, Keinend den noch nieht mit. ‘anh Bapfanglichkeit ent-
.
.
gegen, die die Grundstimmung einer Gesellschaft. in der
die Kunst bliinen soll, immer gewesen ist und immer scin
wird." Die Entwicklung Berlins gur Kucststadt becinnt.
mit den Ausstelliungen der XI, die sei
ct
—
(DO
LO
N
="
eos
=¥
ty
LJ
ie
#)
a
Stattfanden, bis sie von der Sezession abgeldst wurden.
bermann, die alle in hefticer Dyposit ion gur akadeni
r
Schen Jury standen. Diesen ersten Ausstellungen moder~
3
Lea Aris :
— nr en EEE
Jerr ¥.Seidlitz, “ich ¢ danke Thnan
‘sehr fir Thr Such, das-ich gés stern erhalten. hahe,
: Z in ea ' ‘ 4 ; % >t a rs a a ‘ % “ye: lo ott ato mare
an, aber a priori bin ich fur alles einze Loman, YAs,.
2
Sich mit Xembrandt beschiiftigt. “Il ie Sibi Dien,
r
Tine mrpagte ns Wma at ; 74 al
und Cin VAS bowen 8 2eS Ot ‘3 sent 182 uns ihn SO er a ate nt tS: Oe
+ _ oe = a & . ¢ : a -> . me
der erschsinen. 2as is* seine Fietat vor cer satnr.
YY
tx
C
7)
Le,
pe
tale
-
ff
AY
cy
J
¥
-
tf
od
ts
cr
hs
rp
ay)
:
cr
3 0 oa:
ats : } . a J
; Ps =
>
oe
tt
6
=
Ms
7
3
<j
>
oe
ES OS ROLLA! NOLL LOE ALE ALLE SLE LA A OLE ARG A OLR CLC RRR Et
-~
a ES
f aS array ee eas eee a Att Ms oy OH -er5c07 Ht ~ ayia a+ } +
ITd2ali °F reiy , JOO - £ L3* we Le ests. Cs 2. “7 fF if a4 hint bot 2 IS ly i
4- + + r 7
f “as ~_VIn &F >» YW ee es 4 os - ~ z. “
13e I i? os. c+ ir i ed rie a3 tae Bay Yr > Wy > bP 3} > i « > ays
; ; 9 & ~ — A ~ +> it é - ~ 7 ~ ? + te de no ~~ - - e P . 7
C¢ °Urn vLemperanent”,. peveis aie “UAL ELLOCeERtTLS 5ean anh 7or ;
~ . %
3
i
~ 4 7 a ;
| rr Le VA + ia Eur ee ") 4“ ¢ i on be At -
4 LE ry = a* OR ats S ‘ » lied es si) .. i- ie b MA ss * « } uT ie IS mt. sv id 3 H
. $
:
\
4 ' :
¥, Sha te las —"
{ °
a a ysis bow a ik coils dele FE ey eR eee
tga
SOW oh EN os
ae | * ’ 5 ’ F
? pe ST .
ieee a i i at Rs ed aT ST a ed TT PET 2 a ATT ata mes Sr Se cab a a a ST
ort:
s S. 4 ‘ :
Wa ant e: Tf ar of ae. oe . . - . :
Vetuvacnis isch aiese weEUTLGSR pod ihnen, tnd Hei dan ¢
_ oA
ot ‘Und yor allen waren Cis Ttaliene: wie Rembrandt
Raiv, wehrend Agus cu face, wie iz seneint, nachden
wir. athsan den Weg Zur. Batur curtickgefunden, wir uns:
8enon wieder auf Izrwegen in's Isbyr inth dex sogenans
ten Pooaie Hals tiber Kopf hineinverfen, Videant con.
‘gulest — dock ich wollte Ihnen kein oratio pro dono,
Sendern nur meinen Bank file The Geachenk schreiben.
~
i §
Berlin | 28, ee ae
toe was taieh aber aaucisten freut, ist, dass os
aua noinon Abe alten genay evkannt haben, violin ich
‘atzebe. AlLozdings a ian Stil. ig
ich ging wohl auch aur dies ior r Spur, \
a 4
“mien BU Geush hnen, ®
eilein exat ‘ate Anffas seung der Hatur macht den Kiinst
=
lex and die Yiedergabe dar iktine Vleriach aufgefaasten
Natur don § Svil. Hun dat's allerdin Yer] ‘viel bocnenoy
Gen Stiz frihere Mm Epochen zu en ntnohnion, Gen Prizes
i
phaolitea, wie Burne-Jones, odax den Nicdezlingern,
Wis : gnb: a we. 3 - Gphenas . mm, os main :
LS AGA, ais in Sehweissge scings Angesichts dex
entsehiidigt den ihr Nachforschenden reichlich duren
‘dag Geachenk, welches sio allein egden kenn: ate
Criginalitéi., Und nur ver x % eigenen Auzen dis Nae
tur anschaut und nebenbed noch aie Fuhiskeit besitss
- % | es
wy naw T ad -s “. 2S hn ow | | ,
24 wsinex Rntachulaigung 3 fUnre ich noch an, dasg
in S cS EPO lies
Tire Tey 24 ran, 2 pyt 2 3 $ «% = ;
$002 Gecs ake ade Yiugh b G ich i11¢ i 2ux Kunst.
— Ps ~ i arnt meade
~ eas a OS since: nah
a NE Sas ace a”
me
'
ee
——
. $ .
. +
eter Baia Aneoive. sieaiiats OIL OAL ELLESMERE ALLL ALLL LDL LEL LANGELLA! ALLL LL DALAL ALI ALLL LOL AN AAALAC AAA A
“> re r . * . P ~ — = ye - + ~ > ~ —_ =
~- par, ee ee ee Ee EE II ee Te a ET eT Ee a a Oe et EF ES Se PRT ea a REI ET ng
1894 malt Liebermann den “Schweinemarkt in Haarlem"
. 4 4 4 a oe . -- lies are . . °
att be aus dem Gédichtnis zum dritiven Mal. narcnickig setzt er
immer wieder an in seinen Kampf n iit den Problemen des
farbisen Lichts uad der kontrastierenden Forpen. Lrotz
oO 8
am "Schweinemarkt" ernste 4gweifel kamen und: "ein heim=-
4
. Ste .. weh- nach dem Gran, in dem er so iange das wahrhaft
t | riage : kiinstlerische Kolorit gesehen hatte". Der michtige
f s ° ; ’ ¢ : ;
ae , “"Senreitende Eauer", den er in selben Sommer in Hol--
ana ganz vor der Natur malte, zeigzte, das Liebermonn
- Sa RNIN
— B.. z . “=f _ =. } _—_ : a. 7.
“ i. , wieder auf Yege zu sich selber wars "Ich stehe noch
"Nicht ein triumenuer Kinstler."
= - m = -
tLe ich’, ne-schreibt-Professor-Friedlunder,, Mden Meister ken-
a nen zu lernen Gelegenheit hatte, es war um das Jahr 1895,
war er des Beifulls cer Urtetisfahigen gewit unt venols sei
nen Ruhm mit gesundem Appetit, war aber nichts weniger als
geshttigt, stets bereit, in Aneriff und Abwehr mit seiner
Person fiir seine Sache eirgutresen. Von mittelsroser Sta-
tur, mit scharfgeschnittenen Ziigen, die*den Ausd ruck scaaboes
wandelten, gart, aber jah, temperamentvoll, aber nicht ner-
j vos, abwechselnd, gespannt zur Ruhe und wieder in Zucken- i
-
der Bewegung; so trat er wir entgegen, nicht ein tréunende:
e kinstler, am wenigsten ein lauschender Musiker, mehr ein |
x 3 - ;
Jiger als ein Angler. Mit sorgloser, unnddischer Lleganz,
|
ganz in Schwarz gekleidet, markierte er sein Kkimstlertws
im AuBeren nicht. Der vergeistigte Kopf si shien Gedanken-
arbeit zu verraten, die auf Yirksankeit ferichtete Gedan-
kenarbeit eines Literaten oder Politixers, Mit wachem In-
teresse trat er dem Besucher entgeren, geneist zu geben,
minder geneigst zu empfangen, ein besserer Sprecher als Horer,.
kr sprach entschieden, aber nicht flieBend, mit Lust an Eine
fallen und paradoxen Pointen. Seine Gedanken schweiften in
kuhnem Bogen auf viele Gebiete, kehrten aner stets zuriick
zu seiner aunst, zur kunst, zu seinem Tun: Geist und Vere
Standesscharfe wurden zur Erklarung und Verteidigung seiner
Tatigkeit eingesetzt, die so gar nicht geistreich zu sein
scheint, und an der Jerstandeskrifte den wenigsten Anteil
haben. Das etwas saloppe Herrenwesen war erfilit von elasti-
scher Lebenskr&tt, biersamem Stolz, empfindlicher +aune und
verfugte iiber gewinnende Liehenswiirdigkeit wie iiber die er-
kalende Zuriickhaltung. So erschien mir Liebermann. Er ver-
kiindet ligberale Grundsitze, ist aber konservativ in seinen
Verhalten, Er ist verweren in Yorten, aber vorsichtig, zuvere-
lassig und von fast pedantischer Ordnung im Tun. Er hat Be-
ziehungen mit den Menschen gesucht und mit Kunstgenossen im
Bunde fiir Kunstgenossen viel getan. Im engsten Kreis, dem
seine Sorge, Zartlichkeit, und Neigung vorbehalte~ ist, Sei-
ner Familie rereniiber wortkarg und spréde, im weiteren Kreis
jede Gefiihis&uRerung taktvoll zauruckhaltend, ist er gesellig,
kameradschaftlich, hilfsbereit, aber kein hingebungsvoller
Freund, und im tiefsten einsam. Die Bediirfnisse einer ver-
feinerten Lebensfiihrung befriedist er mit wihleris«chem Ge-
schmack, mit MaB und RegselmiBigkeit, patrizierhafter Gediegen
heit zugetan, dem Luxus, dem Aufputz abhold.
Liebermann lebt wie ein Biirger und konzentriert all
sein kimstlertum au? die Arbeit, im Gegensatz zu den aller-
meisten, die wie merkantilisch strebendéesame Spiesex Biirger
arbeiten, aus ihrem Kinstlerberuf aber das Yorrecht auf unge-
zugelte Lebensweise herleiten. Die bequeme, wohlgeordnete
Hauslichkeit ist ihm Voraussetzung zu gedeihlichem Schaffen,
nasse, Land, Stadt, Erziehung haban daz beigetrazen, die
YY aS CE ee ai ne Sete gc, Fe ON ip ea
a. x” J iP io! OT RS Te ER eR Ga ae eer a eee = ape oe
AG a a ee Teens Oe aa
e
‘By
¥
sf Disziplin auszubilden, mit der er dem Leben gibt, was dem
Leben gehort, und der kunst, was der Kunst gehort. Als Ab-
KOumling von ‘be ssuterten Kanfleuten dem TNaseinskampf in sel-
ner grobsten Form entriickt, hert Liebermann einen beinahe
inestlichen kespekt vor dem tee dem er sich dankbir ver-
Der Lrverbssinn seiner Ahnen ist umgeschlagen in « cebtrinsad-
haften otolz, in die Genugtuung, nichts fiir Geld tun zu
: mussen. Hr wahrt das Seine um so vorsichtiger, als er den
Zwang, Geld herbeizuschaffen, scheut und firchtet wie Skla-
* -verei”. bie dell ekpne —Aastehu5 wT
ee
ac
a : sar m5 ie cab den Kamp pf picnt 2uf undes: jen~
if . Phos ihre Be et See eszaklt lbauncke: “ Me 4b
Sssits, des franzésischen ee seinen elcenen !
Ain. (nfernatron ale Aa Pease dat Pore ele. Jeo fabri
Stil in der orbit chen a aiten und der neuen Kolo-
Gew Pesto ens. de “Ahead otto bul yen tras ko wn :
ristik zu finde So gelangte er 2. einer selbststindi- 2° |
adele tnd Wy qevlesen ‘trodemne Bespruule lesrte | in
Eoctohaw, Ups eseren von den unausbleiblichen Ri:
Rancaccore Krenzel ura. iC ate Acre le/.
Sschliven entstna: ian 2igs Fr ‘ont dieses Ringens jetzt sol-
bsg s Cetus recta | ae J Wos” 4 legen estes, Sirk =
GC} eroBarticen nerke wie die "Allee von Gve
Kveen",
| us 189? Ave (Sek Lz ung Ne beritanus (le seri 1892
3 | ndder Aaete doa in wa an 1&95. Das Interir-xyr be-
“tog eke eee | : Has Aa& boll WZ ew sragebliclen WZ we) Wi Sizhirn; ty
re a Schaftigt Lieberman ‘von getzt an nicht’mehr, er wird =
pt sag che The CKVnimere- G Zeta ZA perl pie Cute lexi} ele ber
ausschlieSlich Freilicht milage. 2 Zu gleichfver Zeit ore
™ (Atle AG Courer Bite aulbeten, ese eiekyv-
ous : : Schlie8t sich ihm ein neues eld: die "Ba acenden Junsen",
OX Fel SG, Ain ‘fe Zell e livectourn ny Suter Be-
die. 1896 im Salon den per: Degas’ fanden, sind das era
Aer aG ; ohte. itt Cowal CAR (Ende na hag ists
Ste de vielen “eerdilder Liebermanns,. Raa Jahr 1897 ur
img he, Lode fs 3 Thx Ly ih CubscheAer.ter.
de bedeutungsvoll durch die erste KOollektivausstelling
Ge. |
1 whoemuaes die anlsBlich Seines 50. Geburtstrses in
Rahmen der grogen ferliner danressusstelling am Lehrter
3
8
: Bahnhof stattfend. Franz Servaes berichiet derine
Seinen "Prdludien", 1899;
L~ * Botdeckung. Der Saal, in dem peli rs Te ausstellte, war un»
streitig der schonste in der ganzen Kunstausstellang, ja
4/
‘es . |
der €inzige echte Kunst-Saal. Gedémpftes 3h Licht herrschte,
Teppiche, &m Boden und an den Vanden, fingen alle strenden
Aufenlaute auf. Die bilder waren so gehéngt, daB sie sich
nicht bloB dem Auge bequem darboten, sonderm auch durch ihre
Cruppierung den Eindruck von Vomehmheit weckten. Gesk&ttiste
Kuhe uberall, Stille, echt kimstlerische ‘eihe.
fit solch edler Feierlichkeit wurde der Beschauer aufre-
fordert zur Betrachtung von Kunstwerxen, die beinahe aus—
schlie8lich den niedrigsten und drmsten Kinder dieser Erde
galten: Feldarbeitern, Spittelménverrn und “Vaisenkindem, Etymy-
was wie ein kirchliches Bekenntnis lag darin - gleich als
ob der kKiinstler den vornehven Herrschaften, die seine Bile
a. ,
der betrachteten, hiitte sagen wollen: "Sehet her, das sind
. . . : | é |
in burem Staat. Sie stehen dem Sinn der Erde naher, und in- |
| |
niger dienen sie dem Sinne der Menschheit}" Ja, der reiche
Eure Briider und Schwestem! Und sie sind mir lieber als Ihr
Bankier-Sohn aus Berlin W fihlt etwas wie Ehrfurcht vor sei-
nen Briidern und Schwestern in Beroben Kittel und mit den
SchweiBigen Aten, Er 148t sich nicht zu ihnen herab, er
Schaut beinahe zu ihnen empor. Sein innerster Mensch wird
7
in solchem Scha?ffen lebendig, der Seelensucher und Seelen-
apostel, der Feind alles Verrotteten in unserer heuchleri-
schen Civilisation, der Enkel, den es im Blnute liest, da8
seine Urahnen ehemals als verachtete getretene Judische
Raa ae ae ee
Schnorrer haben yon Thiir zu Thiir irren rfussen, |
yee y
Das Gedichtnis des Blutes und der Nerven ist grog -
reicht weit, weit zuriick - weiter als Gedanken Zu reichen
vermGren. In seinen Bildern nimmt Liebermann gleichsam Ra-
che fiir die ‘INMbill, die seine Vorfahren ehedemn er?fuhren,
2
und es list sich in ihm die tiefe und starke Sympathie, dis
er denen entrerenbrinet, die auch heute noch Hhnliches zu
tragen haben. Tas Volx der Dienenden, der Enterhbten, die
schatr aerer, die mit der Erde ringen, die sich Zur Erde
nslerbiicken, um ihr den karelichsten Unterhalt zu entreis-
sen, alle diese Geoeugten und doch Ungebrochenen sind die
- 28 ere fre
a a |
“+ " .
"Helden" von Liebermanns Kunst.
a 3. Dieser Geniitston ist stark vernehmbar, und es schien
mir geboten, ihn nicht zu uhberhoren, weil wir doch auch den
Menschen im kinstler nicht vergessen wollen. Im Ubrigen ist
bereits resagt worden, daB uns bei Liebermann der Kunstler
mehr fesselt als der Mensch. .-«-. | |
Der Liebernennsaal biildete den Nauptanzichunagspank
dieser Ausstellung, die den sieg der modernen Richtasg.
in, Berlin. endgiiltig. 6 pestis itigte. In einer stolzen Sehsu
a. : von dreisvis g Werken und Studien: gab ‘Liebe ormann ein nen |
ibverblick tiber se -in Schaffen von den Anfaingen ner. Zeic
mi ngen und Lithographien rundeten das Bild ads. Radiersn- |
i it | gen zeigten © seine Bemiihungen auf einen Gebiet suf dem er
7 | erst spiter zur Neisterschaft. gelengen s solite. Der Ervols
war darchschlagend, Liebermanns Ruhm Sir immer gefestist
Die Kritik vekannte sich einniitig gu ihm, in den einflu:
sichen Blittern erschienen Berichte und Aufsitze €1202:S
iiber ihn und seine HUN Ste Unversthnlich blie® nur luce
: © 4 & e | | | . ~~ + es or
wig Pietsch, acer seine or imme gab nicht mehr die 6flent
~ oe »
ate uber @-s Liebermann-Enbinett schriebs
7 ‘. = “ b s
ae - Roh un flit itig hingeschleudert” ~
: . nH A Os Fw sit. = ae ie + ae: a , ’ |
: tad a naanne cabin SPY — dener Healismus
oder aischecen der vor éinisen Jahren noch. von’ einen
ge ay . | ; | 7
as Shor weiser Thebaner, dén kritisshen, Kunst felehrten and
y - a ° : 7
’ r . | a , . ; | ' ° | : * > é
ahead Aposteln ‘er "Yodeme", als die’ reifste Pro ont
.-. @er nanstentwicklune, aia .dise Gee, OCEANS tens :hen einz/is
wurdise Kunstweise anreepriesen tnd yerherrhi ht wurde, ist
yon innen nent» seimer Surde bere its einirer asen entse tat,
wenigstens ni: ht nehr als die ail ein selisnachende anes 2hen,
e e' 7 . >
Sein lange, sunariit paPeiert cewesener Hiuptyertreter Fax.
{
H o
iiebervann, der sich von de® vorjuhrigen cyolen internatio-
4
nalen S8estAnsstelling sunzlich *ernhielt, entschiidiet seine
ferehrer ond Rerninderer dies: ial da Pur um SO ferchid: sher dure
=“
eee |
: Ve 3 He-VS, 4237 ior boy a ame ae Cf stag Cte Ct eons “YY os +2
Sempre enone : ‘ = ee .
Pato et oe Sea —-- “ae eee . : . - |
’ wre 3 wry ~ ;
= eins Sond rans stellang von ‘sanz ungewohnlichem nang...
-
4
aaa 7p ~ “aram miissen sol-he "Studien and" Skigzen", vee: nur ans <roh
re a g ; .
Be a esdoe “a, os ~- und, rluohtig hainreschieuterten “arb flecken: bestshenien Wiis
ans Ss | : rangen eaptangener alirene ine er Tepres sionen notwend ig see ic
La: “ lich ans spestellt werden? ee eHan ‘Kleines Bild, "Tra° Atelier",
~~ HM : - P :
‘ist €in so meisterhaft duro sipdPuhrtes kabinettstick, oo. daZ
soe = | . ie : /
man es f xaun versteht, vie déer “aler ooo SO man-he ser hier
<a , | ple ichrettig ANUS sresteliten Kien: stleraischen Simden berchen
s
konntes fa den gohiinesten genéren nachst den nicht wentgon
re F sohienze to aaa meeny Radierangen “and Lithographien dg eine
‘Finderbulumis umd das Faste Liportrait Yirchovs, dessen Re-
ichtshant in alien Farben deg hemenbogens flimert. v1
> m ais
= ae 7 2 Mo | -abstoBend die lieblos ieke i* > Ja none it der male gia: hen, aa: |
se Cin - | . oN . * o2, °
| Dae eee eee handlung, die Torna hlissieung des Netails, zum) alles ‘Tana
ta : |
re oe 7 \sohatt lichen, die patzenie Technik in-nt ht.weniren dieser: -
7 7 aa fie -e ‘Baides ("Alte #rau am FanSter", "Ai tinue rhs", "Vaisen-
; Ms an ‘ “ , xe . : «7 . a an
madchen", "Téber", "Sierkonzert", "Ble iche") uns auch be-
; . \
~ ® 7 . . :
oo ~
ee a : ruhren -m6fene «. Yon Seiten. sroGer kus *gelebr ter ANtorit an
= Sa gees Ss ~ ten ist Lieb» rmanns 1¢ kad ieruncen bekanntlich anserord lent=
\
ne es ea Oe oe, _-liche Anerkernang, ein Past beelstertes Fale respeniet wor
- ng * i
F dens von mala Pan, entrorenresetz. teh | Yeamins ber diese
Blatter hat mich » jene rundae bung nicht ZU ‘be sehren Ver niocht.
* - : . A
{ gi Tarp i J : .
s .
ee eae Ich vernisse ain den meisten nichts ex we niger als al: eS; was
-_-
vse
\ ‘ ~
Pa Oe dgn Reig und | Text, warklisher seisterra ‘ieruncen as: 2i nt:
Ba 6 eo aNd an 2 Che an Sain Relemnung dessen, was Sie darsted ye n sollyen, in dey
® gs ire a ra
= _. .
Emil Heilbut stellte. S97 in der "Kunst fiir Alls"
ee i es
Uebetuadn
1°) ott fast mit } Liitleid tcl? Uhde anerkannt wiird
den Platz, den er in ‘irklichkeit behauptet, sausdriic
lich gu bezeugen". Heilbut wigt in seiner Studie di:
Pedeutung tienzels und Liebormanuns gegeneinander ]
Sagt uber Lieoermanns Stellung in dex modernen *nleis
unter anderens
Bin Kulturd
ee
—
J.
‘—<
cy
a
A 3
,
3
ark
2g "3
>= oi ae
en
~
*
5)
*.
3
‘na
*
ihr
3
a
ah 44
~ +
—
—-*
Bild
em
+e ee
‘ oo More
TE ON OE NE Rg er ee
SR et tt ge es ren meget em ereperrp esr:
” ° ~ . 7” ‘
.
; <5 ¥
at
wary
eo ae gi hy
~,
a
1e5
st iL
ei
a
-
—-
,
73 ch YO
4.
“ye We
~
sid Je
—
“it
7 =
~_ =~
’
aA
S
sig
vt
1
es
OR
s
—_
“y:
_™~»>
# Xr SD.
aah
‘
trTr
Bi
>
=>
—
A
ths 8 are:
rit]
a!
MFO
a
: £2
A ti ant Rin a i,
- Palt wi yf ik Meas rn ee u eA - ‘ ; ' ' ; ‘ P ,
ba tea angel Lwil shan GAS AAD dea ARERR IBD AE ilakioh ie! ABA dbdid X <edlldlib A Hal ads NS A sivhh Gascitdidvabh tb eed wh tale es bss. Mbit ak, espa Sisko ak ot
fa]
\
at%
4 Le j Sef 4 rd
4 ef i Ly a) 4) i ,
on & 7 - fe s ~ hi to qQ) m
« .¢ " G4 co; & RY i 40 re i se ro
¥ er ey °Q yy wm in aes 4 is a: Oe 7 At
yey |. OH ae Cp aoe Ee gl e+ @
; v4 ry q@) wee aa oa “4 9) s sai.
; S a) uy eet 42 fj ~ ee rly it
ae ay fe a or) ee AD) a 4° A aX
aqua <- ord fo ee > "hoe | oS rt ont ty) .
om - a @>- Gy a} Yo 4 @,./Q@ CY pet 0 4 4
x) Ap. ee | Cy (9 # 4> 4 “| S a w ©
GS ry Rayo. oly i = rf zy ae 0) > oq
o> a) @ | © (y" poe Ree = en vod a ess zs
: iu ~ “i ot 4 Or & ce ub) een o " ¢)
“-] ry (3 op a) “~ G4 C. < Ba q) rm 4
QJ OM O Mo a he” Ba * a ©) $3 Ei Xe q) :
it) a 3} () nae 44 oa eh ) i ay W @ SN ve
Se = Be SP Tee Bhs erg O 3
Oe Oe ae” A ty Me i a Ses a PE Bet &) ¢:
bit eee rae = nr o> @ ws do a Lh
“+ — 7) cf q@ q) os cc 49 {9 ct q ms er} a)
re Ss eee) ee Se “| OO oe HO OOS eo 8° + a
S80 Be OD et IO RR Ee en es Sc «sD 3
90 Oa Be yay rn) ee re i> @8 Of oO SG ew O ®
eps} Sn "7 ant 4) aT rab) 1) oe “A oll t's 2° OQ _ 5 “4.
S "=" FH ne. Oo 42 TH. tt , ee eS a ek ot Rn > os wl !
, ga » G3 ay 4.2 A rat 5° Our @ & ~@ © o ”
1 q) C) de md ZL? @ ‘4 ~ ve} £4 a oy mH OG OQ dos o4
bs a. 0 + oC, : i . a oP oO ;1/0 . +t a: wy Yon SE. “
¢) ton Le, sed 0) q) te Q, oo q) Pat | @ @ Q)
ft * @ O..t.. < [Yen 03 | oO @ Sas. Oo PP oat s
eit. A ond ive ® a. fF} Q. mp he et oO &§ nm Gf \
en) a ene ee = ep & wf oom od to OS GS
un “hi ® e) he ) ° $4 we DO 4 or 5 ig eget ° >) ‘
GQ pd Y en) ee — | 4 rd ol @ Oo fF oA
eH 4 ny 2 wm. Ga Se 4 a) (0 ” 4D) DO Ws fy oI ) ri
co en = Dn? ~ © = > | ) — ah | .
= x + od ek Oo és oe re a “es, @ a 4 af SS 3 4 ‘ »
a) Tos | ae UG) Oh’ 5 wl, fay, ta f c Bq 4. i) & ,
cy ey * Sa ~ == EP ort Y = a ( or ys... -. Se | —s
Sacre Pune < aeeee cae S: qa zt ao é gd § +4: |
S,; Q > ily se Qa > o > I aa 7H @ | — \ ,
i a Oe © i: A } RE SE Od ort A C as
a a0 cod ui) > 2 02 Ja @) wr) {) ond in ) ! C) ° he ;
P} os Os RL © Ps O07! oe ~~ | ao | lS = o °°. '
| ae" Ga i = fe QD = Pe eee!) ee eee ee ee ) be ' =
4 ot ery OO a OO. O'S oO 2 | d..¢@ % m
F wo RY Q) oJ &-j ry aaa oO m9 {> Ft a Cn } a y a: f a |
F 4 & OO wh. MO!) D> ow, a won © mt @ i Pp PP OE 7 ;
; by a ee, Se ee Ort 4... Ora * wa.
Oo co Se Oo cm a ras oOo 2 | On §& @
Od rl 3 a. Ky <> Sst | +? o ¢) 7 A. te. wh 8] f B> ‘ ® aw (8 Ahmeat ' , :
3 PS es ee en - ee ee > NP A
4 2) 8. 6 oe oe N 6 SS. GC Oo « et
: |
F |
. fr yee .
E “ 4 x ? ’ ;
ES m : i “he .
f . \ i * aged? , ,
FE : : ) wh <\
f \ ) .
2 \ +.
| 4
—T = weg Reta? TFRPEORS BARN TT" +, =
ia aaa SA OE TE Ee OIA lh ahi Laatiad RE Mel Se die a ciel ee
‘ eee PO OTL tO INN Oe s “RE - ut cine ; ¢ - ; 3
eel x -~ s “4 .
| pete wil. 44.98
pres rey ge septinapppesmerarpeannee ce ammmmereneer iene iccmnme I aa | _ Ee eee
E . ‘Sie haben duzchaus recht: saiahinne ist garnichts,
/ > parpinlichkeit® alles, denn die Richtung ist étwas
ee ss Totes vnd | Sunst t heisst Leben. Dahoz ist ie aed Azadenis= —
pe amas dex izgate Peind dor Kunst, weil ex aio Poxsdnli gh
PB 2 ae SE - keit des Kistlera. durch tote Syusole au ersu ven sucht.
4 co of SES Erst vienn die Kritik don Kunstler you seiner Por |
| sinlichkeit aus botrachtet, kann sie ihm gerecht werden |
: Sn nich’, mach Gen sogenannter »Regeln der Kunst", Denn
- NS | | Ae ELdvt es thor shaupt nicht. Sonst “inne. jeder Ober= .
: ee oS dehrer sine Tras gidic und jedex AtEApRLOpe et seeee gin
3 ; | * Bila machen. Allerdines Bilder kinnen sie machen, aber
~* .
3 | solcne, aie mit der Kunst nichts zu tun haben. Dock yar
, a aN pat som “‘nedhen Slo noine Bxpektezationen Uber Kunst. ich mollis
| | Ihnen nur noine Freude und zugieicn 28 ehuen Dank fur Thre
S Kritik, jie mir gleichsam aus der Seels geceigt war,
[dawns wr | Jater den = aah: Peilcnen Kau
; ; 5) * Cir _
J pest _, kextid der modernen Richtung
4 wr Vad L the.
erang dew SeAt
Kuistsalon\|sruno und Paul apie
a,
Herod
ea,
Cure eke a nui
* | a Cte~orleserne-ANs Piel orat = x weate ae
| des Salews y als ictal 5 Rene als Vesteges maa
~Rhexre
“de ole er Fecbet ft “eexst- saat ae Ma. py" esle
ter —arn.—_ihi65e- : 2 Rick pL octet:
Fecha Priceline ar hess fase
Retso—er bis Lh Wet thten—nap-otdien—ied See
der ckademiscr en und der neuen Richto igs
SO Zugesoitst,
al
, | | da8 die jinszeren Kunstler notgedruge it ae on Plan faiten
arene yey
pen
ryy
aegty es
ae) phat te aon ee r “+ wees
om
f
ea gee Saad tn hie ~ rian Wy ase iin anid MoI WOT Fe >
we
dint oP Dt tee 1mm O at aE
ee
PN CPR et geen x ee RES
y . as
in Berlin eine Secession seben solite. Tschudi :einte,
stoxratissones Frincip. - Aber jeder will d=r Herr sein, rief
Girte Tschudi. § ’
_ er corp % een TE RT GET ME, oan mnie noes MEER Fy PIN RCI ETS EY NRTA! OR ea 4g J
nach “dem: Vorbild Miinchens auch’ in Berlin eine Sezessi on
ga griinden. Wie heftig die Wedaratenae waren, wird auc
den folgenden Zeilen deutlich, die Lichtwarek aim dle 1.
. 1899 aus Berlin schrieb: 4
1
ie veiue Somieldenckedtte - :
Berlin, den 31. Januar 1899
eee oh frapte T3chudi nivel seiner Begergnung ait dem
Kaiser auf dem Ordensfest. Die Uastehenden haben die kurze
Unterhaltung durch ganz Berlin getrazen, Ich hatte mit Mi3-
trauen die versebiedenen YVersionen vernommen, Aber das 7e-
sentliohe stin-te. Ter Kaiser redete Tschudi sehr. forsch
aber sehr freindlich an und beklaste sich, da8 es min ane
fande das sehr erfreulich, da nur arf diesem Tesge aus adver
Versuap?ung des Ausstellungswesens an Lehrte: Sanh mnhot he Yaus-
mikommen sel. - Sanz recht, die Aus» Liaise | waren schlecht
meinte der raiser, aber dis unvertigen Ollder der Sesessio=
nisten wurdens doch nicht besser macnen,. nPertizke zit sel
@in sehr relativer Berriff, arviderte “schudi. - ‘nd dann
der wiverlicne huitus der Persinlichkeit, den die Lgute trei-
ben, fuhr der Vaiser fort, das ist die -reine So Jaldemoi ratte
4
~ In Gegentheil entgeanete Lerma, das wire ein senr ari-
der Xaiser.s - Es ist dafilir gesoret, daBb die Baume nicht in |
den Himsel wachsen, sagte Tsachudi. Dann brach der Vaiser ab;
Na, sony mone in die Nationalgalerie komen und mir Thre
Neuen S&le ansehen, dann koOnnen wir uns -veiter unterhaliten,. ©
Han hat mir sohdne Tinge erzuhlt. - Tir hahen dem Besuch |
Burer Fajestait seit der Eréffnung entgege engesehen, repli-
8
So habe ich von verschiedenen Seiten tiber den Verlauf |
s Cespric s berishten h*ren und "“schudi hat es bestaétizt.
wbtasd. toner 5 att ati a -<'A ee * a as Be elmer tee See a oe Bie amen =
de
Jen renanen Yortliaut kann ich naturlich nicht verbiirgen, den
a
Sas am aaa te ah a I a et aca hak A oe a gt ee Ra aed» 2 earn Te ae Sch ate PT EE ee
139
~ eo 4 gerene
eye RT
. ‘
ti iad Sd cial iiaiaeds soe ee ee ed meron rr Men : ra “Her i teat adie
fa
— Oe
®
t ceeers
am
en
Ea RTS NTS 2 PAE GIFT IO EL eI ee ERLE AE LITT ihe nan ce aan ener
Wird Tschudi wohl s@lber nicht mehr festst: 2lien kénne one
eur TM scnuadi freuts mich, dai er ant seinem S5ticx ste
hen sebileben ist. Das wird ihn auch der saiser anrechnen,
der, wo er Respect nat, ‘iderspruch wohl vert Yavcn kann,
Es. ist traurig, da&8 dem Kaiser alle ‘diese. tine So @in-
Seitig dargestellt werden, “an kann doch eine. Entwiskluong | |
nicht unterbinden. Oder aber, wenn man die Nacht hat und
benutzt, so t6dtet man auf eine Generation das Leben itiber
haupte 2S ist koniseh, wenn die gesaumte Jugend, ohne Aus-
nahve sap st: Slau! daB dann die reife Generation ihr als Teto:
braun! entgerenschleuiert. Um 1889 stand au? dem Fanier der
Jugend von damals 2 Realismus! Und die damals alt waren -
re)
anche sind eg mit vierzig - schwaneen das Panier des Idea-
lismus. eee
it
t
Um sich persinlich durchzusetzen, brauchte Licber~
“ / —— ,
mann die Sezession nicht; = ettelf ea aa od
7247)
“tha”
gen alles erreicht, was sein Ehrgeiz wiinschen KOULVG.
Wenn er sich trotzdem der Osposition zur Verftiguns
stellte, so folgte er seinem Pflicht» wastsein, er
galt nun einmal als das Haupt der Berliner moderaen
Richtung. Als es in der Jury fur die Pariser E2beuse
: ee ae Seen der Gerner _ Apten.von -erners Kam)
|
i a ihchaddissin Guiet aon Gon,
yurde die Seeane lon geg grtindet, ilebersiann nahm dcs [rt-
4 , ' - r
fi : & f i sae 4 rs ~o 2 , of f. ¢ * -
5 7 ~%. RA! 2 93 2 -f ce. s ‘ av hie eee Fy Foo tga ae ;
sidium an. “4 *%a0 ($99 fuel ota Potctye 2 Ola tty fet ihe MOA aes ee
. a) 4 . Pe ae 4 fj < f i a fg 2 4
Re 4, Se. ae J: ey 4 2290 4 -gs af: oe 2A Yo » acts fea. / s -ogR lp LG ¢-/f fy avr ths” 1s
° Ia . " f ‘ # = 7 ' : . ~~ 9 ° . _ ¥ bf soil y , 7 .
ms ae a ae ee ~ £82 foe, Ahe 424 tg. “tt, Aree wee ad vy
> Zid ae | ‘ . , ; fs
nh? (f3 2-8 / an J 4 “are f 2-3 rtd wr A PRL yk fy. i ? F in ? + ¢- Le, % oP wp? f~p- d wf 4, aP:, j $
2 r*
wasarf, trarht bho e e . aes
en fell ‘An Giax Osborn OF as Tye mae
pi = ae ~ ° gee we eee ee - ~
Zandv oors LO 099 Grand Hotel (12
™~ . Blam ’ va § aR? - . .
An Wax Osborn |
Ra i i ee
*
Verenrter Herr De. Csborn, besten Dank fir Ibron sre |
| “ |
tikel ay meinem 50jshzicon ectesaloraties der allerdinss — |
7
¢ :
—- gang im Yortrauon gesagt — ina ein EvaL ckiliches zi |
a , a 8 : a8 F a
Spay kana. Ich bin nanlich - gehr gegen tieinen Hille
iS
<x . } ne ee eer? ee ‘ oth im fon mee meee ON ST a eae A ee kt ot ee a ee ee
a4 aestitiias =
va, Em
Cre ey ELE VOI i actu mn POAT RR aia. rts ty AED, a i a a Be SOS Se Pemes: Ee Rl ORS eR ay
Bee aa pverst
ts a 20. Jud 1847 geboven, woraus meing Her
ae Ton Blographen (wahr scheinlich ahnten gié- meine ‘Aves.
ip | ‘. sion gegen dis hoken Rh Sonester) den 29. Juli 1O49 2
| Baeht haben. Ach! yao Wollust dex Kreatur ist EG
, yonet mit Bivterl ceit%, und abgsesehon SVOR, aase ich
hunderte you tolegramion und Exiefen beantvorten mugs,
; @ig mix Ihre Li ebonsnlirdigkeit Ginbrachte, so ist
3 | | , |
Bee ts tae ee, i | die Teeuda, sub specie aster nitatia betrachtet ecu
vee " =k, on Wercen, tle das Rindfleis ch, das wiz in Minchon Zu
x ey , @3 son bel EQUMON, stark ware CZWACRSONT Schon So ee
e | 3
t : ‘Und Ce oral mir die Ces: chick te aus don - Filedenten*
Bo Se | - fe ein, wie ‘de r Vater au seinen Maler-Sohne sag br yals
Sa ae | Me Raffach ‘20 alt waz wie GU, war ex ‘schon ‘Ling ast GEOG, Bae
- oe Serres lee Wie bit ter nun auch die Palle sein nag, 30, ja
a : ee. ee ‘sogar 52 Snhz ze alt Zu sein: § ig haben, sie. jedont falls
Seger "3 Ft So: angancha wie miglich iiberzuckert und nach Ihren
Be gee | Oe Borichte kinnte ich mich Jetzt zruhig zu meinen Vitern —
hes: Be nor ae oe - versarmeln lassen, wozu ion froilion ‘nicht dic goning=
Bias Pee aa ste Luat ve oxsptire. Wenn es nach mir ‘ginge, wiirde ich
| | : | mindestens noch ebonso dange ais ten! Ss geten, Leine~
a Wand beschnieren: car tel est notre plaiaiz. Allor=
. Gings bin ich augonblicllich in frohez Mal-Stinmung:
; Vor mir das Moex, hinter mir die - Secession (dis, wie
mir Cassirer? heres bans: tibee ryatten selbst bei dez
! t2opiscien Hitze gut geht) . | rae > B24
;
Me
ae
P | ' *
44)
‘ - R
.
EE )
Der Erfolg unsrer
sten srwartungen ti
e=r Berliner Sezes
entsorang,soncern
— An das ort "
sche Deutung,ais 0
1e gerade herrsche
im Gezgenteil haben
Zu Kénninn flr jede
Huern MC£Ze.
Kunst ist fur
nus -,was die -gro:
Diese ssistre
ein ebenso beceute
Sung vom «es
tion dailur is
,
~ Rega et WMT oe " kh ss
dé ersten Ausstellunz,welcher.
» > x a } 5 eee } Pe, >.
bertraf,hat bevwetsen,da: die
‘
oF foht eine; jpitharcehe
£2 OF1 ricCalsv eine? VOorusergene
. |e, As +. hd >- + ¢ t a 5 t- we
dem Beditirfnisze des Fubdlikun
te 7. 2 oS an oe - =
Séezsession" Knepit Sich immer
2 aan am we ay 7’
b wir, die Grinder dersekhen
sete ab * . . ? ~~ z eo <- > ~ :
nde Roce in der Kunst einses
wa tT Ce wy = ge
wir uns getrennt,um desto f
a : 5 = > ~ =>: i > a 17s 7
s Talent,im velcher HRichtung
, 2 . Pe |
nna -—- nech dem worte des He
: 2 = - 2 v-
iche auserungs des groien 4ir
nder ksthetiker war,xommt un
: sd 4 b 3 - é - . -} ve
Kunst am nhcnstenseine e@:d;
’ hd a c> ~ z , errr -}
Kann nicht sefunden werden.
. - . 3 a seen hes — Ms
ewiges xeraen und Verrenen.
sie gum Logma ersta: rte.
a
ay,
s
a
“se
x
oS og ae
unser re Fekte:. —
fx .3 m~mire U6
Griind Ane is
den Lau
noen. BAUne
S entcezenxem.
- = nat? > | ee
33 a.
noch die ici-
£ “4 = i ae
,aul iresenaret
} > oe 7 >. We
coycren wa reil :
- . . ee ho 4
reéier - CGinyrC- ve
. 7 a
« a : : od se - |
ilisen Aucuctl-
J
5) - is
chenvaters,¢or
3% a oe : —s
serer Anffa:
ULtlze Yerict=
. ” 7
KUL. [kt A > ze es
ore
7 Aa *
if
.
—,
‘
‘
i
yr
<
2 =a
Andererseits,da es Keine bestinmte Norm fur de 28 ,WAS ni
j~
ist,sibt,csondern der Ges ;chmack allein entecheidet -die fort-
wahreonde Umvertung der Kunstwerke: was heute noch verlaehs
senen wir morgen ansestaunse und bewundert,
nine jede Vorfiihray ung Von hunstwerken soll den Geschnaer
G:r Beschauer bilden. Eine jede RUNS % hat das Publikum,wel-
ches sie verdient.iiieht ein nac} sichtiges,sondez rn ein einsictk
tiges Publigum wUnschen wir uns fiir ansere Veranstaltune.
Jnd whe jeder vectbouerb alle Krifte ansRornt und slien
¥. > an} “+ » ™ } . —-4 ~ a 2 ®
Teillen gusute kommt,hoffen wir,dnaS statt der senidiguns,aie
von gegnerischer Seite befiirchtet wuarde,die Griinduns der Rer-
Cain
ct}
js
3
49)
ry
t/
49)
WS
<1)
0)
in
fale
©
s
N
er
ry
CY
ry
i
way
-
my
3
ar)
ra
3
(D
(or
40)
ry
c.
(D
in
ct
on)
i]
OD
a
bi
~~
49)
ct
7 = AF ¢ o- : A! Ss —? 4 ~ 4 ee ee -- 7 + 7 —_—— “ ; en 4, = 4t- y wy r - gs = - .<
wile AQLESEN .9Orten ersitinete bLledermann dle Bvcite S5ezes 34OF2
Aussteliuns im Frihjahnr 1900. Auch auf sie traf das ZuyWAS
ein Jahr zavor gesagzs hatte:"sicht sowohl durch Sain gtonns wir
bringsen -denn Kunstwerke lassen sich nicht aus der Erde stam
fen -,918 vielmdehr durch das, was wir nicht bringen,wird
sich ‘uns sferge Auss eilunz von den sonst fiblichen untersehci-
den." Hancke vberichtet:
Prisident des Segession,
— ee a ee GN ce Gee ee ee Se ee ees Oe ee SED Cue EEO Gee eee Ge Se ee Ge
ee - ne ee ee pe ey ng ae ———- ~— - wae at i ll ee a on i catia a tee i ~~ . - a —-~ 0 - ° ~—
eine neus xolle als Prisident bereitete Liebermann, da
é
alles sich cut anlieS, ein ani=rordantlichss Verpnugen,
umsomehr als er eine verehrune fens, gerzen adie es noch |
keinerlei Oppos sition gab, Man verehrte ihr nicht nur, man
Liette inn, Famos war es, in den ceneralversinmibmgen ihn
an den Bit: telplat , des Pur den’ Jorstand reservic rten The
ti ae
PLL LLL ALOT ARNO A A A eat ate a
ee ee
bt Fi an
ee ee A eo
~}
‘
(Mh eevee” Pte ‘viieeaha. a al CET te Peet maety ORE be CEPI PAP SE, Pe mate ey egy:
° x ‘ . ‘
** +. Te > ee,
SCRE e Armes PY Sra OPE OO I POO ne ELI TT ET a a ee. FU wa, a a a OE EP EE TS INE - 2 ~~ — ayté est “=e 7 ~ eter +, cers JO ere» ,
. - 3 7 = = “a ~: . we by
sches itzen 70 seren und seine ironischen, witzigen Re-
A? | 7 3 7 | nae
i . “i a r - . ‘ s'
| den zu horen. Auch als finlonat schien er seinen sezessioe
f? 2 ; . | | . - 7. . a ef
he he y gu einer solehen grsren wollte, ersohien er im Frack und weif
+p er et
‘ apes
nistischen xolleren iiberlesen zu sein, wie er es als “inst-
_
O
i
ler war. Zuweilen, wenn er aus einer Geselischaft kam od
ser Binde, dis inn vorziiglich kle 4d shen und seinen Tassigen
kop? n neben den derberen ihn ungebenden hesonde rs fein wir-
ken lieSen. Saks cewandte und tre? ende art, in der Nebat-
te Frasen gu beantworten und sntraee Zu stellen, macht
groBen Bindruck. Auch ans Zen Jurvsitzungen wurden seiste-
voile icneviineen von ihm weitererziblt. Die amiisante Torn,
2 an?
in die er séin sausgezeichnetes Jerstandnis kleidete, machte
seinen Mitjuroren diese Sitzunsen ebenso unterhaitend wie |
lehrreich, Er schien nicht nur das Haupt dey Sezession zu |
;
sein, sondern sie: zu verxérpern, Alierdings schickte Sich
die sezessionistische Raupe, die soeben erst aus dem ni fe@-
schlip?ft war, schon an, sich zu hauten, obgleich Liebermanr
es’ fur var’runt, wenn nicht fur ganz unangebracht hieit.
Sein Abraten iedoch wurde mur als die Auberung eines ver-
stindlichen Fietiitssef®uhis aufrefabt, das sich im Grunde
é
nicht nnserm besieren 11ie3. Kurzim es herrschte eitel *ren-
7
cde und. Yohlgefallen. | | | A
seiner aeannens ohen ‘Prodi tion» war dieses erste Se=
2e3sionsjahr nicht sorderlich fruchtbringend,; nicht etwa, dad
ihn seine Ffiichten der aunst entfremdiet hitten, es lag ein |
ganz anderer Anlag vor, nérilich die ibersied lung in sein
neues Atelier, Sald nach dem “ode seines Vaters hatte er
agen Flan gefabt, sich im -peicher des Kauses am Pariser
Fiatz, das er ja schon seit azwei Jahren oewohnte, ein Atelier
i einznrichter. Ich muaB sestehen, das mich dieser Flan,. als
ich 2hn zuerst davon relmn norte, in Verwunderung setzte,
denn jiebermann cehcrt nicnt zu jenen Malem, die ihr Fa-
milienleben und ihre Arbeit mite ins anger verquicken, und die
Kequéenlichreit kornte bel ihm meiner arsicht nach kawn in
Anschlag kommen. Er hatte sich aber die Idee verlockend
:
ausgeralt und Jie3 sich run von ihrer Verwirkliching anoh
durch die eintretender Viderstimde nicht abbrirgen. Visr
dahre muiste er un die Lriaubnis zum Sau mit den BehdSrden
prozessieren, die in einem das Nach tberragenden Glasbau
eine Verunstaltung des Fariser Flatzes sahen. Schlie8lich
7
jedoch bean er Recht und kornte die Arbeit bepinnen lassen.
Inzwiscner. aber hatte er sein Atelier in der Kaiserin-Augu-
Sta-strase verlassen und sich provisorisch in einem anderen,
ae |
am KOniesplatz scelegenen einnuartieren mussen. ES war also
€ir unbeharlicher Zustand, dem nun ein fiir allemal abgehoi~
fen wurde. Im Herbst 1899 fand der Umzue statt. Tas neue
Atelier war gerkumif und hell, aber nicht sehr pemiitlich
und erinverte etwas an die schattenlosen Glashiuser der
Protographen. bs war liingst nicht so gch6n wie das in der
Kaiserin-Anucns ta-Stra8e - dus andere kannte ich nicht = ;
und doch ist es sein nerithhitestes Atelier gepworden, denn
wieviel Jeute haben ihm darin pesehen und sehen ihn nosh
+o ee
tézlicn, withrend janes nur seltan von FPremden betreten wurde!
winise Jahre Sputer stellte er es in einem sehr Shnlichen
Uber die sngesehene’ Stellung, die Liebormann da-
o b i | . ~~, , ‘ 2 -_ -,' iy e . ‘ + . "2
mais im Serliner Kunstleben einnahm, schreibt franz.
; rv <
Servaes 1£99:
i
Der zweitmichtigste Lann
e-- Die Atmosphire Rerlins tragt, wo irgend Kunst in Frage
kommt, einen wesentlich literatisec
Gates und viel Schlechtes. Auch wird sich §ewi8 einnal eine
C€irenkraftige Kunst aus diesem Lokaigeist heraus entwickeln
lassen, Aber
kraftigt hat, hat dieser Loxalz
-* *.
fen,
4umal was Malerei, rein als Malered ist verm
tVd, 1ST, vermag der
péeriiner nur anSerst schwer zu berreifen, kr frat iinberall
mit Allem, was bisher die Kunst Fenahrt und ge-
iz aad
:
shen Zug, arin Steckt viel
i
geist fast gamichts gu schnt-
zuerst nach Sinn und Bedeutung, und er will, das man ina Al~
les korrekt und deutlich, ohne die mindeste verschwlegenhelt,
vor “hre. Tenn danenen Jemand noch das besondere Gliick hat,
Cine gehorige Portion utterwitz zu besitzen, vielleicht.
auch noch einen Schu3 Hohenzollerns: chen Fatriotismus, so
besitzt er Alles, was der Berliner irgend von ihm verlangen
Mage eee
ee eLiebermann durchstieS den Damm, der Rerlin von Furo—
pa trennte. Er vermittelte den AnschluS an Paris, Holland,
Minchen. Er knppfte statt an die Tradition des achtzehnten, |
an die des siebzehnten Jahrhund erts an. Er suchte an die
Stelle des Rationalismus das freie nervise Empfandungsle-
ben 2u setzen, Er verwertetauch Japan und das Pleinair. kurz,
er wolite die Berlinisshe Malerei modern und kosmopolitiso
machen, Und auch wnlitterarisch - versteht sich, soweit das
nun *inmal angent! “oR
o-eeheute ist Tiebermann im Mine axte cian Berlin der
Zweitmichtisste Mann - der machtirste ist natiirlich Anton
von “erner - und er ist vor Europa Berlins vollgiiltigster
Kiirs tler. Seine fast fiirstlich zu nennende Haushaltung ¢r-
moglicht es ihm, alle bedeutenden Kiinstler und Miicene der
Welt bei sich als Giste 7u emp "angen und gO mablissig ¢ 14e=
jJenisven Reziehungen zu prlegen, die seine Machtstellunge si-
chern. Als Piihrer der "K1f" und neuerdings der berliner
s
"Sezession" hat er diese Macntstellung nachdrticklich be-
1:99 malte Liebermann in Zandvoort Meeresstudcien
fiir ein gyveites Bild der "Baden nden Junzen", das dena
im sinter ausgeriihnrt wurde. Im niachsten Jnhr entsts
ti-+
chet ag i on ee t ~ . ¢ on oe | x, . } ~~ ¢ , E y -)- ; 334 2 t. ~~ w *
2H Mb Stic weLCTiS tHndliche, Q435 noon gen i Aicneaener
~ j | ms ie £ 4. —— » 2
ersten ricner bildern anhaftete, verfliichti.:: ;
on . t a ? -~9*
42ugunsven -iner rein malerischen Anffassung.
k - “ Pe ne . ie. _—
asind a ‘ane >t ZuUrii iCKhZ Ui. Asi Ll Cz L& ve 43972 $3 ey
ah th At it lk tli a ta i li di ah SE a cl a a ll i a ite i alt a ak a a Sa dS aa aa te
ne Rice “ = aes tee oF
ete
.
% . + ee . . .
9+. e % , : . as
2 sc, a-ak il idl a chiar, nani ae iat: POEL EES OI OOS At pre grenmtee :t ee re — ciaiacuiaeaiaaimaietili eS? SR eer gt een gener >> aE TR ene ; *
2Vy werden Lic berm? mins werke nie sht mehr im Atelier sonstru=
lert, stndern unmn.ttelbar vor der Uatur volicrust.. Jie
Be a 7 | ihemen gind nickt sehr der b*: ueriicnen Umwelt, voniern |
ee oe | , Gem eleganten Strondleben entnorcen. vie Stinaungsmele=
‘ : e . ; ¢ . . . \ f _ 2p
8, ee ber Arartineds steak ttutr fem oFr tte be hake
nt oe ee e+ ~ eee ee
© me
;
1 i
: e . x
. . * , - i \
<i 7 - | ’ . ‘
> . . -
Ps a a
- s. - rn re ee ee ee slate tpeninciagi — oa re er pr a re pe rr eg a srr ee
4 , wy ~ “~~ ie * > as ’ . ~ +
e a Em" > 3 <a os Oy ? << go 4%, + oy ¢ ae, x : ‘ ¢
- } , motel levedar Leiden, 11.7.1°09 : an:
Fs : ‘ . . P
; |
& x . ‘ .
= , Py - . * .
7% eS F ; ” “% won
: y ‘ POE Bwd S ite Lats e a A ky = ’
P e 5
* . F; ‘ “= .
a ae ae a i ys*¢ = WY tae ™ 5 *. a - yy oh Pi, = -
= ‘ {* 3 ee, Ye Ae % aT * “ er os : 5 % 4 o : .
: wake eet iG US GALVENT MALS ne 3° resserbiert PAZ: wit -e inem fad
; P es sae ON Ie a
.
ee A ee
;
i”
a
A
%
ne
es
oe
—~
lw
tr
cf
i *}
ww
~~
o~
oe
hen
ct
e
<«*
are
q
die '
ow
sal #
ae
~
Vv
ing
wa
win
os
ie
inf
1?
oe
p-"
3
a?
ee
hod
18
7
i‘
f-
hoe
-
?
~
40)
3
. ~ * . -
: 3 eB >] . $3 . i i ~, *.¥ tae we e-e ey -* a ~ ez “s « “
; ‘ i : i : ¥ Se < ra +? a ee — ,
. a aa we SL, sae Lot UGA YGeS.2enNn Skt WAR ancres ~macthen fa aes
F . ‘ ith + Math y Rte Dae 4.
/
Hy ” ’ at .
ee Se Oe bale a eee ho 4 Lots tb ax Vien 4 doe tr a: a + By = i EL
i . meh SY a, Se P . FA 8 i } Y % E a . s&s CoA fm te ae a = -_
: — ot be, iwc Ue w OFS LOUTH Aisi ss viel 2
= . — ~ me SF nee rae
gat Lame ae”
,
+ eye! AaQeRt epmtT te” © ~
}
?
4 /
4
|
iin |
: ;
. 2
‘
~
+
;
5
; 7
+t
©
i
:
é
?
.
‘ : ; “
: a eae als ‘oe Zz ? r is &. = ey 3 ~ oe me = Py ove - ’
‘ a , $ J ; i> ~euge Be 3 Sap eg ey 4 "7 > ~f r ~pe 5
de x. & a a Y Pee 23 Bites ae OE Br Ee ss. San ; 4 ur: oe Pag s <> ¥ a? 21
; oo oS 5 . ~ ba * - ~ . 6 ¢?
, ke 2 . i $ + ;
4 7 . ”
‘ : F 2 = wt s a: c+. ee > »* fe s , m4 : > Fah ee 1 oy 69 ‘ 1 4 F
§ © Same 3 4.5... ~ » | Be 4 2k 7 * ok eZ ‘= TE bani s a Ps, | P: ™ r ‘e} ri igure + S ¥ } ae ee t Se ie
; ; ‘ i . . @. "44 > of eB. ae 8 6? edb c- 44
= ~. - ~~ ff a my
‘4% _ 1~ 4 42 F — . oe —_ ‘ =
a! dele a7 al Ltcheak & oe GT ee ks: th Ss fist: 2.73 2 S 53 ich Teo ey ee ot a
zs ¢ a me . *+h @ - 7 ~ + ~ 4 wa io r ‘ ; 3
+ 5 ui ~~ a atnen Wil o L 4 : *
«
*
“ ' ~~ = 7p ‘ er eee dk , r : ° 5 : : ‘
: Tix ‘ ~» oe 7% ey ié¢ Pie tied ~~ oe Oe , : . ; ,
} ; . : g°s i. ? §Q : ferry cf a 5° ‘* ges fa. +) j y-
hike te CAI SB Py ek te =F he. ILe SRAaseci ke ESET ARDS cits et & GH eA C42 LAOyiagn 4
S82 SIS gy a ait SLT SEAT
. . - ~
» °
‘ i 4 “a - - -
, * , — +y ie ae ~~ é a"e t4 > 4. ot - t+ © ‘ ‘ ; ;
. - . ~ at £ os
= Ter > Ne as bc Bi: Rio: Saag ss Ak © ar we 3 1 83 ch 4 . ‘ie M4 Lae b i> ed tat & hy we Ee ew ~ sf > "y* 3 32
, 5 * or % = 0 ib XY UB by \e ss ak e4
3 toy 4 - o~ & — he . @ * “F< » ; >
2 * . iter >
Ae -~¢@ a9 yey | es | ‘2 pa me +? 3 7 7 S47 4 — 2 t =
ies des 5 a ae 2 Ee TS £F ba vf : fd oe < os > ee ee
~~") whe gy s 4 “
7° 7 so. > _~ w'°3 > -& 7 % 4. ? ~ ; S
ae | 2 ry Pe Oe j ea oy , 1% ry MIP FAM WPS a rs
25 ha - ‘ Fr weg 6: cd €L : i oe Bs: pCO 2 Se 4 ”
° i a ay 2
* * ~ a ?
.7 Pars P45 : YT7"m 4 , < ri - - 4 3 “- >> 4
mitcls ; rce 3 r ib. Bad > i374 ‘ a5
7 * o- - 2 a% % ew a ta
2 * s ° H “sf? ; .
» me s % Pad = , r
, f . - ; < - s j : a ~ S - 7
. sai 3 A wes ae 23 ara <2 pest ai -» th @- $i id TA we .
i ‘ ’ ad
7 . - om «s ~ Ms < = - - = < -
mas “ax Oe, < »
pete ee a
sare . preeeer
Pe ge ryeqrererer te
~
om mye m3 :
*
low
PN IER, rs ] a 5 \S teh et, yy
5 ALL I TOOT LEY BO) SETI: PING: LET OE ITN FSM ESE: SH TT "a il SANE TEM, slbisscamcnenat 5 ah Babi Ni
”
¢
I Re oan 5 a a a) waren’
dey WE Re
Si ee
: . : rene ORY ete ey
AEE IIL EE LIE ETT, LO ON RE ES EN NPR pe hia eed ” guerre ao Er er 8
‘
wed s
ad
Sch i cea a i at Bk TT PE AE EO I I eS RS RE ae = Bila 5 a,
i ee . one a,
ce , ‘Tra + gio 4. FS Seibst yA > PL
* BR. 845 ‘ 3 ci 4 es is. a ar: & .3 Ys tate 2 o
|
|
is
_"* , o> vba he p? de
“ ae. Pi ~: i ‘
eine * ae Ys ¥¢ SS od wis Fe A} ~ @
&> 3 taf &: id
we ¢ 5G & w- wb
‘tv
'
~
,
-
ke
‘
?
4.
.
h
.
4
*
’ 4 t ; Ror='
r ¥ a —" - mm se ~ “sf ae > i .¢
Guive tr Uen . ke axat 4 . L al@ An SIN. 67s". Par 243! SX Se
. ~ > . ae 4-5 i-4
= > a» we ~ - ¥ ey + ~~“ 73 5 ' ¢
cecan, fd antworten, ile -8rae.sintl 2If@2n Ue Un wg hed
‘
- * . -
> me 2 . % —.. Pe Z wm -< ies oo] me «ae yA * 3 po
ranenalurer “nelis bl“atsinnis eltel, ‘theiis stu wp tsinnig;, ‘4
.*
ot oe ot ie yi eal” Ce
stenthneisus beidaes.,. -~
i," S A gn = an Nest \{ -@ 4 > of os = eh ~~ ere oh we ~ 4 “~ as ee at ="
NN" & G A228 he fi. ba his th fate £ SAG T VOLS sat Len -Vormcer
- ~ = r 2 ¥ x -_ ~ +> —_. , *s SS . cd ~~ ~~ & se s 3
Ue VOU “Za 2erie.oT, aaren ~ann in" VUNG EY SSGStTOLVER « at
\ ; - \ “re ' 4 r 4 f 7 =
an Y “ # a ry em > 7 : ¢ 4 ic he 4 f 4 id ot a 4 ¢ i? . 2 hom : a ~ 4 Py &
gtent ain ser “Ororsosen -~OCeCSANZOLTeG, Udaas ernach saanterem |
e E é
i on oh ~ > @ < , _ =~ +t 2 he ; a - - ata « - le " a < oy |
Cen for) O78. 19>. 13R matnmabte: celosa 1OTR, 8 ZOK nie Si
oat “ = « a > = Be |
a7 ug E-2 >" :4°% TPO TET by ce ~ i “ rae GC = ~ H MIST k Fer oh eee mr
‘he lH SOL Ee > rs 7 aks i iw wa F ebnwt, Ted iA ee 2. SP PRoeee sTiws STs) Snes So Onan
’ ae 9 ” * % *
3 oN - ae ant ie “ rr? - i ~ Meg 7 2S g 2 - ~~" an Te ~ -“y * .
YACTETIsSshia » hades ita thn Sereezeichret, Si SO Sto SOMO: GL
) . = _— era on P . —— P
rt a3, > a C77 = ae wy & bea rin 3 3 ° Sen et wy 2 ; Ls 4 y*; 23 yt & 3 2h mak “S ri fy «saat 4 + a ‘'y# -
bs at 28. e ‘ Ze . Gaia Te" <« ae ee d~&3 eae a * 7 em ts Ve a @
~ ‘
} c-< 5 ¥ id r+ ~ 7 $a “v7 » 4- we Co 4? — Tar > 3 ro hit os 4 dee Se ae oP PS E> LF OS v3 : é . \ Oe
=>. 4 = a aa a “- * le ae. 4 lw ‘¢ ¢ ‘ Le ee a3 Nt ea ad a JS fs AF3 w & P) i. re
.
= —_— = = . rx ™*
- \ i or i Se | ae % et FA? <> > + * ,rrr “+ t es ie j ee “a ,
so 7 a twin 2 “# = a te ae Ee mew | as . Lf <4 md i £7 4\) _- ~~
" ’ . 7 : M
rey “Ed > > =-*%\ Pa > i* = - aed e+ . fs #354 ~ = ws > ~-§-« % 3 Bo
: Ps = ¢ Tit yh an stm ta es =
ee . 2 ‘af +s > a ™ YS mb : a é eal ati as aE: oes p A abe t ~*~ es —
F ie F =e ~ a
4 3} #2 > § rica F- Pe Ss 17 . 9 a a a ee . ae + =a “\ ore ~ A oy 14 -S 14
i a ake s a) we 4 ? 2 + i a ee! a Falken int i! o 6s > ¥ Ls ‘ete nD tf - 7
- ° P
z ¥ “ ? ‘ -
7° % “> .-,? 4 wo or’ ot. - o &> Sw V4.0: © ¢ wey eS 3 7
= e wt 4 ’ ‘” 2 ¢ po ' ; é--
ce Se “2 a Bik , ai Late ij Lv ok A ~~ at J i a a A .]
.
~ , = ae
-? 7 " >
en, << 5° Tir £ , 2 . tite ag cp + = ot eS VP) Pa CPes OP AN eK ON CI £2 Ne
TP es Liters } i ¥ ee a. @ Me Ne ; s ~ ei a} ~ +. New ESS FF UD ins wie A
‘
- x o- * 2 = ?
“a ., - « yr co ed 1 9 > ‘ ~ ~ » bY -* Pe ate sa _ Pa 4 ~ cg o™% < x3 =
£2455: © 3 | i tL ile 3 2 p< eo a SMe wo ao 4% A aed INF Shh
‘
-
° ?
Die schwers Aufga De, YRe eiter em Strende zu
i
biebvermann viele Jahre beschiftigt. Unter den 1600
in Scheveningen entstardenen Strandbildern dieser ‘rt
wird das mit den beiden Frerdeknechten Zu seinen deste:
arbeiten ge2zahit. In folgenden - Sommer malte erim Zoolo-
3 u ‘ ri. ne
ischen Garten £4 Amsterdam den "Papageienmann" und die
"Fapageienallee", Hilder, Cie nt—a-y durch das hotiv
der bunten Voze
a L Lesre
.
niethlane eae une: ronda -tnflus der-frenzés
>
co ah pac
ioe C22. . ™ ore g=
é*
a
menrnaiter sites ener wreaths
ae
u
;
cs
z
ne
%
Cc
5"
he
a = j
Sua
i fel Oa
ge
si
iat
Yranz
aber freu
ic
iN
: & ;
‘e ot . ee ty
YP © '" Fs -
ic: eon Neve) orl ey set m of 86a
eds = rs :? Sr re |? ca Me 2
\ ms) i. Sh ort.. Ee 5]
t = re Ne) oOo <<. .& ‘4
i ~t owt =O Si 8 Del
; 4° OM. OF et.
| 2, et tie a “ to. °° O& ©)
f wy eS : 4 rt es
4 OQ FO wt Fp wi re
oe . Ww OS! pa i ~
Ms. = F phot & {) MM is oF
? OB oe Oe. eA Ua As SO Ut. Oo
; Ree yw bg ps w@ - & - a Ye
'z Bi ON baa <> ba or oo ee
; ‘ re | ian, n° ee on OE SS >
= co fi ort » © so
P. ‘ > Mm OO et 49 @ 4 4
. mi aq 0 HH ® #7 © #F
| ° ce GG 2 OG FH O92 GD
“f | m2 reg 5) tS 1. Q
; ) , ri f rp 02 | 1 a
t MO Rm | wa a rm
: as) “ Oo w si
a Fe co > are | Ao s
mn He A Oo OH “a Oo #
G) ei cater car tl F4 t% ~ Fd a
t v2. 4 f Pry O
o) m4
£9 02
a *
}. A
i f ” ae
‘ ra Dat © Rt e
| os a) i es
z= ESI Oo #w Oo ms 4 oS
oO _ @ gid © Gg hte.
7 _— Sct om ws O° OS
e mM oo oa Rf oO 7? 8
& . a: an | we 4 @
y fy x a: a Ce ee ¢ > e-<
A a) . oy. mS oe gi f .. wt ob
— wa. £ QO BW ot ~» U-
Be Ord eae » @. . 8
Pegs 4 o& AO OS AR. a Se DO
bas . FQ wt ort i ©
vu i by 27 How &
ee fi as OO ©
Pct iy ~~ fa e mo @ @.
ae) emit zm Co . C3 os ra
Eel “ly a Hm & ©
a 4 . é.
|
'
!
tees
= ,
_™ =
; ait t
7 \ '
F
i ) ) !
b. F ml "i bis
b i Ro
° Ms ‘ r
f , J . + Pred ve . ° ‘ ° " ‘ » ree. Pt. } i
i bias etree Pe et ts te fae ebro > hae eal ney kt. Cpe aanebe ltd oc ete De tla at eile WL cadlbeot A
cy
_—_
> ty" eee
a“
{2
-——
“2,
de
+ ee
2a
ale
be
S mnt yt
> S @
» Sod *
}
4
4
-
“ae “ta? a
uh
aed,
ee
oF
=I My
Dw
*
wR
wT ne ©
*
ees
wed!
BG Si me Le
CH #
¢
3 (ho
gen
be
ng
te
5,
&
atak
et
e959
4
Wow
\
‘tm nic
*
es
oo
$
ania h
ee ee a
4
“
ca
4 3
\ 4°
4
a*
1,
"Diese
22
M
ale
‘
=yw
t8
4.
3Ga n
tlinismus useh) wi
on ee
Brawn
bs
o--
~
+ Pe yt
|
; i ary
il “WY
Sr ee
nen braueh
m nic
=
4
iB
€e1neEen
o
enommen haben mij
pony
Py
sigenen Pls
wee on
a
a
ail
ch a
@-ich
+
So eSR:
Teh b
a~
at anes
»
cH E
_ ~
2 +
t % t
ie Gosths g
ns
nd
B
ot
7%
»
~s
rm
ee
aed
7
ae
wn
ag
-~
> :
werden,
detei tenigcer su le
ens
- fent1
miich
a)
oF
- ra
ten",
.
. LOE A ORR gma Cet eh Ott ela li ale it ly Mahle dl aad i =e Revd aoe
: 2 , ‘ . ‘. ‘ ’ ’ .
- eerie vy?
Py Mies ben) ee el wegen
sitio Sn Sa cobain
SR a ae ed oe aa
Sr > Aé y eet S ve ee ee Ee Ce re Ee ey ED a en es ee Oe
EE RETIRE ee OE Te ee ee oR a Ne ee ee Te BE ee ee ee ee Eee ~- =
ioe,
J
-
reer or
RAT Se Rr PERE = rms - al sa ane a
P : “8 ” do % . > p on a | a> = &
Cession gsmacht haben, werden Sie schon ech
Pen: wiz konnen wiedez, wie in verga ngenen
Jahren,
25)> abzahicn, Und das ist fur dic Zakuntt von gross
ter Wientighkeits denn die Leute, Gis uns das Gold
auf Nimeswiedersehn vor gestreckt bebon bat
dass die secession nicht so Cuca ist und Ze
neva — die wieviclte weiss alloin éex liebe
das mich ste Mal, wenn wir wieder schnorren,’
ten, sch,
eben ung
das Zohn
face, B ed Ste ah Waa ool
Gots und
ROsenhagen + Perio a cotreveng,in en paee SRAM
| Gio ih jetat. in Holland war, habe ich mich
Renmahers male Pax rade und nackte Veiber (ab
nicht suf Pferdon),
Sha Sohn, daags ich mich aulislere,. and
? : as 14 ‘ : , : 4
to dex ainzige Grundsatz coin, wonach ein K
éas solle
instlor
+ * 3. ae . | y - o.: a Pees
ardbeaitet. Alle aqndorn kann ez Sich schenken. Zum
were a * ry vires ad ™~ ‘ise cbe bh. i a tye | * ayes 4 ‘4
eigenen Vorgniigen arboitens wenns andezn nacaher auch
Fa! - | _- ~ 4 bok
ywpads macht, waso besser, :
2 ee a ‘
en et ee
bei den in diesem Brief erwihnten nNeKten wel bern"
diirf.e es sich um die Vorarbeiten gu "Simson und Delila
a]
8
handeln. Liebermonn hatte sich's schon seit jungen dehre
mit dem Thema besch'ftigt, bereits 1£94 entstend ein
fast entgliltic ger sntwurft. Nach so langen \ugreifen funr=
has aS [ite er dann 1502/in wenigen Vochen aus. Lichtwerck berich
tete damals, Slevogt hitte, in liebe
bernd, die Skizze herauszgezo
s¥
7
|
hervorgerufene
, me nts] Howelee— oehrenh -—
“Simson und Delila
i savorden. keine and Soren als rnabenakte
Se ee
rnanns Atelier st6é-
+ -— - a 1+ ye Wl ae
en una aut die Ausflihrung
vetteifer den “Ans id gezeben habe;-er
!
re
'
BONS eRe gp ape a)
ST ryrcrs
Py), PROP eRe ee ir i
. ;
6 ic bei Rt *"
ores
PAY I PE a
RE a OEE ON Ee I ONE EE NOR RE |S a ERT eee
‘von nnbens "fetten Teibem", und ihretwezen, planbe ich,
a Oe a a a SORE VOR ONT agg art Be a ay RN eta ne Mo ty en ear ae oe ale ae a ake <a ?
er bis dahin gemalt. Seiner wemir sinnlishen WNatar war dag
ruozlige Gesicht einer alteh Frau ein wi likomseneres Stu-
ay i
dienodjekt als die pernutterscnimienr ncen nunaunesn Sines
janeen weiblichen kdérpers. "it \idervillen sprach er stetg
‘ . _ . ; - ; | i
hatte er reren Riioens ein forurteil. seine Kunst war keus: si
Jetrt aber, an der Schwelle des Alters, begann das. ewige
Problem anch ihn gefangen 717 nehmen.
ward Liebermann unschliissig, ob er es wagen solite, cie-
as ihn auf einem fremden Gebiet, glelicns:n
fm net
0
7
U
¢
. fs
moo
(2u
Qs
Enser zeigteyzy und seinen Runm komrromittieren
a
konnte, suszustellen. Seinen Freunden gelangs eS 2wars,
’ ~ TT - <i a ie i i a + = “ ~ « R 7 7 “ - ~
ais Yersuch, als studie erscneinen LLEDS, |UCN Olive
_ “ . *- , 2 se . a ps a a ni > 3 . a ; gp . - 7 =<. ots oo rE sey
CS 2un:cnst nur proovsevweise in aie Aussteilung genoraunt
i , rans: 7. 7 * : wo ssi ‘ se) ee —e 7 : -, ; a. 7A
ALSSnolick nugecean, aiS das machtige Gemalde an dem dafiir .{
| |
” =~ we de ON a, ? } oe i &
reservierten hhrenplatz an der Ranptwand des Salon, carre
aufeehingt wurde. Liebermann lie? inzwischen von “Manne, sei-
2
nem gelben Dackel gef%olet, mervos nin “urd ner und stritt
Re ee ke
Sich mit dem Sezessionsdiener bork herum, einem-originelisn
1
serl, der in seiner unterwir?le-"rechen Art auf Jiebermanns
opaése fanz fanos zu iatinetaen wilbia: Salve hatte ihm einige
” P ‘
SS EN ORO OM AE me Ke
i ~ “sy , J ~ * m4 o~ oers _~ ren hk “>.> ~ °
Kanincnen totpepissen, was Liszoeruann, der seinem
RRM gp ere.
Hurdevieh", seinem "Pladumini*® alles nachsah und ihn stets
wie eine Lowin inr Junees verteidirte,
:
ie ; 7 wl —_ ~ : er te ;
fur sein eutes echt hielt. Nun aber wollte Bork entssvkdisct |
i
sein und lie3 nicht -nach, bis Liebermann endlich nach langen |
Tt , } } 4% = cy % ws ; a5 - > . yy” ne 4 “} , ‘ é ™ ;i¢ } Va i
relischen, mit saurem Sesicht einen Taler herausriickte, Mitte:
5
23
i
lerveile war cas Bild bevesticet worden. In weitsw Boren tra-
ten alie ihm ferenuder und ea entstand ein ernrfurcntsvolies
Wt elt tea pM
arn: ¥ .
4 i
4
>
:
4
REET
% PORIOL TES As BOWE ee oF * Gams
_ =
Mrong
oh karl
orm oF ee RD Ree? oer, PR PEI LR OE RE BIN ETS ©
* if ry, 9 - , U “ : : 3
bt
a
-i %
irae ti ak abt ast em «oa del Slant a Saat dara ic a ial il Bae A i” cele i ke ORE OE FE EE EF ee ah aR a lial ak ae eee eT OSE ITE TRI OIG Sa a a a Atal il SEP OTT ey oom =
ad oe ._ ~*~ - —, nie + nS - l= . + ° a % é —s : =
Schweiscen, Tie alle Bilier Lisberuanrs wirxte es ausgezelcn=
|
- za Ea a ' } TE ey 95 r, J shcm t
net. Die Festigksit ‘er Zeicnnung, die kraft der faienurs,
dis Selbstverstindlichkeit des malsrischen Aufoaus erzwanzsen
— . . T> ma és ? ‘ = ‘4 ° ~- 39 a
von Alnmstlern Bewurdermirg. In warndervoller Ebenneit dennte
Sich die weiBe des Jasers in den Haum hirein, ucd ‘rei und
machtvolil hoben sich dis hellen ».oOrper von der a unkle Vand
des Zeltes ab. Niemand dachte men daran, daB das Bild nur
-
versuchsweise hier sei, es war selostverstandlich, cai es
bleiben und der trfois cer Ausstellung sein werde, }leber-
mann jedoch wiinschte einzelnes za verenderm, er lie8 sich
Falette und Finsel holen und ° libe rnalte den linken Fue der
i
Pelila, cer ihm nicht richtie herauszukomnen | sohien. Nie
Kntscheidung war nun feta iien - das. rild wurde ausgestellt,
oa
aber nicht an jenen bevorazugten tiatze. Auf hae pernanns
>
Wunsch kam*es noch kurz vor dew iréttnungs tare an die Langs]
wand des pro3en Saales, wihrend an seine Steile “er Slevort-
gche "DtAndrade"* trat, der sich wit "Simson und Delilfa"in
den Erfolg teilte, vielleisht, und wohl mit Hecht, Ca er
.
~~ 7
Nank. Jar nun "Simson und Delila’ Wirxlich ein Er’olg? Trotz
- - = = ss . y ee pe + -
dem das Verk die Feimingen des Fudlikums in hohem ‘tape er-
reste und sowohl Achtung als Syanathie fur das rornen unc
— t ~ ~ . 4 ~, —- ~ b ~
den “aremut des Kunstiers eryeoxte, ist, dle “rage doch au
< .
. ar cy sy 1 4 haha ! eia¢ = <- a Pee Rat: = + «* hey 4
very aeinen le pa ALE Faoes, ULE nemorandt und xuarens. Zu ‘4el-
22 = +. ’ qo ‘ a ar 7 +. oo a ~ Ti. rest: r Pa
sterverxen anreste, der oisidlicnen ars ellung auch noch so
a . 4 . a TraaR- rash} wy iC WZ a a ee cs i: ~ 4 rY ee
ginstigs: sein, cer Lisbersannsonen war sie e3 nicht. br muots
x - . a . a ia ae = an : , #, cad
ihr alizuviel schuldis bleiben. Zuial in Seiner Aut
oe - r eo Te aed a nn Ot, me a len
Zwei rackte Yenschen, deren wollusterschiattte Gileder aut
iD
poet
ne
be 4
ae
‘4
Tv
by
tf
1
cd
eed
nat
rl
“¥
1
~
-)
t
!
’
\D
ae
teh
!
=)
~~
‘s
ap ¥
fends
4))
ie
me
re
<v
~<
)
par
}
= es ie =
den zerwuhit
€ ~~ = Y > a - = wy, % ia ~~ + a % “a ~ - - “~ ~
ste Sinrlichkett dur’te sish einen soichen Vorwur’.steilen.
g
" “~N > ‘ — 5 + yo ioe yh. ht ¢ a a a or. ee tt, 74 i -AM - * a le. A.
$1e0ReYmanN aoerxy iSt nicnys sinmnsicnAn una hier wirkt er walt.
Ps ‘ “ aa - Bs ‘N ee ae “Y “nn ae ae + > 3
Gerade darum ist seine Yarsteisiune des Geax snsrandes aie um-
~~ is } +7 - eK = =" | De <. ¢ oJ > + -4 . '
verhiiliteste, denn -je wenirer er empfand, desto-deutiicsner |
Ls sai om ~ =|. ~ ‘ -
Munte er 8s1cn Lk; SE LE
a es oe ed - “ae OS Sige’
ERED EEE eee
At mee
,
A a i ci sn iS
Richard Dehmel kommt. in seirier setrachtung "s..
und Rasse" gu dem Schlu8: "Und wenn in unserer ebenso
stark nationalen wie internationalen #:oche ein schopren
rischer Geist auf dem norddevtschen Veltteil mit seiner
reichsdeutschen Stantsbiirgerhand alisemein-nenschliche
ky
og
=
6;
ct
N
S
hy
Co
3
i
Werte malt, und zwar aus rein malerische
2
che: dann ist er nicht nur ein wertvoller Maier, sonuern
gugleich, auch wenn er ein Jude ist und in Peris suf die
Schule ging, einer der reinsten deutschen Kiinstler, a:
sich je in der Nationalgalerie aufhingen liesen." Dehme
* t ee
gibt seinem Aufsatz die Form eines Gesprichs awiscnen
exe Deutschen Dichter und dem Jiidischen Maler, der in
. |
mains trigt. In einem Brief an Wilhelm Sch8fer vom 2505.
02 schreibt Dehmel:
Pa a -~ YY - bl — | a te > “ == Bi ot _— . Fos’ ” an oe Re > -
ee > = z 4 a - > * - ~
i> ? uv ee Fl FNS se A Y an ake a ce or had = 4 i = mn L. = ,
» —
e : = ts 4 a — } 7 & ee 3-5 4fyf r. > a . ~~ i 2 . i he -
1 ri ft ¥ "> <x > L Be <7 ‘ =: 3S SS | <r sans 25 i ) “ey 7 >
AL on le ptt} a & LY See’ Ln “ - il » se | 7 jsf pf i Sa lig vad VS re a R i a 5. . LO rey ie | sme
z -
Ze. me +4 i» 4 ~~ m2 - ) 34 > carani a 5° P= — = ~ ?- ; = oo ea | vw
; . Fa eid on 4 J ; £37 ct? Fd Nae id re ) ay ee > > 2.
Lb DSS. Mecca. wh SP ole Yes a tS 9 ? a ee eae FS © I 2ith wi YW Nb ete Se SRLS SES ry 5% iVLiess
aed a sf
" =
~ _ oy ~— @ e ee a ° 7 * a .
£3 o? “om A y3NIVey } 737 + Eee “ET AT 1 wes oS 3 a > yet > FDP i wy og i ~ f
GO es -4 i 7 £ se ut oe es rn eet ok V LG a! wu? be & ‘Loe 4 u : ~t 4 ©. ; By 167) . - Be oe oa ~
°
—r i. £4 — a ae } 7.
ann nar noch die mvstische Erkitrune "der oer a
Grn WAT noscn G MmMySbLlscnie sPALe Pung’ ic VeEPoOonLi Ccen
J <
; —_— . 3 * . : a -< . . a
~~ — ; o, ~ €° *% OP or rt men t.7 Me | ~+ ry 3 7 - Par te ~~ ™~ ~ orf = = = ~~
bee fo eh Woo WES oc, a4) ss — a J LLew 8 Se Se oe 3 ua ot © , J 4h. we oe : 4&
- Cy — -
7 a ret 2 £. 7 73 <P -*. £ 4~ a} 3 ae ? t ; Vey r Le Pr Tad
‘ t — 2 id — —< ; ~
\e pat Wee be rd Soe te Pk Q oe . Vs -.s/ © -~ Wis Ls CF Np im at i te Yt iw JS + & ie
a ~
“ * - - a f ”~> +
cin?" _~ ,+4 + e* cal ~ > ~ -o~ > oO >} a4
7 13 $3323 Wi tN oi ea? : . Ton" rf ‘4 " Vw " eyo 7
LNULVILGURRUM, Gel AOCLETISCAaAShs Mm ePl Lk! Pi horen!
.
" , . . > > * ae 5 “= . £ ~ “*
‘4 ae & Be a | , £2: (¥? hr ey 43 bd io Fe OF Bo “ie 3 > 7? ea 7 se , Zz 4 r> Cf 5.5 > CF - > a
Sacd x ~__+ wt. © i dl = ws A % y Ra? de 5 a ta . Ak BI ae a ¥ i. mt Tagen Bs —t he “wt vs a oo < che . o 7
- ‘ itd
i. fers
Bios — ee oe oe ~~ ee 1 ‘ .
rs ‘ * 7 a ~~ : -_ - 4 F, ¢ o. - Yi = ees
= 5 STi 3 4 Bs oO at as Wwe Sk. ws ch t LA Ly : v Add = a) 2: ULCcx iy 7 2 5 Toe a mae 5 VEO Te
me -
, sss 4 ~ : 2 ? - * . ? ~ « P
AAay AS 71C * ei> Fd £3 VO £2 ae ey a F @. Tam ae: + : a eae
i y i ft : ~ cab of -o. ; <) y
ai L So whe WN ~ 9 VAP iE Hees Stk PS PAG L Nesiis iss | = Sim * 42
: 2 i * % i 7 -~ » : .
Se oe Oe > v4 7 rh - 3 e's - lr Ay? os C8 - ; m ray ” om ~ ee, _ ~ ~~
a aut ted Wp i ATA LtAS or Sd Gil» a ~* Cem * ee 2 é 48 Ee isi CO 8 rel 2 das
> — . ~» . . ” *
ra . q {- a ryt Pek a “4 i os » } fy) fT ‘ % ¢> 4 t. a ¥)} ow f} fy i % } ¥ ; wy at = ay _ 3} + ;
Vas tH WD Wt 3 ed Pig aoa Oe S ai, wb itr UWN-isd a eal veine TE & OS See a cee: Saleh '. & - a
te ~ 43 ee a ~~ Ama aA Ahad { 4 eave t ae | L. © 5 - ~ ..
ae! | c* ¥ > ‘ : ~
<i 217) . os j i * 2 as i WV i535 wis’ y wm tee VY 6b < ~ , i & f ee i
'
!
f
— a - «
2 , cs ‘¥*T} Fe ; } ~ 7 7 ey +} : ; ry ry ‘ .ya 39 = ~ %
wis ab - —_—- ei ace =) F at Le ke AR? LY VY US Y +» i ee = SS o iy we @ i 5 ;
° > on
PS Pn te Le . rein ee ie a eee a ee ee ee side dine eesti a0 sett gail eg te) et cantins oes AP « ee ee en - ———
@
ans: =
Pt al i i ia Cie a Ei le ata ec ia at intial oa aie aia BO Saat TON OT PLETE OI EEF I I SETTLE TO a re i A a OE - aee ao lll
a
>
o? 5
wy
t-.
‘
-
on
=
ee ETS I 1 ila me,
~%. nd
nj “$ ” t4 6.4
wenn er ewig mit ihnen auf unser en Feldern gearbeits i
hsttet und seine Portrnits so nuometaphnysiscn
F ri : = ae ys Me a <2 ~ 5 2 ‘ ,3° rp fy
psychisches Sentiments una coon voll Geist and Naturge=
Berlin hingt jetzt ein Bild von ihm - Simson und ve-
lila" - so aus der reinsten Menschennatur gescho:ft,
a ri .+ a. « - 5 ¥ 7 + a, Yr . he. ry “ 5 ee
fusnahme der "Netzeflickerinnen" vielleicht) an ihn vez
: - ~ = . . “4 = : a -~ = to, * Be 3 + ‘ } 2 4- Poe r~ o% , .
(nun fali gefTH#iiisst aur aen intern!) ~ auch mMevnaciye
t je -* ol :
. — iy Re , =. = bs w YT CF a > Fant
Sisch gessktuigte SerGpferkrart, ohne Gie eS mene mii ©
«
— ‘ a ats a tne - “ oe a eee ene
Im Frihjahr 1902 ging Liebermann, von Li eta Eanbaoiah
eingeladen, nach Hamburg. Das g bede utendste der Zilder
die er dort fiir die Kunsthalle malte, ist das "Restan=
rant Jakob", eine Gartenterfasse in zarten hellen Far-
ben nit dem Blick tiber die nlbe auf ios: endiére Ufer
shen in Holland machte er in.
Nach den liblichen Sommerwo
hecbdst nit seiner Familie eine Itelienreise, die dis
3
ch Rom fiihrte, des er noch nicht kannte. Ein Empfeng
von Pilsern in Petersdom hinterlie3 einen tiefen sin-
druck, er hidf die dem Papst zujuycinde Menge in einer
Skizze fest. Das Bild danach wurde erst im Winter 1905/
O06 ausgefiihrt, es ist eins der g-nz wenigen in Lieber-
manns Schaffen, die einen historischen Vorgang zum Ge-
genstand haben.
- Pe . \
o
—
” <~
4 :
An Franz servaes
a \
t
®
-
- wit ene ~- “ a :
* ame *
rlin HW. 12.12.1902 (35>
a in as oy e a how 8 a-s'- © 902 ra Oty wi
«™
; * wee ~~ bcheocndli cates EU
oh BRT TE Se te PS AOI CS
ie. we, 95 ae Pace ar | Put ‘er tow fiivuw .
oo
Taste . TT ro *
is Sy GF r~ “9% oh Pvt ove ~% Sera ot fe 3 a Be 2 a
t-4 : mm 7 £3 i ~, Ys rom we i $3. Pacye « od
ee eee en er é > wt ve We as» © bet ee ae | as we ad UY ue mh pans a * Ey baad , iojine
4 5
T4eatlhn per <3 4 Pe ee £? - a
; “ver ae TMs Pe dean a | ~t
he : ) pe } 2 ey “} a ae ters | 24 pin Po
women Nah eee Sed Mae df ede Bn ~~ TOkeh &: dors aho b-hake / & mab Sf nv is as Xe aint LL&3 } By PE RRS Be te set
- - - vite > 7 , a oe ae
i
soled died
- Pr eee Ob eee Ee i eT aa ce SR bin to 0 ee aE Fe re Oe Se a
Pe BY er ee pT gE eG) _— dan’ 2
. ‘ 4 4, ‘ , 4 . af > .
ial adi a Ee OR rCe, 7 ~ a oad Lop yam " Sees Se anes > rr’ al Si REI INT i eee ede ae urs - * i ae > et. ELF OE NRO PAE Pe es ee ad Pore th we ales ele i eae. » roots a a - al
Pe
Se | men allen kat, sove n Hins ioht aur’ das, wes
§ + & 7 . . F a, . - ~
4 t..=* f$ 7 Le
MURSUZSHUTOR SAgeNe Ich wuBites fveilich in Vozraus, da
nO Lae don Phailistern = den pqnetEeen, WLe den
Fedde tahe P iiinaihe sh kode MAL
ri
w
4
bas
.
vA E
te
x
ts
Ne
a
~
¢ a
tua
a)
Oo
2
\
tie eka ie aired oder 25 Jahren wegen es chrdotus
oa fax "dm Terme") schlagen wilde, hitte ich doch nicht Boe
* 3 ss + . ep: |
Cacht.. protey vie Uber Berlin als Kunststadt SaZSN, fin-
“
de ich durohsus richtig: Ubor kurs oder lang mua
w3
apes . Berlin auch in kimstleris ner Hinsicht die Haupt~
i ee ee ge a stadt wex rden, schon ous dott sohs goucinen Grunds, ?
veil hier der gruBie Kunstrarkt ist. Aber que h,
45 Ui ce
weil Hiinchea abe gowirtschaftet hat: die Munchenex
Cee PY
anch aio Foes gion, ist ofrigzisil gewords mnund das
LON PPPOE 7 PRET ea SOI oa YEN SEM SN YER ie ON Glee ee
o Ae re a4 we VG ‘ < i + P J yy E ‘ ak i e
Ae ; kann kong Kunst auf die Dauer vert ragon. So unbe-
‘
“h
«
°
Fag ate ) | = quem 62 such 2UP uns ist, de 3. nuns von oben hex irtine
Be
(
a>
Pe)
"2
ee
“>
Ct)
heda
qt
}te
2,
bs
wid
te
yo
N
ari
ry
C3
i. 3
we
ae
3
i?
{~/ °
mM
up
: : | dicen ist aaa & und 0 Joohy Ted
Tnswisenen Tar ich in Ron und abe
seha, sowehl Leo X wie In nocons vor Velasquez. Tad
Clas Portwrat witrde 16h das ganze tbeigs Ren
- b Fs » : 4 7 2 fr! =~ Se,
ZES0CN. LLY Mochmalicem Neanke wnd bestem Grute The
ate 5. —~ het mak, hui ts hb
‘ett
17
RR ee ET Pa SPOT LE ee RE ee SE NNR LS ee Oe oe Ye Se a
. re :
Ole uber mich, als auch wes she tibex Gis europuischen
#8 ere ete ne
> erent —
7
SEER IES ee a a ee a ee ee LS eS ae eS ET POR ee Pe ae ee eS eee ee ee
te dies sem Winter entstand nach einer aus Ha mburg
heimeebrachten Skiazze das "Polospiel"/: Pfrerde und Rei-
ter in momenthaft erhaschten Bewes an ST ¢
Nalte So
—_—— eee ae ete ee eee
auf einem Stuhl sitzend zeigt, den Blicx nachdenklich
aut den Betrachtger Berd chtet = trots ailer Zuriickhal-
tung wird des Bedeutende der Perstnlichkeit iberzeugend
sichtber. Den Anla8 zu diesem hervorfagenden Werk hat~
=
..ten die Uffizien zu Florenz gegepen; die Liebers ann um
sein Bildnis ftir ihre beriihnte Sammlung von Selbstpor-
traits baten; die Galerie entschied sich Jann _— fiir
Sin indexes yom den Selostbildmissen, die in der. fo!
ok see be Fine =i ~ mee ; ¥ “" 7 2 2 - ~ : \ “ 5 nd ; y 4 :
entsterden. Sinen Eesuch bei Liebernann.scl
warek. (=: viet vom 17.12.1902 2):
y i
Beim Frithstiick
*
-
aed
~-eich mute eilen, um zu dem spiten Fruhstiick Zu Lie-
bermann 21 kommen. Yir waren aliein mis; seiner Frau und seie
ner Tochter, und ich habe viel Genu& davon eehabt. Tir sprae
r spx
chen uher alles mdgiliche und einiges andere, Klingers Be 2et~
<
hoven hat er nicht sehen wollen. Sehen Sie, sacte er, ick
denke wie Yeber, den seine Freunde in Rossini't
S Parbier se-
Schleppt hatten. Bein zweiten Akt War Gr verschwunden, und
als sie ihn am andern "ag frargten, sagte er, ick hatte Furcht,
€5
— —re
a
®eimar bei ihm gewesen. Als Mensch mag er ihn germ, als
Kunstler gar nicht. Yissen oie, sagte «vr, ich kéinnte nicht
in seinen Mobeln leben. Toh wil] meinen Spa8 haben, nicht
Vandevelde seinen. ie _Hauptpesson im Haus ist der Dackel
Dae i
den ihn Ts; shud i reschelet wit. Thm Zu Lieps tut Crs was er
konnt mir am tnde noch jefallen. Shen war Vande evelde aus
ee
zum Schaden seiner Gesumdheit nie gemocht, er msht jeden tar
. Seer ae C4F5
€inen weiten “er durch den Tiervarten. enn die STtundey komat,
}
i
<—~
ote reve |
ee ¥
\ ee er erage»
yi Be wa 2 a de ne ag ; — . . . r * - ,
innere mich nech deut lich, vie aveifelnd man in jeden Herbs
q E
ist das Thier nicht zu halten und wird unfreundlich geren
Jgeden Besuch, der nicht gehen Will, und mischt sich laut in
jede Conversation...
In den Sommern 1905 und 1904 ging
~
Huyzen und Edam. Wie ie: MOST G's die er
os
see fand, die "Nz shenden FPreauen", die "Seilerbsahn", der
I ae "Schulweg", andere sind als die der Strandbilder, so
!
erinnert auch die walerei ‘in ihrer sachzetreuen Deutlich
keit an die Zeit, bvevor sich Liebermann mit dem Zinflu
Israels" aus einandersewzte. Hancke sagt iiber dies seS
Tasten, das dem Finden der "Judengass na" vorauszing:
ge 5 .
"Zenn Jahre voraus" |
|
|
:
oe — 7 eee = , -— - ~ —_ - _ Stn rae atin anathined —= ---- —-- - - — utenti a
Bin sol hag F717; Le op ead Pa; 3153 Dee ti ae
2An SOLCNeS AuNrucksreiten auf frukberes findet sich rehre
~ me ee = — -_ -4 “ .
Poarah bet jJAehe rir iar aan fee” haeteusé a ae a “ 4 :
ut) ei Praia Oe Ai | an +9 MnG Cs DeaGeutet S <o Lees © 1”) NIanwIeinN 2 er
. 7" : . 7 , =
. ai ‘ Q ~* " » ” F me ~~ lt an - 3 ~ “~ » a - aN £ : | ‘
KYa’ te vor einem entsche Laencen OCGrTIitt. Man mus becenken
4 a § - ad . A & & i a 7
iy. {2 > oe SOF a4- 7 cS tai wee 4 ~~ maaan ia + t 5
dak es seit li S. / nur wenire CAD g ale rchlis: ohne Vorosralt
yw, & +. ill _ . FW se ail 7 . -
1it ihm sinreen. Seire rneueste rendunge hatte, wie reset
. ~ < ed y SS > Tp * a J
-
= TT eT 7 7 7 — ‘ x
oS urteil des Fublikuns die Spur verlieren lassen. Tch er
B _ + . . “ 4iws ‘ A ue
mt ~ as 4- = } Mh. ar i a -} - a ~
WORN GLe AYroNeLIren aes oocumers in der. Casstrers.::hen WINS t-
<
«4 ’ .
SD } 5 c> ’ f a _ 2] . _ - ‘ ~ - ~“*«
aandline erschienen, QLeson Pormrenuverstand, wie die Stinminge }
m= ~~ 4 + - .
;
: :
aT") “se C® Mz 3 ’ Yes i; J : 4. ¢ } }
$scnen. vewuncering und ontteus:huns hin unc her ging, Lie-
= wn Y 77 < vy? eter sia a ras res Gd oft ee ras - ast ey a a TT - - .
bérmann war damals dem Verstindnis seiner Jarebung weiter ;
voraus als ie miner Cer vrsendelkhs ren eat ree T4Aohtys +}
Lie Ge 2 ew" @ Be 28 The a wee 2 Lal ZW =. 4 he ok, tICS VLE Bee SGN, Licntwa PK y :
sagte einst zn ihm: "Das Enblituag branert can Taner |
, cs woe ti S ce GaN : 7 oer L4CRD am Vis ah ARTS iS oe ae ee SP eee fee tut Uo LS, 1) } ‘
Ihre : |
eC rq qaQar 71r ve + rahe " oF Sao fr < i ‘* ‘ -
i 4 ea: 3 ley re ‘ r 2 \s if ) Ts ora giso ight ot rey url 435 da3 :
t
i
von ZVeaitio Fash 397 Ai {~ 7 . :
Cr ven “G1 21 Zeit an? die Cueller seiner Kraft und. seines |
ain ) | ; :
? rym aS rPpAaA yt cule ey ete at at xt ~ b- es A os , PS een - 9 . {
MMMM S.. ZBYUCAZUF en strebte?’ Als yon dem 2 Wuckk ehrenden
. - - aM a x 7 aa, = = i "
biebermaamn Sonriebd danais Peilbut von ihm und sicherlich
NS * ;
5 ae?
’ aa | 7 ’ > =
rye } S11 (3A 7 > in mmnyYy | 4 +- 1. 4- 1 53 |
| tne & bite fd Lirik 2 28 O52 Fi) ot rx * OG 3! 7. ¥ nL rf 127 - PIN :
mis <
die gewundenen Stiegen hinan bis zur zweiten KEtage, so
1
steht man am mingang zu des Meisters Wohning. Ein paar
prachtvolle alte “dbel, ochrank und Gestihl auf dem Prep-
penpodest, @ine famose Kopie in Lebensgroése nach Frans
Hals aus Liebermanns jungen Jahren zur Seite und ein herr-
licher Leibdl neben der Tiir - das steht und héngt hier so
Sselbstverstandlich herum, als wdren es lauter Alltiiglich-
kéiten, Pa sagt man sich: wer solche Schétze kaltbliitig
vor die Tiir stellt, der wird drinnen gewif8 in Uberfiille
davon haben. i |
Und das bestatigt sich, sobald man den #u3 in die
Raume daninter setzt. Wohin der Blick fillt, begegnet das
Auge den auserlesensten alten Mobelstiicken aller Lander
und Stilarten, die mit wundervollem Geschick zu einheit-
licher Yirkung verbunden sind. Yas diesem Heim Sndes die
stirkste und eigentiimlichste Virkung verleiht, das sind
die wahrhaft verblii?fenden Bilderschitze, Cie rings die
Winde zieren. In ihnen liegt die eigentliche Seele der
wohnung, ja mehr noch, die Seele Liebernmanns selbst, affen
vor uns wie ein lautes, freudiges Bekenntnis. Fin Prinenh-
zug des franzosischen Impressiinismus! Fimfzehn Manets,
€in Vierteldutzend Vegas, mehrere Claude Monets, ein
—. Troyon, Renoir, Daubigny, Corot, kurz, man traut seinen
Augen kaum vor dieser Uberfiille, die in einem Privathaus
veutschlands ganz ohne Beispiel dasteht. Vor diesen Werken,
die heutzutage ein ganzes Yermégen reprisentieren (die ‘ve-
done" von Manet ist allein ihre 39 900 Mark wert), verspiirt
man Liebermanns Verdegang und sieht das ganze Frograma, den
Ranzen Inhalt seiner eigenen sezessionistischen Kunst daraus
hervorwachsen. JInwillkiirlich sucht man nach eigenen Werken
des Kimstlers, aber davon entdeckt man nur ganz weniges...
+ “ 3 i a a ae 7? ‘e ae
Das vlaerstreben, das Liebermann als Portrsitmalier
=»
a > Da ane + tan 2 e ; it + o~ % pa 1 , tes . a1 , wen -« . to
von Se1tven Ges oreiteren Publixums entsesensepracht «ure
Cree ee a ED aL PS PS Te a ae aes
by |
|
‘
re eer ernest naneget near ana nyeeepe eee _ ;
: = 1 > ™ e . —
_ einen neacnnaltigen Erfoig hattens“Obsleich er ebenso-
“S f i >»
f > -.
. _ ; , oe = . ? e .. —* . nm ; bs ; ’ 3
) wenlg wie vordem schmeichelte, gwang namentlich das
‘ _
~ . ,
x a
Friulein Ruetz" zu BSewunderung durch die vornehme
Lissigkeit der Haktung, die ubverlegen ‘sichere Zeichn ing,
Hanckes Urteil hee Erscheinung das Gepfleste verlieh,
: Bildnisse
ds man bis di shin an Lievermanns FEESES “SSS Vermi ite,
gliicklich vandlune. Lichtwarck berichtet an ol. 10. ee
aus wterlin:
7 _—
Be a gE Des Bildnis Bodes R:
| | -
Von Liebermanns Rodebildnis, das in ‘das Direc forzimner
des neuen Museuns pestiftet ist, hatte ich itiberall gehért,
: . f
Te 7 a ! €
Der Kaiser *riedrich-Musenmsverein hatte Bode gefragt, weu@
>
malen solle. Tie aus der Pistole seschossen kam die Antwor rv:
=. Leo os = ‘
ae >. + £. » Pe OE PLE EP I A Pewee | ee ee eee cee ~ ri:
PLP Ye Tra ae eee a I eT ar Paras 23 > * ye ws Ps
ae aera ETRE Ta Ey Pt Pi sd 5
Liebermann, Durch diese Autoritit redeckt wagte man sich Voy, ,
in Geqdanken,
ee Ol eee
wenn auch mit einirem Ch die Verwick#lungen, Bisher
ist auch noch nicht die Rede davon gewesen, eS seinem Be-=
SK: Stimmingsort zuzufiihren,
Ganz in der Friihe war ich bei Liebermann eingedrungen,
Eg” sas schon an der Arbeit, und da stand das Bildnis. Ich
werde den Augenblick nicht vergessen. Das War Bode, der bion-
—
de, néervose ensch, wie er an Senreibtisch s#itzt, wenn Bee
such kommt, das Bach noch in der Fand, halb umgewendet, hé-
rend ind bvereit, in n&chsten Augenblick loszuvrechen. Ganz
Rnéreie mit einer Schwe ebung britbaler Kraft, Binfach, seloste
verstandlich, ohne jede Sucht cities S aneeres zu geben als den
menschlichen und malerischen sindrnek, Dreit, sehr tonig -
es, |
hatte ichjrur so lanre gsesenen, wie notig ware, den Eindruck
za hekommen, und ich ware nachher refrapt nach der Farbe,
ich hitte vesart, ein reishes Crau < in Tirklichkeit tiberans
Stark ir der Farhe, alles nur das blonde Yesen zum Ausdruck
REEDS a ee ea ee ee ee ee ee ee ee ee
NN ee
Opt eran
erns
Zu. oringen,.
abe Das michte ich haben. Bode hatte eine Haltung gewiinscht
wie auf der Pruheren schSnen Zeichnung, wo er sitzt und eine
Bronze besieht. Liebermann gendate das nicht fiir das Bild.
- in-,
T4r hakten sofortseinander, Liebermann hatte gerade
einen Aufsatz vor, er las ihn, ich clivierte ihn ein Yort von
Runge, er tuner auf, und mit einem Male sasen wir in der Dis
cnssion uber den Unterscnied, den funcanentalen Unterschied
des kinstlerischen Fringeips in der bildenden kunst umd in
der Sisheedenhd..
.eeach dem Diner sprach ich noch bei Liebernmanns vor
und sah viele alte BRekarnte, einicen war ich seit mehr als
zvehn Jahren nicht berverenet. Taebermann malt jetzt den Pursten
ae a tn Freund, und,wie es in Berlin aligemein heist,
Nachfolrer iWlows. Es ist senr amiisant zu beobachten, wie die
scheinbar abgeschlossensten, ja, wie bei Liebermann durch
~
Seine Stellung als Fihrer der Secession, feindseligsten
Kreise immer noch Puhlung haben. Pem Kaiser wird relerent-
lich zugetraren, was Lievermann schreiot, und er liest es
guch und wickelt sein Urtheil in ein Compliment uber den
scharfen Kopp.
* ra ( ey wy ot 74 y ~ by 4 tT] ait i ee ae
im-ovomsier 1905 wandte sicn der. xsunst: nthe ker nenry inece
tT . =
in seinen Vorlesungen seen weier-Grifes "Fall Bécklin":ais
seiren Buchern spriche die rarole einer grosenyimmer michti-
ser werdenden Fartei,welche ihren Hauptsitz in Berlin habe.
Berlin sei der Hauptsitz der Fropas canda fiir den impressionis-
mus und gersde dort “sige sich cas Ungesunde der modernen
Kanstverhiiltnisse im Aussteliunssyesen,in der nallen Verbinduns
von Kunstler eles paar esc cat ya und Kunstschriftstellern.Lieber-
~~
-
3
\ u
mann parierte den Ahg nit viel Temperament und Geist in
drei Avtvikeln, dic in der "Peaskfarter ee erscnienensile
thaftese es ihm dabel um dic “‘sutrichtize Kunst" und um seine
& +3
neilisste Uberzeuzing ging, zeigt der “folrende brief
~ SCRE Re
® i? . ids —
he MEL, POUME CORR peed RRA MO ESF 2+ te eee ene abe deri ene ecatpay whet este yates Lone aadiadiad OPTS pe Se ttc sania Se a Jo soe et Se, ae 7
“ _ } a i
f qi 0 ‘ ss <3 } $9 9
_’ um > 43 i rey 27 wm QD 7 yA OD OM 3 ~ 9 é
3 NO @ _ wl a ct 12. +g fy = 3 g if > i oo C? 43 ri t.3 ag RY, sf ‘—_ =
; rt 2 8 9. FT es 8 aot oa = ie oe = en eS > oe MS So ac 7 eee ee
. * ” Feta ’ r ‘ “4 ms - 3
al i rs bs Ra ot “Db iW oS Re | 1? (3 OO Cy ej o) Cc} , 13 rs a ccf 2? ci r4 = 4 i ad ;
{ a = on og rm) ES oe 8) rt oe Q iy va ty pa “ te 4 Uh C) a in3 Qs ple “sf et 4
¥ oo (3 ho c a fend “1 an x) 23 ry Sy ae a6 e a iv) ac} ey he axe ord a a a Be 5 re)
i . <i oth he oO sd. SP poor ow im, 4 °@ O ott sts o- S.@ -. a ee SOD De
-.' iy ea a . sf ry Qh sored om ~ ord fh 8 Ms 63 og . C8 a WO @ 03 ; 5 3
; ; wd Fy © Py = ©. 4 o ye a +S Cs Ss ie 9) ian G3 4 pe | yet i oat m3 |
h . R ' : rar ‘ = te " a or ~ ‘ oni ? ‘i < a
CN 0 o4 of CQ KDE Gt » os = = ot oI Jot $1 as eo, . tes ny ron ae | 4 i ae
a. E> etl + ne) i - <a rl eg 4 s -; ww gf a°- @ an f QO be he (i) oe is ©
ees ee ort et oO © << ae ro a ed v. = yt I | ©. ae) Ss wD “~ ua a ~ or a ~ tN te 0 *
Sr okt a 2 i A ~ > © Re ys > oe ~ P=) Ls ta dee Be ee ee: a en . Le,
ee ry ° Oo fi 0 O i t+ ry ott 4 ey et a) r4 ae ve on oe Qo = N- * $4 ~ ord © is ee
rs Ww GO 7 Wy. »" 9°55 : ric" Sf fr OO op sO 1 @ wt ye 4 ro O° of .O wl ort 74
e a8) " . ret co a 3. . @ cj} ny td c o rs (3 aa Ww) ers ] iis ,, oP re By © oe om I rt wt - ES a i |
‘ o ~ i W.. D (2 9 we“: 34 oe ee 49 ae Mm . 4 | r as .. GD ” My
: <5 SS os nn a | se) 24 6} nS ¢ fa) te ST se | go Ww % mt uae me r) a CJ set oS ae ~ 69 Dp:
! o Ss GBR ow oS gor. ga of & o PP OG A HT Oo Eh. oO © & £ 4 | 7 Oh
° os > ; g) oy 70. GS ' OD GQ ++ RR O rt OO 3 7 - OF ERR he G & WZ 4 @D 4 tt Of
, La el . ” go ” to. oo . r. j “a iin J
rn ns 2) «<j 5 a er a ae a mM od & i of «6 lUWRO: mah A GG Dw oS ot
Ow a © a wo ° OO Ke i - Co oO °° 6 Q fy cs Q) Se 2 _ mp ms o eal
; $4 2 - ff w=. @ or] -» Oo wn rl ad Mim G & i- rt os a (yes “4 q) ,
| ; of > yf OC OM e slo oS zs Oo go ce > i ys on en ee ne
‘ . pe qv —ve tay oo ye }
i Ne oind io vi © rf C3 > 3 $3 a + “9 cs © Tc er m = Ay | q ai i) a ti) 3
a Gy “I © yd | rei 4 Ks tnd ‘ui ~ ve cf 43 ot ~ A $i ri a ©. ct) | aay é* 4.
‘. ee) hy Sf . ee ww i? ane oe) Q? 42 “mi ri P| Fa wf} Fe ot oe 4 Te SS © 4 © oO * , 42 r bw ae = i
f C4 _* ‘d i Le. BQ ng. mM @ -o- os og: @ ns ee ee “Y.-C ' So 4
we 7 . J ‘ um "i rer * * ? a} * a wd eke | 3
ro &) a 5 a 4 @) f- fi = iM A a oS m1 Q) cH. -hy ° SD) t) . [ wy OS Pt git 4
. a . ti , ad m “it act 5 A i SA rt we “" \ ba “rt -- 7 © " , MS iar : a i ~ = . eh )
F 2 ae hy | < oe ¢) ris aged o) Oo Sort’ 49 4? as i a 3 oy ™ § @- O69 FY Gr oR © %
, =) “38 § 2.8 > os SO <? = ~~ ©. 7)? en so
! F “a tft et ft a. +S ey f4 Gc £ @ @ “1, O 3S e 2 ° G) 19 By id Wo owt if 2 ~ ae ood ‘4
© a. o © q) {2 aD Uw ow ~~ QO. <4 bo G WH ee cs t? a C reF Mm rb wt 5 O
’ GS a ms i: @ % Fs a iS sO og ©) SS oS rr: aS i 2 OD wt
o © ©, tf rt o. o' 8 & @ Oo m ee ort © OG wl £f sh. ot ot C4 }
4 wm 3 a oO orn s we -O © PF BWM ts. a O-f 2m 2 & SS. Oo y < «o - ~~ oOo
ao a: © 8 9 oo. Ww. a le 2 wm gg ° aoa eee BS r) © 3 2 wt &. 2 op etl
a i eh, ee fi dno Ff ® « im @ fn hy ac be Pe oe ee Oo H .o-'@’ & wet cc?
; DoF BF fl © of: 4 G.4i-9 2 Fy oO mM . m3 = ae a oO Hf wt, && fr - Moa. Ht we’
TAs, ay oe a a a ee a - SDS 3 OM ote em om. Oo he a et
a hy — ne a . oe x ~ . a a | or~
wo gw ROR Ss BU SS — &.#° 2.80 oe S ee - 6 ae q
3 / Pe Se. me oe: A BS CO _ @ .Fb © um © Se O°. © fr Ab . § Be tf
t a, Et 4 vt ame ri 4S iq oo i oO 0} Oo Se A C3 o rn %) Mm -b 9 C¢ 2
‘ Y baer © eS ? ct @ ae i © as ot Oo rer Fg lia ond ae ey Ee) £ ee S — ee at) ee ad es “J "had co :
ee we 2 2. 8 eS go =: 4d so som m7. Sie et Gyo @ oot A OOM 9 O° 4
Cs. mot mf © b Om 47°. et ct Pt © 63 o rd Q CF ord a ~ o cts. ed a a . a ef i => So.
| | eS nS = Ss oe = md | FP 2 G “ oS Oo & - Ne Yo. so ts
: eo fy my = ~. oad C3. YY. a ce "7 Na Mo @ SS mm ert Ro ek 3 N wt a,
H Ss p it a, « wen een at bs =! ont fin gil 4
f. - a + & o g¢& a fA & © 2 G0 FH | HG O WF mt. Ok £ SF kf & O OY S Gi oy
ey n 8 8O FS eg orl © C3 OQ srt o wi oo. .* i a o ad PA 5 ort © m *. ms - a Sa) = 4
we . r a ‘ n ’ hie “ 12 we ” ' q poe ¢
¥s * > old f ca tr ont ty a] ie % : baat ¢ (x4 a al woot ©) iste joa hin Ct 4 @ ea bey i) gC ae: rie! ED C4 “4 {
( { : - ; ‘ ;
i j :
a 7 ’
; ; ;
P= -
- 6
H . .
7 ~
\ om . - , :
= _ ' ~
3 ‘
: ‘ ; .
f
Le . \
ae Seq ee “Veg ‘
6. ’ . . Ud - '
é. 5 = _ oF 5 On . :
p - 2 > . ' ‘ . ; é
ee hie , mY : ; ' .
? ‘ " ; F 7 ; ; .
ey | ‘a : | Pag ; : 8 ' | ; , ’
: . ° : 3 " _ 2: “ 7 ; | ; | an - : . ‘ j
: sy gr e. a ,. iY ; a baee wy. 3 On aePae NB. Ces ‘ hy Las 6 Pe 1. Hip ‘ if 2 A yess os : x *” ; d . ¢ : t.. > ; RA
Ghia . 7 par nee Lees vibra! te Bbnlii ‘ Noctis, > Salada neato Fo deacon At Meda adhe too Senta aiesditts Baws did Pe ee ee er JB cMesinleasa be “hie en ade Wid weblabbassbdneUainaine' 205" pr ene eee nied nal © eran eb hals OO Sh ve aie Fibs a Beate a ina 3 failed ay | ' om, ts eta ar Raa St a) ayers
’
nae |
-
Sa i te i a Ne ial nil h al TED re LE PEAR AO WY aed AYOUB a
’ yOTe = as, ’ ; . F .
¥> ' - ;
: 24 me 7 : ne » — ° / nis ° ?
eo ‘ ‘ 7 ; .
; ; ‘ basil
-
‘
a i a li
re . ’* , "
: ae .
SPL TE erage er ry Sa tlle att 4
- . ; _ vt _ ¢ owes «= e ot. yop .-4
mannts Molerische, sendern er Tabt cas
a)
at
S$ ite
7 ae
Latur einrac:
~—§
ST TP ET ey, =
, 4 » ‘ a 2. gm, 22
Yor der conslt on Pessie: das
a y ,
- Dex tat Shan x tiade ats
cnen Astnetiker @ lea Trede ais
ss Pe = os ee
2citen, weil er dic
te et
i
¥ Lo ahr ee tara are. an ai ae is a - s
2 EPS a EE re my ? ie ay ae 4 ee ere " .
Ausdvucks=
taben und ci
leinseligzachsn
fs
fede
&)
fs
j
I
bad J i a 6 < re —« ee
igion! Entschuldigen : nat Hine
& ws 4 _ 4 - . ~ . toe 2 C. _ *
eineese.rieten haba; im Erunds habe ier den Ticdsnan-
‘ - % 1 7 - . 4 q Z| s: * ~ <r. Tr 2
del schon vergessen. Ich arbeite schon ssit 4 Yochoen,
‘Parcequton revient
a
hurcez Proressorene Auch--Brexen-
und Bi
~>
ae - ug ES Gare an “ee
Hofientlicn kenn ich das Alles nocm vor meinen Tocs +
Fl a ee ao ee ein et ibn ~
Im Januar 1905 schreibt
Leiter der wiss
die unter der Oberschulbdehorde
person, sj5nst leauter
bartiose,
ein Bild wie das Ihrer lt
ee ee
Kollegiums gy.
es von Herzen..." Dieser grose
chines iy beordort mie
a
apostelbirtige, june
ern 1m
Kniestiick. Yiirde
“y
das ARES otensttick. Wir
sg Letates
Lichtwarck
.* “nen,
Zuschnitt,
Auf t rag
-
: =) ,
4- TOYS Pn Sire’ TVHOMFA AYO riots
yOUROUL dur a Sea Lf ee RF bidete Ss oe WS autird J ®
. . - Se " " & s * ;
ien nacn RETIOUIE » wo ich eine n
: ein. (zappen ~ doald
¢
he ae - : ; ~ je ; , ‘ F * ° , ° 2% ser
nitte ich Deeciensttck geschrieben = DAL Yon 9 Hau
verlanste no eh mis
- « a
seine ten. basen.
‘on Liebermann:
Orde, die hei8t Frofessorenkolliesiim. ‘Neun
enschaftlichnen Anstslten,
Brinkmann !.2uot-
Chearakterktpfe, weiche, trockne, =
akte. Ich denke an’ «
Sitzung des
Sie das reizen’? Ich horve
der Runethel Le
he: Zugeben.
: ; j
ee
ee en ee
PRN EAE AL URINE AAA RC Pe AE BN NE En Cte Cis 5 a Meta ie A ee
3.
OF tern - ,
+ Ape,
— . 3 cry ‘N er 4 % a! <=-5 , ay A + @ id
ging er an die Lisung der schwierigen Aynfgace,
; i "SD" ay ‘ “A4 : _ Coe 2 | ; : 7 - {ee
in der neuvueren welerel kein teispiel gab. Durch oriinat¢ —
che Yorstudien, er melte von allen Dargestellten Hinze 1
nortrs AtS, wurde das Bild im folsenden Jehr ‘vollendet,
es gilt als soli Se Cex x bedeutendsten vortrnite arbeiten
Liebermanns. Uber den Bindrack, den das iierk damals
machte, - schrtZgey Karl Scheff ffler 2225 in "Kunst und
finstler" unter anderen:
"Der Professorenkonvent"
. - ’ Tr. cine “ J mrt > S
BT eee ert yt oeee, EG gibt herrlicne Teille in
—_ —_ _ , <4 od
Fieur von rectits oder der im “intergrund sich vorbeugey,-
de alte Herr mit der Brilie. Dem Ganzen aber Fenis das
gwingend Riumliche, fehlt GréSe in der Gliederung und
ad — e ° x“ yO
im Rhythmus. Die % Figuren sind alle vom gleichen, fozu-
/
Sagen thecretischen Licht beleuchtet und wrken Zurn Teil
i
TAYE auch} diese nervoése Un-
ee
Sicherheit des Mailers. Diese Unsicherheit bei alier
‘teristisch fur Liebermann.
gecesmal ringt der Sechzigjihrige wlecer vor seinem Ge-
venstard um den Erfoig. Und css ist gut; denn das al-
|
tein LH#St ihn nie schieff oder zum Routinier werden
<
~~ ¢
und erhilt inm die Naivitit. HRatiirlich ist des Resul-
tat immer noch auBerordentlich, auch wenn im wesentii-
4)
Qu
f-
00)
ip. ek, oe . ws 4. 5 7 ' dies a be } = ~4
Lerei", wnicht aber soicne volixkommene Bilder wi
-_ ~~ ~~ eo . T.3 2 _
schon klassisch sewordenen, "Licbermanns". Liebermann
Entweder es gelingt ihm gleich, oder alle Anstrengung
“I “+ Qe -. eo t. ma - - ies ge — ~% > a . my A ’ -~ , - ~
1st vergecens, ~- wenigstens an selben LAC « Gerpade aie-
a Pe ‘ i oe iam > ~ [ , 7 “4 a - “ . P
ses ontwecer — Oder aver ist ein seichen urspriin:
ster hiinstlersec TAT Ce ee
ene -~
ren
ae \ x
reas f “* nol PP wets wey
-arzuhlt ery tloneke:
»
Auf: der Sezessionsaussteliung 1306 fanden die rortrits "First
Lichnowsky ,"ur.eobrebel" und “saron Berger" einnmiitigen belftali.
Liebermanns Ruf als Bildnismaler war ondeulsté befriindet, forts:
wer er so gesucht, dali er in den «z.onaten, di > er sich in berlin
aufhielt fast ausscnlieslich mit Portrst- arbeiten beschyhttist
Warein der Auffas apy = resselten dle biidnisse hee ReeMamLS dureh
ihre unmittelbare’ Lece: Gigxelt unddas Charakteristisene der Er-
scheinung,weon auch naturgemis bel diesen iarerhacast eitén asks
nar se liven jene Vertie Fung und-Verinnerlicnhuns erreicht werden
SbpOTETe ts oaer denen seiner Angzehcri-
jede Fortratantsate cehver,als
_ herpes
Sn"
r eam plo tzlich die Lo6ésung fand.s5o
1
KOnite be wie de. Gen
i,cnNe Ant ans erschien L
wire Sie Seine erste,d
7 ~ 4
Sa a en ee "wines: Nachmitta es konmt baron Berzer
in mein Atelier, min Yenscn, drei orf srofer als ish und
I 7 ene | 2 on} = eee — 4 = pe _
so breit" - ernélt die Hande meterveit auseinander. -- "Ich
denke, kann man denn so etwas malen? Das ist ja kein Mensch,
das ist ja ein khinozeros: Tn meiner Verler=nheit herann
ran
©)
i
i
at
Im{
~
)
e
3
<
all
~
ke
3
“
j—)
o2,
49
3
|
+
b
2
3
D
@
N
~
me
ng
ae
oe
*y
D
-$
i
a)
fing er sogiesicsh 2n erzihlen an, und wie ich ihn so dasitzen
“a
™ te o™~ ae) 5 r ~ “ye ‘ > os ~
sah, kam es mir wie eire “rileuchtung: so und ni ht amlers
>
5 ¢ 14 cx " Te vy) x “ 1 ¢ . weit ale ce :
ist dieser Mann zu malen. Ins Atelier zurlickrekehrt, hatte
“@
es
ge _ ; . ; é a ;
ich in eee Ausenblicren die Zeishnune fertig.”
eel ae ety
ae Saladin tae ESS Se eae
Am Anfeng seiner Entwic? clung ging Liebermann von
der Beobachtung seus wie fast alle gfof8en Maler seiner
er
Leits: ehe Sse Zu malen begannen, stand das Bild bereits
seinem er
kiar vor #hpem innéren Auge. Spiter aber sagt brebex-:
"Der Kaler sieht nicht anders als andere Leute auch,
gwischen Auge und Hend bildet-sich die Auffassung."
Damit enthiillt er das wesen seiner Kunst. "Tian hat
tatsichlich die Enpfindung, da8 die Hend nicht den Be-
fenlen des Auges, sondern schwingenden Serven ingtink-
tiv sehorehte", stellt Hancke fest, aus dessen einftih-
lender Betracntung iber die Higenart der Liebermann-
schen Maltechnik die folgenden Abschnitte angefiinrt
ee ee ee rere ee ee ee ee ee nn re ee ee
’ i
ade
'?)
a al
> &
rt
be ad
Ney
HL
2
tae aa
5en
ese
~, %
e @
S o5 ee
sins
& ?
4a5e
LE
bis
6x
noes
oe VA, Wo
S$
rh 9)
| «~
Wid ats
*
Lm
&
77 pos]
et? de
—-
™ %
ve
7
tig #3
”
en
* . . - > % _-*%
Ei cis b Siok . See:
: <3
. ; sc shh telat hin ana eS ic A RE ai A ae hss Mens wi ag Lin ne
‘ aie ? . a
; 2 ; 4 i. Fy
; +s
+A ae ae *
hte ; # , " ~ Re eee
ca nats eae Se intone: ann BU be ar a ele eae eke al Os a ee ce | Es PO _
2
te E
r
ci
j
Kb
/
a
3
nN?
GC
<2
C.
“UPG
e
e
2
e€
re
i
i
:
re:
no
L
5
qi
r ao y = a
- ' - - got ¥ }
a ele. ; V. + , ps! rt > *
. 4 #2. 2 en. en | a + a yr! a ey ed *
a : LY, ra ‘3 a ; . ‘ * .
i ed cS © ° a) pee Pd ‘ ; Best — rd ‘ sf) 5 cb ¥ ce and PN ; d
; —| 7 > | Dm o Nae ui a “) r)) ‘ raw) r | ’ ud ‘a ¢ é PY ~ O) ry os {\
, Tl wi iia ' y add : p ‘ ee , » ts 7 bud ery mt : {
m t bs | “ q> rel ? } &) at ormwd e -! oy . ~-
’ a ° ‘ + C nm t~4 4 J Pe | es > Q) - : ra iy viet Ci
oO nm pp. el rhooeh _ *. c : t =) a oe - ar net 4 ae “ae ~ or
ee a, . — . i = = aed te . ? r ¢.4 | i p os iN eomf WY ' try rs + orm
Sh Le co es © ee “ Og (i) C) a - eee < Dr mS : u2 |
i. ? a ; c OD 4 a : a“ > ' 2d. YS ws 2
_ ° _ ei . 5S A ak us : ie Us rm of ae M4 ie C O) et :' "O - sivcil Oo >
4 a 7 ae «? =. wan. ’ = = i aul pad ct “y fy pa (~ ory re @ ha} ; } ors} rt vA + :
ys ‘ i ss re _* oe ° 3 oa 4 ‘ sa id od . “- @ J pen Fond os
So - eS - . eH eH 6 — a fs ed GU of Se rd = r i he ty ra C “4
« . . ' e™ . ‘ ry ret ary . t =
ant Hi cs % a a w a - Ay *s , o ') }re4 © +2 oe _ es “4 wt es
. Bae? Ger ieee oe ot Rae aie > get SE % OO BO 8 wf @M QS ie , ;
. bed ‘ 8 es ; ol AN és J mre : po ety ~ om} as ©) ae
Ss as Oo. & i ee. oe a $4 PO. SO. we oe Ms aS oe:
. ee ee Me KS Sood ve e m8 a. °08 f° Se ea > » OS SO a et ep os 3
Ee @y as ra Dv rd ol OD) “ ;. om € > As all ay at he 4 C5 42 7 a a & 2 t rh - fe is:
b. ns = co) q) ‘mS - ’ om te) Q ae YQ ; qo oo wa ; , “ . bee ge “")
‘ Ne poo . 7 ® ‘ « My we . Sa! fn ad iA a | . ane i. ow ee
wt , 2) : cow . ef o i * am - P \. beee ¥ ~4 i
tL. € a me. © > - i co. C! rey hep SS ) cj ol os ~ 4 * A; a r) > Sa ti
ce hm HY O&O AF OY a} rs go. Oo on. 4o¢ Gf =~» © # , ® are ~ekecey eee ee ee
hd » r f ’ ° » \ “ a? Ww ww R - m
ie — | = OG °° G : | seed Y ee * 2 ¢ es - is. ; ’ G) ~ ay
“ ro! - a rw ~ c Tie Orr rj ‘i i nail in r*) * oy G) 6 vot rs .. r 4 ~?
Ht ~ (N : he. . r- rT oil ry fr ond ms +> a i Vv a ; . mA , ww mn rvs O 1.
¢ oT ~ * $4 c » ° Wa r ee 4 rf J oo, ws ie hes
er Ss ms * 0 .— ; b oo o yar env * ei tes “ €) €) “ =] a ; ond 4 , ‘ we pod , - 9 " a “ll (3
- ~ Ss ee / ia Seed my ‘tb
ny 2 re ¢+- 4 pe AB] ‘ 4 i orn on +4 rigs et ay ial ioe a, Me™
rs : | : a rot B ci oo ‘ (? 4 ‘ “ ~4 *, cl -_ ‘ on ee) wf : ¢) ind +: ry (2 wit
ee - = 5 @ rs & a © 7 oa ~ py) nt oO) QO x os cf fond te ap ~4 4
ak rae q. ca ai "4 a ‘fy rae - “) aa { é _ ‘ ss 4 4 ' ~? o 4 0) - } cs
a - aan rk RP eS Le ~- or ‘ q) ab \/ bard o a) 4 * a eel cs . ) ag: ga > ole 9 4
ut > i a — “a ‘ con 4 a Mi _ meas ss, pak ey a) ~4 ry}
- , as | AY ‘S ps A> a, eyed © r 5 * 5 ok 83 ‘wd spe (e 4) pinot ‘ 4 if
a ~ ‘’ i wy ti, ba cs 4 a My ro cd i Ss ud rot Spi - ~ , — ‘ :
tf Yr, “- we % — : a
Q Ay 4 1 ry ans wi -
7 = :
<j
me 1 - Se m=
. Cf DM. HD eR 4 -
@ er E a a; en et +? us t Sy " a cet cc tent Ned . a e> 4 nt 3 we ate
iv ches . o ‘ , @. / Fama is « " A ee | C) Oe t eg ‘ a ,
oha ay a i $-j cs rate ’ , * ped ‘ u) { 4 i ted Pa) mh ? i p> ay C)>
0 clon &® e A @ A v DN w@ OO 8 a A a RE a gtd 38 Gow
a t) : 4 . ate he rt 4 @s 0) Tad ad “4 “ ; * .
ep a c rv - Gg & eS ee 0 an s > ny OS oP t a 0) 0)
—_— e §: ¢- wa OM a a. i ee pot mt i 4° 3 co 4} oY f . i oF
—_ ‘ = = uo Pa . Py a ee me J = és ae ey S
te on 3 : ae cb ap ~ Moog r4 3 N ys aS ‘a os po rt = a a Cy a 3,
af « sd — eo ~ | 4 ry } é 2 Aw - 4 na Z ; owe in
N - ot a SCS nm wo et Tt v er bs 0 .. «4 ae Sq ® : pe ot - ne ry CC jo: et m4
SF - ta og SO 8: good Gee a Oot oO OM ee o
ne ere Se ee Se oe et ee 5 (PO Lo A w) i ee i
} ral uy ‘ Ae. » ’ . cr eF ~~ : an par 4 4 saul 75, 1) Pow %. a bid
i> ‘Vs a) 4 = n oe 4 f= | Te | - 8 ce mt 4 ome —? ‘a p> J at te} |
Sama! & . « a i . ~ 2 4 . e } cs C) 2 er) oa ‘ ) ’ uA. ws
eg GOS wt. ne SO et a. ey © ew ee a et ma wel ce
“ wt @ cf rail a8) ay) 4 eaten | cet Roear ih} Rg. cS c ses} \ / fone ie {3 m4 - ' ¥e . ‘ + rab ff oe | ? “a
7 a ee ee ns = or ne a 8 ee ae ee Oe ge
| ee oe | em “ Ot. eS Sn ae Se oo rs .
ri =a a a “ tf) ~ rly ~~ oa om] a 4 oo “ ed ” O° 0 CO ed Rex rey _ ti of OY) ; 99)
bogs girs ff OO! ms SB ra ; 7 6G a : . (od om 6g
i _ ~2 “ eo - i r m “ , 5 wil “ LS 7 ans c
a ° 2) em’ te Sa a : o i Oo OF : 4 No dee : rs 4 c ny
i reg rl e r “ 2» * { “he t ~ ~ ast rab wry r } oped v oe =m ) {
; ® se OO & 4 oi 2 i: ai “ - ..
S <i, “ 7?
a yo f. ; :
s
ne
3S lai
iN
en VWiir
ner,
nigesenen,
dns,
a Pa
rl Le
= | . 7
G6 rr -t
1¢* yi 6
2¥ at i
~<LPeuUs
™
IJLE
eae ge
ie Li
7
nits C
Yi n
Y= %
sreel
Wwe
Ls ‘ee
= on
CL. Lt
aw a
> bb
_- > | a a)
kes: co Se
ie m
ae Ye
é
}
i 1
ifeon
r cS
a
Z
-
oft.
ch
u
rE ae
~-
Ce BOO Oy Se
ans :
_*
ae
*
*
~
=
SMES
.
>
Tt iia cinttnatieeeadnedl ahh mm on Oe ett aa aia Neat we 6 be nt ey a Meee S alte - . aoe eet « - oe - we a dae 6 cts Yet we in aoe ew dahs tte 2 Dv tae, de DA ae aE RID RDN ta ae Bee me ee Oe ee
a * « ‘ . - dee we - e - ‘
¥ awh ee ned bond wo |
oe een
eo on
. 4 “.
om
~~
haust, sympathisch., “Sie musten diese seelis
tem
~~ : >
* =
- - = —§ a
:
ieee
EN ORL TR, FL EI OEE LET TE ae am A lint et ie a et ee el a a SEES LOPE I eI SE I ae eo ae a RT OT een
- - *
~ - « s * se +} “yy w+ 639 cae
al ; ~~ Pe - wz. eet ot a » . 4. cy 1 | “ ‘ e % <> vy? ae | Hf “7 8 3 # i oe ee ig
Ge 2} i 3 ps 12¢CS ey) A; ee & e og KROTILLVS s eR 4 , Xe i whe ot gf mee © a Jt a a |
: . s
—s ¢ * % % aa +. ae + ¥ a ee ~ oo i ~ ms s- r ey 2 mt cy “vt tT ce a a 2] : a
a wWO 148 8 - on © Cez wimg, & 4 a ee diieen U ee 213 ¥ Sao 4 Lo ae
> 7 ok ,
4 i ‘ s) 4. ~~ “s 4 - +? em fy C ES ¥" 2 Ee 7) ’ é ? | 2
- _— = eyeer em tN 3 7 tr es f t. i $ 4 oS oS 6 o) pS tn “oo 5
412 e a2 i? ULL eo SLL LES ob Wild & Pu ‘ ’ ELAM CT wiht ae oe Sore 7
»
e-« ¢ 2 ry
Ms —— = . > ‘ . ps Neyer ¥ er = > ae ie ee
Pe ¥ > rm r ae fs iyyras or te 3 i a » q 2 we tA ia!
RLY . Ws. b Wo: nerec WL ct wii Len oan b ial Worlistic wile di Ne :
~~ = ~ + eM a fen ned oie Bet 2¥Y +4 3 ran
~~ tS * e - ae > ? e x a? Sm ke
f + LASS 9 ae Re nO of + a Sie me oe — Bf ae PRS FZ ~
_ * < oa
> “ 2 -) we . 23 “Vs 7 zt tle cc rT wm ¥ CP FATA CS 52 ar
~* > Cte we a. o* oo PY oh 3 = } € i 4 ie nq 2 f y < 4 z% é =
og ars rie ue As Vs H & UCKS he Orn Ne ele Lexi > LA eR A? =e 4 aaa ut = th ee ee . aj ~ ‘
- ’
22 94 . } 73 aR tyadrmckrs "orm bis an cie
-— TT > a eo vy Ee “3°34 Fd Ff a t.2 3 : ‘ = = ~ uke: Soe
ser Sibi te & 5 scent hia ted GLese wees se LA a + - ath , hae “
n> ~ ~ ~
od 4 ty et . < > i
R on ow I> Hy ~ ros oon +. + > -~ > eo »> it » tea ae |} f% Oe eee ws
wrernaen der die -Kunst: DeuL: POMC i HSV Gott Ofie OO -Cohos
< = 35 “2 x5 > 2 7" ¥ $ ose % rs ee we x 5 ~ _— +» 355 cas i 3
OT 5+ 72) m net ok % a & Fee ¥ cas Y 5 i e ee Ss ari £424 1 #3 bis y ut 4 ? H eS
e +s os + o * — at al - 7 ™ . . ‘ = + oo -
SsO#aP G1liC NaLIVStE SSin, Genn Sie. Kann nur Fans uUibeyut 2
; “ = = ou =f a, | ~ ‘ z cs a? ze: ty - . -3°9 +. . 2
uiter dem starken, von dém Stoffe sussrehenden Sindruck
WOrwreS So thy sie , _ 1, Set: . so es a +3 4
nervorseuracct ywerden. ES ist also becsreirlich, dai3 @bLn
ar = _ F > + a "ah ~
beatbetons senabersy ae Sosy epee STOTT, der geeizna
a ~
war Lrebervanns ganzes “lesen zu erpreifen, ‘auch diese Aus-
Gracksform aur Jollendiung fuhren mute, und dlesen Stof? .
_?
and er in —_ *fudens a3! sen”
‘* "aS nam nicht allies zueinanier, um Liebermann die 4n-
YB,
sterdaner dudensassen vertrant au machen! Sie waren ihm ein
geeweihter sodden curch Kembrandts Anoenken, Unicslich ist <die-
“oye ft ~ yi + | oe oe aa aes om -< 2 s ° ca os
Ser Ghetto mit cer Srinnerong an eine der gerésren urd riihe
sv . Bie cy TE be Al ame: > Rs = +? (48 ay _
rendsten mestaiten der Runs verantip’t.*Hier wohvte Ren
tH » Oa Fe. vw
prandt, ig? CM Lire
3D
Mf
oe
a
=
“¢
aide
Nw
a
D
a
iQ
D
J
~
ay)
+ od
ae |
oO
~
aoe
ws
aul
a"
3
si
~~
ao
pat
re
D
oy
D
J
of
a7,
s
fur Liebermann das Allerneilicste der xXunst be Ste
Sp dS ie Si a re Pe ——— : .
“SQeen ing tener ‘cursh die hrannerung anjden? Zeit, «wo er
ee a San. ig oe tt: gf} = a . y mn - + > - , 4
S*auor GQaidS “@rsterter hier seire antechetc
errParge., Unc thm wear auch dis 6e*te jidische Russe, dia 2art
J!
7a
=
o* ;
ay
Ky
ct
~~
_
)
munzen ihn zur Aufnahine ces drastischsten, farbigsten; be-
~
wegsesten siides empPaneglich. machen, das sich nen nach
f aa 4 p ert i my TF ois on ae _ se am my } , — :
der bewe streit des Lebens sierigen: kimstler nur iar tins aad
sarumn Sind dle Yerke, zu denen er eg formte, sei es in Hae]
OVE ROR a ee I mt
‘ode
Pe ge nee oe
PP A OT BE ee TE OREN REL) 5 ae edinae hein rerten ORD epee.
ee ae oe wae
wey
Se RR er Wet
ho ey teats yee
Vif a> .
Lievermann hatte schon friiher gelesentlich im 4m-
sterdamer Judenviertel gezeichnet und gemalt. Aber evst
jetzt getraute er sich an dieses Motiv heranzgugehen. -
Fingerissen malte er - hinter einem Fenster nach der
Natur - die "Judengassen", die den Héhepunkt seines
Schaffens bedeuten. Von den ersten dieser Bilder tiber-
ragt die vom K6lner Wallraf-Richartz-luseum erworbene
alle sp&teren durch ihre guckende Lebendigkeit. Ihr
EN
steht eine kleinere "Judengasse", eb nfalls aus dem
Jahre 1905, kaum nach, sie wurde in einer Stunde voli-
endet. Der Pinsel ko nte nur hasten, nichts wurde deut-
Lich erkennbar, und doch gelingt die Verzsuberung, der
Betrachter wird nineingezogen in das guirlende Treiben,
in
das Lichtwarek elnmal see einem Brief aus Amsterdam he-
schreibt (26.10.1898);
"Judengassen"
eee Das verschwindet genelnisvoll im Punkel der Keller,
das wimmelt aus den schmualen Seitengassen hervor, das Kriecht
alt und kiimerlich an den Celindem entlang, das sitzt in
Lumpen mit tristem Antlitz au? den “chwellen oder in den
Reken, das ruft mit breitem Maul seine Waaren aus, steht
als wirklicher Arbsiter, - Arbeiter mit judischer Phvsio~
Gnomie, an den keken, das Backt und kocht und pfiegt Kinder
an der otraBe, steht als Pleischer oder Ricker vor dem la-
den oder schiebt schwere LAsten voruber. Es ist wirklich ein
Stiick sidlichen Cebahrens als Enclave im hollindise shen Le~
ben. Und ch sie hier hollundisch Sprechen und seit Jah xrhun=
derten heinisch Sind, nirrend in Austerdam ist das Jeben so
intensiv lebendig wie hier. "nd was Tas Sonderbavat’a ist,
dieses Chetto, das reine Schranken hatte und auch heute
nicht hat, quillt nicht iiber. ‘Die unsichtoare Mauer der sande
i
{
a i |
es ee
Andersheit halt es eingeschlossen,
Ich bin Liebemeann sehr dunkbar, daB er mich hingefiihrt
Nach den "Judengassen" malte Liebermaan 1965 noch
in Leyden den Garten des Restaurants "de Oude Fink wri
ter dem eriinen leubdach, durch das die ziiternden Son-
nenlichter sickern. Im Ms chIGB daran ging er ach Noord
Wijk, dort war es nicht so elegant and so beledt wie ia
Scheveningen, er konnte sich unges stoérter seiner Arbeit
Widmen. Hier in Noordwijk cntstanden seit 1906 viele
Ansichten vom Strand, von der Diine und dem Hint erland:
nochsommerlicher Tage fest. 1907 mslte Liebermann die
"Judengasse" des Masdeburser Ksiser-Friedrich- —MUSGUIMS 4
es
in ihren gliihenden Farben: in der nur andeutenden ra-
; ’ eo...
seneca £insels nrift eine der ninrei jendsten Pormukté yea -
gen dieses Themas, das er im folgenden Jahr noch einnal
aufnahm (Stidelschés Ins€itut Frankfurt). Auch in vielen
Zeichniangen und Radierungen wurde das Motiv. abzewardelt.
An seine Schwester
_ yy cs ~ ern fon opt Bee min me 3
Liane ADEA y 1¢2a danks Pky LUD die fielrache. ij f}es
LN A EOL I AINE Ni te CO nm een aS Na ny lage arg ie
- : 8 . » ~> »s .. 5
1% vj est. ? i dete om ee +74 ct Pox? * “ a»? aed | v3 <3 ERA i " RvAA a to ms
Aa tore “a's - ul 4. &- Le ‘od 33 ote ¥¢ She. \. cai V x2 Ht
& 2 we we abe gle ole % + & wee
% fo ~ } ~re TTS aoe 5 —ew % z %
AAS H yremitsbe te oat ave Nrotoriman ima hant Ahan
MOUGOIR A2WN56UR8RUG8 Baus fia. WEE SS Crsks- Wine te ilk LIGA G Pa" wG job i
PRON EEE Gee NO Berle ts
. . . : a - ’ . . ’ , 4 i]
Y10% e@LPpLPtean BeXCSAADUSN YVaorranhnnt rasnsAan cna
Wis € yO ¢ Bsa = rei Sots Fuchsdli VT de we GOLie WAU wUb he
t
a - » F * . i I = “ oe 7 4 ?
Aen o3 > 2 re * £3 337% & “ am “2 gy bye > ’ =% ae Ce aoe os ti a os 43 “4 i
iD UY 8 “3 Ww p< das Sb ¥ % ed wt wee Ug ws > re 4 iiit Nees set te 2o wt wR ele UY mJ i
iso ~ — ;
\ ‘ ¥ ;
5 % 4 * 2:7 ee *. al } 2 -~“ ae . a ate “ 4
rite TO ° tat e2gnNnIansy Pt &y j-< a a 32> be ; = £, %& 0} mS hh ae $
Edcaks Ls aC a peas ee As =pah URS Wiig Lact iv BLi12 ~ Uelst fi ha uy SS i Ja bi er :
. é
2 3
Pity :
Bui} 5. @
}
> ? ™ 3 ’ <¢ - “ a : rr; > 3 7 * ~ >< . ;
Aes YS ete BH 317 €F2 Be os. oa. oe Y ms & rh | Sy eC i It POY rye
awh raps | » } i” Vi 23 Ms i = aa 3 | - of ty & de houk Yes A ul a G ¥ a. . $ wie = tJ ‘ad wa a. 2 3 = - oo
y —
.
~ - 4 © - * . °
Ae “4 ~~ “se f 2" +t J es So. » ¥ 4 on ~ a ~e nee
at ‘P a ie an wd AS iis e ote & Ss SZ \ —_ t- 5, wt Ot a he eae 2 tothe ac ba? ~ b ilies he ow ne 3
7 SS
he
Sree wie
7 jv .-- 7 +.
. peel,
Te ee oT com a
aure, daS uns're
ee
7.
> th
mR OM
~~
‘ rar
ll
H <j
;
»
4
;
ze
i
f
t
:
é
in
*
‘
>
£
€
*
rh
:
‘i
&
&
KS
a
&
| Se
Bhs,
- a> >
twas
-
SCHuon CG
Dd
re REDE: SF Hr ep. Leth peebraaied es tebbiiat oe ee
2u alts
3h
CHE
4.
earn
rospat als ga
+ &
elie
hin bess
i
dl
_—)
é
Ps
a |
~
un
ols
; Levi
— 2
Pa
Auch yon
Se
-_ an ty»
+
, he’
>~ F
Ba
my
Lis
arnekt dai
&
Nei adas aaa adit se tng Re Dap a NM sida a a ad a
> 2
be ee ee at i
Seed wt & - at Wwe
at
so
schuf
7. Zu der Zeit meitve er eine Reihe bedeutender
Geburtste
Bilder, die den "Geniisemarkt in Delft" darstellen: Vorn
die grofen Kahne mit dem Gemlise, im Hintergrund die Ver-~
kaufshalle unter Baumgipfeln, griin und blau in leuchten-
®
t leidensechnait-
der Farbigkeit, das Ganze vor der Natur
mi
iche
« Ube die erstanunl
lichem Schwung heruntergémalt
~_—
e
Scheffenskraft Liebermanns ind
PROMS the oes Lis bill alee § alee < eek inalitieen inacahiadaden cadlaiaatiaitiiins ait snnonaaen toad ame eee cream cena ee ee ee
@
Jahren sagt Hancke
lesen
;
5
|
i
3
p.
gr
ea rae
te err eed .
kommenen eeereat Von seiner Produktivitsht, wenn man ihn
patos
ae
Unermiidliche Arbeit | : | |
~
——— —— ~— Pema ny be
Alle diese Bilder geben jedoch nar einen unvoll-
nicht durch die erstsunliche Menge seiner gezsichneten
und in Pastell gemalten Studien sowie seine Radierungen
ersiinzt. Nicht. nur, dab jeden Bilde eine grofe Anzahl
Y
von Studien voranginzgen - allein gum "Semiisemakt" kenne
ich mehrere weitgebrachte, sehr schine Pastelle und ein
Skizzenbuch voll herrlicher ii cemaeen -~, SO tiberwiezsen
se
Coch die nur skiszierten und sechlieBlich nicht ausge-.
fiinrten Motive doch bei weitem. Duneniandsc atten - oft
grofe Blitter -, ganze bucher voll Bewes cungsstudien Zu
den Fi -vren seiner Strandbilder, badende Jeegie, wins
wahre Plut kleiner Pastelle von See und Strs ind, dann die
Ero: en, wirkuness vollen Judengassen uswe Ich mu3 gestshen
da3 ich niemals anf dan Gedanken gskommen wire, da8 das
alles gleichzeitig mit so vielen Bildern entstenden sein
liche Arbeit eine solehe Leichtigxeit des Schaffens er-
worben, dn£ es flr ihn - wenigstens vor der Natur — kei-
ne Schwierigkeiten mehr gab. Er beherrschte seine Runst
ebenso in der Ze:chnuns wie in der
- -) — D4 a 7 i am a — on m a. ~ 2 — ° a a - * ee rm a
te der neunziger Jehre, besonders aber um die Jahrhunder’
35 ~s - a -+ . $ - in m Tr Oe te
Hiifsmittel stets umentbehrlich. Als er aber in den "Jux
‘pes c . - ~~ 6 _ . ae - : ' a . ' i ° ‘ —_
gassen”" diesen Stil fand, natte er im selben Aus:
p13 \ na r32ropTNbe } Lentsl Wh agajgna Fajgerhnone -«
¢) LOCK unre at wd SLND Pi 2b 2. Cf - os ie) write Seine ‘ot US Eiit? ms Zid
Lal
et. - oe < me ; : aa 4 - on + Soe 5 es = ~¢ | ~
inrem dohe;unkt geftinrt. Nun, da ihm die Malersi wieder
re La ay +245 % 7 mf? bitin S }. + i a a a ‘ ~
menr nune lie8, kehrte er gur Radier ng 2UPuGkK. UM aAerin
- . . iam ‘ A a an » pe
a a RE i eee at hn, Sm he a 0 re FO EAA CS eel LE ee ee tei cs ashen bn tame Tir etl teeta tee. Hineay onlnentil 3 whe Peel > t tai sites nee set AN Nat gis fect ini nate ian: Sphnase dapat cit che ths dy bist
e li al atl il kl a a rr a ai sae aie oe el ae me
: f
a ” e ~ 4 @
ers ebenfalls Meisterwerke, die "Badenden Jungen", die
i "Judensasse"® und anderes mehr zu schaffen. Er stand
Judengas 2Yi
s
: Fi : snanw £
: im Zenit seiner hraft.
i: i tied “7 ae ~_ Ree Sc 2 Oe ean ee te ee ae ee ee ee jas =
£um sechvigsten ihres Pr Hsidenten zeigte die Se-
” sion, die inzwischen an den kurflirstendamm iiberge-
| ) 1iL;
Siedelt war, aul der Jahres Saussteliunag 1907, ‘einen sn-~
rensaal 22 Btiise aiid 30 Studien siebermenns. Am mei-
+
arraschte der "Ch
YLSGUS
im sempel” ,
niemand ve~
34 es es vornehm
‘irxkende bik eiwnal einen |
i}
Das Portrait cer
solehen Skandal hervorgserufen hatte.
: Bitern fend die ertBte —
do |
| Tes wirkten auf den jetracnte
3 lich". "Seither ist die junze
| darin so weit tiber Liebermann hinsusgegangen,
: |
Gestalten daneben fast SchbGnheiten genannt werden diirfrer}}
schrieh Wilhelm Bode. Wenn auch das neusve Werk "Der Pro:
fessorenkonvent" blieo, viclen sogsr
aumstritten
@
aviel™=
lungen galt, niemand bestritt Liebernanis Rubhm unc
felte an seiner unzsebrochenen kraft. In dem Ausstellungs
*
sricht, den "Kunst und Kiinstier" brdchts, heibt
Bote kslvausenel long L907
me ee ee ee es
) - om ~
oy at yy _ ~ * | git & ‘Ga 3 ok f a o% Ox ‘5 ¥ ¥
Tast Arodeiten der anderen Litglied r grupvieren (als be-
ss . a “i ~
ee a he 6 a a > meri cs ee * \>3'y2 ; 1. ad -
runnve fremae Sina nur van Gozh und Rodin zugegen), so er-
uh $ ad J r Ir ~ * a a > } = aoa +
Seneint Gle vVeranssaltung nicnt ailein als eine spezielil
de Tt < oh aE Heri snis wala : 7 St: Lung & d oe
eo \ + wl wy Se ee b u: 3 a aimed haw ; Fe Pia ros i vu ? L * 7 si LUN gy SOnaern Le ey aes at
el c z ~ ’ j = . a ali — *.
SL5 Clin Fazis des in einem Jnhrgehnt “Srreichte
a } as o 4- ~ L ~ cs r ~ - oe “> e ‘ 7 ee ~ bar ;
Sultat gibt Grund senug zu stolzem Selbstzet eutlich
. ’ -_ im = a ; and a me ® ~4 — -e@
acer auch zei2zt sich,.durch die sterke petonung der Lie~
= ls he 5 aans 7 > 2 ot - -% ; S
oernsnusenen Lehbensleistune, .evilel dieser Kine der Se-
resizes a sawe7;, Fat ‘ 7 ;
2SSL0Nn VOU je gewssen ist. 28 ist soviel, dsa3 die Ver~
“-?
RPO oe ke
meane So
a + 6 oy a mm s Cc? . , ss wey to ae . a a " ge ‘ . -
ehrt: fiir die Sache wire es besser, wenn die “wiltglieder
selierbatn oder die peiden neitervilder haben nur darum |
zrayH 1 oo ~, cS : - | ; ;
eenen jene undefinierbvere Stimrung historischer Absela- |
= = % M4 As i i @ 1-4 ~ = . a @ .
Sertoeit, die die Bildfltchen vie mit einem feinen Fdel— |
cA ¢ ~ -+ | , T-77 a s ~ or ~ — hd Ld
rost Uberzieht, weil Form ‘ins inhsit derin eines aurche F
AK A ap? mf |
anacere leben und zu vollkommenen hinheiten zeworden sind, |
TT. 2 aoc Jat na aht 744 < + i ae ? = — * 2 ai cy . ° }
vee kes ee Hien avsrli, daz adie Kunst dieses Bensitivey
tw
“ss
In seinen sufsatg. zum sechzigesten Geburtstze¢ Lie-
bernennsweist Vilhelm von Bode darauf ain, wie deuts
Beba= Vag ee Pm 7 ; }
inren \urzeln Liebermanrs Melerai Sei, obsleich sieden
Aram 1] A Ps ° 2 + . > .
Anechlu2 en die ecuropereche Kunst gefunden hebe. Fr Sa
~
i ee ee ne ae
"Piner der deutschesten Mealer™
err
.
ee ee Lee Sane
-
denie der t- : :
~ ~ Ls => ins Zc mit Sa myer 2 a =t aA 7% m= — 7 . .
F AUSSeel ii -§ Von tlitebi ldern
a Nes
a er Fil $ ix i 7 2:
&> a eo
49} ft Satna £74 Ai, +, ; |
menns wece2Ztlickerinnen", dasselbe Bila =) :
SS; B » aS achtzehn
Jahre friiher den Cloy ager ageutschen 4bdtetlune in der
52 gi
iand, und it dener dahingeyangen ist, kann Lietermann
ee ROI RI erewm aware
der Kinstler dmals in der Achtune des Auslandes errsan
G &%
hat ihm langsam und gum Teil widerstrebsnd schlieSlich
a
jand war, warde Lisbermann pleichzeitig fr Norddeatsch-
Y => v¢ «
den Ruhm els Deutsehlands erster Maler firlich nicht mehi
Streitig gemacht werden. Wir diirfen such sagen: als eine:
dor deutschesten Maler unter den lebenden Kiinstlern, mehi
als er selver wei8 und zugeben will. Sehr mit Unrecht ha
"Semen
ran inn als freraen, 26s als internstionaien Kunstler ab.
em ep.
leinen wollen. Es ist richtig, daB Liebermann von frem-
. |
cer Aunst viel gelernt hat, de2 er die kinstlerische |
oe r e % = a
Form, Gas Ausdrucksm.ttel seiner Kurst in Frenkreich ge-
funden hat; das haben aber fest alle tiichtigen Maier
Peutscrlands seit der bitte des neunzehnten Jahrhunderts
getan. #18 Fremder kornte Liebermann nur so lange er-
Scheinen, als der Impressionismus bei uns unbeka nt war ;
er i
Seitdem E=% die herrschende Kunstform auch in Deutsch-
Jang geowrden ist, nicht am wenigsten gerade aureh den
~s an i om _ bf 8 2 tie pau = —- ., > 4
Eintlu&S Liebermanns, kann kein Binsi enti
; -~, . er oy vyat™ Fj \ ¢} > AF i i? 5 7s 5 397-5 + Cp 4 “lo —
einen liternaticonalen einen Fremdling unter den deutsel=
+ oe
BU nst tlern, nennen... 4
- re e i . a ay i a pe a - * js .
eeoinscofern, in seinen Kuantformen, in seinen Aus-
ee ee
aw) t- = }. oS we . deems y ys ee ta, + . :
SPUCKSALtbein mag Man aiso Liebercann international ode.
Sn ee te
e
Seibst franztsisch nennai, mit demselben Recht und Un-
ee ee
recny Wie yeuen mnogernen Maler, aber sein Deutschtun,
Noe poet
Le ata
ee met ne
— le
raroensinn Kann man dem Kimstler deshelb so wenig ab-
Sprechen als irgend einen cer Geutschen Maler der, Hite-
ren ochule, einem Menzel oder kne2us, einem Bécklin oder
—
HMeuerbach... |
p Sot, P ; : : -
Vi} Im Sommer 1908 weilte Liebermann wieder in Kege%
Nordwijk, sein Interesse galt den voriibergleitenden
Strendveniol, Im Amsterdsmer Judenviertel entstand die
"Tinnenkammer", das letzte Interieurbild Liebermanns.
Auf der Schwarz-Wei8 Ausstellung der Sezession in die-
- sem Herbst hatte Liebermann einen durchschlageriden Er=
folg mit einer umfassenden Schau seiner Radierungen.
f
Nach und nach begann Liebermann, als Portraitist be-
gehrt zu werden. Nicht nur hielten sich seine Preise
mit 5000 bis 6000 Kiark auf einer angemessenen Hohe,
die Bildnisse gefielen durch ihre ruhige, klare, doch
= | verinnerlichte Auffassung, obgleich er keine Zugesténd-
oe . nisse machte. Bei aller Unterschiedlichkeit im jeweili-
gen Gelingen, war der Besteller sich dennoch bewu8t, in
jedem Fall ein Keisterwerk erhalten zu haben. Lichtwarek
schreibts } €. 1909):
"Beim Ausdruck anfangen..."
aah a =F gy eae: der hier senr sonieentes Vetter amce-
t trotven, ist wieder abgrereist. Abex erhat Gine Aeihe wune
1
derscriimer stydien remit und .aas off vgsproochene Hila der
Alster ain \bend vorm Parrhans entvorfen. *s wird, slaube
ich, ein Vaurtbilid. An den sckieonten Taren nat er dann
fur uns der. Ciehter. Tehnel seuslt, dex seit vanren in Rlan-
Fenese wonnt, 2485 ist fast Servi. Te september kommt er wie-
der, Clie letzte Nand ANZILLEMEN « Als ich inm sagte, dais ich
es flir seirer staérksten “urf im Bildnis hieltey ma cie Vra-
dy sie der Malt bewmaerte, die Tehvel eigen ist, und den
,
gusateerce fafiten Ausdrack des “opfes, cer das Gribeln und
oannen'und die andere sinnliche Seite ass Temperanents,. das
howartende umd Spranesereite, das er in dar imterhaltunse
iat oe ele a Sie il a ales ad a a Nit ell te RR RMT i acs
_*
a
)
’
at.
7]
)
»
’
,
|
“~
*
‘
ty
4
puke
ke
e a of i aa ~ on _ o. °% > ’ : . * =} = . -
Sle, vacét, der hat een sehtnen Ortrsg, das ist ina die
; tf * vst ae 6 . * mae = 3 4 = To w 7
Hauptsasne, da “iinet er an, das ist aneh sein ? Ql. KS korunt
t -
genr selte Yyie a: fa. ned tear 2 aha 41 (ze é NX. ‘
4 as riTz BY hr ok . ~ Nn, ac el ie = a VA ids Ne Z Fe wy. ct venreul SOcre $ 48g nin ra nr rer we S$ rie,
+4 i ‘ mi = en. ey a ¥. P : > — S “Wy * - wy p —" Ea e > P
7 QUA GAS peelis he -riPPt. Teh maa nein Ausdract anrangen
é = . «< x ‘ . : 3 ¢ < 7 7 . - ” = 7 < > . - --
' und Ima: aul Gen aAusdruck hinaus, Ber Ja traz stent OGL mis
& ‘ ” Ss “ y « “ -~ a
an 2welifer steile, Ich ann nicht elerant malen. Aber 12t2t
5 2-9 4 ’ *«? 4 : . ‘ -- . a P 71 a. * < 5 an ~ é A . 5 8
hoffe ich, #o ieh den Ausdrick bezwvarren Selayrnt nabe, da3
ae
aD RTS hm
id
aeutschen “esens in ihm. “ar diirten stolz sein, da3 unsere
is “* ® . = — a e Pe = "4 < ~- . . 9 ““~ ” ‘ £ Be, S
= vbanmaiung dazu beigetramen hat, Gliese Seite von Liebermanns
| 3 - . .
. 5 1 + >, . _ ws - r=} ’ > |} « “ z 7” ¥ . \ >I". “2% 5 as = - "
| aLent: gar sntwicklune cu brin-en. £r deutete an, da3B auch
nes elirenen Bil dn ses secacht. Ish hebe ihm gwei Spierel
° ar : Pees at A city R , ~7 ii ' P cs > |
SO auteestellt, das er sich im Frofil studieren KOonnte, und
| :
——_ oe gains ee a os . i ae welll dk linda a a, : md
. ~ 2, 3A | a * £ ‘ ~ > we ( a 3 hex > a ae eceat = es
GS soneint, dieser nene ASpest uric die idee, das die beiday
3 2, acts Fant > rm, “A }/ SZ mila |; - ar
bildnisse neber dem *dhrhaus als Gruppe wirken len, hat
5 FTaan)) (7; } ih ve ” = Sd =, 1yeF
den antso 2 iN IPM rerej t, iet2z% sein Bij aris fur uns FU
f ma len,
i. ; ¥7 oan} ~ “ nz h- a eas hae 1 o + : + *
ast Fi (ly QOer enr “ve LENS nat te ; sich von "yubticr ea fon
2 4855E€n, ist sehr ZU0KLesen, Nach der Srster SLtUziune neta
or nocn allerleit “ursvhe. Liehérmann htrte sie arn, Luchelte |
a | ie Von einem Sildnis, |
r —-— Ee wm" rt ~ *s oe ee ~ » iS ae as es ——
una ric versnuet; Horan Sie ial, 16 2 Cnnen ~Aicht ;Veorzanren, |
/ o > 7 °
dafi es anch Fana und ama sa-en KAY
i
VAS 18% mehr als ein suter Schnack. Es Part viele wne :
ae s ba raant ivte An: Spruche With ws dé © &
| Das von Lichtwarek vihn : . Ts
jar erwihnte Selbstportrait,Lieber-
= inanng bestinmte es fiir di eid
te Uflizien, 2elgt ihn mit Pin-
sel und Pelett . affeles s
e an der Steffelei Stehend. Es ist das
5 =; of iad. ~ ee Eee ae
- yvregelmiBig, da8 es ig Spiegel verindert erscheint",
AL — Heitbice [Lichtyarck—bed fn einem Brief vom
| edouxest- (rrbhwark fl
~4.11.09 a dab (stonlitebe ee hee Fare der Unbeouemlichkeit
wee ina beim fRiex eters
unterzichen mag, &ei Lese# behinderp? thn-bein
me+er ¢ "Selbstbildnisse aus dem ersten Spiegel/ gelingen
“echpehbe «G—*
sehr sehwer. Es kommt ein a alae Ausdruck hinein,
der en peinlich wirkt. Im zweiten Spiegel erst
sieht man sich als Objekt und ganz als Fremder." Fir die!
190% hirolte mae (é wit Ri Ggletelarcti wy |
ctaatieduatek booth Imalte s+ PR, in—in—hel= |
aA Cd false |
OusS9eTeivl_ ue tex hv. Ger val dts. 5
ler Jacke, mit der igarette ; in der Hand, ruhig den Be=- |
waiver Cutstaeudere Selbstprorhit de reiy Ams CQLIige |
trachter anblickend. Dieses Bild steht in seiner vollen- |
da ra bestuanr AAXS Ox Dugeibew sieg ef qeuclk bat, rd
dez;en Melerei an — telle unter den vielen neYster- |
Soh Ahibrel- BE ale: A CALS diz ean Seae Qraltcl
hecyorts Selbstbildnissen, die in diesen Jahren entstander
OTAG -
Ausdrucksstaricen Radierungen hat sich Liebermanr
“ win. ec Pp AL
neues dergest ellt € Drr om fe ¢ dobbs si he har CYT: . of Oa tx 43° /E Aa |
Cettn te tya fue yee
“ns D teteucsafn Goths ocbkel geht Crolestuauny bs Le
° Ba Gowns Lizze Wee 4910:
ber vollkommend Bourgeois
Qa ich 1847 sesoren wurde, isk es nicht. Za verwine
dsrn, daB meine politischen und sozialen ANS Shauunsen
| die eines Achtumndvierzirers waren und veolleben sind,
Upzleich ich oft genus lelraer von Gepentell userzeugt
Se
_ wurde, bdilde ich mir ein, da3 - wie es in der Verfas
= ‘gr . - ali Las
fs i iF
eR IE Mle NEN A RI tte le IN
-
Pesaqnaren Ulf e-¢ ~ ~ Cc ~ ov eae
sung hei8t - jeder Stsaatsbiircer vor; dem Gesetze erleich
8) 3 + 5 4 ~ >
_ich bin in meinen Lebensrewohnheiten der vollkome
menYste Hourgeois; ich esse, trinke, Sschla?te, zehe sra-
zZieren und arosite mit da <a> nf 3 > 4
+ me arosite mit der neseliutidig-eit einer Curm
unr. Ich wohne in dem Hause meiner Litern
» WO ich neine
| “xan We <> ] 234A; ~ =
€) KAindheit ° verlebt habe, und es wurde rir Ss. shy Jey e werd en,
wenn ich wo anders wohnen sollte. Auch ziehe ich serlin
| jeder andern Stadt als bleibenden Yohnsitz vor,
| Im Sommer 1909 war Liebermanns Schaffensfreude gen
hemmt durch ein kérperliches Leiden und durch mancherlei
mit :
Arger tm der Sezession. Hine Partei der "dungen"s faler
>
2
{
nahm als "modernste Richtung" Cézanne gum Vorbild, den
A a ate ey
Liebermann nicht unbedingt zu bejahen vermochte. Die
Haupt
Opposition warf ihm als dem ¥exsitsenden der Jury vor,
entspriche. Nun war Liebermann niemals in die Verlegen~
heit gekommen, ein wirklich revolution#res Werk abzu-
lehnen, geschweige denn ein hervorragendes Talent zu
unterdriicken. "Es ging nur um Prinzipien", sat Hanecke,
Und im Prinzip, das ist unleugbar, war Liebermann re-
aktionsr, wenn auch nur insofern, als er von zwei mit-
telmiBigen Bildern stets das iandl#ufige dem auffallen-
deren vorzuziehen geneigt war." Bis dahin hatte Walter
Leistikow vermittelt, nach seinem Tode praliten die Ge~
gensaétze hart eaufeinander. "Ich freue mich von Herzen,
da8 Sie es tiber bide enwonnen haben, die letzten Spuren |
personiicher Scharfe zu tilgen," schreibt Lichtwarck an |
Liebermann mit Bezug auf die Eréffnungsrede der Sezes-
Sionsausstelilung April 19910, in der Liebermann unter
anderem ausfiinrt:
4 a FF £
rf 2, a a a8 fis
P ; e458 lb bs fs & a+ F &
ot oe ‘ £ \ eee é f - é
P, Anh at «': F
GFF |
= | | ’
Talent und Genie
e--FUr die Derliner Sevessions gilt die juryfreie Ausstellur _
: <
als das Anfseben ihrer Frinzipien. Yir haben urs gerrindget
~ | NE RR Re AI
im Gerzersataz zu den groBen Ausstellungen, und natiirlich yer=
lanet eine rhumlich bherrenzte ausstellurg eine besond.rs strer,
pe Sichtons der anszustellenden Yerke. Es ist ehbergo nat irlick,;
dai jed@® Ansetelilungsieitimmes das relativ Beste .usstellen
iiest eben darin, zu entscheiden,
was das Beste ist. Hine Ausstellmesleitunge kann nur das
Niveau der kunstleistine heben wollen, Nen Genie cepentiber
sind wir Trrtirem um so mehr ausgesetzt, als das “hermaB
von Fhar.tasie und ein libs ranellendes Temperanent leicht dite
ochranken der bis dahin seltenden Sesetze ubersprinzen; aber
a"2™.. Le:, Pa a 5 od
Pe RES = ‘ pa!
> a AR es we ”
mu ot, Soaks
die Gesetze darf nur Uberspringen, wer sie udervunden hat,
Kraft besitzt. Wir wissen, da8 die Rousseau, die Yillet und
wer an die Stelle der alten neue Sesetze aufzustelien die |
die Manet vom Salon reffiisiert wurden, und ich furcnte, das
es den deutschen Millets und Manets in Berlin und Miinchen,
sogfar bei den Sezessionen nicht besser erginse als ihren
franzosischen Xolleren, Aher Millet und Manet waren Gentes,
die in#rer Zeit voran waren: Wir kommen wohl nur selten in
i
die. Lace, und 2u tins che on, weil ja die Gentes bekanntlich |
diinmn gesiif gind. Nas Genie braucht nicht uns, ; |
wir bDBrauchen @€as Gehtie,
; :
von dessen Reichtum Jahrhunderte zehren, primis das "alen |
.
kénnen wir férdern. In Zeiten pesunder unt wc sklung beginnen
alle kKinstler am selben Ende, d.n. mit der krwerbung alie
vorhandenen, techniseren und kiinsatie riscren Ausdrucksnittel,
Die TAlente bieihen bei dem stehen, was Sie gelernt haben,
ohne “Yesentliches hinzuzutuon, aher das Genie fangt erst an,
wo die Talente aushéren: es steckt die Grenzen der Kuns
weiter hiraus, indem es ihre Ansdrucksmittel vermehrt. Un-
sere Zeit ist trotz aller staatlichen und privaten Unter-
stiitzune nicht kunstfé6rderlich, weil der Gang der kinstle
rischen kntwicklung hautzutace umee keHrt erfolst: der jun-
ee Kinstler sncht da zu hbeginnen, wo das Genie aufhort;, ane
3statt sich suerst in der Besitz aller vorhandenen Ausdriacks-
mittel zu setzen, will er von vornherein neue schaffen. Das
hat za einem Jerfall der absolut notwendicen handwerklichen
Crundlazen gefiihrt. Das Existenzrecht der Serliner Sezessioi
srhélt cdacuren eine nene Ferrundune: Fir wollen uns wieder ©
auf die handwerkliche Qrnindlare besinnen, auf die Grnunds
jase aller Kunst. Yie Saul, der Sohn Kis', auszog, wm die
Hselinnen seines Yaters zu guchen, und ein YGnigreich fand,
so wird cer kiimstler, der, so gut als er vernag
_ enr i ~ ie r . ~ ” 29 a ry * » ~rN rn * -} ~
Sandwerk obliert, anr Kanst gelansren - wenn er ein Auser-
diesen
In Friihjahr anterzog sich
tion, die er gut tiverstand. im
Wieder an die Arbeit; er miihte
Liebermann einer Opera-
Mit neuer Frische ging e)
Sich mit einer zweiten
Fassung von "Simson ind Delila" ab, die er wenig zu-
frieden aus der Hand gab und die ins StSdtische Museum
ee
Leipzig gelancte. Ili Sommer bezog Liebermann das Land
haus, das er sich am Wannsee erbaut hatte. Hancke, dem
er stolz die hellen, mit eigenen
B
ausgestatteten Riume und den groen Garten zeigte, fand,
und gesammelten Bildern
daB sich Liebermarin dort rechtschaffon langweiite, seine
Gedanken schienen mehr in seinem Berliner Atelier zu wei~
len, das ungemiitliche Atelier im Oberstock des Landhauses:
hitte keine richtige Arbeitsstimmung: "Uberhaupt schien
es die Umgebung zu machen, da8 er dort weniger als sonst
an Sich glauhte und ein Anflug von Schwermut an ihn zu
benerken war." Lichtwarck schreibt am 19. Oktober 19103
Everelbern-Resueh
¥
Das Haus am Wannsee
eee
a : auz eudety Vetat alg poh
Res ao tn estriz WS 8 ( |
4% . 4
(A afer eirtock hale. | a)
4 i x “LY mam pte iu: ut Ayvarak FIT aps ‘AA Yeinve 729—]* i
~ f 4 Lieperrsarn sgoilite erner ae Let ec Tie aZeEnNn NEre INE Zs |
ec ‘ = & amie 4 we « i é A as mivia
A
eS t ag ee 5 Se oe qe
ren sain. Ager als ich id rach asht <'e bei ihm war = er
ak a »: shee e a & 2s be - 4 as # —
: : “{ Tis pypatkhe Pon netten
} % ins Pate 2 7T hie , @3 qie sé Ra cosilck | Sede. 21625461
ist ein riunanrtstensr~, hie SS, ALE £
as *3 a ake ‘ >
| | =
. - - M~ war ‘Tt yeyre a4Ac D Versgsnany oe
adie racehry won acht an acnt Tazen immer wieder verschoven, 7
roll siah riognt trennen
Sie xTnten sich nicnt trennen. '
: | oy < y ve ets é ha? 7} ic |
0 a es ' on a Iu a ed si LS
ba es mit den 4umen «<ieppte, wun | |
7% *’ oe
a 1 :
avi 4 yoo f yeh cd HES ‘
hia hy nd wisn snrgese, Aorl.e. Sy 2 t bes. DSLILI AUS = £20
Handy es i GO. sd S02 078
’ de
‘ T+ ~ tamMmm™ - a) ore | oY
o . al @%- je -
- NO%™% y714 cS Fez ¥ Oa sie az ae Fs felts ied PE Sas SO, at i | A L 4 a.
tat ae, Ss th 121A My 3 ‘>’, - . ‘i |
mite a Ly Ao A wb ay, t ers a ;* Fa SQ oils
SP> Opts wane bale Ge ant mr) it |
5 a 4 Ca om
. . +. me Wi “y say % nists fey j
+tuen Merny ther stanaen Mier. Ui ein He ;
|
mm tre ">, 9 aap | ‘
4 M23C "tO in-on, sesanen Vir LAs3
> le Me if 2 wees ;
:
—wil iL “agh tigi a
on idea wii. |
i
prey ame yore ne
a -_ _ ve <4 er Taal a -- Teens wrt
a a * ? sean, ea
73 be cS — 4- + Z "ae 4 Ro . o r z Pe - . -
was 2S" nach dem @oroild der “riedtachen
> y+
BARAT, GLiec iene Li3 er bei faa r <
; Awan, abo m1 6f6 AOD WONNnte >» LUP Ins in
. bas | a | -~
FURS sil Fea . ro. 6s a iy oA war te
as i. Tae 2 P+ dm ohn ©? N 4 @ on = th ge ee a 279 i - ey 4 © Yr) i) > 2) ig 7 ahh ente
worten GC macht sigh 2 -de2 7 Tun
@ - L rn eet “ dee ? 4 Z rid $5: A i ona ten 3 nx sa) | 22 kinn
t 4 ’ -
ich SV FIVe fat Wal. I< > ~ ape ! sales s
: L silver darsns veral Im. versauft, che sie
7
aer Ssonon 3 is siider vo 3 :
\# ‘ "4 oil 248 LI? hecalig™ V r af - oC iLtcy. Adis “ILE nachher
beim |
ojo “ri é tT 1 ay, Y ate rat
4 td kd BOs ty tak ) ICTL ‘< if y . 1, 4 99 ¥ . WA. r
, wer tari wae Qe way: Sp lesl Shen, Suerte
-
{E5217 aT} y “ at ey J 2 ae ’ —_—. " +,
eli ann vana ScoOlZ~ und non sine beiden Hinde auf: Sehen
= ‘ a
v _ é
Sie.--diese zenn Pinear hahan “iac =
le, diese zenn “ineer haben das alles in ave] vanren ernalt,
- tyOe7 + 96%] : Ti = +4o8 ft. Bs eae ie » ee e 7
r AN] +3 B UCK, : cy MAS ] ‘ 37 ‘3 7 rmiania:-’e ih ril ree ESE shtung Tany
: os, i a es 1 < ,-+- ; Vii — i ee 4 ’
: F age oe, Siu 3 3 q 4 r t eg m ‘ u y ' 7% 2 ~~ - @ a9 q ke : 4
a da E% . 4 & - s hd s . . ’ 3 **%.: ; }
woSe “ A a P|
« ¥ ig wh eer _- — - - — -~ _
od PS ti ag | +f ie P Paw PaAeA cca om Bie ns =~ Ba atawaD iis ee pee as a a ee mY ~ -
B=. gemacht, _ Taxushechen und Tropfenfall gestellt. Nachtraglich noch
\
Buische cepflenzt, wo sie nicht hingehdren, Pointen nicht begri
ffen,
Aber das waren Kleinigkeiten. Die Gartnerwohnung musste infolge der
mechanischen Anwendung eines riickstindigen ‘Bebauungsbtatuts an die
ktinstlerisch ugilticklichste Stelle gertickt werden. Jetzt,wo si
ie steht,
sieht der Gemeinderat es ein, und will die verweigerte Erlaubnis
nachtriiglick geben, Liebermann ist schliesslich ganz frolf dartiber und
, ;
will sie einreissen +&sses8n und meeiceeaeten mam :
ins Atelier. Unser Alsterbild ist nun Past fertig. 2)
das ich in Berlin bei ihm sah, hat er vernichtet, An
Nas erste,
den
#inden standen noch drei so gut wie fertig die er entwor-.
YH. y , 5 } .
fen hatte, eins immer einen Schritt weiter als das andere,
Das auf der Staffelei thut ihm nun endlich im Yesentlichen
ad,
‘ey re “2 <
Fenugse aY meint, so schwer wire ihm noch nie ein Bild ,
ro=
worden. Es schwebte ihm bei dieser scene vorm Pihrhaus in-
mer vor, die Hinheit der Massenvirkune, wie man sie von den
Bootgewimnmel hat, mit vollen Lebensre ishthin der 23
Standtheile zu erreichen. Aber bei den Versi:hen wit
- 7
ALLELE LA OOOO =
ere eee En a a cee
¢-
aA
;
Liebermann kommt uns noch weiter en ntreren als ich ervarten
durfte. Es amiisa ert mich sehr, wie jetzt die deutschen Museer
die sich noch vor weniren Jahren sehr alehnend gecen das
Bildnis und gsecen Bestel lumeen verhielten, jetzt in unsere
Bahnen @inlenken, Darmstadt wollte das vOn uns bestellte
Selostoildnis kaufen, das dort, weil uw: sere vinaiisies 6a
noch nicht gesenen, ohne Angabe des see#ith- RBesitzers aus-
pestellt war. «Gln, Mimchen beste
hat einen reichen “ann vermocht, sich von Liebermann malen
ZU iassen und das Bild dem Musen Zustiften, fnenso ent
es mit ralckreuth. Das Bildnis meiner Mutter wurde von drei
oder vier Museen besehrt. Parnstadt hat ein Sroges Bildnis
Von iho rexcanft,
rms 2
ae ae
in mer ‘das Zinzelne 7 ae stark, gu ane akdotis: a ee ssarden, Zahl-
ios sind die Studien, die er seit danren gemacht hat. Er
hatte diesen Sommer noch einmal wieder nach Hanbure wollen,
aber dann hitte er sich gesart, nein, noch mehr Studien ¥
niitzen nicht und schaden vielleicht eher. Yas fenlt, fehlt
nicht der Natur, sondern dem Kopf. Doch hat er noch auf
dem Yarnsee vor seinem Carten eine groSe Andzahl Bootstu-
_ dien gemacht, un sein Gefiihl fiir das Verhiiltnis von Figur,
Boot und Vasserflésche zu verfeinern, daB auf seinem Rilde
Figur und Boot eins werden, und da8& das Boot anf dem Yasser
liegt, wie die Besetzung sein Sewicht und seine Lagerung
vertheilt. | a
Merkwiirdig: das fertige Bid ist nun wieder dex damals
in Hamburg gemalten Studie ganz nahe und ist doch. rane, was
anderes.
Vir mussen dies 3e Hamburger, vor der Natur pre nalte Sstudid
i
mithaben und auch aile Zeichnungen und F:ustelle,
Fur unsere Bilder aus Yanburg- wird: es-eine™ 3c shine Grap-
a eae ae ae
—
pe geben, das Alsterbild- ei neeraBt von dem Bildnis Dehmels
pre
pam
und dem selbst bildnis..
Die Bedingunzen haven wir auch im Einzelnen festsesetzt.
EE gr H rE.
4
‘
fd
.)
<D
elbstbildnisse, Yalle
ee oe ee eee Cr ee tn na
SN NI ER NI LI ORE PR Lm At RS Te Ot ee AEN APRN AE LA RUIN gp
heim Friihstiick sam die fede au? die “nrenpr romotionen,
Rn PE PE DE Ee
~ Pe a eee eo EE .
.
a wae
-
- TE erent reer oe 7 i
Liebermann erzinlte mir, @r ware schon in der Pakultat durch
gefalien, obwohl ihn der Ordinarius fiir “unst seschishte,
Prof, Y6OlPP’lin, vorses-hlacen hatte, Per Kaiser, einte er,
schimp Pte wohl anf ihn, ramentlich, weil er die englischen
Bildnismaler nistht besonders schitzte, aoer er hiutte wohl
schlieslich fegzen ihn nicht sehr einzuvwenden gehabt als 5a
sen Kalckreuth, den Vorsitzenden des Kunstlerbundes, “erk-
wurdig, er empfand den Durchfall als einen Affront. Ich laeh
exte ihn aus und saste ihn, es wurde der Universitat -“ehen
wie der franzdsisohen Akademie, die Moliere nicht gewunlt,
aber seine Biiste aufeestellt hatte mit der Jnterschrift:
x : ‘ “A
rien ne manaue a sa gloire, il manque a la notre. In der
That, es ist eigentlich dasselbe Geschehnis,.. ek
Der Enrendoktor der Berliner Universitst wurde Lie~ 7
bermann erst im Jehve 1912 verlischen. In der von Wolflin
verratten Urkunde nei3t es: "Der die Malerei dahin fihrte
wonin sie von jehpr strebte, da8 die Dinge n#ihmlich nicht
SO geFens gemalt wiirden, wie unser Denken uns lehrt, daB
Sie beschaffen sind, Sondern wie sie dem Auge unmittel-
bar erscheinen." Von den "Som erabend an der Alster",
den Lichtwarck erwinnt, entsteanden drei Fassungen, Bil~ |
der, die zu den bedeutenderen Arbeiten Liebermanns gith- :
len. Der Sommer in YWannsee war nicht iso fruchtbar wie die
in Holland verbrachten; dort, meinte Liebermann, habe er :
die Empfindung, als ktnnte er unautfnorlich produzieren, |
|
als werde die Arbeit ganz von Selbst. Oskar Bie schrieb
damals in einem Autsatz:
te Amman
Liebermanns Holland
NPR ANID ® ‘ . - 2
ai i
Cin aang Voli massiver Best indirk eit ang Ssoliden Ry. |
— L © hes
4 yr “| oy ey oe ~ 4- ' mT \<s y > + 3 4 . ;
noewGuUuali ngss a ye Der: Zi Liy CsneM wuss, eliner | nic
} a ~ &
>» “——o ’ ~ a 7 ~
VAM Liem aAutta Ay fe rito ig! Gas -aie sion Redline 7 52 1 Dest on “byt
3 2 on - . a.& 3 His
. 7 , 7 ™ ;
b@eSi6z2en. an interesse. i nent Cer Stoftf, der i Sich be:
DETR RAO I KI I
9 Gores. aoe
POR EERE PM RE ey tee 5, seca sith | phn. ond a
Wy
”> STE OE ARLENE 5 RET TRAN re erat a Ane,
. ‘ag é
we
a
‘
i
{
i
?
;
j
|
}
SELES ORS PRR SIT are a Bs cia il ee ee ake
\
runt, nicht der Geist des rinséls, dex’ ihn beweglich macht,
7
sondern. das wi
rxliche Leber au?’ den
auP den Mirk+
, 4 ) : ~~ "4
Sisht, umes zu rassen,
la & = som NX y
de “alsenmadchen, Strabs
farten und Jilienparke, nerden tnd alder, Reiter am Strande
den Flirt der Strand orbe, die GaiewAe n dungen, Schiffe und
meereswelien - nisht weil es Yolland ist, nicht cle er
Zeiseen will, nicht wasen des Stoffes und nicht wee
ven cer Technik, sondern weil alis ¢S dies malerisch tur ihn
ist und er eg am besten und zutracl
Sel
ishsten in diesem iyinde
findet, Holland war Vale rhetisat und
und Malerko) one 3
rremdenkolon "83 aile periihrungen mit Faris nicht ver-
{ , :
raierschile, jetzt ist
E353
mocht hatten, dieser intemat Lonad veweriic she und maleris
intensiv? Finstler vernas es, or malt den Holléndern ihr
land ?Piir die Yeit. Ey. hat nicnt ‘die heimatliche
den’ in alle
jen Stotf, norch Telt ver-
liedten léichten Finsel von Paris, hat die angeporene
= wm & [> 3 om v 3
'Ortreivbende (-Q08 der
peobachtung, ie wie ein
Strand und dieses Tand dahinflosr. fon dar
,
Sicheren und monentanen Ze
% * oe el « . - ° ri “7
Lcnnune, wey nN dey sewesnng be-~
<~ *. aye
Ls
eigentiich nur Manve voran-_
MaSSiveren finzeltfi 1guren, ste-
henden Ge: rere téndlichksite verinnt es.
.)
Dann waht dar NAT
Pa | +, i « - r 24. ‘ e 7, - : Aa . =? i ee = 4
die at fuilokey, wun oa SB Vasser streicht tiner die Da=
denden aAnaben, bferde Sprineven, solospisler Jazen Portraite
werden im Aucenolick Crrartt., BS is
cr
4 <b
Sin Land von “abies
Rust te Uber Hamboure na ch iunmehan. Es das Lieberm anniand .
*
oe +~ a , | ? - mee, ie : ” uo — iii = E ” 7 -
und @llicer gteht Q1le s.eichning, fliegender ?inde
n Sich dte
‘aroen, rschwindet die & inzelfigur = seit Jahren
dar
a ae 4. i — ie
Snarkt dar
Judengas ga insinem Furor
enleben und z00lopische Girten, Bier
RE Oe LAR AU NIT MRR
, @
a . om ee ead
en ee ee ee SE ER AE ON Lg eR ORS tale
Ne a Pile
oy
TL Pete ee oe >
ae
fon Fr
»
ae
f + #
»
Ow
vs
aucn nicht gu verwerte
. \
Anscranune ¢
wurde, ist hingessnrie ben, und kuhl und verstiindnis'
len wir.aus dieser Serr rirt Reale wieder her, taus-hend
werTwe
ot wee . * _ “4 .
OER aD oe Leow a rat FVD PPE Re SE ere eigen oe Fe POET ys ge . ho agrees 3 swore
DPR g aera. ot © WRI RITE ommemanpmet age eos
‘TT ‘ a - ae x. . —a ape
Falette, einem myth jay imp: mia terabilien, 2in-r he srlerenhait
des Rhythmas, dag Roidand -sicn nicht mehr wiedererkannt., Es
+. re 4) ‘ : P aa ter " oy ae | a — ‘ . . ‘
1st durch ihn eine VYeltprovinz Pew orden. “Veil er cein Ko liane
ey von dew Seits a: at ahnancts = Wha oh +e
vr VON der oelts des zeichnenden Keochachters das Tand srobere.
~
. . ,
: ‘
— 4 ®
" -_ <
> > . ? . ~ 1 ‘
6 , faa ; } ‘ ‘
. od ee
‘
52, Seine. Bilder reralip ‘
Holland ist das Arbeits?’eld Liebermanns. Jahr fur Jahr
Sitzt er dort am Strande, im iande, unter den Mirten, in der |
stadt, zeichnet, pastelliert, malt, 1 me rschéprli ch in seje |
nen smotiven, wie dies iand unersch épflich an inale ris chan
aeizen ist. Sein Skizzenbuch ist.ein Marium der ersten Re-
obacht ungen, die er sich anrerkt, um sie zu vérwerten oder
| , 3 ah |
ochudladenvoll tHrien sich dann zu
ne
Hause die Skizzenbiicher, die sich wie Janresringe. ansetzen,
jedesmal weiter und breiter und reifer, von der waterielien
0 A ER in tom
LF hr Nie } > ING a a a “> bol = ea 7} ’ = - +7 :
Nachahmung bis zur impressionistischen Augenblicklichkeit.
~
MNichts als schwarz vei Be “orm ist weolieben, Nichts als
|
er ein’achsten Valenrs, Leben, Firklichkeit, Far-
be, Bewerung, alles ish in eine S'hri?t aufgerangen, dice die
A . : em | i
Assoziationen davon brinct. faS war, was lebte, was semalt
—
Ss
2)
Lad
Sica
DQ
~*
4
Seah
§
4
oy
spielend die Farbe in wnser Anse, die Esnpfindung-in nnse en
> %
M
1)
;
. “
ee TOE VRE RN RIE 8) De REO AEROS ENR 6 A Hates "
a = >
< = it
s . s i ir . nw
4 ~ I= 4 ’ oar
- Se fe 2. ae & os i be ae >) an cys ee x it “Ss tie) ‘i< P y* + 4a > TY: r +. 5 vi
so - ZANS " <. Cs re | ps I wo Pig he Leth bt Ae se itr 8 @ Xa Lo , ANG 4k Ly Ne] Ne +3 f Lt. eo twee gs
2 - Ne te ne : ween te ome ~ — ee a eee NS ts Sat eee ey ee _
< ss ts oe sill asd .
‘
“a aor
i gt
; ; se ~ i |
jedem neuen bindcruck neu hingersabenen"Zeichners, der sein
‘ ‘ bd +
an . |
vwrr*> pm fs <7 “ y ’ 7 ag 7 = - t ~ canoe _ ‘i zi 7 ¢
aredbuch schreibt als Materias’Tur sein Jerk. Dieses ist ,
A i
' |
~ . 7 ~~ V - es 4. s <n = > ~ + ™~, - : ~~ 4 r. . a - , - : x 2) aie
Sfin® eB1zrentugniiohsts -aéroeif, LS pero l 3T CLiuitTe:. Offa £ tin iiss
;
; - ; :
7 ie me as ; a - iz — an a eae - ws ry ws Pa t o% ~+ sae a ’ i a | re :
Wie ab SLchs ree. F (a7 nr ARIUS = beades ist dar LY, UUM ULES |
ee }
eee ct Adee Tier tha PE ad ate B 13 ang ye
paides ist uie Leidensohaft und di® sePunifung, ans denen
. wb . ; : . : atta eo . -—
Sih. Qi - Peta, aot ces -< eae 6 riers ae eis
Na!
j--
r
aa
+h
”
4
on
2
fr}
we
”“_
SP |
'
an 3
o
vo
<e
sv
e
j
eT
i
ya
.
hee
bt a
ra =
a)
paal
me
{)
ms)
e
“
ct
a)
ee
oT
eee Oe ek Tet ee i ee ft oo ee
; a = ~ > y* 7 7 5 = > a. Y5 2 c lt) 2 4 >
ann Fla SE LTS ety TOV - 15 £ ro es a oe Ee achen, G12 Sein beaies 3
i
‘ {
ba ek D ‘ :
UnG SEM Kun: ULelbden wird, ;
»
Shree,
18:
Ne, a a ee ee a eee ae ee Se > ee
In der Sezession wurden die cesen Auseinander-
Setzungen so heftig, da8 Liebermann in Januar 1911 dm
Vorsitz niederleste. Er wurde zum Ehrenprésidenten, der!
von ihm vorgeschlagene Lovis Corinth zu seinem Nochfol—;
ger gewahlt. Liebermann lie3 sich durch die-vielen
~~ -Krinkungen nicht verbittern und empfand dankbar, daB
er nun seine Zeit uneingeschrinkt dex inalerei widmen
konnte. Aus diesen stiirmischen Tagen stammt der fol-
gende Brief:
An der Vorstanda der Sezession
- aie ee
ene, Pe rr art ee age gereeeree
ares ep tape ete eee cans
_—- dine:
a al . = -
aD att ay 7
a a
"Liebe Koliersen, aus der Taresordnung der fiir moreen ess!
einbern?snen Ceneralve rsanmlang sehe ich, da8 Sie die Abdsicht
haben, die AusschlieBung des Herrn zu beantragen, deres fiir
anstiindig gehalten hat, mir einen Brief, von dem er wohl an
ninnt, das er mich argern wiirde, ins Haus 2u schicken, To
danke Thnen fur'das kameradscha?tliche Cefuhl, da8 Sie zu so
krauftirer Abwehr getrieben hat und flaube, da3 ich evenso se~
° ° ; , F f - j
handelt hatte, wie sie, wenn der Vorsitzende eines Texeins,
dem.ic ancehora, in so = ich Will's héflich ausdriicken +
ungewOhnlicher Form anzesriffen wire, Aber ich bitte oie
dringend und ernsthaft, Inren Antrag maruckzuzienen und je-
denfalis davon Kenntnis zu nehuen, da& ich gesen dessen nines
bringung und nrécterw-g nashtriizlich protestiere,
‘
A A Rd RI I rel Oe ate Ee cate
Der Briefsshreiber findet, ais ich als Maler nie viel
Oe he pom ce
gekonnt habe urd ietzt fast gar nichts mehr kann. Ich glanbe
nicht von Litelkeit geblendet zn sein, wenn ich behannte,
rm Agee mien A ete RR se Hy he
dai einice Leute von Ansehen und Sachverstindnis in Déutsch-
land und dranSen anierer “@inune sind. KF Der Yerr insinniert
>
- “
ferner, daB auf irgendeine verborgrene, aber gienlich verbre-
cherische Art AnuSermsgen iiber mich Decinflusse, mir also ~
*
um @S kurz und biindig zu sagen = Lob er Schlelche oder erkau«
-
Bere py ters
Petes,
REA ER ot Cte y
‘
re en IN Tae ADI Ee
q ant
oro re SPT ate y
< ie
helfen wollen, gute Kunst 2n schaffeny/ und uns nicht zus
ete i pln has a
on a BE
. : ‘
, - " ‘ _
|
‘
RES LE TaN ye +
fe. Diese ‘Insination | ist so. niedrig ‘und fiir alle Kenner der
Verhaltnisse So tiricht, dag ich sie gar nicht erwuhnen Curt:
te, wenn nicht ein wichtiger Unstand mich dazu awinge, Trota
den der Brie *s< hreLbexr in dem sewiihlten Yorsitzer nden einen
Nicht koénner und Lobschleicher 3 sieht, Cee er in der Se-
zession: fr bekundet damit, das er in dies Yerdand die In-
teressen der Kunstiers: ha tt, 7 der er sich ee ZU kGnner
—Slaubt, sut und gveckusSig gcewahrt sieht. Niese Annahne wird
Pod
ja ash: duran die Tatsache bestitict, daB der Herr nicht ein
Wort iiber seine Lippen lie&, als ich in der letzten General-
versa amlung vor acht Tacen Sais Anweserden ersu hte, riickhalt-
los alles vorzubr ingeri: was etwa einer ods “tex andere mer7en
die Leitung oder die Kunstpolita der Sezession elinzuvenden
habe, Nur- -darauf komt es an, Yas der Herr iiber mich denkt,
gl ledehgiilts gs sein
2sen, ebenso eg ig
kenn Ihnen, meine lieben Kolleg
wie mir. |
Wir haben eine republikanische Jerfassune, und ich slau.
be, eS war Mark Twadn, der einval seschrieben hat, er ziehe
der !lonarchie dis Republik vor, weil da Jeder den Fresi¢enter
€inen alten nSel nennen konne, Ob diese Auffassune sich im
: =
otaatsleben halten 1a8t, will ich - da ich nicht Folitiker |
: i
E
bin - nicht beurteilen. Mnter keinen Imstiinden aber mochte
3
| | | ,
ich, da8 wir, weil ein, den Erusidenten einen alten Esel ge- ©
nannt hat, geren den Geist unserer Verfassung Sundigen, ¥
turlich hétten wir das Recht, einen so grofen versto3 seren
die }fiicht der Kame rads cha tt durch die AUSS 7h] Le Bung yAvI
c
ahnden, aber wir wollen unsere Polizeireschte doch go selten
wie irgend moglich amyenden, Toh durfte Thnen den Brie? nish
vorenthaiten, aber ich bin absolut sezen die AusschnlieBuns |
des Schreibers, selbst aut die Gefahr hin, das &hnliche Mo- |
tive uhnliohe Naturen zu -solchen Yersuchen, solshen sorenann |
ten "Oppositionen der Jdungen” treiben kcnnten,. Wir, die wir
mensetan haben, um eine Schutzearde ‘fiir irgencdeinen Xiinstler
ie 2 ee ee
‘
Pt Deer
PS PES ee MN Pre ETT TPIS I rE Pe OF TL TC TS meee hse
>> & war ~ : >
f
.
der rancham vielleicht schon zu lange anerkannt ist, 2u »
a2 ol ha
is
.
§
t
Z we fen, wir wollen ms dau ron den. Aisdruck solchen Hasses nicht
, F a4
aus der Bahn drinzen lassen, sondern anch. darin noch elinen
_ Ansporn sshen, fern von "yranned und Sevormundung sssucht die
Rechte der nachwa- ‘nsenden Jugend ZU warre |
A | ae sisia ties der Most no-h so absurd fedardet, am onde
| Tein. So ungefihr saste ja wonl der
, ; . id
alte Coethe, als ihn die Jungen ins Invalidenhaus wiesen,
, und ich versichore Sie, dais er aenr Talent hatte als :
| Thr sé Shr erge bener oe 4 x —_
Ee Max Liebernann.
ee Be
Yon eanes komreise in Prithjahr 1911 brachte Lie--
wo | , bermann das Motiv "Corso auf dem Monte Pincio" nit,
er fuhrte im Atelier gwei Fassungen davon aus. Im
Sommer malte er in Hamburg das Bildnis des Biirgermei-
sters Dr. Burchard, nach Hane es Urteil ein ruhiges,
abgeklirtes Werk, nicht schr frappant, aber innerlich.:
e7
‘G
“~ , was
i a.
: y, 3 4 * - > —
"a CL ) 2 a vy" ¢ ~ 2
sei =< SAL TE ae sine
“ x ah i i 2 : ; ¥’> s> et £9) } * Le
f tees ae
ra whe c ee
i
i
2 ~
~~ on -, sat. .
6. & ’ a 3 &: 4 >
= :
’ _ P ‘
: = ¥ “ "ky ws = 4 "7
re > jt = r \ Pin a $ * . é ~ ; — = :
% —— - f * a 7 . x |G tole iy © MP 7 A : 3 dn SS $ * a 2 |
4- y ye ra ¥ 4 4 ie F ;
t
-' € "
os f
.
i i iy be Pr x ¥ ~ = . ‘ . } _ - > vr
# Se! i a a. a i 3 3 di : 3 as F : cis 4 > ‘
'
- Sia gs <n hon
~ s = m 3 me 7 Eby ¥ a vf ee “7 .. 4 mf 3 * 4 fa } ; |
we Be
:
a > Bs | -% > re ‘ dl ;
a os + P tb & oi WA a 4 i { 4 4. he 255 {
f
‘ . _ ’
t 4 yy ae mi Bio reo Ys $4 ~ pf - * e - ‘ 17 - : Me fd
, fa . Li 0 4 16% PS € $ y Pe os 7 / ri 4 aaa | all - eet yey i
- ° 5
ae | |
tle uta ) _ |
LL a 7 4 “she sl + $ Poe | i? SS t il wn t Re i the F i :
4 ; 5 | yt ‘ Ty ; % a oe + r > a { =
‘ “ J fin Ete i 3 j Ysa y i
} et > F f ay 1 ss
| ici im Aint bhowen (ert: invies : c r~. |
- val |
‘ Fm Wie tend e ~ . +
; Re ; ; 32 i ? > ri Lal hy
+ — 7 n f , ~ 4 t
- ad ‘ ° }
= lt | ’ - € -_ “wd 5 vt ~ a * c \ Ci oO \ ; >} tot LL i A ;
. 5 - » 2 é
e i i 4 - Le r r $
Sw : e y ‘ > i
j
4 a ;
t ~ o ge f i
: >= @
a
|
So en aie a eae
Se ie
7
ed ai
_ et
eg ae, Ee Bm
J = P
_
e
<
.
.
:
‘
«
:
[ -
r
’
t
b
~
.
«=
4
2
«
a
-
‘ >
&
:
'
¥
*
~
aioe ee -
.
-
x
> a;
wal ¥,
~ ~ '
%~ 2
: Ne
: 7
. - ee a : ’
NIE i i I an a de et tee PO rr ree Ko aa ST Sat TE Perce wm germemngenn gsc ee ee I ey ar : H
; :
7 ? |< & .”~& > wae * -_ 2 ma 4 = z sy . _ a ‘ ;
a By * arth id ro ° odes. ” * °s 4 ; y 4 an | é 5 he +> FY SOV On “ wt > *
a eA Rit . t wey 44a s it, ! Aa e a tg ee aoe OREN S SS 5 3 she’ viet :
>
T ;
— €> of " x “4 < é~ : a, 2 * ’ — Ta . : ~~ on ag . = :
* » ‘ * y ¢ oe oe va. r YY » —_ ; é ~. °* & qe <e
ai -" oe _ ~. ~ sm * ” Lt: ee + Pa } Medd = nar * » > iey a Ee a Pt 7 i L. - a ta 3 } eo 4
ai = : im i
Yr mr 4. ‘ST Y “ain sr 4 y "5 ag wists ra MAK KA pA eH ok ee 234
SP de , & = 2 ar iil = j Wt zh a “ 6 ae a i a fh 4 ws = a rs nw in
% \' - °
ow am ~~ -_ = ~— +f 7 - “~ » 4 ~* ° 3
- : &> . ¥ 7 .\ . ~ ; Y » t . Sw o * + wrk s
‘ £138 teed Laas of rohnts Lhe CT FH sf = a hs H "Pig, ts ra lio Y opt Baa! a
*
; '
an > ~ * < m ~ . }
. +n —) ei a 3 > - ‘ 3 t. =
rer An > ry 1 dae oto +235 77> Wms Moaahha ar
iis ! ad ( le | > i a ‘ 5 sa 4@A tus a ae Le Tales oe r¢ ye sist Zc a OES Ff =e ey
_ ;
> > > prey = 3,7 my Beran). 3
CS 2S 2re-.nieon - i Cail? 9 :
, j
«- - “
YY } 1. SO) Pe + WY72.7 42a + i SS 7322 84 ymMmyp 39% 1-34 4 ” Aira | a ‘
+ -* t ~*~ om s + # P “eo ~ do bi = , . . - ? de La a mile Ms 2 E 4 ci ks ? wl % 3 ae A > 7 %
a ‘
; ra Ir yf a: War 2a Hes cd "| “ain, IF e"™ 3 7 Yr ‘Ts: i oa : 7 ea $< r<d ~ } ct | ae ake co were ear. yc ;
in Ym - om As? © ake wd wh 3 re Ss § se a 3 fe Zier p< ANP RSG. we wt Awe 4143
\
>: a7 Se cab _ > yee 7s ’ ads bq 54% + + rt »
. > ee - - a _ - ~
@ fae ; é Ss SS 4 2M q 4 *) fro: 7 . ‘oP ' =. m= = eis . ;
8 Ht o~ea it ‘ if nee’ ’ er a «. ioe 3 mw * ee aa 1 ~ = wise f x me ‘ , Mois wt 2 8 5 ef ‘ f ae | 3 id P
t
o>? a . “e * . ;
heey : e. 7 ra yr ~~ ory be a, ote + Be + . * | - =< - a > !
A. Whi S « # fog | fk, a 77? 23 ry sija : 0 # $ eT § Me isos isi + ¥ + 2 ere £e e> 3
is ~ ~ we ee 5 4 ~— 4 2.4 * is Ad ;
. ‘
, ee : ,
— - ad . ~ . af > } - ~ t ° ¥ a ~ i > % 4 \ - aa | 3 2 a ‘. + r ~~ -are ~ ; :
a ; ~ of < -? x 7 ‘
vy tt £ 3 - i. eae ‘ tT} a . ot Avi f Lm Ps * t \~s aa) ¥e F ade wks * @ 4 2 J - co \
= ‘
{
,42a > (Tos a eres +b F ; + ; =< * !
g s 3 * ee 7 < 3 aaa , or oe Zy) ¢ x a? * ng j } Fad 4
AS sl, Mod we Z. qo Ue rs% A Ale. 2 2c me sa ,? ty A) Ekst a3 as tS a ore oe Da :
s ! i
:
a
=
co 2 r 2 ai .
ms Wy 5s a me riz ¥ ae ¥ a *7%> “~¥ Y “ im = ;
s% wT €3 7 = a if ii ej # sat ian 3 2 oe d when Yi35 BY ‘>
4 7 j
« i -
= id ~~ ¥ . 7
rant . ast ’ = 7 g. rs v day ey 3 ys ’ 1 ¢ am. “© ~ \ “ } 3 {es
J ? 3 ae “Pl 4 ee + » 4 Le a % a i a a 4 ae: ~? p . 7 ‘ Py
3 . & & ° ov. ey s j
2 . ; * . }
a 7 + ; <7 4-0. ¥% - 4 1 am ” - ~ é 4 . - be vy “ Z
‘ - ‘ ; : ¥ i Pa = rod | a vy 2 4
- + . a 4A . ra é re ¥6 Lzz os tod & 2 i 4 ia < = ® of ; aes é a Jy {
: ty » ’ v > 3 - , - i ;
nia > 4 F » a # ¥ e a Zz 3 “ ? 2 )
itttin, WEEP EC bile Vtg fet mete bhoihurides | Avtastge f fas |
4 td ke A oe ~~ or eS, i, ie a aes | > ¢ ‘Si iii ‘ ty : es
e - * ? § < Z i
baal - 7 J _— ? - s
# & a i ee ¢ J id Lo ee a ee ?
~~ id hel we dev’
x ‘ P tiene
- SSS ae ether ae Rater aren ase a a rac as met tn Stine =~ a ee
Im August weilte Liebermann wieder in Nordwi jk, neben |
Strandszenen entsteanden dort ein "Pennisplatz" und der
Garten des Restaurants "de oude Vink", leuchtende, far-
bige Bilder, Sprihend von neuem Schaffensdrang. In die~
Sem Herbst fand die Begegnuneg statt, deren anschauliche
Schilderung Erich Hancke in"Kunst und Kiinstler"verdffen-
lichte und Spiter in seiner Biogsraphie aufnahns:
Mit Liebermann in Ansterdcan
° ‘
An einem Nachmittag, dessen Glut die lirmende Bevolke rury
ye
der Ansterdamer strase/ wie Gin Rausch erregte, holte ich ihn
in seinem am Hauptbahnhof? gelegenen Hotel ab. Als ich nach
ihm frastes, war er soeben angekomnen, allein, ohne Vamilie.
Ich lie8 mich anmelden und sofort kam er die Treppe herah,
in grauem Somme ranzug, dunklem Paletot, kileinem steifen Hut,
der ihn sehr gut kleidete, schwarzer etwas absenutzter Kra-
vatte, dunklen Glacés und Regenschirm. Er war sehr gut auf-
gelegt, sah vorziiglich aus, von der Sonne gebraunt, hewer~
lich wie Quecksilber und sehr elegant.
Wir traten auf die StraBe, und nachdem er mich an seine
rechte Seite befdrdert hatte ~ auf dem linken Shr hérte er
nicht gut -, fing er sogleich an, mir von den beiden neuen
Halsen in Haarlem vorzuschwarmen. Er kam direkt von dort her.
Diese Bilder, zwei Fortraits, die von ihrem Besitzer, dem
polnischen Grafen Zamoyski, dessen Vorfahren sie darstellten,
dem Haarlemer Museum geliehen waren bezeisterten Liebermann:
3 a
"Wissen Sie, das waren Juden, die in Holland reich geworden
Sind, dann nach Folen gingen-und dort Grar’en wurden." Diese
Vorstellung regte im fdérmlich auf, aber auch an sich ente
zuckten ihn die Bilder. *Ich habe da eben ein Portrait pe-
malt, auch ganz in Schwarz (das ausgezeichnete Bild des Ham-
t
: | Fe. : |
burger Biirgermeisters Burchard), da finde ich das eben wun-
dervoll, wie Frans Hals das Schwarz behandelt. Und diese
.wundexbare Hand, und das Kleid mit dem Gold. Und haben Ste
das Kosa an dem Armel gesehen? Das ist sottlicn."
Die Stra8e hinaufschreitend erziihlte er dann, wie viel
er in Noordwijk gemalt hatte. "Achtzehn Silder in vier Wo-
chen. Sehen Sie, so eine “iste voll Bilder ist gestern nach
Berlin abgeranren,” sagte er, au? eine metergroBe quadrati-.
sche kiste dentend, die vor einem Torwege auf dem Trottoir
Stand. Besonders von einem Tennisplatz in voller Sonne sprach
er, den jeder fiir unmalbar erklirt hatte, und der, wie er
ae aN
glanote, aussezeichnet gelunren sei, das beste, was er noch
gemalt habe und vor allem panz anders als bisher. Dann kan
er auf Israels zu sprechen. Sein Begrabnis war infolge des
> N74
taktlosen Benehnens der Scheveninger Badegiste nicht soa wir
dig gewesen, wie es sich genort hatte, was Liebermann emporte
Von Israais kam die Rede auf das Rembrandthaus in der Joden-
breestraat, das au® Israels Betreiben restauriert and in ein
Rembrandinseun ungeschaffen worden war. Da ich eg nie gese=-
hen hatte, erbot Liehermann Sich; €s mir zu zeigen. Erst aber
Bingen wir noch zu seinem Zigarrenlie?eranten, demer eine
Rechnung 71 bezahien hatte, um die sich eine fFanze Kette von
Misiverstindnissen EPSORAUREE. | Die bebotten gfaben Tlebe rmann
Gelegenheit, in seinem Uherholléndisch zu glaénzen,
und "ereis" gingen ihm vom “inde wie Yan Gogh seine "tant
qufa, quant a". Dann tanchten wir im dudenviertel unter n3
sveuerten direkt au? die Jodenbreestrast los. ES war Frei-
tagabend, und die Vorbereitungen fiir das Fest lieBen daz
sonst schon so geschdftige Treiben eine fieberhafte Leiden-
schaftlic: hke 1t erreichen, Liebermann war wie ein SOldaten-
pferd, das Pulverdanpf wittert., So hatte ich ihn noch nicht —
|
anf markante Lrscheirnmegen aufmerksam, Wir kamen zum Rembrang
gesehen, Br drehte sich links und rechts und machte mich
haus. Eurz vor Seinem Tode hatte Ts raels* der feiérlichen #Er-
'
Ooffnung des Hauses, zu der auch die KOnigin aus -den Haag her-
ubergekonmen war, heigewohnt, und als @r dann durch die bree=
Straat, in der auch er vor Jahren sewohnt hatte, geschritten
wary urd an* der ochwelle seines friiheren Hauses stand, hatte
das Yolk ihm begeisterte Huldiguncen dargebracht. Vir besa-
hen uns das Gebiude, natiirlich nur von auBen, denn es war
ie iene as oe 8 ah gaan aE
Spat - und dann kam Liebermann au? die @luckliche Idee; mich
an die Schanplétze seiner Matigxeit za filhren, Wir wanden
uns also durch die Nenschenkniuel una machten endlich in der
a9,
“Halt. Wir traten ir den schmutzigcen Laden und niherten uns
schnurrbpartiser dude von zuriickhaltendem Yesen und neben
Te
mitt2 der StraBe vor einer allerordinirsten Schnapsbdudike
2
dem Schenktisch./Hinter dem Schenktisch stand ein kri?tiger
ihm ein kleiner Buckliger mit grinlichem Gesicht, lanrer
krumser Nase und ernest lancen Vimnem laéchelnd gwinkernden
Auglein, Lizbermann gab sich h=rzlich zu erkennen und bat
um die Erlaubnis hinanfgehen und dem Herrn zeigen zu diirfen,
wo er gemalt habe, "Levi peh mit oben," sagte der zuriickhalée
tende Mann zu dem Buckel (natiirlich auf hollindisch) und nun
stieren wir eine unglaubliche Treppe hinauf, die fast senk-~
recht stand, nur an einer Seite ein Gelander hatte und des
yen zehn Zentimeter breite Stufen sich oben im Dunkel verlo-.
yen. Allein hatte ich mich vielleicht nicht hinaufretraut.
Tastend ®folseten wir Levi in eine ‘Yohnurg hinein und landeten
schlie8lich in einem zismlich grofen Zimmer, wahrscreinlich
einer cuten otube, derem Folsterndbel in weiBen Hullen Steq~
ten. In der EKcke rnehben einem der Fenster lacen auf dem FuB=
boder sanber auf einem Bogen Papier zwei sekochte Suppen-=
huhner, Gie morgen am Sabbath vermutlich iiberbraten werden
ous epee,
sollten. Aus diesem Fenster hat Liebermann mehrere seiner
“Judengassen" gemalt. Man sah sie da unten liegen, wimmelnd
yon Karren voll Apfeln und Gemiisen, Fis’chen, Kokosnussen,
allen niglichen und unmoglishen Waren, ein wahres Fiillhnorn
aus dem Schmutz autgeleserer Delikatessen, angubiret von
dem surrenden fersgchenschwarm. seraas pegeniuber offnete sich
das kleine GiBchen mit seinen kohlschwarzen Mauer und den
prellweifen Fensterein?fassungen, das Liebermann verewigt
hat. 50 Ghnlich, so unubertrefflich &hnlich! Liebermann
aber wolite durchaus noch die "juffrouw" sprechen. Levi
ging sie holen. Aher sie mochte nicht représentabel sein,
denn es dauerte lange und war schon fast dunel geworden, bi
= . Fae h Paes eres hn,
‘ - <9 ee eg Oh ig Se a
‘ > yj , ue ang mE ee PA gl hae Se Pe Pe ee OT , lt Re
Iq : ae ie eT a ee gs RRS RIA See ax gg WS eR Ppl A ees Fe ea = , a eee oe n
EE PORE G RS ER Aral ae te Mee eS She POR OPE ie eee ae : 4 ’ ‘ i ~ oe
2 a. Z nities tia. “~ & £ :
: . ; ; - : a: .
“ ‘ :
. . r = .
°
Cine stark gerdtete korpulente Madame, aus deren Augen Be-~
fremdung und Arper funkelten, erschien "Aber das ist ja nich
die juffrouw’, fusr Liebermann aut? die los. Nun stelite sich
heraus, da8 neue Mieter einzezoren waren, isin kurzes, etwas
unbehaglishes Cesprich, an dém sich die Madame nur nit ihren
Augen deteilicte, folete, und dann fing es los, die hals-
brecherische Treppe wieder hinab. DrauBen fing Liebermann
an, die iiblen Erfahruncen, die er mit den Juden £ genacht
hatte, zu erzahien. Wie vor éinisen Jahven sire Hodelle,
von
die von seinem Reichtum und den hohen Freisen seiner bil-
der gehort hatten, sich zusanmenrotteten und in sein Zin-.
mer ¢indrangen, um unter Drohuneen Geld von ihm 2u érpressen,
Ich konnte seinen Yorten kam folzen, denn bei der Riick-
Sichtslosickeit der Yagen und Menschen war man in bestin-
ne ne
diser Lebensgefahr,
"Ich hahe anch bei Christen semalt, da will ich Sie
noch hinfiihren.”
boren
Wir fingen die Strafe noch weiter ninauf und genase
dann in ein stilleres SeitengaBchen ein, Anf einer Treppen=
stufe vor einem Hiemen Hauschen sak ein altes wurdiges Ju=
denveibv, Liebermann hat sie oft rezeichnet und gpemalt. Er
nickte ihr im Voriibersrehen zu. Ein paar Schritte weiter
traten wir in einen winzigen Laden, Hine Altere Frau er-
schien, und im Hintergrunde driicke Sich ein kleines Mid-
chen herum. Es waren nette Lente. Liebermann fragte nach
dem Mann, der Diamantschleifer ist, mit den Augen aber nicht
mehr so recht fort kann. Dann zeigte er mir in einen abce- |
tellten Raum, an dessen winzirsen PFensterchen gerade noch
Raum fir eine Art “chusterschenel war, den Blick auf einen
anderen Teil der bre estraat, den er von dort genalt, KS wear
so eng, da man sich nicht riihren, gesohveige denn die klein-
Ste Feldstaffelei unterbrin en konnte und so dunkel und
. . _ —_— — cine - —_
sat _ y
Ne eee Re Se eT ee ee eee ee i
- ar e 2 a RSE Se hore ee we ee = aes erm
BS ge Ninh BAS Se PSO eee Pr Pe a Te Ir ae OE Ee SS DP ee ae ‘
7 See So al gy Ape» ae i BS - +
re 2
, :
LO
Schmutzig, daf man sich nicht hinznsetzen trayte. Unda do ah
hat Liebermann dort Raum, Licht urd otimmang gzenure gefimdan,
um Mislisterwerke zu s“haffen, Welch oLeg das Objekt! ‘vyr
verabschiedeten uns fremmdlich, und Liebérmann gruste noch
Alte, die aus einem benachbar‘en Keller heranfstieg,
un fuhrte er mich in einem Gewirr von CGBchen herun, auf
die Stellen zeigend, die er fruher gemalt. Hs war mittler-
weile Abend und stiller geworden, Die Lente feierten ihren
Freitagabend. Nur ein paar Junren safften uns an, "Vissen
Sle, wie man dss hier nennt?", fragte mich Liebermann, "de
vlooienburg (Flohburg)." Er wollte mir nun auch die Synaroge
zeigen, wo er die Studien 2a “Ghristus im Tempel" gemacht
hat. Unterwers erzdhite er von der Zeit, wo #r noch mit
Allébdé Fraitas abends hinzugehen pflegte, in jene alte he-
ruhmte Synagoge, wo Svinoza in den sann getan wurde,
Sie steht in einem von niedrigen Haus chen uvige benen
Hefe. Kin Bacxsteinbau von eligenartiger YVirfelrestalt, auch
hier dds errste wd doch nicht diistere Dunkelrot und pfriin,
"Deftig", saste Liebermann, e@in nicht leicht zu iibersetzen-
des hollindisches Wort, das vorneha, wirdig, stattlich anus-
driickt. In der Mitte des Hofes stand ein Ginzelner waun, Jad |
Unter diesem standen Wir, rauchten unsere Zisarren und sae
hen nach den Fenstern, durch die man dig brenndnden Tichter
€rolickte, und Liebermann Sprach von Seiner Familie und derer
Frommigkeit. DaS er selbst friiher an sonnabend nie mit einer
4igarre uber die StraRe Sing, wozu ich aus meiner hrinne rung
ersanzen kann, daB er sopar diesem Pelertaz zu Ehren stets
den Zviinder frug. Als wir ansreraucht hat‘ten, traten wir
hinein, blieben aber am Kingang stehen, Sogleich ercannte
ich in dem einfachen schénen Raun die braunen Holabanke und
die bauchircen Messinglenchter des Liebermannschen Bildes.
Gebetmiintel waren allerdings nicht 21 sehen. Nur (AG Vorbe-
ter drehte uns einen mi 2inen schwarzvelsgestreiften, Silbere
ch a?” 8 Pr PES | wr oN tt to oF
pee A ie ne TI ogra 3 Mei Soe ee ORS
is a aN ae al SL
APY 0G
kten
befransten Tuche hbedeckkéeniilicken zu.
Wir kamen nun auf breitere otrasen, und vor den Grach-
ten wehte etwas Kilhlung her. “ir kamen an Doelen—Yotel vor~
bei, und ich wei nicht, weiche Anekdote Liebermann davon
erzahlte, br schwelste Uuberhaupt in hrinnerungen, tausend
<- 2
Seschichten aus den vierzig Jahren, seit denen er Austerdar
kennt, fielen ihm ein, Nchlieilich bekam er Hunger und woll-
?
vorbel, wir rannten hinterhe r und snrangen - Liebermann
trotz seiner 64 Jahre mit grofer Behendigkeit - hinauf,
- Nach sem nssen, dem er ebensowente “elt widuete, wie
fruher, brachen wir sogleich auf, ich kenne keinen liens chen,
dén ich mir so wenlg am biertisch denken kann wie Liebermann.
Ick bepleitete the nach seinem dotel, und wir yeraoreceten,
@a6 ich inn am néiclheten Morzen abholen goilte. Na wollte er
Mir in heichsmuseuia Zeichningsen von Rembrandt zeigen,
Als ich am anderm Morgen hinkan, wartete er Schon vor
dem Hotel. Er war weniger frischp hatte schlecht geescnla fen,
Sein Hotel gefiel ihm nicht. Das SLumer war zu klein. In
Noordwijk hatte er es besser senabt. Er lie3 sich etwas
Geld fur die Reise wesnsein, und dann fhren wir ins Reioh
co
nyo
- S se ° | {
AUS SUM. ;
- + :
42uerst betrashteten wir die Bilder in den offenen K
KK oh
binetten, die den ersten groBen Seal Ginfassen, und Lieber-
ann amusierte sich damit, alles auf das Erzdhiende hin anzu=
MA ws
Sehen. Parn ¢ ngen wir in den Hembrandtsaal, wd die srogen
Fi
Van der Helst hangen, und machten Halt vor dem ochtit zens tiick
Von Codde, au? den Frans Hals Ginirs KSp%e und Hinde und eine
Figur, den Fahndrich, vemalt hat. Dieser Pahndrich, in perl--
praner seide, mit breiter orancsezelber Schdrpe, eine wahre
Fracht, ist sicherlich mit das ochonste, was es von “rans
Hals gibt.
7 : £4
Hienermann.meinte, daS8 er in dem Bilde jeden Strich, der
von ihm herriihre, erkennen kénne,. Auch sihe man, wie er erst
Sa ee ee Y
7
;
7
nur wenige Anderungen wachén wollte, nach und nach aber im
mer mehr ins “Halen hineingekommen sei. "Woran liegt es nur",
sugte er, "Ba8 ein Meister nur ein paar Stri he in Jie Ar-
. | -- --_bett-eines-Stimpers-su-setzen brancht,- um daraus ein Meister-
werk 7u macnen?"
" 3
Diesen ¥ahndrach hatte Liebe rxann friher durchaus ko-
pieren wollen, aber das Bild ning im Zimmer des Mirektors
und war nicht auginglich. Bei dieser Gelegnnneit erzahlte -
- | er auch folgende hiibsche Geschichte:
AlS er noch in Haarlem kopierte, da8 er einmal in Ge-
Sselisvhafft eines sehr bekannten, dei Hofe einfluBreichen
Schlachtennalers und eines anderen Kimstlers in Café am
gfrogsen Markt. Die rede kam au”? Frans Hals und der groBe iia-
ier fravte Lieberuann; "Sagen Sie, wozu kopieren Sie das alte
4eug eigentlich, was finden Sie dern an dem Frans Hails?"
Daranf wiebernann: "Das ist so ein?ach nicht zu sagen, aher
shen. von allen ander gibt es doch niemand, der so
€inen Kopf malen konnte." Da erhob sich der Begsleiter una
Sapte mit enr®nroentsvyollier Geburde: "Aber bitte, hier der
Herr Frofessor...”
:
- 4 7 #
Dann gingen wir zur "Nachtwasche”.,
hine sute Stunde weilten wir davor, unter Hochzeits ret-
Sicht uns ganz versperrt war, schlief Liebermann auf? seinem
dunklen Sofa einen Angenblick ein.
bS ist ein werkwlirdiges Ding um dieses Rild. Man wagt
rer wieder gePangen, und wir verstummten.
|
Ls ee
— 7 +
!
1
= 2 z |
Senaen mit Pihrezrm und dentschen Malern, Einmal, als die Anse
Liebersann erzaéhite von einem Freunde, der von der fixen
> Pe PE Man qQurmen, « « ve
dayvor nicht laut zu sprechen, und soviel wir auch kritisierte
adie unheinliche Macht des ungseheuren Yerkes nahm uns acch im-
Idee verfolet war, Jie "Nachtwache" kennte verorennen oder
auf irgen? eine andere Yeise zerstirt werden und, damit Adnan
Coch #et7%, wie sie aussesechen, in Orivinalerige kopierte. na
habe Liebermann gesehen, dais das Te18 der Wische reiner Lich’
9cker sei, Rembrandt sai Uberhanpt bis zwn auserste on geran—
2=7 nd hape doch den Vordergrind nicht bewultisen kénna ,
Die beuien Offisiere sgeien loblos, die Hand des Hauptmanns
Sogar miserahbel. Pas “rgreifende an dem Bilde sei dag unze=
heure Yollen. Es sei der rrdobte Erthye der Niederldndisshen
Kunst. 'nd als wir, machdem wir noch einige Minuten an der
das Bild schiitzenden Parriere festanden, dan Saal verlicfen, |
Sag’e er: "Venn man Frans Pals sieht, bekommt man Iust zua
Malen, wenn man Rembrandt Sisnt, méchte man es aurgeben."-
‘Die "Staulmeesters" machten dagegen wenig Bindruck. Jie-
bermann meine : "de <er man wird, desto mehr Zieht man 4
"N..chtwa che" vor. Durch die "Nachtwache
harriere vernichtet, aariaun niitete Cr sich bei diesem neuen
chticen Auftras, ‘seinen An“trapeebern durch kKinnheit zu
aden Witz eines Berliner Serzessionskoliegen ZU Zitieren: "ifan
Bil she dis Fhotopraphte." Wir &ingen dann zur "Juden-
brant", die ausnahnswe ise durch keine hople entstellt war.
Sie eehort za Liebe rmanns Liehlines Lider, Im hdchsten Ma3e
bewindecte er dann die Finda heads von dan Steen, die im |
Selben Saale hiinet. Zn meinem Erstannen lobte €r alh ein
Portrait von kubens, das ihm fruher Past Widerwillen einge-
f16Bt hatte. Den beriihmten "Na arr” yon Frans Hals hielt
nicht fur echt, ebenso das Portrait einer alten Dame von
Rembrandt. Er urteilte mit sroBer Bestinmtneit, und ich hahe
,
niemandgf# rishticer urteilen noren,
ktwas abgespannt durshirrten wir nun das riesige Museum
une kamen endlich 72 den Modernen. Wir traten in den neuen
_ - re ‘ra P a
Ase) Re ae Bre Ge 4
oe i a Mee, ee
SS
G? ‘ | é7
AG y
elsaal, an dessen
o-
_
co
s
einer Wand, den kahmen mit Schwarze
| 4 ‘
Flor verhiillt, die "Jude
die "dudenhochzeit” niney, w&hrend die
ande—
wenn anch ohne
ren EFilder, Flor, den glsichen trauris sen Eine
Lievernsann wollte in diesem Saal nicht ble
ben. Sr meinte, ein ehrgeiziger Ms
ic
iin habe diese Sarimlung
ohne Vahl Zusammencekan?t., Mair schien dies 3a Behaupt huny un-
| | gerecht, denn viele dieser Bilder erinnerte ich mich als
f
| . Hanptwerke von Israels auf gro8en Aus iste
&esehnen
iungen bewunde rt
22 haben,
und ich sagte: "Tsraels ist nicht anders,"
Vor 20 Jahren hatte Liebermann wohl mit Bbesaistering
vor den sroBpen —— velicten en weren"
sestan den, jet
Piel ihm
2t2t fen
von allen Israels deg Reichsmuseumg ain }
oesten das
Fortra
Glin sehr friines
T em Cézanrne-Van cogh-Kabinett, das sich in einem
<aum anffindbaren Winkel befand
Wir noch e@inml]
Halt.
Auf einem Stnhl an der Fenstervand — kritisiert
Lhiebernann dies Bilder, unter denen sich elnige sehr schiine
nm. Yann trat er vor ein etilleben von CHsayne:
Sie, da fehlt doch noch das
sesve, die Schdnheit
tat. Hat denn nicht Prans
"Senen
der Ouali-
“as5 SO 2ine Frucht viel besser
gemalt? Ich kann da nisht mit, ich stene noch ganz auf dem :
Da wir nun ausenblicklich keine Maleret
Boden Courhets,”
mehr in wns aufnehmen konnten
erdann mich ein, mit
Thm 20 ?riihs sfiicken. Yon dem in de?
oonne flihenden Fflaster
Feabdlendet, dur chanerten wir
den freien Flate Vor dem Museun
und gingen dem Stadtinnem
u. Ich fragte Lieoerminn, ob_ ihn
der immer blane Hirmel - wir natten
_
in Holland einen zany”,
italienischen Sommer fehabt - bei der Arbeit nicht Festort
habe. Nein, meinte er.
an cer see habe er an liebsten pornne,
das interessiere ihn Jetzt am meisten
In dem erofen hohen Saale des <A:
eire Mah izes
®
~rikahotel nahnen wiry
t ein, wihrend deren
ich das fe: Sprach auf die
malerise she Stimmme ich zu Dringen versuchte
a
“i
a te
és
der dgeit bdesonders beschattiete., Nan ist mit Liebermann
nicht leicht zu diskutieren, denn er folgt selten einem
Gedanken, sondern springt in pla&nkelnder Weise auf tau-
send fermliegende Dinge tiber. Bei der Kelone aber, die
Wir ais Dessert verspeisten, war er do.h von der Idee in-
teressiert, wnd nach aufgehobsner Tare] oe ten wir, im
5) es
benachbarten Vandelpark auf- und abgekenépromenierend unser
Gesprach.
Z
Fd
Worin Liebermann mit mir einig war, war die Verwerf-
lichkeit° jeder an? die Riihrunge des Fublikurs Zilelenden Spe-
eee
kulation. Ein Kinstler mug stolz S¢in. Welch prachtvolier
4 | = | | -
S olz liegt in Frans Hals. Es het ihm an Uhde immer emport,
Sich
daB er ir seinen Bildern So erniedripte
Nun ginger wir den kurzen Wee sun Reichsmusenm muruck,
— ‘ i
um die Renbr randtzeichruncer. anzusehen. Da diese nur auf Ver-
lenpen fezeiet wercen, Schickte jiebermann de: Direktor gei-
ne Karte hinein. Wir wurden liebenswiirdig enpfangen, Lieber-
mann gab schnell einige peistreiche Paradoxe iiber Museen und
deren Of fenhtlichkeit zun resften, und dann wurden wir an einen
grofen Tisch installiert una einige neunzig Keubrandtzeic ch~
mnungsen, da arunter drei unbeschreiblich schéne welbliche A¢kte,
um die es Lishervann eicentlich za tun war, uns vorgelegt. |
Z |
Dem Genui ihrer Sebradtviane Sad Lieberndnn sich fast s- shwel= |
gend hin, Nur selten durch ein halhblantes
_
“ort auf einen he=
Sonderen Reiz denteni., Der lisbenswiirdife Direxktor kam hinzu
and dud uns ein, mit ihm ein Teichen Tee trinxen 2u gehen,
auch wollte er uns eine amsterda ex Sehenswiirdigkeit Z2G1 Zen.
Jedeés einzelne Hans krisisisrend, 420fen wir durch einige
StraBen und Grachten nach den Begzuinenhof. Liebermann kannte
inn natiirlich lingst. Er hatte ihn Shon vor gwanzig dJuhren ©
gezeichnet. Dann gvineten wir wns in einen
uberfuilten Lunch. |
room, WO €r unseren Tee mit einigzen medisanten Bemerk: ingen
ub
tiber einen nO... Gna ts chen sehr beruhuten kollegsen des Pirek~.
}
'
ters wurzte. «s fiel mir, wéhrend er lichelnd mit jenem
Spracn, ant, wie bildhiibs th er aussehen kann. Wir brachen
aut, der Direktor empfahl sich, und in sehr abgespannten Zu-
_ —Stand waren wir uns itherlassen.
Yor. Athen Aus #lue nach jew Zuyderzee, -der an?inglich
beabsichtist war, wurde nicht mehr sesx
ss
rochen. Liebermann
ware anch niht recht in der Ver?fassung Sewesen, eine grosere
FuBstour A machen. Er bevrriindete sein sohlechtes Schliafen
nach triglich auch mit dem Ausdleiben eines Briefes von sete
a aX ee
“ner rau, das ihr in der Nacht sehnestigt. Fir cinen Tag
.
hatten wir nun wonl kimst gevug gesehen, Num aber kan €der
| Re em RRR Ee Ne AR
furcht bare) Liebermann erst noch darauf, zu verschiedenen
J
amonansanupenpencer
oe
aunsthendlem zu gehen, er meinte, die modernen Bilder hit-
Ce
o—
ten nichts damit zu tun. Durch unaufhGrliches Rau.hen uns
~kimstlich sufstacshelnd, wanderten wir nun zn dem Kunsthind=
DlaZz usw., modeme Follénder,
Sehr viel schle chte Breitner, von Jisberminn nidits. Dann
Ging es 2a “rodérica Muller, dem grofen kunsta uktionator,
sehy merkviirdiges Gehiinde mit riesigfen malate sholischen Raéc-
sen, ansschlieBlich alte Kunst. Ein wnger rothaariger An-
» den Lispersanr sehr sern hat. Es war mittler-—
weile seshs Thr coworden, Tre Aligeneinetl in der Ri-ntung
fast an jedes Haus sich fiir Liebermann eine Krinnerwng niipte
te. Er zeicte mir das alte Trippennaus, das friither als ‘tus seu"
diente, den niber’elverhof, wo er bei seinem ersten Aufent-
halt ver 40 dahren logierte, das Hotel des pays bas, wo ‘thm
der Hausknecht seine Valsachen nach Jener Scheune getracen
in der er die Skizze zn den "fonservenmacherinnen” matte,
Auf dem Dam, einer elesanten, lebhaften Strate, fing
er “aversehens an; "Jetzt eeht es mir wieder besser, die
'hiysogyne ist vorbei", weichen Ausruf er durch ausfihrliche
~verlassen?" Ader Liebermann ist ganz unsentinental. Er hatte
Bemerkimgen uber aie uns begegnenden Passantinnen erlauterte.
Dann standen wir wieder vor ssinem Hotel. Biner Einladiung
gun Abendessen widerstand isch. | :
"Tut es Then nicht leid, Herr Frofessor, Holland zu
Sein Verk getan und war froh, in seine Bequemlichkeit zurtick=
zunehren. Ich veérabs :hiecete iich, und voll des Eindrucks
Tfurr ich heim in mein Fischercdorf,
‘
}
|
Sd] |
.
" .
<
|
* i
|
i
i
f
’
Sd
: . |
Im Jahre 1912 wurde Liebermann die Znrendoktorwirde
Ltt der Berliner Universitit verlienen. Im selben Jakr er~
nennte die franzésische Akademie zu ihrem hiltglied, die
Berliner KOnigliche Axademie der Kiinste wahlite ihn in.
den Senat. Als er im Friihjahr in. Amsterdam weilte, ge-
legontlich der Internationalen Kunstausstellung, in de-
ren Jury er berufen worden war, verlieh ihm die Kénigin
den Orden von Cranje-Nassau. Liebermann freute sich un-
befangen der hohen Zhrungen. Sein Erfolg spiegelte sich
auch wieder in der geldlichen Wertung seiner Arbeiten.
So sollte die kleine "Eva", die von dem ersten Besitzer
in den neunziger Jahren fiir # 500 Mark gekauft worden
war, jetzt 30 000 kosten. Das vermerkt Lichtwarck und
fiigt hinzu: "Was nach andern Liebermannpreisen billig
ist. Fir das kleine Bild der Konservenmacherinnen hat
ein Presdener Sammier an Cassirer 4] COO Mark gezahit."
5 od
Im Sommer begann Liebermann in Wannsee das Reiterpor-
trait seiner Tochter, im August war er wieder in Nord-
wijk. Dr. Herry David schral bt (Berliner Tegeblatt, 21.
127. 1912):
In Nordwijk
; i ial naneeem age mtn if 3
Max Liebermann ist nicht nur Membre de l'Institut in |
tr,
e
a
’
Paris und Bhrendoktor der Universitét in Berlin, er ist
auch = thrennitglied des hochléblichen Burgervereins "Cres-
" \ ; £3; : } ‘Tiine
centia" in Noordwijk aan Zee. Diese hohe “urde wurde ihm an
seinem 60, ceburtstage verliehen, den der Meister damals in
aller Stille in dem holldndischen seeplitzchen zu verleben
gedachte. Aber auch der abselegene Ort hatte ihn nicht vor
Freunden und Verehrern feschutzt. |
+o SPUR CRARE RES gyncene a aee
eeein dem unhenutzten "eile einer Schutzhale in den Diie
nen anlarcen befindet sich des Meisters Atelier, eigentlic
In = +r ; Vite . | j 2} ~ “ i
ehr @€in Magazin zur Autbewahrung seiner Bilder. Nenn seine
= --l_* « a ars
A why c)
eitastaitte bleibt die freie Natur, und zwar
a
;
|
ebensogsut die stille Dine und der einsame Feldweg wie die
belebte Strandterrasse oder eine Strae von Noordwijk,
8 kann RE Coe ane
selbst mitten im Trubel einer holld&ndischen Kirmes. Auch in
é
Solchem Cetriebe gentite er sich keineswegzs immer mit schnel-
len Skizgzen und kleinen Yorstudien; oft genug taucht in der
*fengze sein Panamahat vor einer Leinwand von ganz respekta-
bier Grogpe auf. In einer knappan Stunde wird hier dann eine
bunte VYenschenmasse in ve 3evecungsakzenten gefabt und
zusammengehalten, wie es in allmdhlicher Arbelt durch einige
fre 8kizzen nie erreicht werden kénnte. Liebermann wunde rt
Sich heute selbst, daB ihn die umstehende und gaffende Men-
ge dabei gar nicht mehr seniert, Wer ihn aber bei einer sol- |
|
chen Arbeit heobachtet, wer gesehen hat, wie sein Gesicht
| '
mit halbd zusekniffenen Augen und der in Erresung eingezoge- ©
nen Unterlippe den Ausdruck hochster geistiger Spannung an- ©
| i
'
nimnt, -der bezreift, da& bei solcher Gedankenkonzentration |
, 5
die Aufenwelt versinken mu&. nd da es bei giinstiger Vitte-
rung vorkommen kann, dai ihm Tag fur Tag ein nehes VYerk ge-
lingt, so kann man sich einen pesritf machen von der Nerven=-
anspannung, die mit soicher "Erholumgsreise" verbunden ist.
Aber der Berrif? Erholung im landlauPrigen Sinne ist ihm auch
volikcommen mnbekannt. “Meine Arbeit ist meine Erholuneg",
meint er, und Holland, wo er ohne die sorgende Obhut seiner
Familie einige Wochen aussehlieBlic seiner Kunst leben kann,
ist ihm geradezu ein Lebensbediirfnis getorden. Hier -fiihlt
er sich nuher der Natur und imver wieder von einer Produk-
tionsfreudigkeit, wie er sie selbst in seinem schénen Tus=
kulum am VYannsee nicht kennt. Ks ist wohl das bleinentare, aas
das Urwiichsige von Meer und Land und Volk, wodurch sich hier
die verwandte Ximstilerseele ganz anders gepackt fuhlt als |
auf dem Poden der verfeinerten heimatlichen Kultur. | |
Went der ind zu stark oder ist das Vetter triibe, so
werden kleine Entceckungswanderunzen mmternommen, Aber auch
das 1st ununterbroshene Arbeit. YFG bleibt er stehen und mis
an einer yorzehaltenen Bleistift die landschaftlichen Pro=
portionen oder er prigt sich "arbenkontraste ein: er lernt &
'
j
Lo
v
Atelier einige seiner entziickenden kleinen Pastellskizzen:
grunliches Meer nit repengranen Hinriel und den feinen, so
Muster ein m5¢lichst groBes Stiick Hinmel hinzunehme. Aber
wurden nur ganz selien einmal zu Hilfe renommen. Das Bild
war schon in der Hauptsache fertig - da erscheint auf dem
Felde links, im iittelerinde des Kildes ein Bauer und HOx
{
eben die yelt auswendig. An einem kalten,regnerischen Nach-
mittage hletterte exin einen Badekarren, Z20f Skizzenbuch und
Pastellkasten hervor und schuf in diesem wenig komfortablen
lebendizen *iguren im Hinterrrund. ...
»e Au einem Spaziergang wollte er mir die Stelle des
fiir den nichsten Tag replanten’ Bildes zeigen. Wir & ingen
schrale lehmize Feldwere entlang nnd nach ziemlich lanzer
Wanderung machte er an einer Tegkreuzung halt. Vor uns ein
rotblaues Kohlfeld, zur Rechten ein VYeidenstrauch und sie dite!
Bonnengestriipp und Busohwerk fern im Hintergrund die weiBe-
grunen Flichen einer lansgezogenen Dunenpyramide. Etwas ver-
blufft uber die Harmlosickeit dieser Cegend versuche ich,
mir ein Bild herauszusehmeiden, indem ich nach der Alten
sata thtetemeitenetintitin sheen deem ee
ae
7
Liebermanns Rlick hangt wie gebannt am. krdboden, und gwar
an dem rotblauen Gewore der sicken hohLkOp?e zu seinen FuBens:
"Ist das nicht prashtvoll, das hab ich noch nie versucht -
Vielleicht eine Prechheit, sich mit 65 Jahren noch an so
etwas he ranzuvagen." ~ 4m andern "age gegen Mittag kam ich
noch rechtzeitig, un den Yeister im Kampfe mit seinen Kohl-— |
kop?en beobachten zu konnen. Und wirklich ging er ihnen init
dem Messer zu Leibe, dar feine Stahlspagtel namlich, der
unaufhorlich von der Palette ganz erhebliche KFarbmassen auf
die Leinwand wart und sie oft’ erst dort mischte und Slat t-
strich, Binise Finsel, die in Kasten anf dem Boden lagen,
§
beginnt mit Spaten und FPacke zu hantieren. Sogleich nimmt
. | - f -
inn der Maier anfs Korn. Aber noch WiLLieioh das Modell kei4te
ne "Bl6Be" geben, "Lieber Steine klopfen als Bilder malen",
“2s x —
brummt er urgerlich, als mehrere Anrriffe miSlinzen. Da «
/
auf der keinwand. "Der Sitzt", sast der Meister; und sozleich
der Bauer macht eine andere Bewerung — einige schnelle ochli-
re und Striche mit dem Malmesser und ein Feldarbeiter in der
typischen Haltung seines uralten Cewerbes steht Piir immer
wendet er sich wieder den kohlkopfen zu, zu dessen Rotblau
das emsisce Malmesser siimtliche Farben des Regenbofens zu-
Sammenstreicht. "Yissen Sie, was kunst ist?" unterbricht er
pldétzlich die Stille. - "Kohl, Herr Frofessor!" = "Hier viel-
jeicht,"meint er lachend, "aber kunst ist - das kénnen Sie
mir plauben - nichts anderes als Svntheset" - Und wirklich
muBte man's slauben, wenn man hier den be ruhmten" Naturali-=
sten"vor der Natur, den beriihnten "Kealisten" vor der Yirk-
Jichkeit arbeiten sah. ie wenig wurde da "abgenalt". <t1e
verschwanaen da alle EHinzelfornen vor der cesamtform, die
Einzeliténe vor dem Gesamtton, verschwommene Schatten und
Tie fen vor dem klaren und festen Akzent! Ein einfaches Stick
Welt wurde hier in seinen Anselpunkten erfa8t und herausge-
hoben ans der banalen Yirklichkeit in die Yelt kiinstleri-
schen Seins., Die innerliche Neugestaltung des objektiven
Weltbildes, das groBe Zusammenfassen des vesentli-hen, das
Fortlassen des Unwesentlichen, kurz, was Liebermann Synthese
nennt, ist sicherlich der Kern alles kunstlerischen Schaf-
fens. “ie viel Verstiindnis kénnte feweckt und wieviel JUnver=
Stundnis beseitist werden, wenn dieser einrache Crundgedanke
endlich einmal Cemeingut wurde. |
Nach 1 Uhr wurde der Seewind heftiser une ich mite die
Staffelei mit beiden Hiinden festhalten, damit der Meister
noch die letzten Striche hinsetzen konnte. In k&napp drei-
einhalb Stunden war die eanze Arbeit fix und fertig, so wie
sie rerenwirtig in berlin ausgestellt ist. Die nasse Lein-~
wand wurde einstweilen bei einem alten Ranerlein unterge-
stellt, der sie sorgfaltie in seine blitzsaubere "Huiskamer"
trug.ces
— eaten FEL SBP PP BS OES Ie ww, ky PATON PAE ree res cara os
In den Wintermonaten wurden -i “ensiger Arbeit die
Stetig sich mehrenden Portroitauftrige erledigt, Bilder
Radierungen und
vollendet, entstenden. zaklreiche Lithographien Bad-Ras=
Giorungen, wurden die schriftstellerischen Arbeiten
vorgenommen. "ES mag nicht viel Kiinstler geben, die
auf ein so ay tee Lebenswerk suyuGepohanes koénnen",
ae ees ae
p88
as
meinte Hancke 02 enale, er schitz zte um “i912 die Anashl
ellein der fa beiaes aur 1 500. Er schreiht:
- | Welch eine Produktion! |
tema’ reansinisteaactea a ly
— ee -
— Ee ae
Liebermann arhes sitet vor der r Natur mit “unglaublicher
Leichtigkeit. Im Jahre 191] brachte er 18 Bilder von einer
vierwochentlichen Studienreise zuriick, Fruher, wo er sich
oft mit flichtigeren Studien beepnugte, war die Anzahl zu-
weilen noch weit erée Das Jahr 1869 beispielsweise mu3
€in besonders ergiebiges eewesen sein. kr malte dumals in
dem Seemannsheim in Zandvoort jene vielen Interieurstudien,
Zum Teil mit Figuren, die jedesmal, auch wenn sie von be
trachtlicher Rr6éfe waren = wie die im Resit?z von Bruno Cas=
ey)
Sirer ovefindliche ~, in einer Sitzung vollendet wurden. An
manchen "asen entstanden drei. golcher Silder. Selbpst+ das
Hamburger "Tischgebet" beansprachte nur drei Sitzun-en, Pie
halblebensgroBen studien zur ‘flachsscheuer", die zu den
"Spitzenklépplerinnen”", zu den "detzflickerinnen", 7121 dem
"Schulgang in Laren", ja selbst die schnore, bildartigs wir-
Kende +inderfirur, die unter der bezeichnung "Eva" bekannt
ist, wurden si&etlich in einer Sitzung, in neuerer Zeit die
“Keiter am Otrande", soweit sie vor der Natur en ts tanden
Sind, in einer halben Stnnde oder in einer Stunde herunterse
malt. Die groBen, iin Atelier ausgefiihrten Bilder beschéfti-
gen ihn naturlich linger. Aber was entstand da nicht alles
nebenbel! Da gidt es die zahlreichen vorhnereitenden Anlaren
und die spteren fur den Verkauf? berechneten T1iede rholnnzen,
eeitdener Fortraits malt, entstanden auch fiir Si¢é Skizzen,
er
oe ee re
© pea datially
\
tote
Che
invohpeme.—:
e Selbgt ~
7)
|
|
~ Studien, erste Fassimgen usw, KS ist fur seinen schaffens-
2 , drang auch bezeichnend, daB sehr viele seiner anf Holz, oder
P fn |
be Karton gemaiten Bilder aut der nkiucxselte noch irgendeine
Studie oder Skizze zeigten, die neuerdines zumeist abgelodst
wurden. Ks ist eher zu wenig gerechnet, wenn man die jJahrlicre
i
Produktion ant 35 Olbilder abschétzt.
Das Format seiner Verke ist vorwiegend ein mittleres,
Grefe Bilder sind seiton, AGethesrisrarttgey-nm Tie 7ah2
Seiner Bleis#i?’t- und Kreidezeichnungen: beléutt sich wnzwet-
‘felhaft in die Tausende. Obgieich nun schon sehr viel davon
in die Hinde der Liebhaber urd in die Museen gewandert ist,
so ist doch die lenge des in Jieberwanns Atelier Vorhandenen
noch immer erstaunlich. Yor einisen Tagen wollte ich eine.
mir bekannte Zeichnung aus séiren Sammlungen heraussuchen
und war dabei gendtiet, dreifig gefiillte Skizzenbiicher, die
fur die betretfende Zeit in Frage kamen, durchzusehen, Der
HOhepunkt seiner zeichneris hen Tatigkeit PALI1t 4n den An-
fang der neunziger Jahre. Nenuerdings tut ihr die rastelinaq
Jle~"4 ein wenig Abbruch.
\
©: Lie beri
oeronenyey. yar SSine lets 26 Hollandreise,-FeK
e
C1.
- a
fate
3
oe
C)
bs,
r-/ @
C4
er
(2
>
;
—
a
FY
ety
oh. ~ ™ . v, <e , <s
ven nigel ars seines bens
LE Lenn JSLPens rie rscnittérur=
om “ an vest Sas 47 © 3e, tes k bere cleve Ase Le Ai. aeacee.
Y in ~ ‘ oe = 4 et --+ Vv ‘7 ie . 4 : 9 = * ~ a - BS = is 2 mm —
j 14 AC ty 4 ‘ae. Pe - —_ - ; |
eLlssntl iene 4ULTLUCHN’ WUPAS Q2S maus in vannse>, Als 1316 ehh
ie Ly
, /
jeuN.E = , "a yelr ry 34 R. ° > 4 ’ 5 |
ceicninerische werk bei Cassirer in einer unfassenden Schayn |
~ : ~ . —_ : = ‘ ce . -- ™% e :
eussestelit wurde,schrieb Franz Servaes in= -dexr(Vossisene ik
y
xX A
4EL Gi uns Vee 16) Py
No
%
Xt,
ten ihn nsute He Gewisse von den dunglingen als Entwicklung
hindernig, als steek
Ssieren., Alle diese Ubelwolenden und Skeptiker sol]
‘ 7 2
die Koliektion Liebernannssher Nand ze ichnngen fiihren,
dabei ein hochst bemerk ensuwertes
riscner Sipenkratt abeist., Vertnr—-vorhandenen
Airare
oe Nicht m3 dE Yr win
“Ls ist die arkerntnis ,
25% mGchte ich Sagen; im
g St. Ties zeigt, wie ene td
UrSspringlich er su anzel1 Sehort; und was inn ander ‘seit
ver seinen Mtstres¢ “. Auch prigt sich So
Cas Norddeutsche nna
7)
af
=A
‘
re
eore
i
Saad
I
..
a
<)
f=
ie
wv
.
OP ACAD LO Oe
Bonn in diese: mibaéndizen und inst inkt 1:
aas linear “AS Dare, ind:
etwas ven jener hesond
E é is Z£NEIGIGhH etwag
~tUWaS von Gen Eesteirer-
ne kommenden ‘va Ltstadt nach-—
i soner, mit welcher Instinkte
Prey ~— a 7 as ‘ > 1 ‘
Silonerksit und imbeirrhbar ait A1enerrann Th dey Hinsicht
fimste Naturhbeop: iohtune
t ] * . 7 -_
err. THe “Peuce am Nieinen Odar
m branchen, die)
ANDEeN, sich einan sewlssen groRarticen
Faltenwart? oy verieihnen nnd sich nach kriften "historis.y"
20 €8nurden, Wily Liebermanng 4:7? er<sankeit senugten Dor Pre
<irnder yon day ST rage und alte Pittelwsiber pein “KOnservene
monen. Die pickte er mit spltziszeon Bleistirt aut, “eichnete
Sie sauber hin, sohatt SOX cP
NE heels nn Pak eae Se ee ee cae Ge SIR ES
Ce eg hs we pals. Ss 4,
: -——_. ee le
tieth a 9 , gt Fd eos = yan. . | a
ZUCKENQE kleine Funsti leistungen, die neute noch wmser Au
einen Veg kannte Jer junpe Yiinstler bereits, aber Cie
7 mie +?
volle Freiheit besaB exe oh mioht. Pak er trotzdem danals
scien als Revolutioniir verschrien wurde , nimmt uns hente
billisc wmder. Denn ein kleiner Yangch von akademischer
korrektheit haftet diesen friihesten Lisbermann-Zeichnungen
noch an, Sie sind nech etwas retuftelt, setzen paflissent-
lich ihre Akzente, aber erfrenen schon durch ihre groe Na-
ivitét der kinstlerischen Anschawne. J&@ mehr nun, 1m gleicr
sam bewuBter diese Natvitit Sich allmihlich herausgetraute,
aesto starker wurde Liebermanns kiinstlerische Freiheit, de=
Sto personlicher wurder sein Stil und seine Handschrift. An
die Stelle des Bleis€iftes trat jetzt vielfach die Kreide,
die schwarze und die weise, und’ mit einer Ungeniertheit, die
der jurese simstler sith nicht zucetraut hatte, wurden die
binien und Téne schniesie hingesetzt, wheliimrert um das
akademiscke Korrertheitsideal. Nur der gréGtmfgliche Aus-
druck solite erzielt werden. Da laufen denn manchmal die
finien kraus durcheinander, Korrexturen werden sorglos da-~
zwischen pesetgt, kiinnes Auslassunven beherzt gewart, oft
nur das Letzte und bn’ *scheidenste Dlitzartig hingesetzt, NLe-
se bntwicklung, die in den achiziser — einsetazt, hat
vorgehaliten his in die allerjungste Zeit. Mit Staunen sieht
man ein unum te rbrochenes Vacnstum. Inmer mehr aufs Grove |
wire des Kimetiers Sinn peribntet, mit breiten Keulenstrichen
werden Landsshaften temneranentvoll ningeschrieben, schwere
Tigurlions Motive, wie zwei vem vorn sesenene Damen in einer
ntstehen aus weniven heryorgeschlenuierten Tinien
+Q
S
bs
SS
WW
Be
+)
D
it sicherster hindracks?t&hiekeit. Allies ist "Handschri?t",
und aus der Hands chrift Spricht personlicher Zanber, Trotre
dem wird in Subijektivsten das Gegenstandliche mit der alten
"Andacht” gsewahrt...,
Zum 70. Geburtstsg Liebermanns veraustaltete die
Berliner Fénigliche Akademie der Kiinste eine Caiawir-
dige Ausstellung seines Gesamtschaffens, fest Lienzel
5 war nienand @iese Bhre erwiesen worden. Trotz der geuren
gen eiegAvedingten Schwierigkeiten hatte men an 200
Bilder gusammengebracht, die das Wachstum QieYes mich~
r
entth
5 tigen Lebenswezkes eindruckxsvall deutlich machten.
% . Blieben-@inzelne Bilder und Entwicklungsstufen seach
3 noch umstritten, Lieberma:ins tiberragende Stellung unter
43°? Malern seiner Generation wurde, einmiitig anerkannt. —
7) 7 - - _ -- 4 she — “ . —- nae .
nN allen Blsttern wurde das Scheffen und Yvirken des Veisters
i d
eingehend gewlirdigtf<arl Scheffler schrieb:
An der Spitze der Cratularnten, die jetzt vor Max Lie-
bermann erscheinen, solite Perlins Oberburgerveister stehen,
Dern es lebt kein Himstler, der fester mtt Berlin vervachsen
4st urd der mehr fiir das Ansehen aer Reichshauptstadt ge
tan hat. Man kann sich Liebermann in keiner anderen Stadt
vorstellen, kann ihn nur als Sohn deés altberlinischen Juden=
patriziats denken, und ss soheint mehr als ein Zufall, das
das von ihm bewohnte Elternhaus neben dem Brendenburver
Tor liest, mit dem Blick auf Linden wnd Tiergarten. Tas.
7
ap)
“4,
_
js
oO
ix
69)
AW
J
4
_
4)
oF
4°)
re
6
|
0
Schicksal des neuen Berlin ist auch
Er stent nicht nur dn am =Snde einer langen Réihe Berliner
Kiinstler, deren erster Chodowlecké ist und die uber Namen
wie Gottfried Schadow, Blesren, “ranz Kriger, Steffeck und
Menzel dahinfihrt, sondern es beagsinnt mit ihm auch recht
eigentlich die neue Zeit Pir Berlin. Menzel war der letzte
prenBische, Liehermann ist der erste §
P)
roBdeutsche Maler Ser- |
iins. Durch ihn erst ist Berlin kinstlerisch zur xreichshaupt-
stadt sworden. In der schnell wachsernden GroBstadt, in dieser
Mattel punit, des politischen und wirtschaftlichen Lebens, ist
es s@ zuerst begriffen worden, ada8 die deutsche kunst vom
+
Provinziellen eriést und 2u eurep&ischer Celfung wieder er-
|
hoben werden muB. Berlin hat Munchen iiherfligelt, well es
am wenigsten gezorert, hat, dem Tnpressionisms Gqie VYore ZU
’
-? _ 6ffnen, weil das unentbebrliche Fremde dort am selbstindip~
ed Sten verarbeitet undies notwencig gewordene Revolutioniering
der Kunst am entschlossensten Jurcheefuhrt worden ist, Mer
Kure tler aber, der diese An*’pzabe der Zeit zu Seiner persén-
lichen Aufeabe gemacht iat, unter dessen Puhrung der Geist
|
Norddeutschlands auch kulturell die Leitung im Reiche iber~
nommen hat, ist Max Liebermann, eee
| --em Lebenswerk des nunzehr viebzigjiuhrigen ist eine
eindrucksvolle Grése eigen, weil es sowohl die Naivitit wie
die Kultur des Flassischen hat. Es ist eine reife Frucht le-
bendiger tberlieferunsen und wertvoller Lehren, aber es ist
bis zum letzten Waivasss und undeeinflugt von akademischen
kKonventionen. Die unremeine Naivit&t verleiht der Form das
A REE ter
Endgultige; und dieses wiederun eibt cer Form Kultur. Diese
Kunst, die so revolutionir gewirkt hat, ist sehr vomehn,
Je linger man sie kennt, um so mehr verwandelt sich die teoh-
nische Hettigkeit in ANmut und die Scheinbare Kauhheit in
Glanz und Schénheit., Liebermanns Kunst ist reif in all ihrer
Bewertheit. Nas wird noch heate nicht von vielen erkannt.
Wie jeder Bringer neuer Formen, ist Liebermann mibve rstan-
den worden. Zuerst hat man ihn einen Naler der Dunke lhei t
genannt, dann einen Apostel des HEBlicheh, einen Sozilali-
brat .
Sten, dex Naturalisten und endlich einen vaterlandslosen
Interrationalen. Man hat; thn aynisch und brutal gsescholten,
hat seinen Bildern die farbe und die 4eichnung, die Kompo-
Sition und die Technik abgesprochen, hat ihn phantasiearm see
nannt und traditionslos, Nithts von alleden war richtig. In-
~ ey ee
mer meinte Liebermann nur eines: die 4unst, wie die gro8en
Meister sie von je verstanden haben. Als man ihn gesetgins
nannte, erfillte gerade er das Gesetz der Uberlieferung bes-
ser als jeder ancere,; als man ihn undeutseh sSchalt, tat er
mtscheidende fiir die ceutsche Kunst. keiner hat so sie
x2
cher wie er den Yer durch eine bewegte Zeit verfolet. In
. a sel * . PO a §2 Seay aint :
seinem Lebenswerk ribt es nicht Abwere. ks gibt darin stér-
Kere und schw&chere Enochen, *Yerke von sehr verschiedener
Qualitat, aber nicht grundsiitzliche Irrtimer. Tarum steht
isetermann ton mit siebzige Jahren als Sierer da. Als ein
noch immer von vielen nur widerwillig anerkannte¥ Sieger.
—Volkstiimlich ist Itebermann nicht; er wird es nie sein, Aber|
weder die “egnerscnaPt Zuruc<gzebiiebener noch die allzu un-
Bestiz Torauseilendepxfr kann ihn den Rutn schmiilem,“das
echicksal der deatsshen Kunst bestimmt zu haben, wie die
“Gesshichte es wollte, ein Lebenswerk eeschatfen zu haven, of
das von Jahr zu Jahr imposanter erscheint, dessen Virkungen
unabsenbar sind und cas ans der Neschtchtelter Kunst nicht
mehr Portzudenzen ist. Han nort geren Liebermanns Malerei
oft den Yormrf? der Kiilte aussprechen. Aber diese KHlte ist
Za grohen "ellen nichts anderes als die Phrasenlosirkeit und
fa
,
der Litagel an. sentimentalita es ist die starke Objektivi- |
| i
(tat und die Abwesenheit alles weich Romantischen. Was diese |
Kunst meisterhaft macht, ist subiektiven SvVmpathien und An-
tipathien wsteomnat ole schneichéit nisnt und ist nicht sgen-
ationell; sie ist, bei aller moaernen Nervositit, einfach
wie die Kmst der alten Hollander. Sie hat die Kuhle reifer
Caleriekunst. Die Ursachen, da sie nicht volkstiimlich wird “te
Sind dieseliben, ie einen Maler wie den grofen Frans Hals :
nie popular werden lassen, |
Moderne burreerliche Walerei cester Art! Ole stellt den
helien, xlaren "ap day. Nie hat Liebermann die Natur wie im
festlichen Sonntazsrevand Pemnalt, sondern stets in der Yerk-
tagsstianme. Es gibt von ihm kein 81le von Morgen- und Abend
dammerungen, keine Darstellune kins tlichen Liohts
BAG, “etd
ochilderurg yon Sturm, Gewitter oder ((ramatiso shen Naturvor-
, keine
Rengen., Er malt nur das stille, starke Ticht des Tages und |
die Dahee, die sich diesem Ticht in den Yee Stellen, davon :
iberflutet verden und sich darin hbaweren, Die Ttelassenheit
“
; : f
meduldiz arbeitender -iensshen zeirt er ine iner: Serinsel far-
biser Sormnenfleske, oder vow weiten Horizonten, die anbe-
Stinmt ins “osmische weisen. Sein Pinsel sewinnt der Natur
|
; H
eine
xunst passen die Jorte des
bevollen Durchdringing vind
von dem "“Allein-sein-7ol
ngone K
Wir die dea
Halerei den ‘Yer ins
en und eeschrie
iseinanderzuset
¢ mA
der wichntiesten dentsors
JTudentium hat ihn
Yermittlers des Fremden noo
denn es hat ikn verhiltni
den lassen, die selost fur
waren. Aufs tlucklichste
Instinkcte fiir das zeitlich }
SUITisze. Darunm konnte er
hs
ZelLltrema! ros a Namok
Tat erscheint,
and aas wuonts
diesem Jehens
neue Arf von bdurverlic
len mit
unst bezeirhnet diese
Wreie., Narunm ist
pen worden.
Jas heist,
"4e yon selost ist Liebermann
Minver der Berliner Sezessiom and damit zum -rasidenten
n Kimstlergrappe en
elle
fur die St
Sm&
—
afisiermsg der deutscher
wer ik
Sieoszigiskhnrig
se % : er vor ea
her Monumentalitat ab. Aut
alten Hermann Grimm von der "Lie
Jerehning der leidenden Natur"
Natur",
einfach ssndne
dariber anch so vicl
Sich mit Liebernann aus-
Sich mit cer neuen dentschen
geworden, ond sein |
ines iirweiterers, eines
‘
h besonde geelgnet gemacht;
|
|
leicht HYemmingen iibe rwin- a
wunuberwindlich
einen Menzel nosh
sich in dieser Natur die.
wendice und Tur das dayernd
ames NP Ot SOD
entscheidenden Schritt tun zur
Malerei,
hieheruanns “unst
J
in
Wie
Eine
gibt seinem Lebenswerk das rapid
ie Allgereinsultice. Und da das
Peseta en
WUT LS Swigkeitszug
-_--=-
ich den
2n 218 einen Klassixer
pi tdlichen Jerty reter jenes
PORE octet
Ziel die daiernatte
,
rr ; .
Pat ist. * ,
8S oa . m4 . an) - = } ° ++ I,K od ea °
Anii@lien.d2s Jowdéevw ssteces cad "hanst una Kunstler 22
—~ rs * 4 a nr £ i ~ are on 4 5 ‘rr ~*~“ ae = = ie “TT +
n? yd 2phnert nerauwrs ¢ 1h qem namnai te rere: on LCnAaseiven cS°.-iL71—
~ ‘ 4 ~] ~~ I> o_o ™. ? J ee a ~
1 a i Ausland $$ Lbiebermnana t2 or ve u afr merken 4 Fox % ZiG C. 3 he i
> _. mi - Es fx bi ; J rn 7 . ~ ss In. . Ya
k s aussprachen.IiIn Gerhart Hauptmanns Beitrag findes sich
- “4 <> > . ~ ~ of as
die feinsinnise Deutung:
ee ea 3 aa = '
'Betracnterrune"
.
; », 4 — ere — ’ a cea ee a ™
restate 250.i1Nnrenm wesen Nacn pPaAassliv und um so tief oa"
o . om cr mm hr Fe “< . 3 ‘ . :
ge t&£ OL062 n Leadenschaft sie ist.Diese Betracnterruhe
¢
ist es,die Liebermanns Hilder auszeichnet.Diese Betrach~—
ET ae eRe ed ee eee ae
F a o
ee
~
+
terruhe ist ihr Stil.Die grope punumgingliche Aktivitat
der sunstibung beeintrichtigt diese Ruhe nicht.Sie ist.
im Big : es fertigzen Wwerkes vollstindig untergezan|
genein diesen ist es vom groitep Reig,die Zartheit zu 8p]
Cy
ey)
ee)
+f
CD
t3
©
ren, die Behutsamkeit,mit der das “Objekt zugleich berthrt
und-unversehrt erhalt:n wird.Will man wissen,bis zu we]-~
cner H6he die Kunst des Meisters fiih irt,;so sehe man etiwa
die Frau mit den Ziegen in der Minchener Pinakothek oder
atme die Luft im Bilde der Netzfklickerinnen, dem Stolz
der Hamburg cser.Aber man #4é& sehe vor allen auch Lieberra
untibertroffene Zeichnangen, Er zeichnet, ingleich meaniaa
aay
tibrigens niemals eigentliche "Studieh" .Bei Ssoichen setzt
Menzel meist Handwerk an Stelle der Xuns¢+ und betracht<t
mit trockener Sachlichkeit.Dazu ist Liebermann nicht ir-
-_- Ss w
sein Interesse fiir ein Objekt stets aussechiieslich im
Kunstlerischen.
stande.Seim kleinsten,wie bein grcesten seiner Werke enc
In den letzten dreiBie Jahren ist die deutsche Malerei,
fast in jeder Richtung der windrose,nach aligu vielen
wechselnden Zielen unterwegs gewesen.Zyveifellos ist dsbei
auf Irrvwegen manche Stunde und manche sraft verloren ge-
f-
gangen.Aber die Besten unter den Suchenden haben Sich in-
mer wieder durch einen Blick auf Liebermann orientiert
und im Hinblick auf ihn sich selbst reac sns er wor
nient nar ein bewi3ter Frorderer,sondern durch ilinweis aut
das,wo immer vorhandene,Groge und Gute ein unermiidlicnc
Anreser.sr hat nie ein Lehramt beklei idet,es ist ke
demischer Blutstropfen in inm,und doch wii8te ich keinen
2u nennen,der wHhrend dcr letzten drai Jahrzehnte dor va-
lerei einen gleich groSen pidagogisechen #influB bei urs
besessen hdtte...
f . aera en
—s »
- "eirklioeh arriviert"
SN a ee nee See ee inp Sellen SENN NN: Minbiasy ikée tome,
Gestern NR@Nn7F Fas jah ie} My +- ?
oad ty - ‘ b arn) ~ : ~—
™ wee’ WUSS 8A 100 Vom Fenster 2495 © 8aX Lileberme:
¢
‘w CT
™
eo e
EN LS A I TN Othe Oh SENG RI IR a | OUR ll gin
ain > |
te im Geis der ler hrnei3 |
" 2 veisteoder in der sahrneit: einen Brotkarren mit der
ARLE DDeris > ae | J atwrnn ! YaitiA t : ; > E : zo
tpperisen Gaul davor,das Seidenkioei, einer vortliberhu-
Schenden Dame:.ndanr 2 1Ghsendas )
Seerencen Dame,oder Le Slunende Valze Cines Asphaltarbesi-
Lo 7 * ae ee
C%
vy nt mi he oe > z j
n wachntvos el Menzel War der
Creo
Zry
Meister des "morceau" ;auch bei seinen 3:
A - =D
paziergs ingen er—
schien er wie abgeschnitten von Naturzanzen,meidend die
warme NHne der Menschen und Dinge,zwar"anoureux “s La fou:
le",aber auch "de ltincognito". Anders schrité mein Lic~
bermann gestern dahin,durch Sonne und Welt<¢er schrit
nicnt,er hiipfte,schnellte,tinzelte um wichel,den meng
nerum;er war voll Maienfreude,war gliicklich' in der giiick-
lichen Natur, hatte sein Metier offenbar ganz vergessen,
agleses Netier,das ihm immer Sorze und viel Arbeit .-ewesen
ist .ian aber,in der Entspannung,hing ihm der Kimmel vole:
Geizen,. :
“4
~~
ip Yerve,die sewiB auch vom groger Auztionsereirsnis dos
fe oa fap mettig G CLt1e, Fotrtetls OO ORE WOEP a7 cy Lope ft
SS SBS eS fquoPesvsnryleevermaanctetrimedissoas ou.
— we
nao te ays £
aaa b. — eee tene a: ~ ee Be > aps 6a : Te TONeCES 1 EyT te - -} Bers e Fal aed ed Pca of Sgn ~ yh ef
PUNE WH e. “hei <i ao v3 ron 273 5
mae. to me £F .. £ Che -§9 L¢ Like ry wie. x SAS 9 VOR. N<&: 2 ALZ} +> or 2.5; cS Du
Ah te pcm pm BT hymn ey Ha ae Sate cs te a aa oe oY tO ITs ah —s >be wi Lom < SEU 80 we 5 :
Yenag-2uel einmal eine bittere Anekdote erzihnlt nat. in
qs
junger Geck gratulierte dem Meister gu dem Riesenerfolir
€
gerung,auf der iiss Haveman einen Desas fir
(290 000 Franken erobvert hatte.De:as lie den burs chem ab-
giehen und aetna ZU Durand-Ruel : "igs denxt sien ue
Kerl.eigentlich.Ich soll mich fre euen, wieso?ich komre -air
ganz einfach wie ein Rennganl vor,der seinem Besitzer auf
dem Grandprix 250 o00 Franken eingefrazen hat." So rsico-
niert Liebermann nicht.Je hdher die Auktionspreise r
ner bilder steizen,desto frthlicher wird Peacht von Ji-
inen eizenen Gunsten erhdhen konnte:Theseirie-
rung ilezt ihm gar nicht:in seinen Forderunzen ist er “*7
gentiich nach wie vor weitherziz(nach inten),wena er Yoo
Stindnis sieht.ir ast Troniich,weil er jeden Peas auts peas
aqie nsive Entasck Kine HACHKE y dais er Wirkiicn arrivicrs. isb.
kr war wie iganat ;
tes ten. £S ist das Kind in _ibm,des Sicn frei
; : FL, rine PEt ete 7, J .
Diese/irfolge migen dazu beigetragen haben, da
Liebermann im Sommer 1917 zu seiner vollen Schaffens~
lust guriickfand. Jshr fiir Jahr entstehen nun in Wann-
See die Bilder, die bei aller Beschriinkung in den Mo-
tiven doch die uberlegene Sicherheit seiner harterrun~
AE fy ii ge
genen Me isterschaft in jedem Pinselstrich seiechs im-
mer wieder verlargen Probleme Auseinandersetzung, 16
Sen bntwicklungen einender ab: "Gartenbank", ‘Bliihen-
de Kastanie", "Gartenterrasse", "Kohlfela" L917, "Bir-
}
een OR PEPE WOME TH ete
BOGE LRG A A. tan wo
3 via ud © is, O na 3 ue ‘zanne einer Ci o Ei L: <5 =] ty A ¢ 2 ee
a ae Se ee
B...
Kengruppen" 1918, "Blumenparterres" 1919. Liebermann
~1aBt nicht nach,die ihm noch ungewohnte mirkische At~
h
mospire zu bepreifen und darzustellen. [In diesen Jah-
ren wachs seine Enkelin heran, wie einsimals die Toch-
ter beobscnvet er Sie liccevoll mit seinen 4ei chens tift
und hiit sie in zahlreichen Darstellungen fest. 1919
entstand das lebengro8e Bild "Enkelin mit Kinderfrau',
das bald in den Besitz der Nationaleslerie gelangte.
Hancke berichtet:
— Se + ee valli ‘Se:-
Zwei kurze Reisen nach Wiesbacen im Herbst 1915
und 1917 wurden nur gur Erholuns unternommen. An die
erste erinnern einige Studien vom Korgarten. Feindli-
ele flieger machten den Aufenthalt sehr sipieaaacas
éfters trieb nichtlicher Alarm die Giste des Hotels
in ‘die bombensicheren Keller. Viel schlimmer waren
die Schrecken, die die Revolution mit sich brachte;
denn em Brandenburger Tor und in der Nghe des Reichs-
tags sebiudes spielten sich besonders hiufige Straten-
kimpfe ab. Da gab es aufregerde Stunden, wenn die Me-
schinengewehre auf dem Pariser Platé aufgefahren ware
den, die Kugeln in die Hauswinde und selbst, gliickli-
cherweise ohne vedeutenden sehnaden snzurichtem durch
; 3
die Yensterscheiben schlugen, oder das Haus nach Flucht=;
Jingen durchsucht wurde, die sich darin versteckt ha-
ber soll en. Aber dennoch lie3 Liebermann sich nicht
dazu bewegen, Sein Atelier auf die Dcuer zu riiumen.
Von 1917 an hatte auch seine Titigkeit als Por~
traitmaler einen neuen, auserordentlichen Au?schwing
genommen und war aliminlich, da sie auch in Lvommner
nicnit ganz aussetzt, zu seiner Haupttitiekeit gcewor-
dene In der Sezession 1918 beispielweise hatte er
5
i
’
¢
i
4
:
i
.
-
‘
SO OE oe Te GUN eee on
is }
lit, die nur einen Teil
02
©
‘
a
He
©
R
0
Pry
o
RS
ct i
a
}
ct
tr
(9
r-
49)
09
©
0
ct
©
Auf des Portrait vor
alien sind jetzt bei ihm Interesse und shnrgeiz gerich-
tet, weil es ihm noch innere und Sulere widerstinde
Zu Uoerwinden gibt, wihrend sein ubriges Schaffen sich
nahegzu reibungslos aosplelt. Die suferen widerstinde
wagen Sich allerdings kaum noch hervor, Liebermenns
Ansehen verbietet Jede Kritik. Aber gerade hier michte
er seine Kunst nicht auroktroyieren, mochte er, wie es
‘in diesem Kalle, wo die persodnliche Serihrung gwischeh
gePalien; freilich Ohne den
Beifall dure th irgendwelche Konzession Zt erk auten. An~
m tr rotz Seiner hundert Portreits
senwer, vor dem “odeli dieselbe Unbefangen-~
heit wie vor der Netur gu behaupten,
-60 @inen neuen Kampf,
ihm deher weit mehr Befri edisung als
aur jedem snderen.
Bildnisse ‘& gees ee
Alie diese Rertraits fesselten durch dic frevemy
fretenticneAsi cherneit, womit tiber die erkennbare fhn-
Portraitierter
lichkeit hirnau
Ger Derrorstehende 4ug des Sareesteiisen
Srenif *oe den Sparsana te nm Mitteln
9 frofs 5S2in ,gesantes Wesen die Uberszeugende
Peutung erfunr. fn dem Bildnis des Geh, Jastizrat Cassel,
hme
1920, lacr ganze Mensch allein durch die Silhouette der
Gestelt euf die gultige Formel gebracht wird. Das Selbost-.
Kam, ergreift duvet seine unbestechlie che Wahrhaftizkeit.
In dieser Zeit entstanden Aimneton/ viele Portraitradie-
runzen, die zu den hervorragenden Leistungen Liebermanas
im Bildnisfach # gezthlt werden. Die Freunde bedauerten,
da8 seine Skizzenbiicher sich nix cht mehr mit Londschafi:
boo
e
zeLennunren fillten wie wihrend der sommner in Hollend.
a a ste
Jedes nene Portrait.
und ein hrfolg auf die-
ee tee ae: tee teeta
|
|
. ee ee
i in ee 2
-_
: / ° . a )
Liebermann schuf sich einen fewissey Ausgieigq, indem
er sich 6rfolereiel als Illustrator betitigte. 1917 ke-
entstanden
men die Lithographien zu Kleists Erzihlungen. Es folg-
ten die 4eichnungen zu Coethes "Novelle" und "Der Mann
von fiinfzig Jarnen", Liebermann verlegte den Schauplatz
der Handlungen in das Milieu seines Hauses am Wannsee.
a. ©
24 CtlEe-G Vavee te V“ Al bapa stl" b+ taylit lant utitty
Tre > f% 7} Po’
Ber lin. DW 7 Paris erp Late-Leet ec tc
\
FA.
.
ad ipo ee on +
oR reagan --
x
ty
ey "
a
.
.
.
h. -
7
.
t
*
aoe
-
ee EE en ON Pee
oP Tae ¥ Ed a3 2 ae. .
RR ce age RE EO Le es
So es
Ra ani het ee A pe ilar Aaa apatite ant be Ae OR Be 2D ey He tp
e
wt.e
Sen
NE ee ee ee
POLE TET EE ITS
ere ts
eg e e
oo
Ds nn, &.- _— a.
ae = Rp eg eer ee gi
: pe , ye: os ashe as 5 7
~~,
‘ ~ :
~ q
2 i
-
/
e
?
“pe
2 hoe
Liar tes” Clhaaa (Ieee
i c. .
call Cx WAL
<
a
CS et
. J annne -
gor ee eee . PRES ae
ATA gles ae cert bom ae TH. Se eee
FOOD ELT ee ES
Tae ken Sie ean al
nb tz 22
IE AT ae ee
—<—ee
=
x « > ’ eH a9 Se
ae Sa tN et ORE PT rs 2 ED
Oe
oi Sue Ap ee.
sae oneal
ee at od
‘ ; - 2 6 2 > ©& a -
Thw sain > te ye ™~ Wiibsonme Sia axvszinie Ars i¢c2t-~
ks aide Ad ich edt dd en bad oun aot ee pe Ee ht eh whee hat ote 3 wt we dub -* we om es Me oe ~*~ *
im : aM a —_— + 7 sania : 4 = —_a- a." a a ri ~Qn ayeharyranns ae] s roy aha
_% «. 1) ’ * > Fae. ‘ t.. +s ae \ * : a. a a ° i Sop tom + ¢ ‘ 25
oe teh bi 17 33 14, eud V ox BE EES GE oe (3 ae | = ve rats} oS Was as ACS om int Sint eed LAS & LO baked oS on AS
Rn « o oa :
a ¥ rt oy
fe ye? : 2B La? ve P ‘ ‘
’ . a — 2 *
a 24 —— ez wn ge Pq Ra, OP 4 ¥ Py 48s Ag ate ov v oe ae = * sn 2 Bas" > _—- 7 + onat +) Mania "ss 13" “> ZN
én A875. 2. 5s ak Ae Ye Ss + a> iis: —@ = 5 oe S| Aw?
‘ ~WAte Re iG bh Kas w +2 oe <7 we Eis ed Oo ow obo ¢ Je St oe al
f t ‘ —
- ‘ .
~ » +. - F. — we od fi be Li r » whe % a
oder Honsel paSt. Und,wie Geethe mal zast, vox den
. : Pan at At A= ra
maiven biosrepliischen Detail kann sich die ganzs
* i “294 — ” - 7 _ “ > + . ° % ‘a 2 A . a .
dics 4 1A eLi Vertu? SC i6n Leskalb Pie & ¢: ats a Wid fi il ais Lom
a a i? = ' Ee 3 a ee ee >
zumal von Sricten liensels; der gradeso charakieristisen
. « 2) “ ‘en * +
schveibt wise er zsicnnet.
Th on & Weypot “> ci+ Pa) * t . 7 ‘ ie = 3 €3 an aN rook] ich “* sonet
VGERA Suissa by bid . uM 456 Cn Wee God 6.0 A he AS spt Sar Gs SS ata eee Eis é 22 1 een. =
_fb0e 69k keine Poesia. “odex Malered oder Musike ou.
Aes necro ff GAT
tebe of Custav Kirstein fovsrensesof
sisx chen Akademie der Kimste an. ie hegierung hatte von der
iealowis ein Gutacnten eingefordert tiber dYen Stand «wnd die
Reformfahiakeit der preuBischen Kunsthochschulen, Iieber-
een
mann hatte di¢f Aufgabe tibernommen und vorbildlich gé6lost,
vielleicht trieb ihn nun sein Fflichtrefiihl, selber die Ver-
Wwirklichunz #a-aberne’sen seiner Yorschlage zu versuchen,
Allgemein wurde bedauert, da diese Beruftung nicht Pinfund-
4 .
gwanzise danre frilihner erfolgte; aber dann hiitte sich Lieber-
mann gewiB nicht so ausscnilehiich seinem kiing tleriscnen
Schaffen widmen kinnen. "hd inzwischen haben sich die “ei
Ten wiecer so geiindert, da&B der revolutioniire Yiihrer von
dazimal den jungen Teuten der neuen Ceneration heute schon
wieder als ein Vertreter klassisch und akademisch seworde-
ner Anschauung erscheint", schrieb die "*Vossische Zeitung”.
In den Eroneh Ausstellungen am Lehrter 2B Bahnhof » behaupteten
‘die hxpressionisten und Kubis‘en bereits ihren festen Platz,
die Entwicklung war iber Liebermann hinausgegangen. trofes-
sor Amersdorffer, der langjiihrise Sekretdr der Akademie,
berichtet (Berliner Tareblatt vom 20.7.27):
Prasident der Akademie
a OVA EHY COL AKA
-
Unverge3lich ist mir der Tag ~ es war ée im Frith-.
te, um, des “Sinverstindnisses der einftlusreichsten Mit-
glieder der Akademie gewi38, ihn zu bitten, sich zur Uber
nahme der Prisidentschaft der Akadenie-bereit Zu erkli-
ren. Er z6gerte mit der Antwort, fing wenig auf meine
Vorsteilunzen ein und fiihrte das Gesprich in. seiner
Sprunghaft lenbendizen irt von einen Thema iam andern.
Br grirt dann nach dem Band Goethe, der zerade vor
inm lag, wir svorachen lange iiber seine Lieblinvse aus der
? ba cs a
Schichten, sprach von allem - nur nicht von é@er rrisi-
dentschaft der Akedemie. Wir gingen zusammen durch sei-
}-4
nen sclidnen Garten, er zeigte mr seine ireibnkuser, und
immer wieder suchte iehn das Gesorich guritickzubiecen zum
Z
Anila3 meines Sesuches. Er Sagte zwar nicht ja, aber zu
meiner Freude auch nicht mein, und erst beim Abschied
gewenn ich die GewiSheit, deB er die “shi Zum Prisiden-
ten nicht ablehnen wirde,..
ALS siax Liebermann dann die Leituns der Akademie
ubernommen hatte, setzte er sich mit
f
selser ganzen Fer
Ost . fs : 3 fhe eee 3.3 ’ —) a ae |
VOR 4ur Sle ein in de: Uderzeugune, da® die Sinstellung
£5 {> 3 MG oe Tw
= -~ 172 =a ai ~~ 32 “~ hie sa is Ee rae 2
und das Wirken der skaden.e fiir das ganze khLunstleben
von Hedentune sei.
ole gilt ihm ais die Hiiterin des durch die fredi=
-2 7 ~*~ re a , 4 3 ; ° £ 5 7 - =
tion altbewihrten Guten in dex Kunst, die sich Zuvleich
£) | t SCs Neuen 4 wT S treben q . i“ 5 cx} TT oy 73 cu en “* ty? ~ - cant
a We © 7a ate Aloed gy Ft A x > iit en Aine ny 341 Litits Sse § 29 itm v es
s .
aqurch tegabuns und kinastlerische ualitst lezitimi:
Janr 1920 - an dem ich Max Liebermann in Yannsee sautfsumh-
|
|
|
v- A TN ANNAN A Me Ne ee a lO A BO eT: aa pee
ree ee
SO 28 me
ee eo et
yg EEE pee
a ee a ee eee
ee Se ee
ist. Nur durch den Zusammenhang mit der Jugend konne. dig
Akademie lebendig erhalten werden, diesen Leitsatz be-
tonte er in einer der ersten Besprechunge n mit dem da-
maligen Kultusminister, bei der er die akadenie den
"Resulator am Kunstleben" nannve y der in der allzemei- |
nen Yerwirrung der Kunstbegriffe - die ¢ sich erst jetzt |
4u kidren beginnt — nicht zu entbéhren sei.
2ur Tat wurden diese Gedanken Ji iebernacins beson—
ders in den Ausstellungen der Akademie. Trotgz mencher
Ansriffe waren gerade sie es, die ger Akademie seit Lie.
bermanns Prisidentscheft neues tnsehen und neue celtung
im internstionalen Kunstleben verschafft haben...
+ . . ania
Liebermann nahn seine hrnennung nicht als eine rein
ehrenhalber verliehene ‘Yiirde, sondern widmete sich der ver-
antwortungsvollen Aufeabe mit Emst und Lifer, Seine Spann-
Kratt verdoppelte sich, et schien um Jahrzehnte verjinet.
#
rs:
ed Stern schildert einen Besuch im Januag 192} (Prank
furter “eitung 11.7.27):
Vivin fanatischer Deutscher"
1. 2 : _
OQ Lm | rn jeg =" $ - = .
eee trv fi niTr ungene oo oy im@penie rt 3 Une heute an
- idan aa a Fi vi
’
rar => oy =) x 2 ye =) > ° 2 3 \ 2 .
cL it oa: LY viel £r2 UGe 5 G 9:3 mMmicn Wax } 7 eyermann nient
“
" a Rai 4. ada? 4
na uiundart freien Lanf,
EOE CEA te es Nt OE lt NI | te cee oe NR I Riga ee «emit! A nt wth
Ce ee
j H | fe ro “S
a 4 O 4 ; fy a cS N TS on I bin
HOI re So i os © uw Y
So 8 a ™ os , at 2 A amar 7 3 ae ON RS Ok ge
4 aa 4 ~ cr vu " } fr pee ,
= 4 i cg ™, ers a= ee ee o a est oe _ mS et $ xs)
= 2 P 4 gg S. Ss 0 ADB S ww gg “a og Bo 3 Sy.
be 2. 4 a S *r-| o a vw rd roel ap) rf me ct = ee ws =
‘4 ohn r-4 * “a : 42 ) _ ‘ ee - , ¢
‘dt FO FW Gg YG sg ° & Bo § * & Sg mat ke a
7 v2 a ct ct st GO SF gH nS so ore 4a Sod oy rae.
@ a } Q) "ha qc) hel ef QY rt ro ry Pp os Be i 4 oO Ray "" 2 of
= hy c ¢) rf) ¢) ry a ns eo er, SS ho ord > ™ 2 0) wD =
eh ede i 4 4 ss + f° @ So ‘ae re
°F @ Pee § So 8 pet eS we - 8 es. Fh Bs EZ
pO BR Pg at og ed 8 6 ge ES Bee
o 9 &§ 4 g a 2 Y gig ag ee Be fy
® a oa + # ret | y Dorf q m Oo Co a seq “ vi Mid a” =
ep Bw yw * = UR Qe ee ee o S GY 8 if oo 5 oO &
x %; oO or] ' - : : _ - ay 7 4 ~ ‘ G is +s pol
—~ . ae A @ @ ¢) ¢ & 4 ‘ 3 +r] a) oY ad | Ose oe ~4 cs 4 ” r
oe . Ch ©) cS ¢) ¥ joa go ot q? a MH \ a) @ “ o1 5 .
o " # © A @ & od’ 3 3a o8 O09 Gio ys gw Baw gt &
- fi 7 md os G tt | 8 & ‘ SQ %§ fg dg @ » i ae
/ S hy b) i rc 07] 4 q pe ® @ aq = , a4 > of ‘ -
9 9 S$ f=. & wy SH MO Mt oO DEM ~ a a ae 8
S M4 Cu cs ‘aby + re) ¢ oc 43 Ls ' 3 a » fbe rv #™4 a} Oy ond
i | <3) +42 . wks : mS nl ee *o ~ #4 4 ea
rf ob) > OD) S s orf rd n r) : : J ;
‘ = GC OQ YW G6 GO wo of , B&B © + e te § DO ww re er rs in ee al
{ PA ’ r ‘ el F ai? \ } \) _
Oo.&%° 5 i. Spe og 8 5S -. ~ i a. 75 a Qi ad ty ™ 3
8 a q) as ras] > ~ 4&9 r ¢ 3 -, 24) qy oD Q - ¢ ds | ts 43 2% | “ef
a a. c = i QD a ry a? O — 7 pe . me fe és | v7) ct eo. rn,
3 ‘a Nod od ty gs a e. Og Rot @ 4
G O wt a gi a er ee Oo d Gae ge op Wee OR Oe Oe ew
. P 8 2 @€ » 6%, 30 @ Ho 2w a “SY 7 2 i: ee
2 - °° fa Pe , we m one. . & a €% ° on$ i~
3 Ww = 8 Ma psy u 3 jf 8M Poe eit a a a"
2.8 Sw ge SP le GoD ee oe Oe Be tO. 6g
; an: be - a eo «pt es ar ee ee. ee a ee 4s 8 » &
My ef a) Sa mt as +-? a
4. .! “2 N q@ Ss r=) = i a 7) rs OU fe sa ‘ ed os. — & T oS im
3 4 8 & g @ ‘9 wi as @ oa oe o 3 © , fg
ae = gag oy ot ae a Oy oe Be: a - Bo ee ow
*r-] Ct ky = 7 oe $$) = 9 La} rt C4 S 49 *c4 ve > . : ",
49 ,) oo a3 @ Q) +47 om | cy) ° - 4 C; p He 5
: NS Ff © - 8U ora AM &sS co «££ Ap CO 4 “5 ‘ Do fy us Cj
saver C2 t Fn e pat RA 0 a 2) ? Te 4 rad rep) 6) a o)
to #8] fy 68) | dee _ -” ae | a ~ whi ~ we, ne an) a) Q pot end ry “
3 @ oo Fy = Ry ° ag Ss ret r{ vey p> >) Pa = ’ ©
“i oa gg & ti 1 @ ri. , 2 HM © oO Oo mw wow GS 9G . SB o
4 alee ~ A " he 5
— ee or 38 aah 8 4 2 Mw oe % oi 49
& O © a w _ “9 a) ¢) i fy ey aa - | @ + orf
i FP gs a 1... HH soa 28 © » 4 og F 8 oo
+ r ea z
7) GW 42 Oa Ss fh | hy ed x ~ - ed Ge
0 ray oP) oF ™ 1 fo a 02
. . tien
}
aS
.s
\
«
s
-_—-
_—-
| &
z
e
.
: oc 2
a ae a
-
i
5
‘
G 3r9
on
>
cae
,*
Asi’
or
70) ee —
|
™ €y
Le ow
Vyir - -
Innasls
on
Be
rs Wh ig
i.
ai
< og FU ee!
fr =
a
se \vok
tae
AenhT
<< ae
~
Tar
sachate:
bs
o£.
Yass
_—
o>
x
.
Ad
neinirediabtiaiiaeia —————— : Sa PR et TT ree Se
on tall li meet attr tana nciieetiien + 15 cel =. a = it eiate ot atl lh i ac aiag ¢ io
og 7 . at 2 .
-~
=
T. 23 + ¥ 7 e+ - +: ; - }- Py yw at ied t - Tis
Ler Kiinstler wire vielle eicht, wenn das Geschi
wa . : , PP oe Bid » 2p = wad © de 4 , +34 :
aur ein anderes Gebiet geworfen hette, such auf diesan
e. Ns ss 7 e-* = ~<—— e § "
Cin neprasentant seworden. Ich kbrmrte rir 2On ganZ gut
Ken, weil er bewn3t sachlich und Uberlegeon urteilt. Vie
der haler, mit setnem Urteil nicht hintern Berges er
’ so aa Sle ee. wa im - © iow xs 7. 2” ~ “= ae oe ’
Senileit scewiscermaRen seine Senharten Dosen und Extrakte
tik
nineaus, ob tiber Menschen, Kunst, Politik ist fanz sleich,
in jeglich ler Spezics ist er gut beschla-en. So kommt er
+ co ry > ~x “~
plotzlich auf Rembrandt: "Gueken Se mal, so een kleenes
Hlittenen, wat is da allens drinn un wie weit kUnnen Se
gucken, fast bis ans Ende der Welt Dt soli nu heut
elies nix mehr sin, die ochefsk6ppe!" Inder Unterhal-
unugsheft, bald auf Serg Sspitze, bs “ld im
r
tiefen Tal, bald setzt er in dieses, bald in jenes
Oe ee o
Yern evr von der Folitik Bismeratks Sprichts "Sig ete
1éich bekeamen wir ja durch ihn Gen Groéenwahn. Rock und
Hosen, die er uns Deutschen anzOos, waren vlel gu gro3 .
- 3 £7
<
und Standen uns gar nicht vor der ‘elt. Jeder kam sich
> Shee
j2 vor wie en kleener Bismarck. fn det tusland, wie dat.
OWE EH” ret arvOewte wi.
uns sieht, hat kesner jedacht. YVielieicht en peer, die
i
drau8en waren; un wenn @ie wat sagen wo
ee ee ee
ev 5 o7™ y a ee _ “ . a m+ 7
mans nich héren oder men hat en rn
+o ~*~ &vack
; i
|
>e $ ~ ae sf “> L & <- Boe | “Ore “_ pat _ os
aufrichtsnd, rie? er laut: "Vissen ©@s; 1ck bin en fana-
ais 2 a, ¥ bai = . : bd * a i , ° ra
vascner Deutscher, trotzdem mich Wilhelm It. dreiBic |
;
Tx bean ee oe in rr: - a = = . cy a -_
VahiPe JeSeLnitter und warum? -: Cii ich die Se 265S5S10n vex |
oF. >) on ‘ . yr. ra Ye “—s a - > = : B = e ¢
gruniete. én meinem 70, VebULresSiage aber erschien sein
ct — * , 2 ° a ba |
Sohn tring Ausust ‘tinelm, im Namen seines Vaters soll |
:
hed . . -? : i
3 . ; +. —— —ee .
er mir ausrlchter: "Der Vater kenne nun ooch im ger ia-
“ver und Seine Augen ¢linekn.
\
| on Th
“tae *
-
é
:
AF Ai ta a Md 1 >| SS i a i
Heim Abschied reichte mir der Prisident ar A
es ¥ - — 2 @ ~
"s abe _ a al 7 ~~ - 2 ss
Cemie, (ax swisvermann,die geanse ALS te ZLsarreane. it
Kauk wee heb en-Oochie. ole Co t77 e- Arter,
Gi teelsbedee [robert ae cls tis rae Ql
Cyt’ Motte, Case ‘te, & peegy) hw
Q Ly § . fe— gesthrte- hie! = rib e— beater
Lia OK CHheugesehe U& ir wko— l§ mah
hi fists Elan
4.6, 2
Pe ete oe a ee See
PR mye preven e e
_ 4 whee ais) " ONAL Fe I I OG AO LE EERE AB BO I ME LA Sl ry SO MR
© eee steree cemmemie y er oe i
; ara ~. ee °
f-? “ ryt “4 co ce
: j - Ry } ey > (Ly oka ont in e 7 a"
| 5 ~é G §f en mM ¢ |S Cle eee oe ee. ee
oe = 4 © so. sod Ki © O fF &@ Oo BS
t rem 4 3 a £, M8 o> eenj hy An’ - emi er F a. 4 pie Pe 4 '
Ea i? - i 43 > wT 86 iS ™ aa “rt. Pf Ms _ © C .
pO gs $F | co D) 4 @ ri OO SM. RB °S ff oO PF §
Bie ae Oo tt 6 ~ 0 © wh Oo . & a
Pd ed a i: ae > i . @ a ee ae ee
' ’ % - : j . ’ pa es KA Co C3 9) eS 3 (© wo a f4 ‘ v2 a oO ‘ x
A ‘ ¢ : “i of a © os oe re ee ce «yw | Ss r ’
e fi tl) \ oot , . ff en] im C> 12 cy ee x2 C.4 ct) et |W om 4 yd Cy 2 a ra 19 rel we wT) ral ’ C4 :
ot 2 a) so WM MS 2 Ss Go wt fs £4 o) Ot ty a eo oe .B .0° 8 os o&. &
( ct 4 | J nas bo oo ft cen rm, ine i s : r ea ~s < ‘
A. gins r é ”~ ts ta) wan} a e) rij C3 OQ o> C3 Wns, 4 pas e oy a 9 ° YY Ps ‘ab :
rh @ or 2g 3 ¥ a - Ps : :
45 _ Oo OZ FOR S / et s J qd 0° <i { CO dF hs Pe Wf oO iy © ;
L 4- oa Co ort Te -. ei oP) q ~ J 9 ~ Oo ¢ Cs ev oT th D “xj GC byes ' e}
es oe pe OD i ee ae ee aoe koe ~ eee ° 56 0 Oller cs - GQ ei @ ~
: i - - s . “4 - one ed a fo . Vv
a se eS Ce oa a” ee Nootka “Ooo 3} O75 eps seg en ees ee cy fife “gt et +
> pS = - td 0 = * “¢ j RY - ae @ mi oO Se at ms tf} ~ ci oy Ci ocd q) nt a Gy os] " oO!
' G, ie R . AS C3 42 ‘7 5 Ry ty oa. , ot t “y t.; - , m ¢ 1 ae) ?
. eM ps od fn rt t e TER fi} 7) © a < t
(2 2g 8 Sof -o yw a 8 a8 hh @ oh @ A aw fod ae Be. 8 | q & Y 8 BR et!
i are { = 5 a
83 €» 7 € 8 2 ge os SB FH SB 6 2 9 OO £ nm G loa G G ¢ Pp Oo gf OF!
a . a PD ’ . * i ~ i or.
E wv in ew UP . w 4 Oo Oa ag Oo 2 . © ° © .O > RS. & DM og xn
\ f sb ed ©] ts } (9) rr to ee i+ F-5 cs a) or. sf 7 Oj i en re 5. ea an q)
t ent tA ~t - _ ?—r a ‘ ty 4 { oe} at * i
teil a oO. & sm to” 8D. & “a oO fy ae 5 4 a rs > . > os a) ~ rat ct a > fe, pd
POD. enh ort rd , > ¢ ‘ bons r eo » _ & © a US ° fe “
f ‘4 O mM 4 Hfer bb wt & rc 3s © nm OO tf oO S$ 8 Sf on fF fF 4 & SS €) n
7”. 3 ee oe ee ae > = fs 0 rt ri. 2 By 21 Hf © © & G ort fy om of fy
Se: 1 ow ms WF yy AH. cm at Sf et op | Mm Ot ~ OC TO wri wil fy sf B 7) Oo @;
iid ao fH Ga o i Sm oct a RA (2 «rd rs a mB G— SS GW or Ri Es Cy © oC Co & gt
: a i ee & porn : — | RG eet i a Si an - on: ia Ser »— O° ¢ t¢.o f° .5 «oo
“ro ee es Oe ee ee ~ ge Ce Bo BOE SA OR OOS Og Ow bat om et Be ‘rl Ht
© ka af | rit | hey . > a C oh sy ; ie te (>? cy — cf re Vos post oe ” ks Oo | Rs, ws e) |
i cn! onl ww onl o| ae a | “hy gu ‘.? = < ’ a rf nis . : ep 6Q ose} C3 9 (5) r < ; og] _ ® i erm 4> a) sot
rf ae Ry sO wr 3 S TH Po ow © fo oe 8. 2. 7. @ ° G@ Fy ToS] BL fy ort ~
eye a a a, wv so oO pee ~ ns ee OME | rey 2 el ~ orl Oo © ° FR oO . oe s)
. e i o~ an oO - rl WJ Cs CF- C5 © 7" WO er 3 $4 “> @ gp get ~ ¥ va 2 = 4 Mat et et OG @Q. & th
t tod r-| oy a 5 et A. er} p< ae a) te ti? a & | os Cc} rt eet ot oj neh at SAD ci) f oo . G3 > + rep
; ao ~ ce ee ae ae 2) © 02 ri a Gy 42 at ay O 6° f° el By og ee a at oe | {rl g
oe ye ~~ a e.. $F Oy og ny i a eee ~ oo Be OOo eae i en a oe ee pe SC >
7 oF “she oS SFY 2 (2. sf Ae io MS Sow 4a“ C ri 3 Cae] a orn CG ae = Ci OO QO mi 7 ae ri
eM OB et OB et Oe rt eG GO Sh OS Bos oO Ro. Oo @ MIR Me BoM lO GS iY.
ie, a? ao WY rl MO Lr a ae © : Sn os a OME oe OE Sc Fs s ©
. CS = at es ai sh ef m/e. stp] Ci 3 Q oO © pio hy ch eo C} oe se (2 om: et e-} oe i my ome.
few P3 bd -) Cc cA Sr ee ag @ 4 O°. C2 a. «rd Op ¢ .< oe Ss + of cs = e QQ. & C7 me 5
he er es en > = ee « GC. @ BS Stet Gt OO Ae Bb GO hm US oC © es ee
fe - a ae ae ‘fe a », |. 4 - ee oe OE ex} O 28 wt G&G © 28 ef Mies ia adseos Cs oy,
‘haa _ dl eed _ oma 4 a o wrt he a sa i F. C58 Ly 0 Mae fj Q tc = as 5. © (2
i ‘os Et peor ig wu. © — ,ct | Mord WW... BD... ¢ = i, > 6 OO: eet ~ a . o> C i ont 2 }
i = y a4 ad ae “e ~¢ pe Fi - ~~ ' coed Cc C e > Pe ey ~ p ee ef ee
i fer’ 0 ms FS ES G . or Q os = 1° 63 So. oO oO oe O sri . O £1 ot ~ rt’ © - 6. ec oO Ff may ©
t a | - ‘ paul 6. a * 3 ae $a oO Feat} er pte) vee! ty S i ec] > ry @ eet > wet 4 ag ot es oF ae €) aa |
Pre HF ate ce ee? ee = ee > Ye her |) MO oe ne ¢ moO) fo kl ot an oe ee
. ‘ Fi i i +. WM Q [oe i) ps A> sy O- rt qe aa i°°CtéK} vee! : an oa « may
Bre ee SEN. RS gles BS Fe ON. 8 Bw. ew fF Se oR S oO ‘Ho £8 °° oO wm g om HH § @ mt am ‘oO:
{ Og. T° & Ss ge 8 8.8% 6. ois © 6B: s- ese & EB G8 DO GO wt Te ot og & OO @G @ 63 ¢ rl
- a) me bh 8 @ SG B&B NM OO 4 O Gi 3. OS ri G 4 TH, 80 OG fy gt!
| i
jf : id
. |
f! ’ _ ~ : :
{ ;
. ; , ;
» }
7
KA ) . H , | ;
; a. | 7 }
| |
f
oo ° . -
os . : \ .
é, . rf e : S
4 ; as 4 7 ‘ “+
‘ : / ¥ % g ‘ n \
. ¢ ° g ’ Pe
eh nt D a 3 4 at ' ,
f : Ji ,
— i i
Fy i , : ae : : d
Be: i a : bs ty VERS * i hae a ' . 4 ‘ . ; rn ‘ hw x, wa LE TS ut wlan nee 4 s Ph) wd? 4 Nile ks OW aed OM HE Da : ’ -
a Riba amd Hash os3 ad oo 1a Gilley cli as Sok Sabeaballig tsi Lie deb ide Ae tans chabert olaaasminil hi Nie ily ahaSS allt armitage bas is Svas Vihatodadlideciondl! acai osbed et Bere te ot heeled i 7p ahad allt epd dey INN | Uh. et cat als eh ecco Rattadrony te. ghee bes ay : ; ees ee
k 4 4 i= LE
€r Frau Leder und die drei
‘
‘a
iw
ancke besonders die
mt
ru
er schreibt
pelbstbild
,
/
eee es eee
nisse 8
-
~
ewe
bo, Elias
te
torn borg
Lpet
PASTE aT ne
AS
bes
or
re
x
bute
We
Co.
i
habe dre
an
ge
Poa
es eee
rel
schone
nur in
ka
St
fa
e
*
und
es
a2
elten
po es
vei
™iL4
_ ;
eal
Fren L:
uy * + ’
ger gzemnalt Ss
=|
~~
treits der
ror
Gees
Ys
—_
r-
on
ata
€
i]
sb =
| el
£5
a
q
&
AC
po |
Al,
AL
der
Ke prer dane hme OG
ees gd
wt e
£
“we War
¥<
Vo:
2
>
uifa:
A
aer
-
al
cx<
a>
nate
}
2
£> FPN 3 3 ¥
oe Se ib a © & & |
+.
{3
ms
ais
Pat t
L1Lt wx
A
»
AL
\ P an “ o
ecxen eins
in
G
ea r.eri
=
>
vA
mid
Kt
“+ *.
Searuc
et =,
oS
c
Bat
c
d
den
nuyYr vor
ATL
mm
one
bia pei a ce agit
= ae ee
3
&
*
7
-
,
|
|
|
|
f
=
¢.
~
a
= ‘
: }
dine ape
en SNE mae :
Bi . . - . es
oi wed = eee lk me ~
Ait: (i Aaa oo j es
ts ~ j36@n 51 2ae yy) ejnes Bm wa :. in hes ° > -
ee em we rt a ‘ F id ~~ s “
Si4 Spd. LOUALE | cE
Mio te: 7 O0lLem + <
’ N yi ) Si 9418 2} eS rie rr 72 * ~
- aif 1 3 i
\ ote 3 “M55, Eo 3 v “24 es
» 9
Ws i x a“
~ aG O37 mai it sein 7 ¥
ft um od i.e oben L9 g « ” -
a’ Og < te 3 Q L Je ae
auf Am te
Cn} Pa a4
u:%en Sind OL -£felist HLnAc P
* at ~~ - ¢ LLpe a3 wiiOD et = He a Hi = * ee
bana+ ; F . . — . ? hl ‘ LJ a y=
5 re | 5 72.25 Sileé ry ahh 4 — oo ~
tee ak we Li i ly <O j ‘ 5 we * ryt, - i
Ina? sepa : od ze!
- 2 , ie :
af ALU eY : . ;
e ASS a i ii] , a ‘
> @#eib 2ak CKSON PA airs » # ot rf 4
= ld os = ’ "ee 2
4inv he Wr ia a" s v
” 1
Pe aA aller Yelt 7 rtreter der yy ri er ir} de) ) ad -
‘ c By = ‘ 3
der Ak -> . ad der Ie Ze nN e sch 5 ie
a
5 b “ = i
u £ . a i =- u d . a t =
Seniors der ceutschen Malerei.
AUS der Fiille dey Gedenkaut~
Satze ini |
aw Seien hier einige Bemerkungen h
Sich anf "dj Glei ai"
1f "die groBe vleichung dieses Lebens"”
$ i este Geburtstas
2e: unds ie 13 29
~~ ss
hex Liebermann hat 2
ma os —" -
Kraft der kiinstl aries «abh-~— ~
r - a ’ bal
r Be , —> ‘i: f a }
etn Fe 51S scatse? Fa: } GF : it 22
-_ — - & =
s ~ a -
On DY. Baul Landaa,
— - . = _ 1 _ = es - : SE oe ee _— SO Ee Og pes oe: ee. eee al
. —~—""'"“2G 2 tet
aa . es a, oe — > te
f MAaPaxtver und dsr lensdch hinter 4.
‘
Oder verlor, sondern -
—
{?
—
D
tay
id
oe
hb
$f
49)
Cf}
ob .
5
Snakes
tx}
f~-e
bial
Qs
t .
5 .
5. s
Co
ry
cb
srebreauchen in steil ret}
= 4G ~ c pas) ata ; 1% } Ts 4
& nh stelle aw¢hen, in die kein miLtschsffen=
To thm ~nanhP? 7
Ger inm nachfolste. Als ein <eistors
~ ake St ww &
J *. i, tae 4 ry a eee ee ee : + . a. ah . 4 >
“J * * wae Bt Sr Or eee ree ey Sha eS ae = iets, add a Pallas taiadlllis Cacia inaits
q oe 7x) > < == fig ery ae SS en ae yt te i ek oe EF! fA PLT SR eal ee ee a Tee Pes ey PG FER win cme bs .
- ft “J fe 6 eS ee, Ee. Mie TI, 0 Need SF ie ee os? vee ES ew Se Fae z ae rian FS - " -
Oe ey ao Ea ae ee ee eee a eae Le ae Bn SAB 2 iy SE gape en Te te Se SRG pe ae oe ee % ual. ae 7 5 :
pettx fea, i Be ee Ret AE 4 2 tema ee ety, Se al a ’ Lia HO SE RD e v ll ° at
Wee ad hae y ee wi jobget Sa 75S ae aa ) - ? r . .
Yorn ‘ as i ee Perce Thar gare +s ey * . .
.
a ‘ . -_
c ; Ste ~~ ont ie mnie ~
mene ne re “
byg— Der Tag. 1922 Fe |
Max Liebermann.
1847 =— 29. Juli - 1922 fon ilies ahs.
1¢ ihm gelilenen nav. v1leser Kunstler vetracne
tet jeden arbeitsvollen Lebenstag als ein Geschenk des Schic |
Sals und ais ein Gliick, dessen wurdig zu sein er imuer zwei- )
% a felt. So kennen wir ihn, und so lieben wir ihn. yy
+s. hr konnte malerisch weiter wachsen ind bis in die hohen Jahre ©
Sich erneuern, weil seine Virksamke it ni¢ in Schuie und ocha- —
blone erstarrte, weil er durchhielt, weil er den langen Atem |
. hatte, durchzuhalten, weil er ganz unsentimental malte, weil
jede neue Arbeit ihm ein neues Problem wurde, dessen Erfiile
ling sich in schwerem “erdeproze8 aus seinen hLingeweiden em-
porrang: weil er vor jeder neuen Arbeit das lockende Crauen,
. | die schoéne Angst des Lampenfiebers empfand, Tm den andexrn —
Cine kimst zu geben, die der Anschauung und der Seele der Tn-
dividuen behaglich einging, muSte er immererst das eigene TIn-
dividuum "unbehaglich machen".,.
-- . : _* : o = - = = 2 - ° - ~ od: = ar . > ~a
en gee —_ be bermann-ist heute -der Senior dér deutschen Kunst. .
-_ ial
OSS Ak. - res
. CA fR £7 [ae
Ns Open = .
~~ f—
: SSSOERER Ay are is en
| | | EUSTS MACH Rio, =
LOM (TEA
“ aes,
£0.97. 22
= “ i
— — i a _
/ iene:
hn * a , _ ad o . . 1 +> { ~ } 2 t. re ~ —e TT i ot a: ~~
er in seiner Kunst, was aiesenuweng2h ihm bot. Impuls
; {
und Tempersment <eb “nh den Ansto2 Ver iA 1 Vate Y
~ aed welling O dede W ew © + LANL “Shas & 8 hal de * oe ee ind a2231C! f i
at A oo 5 a ~~ ww —_ -
eriutlien erst die Antwort. Alle seine menschlichen. Siren
SE
rhattar wats: 7 c ase.
scnaiten Sind als Motor seiner Kunst nicht go verrennen,.
Der - rH A -, 24 7} eS ag > a. Sah bake g i + > ahh it
4/G BOs & Re ke ee TE... iLoK Le Bh et ¥ ~ Ne Wig ges ee 4 op in ie: ens gle
—~—
mm - ’ , a - = >
Sconelie Gestaltung, die eiStreicne Form berauschen
os % , ——, “ ¥ . 4 - aan oom —~/ ae m -
ung 12utea noch Li Jsecenm SeLscel CPA 8-. 0-6
Somit hatte er denn die Zahl der Jahre erreicht, die es mit
sich bringt, daB man ihn den Altueister nennt. Sonderliche
Yer$ leet er freilich auf diesen Nhrenti#te? 4-74 7
+: CARL MOLLER. RASTAT
; : , vuns d Wissenschaft. —
a (NS: Zeitung fur Literatur, Kunst un
. ~ > en
age des Hamburgischen Correspondent
> ’ ue &
ae Tapliche bell
heimnisvolle als
a ey
.
‘
¢
Sten Berliner Murdart Spricht. Und zweitens paBt das wort -
Alt gar nicht Zum Yesen Liebe manns. Der wlensch ist nur so
alt, wie er sich fuhlté - als Kimstler wenlgstens - gar nicht
alt, braucht sich anch nicht alt 2u funien, denn er hesitzt
als bialer wie alg Graphiker bei seinen finfundsiebzig Jahren
Cine Frische, Geschmeidigkeit und Levenskraft, um die ihn
drei Viertel der jungeren und jingsten ceneration beneiden
mussen...
Uber die gro6e Liebermann-Ausstellung, die 192% von
der Galerie 7annhauser in Iiinchen veranstaltet wurde, be-
i ay; furter Z%ait fr vor
richtet Vilhelm Yausenstein in der *rankfurter Zeitung 0
24 2523
tag gedacht. Die 4eitunstinde waren dagegen. Die Ausste
wirde aber nie zy Spat gekommen Sein, un aufs Neue gy |
Taschen. Da geschieht vorab eine VYahrnehmung, wie sie ahnlich
bei Corinth und Slevort gemacht werden konnte: die Jahre neh-
men diesen Miunnern nichts weg - sie Pugen ihnen etwas hinzu;
dic Kraft nutzt Sich nicht ab; sie wird lauterer, weiser,
Cichterischer, Die jungsten Arbsiten Liebernhanns,
aus seinem Carten in vannsee,
6e der Kraft ist nicht weniger reworden, die schnelie Intelli
. _ a
GNZ dieses echten ‘tlaprimviaiers, dieses neuen Fa-presto
Bt nicht lan7saner; die Pedern haben die alte schnellkrart,
Aber es ist - SO scheint mir - noch Ein Neues dazugekomnen :
€ine schone 5e Sinnlichkeit, €in metaphvsischer Rauch;
fast elegische r Ton. In seinem Car'en ist
shee pees cenpere
és ist mehr ahnung darumner. Bin Bildnis des Phvsikers hin-
stein ubertrifft an geistigem, an metaphvsischem Ausdruck e
ein anderes Yort gibt es da nicht mehr = neun Zenntel der
ausgemachten Geistigkeit, der Geistigkeit auf Stichwort,
mit der wir es in dieser Zeit sonst nur zu sehr 2u tun ha-
ben. Das Geistige anf diesen Bilde hat den Vorzug einer un-
mittelbaren Selhstverstiindlichkeit. Es ist das seherische
Bild eires seherischen Mannes. Wanrhaftig ist hier der ru-
hende Bestand der krscheinurg als eine Relation des Geisti-
pen aufgefaBt: als ein nur Bezigliches, desssn Bezugspunkt
el’
irgenivo weit aunserhalb in Jenseitigen liest. In allen die-
sen neuen Aarbeiten ist ein au del&a, das uns, wenigsteris in
diesem MaB, in der Malerei Liebermenns nicht gel&ufigs war,
3 «>
ES ist erstaunltch... . — Wetie
*. ? =
=~!
> . ae
ong
-)
! ?*
oy vi a ~ ?
PY - 97 ante 153 +3 HF
- eas A ie Une ipa feet oe
2 $2 ‘A he SS me | tee a . t ¥
t ~
. Lo . 7a" my t Taw > f
we o > ; H ‘ ra ¢ @ ~ i os
4 £5333 ¢ sr¢! rf IM) i
— ee t
f ) OF oy yt : .
- &£ ‘ % ‘ ir UG Bs
” They LLOQ i é ras Coe tas —
. se a!
ewig
?
‘ - ?
2 . ; hex | ; ~ 4
\ = - = bee Wud cp be Sxa “4 a] Fg Tat gots > - §
> * —_ - i a4 4 f ion.e ;
4s
rn ule tite
? "
a ee) eee
yee Bag Reon
2 APSR er Spleen in ge Het smn TAR aba rae aaa bale ths Le
‘ar
A ate pointe
cy MEG
eee ee
- es
2 $. ra
wil 143
Ms ood h aka nd ta i sa = DORI R EE So ne Sere ~~ PRR RET es ye Pa gnc nae ae ee aad — a ona ial 7 oa a
. Abom eee yap Ayers . ¥ "Aen sex Syn "Corti asni Owe a ines Tar
a4 UU Gi et kek Wek?” . eT Mat g = one Se u woe ate od S|
*
e 4 me a . - ae ol = + pa a ~!- a ot ° m. ~ «amp fh ad i. - aT)
Leider, AOLGCLUT Und doch eibt sich JeSRel AUEATLG, o S
sae e me ah, “Zs 7 $ j < “ ? $ é he “yt “sf? i- 3 5 ~ - fy % * 34 4.
VuGatlaos OL fs 2%) us Lis dons & 3 wey UL i nuns hin, Cab Ss i it ki Ls
t*- ‘ ‘ ot AR ry 5 ee | i “> on om °*" ii Mia ad ~~) =e 4. os 4 | 247) ~«
nox «3 Q > bidnntt yy - ae ow a ? 3Of to) - Paes 1G eI a eee 30 ¥ 8 ~~ a) Set “Ge en “ES »
~~ .
7 ¥
e ce es ee ~~ a4 ™~% o ~~ 34 Cn epae re wy ’ “a - - . t., —_e =, 3 = =
SGLoGne Wonrn ez 2L0NER f/ostison Cebur USvag olintexr sich
\ in
~ te fs ep *. % ohn ny a oe z Ps | * TT co 5 - 4 ‘ie et iene
Leen “206 - Fs ale On u i hm VY S 3 vor tls NY. ~) CGLESEL LGEGE la etonars ty
zn kow-on
oe? ine er eee
Seu uvauke sevweckti, ex wire Yexloren! ,
| Und nun kerme ich zh Thron Artikel, don Sie pir
Zui 20, Juli gevidres haben: ich habe aiso nicnt. nur
getviimat. Ion bvanehe Thney! 10hnt su S2ccen, da& ich mich
abweroracntlich daziber cefzett habe, was Sie gescleries
ben und ich danke 7 Anen be tens daft : Was mir Hiden
netneres hitten “is nicat schreiben kGnnen. Yas kort
eS maf don Rock an! Mur av? don ann, dex in den Rocke
Tn, SOF 4 oe t ot
te he Sh tc Se | Ee
+ 8 s » a .
: ryan a ta ‘yt - ¢Re Pa T4304
a 6 GOD § ww & 2) ee eS rioas , ac rst Or STG: ss , ur i 3 -# Se fi 22
~
LA TSN ty ams mt hn, - sean et fe f 4 lip ’ k TOmRcra R ecer
Wot ONe mete. Wot’ EEE by Bets ts ls any 2 MF AULEN hi CAS VS LL =. Caio 3D,
' \
- —° - % we = 6 “~ — sm > § ea ee | , < ~¥} *, 4 ‘ 4 Ww MS 1 = vee
et s% es ry t eo ~ ; }
doi L ce LG vt mocom bet ed Oe Se, Wheds 4 >@ ie ofin a, Le 32.0 € OG a Bi L
. ~ . ae ® 2
a ct .? td rag ‘x +33 Pras FF AAANea « Se MES son
; Moin,oea ogs"or WSS an; uve oUt Le Siler 33 N20; 4 av 2 G9 eh
1922 brashte Bruno (Anes
von Max Liebermann heraus. Mer Band enths#lt die veiden
biographischen Skizzen, Aufsaétze tiber Funst und Finstler,
als wichtigsten die mehrfach tberarbeitete und erweiterte
Abhandling tiber "Die Fhantasie in der “Malerei", femer
CQ
+)
lerentliche Ausgerungen,
endlich Reden, die bei Eréffnungen der 5€zessions
Akademieausst teliungen péhalten wurden, nen “tsthetischen*
Aufsaétzen vorangesetzt istudas "redo", das ersereifende
Kunstlerbekenntnis, das der Finfund siebzizjéhrice nieder-
schrieb:
A i ae
"Gesanmelten Schriften"
auto-
und der
eo ee
|
re ne
ee i en ot ee re ee ee eee
oe he .
wey V
Aus dem ‘*Credo"”
ee
— — - - a — -_ n=
Yas aber ficBt der For’ die Seele ein? was bevirkt,
dal e€in oaar Alerogivphen anf einem Stick Papler, oder
ein paar Pa rbice I eaken auf far % | 2] ward UY 2) hs Ahakan
4 JRGce PE cor Sk os te A ee OR 9 He | ‘ al Nahe 3 usw Vv . ig ® OG ix? ¥GS
sééelisches empfinden surserieren kGrnen? . _
Tas anderes als der Geist, der dem Stift, dem Fine
sel Leben einrefléist hat! Nur der Geist schafft die
a oe a a 2 Lee a a “a Po: : a. “2 _ aq no i a Fe ele ,
- . £8 Ist einer der schwarvierendsten und deshalb
“JIM an te oy Th 2 - - 7 a > . ..
Kaun 20 entscshuldigenden asthetisshen Denkfehisx, an
- TV aa 7 : - ae -—-> - e
azunsimen, dads der i. aler, je zetreuer er die 3 i he
C0
t
ar. be 492° ets 64 Joat care C723 ¥ a a . a . r
neLt CarsTesie, Gesto weniger visionur wire, daB dez
- whe Kv O Ls
Te ' ‘ -t 2 J. 7. ~ T + ree of = = 7 = —
soealist oder Expressionist seine forsteilang der Na-
an nad 3 = ->
5 3 im co pa late: e
che
° cy
riinst ye kan Larne 7 ., : te a+ ¥ a 5
kunstlersS chen Fers*nlich-eit ist das pnts sheidende,
‘
€
oa Ca * Mess. th 4 ee = - “ isan, iz 7 ee “ ak ~
fe A pl Ri Oe a ES Shieh AS ethan abi aa a AE nee eH A al 5 i ae Sa al Se Ate ee SET eG a OT mente
©
Ss
‘ -
‘
¢ > ‘
; : " \ ; .
ee Dee - : Die exa
eversow
‘ \ .
. “Zu eine
Gb
.
"
=~
FS he eT ET Pe I
.
i RR Ga alle) eI a ry Tee Ta PES CPT OEY Pee
RT ye”
1?
¢
kte “irklich, s@itswieder; sabe der Uaigra macht
enig ein hunstverk wie die Verszerrmg ein Tterd
\ ;
m Khinozeros, = . .
\ ae \
Sich ¢in vunstier < objektiven Virklicnke eit,
~
t
be. : SO viel er's VeYuay,; hansrt caer ‘sich von lar entfernt,
eae : ist ganz g elohaultic. 9 ér cin Kunstler ist oder
: ; cht, oo er ;.opist der “Yirkli chksit oder soncpte
‘ ; . | 7 - ‘ ; z :
: , eines w.ewuen, ssiner ar: Llishkeit: das ist das intsshei-
aoe _ o . dende. F |
"DLe zunst. mau2 laser in Bereiche der hrs cheinuns en
a Loan H - ms —_ 2 tt ..9 4 4 3 “ 7 } ,
oleiben”, wie Soetne an Schiller so! reibt, und einen
La, } 5. gag i 3 le Oe eee L <a Loe tee tal a 7
9ethe wird auch der krasseste Puburistenhauptling
nicit als Materialisten vVercacatigen « kénnen, Hinte or
. Ss - ? . ;
+ st - a x a ie mos aS ut. > x
' J@usm seiner Menscirsn; oat nur hinter Mignon, sondern
‘ | ; : in aio, _— - : _ * I ; “s :
Cusnsy ainver chiline, ninter Mduard wie hinter Ottilic
hinter den ranlistisonen wie hiz tor rr ies ,
L -od & re e ANY S ahs haat Seg iscren :¥ ss oe a Lo 1S 4 en pha 1a tis conen
. " ™~ oie a + : a r= MP es 9m ; = de : re a >
| SCiner wsstaiten LLeyst das eter hoa che, dus Unsisht-
. 7 .
~ ta - “~-A c - = 1. . = =a : ‘
: bare, das wir nicht zu sehn, sondern nur 24 fihlen ver=
- e x ‘
oy morgen,
4 : - ,
aan: TF ‘ey Wa 4 ¢ ry > em Kenge 3)
£ ° DLleses, Unatlochtoare sichtbar ak wacnen, Gas ist
: t. ~ 9
Was wy r Lryperatk nenrien ein a mat} “8 sy yo yte < <a
: ' » ieee = ~-+ Sti lis v oar si ww ln @ 4 dik » &£X) ACT; Lara h ve “os LUN
. -
tet. dns iT: in tes a Ae - ee Naat ool |
Lc “sy See Be | N n Sa aL iz a Lo 3 GA Sy Was Ninte i Ako : Py a 3 ore inunnZ
‘ * .
' ‘ . ,
4a ct ae q >
“Ee tr" PYLE iKico THT > sc > > ‘é 513 } Males a Ee —
. P ALES ere (sol tld oo Lt es eee 9 ‘Terie 3 LEDS — VeruLtt aist
— . ;
ea2jney Ne ratal 3453 er irnkgizehk : ;
Sviner varsteliung cer ‘irklichkelt ausziwrirken, ist
’ , 7 -
Vn Sane ts, AAS rig ak Taye : V4 7
kein Aunstler,: Aber MSP HUMSCASL, acer auf.die TNarstel-
Li:ms:: Car apoeahagnune vr 4 AAs jot. 7 ;
i Rue iad. 2s ioe Bavets 5 4 of os. .uUuGTi woiite : 7,1 ss" insten Sire 1
; .
a ee . , )
ee ¢ — *: + ao al q apy + 4 '
- Scurreren AUSW1lThung seines supfindens ist ein + paiot,
~~ * >~ > * ws.
BTrota 7 oo > a ; “yt mw - ; 5 ; .
(, HEM OWGC SOd4 Cas Ubersinniiche ohne das Sinnlichs bce
~ — : - A
a
“tn
-§
J
° ~
: Mf , /
¥ ~ a Ps —— x ee ee Se ey ea Ca a a ee SR Se et aac, a an a a ee ees Sei ROS. Be PS tect ~ tha Dap Dati stn kell ale PEt Soe HNO CR tie ee ee US eee PR ee ee Drees,
NS LEE EE EES Ee ee es Oe ee a ee see
FRE FE rete Pls 9 ee on
kriffen werden?
Alie bildende “ust (ebenso die. Foesie) ist
) Cleichnis. Toher anders als aus der Natur kann das
symbol fur da83 Cleichnis renonmen wercen? Die Phan-
. tasie des Fkinstiers m3 den Stof? ZU ihren oymbolen
; oe
=. e von den 5innen und diese wieder niissen ihn von der
se
Natur nehnen,. Yenn es ‘eine WLrklichkeit 8ace, kKOnnte
es xeine kunst seben, wie es keine Sonne gabe, wenn
; : .
soho , unser Aure sie nicht sahe. |
a
"enn also der ¥unstier den Stof? fiir seins hea”.
Stalten der Yirklichkeit entnehnen miu3, So leuchtet
i
von selbst ein, da sein Verne iltnis 2Ur Tirklichkesit
Seine runst vedingt.
Die Nachahiung der Natur seitens des finstlers
ist daner eine Nach- und Nense chiéptune, die in der Dare
Steiluns dessen besteht, was Cr, und zwar das, was er
ra
| und kein Andrer in die Natur hinein oder ans der Na-
tur herinrssieht. Aber Aunstlerisshes Sehen heiSt nicht
Coy | L nur optisches Sehen, sondern auch Krschauen der Natur:
der *unst ler eibt den Sesrif? der Natur, undZwar sei-e
<
ig “8 nen beer rire von der fatur, daner ist.es ein Anderes
Pe
mit cen augen des sammerdiene rs, der- nur die xleinen
rehler und Schwiichen geines kerrn sient, oder mit den
Ausen deg ‘tinstlers die Yelt angusehn; nur wer sie als
@1in sevendives Ganzes anschaut, ist ein . unstler., Nur
wee den Odem Gottes in der SAT spurt, wird in Tirk
lichrert lebendig: sestalten kémen, nar cer Fantheist,
und darin scheint -—e der Grund fir die l
‘
*
.
; .
-
‘
< .
= %
“
Verehrine zu lieten, die Goethe Zeitseines Lebens Fur
opinoza empfunden hat. Per KUnstler er?fabt die Wirk-
lichkeit als verdendes, nicht als Gewordenes. Als je-—
mand Courbet fracte, wie er so oft einen Apfel oder ~-
eine Birme malen kénne, antwortete er: weil ich dazu
angerect war. Nicht das Yas, auch nicht das ‘ie, den
Besrif? der lebendisen Watur zu gestalten, macht den
anunstuier,
Gefuhl ist Alles; seine Geftihle auf Besriffe brin-
q
ren, nacht den Philosophen,' seine Gefihle gestalten,
den Kimstler, Nur der Musiker ist unaohingise von der
Natur. Der Maler, der Sildhauér, der Foet sind abhiing os
‘
von den Geschipfen, die sie achufen. auf den Irdischen
fuGend,. kOnnen sie sich nur kraft des Gedankens zy
Uberirdischen emporheben. Und hierin lie-+ die 1YenZe,
} 5 : = Wy | 2 ve) :
die bildende .unst oder Foesie nie ungestra"t iiber-
schreiten diirfen: sie diirfen nie das Jrbild der Natur
zur Unkenntlichkeit verzerren, | sip
Ein “reignis von ubernationaler Peceatung war die
Liebermann-Ausstellung,
T d Qa mt : mn <
‘and. ole best&tiete, schrieb bari Scheffler (Yossische
Zeitung, 24.7.1923) “wie sehr es Lieber:
das rbiibel der dentschen Malerei, den Frovinzialismus in
» _ = * 4 . 73} > 1
vielerlei Cestalt+ ey “ocrwinden, der erste deutsche Maller
: ahrhaFf iqan 95) +: : :
von wahrha tt Curopkischer Naltung, von Curopaischer Vere
Standlichkeit zu werden und damit die ranze néevuere dgeyte
Sche Malerei dann einer curopaischen YNenkart ent zerenzu-
8
fuhren. Tie ¥% jingeeren w ranrewachsen
Maler, die als Erben he
Sind, wissen nicht, was alles Sie dem Reispiel Tlebermanns
Verdanken"”,
die im Soinmer 1823 in Zurich statte
OA OF I NL RU oats SRR ARE RE RE oe RNIN I EH om
.
end
meee
tein
ei ’
~—J
fy lhelm Bausenr
vt
r
An
eee
Jerici-ciceccaenineaa mindless dinar Aa eae
re
I
o)9
ndi
ats,
%
i=)
7
|
ee cvedenfalls
st es l
und
und © aller Kunst
CQ .
Ssaions oder Les
ots:
ro
ach
gien
atole France hot
Dranature
4
&
-
laube,
o
Ieh
TT?
in ob
mn
&
irei bern.
‘
~~
Sc
1.VeCs
ekti
5
u
wb
4
Und Cin §&
adjecto
der.
Leé
jenden w
ee a ay
it haben mui.
~
1,
dn 77
LYers
KUnS
~~
4.20
LL” Cin
7
vi
nden
Ti2
~
-
%
4
war
-=
leuten).
naeu
i
a
>
7
Ort <
-
+
Rw Za
7 ‘
.
isSaTr:
’
wi
|
~~»
nh
. »
> ?
=e
3
VW
SOx
ab,
ON ee tet coptaec
——
ee Oe Pe ee Pee Te Ee ee AE Pe yh ER eT a ee ED? ne ee ae
re ee .
;
3b |
ODvleich Liebermann nac Ahlaut seiner Antszeit jedes
Ts ; ; ns | os
J6hY einstimnie gum Frésidenten ier Akademie wiedersewahlt
wurde,
Olieb er mancherlei Angri??2n aussesetzt, Der Tider-
~
Stand kam hanpts4% ichlich aus den Lreis gér
jungeren Gene-
ration, die den ‘hong des deutschen Tmpressionismus” 2n
"verkalkth"
» Zu selostherrlich fanden und ihm das Recht ab-
oe Sprachen, die Jury der Akademie zu leiten. Aas Mey rad
ihnen den Rat (Ber]
iner Zeitung am Mittagz 20:9.24): "Also
ware Recht ‘er Jungen nicht Gas Schreiben von Protestbrie-
"en, Sonderm das “riinden einer frischen, jugendstarken una
provlemtrachtisen"™ jezession™, in der alles das aufgaren mag,
‘ a
was cem konmenden “ag, dem Moreen zusehé6rt. Tenn nicht in
Form einer Fyramide, sondern im VYellenschlag stets neuer
Sehnsucht wachsen die Stile"’.- Ref in jenen Jahren j&h an-
wachsenden Antisemetismus lehnte Liebermann “inst
inktiv'ab:
"isin Jude kann nie
mals die Ziele germanischer Yunst vert re-
ten. Liebermann behalt als Jude vorwiezend die Ziele y2iner
nasse im Auge, und die widersprecrea unserem VYolkstum. APes-
halb ist sein Frdésidium eine vélkische Schande" (Alfred
Mauhr in der "Deutschen Zeitung: )
4n Franz Tandsbercer
— 7 ” SLO A ES nn ee <<
‘ of
TTy<> -—; a ~ ~
Darlin i | eS Or de Be oe ke rs, Serre ; een a pa “e
——t eam ae - 1 & 424 dah Sod F te we teed mF a
" ‘ Peers 3 3
bo tam ae -~ a <- ~~ a Or eae ete af a
ae _ - poy yam oa mes 4
. mee
teas, © - + 5
~ ¢ a ts be “1 co <3
eh uses 4 & BE & g. {Tye ONT Aetna F Ter ox Tees Tea
~ez* & cee we woe Va Vw 7 @@e.,. ~ ae 7 : Ae
o- -~> we -_ —-_ -_~
wed
’
2 @ —~— =
Li ¢3 “2 “~ 2 = ,r2 TT 3 i “
} 3< £ i, € a 6 + } if. "% 7 a ¢ #7 344%) Tray AN) TS SR a tis.
- aS. i — iS ube dum & ’ i =
ee box > a wane & AUT 2 i de des Oe a 30
s a
See eere' 2C $4 2 P44 OH cir, tts a =
‘ > — ye “
NADE 0 Sie bir selba COCmal vorselezt, ohne eins
~— os ee 3 ww in wn ‘wo! eT We
on Zz — « ~ —,
FAM ICA S A vaca nya vt i? ae oa oS |
@ ’
SOrk FAAS SrhuOl Gg GQ; ‘t 40 2-LNeen,
Rembrand og CFA Tea fide om Zt EH. oo + - ‘
iombrandis Sreundecheft mit Mangsne ben Israh
. os am eo % eee oe os eel a a a hunt watt <
/ ;
me | — . —
79 £3 tT NEN 3 Me t4 BTTA A TH + oe wg ¥ £5 ’
AAG eparTeain conus beueist nichts, hiehsteng da2 or kadn
2. ae a - ~ im 2 YS a MVAy Ps s
= te
o-_6 *-
An OOATAaA“ "* Ta we ley oie a, a nr 1, ~ » ay
noisaent is wis « rea 3 | et St “ ‘ t3 OT fy “VY? Ss »% GV ow pyats if, an Ame
iad oe — ~~ ee *- ; ‘ 4 ;
Y oa ee ~ o« / > mee vg
ae
~
~ fs - oa * ~ -- Pe — ae
G&G iz } 2G ici v 12 OG@eSte Lacaricnt Tib? Oh Taian
2. oe _ 5 = de valle A as r | FT é t 3 7 - y
4 - Ww iJ a oom
2 = 2 é
°
eit iE ot 2 we | 3 ¥3 > « nm i. ae 4 |
brandi inogza annt hate Leétzterer wohnta hie 1425
ds ~ @ is A4d8 VU ww aD when Jt 2 ~~ Ww i On
~~ wl ~w Le ue
SP; oft ties
oat er
~ahyr
. s j
ee eerie ong
err ro! Vener ae
a
bed
C
Si
7
m
ed a
A
S$
rs
ei
=f
a
bes |
b ad
4&4
ilk
a
*
ot
-
oo 7
ai
ks
3
5 SS ae
"Stam t " elle RE ati al a hin nt A wily nar mA eon ames abit lie 1 AR MIMI EA Pie iin I A ht ENG AND ik OEE: Aes A Oe ORAS CR BP I NON aS
- f ~~ leas
‘ a a) 49 '
, > 4 48 | LD 4 i- om} t J ae
vind a C} ¢- a S ; c ar rm Gag
| rs) 7 eset © of (7 4 . : , a ee
ce ree G) C3 : Ge & “|
ot * , Oe eer ~~ ep) « e “ a awd *
Se aoe aa A os 8 ee en a
eer e ar Cd “a* SS ona’ - nwt U f s Oe ‘“ gu eedl o
t+ O 8 ° # ne | ee Se Oo ny
wt FG GeO 6g "ae a "Smt gs gf
9 @ © p BP 2 oe. a re Oo -4. Aa
om = . , ~~ pes «3 CF > 5 por ‘ a : e pad vl
cond peal 3 , a ‘ i hid - ° Cc? tf oe Pes $ o
MOH RB GD poet & 2 8 Oe ee a & |
) C; a 7 <f i er Ng ~ a nd : re
Te t ‘ i 2 ot , > j r ~? 2 :
ne 2a - “rt tS PA 8 hd ne a ee -
OO 8 & gm rt ~ ° Sh a. td.
te N ee s “~ om * ee e
fey 4 td rg pat a =. a pa WI vr ot i i oF
©) rr r eit cS ‘of is r) - “ — ' one oj © C)
2 on a 6, me Se 4 . ie
) : oy ee Seg he ROL ome S' % A of SO. Rr © ae
mf ; - dolf a * te ba ‘ Pp ui ft ey -! « ail sa
gi i 7 ous - ms AJ 4 a _s ‘ “ *: "y C ¢ s,
By Br og go a ba 1 BSA. rh G . EPS
; ~ 3 ‘ ae ry — = — u a) 5 ST Tay > ‘s ‘ : phag’s
Oo @ if - #8 ON ee ee pee ere ee ee . a fae
Po ge g ; V2 Sc en oo (6. a “. a a - an” oe >) eo, oe
“ aw oy . €®, Ls ‘ e ot . ane] met “¢ a ‘ ‘ ¢ G)
os oO ae C weg \ - $ Sa res rz . ty ; tz 7 a, -_ win ) : 4 EF: o he
“es . 4 22 ons et ° et a ent oc ot Uf lg r = ie a onl ot e, waite — ad sg *t ond
be ae SF 8 Diet gs eee - he Ae | S. 0, ty be oe m~ a
4 = f ™ a v7 % woo i, . ed ”
+ er ee 2 A fe Rm m @
w co } i 24 i ng ‘ ath «
>t, a rm C ' av? oy “ree fa
! te) " at 8 8 ort oO RM ft ns oe OB . OO OS eae: ges ge US ‘3
a" Oo om} rl bes ae v co ra : ¢ pon { “7 {i} i eet per . 4 st { a if?
et © “rt Bi “7 ot tt? © fr» cf i] t r oi) 2 i) “rt a. - mi 139 ye ~ pet CJ “m4 ~ a" ty £
Fit} “ri a) ® @ ©) , ns cad ‘ i“ ep! »f “i s : ~ dl Ce ra) he hud . _ ~* —$
; ar) cae : ; ns Oo < att : . , : ~ a ‘j bj rf a !
an | | ot ©) (> y é ae ood oe ~~ alae M7 © ” as tits - i T % vy? saad — i +
ay ann °o pi a) es cs oe —° “= Cy ah iad = M cond pe | cl wr my c “ry ¢ ees. e \ sed } « “9 ip pl
fo on & < ne ee ea ee ee - Ho 6S og a 7 mM 8.8 8 oh”
‘ . is ; : 7 wo Neg 2 » wid se = ~% - rs ~ r -* M. on
ttre ; = rics Bs Mt “D> @ a iy ad ry er , : non ™ “wo tw 7%) 43 o> a 7 ms ~~ 9 Se eC rot '
} det ©) i @ or) = o} #4 ot - _ 3 s FG] Ny Oe! © he ; ~ pt C2 C) oe sleet ey
: 8, 2 re 2, or . > ow “ A rl > re ot 7 _ - 7 ae oi Oo} rey : 4 ~) °
ie Fe va ~ Pr} > wy ct Or tee ce . et ris ; i} es rd po fw, “ : a © — ae Fy
a re $a a > ea a: 4 ~# ty) PL | vee! “l-/ C> vy aad a "} ‘ } bed baat | a ' ff! ro) r 4 ofa ox” ae tee ’
ee 2 es : oe oe i. ey Gl ° gt. gf ett oy Sr ae Ay, es eg G4 om oy ‘en ee ee a ee es
' . ‘ La Te rey rs 4 _ ‘ fens Ae 4 *. 3 Ms, ¢ Py ay ae r Big = a.) ri oes Hane
ert « ° nm? Poa . { ~ li ‘ «. ¢ mgiil ~~ i, : ee ‘ : -] ~“
' x a ‘> x " ©- <a a a “" ne ” md “4 C2 i? os . a ee : = oy t¢ ‘yt
%, 7 ee eS ee ~ ee i, See ae eB ae a a - ~) oe ET co ee Te ree
* . ” ‘ . 7 < - ¢ ‘e .
/ ¥ cs © f) ) og wy i ya a’ A? ond ae) vod By. ‘i ec) Ny ney pi ~ f Pe ‘ai pf tT _— S © » ne f; i ; ea?
; ES oO os : -..” 2 & N TO Rw. yg a oa ee oe ee te. Oo ° 8
> - oe a eS £] ee! 49 © , ~4 om pts 5 nd — bo rr | c rm “5 ’ wee i ‘ 4 Pe &. aed Ca ; rats : ign a
Bw ot 9 ¢C> m nA i i = an c- “9 Sb: ae | r a joe \ “ri » &£ j i c ye pe he a C2 ad rt
wea ie ‘ tT. anes ° ca i - . ‘* t ° ~~
| > 9 = a Oo © 4 “@ ¢ a en: oe y i = rs
“ i os °*, 3 Pb “a 9 ame * ! ~ rs res r -} . Sig ¢ y ~¥ ra ’ ¢
ores oe” S 3 ey) OF ay eee ‘ - 4 Rad 3 Cc? ry ' a “. Se " cf apie
{ve = sy Q) "CS pe | O a Lae * a St ie ne -4 hoe eh U et Ris) J ct r - \ + : 4 wi o} 3 cl 2 o1 ™
$ Cy eet on See ) Beg as Ee or Ek... OB So: er pa ne . ee ~ ee ~ ee : =
re a IM}: ® . ot Si 1 Sd oe ef > c ace © = = ent fF ‘ peg 9 ier aed ¢ a cf pth .
ees Mf) es, G) v7 a ™ ‘ 4s Pee me oll A rr ort wie ‘ al O ah OS 1 Bs o sale tig : ‘
[ 42 ry ma . Ie : = a | , cy 5 n og oe ae ot om - —- il my a , a CS
ere , OR a =| & cy Oo <g. ¢ = wt 3 “OR st ry O ct 8 ite te 2b, e st } ie =
a a | Tr Pp) © =. My " " ad Me «2 ,) LE ah} ad CO a ‘ ee /- 4 a ~ _ eae 5 ™ ‘aie ¢* oe er ~ silt aia f }
F t 4 ia + 4] at {Xt are reg a) pong ~ “i “er Se 4 | tee c* a : _? qr i» opm r* es %y > 4
ro? c 6 ort : - ‘ . ~! _f 2 ry e re . ee, ky Ind + ct revs t 4 a e f
, 2 ies “te cv a a | SA t }--- neal poe piste ow ot 8, my 3 “! vas Sa > Qt om rs :
x 5 in ho a) . ! i tae = rs i > Re: wee on et i ‘om ; as: q > 2 } a -" th a aa ‘3 {
; * ‘3 ae | rr) we ee , ; ro ont Ly e ong ~ t 6% ' 4s) Ley em, oy cn sai 7 :
< Py ~ | vr mm oy « . 2 ee aon oy é3 > Cc = at ~ om Ci 4 ct ny ip mt pee ot “rt ci *
| CO 16 .® _: # Pp Oo Gl! cee oor Dow ee I ee ge lee
a a i ae ~ 8) let fie! a _ = rs Od a4 ro - wa me ORS r ws
mM « De A eet eee egy ed en - (ee a: = Se: ae ee, es Ee Be
~ , me . ‘ . * eee ‘ af ye : “~ ’ "i me : -, wo ea Se! ate 2 ef = ot
tH om ot O nS a Se < -p sa ne er, i oar - Coat ~ See, Re ’ me: } Oye Foe 4 ee |
A gee ov 4 ‘ . ‘y o> - nn a mn food cn ~4 be ae, >
* ate pe eel £4 ~ Fone we . ‘ * fron an end P fie t very * hq sed ert cn “ sd al
. . OO & r} sa a a "I re ol Pi * ws f-; ”~ < ey “ * M4 'O Mt’ °»£Q c ne ave tag
c i o~} a) ar ey 4] *r 2 oe | rr 7 4" n «3 mo eed UN. ’ ie an es om. i ©) j
+ rr et “. grate dee 3 a . loan s ae ‘ " opel , o ’
; Sf 8 og doa B® .¢ 8-8 HY st rs Ss ze crt oom 4 Oi
ame we . a wet ef _ , t* 9 .
re “ * ‘ >. cs e ane fo id me pee} ae re
ce ; | F 4 = adi SS = c) mr > » oe A ile
‘ F hin "ee 4 ' ; 4 ’ tie) <f ; a
-
<t
a aig: SOP LR a kN Me NN ert oe eee oT BD
<
&
~*~ “.
s
,
~“
i
“
SPICY BT
,
Bi
\
o
5
‘ {
*
\
Tre
=
*
e
é
a
<4
’
.
—
ad
x
ee
4
.
.
ie ony
¥ ago
i
&
4
&
t-
f
e-
§
z
t
7
&
s .
re
&
a
yh
:
x
a
Pa
F
>
«
-
.
| — *
‘ ,
4 ‘-
Ps 3."
2 = —s :
PPR peer. re: ES oe
Aa : = : : oe haan et Mg ore ee Sl be, . 5 ! ver,
¢ “ ; é <= . Ey Py prreeryz: sap NE POL SE ra > | 9 Poe aA - = ey ses . in ial ra I = nig lt ‘
; .
SS p.m + * é ; ‘
7 , ‘
-
: i. a % oe - i a sia —ew ee — 4 = eo 4 a “* 4 a ra
VUE Son O28 Sens, jetfou?® Rombrandt Racdlerungen.e sAts ;
9% ANS Vie 1 f6 “5 “} og = an | ote my 74 », My ; ! ad ~
Gas viervel gepilaszert und + rveinlich govordsn
und Cis TWisjan Lu apenas Trifian hh rs . 2 ?
; $o° Vicion Pussisenen Judsn naben dic SPpahbiscisn
. % sd :
> - ver —~ ot wm o2 a a
be 1828 Verauring Vy BOGS 8B dar Charakter ciemlieh » Clem
. —_ Cowes
te! iw wee Sed ch UNG el ee ss y ~
: . ; “id as:
‘° eS SeGnvioatia Sat. S ‘ + ‘TTS cA - -
: | SCavuAdsn isté und nuy noch an Markttagen su erkennen
‘ ; my : ,
~
eee | | Aber, Wie gesagt, Rembrandts Vorliebe ist rein
s
\ cs , TTanat Tas Vy Se ee eS ds 2 . | a ’ ~~ | > >
‘ Sie - kting tlerisches 5 the G3 S07 Si AP t¢ « vas AUS dieser kiinste=
ae ae istiscien Vorliebe eln¢ ethische sich bei ila eniwickel:
ae hat, ist : ' -
4 a 7 _ Pe 2 e —_ - — os
fi 4%, 19% wohl anaunehmen ~- wie das ja stets sacchie%,
- ne ~ ~ tes ° a oe 2 <*
ea$ das Studiun einer Sache die Lisbe zu ihr glichtet -,
r } f- ~ et + 3 vs a os , 89 Mt
ES _ &uer leider die Bensiss fenlen. Non Liauet! |
Ne I-45 aN 7 oT i ¥ir T
aS Kunstleris he TVark Liebermanns vollendste Sich in
7 cy ’ A ’ + + rs
runizem Ausreiten, Jahr fiir Jahr entstanden neue Arbeiten
?
€S War kein Nachlassen der schopferis::hen Tmpulse dieses
"Altersstils" zy Spuren., So schreibt Karl 3che?%ler uber
die Pruhjanrsausstellung der Akademie 1925:
wstilie Beseeltheit™
| Liebermann hat mit zwei neuen Baia oak WLEGS» x
Ne erstaunlich ausdanemide seiner “fart enviesen., “ib beise
Ardeiten sind anter Sich in einer anfs chluasrei:nen vo:
versshieven., ‘as Rerrenbildnis ist im Sinn von °rins Hals3
es ist spontan genalt und scheinbar sehr &hnlich . Jede
Ye v > a « as . ee
ror, jJéder Finselstrich driickt mit weiser | ra’t etwas
stelit. Pas Selostbiidnis, wunmittelbar nach emster } Yanan
tT entstanden, sehbrt zn den schinsten seiner Art, WS
unterscheldet sich Stark von den Selbstbildnissen der ‘or-
Jahre. “inter der Cestalt ist, was anf Liebarmanns Telbst-
bildnissen sehr selten, wenn nicht ear Cinzire ist, ein
is «
‘¢ a
CG OA ORE A mR a
NSS AON AS MIE NF 5 oN a ln a a
OR ee Rm eR RD lm AE REIS TR mer I
\
ee
a ve
=~ = o * lS eG ee oe o> ~ tes . - ha G00, <= m tr
ed? ete a OS a Ps By Yong See ea. See ae. eS ip aoe oe, 2 ee ee ae 3 7S Pee Ia s
Ae sae i Ses Pe STO | eRe fr : M Sa ° +" Pie say >
beak Gane we a Sete a nis 2 sae MERE, Pe it ahmed ery , 7 > % + _ rie > r;
“car
stuck des Atelierraimes in einem merkwiirdigen Hellduntel
gemalt, so daf sich dyer Kopf hell hbeleuchtet von tinter-
?
gruni absetzt. "Ter Aufhellune fehit alles Verausfordernde
Sie ist pang verseistiet ind versonnen, das Leben leuchtet
neu von inven herans. Uni die “echnikx entspricht mit jecem
Finselstrich dieser stillen Beseeltheit. =s ist eine Selbst-
darsteilung von michticer und errré@i’ender Bedeutung. al
Nie “Allee” ist nach einigen Fastelien venalt, die
Liebermann im voriren Somer in Sakrow remacht hat. Sie
gehort durchaus in die Reihe jener “*Alleen", die im Tebens-
werk Liebe -manns einen so breiten Kaum eingnehnen, daB dar-
aus auf den tie*en Bindruck geschlossen werden kann, ‘en
die hreiten, griinen, schattigen Baummassen yon je auf Tie-
bermann gemacht haben. “as <inderbild hat etwas unresnr ht:
i
blegantes. Es entspringt wohl der Liebe zum darcestellten
Enxelkind, denn auch die Pildnisse der "ocshter hattean und
naben diesen Zug. Ter Klang von Hellrrau, 3raun und “rau-
blau ist in dis’reter Yeise voller Tracht...
In diesen Jahren bliihte in den Zeitunre SO etwas wie
Cine Liebermann-lesende. Die Zahi der Anakdoten wacshs uber
Nacht, gewi® war ein grofer Teil davon er*unden od-r ihm
j J Vkiir? > > n rt 5 .
WiJikKUurLich zuseschrieben, Ubertrieben war auch Aajie Rolle,
2 AA a . > — ;
die in den schilderunzen sein wnbek timme Ftes Berliner “und-
werk, sein "Gardeleutnants—dJarcon" spielte. Liebermann war
eine Stadtbe: nnita P an we . ‘ .
rannte Personlichkeit wenorden, dafiir soreten
die Zeitunes wlaiah 44 Ye s
4a¢livungen, obsleicn die Zeiten der krirer-Praraden liroos
a“ 4"
dahin waren, wo die Berliner ihre verehrten GroBen Unter
den Linden einander Zelsten. tr lieB es lachend feschehen,
we = S TWA "vA } WT 4
Wenn man SO etwas wie eine Witzb Dlattfigur aus ihm machte,
, <> S53 A = ~2 |
mS mehren sich auch die Ant Sa tre » die Uber einen Besnuch
; A A . :
bei "dem Alten vor dem Tore” berichten. Konrad “E18 schreibt
in den NMinchener Neuester ™4> thrichten (27.35.25) -
4 a
Sey
LY ro) Besuch im Atelier
_. Bei Liebermann war stwas 7u erleben, was dem Stiddeutschen
i}
ll
gunichst unbekannt oder 6rtlich °remd sein mute und was sich.
eigentlich nur dein Kennenlernen der Fersénlichkeit an ihrem |
hires und, jedentalls fficht so erwartetr ‘aise, auch sanz, in i
4nhrer “radition verdeutlichen konnte, Das war niimlich: wie
“f
sahy Liebermann als Mensch und ;instler in einer Tradition |
yon auszesprochener Berliner Konst wurzelt. Nxt nur das, !
sondern auch wie seine theoretische Anschanung einem tlenent |
entspricht, das sich in der kKesidenz Berlin kiunstlerisch ent-)
eet) SchGnsten Teile Berlins, am Pariser Flatz unmitte e1-
“a | bar neben dem Brandenburser Tor ist Liebernarns Wonhnung,
die schon seine Eltern hatten, deren bekanntes Bildnis
RT RE a”
auch da hangt. kin Treppchen Puhrt min Atelier hinauf,
aqaus nicht gro8, mit alteren Mobeln versehen, im ubrigen,
etwas spartanisch ist. Die ziemlich groBe, hagere Gestalt
mit der marranten Schadeldac ses jetat bald 79_juhrisen.
Kinmstlers braucht anch bei der Arbeit das Spartanische,
was bloB zur Arbeit gehort. Mittagsschlaf, wie er mit der
Lie benswiird ig ren Bewegzlichkeit und doch Scharfe in seinem
Gesicht versicherte, gibt es nicht, da: sya. tht durpf. Auct
|
ein Diwan ist hier nicht vorhanden. Im ‘eeider war unter |
Z | anderem das. (pilidnis des Prasidenten des Zuricher sunst- |
hauses and in A rbeit ein sroBbes: Bild: mit tnenraun lind
7 Se Lbstosdanse Fux, die komende. Munche ner Ausstellung.
as > ‘
: :
Herkwiirdig war, wie sehr Tiebermann den begsriff der
Erziehung als kKulturfaktor betont. “er in der kunst vor
allem die innerperstnliche Brfanrung und ihre eisengeselz-
Liche Entwicklung sucht, wonif Liebermann dann allerdinegs
; B
auch ibereinstinmnte, dem mag diese Betonung und das Ziel
gen’ LAP PASE STOR Re MET Re
einés peselischaftiicn iberzeuzenden Kulturzustandes uber-
raschend sein. Aber man versteht es, wenn man dann bedenkt
welche Schitzung der kimstler gerade fur Schiller und fu
ite a
Lt!
ound we
die Ideen seiner uisthetischen krsiehung hatte. Ubrisens:
wurde auch Hegel, der schwiibisch-berlinische Fhilosophn
ebenso in seine Scha&tzung einbezogen, und dann mit besonidere
Starke Kleist. Im engeren kimstlerischen Betracht waren es
dann Schadow, Kruger, Menzel vor allem und andere noch, de-
Aah;
ren Schaffen Gieberuann steh gerne angliedert und worin er
seinen kiunstlerischen Instinkt zur BewuRtheit bringt. Hier
ist es der Hintergrund des Schinkelschen Berlin, die von
Vornehriheit und FleiB erfullte Altherliner Atmosphare, in
der sich sein Yirken abspielt und auch seine Hiiuslichkeit
Yon den glumen au? dein Pliizel kam das Gespréch zur Mngik
fortlebdt\and zu Mozart, zu seinem bekenntnis, da&B er Mozart
uber alles liebe, und schlieBlich im Kreis der iede zu Gott,
zur Welt, zur Blume, zur Form der heutigen keligiositut und
wieder zur Kunst. Hier kai der Mensch, der auch mit dem
Worte zu rechten und zu klfren gewohnt ist, zur Besfinnung
uber das Froplem, das vitlieicht nie ausgesprocher werdsn
kann, das in der sunst Intuition und héorste BewuBtheit zu-
gieich ist, das er im pantheistischen Sinne sucht und wo
Sich ihm im Kreise seiner Bilder eine letzte besinnliche
Se lostbegepnung ergab.
4u seiner Ferson gehért allierdings nicht das Wort
"Mradition™ in Ublichen Sinne, sendern die Verehrung fiir
das "Behte" in Gewesenen, wie es sich immer wieder fort-
setzt, gewisse rm ln das surstiesxisch sichtbare Material
des Geistes. Hs hat dab4i auch etwas in sich Hor::hendes,
?
e —— ; << : ;
das jetzt mehr, ais wen es auf seinen Selbstbildnissen 2u
Sehen pflegt, zu ihm gehort. Dazu kommt in der Unterhaltung
é€ine herzliche Freude an einem gut selungcenen Yort und Yale
tepunkt der kede, dazu dann die sespannte Jebhattigxeit, mit
der er "Nein" sagte, und mit Pause nochmals "Nein", bis man
im weiteren Gedanken wieder beisammen war. Liebermann ist
eine ganz feschlossene Fersconlichkeit, die alles, was sie
hat, aus sich heraus zu schaften gpelermt hat. Dies hahe ic
:
in eweimaligen Besuch erfahren, wo wir unsere Zigarren zu=
Sameen ssraucht haben, die er mit dem Fidibus aus den klei-
nen eisernen Ofehen seines Ateliers zum Brennen brachte.
Diese Szene war ein Stick Altberlin unmittelbar am Branden-
burrer Tore nit Seinem Veltverkehr.
|
|
_ —f
e
LY | | Im Prihjahr 127 malte Liebermann im Anf?trag des meck~
|
lenburgischen Staysninisteriuns den Re ichspriésident: 27
|
“Y hatdas Fortrait, das den greisen “eneral
i Von }
Aindenburr.
lebenszro8, Sitze in burgerlichem Zivil zeigt, dann auch
ik |
Pi: ‘ = poe Fh 4
LUY Hannover ause@uhrt. Nas Bild, das nicht zu den bedeu-
, = 1
den Yarren Lpbernanns 2anlt, machte von sich ree on,
weil die ichietehterie artesian en Kreise AnstoB daran nahmen ‘da
- ts
¢
der Deutsche Hindenburg viermal dem Juden Jiebermann als
Modell sag, Ofnne ¢€aB3 eg ihm offenbar zum 3ewuBtsein kam,
welche xolle er dabei spielte”
Smad | Notiz deg VOlkischen Beobac
bliatt mit bitterer Tronie
» DNies Zitat stammt aus einer
nters, die das Vasseler Yolks-
|
Slessiert: "Ein "Judischer Pine
selschwinger", der ohne "Yinde an
der Hosennant” Stunden-
|
Wa bey an? i | - ; :
en cindenbure”" gstebt und ‘ihn konter-— |
‘ 5 7 |
allerdings der “iefpunkt unserer dDelanmerten ©
WEats "...Ich bin ein deutsche? Jude, und
- -. ~y ~ ~— -~ ? -
go G Xe iA LuS i er eg ut ; S 3 ALL ca C 272 at ete + =
, > * YY} om ry 3 2 a } eh CO ee | ri oy 23 yt (34. 7 rv ~ aah Pa LPP a a 2 i
10} 1 1 ik ier bit ELIE Ft ele on ORS LOE SE Wik a LOLs wars Sea! ww ee°0 43 2 raf
'
¢ + > } 3 i _ a - _— . -
SE€in., da: andere ninver neinenm AULCASOD Son MDLeN. Las
. i
h 3 } MW at >} C ssakey: Wate: 7 reaten 53M Li 271 «ajo nt
Lie OD .Cr miaAULL ~J lO fF) © 1 ir fa r= wb ee O&O ~<. ALL < Lert <> & a 2. d
;
“ ? . “| ? tat alates . hk 7) ‘
auch nicht? venn ich's Senory nabe,edann habe ich mich |
i
| . ;
?
ee _ ‘4 . tT tt oe +. . wil Jo 2
Kraftig gewehrt. Vor vielen Jahren hat man mir die Lei~
;
: e 4 oo - = eee ce a. ee | . ”~ ea — « iz “*
van Giner Axademle anseboten, und in dem 2r}
| “ 7 om - w 4 3 ’ = © a tt o, ~ ; ~ } Yon ‘ae -
o0e@n weuten Leverzescnrieben: (envi ie iLRumren besse
_ a w a BS - ° a % : h . ~ * ? ‘. a PP ik
malen wurde, dann ‘slirde LOn Micon vielieicht taufen
\
. o * *. *
san ks ae ‘ + -} ~ 7 ’ +? —. oe 7 3 | a a) 1
eee DVEPTNSUdDt GLe ne LZioNns 4AS LSt ell © inneree: tols Ce
The a ys 3 a> y > AF oht SOR at 3G. ran) 2 ita oe sans - oe am
Af wwe 44 ASL Na setd “fi igs wit & st whe a g- en iG his as eps it} i 3 ee ve
] a” ? - -s% 6 ~
Coy? mon 7% 7 es ac Y tu ~ ¥r 4 ra - } 4. P pe
O ee td Shad ot. LL \ e Le & le Ld a Se clin: he cr b LA ae & rm Vals = P| ty = cc = | t
—~ .
ate hat gagenhria jah f+ lr a = xe Pp? HK
i 4 cA - 3 es + yy C3 = he Ae ae x 2 ” i 7 qi bi L Lo i * + Vv wu t Ne tee i Z ~ es os a 7 \ =
Tr ~ ~ of. a ) ~ ey _ +! ee ia ~* “~ -~ “
wih dis S fy R e vy or ON OS ese om Wei h ’ de No Bi I sy U dik agi ° s 2?
EE, eee Ee OOM a ETT CO Pe ae Pe en
"= ? 3” iat aetna ee Pree en. - + 2 Re ee agar err Se ae et
i
7S i ‘
ce BEI: SS “Lite al jo f o scan i ae , muss Se
esa S LLve alien Juden SaAsSeNny SLS SOizten sicz }
oy a vw ~ .
ed ~ i iL erir £ rye 7 c 7 . - +
‘ 0 te dnd. § — \ j ie a vy + d ~ .
—. « elt wv A 1¥ a —~ =A I Le 4% a a A Ling Ati ee £ =." Tt LU
4 J -
7 - Pry = ~ *
vL oy L x K t a> aA i 9c! ~r v ‘ ’
- > ee! S “ ~ t
od AAU G a * Kans. NLA hn aw? a) SLi CT! « “eh:
90 auRerte sich Tiebermann zu dieser 7eit in
einem Sespréch (Tsraelitisches Pamilienblatt Hamburg
21.7.27). An “eorg "“errann schrieb er mit Bezig auf dessen
Buch "Der coppelte Spies@1" (Frankfurter Zeitung 18.7.27):
,
He riann
Lor Bekenntnisbich ist mir aus der SceLe gezeigts
pm ist tarfer, klug and iberzeugend.
}
Yor Jahren, 2is ich mal mit Einstein tiber Antise-
igtomeas sprach, sagte ers "Die duden sollten nicht An-—'
tinent teri scin." Und ich glaube, er hat inne des sane’
a | auf den Konof cetroffen. Das ist das Pirchterii che; dB
ich sehe ein Hauptverdienst Ihrer Sehrift darin,
da3 Sie Sich mit den verkappten Antisemiten, die sich
|
7
gerne als judenfreundlich aufspielen, auseinandergeses at
und Innen die Wahrheit sesagt haben, denn um die Radsau-
- antisemiten braucht man sich nicht $y kiimcern. |
=rst seit der Antisematismus die sosensnnten Ge- |
. ;
bildeten ergriffen hat, ist er so zef#hrlich geworden,
; , F
rst seit er Universititen erobert hats; man achtet den
einzeinen Judan, um die Gesamthsit um so toler verach- |
ten gu kénnen. Ich empfinde es als ntéchste Beleidigune,
b
wenn ein varist mir sagt: "Je, wenn alle Juden so wren
wie Sie", worauf ich stets mit Bertold Auerbach sntwor-
tetes: "Venn alle DJhristen wie ich wren."
i, att te de
Hoffentlich findet Ihr Buch “iderhall
den, denn dann wiirde es auch
wunsenten Eindruck machen.
| | |
~,
|
Ner achtz igste Mebyrtstae warde nach den einniitigen
Urtcil der Fresse AplaB ‘oy einer imposanten lundrebung
dex ‘anzen ‘elt fiir diesen sro6ben Meister”, In vielen
Stadten wurden Auss%ellung und Nedenifeiern veranstaltet.,
In Berlin Z61e&tée Fanl Cassirer 4eichnungen, nahezu arei-
hundert Blatter aus Frivatbesitz. "Das einzelne Blatt ist
YOrarbeit zu Giesem oder jenem Cemalde”, schrieb M.T. Fried—
lander in der Hinleitung des kataloses dieser Ausstellune,
"Aber alles, wag Liebermann geschaffen hat; ist Vorarbeit
2u dem, was er Schafft". Bei Bruno Cassirer waren achtzig
Pastelie aus vierzir Schaf fensijahren Zia sehen, Nas Kup *e r-
Stichxabénett breitete das Cesamtwerk an haclieruneen aus.
Den Hohepunkt bilde ete die verdienstvolle Ausstellung der
Akademie. Uber die Aroffnung schreibt die Jossische Zeitung
(23.6.1927) den foleenden Rericht:-
Hundert Yerke |
Hit gro8er Peierii. chkeit wurde neute in der Hittareys
Stunde die Aus stellung erofrnet, welche die Aw@lenie der
Kunste zur Yorfeier von Max Liebermanns 8), Geburtstag
(am 20, Juli) veranstaltet hat. Das ganze kunstlerisshe
Ung SeseLiscna Ptliche Berlin hatte sich €lneefunden, 1am
Zeuse der BnYrang ia Sein, aie die ean ihrem Friisiden-
Gen Z2ugedacht natte., Ner grose 3au) Weal’ vig in die noxen
besetzt mit ge ladenen “asten, Damen und Herren, die KODE
“he ESR Leh—bai einem
: Hie rsd eh teat he ae. pases Ye Ese — 8-401 Len
nach le Thr erPolete der’ ninzug der Meister* >
Bie oernann S@405t, von der Zahl der dahre wn-
_
Ltet von ne ichsxanzler Marx und rultusminis Iter
-
is ’ . r | ‘ : A. .
UY. becker; hinter inanen eine groge Anzanl von Vertreterh
der bendorden und der diplonatischen “@lt, darunter der Pran=
Z0Sische, Yussische, italieniseanhe botschafter, der Tsche cho-
SLOWGsische, dunische, tirkische ce sandte, Sowle die senator
"en der Axademnie,
“J _ ew, b - Ding a Rath ees tte ua?
a w Lf - uu ay Oa = Tapes e
e Fle FT LA PUNE FI fa eee rw as eo. eta iS 53 "
. - ep a “pee Oe : a eRe Se » -
ak oe = nee, -& > ODES SS eh PEI at ae WEP) ae ’ n 5
a. Be Ore % ik ae € «x akg at NE ea rs = aa ty re ots ~ x
~e%
| b2i der *Feler selbst Piel de; Scnwesterktinsten der HMa-
145 lerei das erste Yort gu. Earl Klingier und die Seinen Spiel
ten das C-Dur-Quartett yon Mozart, der neben Goethe zu Lie-~
bermanns Hausheiliven Renort. Lothar Fiithe] Sprach den Tro-~
log von “ilhelma von Scholz, ran Torgendlatt dex.
“Woss.schon Zeitung" -abgud nickt—wirds , Yann erst trat die
vektion der bilidendan Hunste auf, deren VOrsitzender Prot.
rhilipp Franck sich in einer frischen, frohgelaunten, aus
inniger Yerehrung xlingenden Ansprache an Liebermann wandte.
aultusminister Dr. Becker Pakgte abschiieBend die Huldigung |
der drei junste zusammen, "Lassen Jie mich", sagte der ifi- 4
nister, “ein tiefes ort Thres seliebten Goethe Zitieren: |
"AUR so manshes in der "elt | a
aa , Lernt der Mensch verzichten:
Vas vom Leben tibrig oleibt, q
eae | | Sind Bilder und ceschiahten.’ 7
a cs — Srich Ran cke hatte hunde rt Bilder ansgewahlt und ra oy
er eece
pamuengebracht :!-"nie beste Lie bermann-Ausstellung, die je
at d@ war", urtei ite Julius Meier-‘Traefe, "denn sie zZeict von
Anfang bis heute den Cang des Kinstlers”, Past jecdes Jahr
seit 1872 war mit ein paar Bildem vertreten, 3
und der Schweiz tra?en Leihgaben ein; das Musée ce 7
, 2
bourg schickte ihren "Bierearten in Brannenbure", der big
die deutschen “Talerien und die Frivatbesitzer stellten
ihre kostbaren Yerke zur verfiigung, auch aus Osterreich
i : |
dahin noch nicht in Neutschland eezeligt worden war, Tn der
Einleitung des
mann ;
yYataloges der Jusstellune schreibt Tieber-
|
bekenntnisse |
7
j
FORTS ERR PO aa eae CO ea ee RTO a ee ee NE et CD Te OO REE UP ee REE peer a See Nia te Na a sane oo ae
Ae Na ea a Whe Bete uae re ee ee
: LY , if, 2 ; 7? Date , 4 a 3 £ tp : Fd 4 1 og 2 Ys Lee, ’ Pa 4° * {2 * fr? APs é ff 1 F #:
. . a oe
ie | | | ; Ag %;
“ 7 ” A ’
e; . \ e
, nann ein riunstler, wenn er tiber seine Kunst soricht,
s * \ : anders: FL S L a | ‘ 7 2 cs — a} * C3 | = aria + :
y ec mi Yr caine ara ie oe catch Las seire ‘Yorte, sein
F _Urteiile nic ht nur Bekenntnisse? Pahet haltet ihren stets et
. ‘ . . . = " j
was Se bstgefallires AN Was mich Liwne r ‘abgshalten hat, mein
‘Wemoiren ZU schreiben. Abe IY eg wringe uber meine | rart de
‘ ~
; ‘Selostverleignimg, wollte Ach dem Vunsche meiner. \olleren
. widerste chen, die moh | ergacht haoen, aie Auss he Lad meiner
4 : Bebate * ) |
rhs, die sie ZU. meinen achtzi lesten Ceourtstace verarstale-
; : 7 , edict ae
3 - tet TaD mit einiger Sorten.einsuleiter.
. sae ~ sf ” =
ad ee Und. ich, glanbe Pur as fertrauen, das meine kKAllecan
- | eee Bae
mir, wie SOQ OFF schon, auch del. dieser Celesonheit eeschenkt
| haben Th nicht bess er, 735 i. ; "om = > aq lay 4 ) a | | |
= 7 Ny sor canven Zu c<onnen, als” indem ich mich’ en
_Wahr wie_mdelich liber die uns t iuBere, So wahr wie mselich ,
, _ ; = 2 mete
| doh. So sudjektiv wie mslich, weil es in istheticta keine
- “ 2 ' i ’ 7 <
‘ | Objektive Yahrheit gibt. samy in einer Sache Kichter ung~
ht iy Fartei dieselbe Person sein?
ner Ainstler wird alg solsher rehboren und an kann nicht
— _ ¢ “a. . , ‘ \ ° . - pe
4 =~ - — +1 i | ’ | : }
2 nehy von ihm verlangen xls -zu werden, der er ast. sr ist "oi
ia seines Lebens ‘ein Yerdender. "as er ALS “unstle Yr schaff£t
; re | ; ; fan’ | ’
: : schafft er ALS solcher, nicht etwa in technisshe> Minsic it -~ |
a das versteht sich vor s »Lbs sty, durch dent ti BL: 1ehen feora: fe
ee a, eile oe = ihre - a
tae des “erkzeugs bildet sich sesse Fandhabung ans “s sondern in ‘4
‘ : 7 . ss . ‘ : . : _ o
wer as + eet ee echer, Siotaper benieh mite eur, in seiner [pet
: héltnis zur Natur. | ee yl
| - Denn die.:unst oer in cer Vatur, wer sic herans 0
: | ; reipen, ‘der hat sie.” Steht dieser Aussrrue Surers nicht
. ¢ V¥idersyruch lise. BA saa” Wp - af -
ragversprucn zu ces Veisters “inneren Ttesichten"? Canz und
: 7 * i
ae | far nicht, denn die ifreren Sesichte des
aer
»
seine /isionen yon Hatur, und nar
y
Sis : |
= , Sie anders als
schopfen,. “ur wer die Natny als
kann Se ine
AWS.»
|
|
ein. le=
>} ° c min P fa + oe aS a . a ‘ “ ‘ :
D« dives enn indet, karn sie Jlebendir GCarstellen, und nur de ;
6 : |
>.
‘ ~
in
+t
ein Kinstlers 7 eran sn Poy ee eee?
- | _ Me “7 , * a ,
a oe Yer mir in meiner dugned Besagt hiitte, doa ich 1 din Alter
zu philosophisch-pantheistis: Hen Anse chauunren kommen wiircde
eg an ; dacht hatte, ich wurde Frasidenf, der Akademie. werden,, Toh
A : . > ij a a“
3
“der in meiner Jugend “nur als einzige iathetische Joxschritt
idee oh ee sussprach ‘Gottfried Schadows xannte, den mein. Lehrer
. Stef fed nicht mude warde seinen Sehtilern VAvS wiederhole
ss : . $
2 alt, WAS ihr geht!" : =
>
kann man) der Jugend einen besseren Rat peben’, Der June)
: ke an 2 ling soll nalen, ie ihm ver Sohnabel rewachsen, und 7.8 the
Zi ute ist. Und, das ZU "kénnen, ist ter Jweck alles Stud Lrg
7
den hiitte ich einfach. ausrelacht, atenso wi a ch ibn. AUS 7e=
> : sein Ineenaum. im Silde zu verkOrpern, Vicht etya, aa er die
Hester nicht studierer soll; ganz im Cerentail, ex sol] rade
“dein Coetheschen Yorte an alien "afeln schmausen, er soli das
Fremde in Sich au fnehmene und pe seme, es verstehen, “inen
*: rs)
eister verstehen, das feistire in sé€inem Yerke vers tehen,
heat: man mais besrelfen Jeren, daB der Tnhalt die Norn
ra 7 we we P \: ’ ° > ; : ; a
macht ae and nicht ungekehirt, daisy Aan aus dem Crunewald
»> te . : r °
. nicht die fFrovence des: ézanne- chen kann, -
~
* ; =
pf ‘Tie kins tleris: hen Aspirationen ether hroche wersen am
klarsten durch Wie. Jorbilcer rekenn: aichnet, ‘denen ‘ie Cene- |
ration nacheifert : es ist ek& kein Zufall, AB dic heutige
Generation Cézanne rnd van dogh aufs Schild ¢ zoho ben het
. wis k = _—
Beide, osleich eee an Begabune und Pemp iperetaas
mehr Neuerer als Yollender, daher pr oblematischer als alle
ihre Zeitgenossen. Sollte nicht -erade darin das Anziehende
‘ ' fury die jetrzice Generation lieren? ‘ a:
S'war kurz nach dem kriere von 1870, °als der Relrier
| : ; Fauvels mit seiner Malklasse, der ith damls anrehorte, von
ee ee ee ee
&
\
é.. .
\ ‘
- .
-
: -
,
4
Pal
P 4
; i ae
( .
’
\
\;
al
em a
f
2
: ~
J
~
oY an, Zu proBen | LYee x von yamiels, der (was mir dahals anvev=
° . . = ‘ : * ° s ‘.
— Ves st a , pe > $5 7 “x 5 ; x Tn
re - .te plickliche Griff des iimstiers ist in sein Tnneres, wo |
Se - ener ™ — —e ,
" 2 ¥ m 4 a ~~
x
Yelmar — isc Lxkurs1on nach nassel machte, am dis dortice ||
2 | ; . pa Be | Yo.
Galerie xe smnen 20. iernen. Mich zogen cum néisten ¢ Jie Remo rand
hoe ‘stindlich war) sagte:, von einem Conte wie Rembrandt kennen —
Th 7 ; iene - . | a
pie nichts lernen, van Dyck mussen oie studie ren, der konnte
~
C3 q
einen ropt, eine Hand malen. Geawih schulmeiste rhatts aher dos
: “ie: 4? | ' ' } : 4 i
einen 5: hiller: perentib YY nicht unrichtig _aenn nur das” aoe
= ‘
handwe rkmsRige , nicht das Ceniale ist als ‘forbild dem unst~
a, a
jimger dienlich. ee A —
Als” ach dis letzte Wal, 1913, im Louvre war, ‘hing Vanet:
’
Olympis darekt: neben einer Rame mit den. be Lier Mohtem von
? ‘
Ingres, und ich war erstaunt, wie die beiden in cer Technik -
~— a
* und in der Auffassung so ‘verschiedenen: Bilder, statt sich
abziustofen, sicn pegenséitir. ZU ereunzen schieneh. Das ist
N .
der schlagende Beweis, - da beide ¥ cenae sich in der “radi~
sar ‘tion der. “ranns isohen | umnst en ntwickelt hat and dag nur das
ans dex pacdieice hex vorenanrene ana ‘ahr hafttende Wene
wakrhatt <lassiseh, dims vorbildlich in-der, Yunst ist, enn
was ist "das Mene* in der kunst? Nichts andcderes ais der
nene- unstler, der Seine uns vorher wbdekannte Seeéle im
ge age . ‘a #4
Fung twerk offenbdart. Raker" ist es §an7 rletongultig, ob er
gu den SudsseeInsulanerm odex gu den bappanerern reist: in
der Jiecersabe des ariltesten: Stiicdk chens Natur, das. tausgend-
se ; é ; - ; ; ? . i - ‘ P ! a" . i
mai cenalt ist, kann er ein Nenes geben, wern ey ein #ingt=
f ; | ; : - , 2 ° ’
3 ay
-.
Das Nene in der <amst ist Er, der Kinstler, das Snb-
jekt, nicht hs, der Cepenstand, das. Objekt,, und der. sogenanr
; owe . tts 7 - 2 irr at ~r
er dis Neve, Gas “inm&lige, das-sein Yerk erst Zum Kunstwerk
'stenpelt, findet. “er aber ‘nach Neuem in‘der ihn umpebenien
Natur sucht, tandet vieliei ht etwas Originelles, aver nicht
~
tes ene ae an ae eee Aste Mae ‘: ee ES wre ESE ee aes
~kel over. Schadow, Ranch oder Yenzel = um nur in Berlin titire:
4
S
y
~
das Originale, das kenngeichen des Cenies, Haben, denn Schin-
~
Meist6ér zu nennen - neue Fornen entdeckt? Sehinkel und Schr |
4 a
Berliner: nicht au? die Form kenmt. es an, sondern anf.das.
Jeben, das der -unstler ser Form einzuhauchen imstande ist,
’ : . . . s “ “ ,
.. - +. Der Fluch unserer Zeit ist die sucht nach dem Nenen -
,
und zngleich ein tranrises Testimonium paupertatis: der
wahre Yinstler strebt nach nichts anderem als: 21 werden,
~ _ 2 i “* , “ ~
\ -
7S “Max Liebe mam,
BS mag Kaur nuvor ein lebender Kinstler in der oP Pant—
vise So gefeiert worden sein wie Liebermann anlislio
sie
Sermes Ceburtstares. Die Zahl der Zeitunesaufsiitze, unsere
und die kleineren Frovinzblatter, feht in die Vunderte,"as
ist alles in diesen Taszen an? sein tonto seschmust worden!
Per Honig floB wie in den schénsten Taren Tilhelms”, bemerkt
dulins. ‘eler-Craefe in seinem Secenkartikel ("rank furter
Zeitung, 24.7.2), in dem er sich bemitht die Tahrheit zu
suchen, anstatt Liebermanns ehrvwiir'‘iges Alter mi
ieien 20 verunglimpfen"’.
7
7)
a
shmei che-
eta ane eee pene
Unter den Srgiissen gui achtzissten Geburtstag habe ihm
am besten ein Anfsatgz von Fritz Stahl refallen cer den Titel
Jan mw8" trug und einen “ihneren Be?ehl"in Tiebermanns Te-
ben und Schaffen anzudeiten Suchte, bemerkt Meier-Craefe
und fahrt fort: "Stahl fiirchtete deshalb ausgelacht zu were
den. Mir scteint, er hat da etwas unrem@in Zutreffendes, re-
Sart, dessen Ciltigxeit noch uber die ihm vorschwebende xon-
stellation hinausceht." Die wesentlichen AbDsohnitte in Stahis
Aufsatz lauten (Serliner "arselatt Lee leet)s
Sy
— *%
en . ae | . 3
pEoEs aad ke UR, PON ae SS is ee Tr ee ag eT) Pseaninieneaeiiea iain tiniest aii A A AT i NN i: Masih gE a. ee EE, Ext x a PS LU ROR Ab. Se Se ee Seat
| —— 4 o. we 2 _ a ~ irae a a a
7; )
: fO |
i s* .
=
~]
"Man mus"
In Liebermanns. Atelier. Er ist sehr bise. “ieder ~
einmal hat einer nicht so gewolit, wie er wohl will.
' , |
- Und des kann sein jugendliches femperament nicnt ver-
| tragon. Er wei3 - und er hat vollkommen recht -, da3
Sharakter und S,ellung der Akademiscren Kunstau sstel~
: lang, wie er sie mit z25her Konseouenz zu gestalten
— Sucht, notwendis fiir das Berliner Kunstleben und des
a?
halb auch fiir die Kiinstlerschaft sind. Er —— daftir
das Orfer <« ' Fresidentens chaft, die sewi einmel sein
is bj =>
sorgelz war, aber es heate nicht mehy ist. Er hat es
so weit gebracht, da3 er keine Partei mehr gezen sich
hat, und nun kommt immer wieder einer, der ihm seine
Kreise stort, nicht von einem anderen sachlichen Pro-
Gekrinktheit, on der a ge yi senug eines der ra-
eet
Scnen und scnarfen Yorte schuld sexé - ist, die er zgien-
Zawerren pfle:.
-
lich unbekim.ert um etwaige Htérer hin
tian ftuhlt, es ist xeln kaiten
wenn einer hergnaft se yhinpft. “Yr ist wirklith in-erlics
~ ““ ss cna -
- ~ : 4. | - * = ie y . Bog Be a cee “ _ ont as
auigeregye. Und man versteht den Achtcizi nrigen, den |
——— oe ‘ rn —_— a ? am aid } - E So. —_
Trager eines srogen Namens nicht, der sich sein i er |
~ . a sf ~ a ~ ~ r } _. % Om a .
noch arbeitsreiches Leoen durch solene Aufresunsen mae
lasteh und verbittern 142¢. Focu? | faht: 7.4 a hey
~ asouen un Vel DLG&tel rl AD ies Fy O aus LA 4iLe nt Nae ver: i
wee }
die A senbrauwser ial f oydol fl tes see t 2 ee
- Br = a tH br: ys! en oO eh F aad a ee ES Na SS 2 Oe j
Co
f ~~ - > 4 ~ ee ee -~ . * 2 - a a os « 4. ‘ % i
= AF —— —— — — ery eee Bee ae x 2 nes = pa) a aE poagnemmnenshenec ee to g = are @ 2 lu cd 3 ~ 3¥ 3 :
‘
:
~ : " i en ‘ , 2 i a
Schnell den Kopf, stdé8t den unbesshreibliehen leat My
i
= . . : ‘
mit qen er Sh Py se 4 Le ee an Boe ; - by iit om ' ft & iy :
= 2 soi tee tireal ; Sr cY-y> T¢ vc miag a 2 ier ts 7 ee ‘Re: a yao {o :
™ own _ mm ~ ee ae eT tak oe See
a tae i te eR el ce cl ie le eae ae tA eal
er RY
~e,
oe
Wirg aeshalb im Folgenden durch einen Ge
aves ‘ : ‘ cy te j ’ |
angedeutet), und sagt: ™ -, wlssense, 4# man muB!"
tT Sagt e8, ohne die Stimme eu neben. Er zuckt 4.-
bei Gi A cv} 2B ; e ‘ ; ; 2 : e ‘
1€@ Acnseln. Mit Ausrufungs ceichen Sesprochen, mit
monniichem Brustton, sozgusazen sls ethisshes hotY/to
_ : 3
wurde ein "Man mu3" schon das streifen, was der fe:
ner VYolksmund ablehnend Ozer nennt. Wie
wird, beinahe eher von den.
ist €s die niichterne Feststellun:
nangend und mi jedor Nuance des Tonfaill:
ime Yr wieder sufteauch nd, wird es gur Offenbarung der
Fersonlichkeit, kiirzeste Ausdruck: des Gesetzes, nach
— Katevori ca’ :
“efehl., Katevorischer Imperativ.
‘,
‘ en) ae ee ee
Pueater genannt. Aber wie man
Qu»
M
9,
mM
&
ef
te
C
hme
©
F
«,?
@))
bmw
°°
~~ ae ‘— or ; ~ 4.
vermann ok ‘
I~
Ry
t
ue
{--
t
O,
.
Qu
48)
C2
Pa ”
}
VU
b)
&
4
~
ce
9)
—
A)
(42
+ 7 ~ «a ee
= a) . >
oe. whimg
ro
~ - -
tn Leodensens shanuns wood Leaheneti
os + Li ‘ > } L% MO ag3
cas a < oe - bs 4@o0/ & (4% ¥ i i= a fe | *, 7 YY
5 - Re’ WLASA
.
” Ae ’ bn ag ’
' t2 -f2 FY? 3 s,s: ws ¥ ‘ .
igi 3 i . Bal 73 173 } “= ¥4 ; > ~ a ai = > 7 +
oe —_: 2 .623CHiCN fAVPLZILA ~ eEejrriayon a A
oe ~ - _ wan me le asf aig { s s
a
saspaitlvetaainaabinates ENON ROS NI NLM ABE LIE CLEAN CE AAAI OOP RAO RET LA TUN OTE ME a tgp Anne tailed. ee LN ALLELE ELI GSN TS hee AR
SF nn
.. Saare .
‘- a
a
“
oe,
: <1
= :
«
> ; ny
-*
OI OL ot AE SRE: TBR RTO EET Aa he Sgt TY, ~ y PRUNE EES SR ENT IR Pe IT AE CSE SS TE py D OR ag Re RRS 8 ETS eee
. . = ~ wry . —s “’ } Ro
~me Ker +s s3+ Aac ©itan rreuv R a QRapynasy rAraxks>ser er=
oe oe as LIS he Y LAG ww ke Ne We 1437 Wie ws Nis ake Ae ey be ee ae ee 8 WS
wahr? Nein. Oder doch nur dann, wenn man an die alier~
dings sehr suffaliende, Susere Verschie ecenheit denkt.-
Auf den Kern hin sngesehen, zwei inner, deren ganzes
Leben und Sirken durch den Gehorsam gegen das "an mub”
bes stimnt ist. Der innere Befehl stellt natiirlich den
«
jiidischen Maler g:nz andere Aufgaben als dem adlice
‘Offizier. Aber es givt eine Verbindung in der Art, wi
sie die sufeaben ohne Ruicksicht auf Besuemlichnkeit und
Vorteil, und eine Bersgrenze nicht anerkennend, durch
fiihren. In einer wivklicn huma anisierten Gesellschaft
wiirde das jedcr fiihlen. Bei uns mu man damit rechnen,
.
das es ven gswissen Menschen himisch begrinst wird.
Nichts gibt einem Menschen einen so starken An-
trieb, so viel Kraft und Ausdauer, wie ein innerer se~
fenl, den die Frommen vin Gott herleiten, und der inne!
Relision ist.
Lieberriann brauchte diese Sigenschnaften. ss ist
ihm in der Kunst nichts sescnenkt worden. Er sazst
manchmal: "Iek hab jar keen Tamt" ("eher vi: lie! cht
ein bi8chen Genie"). Und das ist sanz richtig, wenn
man unter Talent die anseborene Leichtiskeit des scene
--
fens versteht, die eine sch@ne, exber, wie jedermann
— } 1 — eee ‘ft: — . a ~f ‘ Sen he
wei8, auch sehr gefSnriiche i:itzift der Natur ist. .
q . en . ’ {7 ° he sy er er % he = : te . t os 7
Aber diese -Reihe von Zeichningen bedeutet menr, sie
¥}
AN
A
rn
hws
bone
to
Cty
~~
Taann ti ey 2c
LUNf GES w2A@Lers, SLs
aa
fod
(D
_~
ee
me
pend
fate
Co
Sa
cr
a8)
by
t
cS
cT
b
©
ry
; 2 ey 5 t, > TAT a. ry in = Als x7 bs Awa tt ok a Y
die sie fiihren. Es gent Schritt vor schritt duren
Ss ce ieee Pate weet ag rn cel at a ae et cia Se hl iy a a a er te HS ot ka nS 2g et ee iota eral i eed ae ON oe Se
‘ : . t . Ps ;
NTO AS
Ne et lin AR LM MEO RS ERE FS MER Et NRC I I AT EE EST ROT OR NE ETE NRT OH A OO GON ARERR EC BE a ly Se Oe Celta Os
Io Ae Oe ER yee
—_ *
%
ecefiibismi big flitzenden stri ch. Die Bilder zeigen das
Lebenswerk, die 4Zeichnungen die Lebensarbeit, und ein
wie schwersr und stren- 36r Dienst Sie war und noch im-
mer. ist.
Hine bill ge Psychologie spricht von Shrgeiz als |
dem Antrieb gu dieser Arbeit. Liebermann ist ehreeizigz
gewesen. Hh6chst ehrgeiziz. Seine Blographen vermerxen,
dais er, obsleich er in den Jconren vor seinem durchschla-
genden trfolg unter der Enttiuschtheit seines Vaters
Schw-r zu leiden hatte, Sich ihm und der Familie nicent
entfremdete. Die ihnen fehlende Erkisrang lies: wohl 7
darin, da8 er im Grunde nit dem Vater einverstanden |
war, will sagen, wie dieser meinte, wenn ein Liebermann |
Maler worde, so mlisse er einer der ersten - und warum |
Nicht gerade der erste? ~ sein. Auch cleser Hhrgeiz ist |
patrizisch. Und sein Sinflu8 kann una Soll nicht ge- :
eed a |
leugnet werden. ‘ber er hatte nicht ausgereicht, x! CLOy
se iIntensitst und Konsejyueng der Arbeit zu bewirken. Shee
Seiz war-eauf beque eref Neise gu oexriedigen, war vor |
aAliem schnoller zu befriedizen, wenn man der gomeinen
Meinung Konzess sionen machte, auch nar im $3 off. Der plo! |
shrseizige kann ihre gar nicht gro3en Forderunsen leish |
eritiilen. Wenn Liebermann es nioht getan hat, wenn er
= ee . ~ - 8 “Se ar a! een Ertcro EE tere) Oey ee
——— ———— AE EPS 2 BO go ee Re ES oat Nee Py Pee 24 ta GY “ Pe hig ae. : ae x ne .
EF I RL LLL TOL, ELIE LO EN. OAR SY Ty ° “= - =e * Mie Sat hel 9 & ’ : a = -
io gt yan, 6 . r 7 - “= . -
weigten Mensch-n, der
’ .
a .
.
. .
‘
Sein wird, bis gu der
, 3
o
einem Zug umrissenen, nur noch im y wesentlichen ge-
m.t seiner ganzen Atz nosph#re ~e-
Schatten darstelit, von dem andichtis gefiihrten zu den
REE er err
bi = < Fics s
bad
RSF POON ET RO EO
i} Se
© LR re OE RL Ee
ica at kl a a at a i Si ll a ll Tsk i i A a a
im,
—
rr .
‘
SEES PSS LE TS PO OT BN HE IE eS Tareas PR Nabe Re Te Re ee er seer aad ah ali 3 il i iE ileal OR Pie
— ee © Khe iu eee yz tea i
ane) eT aaa” yy a ag : : Cir ee
-
~
*
LA <te on Caaciie a he Pinca els EE lla hee ailieeta al
oe eee eR ew orem
. .
eugsamxelit sesen den inneren Befehi: er t
verwirklichen, seine Schénheit sucnen, die wie jece nene
der Masse zgunichst als Ns2lic!l
vceweste - Figur
eutete.
wegtheit fassen -
die ihm erst Leben bed
lian muB. Davon gibt es Kein
wic daquern kann...
eeetian darf, wenn von Lie
a
ist, aicnt
sen, der die Steiliung
der “elt von Grund cnf veriinder
sicher ein egoistisevhner
selbst gehdrte ne
rade im Westen inren Sievteszug
aer
konnte man ihm schlie3:ich
¢
man muBbte ihn mit in die
dag man
wubte wohl,
wurde, auf die er Anspruch hatt
auf Gas Kunstlecen,
seits, war orovinzielil. ts mi8t
gerissen werden,
Le % SS >
ee a) &
a
war ein Ziel, ftir das
setzen wie
Liebermann hat immer wie de
} ~~ a % “> 3 77 Fed ~ on) ~*~ a. | *3° -
peszrundung der sezgession alter
. Auch ohne die beiden OGsassirer
-BePrLLnNs. lI
fiir das Ziel der eive
keit erse
in
ter
aed
fasié
nk
offizieiien preuSischen Kunst
h2AnAus
ernalb des
nien,
vewecter Atmosph..
=
Le bens swerk ile
Uber dem Maler den organis sator verges~
: a 4. ; ~
Kunstlebens
me C%
»
anst, die
anzis ge~
hd —_
tls. O.165C2' SOLLEPUNS
+ cS
nd ’ = 2. 3
SLlLCmd Eenenso £1nN% ein=-
’ ny a 4. be 4
tort re ‘
sAUuM ZuSv%rndce
und die ~a=
Q
Z|
Seay et ~
*
‘
»
>
‘ .
,
t
y
:
| a
:
-
;
bs
£
‘,
?
}
°
.
POT LP OE ERIN Oe Tee Ee te ee I Pe TET Ge ee a PO Rt a ee aE ae an I en. Mey Oe CRE Ry Ce MR oe ee CR SOR ee Th Tem a ee >, ee ee ee See ee ol cer ee
. , 7 om
, ~ - ht ei TEMAS, tree eh Cre yh pete we oie a unas Wiese, tpn ee ce: savrh tctipanamanneninamietcdets ; -
= eS : er 4 so sorta SEA EB? ee SPF ERS SIL AT ate “Se powers a a a ee <
~ P = ‘4 Le “fe 3 =
334 th jue Ci ke 444 BL ile Un FEEL LEY, Lf a a foes £533? PRE hg- ext phe
i ¢
einer iwscnt, wenn nicht Liebermann als Frrisicent seicen
| . : + oe | a bd 4 ; . $ + 4 ow ~
amen und seinen seseliscnattiic snen ainflu? einsesetzt
\ 9 5 : oon - . - — i —_— ° ~ Ww a, eae a.
nitte. ver es damals sagte, warde als Feind 4 behand it]
aber die Sezecsion war am Anfang eine Gruppe ohr . Ge~
, eX . ; + i, ss ral eee,
Schlos senhel und = Corinth und Slevogt kamen erst spi=
ro. | -
— as @ ’ > phe i “ ry A ; hon
ter ~ nicht sehr reLonen. +a.GRven « Liebermann setzte dea:
ss oa Es — 1 - — . #4 ' ~ P
voaraxter, der inr fehlte, und ward fiir dle deutseren
3 .
; und fremden Meiste r,; die sie nicht gerade entdecxte,
St © eo Be "1 a io a . = +> ‘adi
aber ins Licht setzte, ftir die Impressionisten, fiir
Leibl, Triibner und trom ind d fiir die kKiinst °
; » Lriibne d tThoma, una dann fiir die kiinstler,
ss . +. + ’ -~ re... e . i . es x ; id
Gie Sicn in cer freien “étmosphire erst entwickelten.
” Pe ein gvorcg aj vig dacts!} jar \j PAS
| LS war €in garg el ‘zlg dastchender Vorzang. Man kann
1: 2 ‘
die andeyn Sezessionen nicht vergleichen, die bloje
4 i ; = ; ° 4 . . . s ° ;
SSTELIORESTS Teles SL Lever, unter mehr oder wenizer
ee oe he Ri “a "tie - +m f T os a oe BG ie
wohlwolliender Duldung der sitaatlicnen Instenzen. Die
rt * 2 2 - < We e
eezession Liebermanns wurde eine Macht, die sich ge-
s . a; ? oa p cM — .
gen die hacht von KGnig und Steat, beide aussessrochen
"a _ 3 ad ff ae oe 7 : os] ry 3 ~ $ ; 5 ; % mS : ae
feindlichég, ctellte und Slegreich blieb. Nicht nur da
F K. > r aa} 4 > _e > Pp on ._ - a=
das ganze K nett onh eam mit Llhr sing, sie revolutio-
in of. 7 a > Rea 7 ; 7 }
nierte auch, durch Huso v. Tschudi, Liebermannas nahen
sreund, die Nationnlsaler ie und veranlaite die vollkom-
7 Ls
mene G Inwertun rr ¢ lier ertve Ir der eT > Em. ah 4 “hte ris.y: ow ? ”
a We Nok Uaiis) a § a. yu LA , rE Wwesenl wt SS ~ ee iocer=
7 — Ak wD t . . 22 2 r
nen Kunst. Und erhob dadurch Berlin zur fifhrenden Kunste
stadt.
Alles dieses kostete Liebermann mehr Zeit und krefd
a
als den ngoismus des iaiers lieb sein konnte. Auch hicr
xann nur der innere fefehl die SArkldruns veben. Der
iin . - vyeer _ ‘ ‘ ee Se i ry . J Py ~
| : bhrgeiz ces Kinstlers war liingst vefriedizt, der #hr- |
bag ; rn Y % “* orvses - + hd
feliz des menschen war es, als er --es muste dazu Kkexsuas
_. r2 s s34% 4 1, Ar AY we ~~ . <n on . ? 3 * .
eine Revolution kommen - Frisident der Akedemie wurde,
A, A — . Yi? a eS ae es a aa or. . “= 2 4
Aber diese Stellung gd neve Péglichksiten des Biafrla
a
;
_
a
.
(—
‘ = he Pa
ead
Cee PORE Tete g cote
Lae ee Bude re PO RNS Sete Ce it eS ae GREETS PORTE Ce Oe Re Pe Ee
BR ES PE i ee ey ea Bee ae Oe Fee Rp rT ne SIP See Oe ee aD oh, ete oy ee ene eM he, Mls ee ey eee eres ae ‘ls CF.
. "* ¥
. id * .
—~ - . o —_—
eRe Sy eee SF ye Oe “<a - - PEt, ENE VL Pe a se > ~~ = - ——
A. te sy } yr 730 ke 172n} LOD oli¢< 7 ‘a lente Serre. ; t
» MARS SD WS ob Aa ae, pms sowoliansisd 4 Wat — re wae Sr be VN , ie eS 3
“5 i 23. . a ~ be sy” LA sO 2 Aman 7? " my fe OP. le abe — om yoter =
die Yreliaeit JEAeP VeCPTSONLICAHeN AUNSLaAULEPANS VEervirTa=
= £ ..% x sg ee . i Sie o ‘ Ag +- . + ‘ai ° i +“ ; 2 are t — _— 140° 7
iizkht werden. Das oedeutete wiecser Jnrune, ¢Asmprt und
Sg
° a . * »}
- Re Tr ; 3 7 ~ . 4 7} ° oo — ; 7 : 14 ; g
tand szewi3 abreelehnt hktte, und die man mit tibe siebe
lard - ~ ’ vy om Ry a ‘ < : Pa ‘ oo * / ft > o $
gig Jabrean eben nur guf sich nimmt, wenn "man mui".
Kunst und Kunstler huldigete gen Jubilar rit einem etetcli
ehen Sonéerheft: "Max Liebermann im Urteil Buropas"™. Kurt
Scheffler hetts diesmel Stirren aus Deuts schland, Osterrei
Holland, Italien und der fechechos lowekei vereinict, nan-
hafte Marner eus der politisshen Welt, den Bereichen der
t
O
Kunst und der Wi sensehatf
= |
Hugo von Hofmannstal, Ernst Barlach, die Briider Thomes
und Heinrich Mann, der Schweizer HeinrichvSlfflin und der
Paricer Kunsthistoriker Louis Reau -— bekernten sich 2p
Z
cant zu beobnchtear
f
Liebermern und gu seiner Kun-=t. Intore
wle von verschiedenen Seiten, unabhiéngig voneinander, ge-
diesem Gerichtspunkt sind die folesnden Au-gilcs gusarnan
In, Berlin mus man gelebt haben, wm zuwissen, wie
‘
on “ie os eo :
séhr Liebermann serliner ist. HFiir den Fremden ist‘es
schon eine Uberraschang und ein Vergniisen, die reine
erliner Srrache °us seinem Munde zu hdren, man merkt
aver ebensonpald, dal nuch seine Kunst, bei aller Yelt-
‘
?
* + , :
4
oon
Rarer magnets mA alll he i i SA LT fe ee eee
'
Pe ae eee, ee ee rene eee srgeciastpeneanennpemeenciiiill
of
tthe eed. ELA domes el ty eT
'
a Fay rrr eae
ae ee aaa aa oe RR rE A eT a ee eee ce a ee Oe ee, Ee a re a
eae
raschen’ Auffassung,
‘mit den Sinn: fiir da
U2
dais es
Th _ a 3° . a
Perlin, rman kénrnte ih
seron in Munchen wirkt er Prena
steigert sich nattirlich, wenn
besitzen
einen sonnenéurchschoss
eines HRadestrandes und ein gro
fisur sus den letzten Jahren.
es
wm i on di Unnachahmlic
|
om
tung ist Liebermann ein echter serliner, er erscheint |
i
uns als die Bliite, die den varzein Eriigerscher und hens |
zelscher sunst entsprossen ist. Und doch ist er der Pari]
A
. hes 5
ZwWisehen dem Bran
oymbol
pdischen xontinents, wire wahrs:
Re ern Pe Ey eee oer ae
°
mosphire behoimatet ist. Berii,
were hicht volistindigs ohne Lieberrann.
eben nur einen Liebermann gibt
ae eo mf
mrnicht i
von Liebermann in
enen Wirtsheus:
Sind doch wesentliche Thema
enen betrechter LAWN
y st am Parise?
bg
oo “y ie = s Pe, Xs o J t
énburzer Tor und der IPanzosi~
—— SPELT Rt ON PST Oe - “a,
~
ii ;
=f.
dener Geist der
veroundey
‘
3arli~
‘fertigen YWortes,
er der echten .
ebermann besitzt ihn
auch seine uten
ss
irsendeiner andern
2. Cc. — , ¥ 2
Pot bh S18
5seS Selbstoortrai
y
*
eistesrich—
2S ee f tw
GLe@ses ~esitstuy AD:
NOS ee Rn Oe Re or Re ee RD Be oe
-
eee ree
Fo he A enntee eterna «>
inm in der Schweiz
'
H
ae
aaron any em eneEsar~
ae PONT 8 PET Omg ery
> I
a ial AS ka
ee ee
‘
ovo er. & a? he ase 7
rs A i x
oye er
y ak el] er $TENnZ ~ en Wo a es SFR = - 7 - - ‘i i
yA ~ + v¥ €3,4. és > cH ‘yers s5nnt Cy 1n diesen
, ; al - ’ we 8
Basviledundiicnen Uns Clernaus empiangen zu werden, und
ich glaube, mein 2indéruck gilt 4 fiir diese slle mit
) = & mits Wea
ich sage, dal man sich kaum in einem andern Serliner
“elm So oehagiich, so ganz und Sar Hlcht entwurzgext fith}
*= .
- -—
te wie hi y Vey c Lee - ;
le nlier, vas -1léepenswirdige antzegenkommen de “4 nto.
¥ Sa 7 73 ‘
rOrven ager segrigung stand man im 5Sann dieses lebhaften
) > c Vv Sa 7)
ie t5 ° a ~i- fet sa 7 — . ‘ c
Sarcastischen Geistes, der, ein leidensehsaftlicher 4n
6reifer, so uroerlini | |
s ©O UPOSYrLilnis oh nt o pie aie ae
; — a2 2 . We re or Y¥ C) 3 4 pen
Co und so gs ht preuBisch ,
}
CG
CT
a
Keinerlei fej Lonhic ot ae » ees
d €ierlie 1Kelt, Keinerlej distere Auriekhait iy
viese ITlilusion. w3
S100. wird noch versthrkt, we
CLSOLALAL, Wenn Alan seine
in Liebermann bewund«re ien Berlin, ~*das man von ‘iin
€ ve | Un
chen aus viel hes sSer bewundert, als wenn man dort lebte
a
Teh Ti , 9 &ns.wl tan 2
~Cn iinde es KOniglich, daB er den seweekt sehnoddri- gen
Ane A
Berliner Jarzon spricht. 7 | |
+ ~ aLl7O0N Spricnt 1Trenk wnd ome. Prt ait
3 Prk NG Vertsischt, und
eg
ca
Wenn t¢n oeL inm din, in seinen haus am roariser Plat
‘e
-— —
BE .. ° = * -
1UNLB Leh mich ir Re |
eoicau Mich im Brenn~ und Sanmelpunkt erheiternder
Mnd mMicht:ican
UNG MSeny Lif OxX whars KL CrkrA ha te, an repri cz
LiSchem Ort, in der iesidenz des senius lo-
dui WLLNGULS y 2A der aes >luidium von Proiha
PS
©
8 te
(7)
AY
e
S
<
ratt
be?
~
i;
Ing
—
late
ab
~~
Nos
rad
C
a
~
cr
~~
ve
jo
vy
*
“
a
i
c*
2
"e
‘+
t
C2
Py)
—
i
re |
7
d
eo de gs 5 :
6Sten cinne liebensg-
SOON OR OE NE IAN, AN A A Rt An
Ree
Solita!
Poy prince yt
ee a ey are ee ies DL Op eee ee ee ee
a fe i a i a a al a al a a a a ll cl ca
eg |
Berlin, das ist Energie inteLligens, Strafft eit,
unsentimentalitvat, Unromantik, dss Fehien. jeder tiber-
triebenen Ehrfurcht vor dem Vergangenen, Modernitat sls
duklinitigkeilt, Kos mopolitis mus als Abvesenheit fsermani-~
mut
Scner GeFbkisfeuchte, ~ und ieh nannte damit die charak-
terolosischen liauptmerkmale einer Genialitit, die ich mit
Hhnlich reiner und verdachtloser Achtung liebe, wie die
hunst Fontanes, dessen Berlinertum durch das Gascognische
sublimniert, raffiniert, europiisiert warde, wie dasjenice
?
Liebermanns durch das Jiidische.
»eeWie ich denn den alten Xavalier beim Zeichnen auf dent
Heliogeval des theaters habe schimpfen hiren wie einen
Kohrepatz. Sein HaS auf Wagner hat noch vole aktualitst;
er gehdrt einer Zeit an, die sich gu entscheiden hatte.
"Physisch iibel", sagte er, werde inm beim Héren dieser
Musik, und mit Erheite — gab ich ihm innerlich gu, das
Keit nicht verpflichtet sei, von
dieser Welt irzend ctwas su verstehen. Yirklieh ist das
eine unxritiszhe Antipathie, fern von dem Wissen Nietg-
Sches. Aber sie ist in héchstem Grade begreiflich und
ox
legitim. ¥an darf glauben, dag Liebermann versGnlicn eines
-
Sinnliche Natur ist. Sozar von imaginierten #rauenfigure i,
in Romanen, hat man ihn sezen hiéren, sie hitten ihn catia
i
i
ca a i. T\< & a. 9 tae Wot a Dis a ay “ts “42 ! > 73 :
germncnt. Dies Ort, das vel Vagner eine =n LLErVUNnsE Ware,
3 ws + an? ; “ 5 WH; a le = 4- j rp i 9 rv £5?
ne sinniicnkeit, die Sinnlichkeit alter, ziher, vornehme:
“¢
Tz 1. "3 ¢ o™ - » * fe fa - P 3 —%. A. ~ i + “y~ oe LJ ee we * e i s oo *
ueS5e@, drastisch, frei und stolg, LHRt seine Geistigxeit,
Sein Aunstlertun absolat unwollistis ~ im Gezgensatz zu
der nach "Srliésung" himnnelnden Bevierde ‘vagners, der ein
Sentimentaler elter Sunder war. per GPunag der "Ubelkeit"
-
ist netiirlich hier. Yon den beiden hauptinvredenzien dex
Vagnuerschen hiod
er
+)
ba!
bs
Lede
cl
v
ct
w
. ~ > FT of ? we | 4 *
Inteilektuslismus und Erotismus, |
%
> ° = pe . _ ” . . ~ . _— = . - =a me . Ps rm. a oa :
oesitzt Liebermann nur das eine, das erste. Und doch
1 ~ * 2 Pe ° ‘ ~ ? ry a < is - — Si 4 @ 5 y - - - °
empiand ich diesen Kas in gewissen Sinn als unintelli-
eent, als iiifverstandnis, ~- verschuldet treilich in hohem
7 FOOTER em Pema yy, ea
I
ow 1 ye eae LI Cn rr sR Re ce mengT Pr eee teens
ao -— ae rE a ; e . ee . .
G2 §
rece Gurch die treu-deutsch-rsisterlisne Lummerei von
wy ‘ ‘ ed t . a Ba uM 74 3 ‘ * 7 ah ee | . 3 Pa 5 > -
wagners ausgepicnten Europsismas, welcher am inde der-
tiglich fiinrt mich der eg von meinem Hause gum ‘nt
oak
4
an der Berliner wohnung Liebe-manns voroei, deren fen
ster nier nach dem fiergarten, dort nach dem Pariser
Platz blicken. Mir will es scheinen, als kdnnte Lieber-
mann nirgendy 0 sonst sein Hein haben, als wiesen seine
Persénlichkeit und sein Schicksal ihn nit Notwendigkeit
gerade an diesen toposrephisechen Ort.
Ler Maler sieht aus seinen Fenstern auf den Pari-
ser Platz hiniiber zur Aksdenie der Kiunste, hinein in
die alte preuBii sene via triumphales. Weich' berliniscly
Prospekt -— voll von Brinnerungen an die politische und
Kinstlerische Geschichte der Vaterstadt lax Liebermanns:!
Es ist der Boden, iiber den seine malerischen Wahlvor-
fahren, die Chodowiecki, ochadow, Steffeck und sienzel
geschritten Sind. An der edlen 4urlickhaitung der monu-
mente fies Bautengdes Brand: nburger Tores, der Akademie
der Kiinste freut sich das gu h&Schst en Anspriichen er«o-
gene Auge des Nalers, im Raume dieses Platzes fiihls er
Sich stolz als berliniszsher Birger, der teil hat. an alter
Familien- und Stadtkultur. Hier bertihrt uns taslic: x
Hauch einer gro3en Tr radition, deren Vert der Priisidgent
der preuBischen Akademie der Kiinste st oft und ss sins
drucksvoll mit soethiscken Geist und kantiscker str>2..-e
detont hat. Liebermann ist nicht an- “rnalo Preu ens
Berlins, berlinische Kunst und preu3ischer Stil
-—-
nicht ohne Li
ae
2rm|nn Zia denken,.
Seines iHeims, Qoer die Bune des Tiersartens hinvwe
AIS
ein Sttick Landschaft miiten in Berlin. So schr Tiebter
ann GroSstHdter ist = nach Herkunft, 4nlazse
art und Leidenschaf SO sehr 2ucleich
9 ’
.
> ¢€a ¥ fs yt
hp wT St mS
“ p\ey 4... ri ye MQ so at Aawn lan +, y? (XS my em | i a
_ ly ey <<: a 14%, ! n0O7 oP See if afc LAr 5 ert? 33 ae ; ‘ i ig daei give
+. ‘ T - a 2 ~ - » L
i f *; 6 3
wiih LL te Welle we ce. + Aa isd ob - 2% ‘. ke i «
er 4 eee ry WY rer FO re ae es Rs eee
eS OE TR PF a eae ee ee ee oT -
Ty oF ST, EON WOTSOERSE Oren Seattle ais Tels Er ay d
> = —_— Te ney ~Z ear et Ee eae TY Tey ee ee a # P
POPS RS eee aes ee eee et a eo eee eae ‘
' ™ 4 ; - ; eaten i Ce ee *ndheey
ae ~ |
Civili natin <cieriihtanagpalaispcaamaialea 4 P © an ®e ' . Ci) ee
f tJ ¢ ” aie ' ag v2 x ae ¢} rv
0 c S vn xX Oo dey Oo - Pp 4
o © 3 = £} ce fa My b74 e vue ore ax
; m4 U2 S C. cA v “ey a) ge 42 a)
2) £} mm - + ™ Ze) i oy aw cc!
“pel ra ci oe oes ME = +} rt i ny ‘esl
C r - Le cy a ee a
. N < op eg 300 ort 3 a q) oe
; AQ re @ = S QO Ay rd rot
etry Gi) fe Cy oO mS ea ‘rf Q) t)
fS @ ort + rt YM Le «ts 9) hy ct
rs re tp ~} i $5 re 4d cf ct Fs, a
<2) , ey (2 ‘ = ms ond ie hs eal
ay “ 4B AQ ote S x. .S 1) wn cn ()
O5 - ef rd fy ) .*, gt 7)
” = rs Gq 4.2 e 4 ' ‘ 4
= Cc ; @ {i C) so —_ o * * p *}
@ rer) wt > na rf ies ee “nt jum oe |
is ~ a “tS. a ©
G? e 49 ‘A et A GS DUO et Ow
oa OV fh OG 2 wm 14 .me
© - 3 P eS ee | oP) re) ey aged «3
or a | &) - ey - 4s, 4 reo! if ‘ rr ct
ro ov e Ora ae ~ s) i a
&) &9 FE: w 2 w Ay 9 = eyed a :
re a ® - oe {4 . a QQ co] cd re
or + Ss ar +4 m4 +" C ow +42: | end
¢ » > w u) fy “of ® o fy c ‘sr |
By ‘tor Oo OO AH re > QQ .
, q Go oe Ss Ye S&S Go FE wo Y SF @
ry ) fom B , oO ODO & ‘A SS At A fo :
aged ay ms i) or} a SS AS Cc" 4 @ on
ad) qi Sy cg — eo a at C) ep) 2 c
i SS PP ‘ 14 oO cd w ras nN
| Oo f§ » 5 oP G79." Gos 6 oe
E } a} U, @ Uj r+ a Ton ie C) C. ey po asl
: oe] el > es S @ er} 8 = na q " OQ)
a . 0) a) @) a Cx 43 $4 “ S:
a S O fed O SU G Gd St. @
5 a) O ed et S S&S: 5 + & oo Pp Oo
: | i re or 3 Cr ge hy 49 ql) 42 iS re rs
: | 0) ~~ oO. fF rt BY Oo Ww 9) oa i
5 t U. mpm OM , Q,) .. j oor O q
FE =o .M w Re =F Oo @ + @ Fo gf 'B
k ago” kd gods © 4 ce: —4 +> ra Ran) a rey
: ne oO df S Oo: GS #8 wm Cc Ml
K ce Pp fq 300 Sor ~ fx i
7 ei C3 S o i a re so Q9 ~ fac + pad
E a) 4 Oa oT | a 5 MS 4 0 S, o
: : A aM @ Oo ow eh OD ad
f — N U, GQ ~ i {‘) UT ar} oA prooal
bee iS ct A Ve rj jnny
: () wr >- a, “4 o a a a @ Q
4 rt QS ct OO wr Pon +
‘ f 4) cr C3 oe i me te oo | A ot a |
i
f
| |
is
oa,
es ere
ee ae cee
a 2
ee ene oe te
phe te aoe ee
RS ae
te pet
ap ae
aE. phaie
eae es
yore
PETS
Sie
oe
ie-ie
we
eo pias
*=
Ss
Pad
TR Ee RY CR OPE DE URS Pe One
gy te
’
2 Pw RE Oe ey ere,
nee
PE ew
.
ae 5}
——
ie Py
>
>»
a
2
fl
ete
por
oe.
. ,
Vp ere Te
MEE ARR ug
+
Ergo"
cha SATIRE SEIN RRO ET TE EPS ee ee ee
-
VO Kg
2395 L0N.
ao’
Lae >
£a=
gS
ud
4
Le
Zz
A
bermann @
S
a t
ene G t
wtet er ibn oft, e
so bi
S
va
2
pie
rs BO
allie
TL 2
oq *
4 —
e b 4] an
Ti Pare
98) q
rj a
5 lh ede Bowe Go sons
Una
tee
u a2ene
~
oo
ml
¢
ba
yeas |
fh
”
dei
me es ee |
Mm mic
acnt ih
.
»
a
GU)
LLL,
Wi
ret
er sehe
Arh
inten:
_
i Ci
am
mn
:
ST
Ya
+ @
°
e ory
ne? Ss
;
a>.
~
Xe
%
ek
r s
LO &
ree
—-* v= x. ee ene CR 8 he EE Be DT whe O00 ote lee ee OR Oe Oty a ot
2
rit
’
meey
Key 3 + Sia sone 2 ‘
~
7
a et os
Sed tt
Pe a yore}
- aeva wii
Nes —} SS-"°e
oe a nel en gt iw
rho .
= FIRST Oe, Re UE ee are See
|
orfolgen an seine Eltern ric tet
ae,
LP
doh send! Euch- etese Rezension
Von suren einst~ verkannten Sohn, |
Der réelicntnt ~ damit Ihr's wi8t - |
est un aéoros plus grands artistes,
Dies steltt nun fest fiir imnerdar,
Gedrucktes Zeug ist Ja stets wahr."
Das Atelier am — Platz aber ist wohnlich Zu
nennen im Verziesich mit dem \telier, de 1S sich Liebernan
im Jahre 1910 in seiner Villa in Wannsee einrichten lie:
Das ist die Ungemiitlichkcit selbst. wit den kahlen rce-
& 7
wei2ten Winden und fast ohne hitbel sieht es heut, nach
leozehn johren, immer noch wie ein Neubau AUS, der sei-
ne Innenausstattung erst erhalten soll. Es ist ahem AUCT
kaum ein Arbeltsreum, dein nur selten und erst never=
"owe 3
—» 3
Gi O¢
uw
malt der Kiinstler' dort ein Bildénis sus oder ein
Seibstportreit. Br priift seine im Freien gen malten Bil-
der auf ihre “iraung und retoushiert such woh
die er drau8en im krassen sonnenlicht nicht recht beur-
teilen konnte. Gerade in der Stille dieses
das von Besuchern nicht oft betraten wird, kann man Lie-
bernann am besten kennenlernen, dort entwickelt er am
.In Wannsee hat Ide
geleot. Zuerst blieb Holland nach @&s Feld
keit, in Wann:ee weilte er nur wenige »ochean. Dann kam
dex Kries und die Unméglichkeit sees das
oS .
CP
t-
rs
re?
or
N
S
<i
Q
ae
ve
™
wi
i
sene Auch wurde dis Lust guar Produktion e-
1917 eb fing Liebermann aber an, die neue Unzebu
zu erobern. Es entstanden jen i aha cie man unter dem
er ,-o 2 |
Namen "“G@onseebilder" gusamc onfast,
tigkeit die Ubersicht der diesjihrigen Ausstellung erst
recent erwicsen hat.
Liebermann ist in Wannsce heiriseh revorden.
Aber
-
TE: IE ORT UNI oO Ore ame
ct oy 5 Mice 2. 8 ry {
seiner Le Vigg=
LOE LL LLL LE DEAL GLICO RENE Ce
otelien, |
ee a ee ed
bermann sich erst allmihlicn ein-
ERD PRG BR ee
onne Behaglichkeit. Nichts widerspricht mehr den Begriff |
eines alten Herren, der sich seines schtbnen ee
erfreat. Liebermann reagiert suf alles, er ist stets ak—
. ;
tiv, ja, offensiv und hat noch mit achtzig Jshren die |
ey an .
federnde Elastizitit und Jnged.id der Jugend. Das Vort
a] a » 2
Gleichgtiltigkeit existiert nicht fiir ihn. Auf alles Nene
eo a4
;
t
kai nan inn zuweilen sogar in Begleitung seiner Damen |
im Wald Pilze suchen Sehen, obwonl ihm diese Beschiftis |
gung eigentlich auf sdu3erste antipathisch ist. Es ist ih.
bestindig) | .
Eriklich(sur dey Boden zu Starren, aber es 1H8t ihm keirm
Ruhe, bis er triumphierend verkiinden k
i)
nn: da ist wieder
rengen sich ihm auf, und er beweist uns
Ou
Die Notive ¢
©
-
M4 = = o. ie wat . - a a oh? ecalten 7 cart €e1° + |
Cie wir sie lingst erscasprt slisabten, immer wieder ihr
Tt Tr a 7a bo Kaw P - _ . “a = ‘ , ; ‘ , ae ae a
Neuheit. Dennoochk Kenn er vieles in aéeér nahen und fernere
7 % y ete oe y y- - a a > F
Umsebung ssines Hauses, d=s er malen mdc US, nur auf
be 7 arrin cr —_ ya qj rt A 47 ome my 2? + e cn. t: ye ky aint + 4 ~y h-
IPaaswL ww 2 saugen SS5 2. en sUsen rash Srli <4. CTih « bb che Oi a rn ae & | -
De = cs oy 2 . ° Pa Pad pe > re ad : ~ — oP Var al
zum Malen aus Scheu vor acr- weugier der Passanten, die
ihm hier listiger werden als in Rolland. Und daram hat
. ° Di ‘ 4. r , — oe st ot. ~~ PP
er sich ein letztes Atelier ausgedacnt: er mbchte seine
weestiragze zum Yannsee hinab malen. iioffen wir, dag er
: $
Was: den Anteil der Offentlichksit und die Zhrungen
von offizieller Ssita oetrifft, =o bedsutet dar achizic-
Eo
* m= ae
*s = ago Pt as > ‘, Sis 1s Aja ten ? vo) .% Pe Le ee
ee Os ¢ EOS Pp i a de 0 78 sil PLT Reet a ee ie ae nea Ty ree i Ea i Sah lS a
PE A Re ee Oe ALT ee rae ee
in seiner Villa am ¥annsee enofing sestein der
Gro3B=— und Altmeister der aqeutschen Kuast Max Lieberis
4a Ihrem achtzigsten Geburistage spreche ich Ihnen
Sie blicken an heatisen Tase auf ein Leben reich
an Erfo.gen zuriiek. In ununterbrochenen
Schaffen und Wirken haben Sie als Maler una Graphiker
ein Yerk aufgzestelit, jas in der Ges
von oleibender Bedeutung ist. N
bannt, einer ganzen Zeit die -malerische Form gecebden.
oa
Als Zeichen es Dankes, den Ihnen das deutsche Volz
Schuldet, lasse ich Ihnen hiermit Gen A¥dlerschild des
Reichs gugehen.
Heine besten Winsche gelten Ihrem
fen und Ihrem perscnlichen wOhlerzehen,.
In vorziizlicher Ho chachtung
é€Z2-. von Hindenourg
und Volksbildung Dr. Becker, in Berl
binisterialdirektor Dr. Nenftwig und Geh. Rat i of.
vYaetzold, tiberreichte trofe Liebermann in Hamen des:
1en Stestsministeriunms das erste Silick der 1
WOGG
®
’ 7 £ : ’ cs - io - i co 2 : 7 , : : ad ‘ = “ ~
freuzischen Staate wiede? neu gestifteten Golidenen
%
~~ wWwatWw al
LOR. Ah Lee WONT Pease. tae RENN oe
serhan ting ave
et et ns
Ir
Sovelt "Dar Tag" (21.7.27). Folet der Abdruck wel
terer Gliickrunschadres-en, die Aufzihlun¢ der Deputati
nen, unter enderen wurde Liebermenn Bhrenbiirger sei:
Vaterstadt, die Li-t> der Persinlichkeiten, dieihre Auf—_
t
wartune machten, fuhrt fes
gelstigen und kiinStlerischen Leben einen Neme atten. Die
ANG &
"Vossische Zeitung"(21.7.27) sehreibt am Schlu&® ihres Re
Der genze Festakt trug darch Liebernacns and der
Seinen freke, unoffizieile srt einen tiberaus herzlichken
Cnarakter. Der Achtzigjuhrige, der sich frisch und ela-
Stisch, in bester Laune, im Gewiihl der Gratulanten tun-
méite, hatte auf salle ernsten Ansprachen
de Antwort. Dem Kultusmixz Lister erwiderte er,
diesem Uberma8 der Ehren in GePahr, "jréfenvwahnsi
Zu werden". Als Oberbiircermeister BSB in seiner Rede be-
tonte, es sei wohl in der otedtischen Ku: stdeputa
als Liebermann ihr Mitglied war,nic!
ssor und Geheimrat tritt
vor, um seinen Gliickwunsch darzgubri- igen —- da ertint die
Dtimme von Liebermanns sbnkelchens "Jetut sast der Onkel
Sein Gedicht auf..." SS war eine berlinisch-unfeierli-~
%
ene feier, die aber ihre feine
innere “Urde hatte und
gerade durch ihre Sonderart dem esen Liebernann
aussezeichnet entsor-ch.
Ee)
Gine erfrisehen—
AI ER OER ee nk RT a ° or
ee eee ee a od " Ne LOGE LEASE Ay:
ee ee ee ee
-
a
bel Liebermenn. Er schildert (Die Gegenwart" 24.4.46) ein
gehend Haus und VYohnung am Pariser Pletgz und zeict
Achtzigjéhrigen mit folgenden Yortens:
Fin birverlicher KSnichee
So ward ich denn in sinen dar Yo mnréu n@ eingelassen
und natte, da ich etwas warten mate, Selesenheit, wich
Umausenen. num ein hches “Gbel stand in dem Zimmer woher,
Niedrize Zormoden und Tisare ans “Mahacroniholz, schlicht
und KOSthbar durch Ferm une Material, saben die Wandflishe
frei; der reicne Sestind an remiilden lieB merken, dag an
au @inen Lieohaber 'er Xunst eakoanren war. Merxwirdig bet
einem Veister des Tleinsir “Wirkte dic abseblendete MAMAS -
helle, die sogar Jag viel*arbire Dreite Rlumenarragenent
, . my) : a? j
ant dem Flugel wie bereits durch die Palette Renoirs ZY
mir die MGglish«eit bor, seine irsocheinung zu berreifen,
Ich war allein im Zirmer mit 2 nem sehr alten Manne
eh ac eet th Ph en as
= eee ome,
(Liebert vAnIte Fir -7eLty des fr3% sohilgerten Jusain nentref-
rons an die achktziclahre) . aessen leicht nach VOrne g£é-
neigte daltung, dessen wellcefditelte Tiige lia Verein mit
: nee
4 Ny > - . ™ : ae “ -
den Augen, die stywas von acer alxigkeit der Papazeienaugen
| bi « 4i- + ¥ -—« °
an sich hatten, un dene ?reundlishe 173 dung #2 bitten, die
ar h > ‘ta 2 oro ~ ‘ 7
rfahren hofft, (hin buresrlicher fénie Lear). yon alien
anderen angvesehen, war es ruhrenc, da8B das Jakett ans Mae
. &
rengostoff, das Liebermann trus, Plectten aufwies, von denen
Pie ¢ rr ¢ y : ~ i : “~\ y* tr . os
im Ungewissen blieh, 9b sie “arben adax vert ropfelten Spe
fr
sen ihre hntstehung verdankten. Jedenfalis genorten sie zur
ae)
.
OIL CTT PE RR PORN hence tena t meee
SD ee Oo
ot ee me
ee
ee ee ee ere eed
wurde des brvinen: Auttallig machten sich sonst die blank-~
Seputzten stiefel, die, ven bester ky ssarbeit, einen S.chma-
Lien feingliec risen Muss WaSonLossen. DEY gesamte find ruc CK
finfalligx.eit vevrlor Sico, als Licbermann oui Sprechen
anfing. sine Sich stauncig regenerierenie Geistesfiulle rei-
erte Gann einen TYlunph uber agen uakeren Anschein.
x
self Gen Yorten: “So sehen Sie also aus, und det
bin ick", waBte Liebermann jenen Jann 2a brechen, der im-
mer vorhancen 2a s@in pflept, wenn sich zwei bisner tremde
wensonen im geschlossenen Raum Bceevuverstehen und (pLotze
lich unterhaliten sollen. (Se bedien+e sich mit eee des
¥Yeriiner Pialextes, der in dieser Bericht oe Lie halten wer-
den Soil. Sonst ware 24 nefurcnten, das Geduserte verlieve
etwas von seinen Saft). Ssine n&ohste vrage lautete: "hoo-
cnen sie, Zizarette odex 4ijarre jeféliig?7" Und schon hatte
Vorrate in riistohen wahers+ panGen, ein Wunsch nach einer
Joruittagsziparre fubrte uns in einen neben dem Yohnzimmer
gelesenen rleineren Kaum, der durch den ochreibtisch als
nish ware Hier hob dann die
Unternaltung an, die in Ginem Honologe windete, dessen au-
nhorer ich sein durfte., Ania&’ zu cer unterhaltung boten ihm
Fumliienbilder, die titer dem Schreibtisch auvgehargt waren,
» Jidischer Handelsmann
nier in Seriin (es handelite sich um das Fortrait des Kom-
merZzienrates JIoset sievernm, um 1849 genalt vor. einem nn-
békannten Eerliner Leister), und det daneben sind meine Ele
vern, jenalt von mir. Ick hane Mutterns Hinde Suneener je-
a]
macat, als sé in “irklichkeit waren. Sie litt ebenso an
. itt ink oe on a oe oo dims oe ers
d1cnt, wie ick (dabei szeiete Liebermann seine @reisen Hunde
Vor); braucnt aber nicht Jedor jleich aie Knoten an ae Fin-
Ger zu sehen. Da unjefiihr kowme ick her, wozu noch det Faus
ry * ee, ie = 5 Gar
+ . ~ + a entitle : ? x . ae aca | OTe, «7g gf Co
Ape ee eT ee On Near ee ee ee gee oo PO gs ae: ee af aa a
Rw a>} > ae 3 ee mee itl ae oy B tae as Sat P ~*~
TOI vr,
ee
naive wh Ophea one
Hails mit seinen Modellen.”" “en nat man insolcher Yeise von
echnet. Ha, und aus wat Pur'n Stall kommen Sie?" ...
| VYendel-
2.71 stiegen eine unbequene eiserne/#réppe aus dem
ocnreibzinmer empor und gelansten in das Atelier, in dem
sich dann der Hanptteil der Unterhaltang abspielen sollte,
\
-
Mit einem rasenen Criff, in dem Gewonnheit wie Urteilskra?t
jag, zog Liebermann einen der abg#b lendeten Vorhiinge unter
dem Glasdach zu besserer Raffung und nahm darn auf einem
|
/
Ej
gewOhnilichen Stuhle vor der Staffelei seinen Piatz ein. auf c
+
der Staffelel war ein angefangenes SelbsAtbildnis festgee
schraubt,; ein honer, seitiich stehender Spiegel diente zur
<
kKontrolle bei der Arbeit, "“Jedesmal, wenn ick mir sehe, fin-
dé ick mir zum Kotzen. Yenn ick aber anfance, mir zu maien,
jefalie ick mir schon besser. Et jeht mir darin wie Frans
sich reden horen, und wer Gurfte sich erlanben, solch einen
Vergleicn zu ziehen? Die Binfachheit , mit der beides ge-
sSchan, und das beglaubigende Yerk daneben gaben Liebermann
die Berecntigung zu dieser geschichtlichen Vertraulichkeit.
Auch ging ihm véllig die Fose deg "oroBen Mannes" ab, “ere
art verweiite er nicnt lange bei einem und demselben Geren-
eee,
Stande,; seine Unternaitung liebdte es, vom Hundertsten ins
Tausendste zu kémmen, wobei die Aussagen ebenso sescheit |
< | ;
wie ‘tretfend hervorsprangen. “Hr war nicht nur ein Impressio-
nist durch seire Falette,
%
Fine Skizze in hellen ™dnen - sie Zzeiste die Gesichts-
Zzuge Hindenburgs - hatte schon langere Zeit meine Neusierde
angezoren. hs sehorte zie vesen Liebermanns, da8 er, trotz
des icnhbdetonten Selbstresprisches, mit enpfangplichen terven
Spurte, wenn sein Gegeniiber nicht mehr bei der Sache wae,
una aus welschen Griinden dies gesshah. Er wechselte also dag
Thema und sprach mich au? jenen bildnisentwurf an, den er
es tig cit gilt ae cae ae
¥ » * ~ mY ba Sees 7 rw = a >
oe 4 = : ie
~—.
von “andsockel nerbeinolen wolite, an den anzgelernt der
fejirahnen mit d=r-Leinwand stand. "a ich nun die Urkunde
meisgterhafter Tinselschrift in Henden hielt und pewunde im
: PC lvaeto mal Mine aindanteaernhe.F oe ‘
yer?funrte mich meine suddentsche Erzienung 2u dem
Sprmich, das ish Yindenbires “Cesicht nicht mdge: es schiene
> + r mI a -
gewordenen Kadetten,
"Aisa, det duxfen Se nich sagen. Hindenburg is Keon |
Proupier, de, is schon cen Jeneraistibler. (Solche Unter-
sche icingen machte kein Mensch bel ums zu Aause. Ick habe
natierlich Marxen jewhhlt, absr wat wanr is, soil wahr blei-
ben. Yie ick det Biid vom Frasidenten - vom "Marschall", wie
sbewe sung wies nachlussig¢
rr
4
a8)
—
Ay
Pa
\ jas
%
~—
wb
a:
a0;
wd
~
2
ay
{Ty
a
v
a
—,
ae
we
~
ol
al
v
i
~
T
4
rot
-
he
i
“a | 3. =e Ue MS Tes woe t- 7 FIA a "7 ys. =
rend der Yiihelms rave ) - malen ante: Din ick
morfiens immexy von Fannsee im Yagtn reinjefahren. Et war
A=, 2 Wa P 3 4 Al J *3 a , r ' : .
Anfang Mal.und ekiich kalt. "ie ick nu in det Zimmer im
Palais komns, is et jehcizt. Mann, sase ick, habt Ihr in
det janze Haus Fener hrenren? antwortet mir der Diensr; Nein,
Herr Frofvfessor, aber der Marsacheil hat befchlen, Pir Sie dex
‘
h Varx beiseite und fraste mich, wie mir der
neue Frasient jefalle. Venn ick jewuit hatte, sagte ick
Marxen, det er so jut ist und trinkt und dabei et Maul hilt,
het tok ihn vielleicht cosh jewihit. ...
"Noen een zweites Fal bin ick of?izielle Persénlichkeit
jevesen, als se meinen Achtziesten zu VeLlern kamen. Da ick
envern der Akademie jebracht hatt Sin sé
| ch v * iwths- a cs. .- “ © A = ; sc o ‘ :
alle éxrschieren > Minister, Farlasentarier, die Stadtaitesten,
. i
kunstieér und de HoohPinanz. Viele ooch, weil se jewnu8t haben,
ick lasse mir nich lu™pen von wejen Champasner un'tt Prithsttick
29 |
Meine Frau hat mir vor den Hopfang wie Ublich ermahnt: Lie
berrmann, ick bitte Dich, beninn Dich einigermaBen. Ob et
wat jeholfen hat, wee ick nich. Sie ist eene wirklich jute
Frau, hat sich aber nie an mir jewohnen kOnnen, wenn wir 2a- |
Sammen in Jeselischatt Jegangen. sind. Mir kam es bei dem
janzen Empfang nur auf eenen Eenzigen an, ufl der ist ooch
wirklich dajewesen: Slevogt. |
Et is nun ooch schon een Menschénalter her, det ick
ihn kennenjele rnt habe, erst durch seine Arbeiten und dann
persénlich, Wie ick det erste Mal Sachen von ihm in 'ne Aus-
stellung jesehen habe, is mir die Schnauze stille jestanden,.
Auf dem Heimweg haben mir Mackowsky und der olle Lippmann,
der Direktor des Kupferstichkabinetts, det Jeleite jejeben.
Ob sie jemeint haben, ick kénne nich allein nach Hause ?in-
den, wee ick nich mehr. Aber unterwegs habe ick doch fra-
gen mussen, ob ick et nich jrade so jut kénne, wie der Mann
(Slevogt). Aber jewiB8, Herr Frofessor, hat mir der dicke
Lippmann jeantwortet, nur mit dem Unterschied, det Sie wis-
sen, wat Sie machen, Slevogt aber weeB et nich. Und ick muB
Sagen: recht hat er jehabt, wenn et mir ooch etwas jetrof?s
hat.
Denn sehn o€, ick bin in juten Verhi<nissen jeboren
worden und auf jewachsen, hitte ooch privatisieren oder sonst.
<
faulenzen kénnen, Tageren habe ick von morgens bis abends
fleiBig jeschafft, nu schon iiber sechzig Jahre, und es ist
dabei wat rausgekomnen, wie ick saren darf. Trotzdem wire
ick janz froh, wenn ick sowat machen konnte, wie Slevogt
den Lederstrumpf, die Zaibertlote, die Tliias und den Faust
illustriert hat. Det mit der Natur, dem Flein-air, der augen:
blicklichen Wwe: sung is janz scheene, und isk will jewiB
nicht klagen. Aber wenn ick Slevogt liebe, weeB ick jenau,
warum: er ist doch der EKenzige, der noch wat kann."
segs
%
. Ls en ue, ea, eee oe
™ & 4 i —
f
/ . .
sie in seinem Bericht aannte. Unter diesen Portrzits befanz
——
Sich das des Himburger Burgermeisters Petersen, dessen
anfenes so umstrittenes Bildnis Liebermann 1891 gemalt
f .
hat. Im Sommer dieses Jshres ist Karl Lamm bei Liebermenn
id 7 Mw A weve a
in Vannsee, er erzihit (Kunst und Kunstler, IV/1929):
rae,
° 7 it ae cee od — ms 3 ~ bo i eae = ~ =
Ciner veweisen, was er xann. Ein Gesicht ~ das bes chif-
tigt imner. Yas ist das menschliche Auge fur ein wunder-
__
das
FPesselnde hineinlesen, und dazu muB8 er.,ans sich seLher
etwas geben kénnen. An der Landschaft sicht man, was
ein Yaler ais Ktinstler wert ist. Lendé
Scnwerste Kunst." | °
Liebermann malte wLleder don’ sanded pornmer, und inner
ur in seinem Garten. Immer andere Blumen werden <e-
pfiangzt, die verschiedenen Winkel der Garten vor und
hinter dem Hause geben die versen i\ledenartivsten 5 1d-
motive. Ich hatte wiederholt Jenen EBinduek der srofen
Landschaft vom Junianfans heimlich nechseprift
SEAR er a ere hae eee
a ek Se ey ee
durfte ich Lieberrann wleder sel ost tiber seine Arbeit
Sprecnen héren} und ich versuchte, mir Klargzgucachen
0
hier geschehen war,
a
Pree re ee ee
Lho-
ee
‘
fachste Metapher fiir eine innerste Anselezenheit, csc
fiihitve man, iiber die gu reden ihm nicht liest. . siser
mnd zwanzloser kam der andere Satz neéh: "Sir ist des
rel, von denen es Sinzclheiten er Ofters Suvert: siher as
var ein erschiitternder Ton dsrin wie ein: "vir naben das
¥ > ge 2ht
oS 2 03 aS a mae)
. “~ - =
wre Ti @ + @& 1L oe }6«Sear ren wr ys. oF PERF? Ves ri £9 vr - 4
a7. 6 i Siuei WEP Za annen redan FC; Pthg AD
ite er weiter: Gedanken jibe 12 aaAlee |.
PP + a oe
ner verstent uns." Sr sprach von der Rangliste der Seiekf
ner des neunzehnten Jehrhunderts, wie sie vor ikm Sich
darstellt. Zuerst der zrié3te nach Rembrendt: Daumier,
S e
Dann "eine ganze Weike nichts"; und dann Menzel. "Men-
zel hat in der langsen spiteren Pericde seines schaffens
keine Liebe zu den Dingen gehabt. Es ist Scharf, inter-
essiert, geistreich; Aber er fiik7¥t sich trotz aller
Kreft; und er ist lieblcs."” Und dann aus diesem Mundes
"Die Liebe ist alles in der Kunst. Chne Liebe kann mean
nichts malen. Man kann kKeinen Grashalm malen, werin man
ihn nicht liebt."
Und dann bdumte es sich in ih
Dinse sus, die zu wledernolen niemand ein Recht hat
Auch die Sorache hicht haty :
(Aber wer ein paar Jahrzsehnte lang mt dem 6ffentlichen
Kunstsveschwitz sich nicht verstindiren konnte. den
i> > $
Kornte diese Aussprache gliicklich machen.
b < - 7 m\ Tit €) FT de, ie at | ‘ : a Pa 5 7 + - eae ‘= . ay fas * 7 S.
"Wir alls waren einzt June, sOlltsen ‘tiese Zeit nict
~
7
®
vergessen uns wohlwollende Pihrer und Bareten denen sein)
oe . = j Je. M4 a. _— — , oe ~ ~ ae ee
die der Kunst mit ihrer Lebenskreft undihream Vo. rts
drangen, mit ihrem Neuerungswiallern— una Vervollkommnunes
(
willen dienen. Den Jungen gahirt GleWelt, wir Alten he
>
A CUENTA AES AE NE ELE TLR LLNS NOE ALE UT Ys
nal aet EE I RR RE ESOS AR a EMR RO 8 EES A A ETA ETA LOSE ES A OT OOS REL NERA T SCOR See » ,
ee ee)
’
re
ben weltweise zu l&acheln uné ihnen die Hana zureichen,.!
x | r el . » .
¥ ? So schrieb Liebermenn am Scthluf einer AuSerung "Die Al-
ten uber die Jungen" (Henn. Anzeissr 9.7.29). Aber es
wurce ihm nicht leicht weltweise zu licheln. Mit Skevs#s
und Ironie holte er zum Schlage aus, als die unbotm&ssi-
ee, expressionistis lis Toipeondl sichgesen die Axiome sein
ner Kunstiiberzeugung auflehnte, Sagt Mex Osborn (Vossi-
sche Zeitung, 19.7.27) und fahrt fort: "Fr feng keine
Brucke zu ihnen hinflber. Mit der eengen Finseitiekoit
-——--—- ---— +@i ner grofen oroduktiven Natur schleudert
Strahl gegen sie. Denn mit den Falinen hatte er sich eine
immer festere und strengere Form des asthetischen Den-
kens gsbildet. helt alles von sich ab, was der klaren
- neturneshen (nicht néturéebschrsibanden) Gestaltung wider-—
f° ,
Sprach. Mit goethi-chem Frast rundete er, verantwortunes
pewu’t, den Aufbau dieser wohlfund amentierten, geschlos
senen gcli:tigen Wétt, f r dic ar mit funkslnéem Ideen
reichtum eifernd eintrat"., Auf eineRundfrage "Der King
ler Sie Kritiker" antwortst Liebermann (Vossische Zai-
‘tung 1.1.1929):
RUCcKKSAr zur Netur
AYVAKRE HE 2S
vwanrend die Kiin [tLergeneration,,2u der ich meinsm
<
; Aiter nach gehtre, in Courbet oder menet, in Mienzel oder
Leibl inre Meister erblickte, strebt die Jetzise in der
Witce ihr Levens stehende Generatioh einem cezanne
ee
oder van Gogh und die noch jJingere einem Katisse oder
Picasso nach: was an Klarsten den Unterschied gwischen
den verschiedenen Kiinstler-enerationen Charakterisiert.
male ich die Seele mit, denn das Kunstsehen und -den-
ken ist im Ktinstler eins, und nar in der Cualitit
LU Leches, da§, wes das Handwerk erst gum Kunct-
ww wah
werk macht. Der ex Expressionismus versteht sich oj-
; : AN Te be) li matin,
‘ LLY AREA ELLE LIGIER I SSE LALLA AP LG EDEL ALLE! CE IO AGO ct ES
« .
"
gr-gentlich in jedem Kunst»erk von selbst, und die Kilns
ler,die unter diesem anmaienden Schlachtruf kkinpfen,
miiiten sich ihn erst verdienen, indem sie Besseres als
die ihnen vorhergehende Generation in der runst lelst<:;
~ =
wasmeines Dafiirhaitens bis jetzt leider nicht der rail
A
Ae i a
L tal
re
we 4
ist und saach in Zukunft sicht der Fail sein wird.
schon lingst haben die TPalentierten unter den elinsti-
gen Anhinsern des Expressionismus ihm den Riicken
i a
und heben zur alleinseligmacnenden Natur den Wig guriick
gefunden.
Und hierin scheint mr das Hauptmerkmal uns-rer
Bei den ""alentierten unter den einstisen Anhénrern
des hxpressionismus” wird Liebermann an die Yertreter der
aufgekommenen "“Nenen Sachlich’:eit" gedacht haben, jener
Richtung, die damals eine gewisse gegenstandsnahe “alerei
anstrebte. Nochte es sich nin bei diesem Aufeinanderpral-
len der Kunstanschauungen um.den ewig alten “ampf zwischen
Jung und Alt handeln, mochte diese “urch Krier und Revolu-
tion ferangene Jugend besonders ungebérdig und der alte "'ei-e
ster besonders heftig und hartniickig sein: Die Gepner be-
fannen das gesamte seb nswerk Liebernanns herabzusetzen.
hs ist keine Frage, es wird heute an der Be entung Laebe r+
manns gerittelt. ""it dem Zweifel an Liebermanns “falerei
soll sich der Zweifel an Lienermanns Kulturgeschichtlichem
Virken verschwistern, und eine ganze Sewepuns, die ohne
Liebermann vielleicht anders verlan®en wire, 3011 so als
schlechter Zufall erscheinen”. So schrieb Albert Lamm 1°28
in "Kunst und Kunstler" als er sich mit der zweiten Anfla-
‘Be der Liebermann-Monographie von Rosenharen ertttnnh aot:
einanderset-te. Tn diesem ation” er uber die Stellune
Liebermanns in der mmtwiexlinessreschichte der Malerei:
a
7
ae ec a ctr i ok i ea) hee ka ee te
Sich hier wiedererkennen und im Austansch ihres “enkens sick
Ohne Tiebermann nicht denkbar
et ninn IEAL
Vir erlebten den ‘letzten Akt der gro8en Sandlune yon
der rultur zur Zivilisation, von *reien Triebleben, das be-
endet ist, zur harten Lebénsfiihring unter ser Yerrschaft
aer Jernunft und er “asckine. Vor*ihlende Anest schuf im
Beginn dieser “andlune die ‘elt?lacht der comantik, aus die
{D
Ser zucntete sich ale herrschende hlasse -in ihrer fot ein
kiimstliche Kunst, die ihren Absichten cienen solite. enn
die Romantik war eine populiire ‘unst, und ihre Fopularitit.
stcirerte man bewu8t bis zur Preisrabe der Fungt als solche
Aver anch diese popnliire FKinst+ unterliect der Tatsache, da
die werdende 4£21t Funst ube rhaupt nicht mehr braucht, und
was an der deutschen Romantik echt war, erlischt in. mendes
Binsamkeit. Nan tritt mit der Zivili isation eine gunz neue
Kunst auf, die anf Yeltflicht verrichte et, mitten in aie
furcehtoxzr wewordene Xealitut strebt, und eine forsrhende
uncittelbare Auseinanderset-une des inneren Menschen mit
der Yirklichkeit sucht. Ein FenzZzlich unpoourdsires Snchen
nach einer letzten sunst beginnt, und eines "ases ist eins
nene “alerei da, verankert in der alten une aaah ohne "u-
Ssammenhang mit ihr. ™m was es sich handelt, ist den intahl
unzuganglich, das lebt nur im Cefiihl der weniren aber, die
es
> Stee
wechseind treiben und steiscern; nichts ist wirklich in “arte
Za orineen, es ist ein letzter “ienst im Teist. und in der
VYanrheit.
Um die nollie, die nin Liebermann in dieser Beweoane
~
- o¢ MP
.€en, uber die in VYerschleiemmegen sich 22 tadaschen sonst al
~—-
Zeichen von Cenitstiefe in unserem Jaterinnde gern anvese-on
%
wird, Liebermann ist nicht nur einer der ieijvenschaftl.
—--«
ochéprfer dieser nenen européischen Tunst, Er ist ein reicker
unterrichteter, weltklucer “Ensen, eine Enerrie
Splelt, klar 21 machen, mS man Ginmal den Ton anP “in-e Jae
a
(A eat eee. ees 2 ere RE Ae,
Mow enn
|
|
;
Yr,
9) RIND ere? 4 att eee eien tae
SS ced eel . 5 {aay te ot FETT ae wad tig hee tet hon. nde Le ae Se hy leek og or, 9 x 2. ear aes se a ae EON Sa Ee Pe PS a kee
ae ee ee * Sr fae 4 Ean SS ies ee, J re oe ee Tot TE ote A Fe TL OEE ON! TE ae et araee id ES eh ES 5 ey Pee: " oe is se V Pose une
Re syste ees % 5M Beast) Lg Ms Saat cine Sih as Shears ss ey eT, ey Sy ee get DS ET Oe aE es ee — pee en a og ADTs ae
RS a ~ % ~ * 7 - J
¢ 2 &
—-~—--— em
“
« & ae ' ee eh ee BIS Re Og OTT: Ea
~<a : i <geer - s ose Te ae ae st a >
- Tee ee ae, Fn) en at . — i
<i 4 ; : . Tre: i
> sAbs - a ee ES ‘
- ; oe . 3
- « e :
5
ke eae
OE SECTS t re ‘ ithe
ie
a
yas tet tesueriy —a
: | “elt der “atsachen zu Cericht ist. Er setzt sich.
Y ae tet 1. fFETEN seine,
™ | 2 | diese Z
vegedung mit seiner ;unst durch, und dann setzt er seine
in
Kunst Feser seine Uasedung durch, br lebt nisht in der tra
_ditionellen “eltflicht der deutschen “unstler, im Sere
enrneo me 2g
+ ne R ~~ ~. - eee om “7 :
er ist selost AnrehGricer der crofen “elt, und ans eirener
RA< f } = c YrQugvn : | ,
Macht,ohne Staatsant und andere Til®en, _pewinnt er eine
=
Welt fur die Kunst. Eine fanz neue Lase entsteht. “Le Celd-_
ae i Sl a a
: macht-Treser, das hei2t: die Wirklicnen Machttriiper der:
ietzten “poche, schaffen einen realen Boden fur “iese ies
populére, esoterische sunst, enden die "riiger det vkuen |
| Feistigen Bewe zune, und werden damit aich kuliturell zur |
_ herrschenden Schicht. Das ist der Toreang, den sich die |
Fr Unhelehrbaren als einen «urch Zeitungsaut siitze errunge- |
nen 5leg der absoluten Ynnst vorstellent rie eeistice :
. Herrschaft war yon der wirklich herrschencen Sohiont an-. |
getreten, Nie unceheure -ompliziertheit dieser Vorginge
ist «aum den Tissenden vCllig deutlich; einer nur Piir
die Anekdote interessierten breiten SP ventlichkeit ist
$1é@ nicht verstindlich zu ma hen, Tie sanzen Vriirer ¢
Neos ~~ TF ‘ - | :
» 'taat und Vof, lehnten diese letzte echte
Kunst ab, die, viel au yvereeistiet, in der Venre erst
LO NCO ONT: RA | er woe
récnt «einen Boden fand. “berall, in Faris. wie in “inchen
| <
mit den anterm alten deutschen nunstzentren, miBrieten c-e
Yersuche, die OFfiziell pyjuuedp Zunst reali existenz Pihis
Zu macnen. Nur in Rerlin wird der neue ves gePunden. mc
o@L mit - nicht ans einer bewntten ib-
eR ER: RN NE Fe RNR! NN ARN test Nt eS GR ete =
Sicht heraus, nich
Fe at 1. < g = °
eine Macht an sich reifend (die ja sar
a
> 7 ‘ a : ;
nicht zum An-sich-reisen vor Liehermann s2hor, dawar), som- |
|
ny 1 . ’ : Z 3 ; ; = z, ;
d-rn durch die einfacke aAnswirxungz seiner Terson eine “acht- |
.
a] : » os TY 5 . 3 . 7 a a ° ae i
wercend; unfreiwillie, von der Notwendigekeit rerunrt, setzt: 4
7 } (Re pn = = 7 nies + m ‘
er eines “ares seine Kenntnis der wirklichen Jelt alementar .4
} Ngee rr) yy > : ‘+ ™ = a oe . — - .
Am Aampre €in,.. Mle Rerliner Sezession war nicht sein jart
smroJDn2
,
us/
;
ayes as eet sea es pr a ae xs ae peor s. * ot Ras? La ot
°
nal mon i. -
-
’
2
= !
ow ty ver re > ~ — - - —— ne aa ia — ——— <
te
j
4
d
¥
:
sle war eines Tazes da und forderte den Vice rstrebenden zun
Fuhrer. Als die Akade:nie ihm zun Trisidenten wahlte, war nur
die Sorge da, ob er die “xyhl amnania, er braucshte sich nicht
2 sorsen, dai) er fewHhlt wurde...
hS ast an der 2eit, die Levende ven Liebermann dem Tnter-
CRI Ge 5 Pere e ray sae gen ee
druckerx der andern zu zergt®ren. £ Warde der einzice * alt;
er schuf das in der Realitit “MOmliche, und er -onnte cie
nealitéet nicht durch einen Zauber vernandeln Zu dem, als
was gute Menschen sie sich ohne die geringste Yeltkenntni
am Schreibtisch ans iderlsten Srunden konstruvuieren moren,
a a a ca ak a ne PPR BAR Ht
Da die Streitfraren jener. “age lingst tiberwunden Sind, sehe
Scr! Paps.
’
ich keinen Grund, heute Erfabrun-en aus einen Irrtum 6?fent-
wt et he
lich auszusprecren,. Vir protestierten von “iinchen ais e@in-
SRB Pe REL A INR ARR
mal geren die Vorherrschaft Bbérlins; ich korresvondierte
= fam *
ser te APR
camals mit Vans Thoma iiber die Frage, ob er sich an die
apes einer Cegenbewermim ng stelien ale; =Y schrieo mir einen
lanven Brief mit dem einfachen Satze: "Toh ware dann bald
alleiner als ich schon bin.” Vax rlinger schrieb mir drin-
rend, wir soliten den Streit einstellen; die keriiner IATL
ale wir an-riffen, seien der einzise Valt seven die offi-
e xunstpPlere und was mit ihr ZuSacmenhans7e, von der
er nun menr als genure habe. Es war eber alles tot. Tnd nur,
?
Was in berlin unter Tiebermann entst nd,*sechn? neuen Roden,
FRR Nae TE AGRE AD NOE A Bnew
Die Ansriffe anf den bdsen hinfluii Laebermanns une Seins
diktatoriso’e Gewalt verheimlichen immer eines:. da auwer
ihm nichts da war, was der bildenden vimnst unserer "are "Alt
AIOE AE eS RI ES PS i OE ABS OA ge ORR ome
scnaffte, und das eine yon ihn wnt rdriieste AUNStypPlece eines
anceren Geis‘tes nirrend existiert nat. “an mu3te dann an ide
damalipe hofische Kunstpfle:e qenxen, die von Tiebermann +
nicht beeinflugt war. “ver aber von diesen Pinean wirklich
Ne
etwas weis, weit heute anch, was Lieberm:
oe
ny
ro
ow!
cod
ad
~~
-
Pl
ie)
~
ef
w
a
ORR EE ee ne a me ARIE TN AO ET TEE RE em a TP a ROIs eel
a: a) = f + - Nd , ‘or 7
Wicht s@iner Ferson seleistet hat; @iner mU3+2 hier e1in-33
- ' 77> —-
2 i e ¢ " CB 6.) reyyers - t, s +> rig es FD ° “he 2 ws
re
n hohem Mane mitsevirkt, qda3 das prs).
aie
kTenbar wurde: daB niimlich eine Kunstlerisshe Lei.
4 Sein schien,.
8S handelt sich ier un letzte,entscreidende Dinee;
fur die hat lLiebernann sein Leben verorano’t, Yer wast es,
an solcher letvten Teideng- thaft Soni rae ruh-
7anl der ©
ran in einer celt, wo die “Venschen Plic
die noch neb=n _ letzten Autotyp und dem Tel
von seelischen Sediirfnissen wissen? “er erschrickt nic
bei de 7m Sedanken: wenn nim wirklich Allies 2u Ende ist? "md
wenn wir weiter kumpfen wolien, - die 7eiten wurden immer
Crnster; wer wird ihn Cinmal ersetzen, wer wird noch @inmal
die mAafrischen Figenschaften ces Fuhrers im “onsensus der
a
i este en besitrven wie Liebermann? Tn soichen 3 zenbdlic!
te Bef-erkunzen abzugeben, die nur die Anarchistenfrej-
de an der Vermehrung des Ohsos verr aten, ist eine Hand-
jung, auf die stolz zu sein nieht # jeder den Sut ceesbs
Sitzt. Liebe: mann ist ein Scourmvind von der Vorganzgen-
heit zur Zukunft. Wer um diese Zukunft nicht leot una
leidet, wer von ihr gu reden den Mut nicht Pindet, er
: . f e £ Ss
schweige. (Kiust unes KAuSHE! r f 126 118E eT)
“ .
_im Friihjshr 1929 begi ng die Wiener Kunst genossen-
Schaft die Feier ihres sechzigjihrizen Bestehens und der
fiinfziesten Jahresausstellung im Kunstlerhaus” mit einer re-
prasentativen Liebermann-Au sstellung. 120 arbeiten, Clee-
milde und Graphik, darunter bedeutende Leihgaben der deut-—
schen Galerien und aus deutschem Privat} 2eSitz, zeigten die
Hauptwerke des Meisters und boten einen liickenlosen Uber-
blick tiberatic Raacenseiner sntwicklung.
in seiner Eroffnungsrede der Akademieausstellung im
Herbst 1929 sagte Liebermann, da8 die zeichnenden Kiinste
~ehedem in die hinteren Riume verbsnnt worden seien, mtide
vom setrachten der Clbiider hnsdtcen die Sesucner Sie kaum
eines Blickes ¢ ewurdist: "Es war meine erste porge,. als
mir vor neun Jahren die Pr#sidentschaft-in der Aiademie
Bes a
AA cst
enschaft von proper Tntensitit tind xeinheit durch die prance
@Giesen Achtzizsjihrizen mit feiger Voraussicht ausgefsil-
. 4 Ne Fe ee aR me RR RE 5 ’
ee en eed X LOLOL IIIS POLLS NS OLED AL: ACN TELIDIE LEON AB ¥
» a Dae
al
~ hear eee See ily ee see. tye awe
. .
© gt,
Jf.
ba ae Fee: > RE REE? i ale halon ie eS a RIOR TO TOL es ath ae
ae Renae & Tar ky SN Pea hie ee ee ee Oe ee ee ee 3 : 3, a PUTT SE» ae he as! ry > Ewe! £. + “).4° ays a, 29 te = gt ee . et “So. hye .S-t ~ a See Fe Re ME Pe 8 a. a - ae Late te) >
pes ye it 7 uy! * 4 pment Sigh Bo > £12 Ses Scooe te © ‘3S 3° re POR a Oe ee LE he Fc Rs . aS E AS = EO ee « Wii PPE <“& So z : . i... Ie ry ae ae a Rete) Be.
ad bh ge at as ites oS: De Pee POE ie SS Pale ae . Joe os ETON ee ie ete ne eR al i peo 8: Mae ee ge Ta Bo all Age eae US PR eee io a a eee : 4 ae eae ‘J Se Fale eet ket
'
: «
recite : ‘
‘ . . . s
oh 2 o- En ae INE NIETO I CTI GE TG 8 TATTOOS oe ye a ~
. . -< “ . 3. * x a :: LR ; we ee di oO aim? Srey RE NE yo We eon ye, ate ee
: 5 - : ,
Wurdep der Zeichnung die ihr. gebiihrende Stellung dadurch |
Zu sichern, daB wir neben den Friihjahrsausstellungen
- | ' fiir Olmalerei und Plastik den ‘zeichnenden Kiinsten jahr- |
: ’ y P o. ‘ :
lich Herbstausstellungen widmen". In dieser Rede Sprach
a Liebermann tiber die Zeichnung als unmittelbare Nieder~
Schrift des kiinstlerischen Gedankens und fiihrt dann aus:
4
3 op tt Der Kunst fehlt hlt das Volk’
_
Nb sie den “erther oder den ®anst in einem der unzahli-
gen Prucke oler in der ONriginal-Handscnrift Goethes lesen,
die Virkungz ist die cleicve. Anders in der Rildencean Kunst:
mur das eizenhindige "erk des “eisters ist ’as Veisterverk,
das unmittelbar auf uns wirkt, und auch ie vollenietste
Reproduktion kann diese ‘Tir«cung nicht auf uns ausiiden, ~~
Gerace jetzt ist die “Meinung vieifach im S hwunee, die
Reproduktion konne das Original ersetzen, Dié photomechani-
gchenkeproduktionen haben die Kunst wohl pop:larisiert, aber-
fur die idiabé -2ur runst und ?iir deren VYerstindnis sind sis
eher schiidigend als férdernd, und zwar sind sie um so schol
-
—
v
!
8 NEB ee et
gender, je voliendeter sie sind, denn nun flaubt der
Schauer die S2hdnkheiten des %riginals irf der &
ye)
, O
res
Ky
oO
er
pw
'
Ke
1-4
—
r
re
Zu osenen, wihrend sie in tatsachlich nur an die-sensation, :
die das Sriginal an? thn’ gpamacht hat, 2 srinnerm instanie |
| |
ist. Ter beschauer wird also, ohe #3 2u wissen, retius ot;
:
aber nur bewilte Thus “une ist tnnst.
3 . aa a ee | ya =e mm > ‘ :
Fopularisiering hin - Fopularisisrung ner: auf ai rm
7
breiting der Liebe zur “unst kommt #s an. Vir wolian is :
, ~ _ pa . wre ne fl ~ : f
Zahl derer, die an der Kunst Freuce habe, vergersgern, in
oat fe ’ £ G yy) 4 ant a) Yete> . a. i
sogenarnten Vunstkennern Pehlt €5 uns nicht - und Was it :
yon Lhnen und rewissen “haperten"” zu halten haven, Rat oes
~
-_
es 3 ‘ re =" <'s o ~ ~~ “7 2 ona. <. om ‘ ~ — 4 e
jJuneste Van-Goen-Uandel ¢ enugzend perelet. Vir aochten vie
ete ee 2 sii re OIE SPR as seers et See Z ae a , ig
~ 4
|
Kuitur lm Yolke durch die Kunst verbdreiten, welchenm Ziel
nur sefuhismé3sig neuher zu kommen ist. Pie.SchGnheiten der
kunst mussen durch das Auge zum Herzen drinren, nicht aoer
unrekehrt durch das Cefuhl zum Auge.
“ag die keproduktion jedes Tliipfelchen, jede Peinste
Linie, jeden Funkt des S%riginals wiedergeben: die Schiénheit
' des ‘riginals, die Fhantasie das Kurs tlers, die ihn beim
, Zeichnen die Hand gefiihrt hat, kann sie nicht wiedergebeon,
Die Anéeinunderreihungs aller, auch des kleinsten “etails,
wie sie die photomechanisshe eproduxtion gibt, macht noch
fein Ganzes. Erst die Synthese, die darin besteht, das cer
kunstler die unendlichse Fille der Formen in der Natur in
endliche zusammenfast, ereibt sas kunstwerk. Tie bhantasie
des Viinstlers, die sleichsam zwischen den Seilen, das heist
mwischnen den Strichen hervorsuckt, spottet jeder Reproduk-
tion. Oder solite es nur Ninbildune sein, die uns oe fanzen-
niwnt, wenn wir eine Sriginalseichnunge Rembrandts in “VEnden
; haben? Nein! =s ist die magische Yraft, die — Mandschri?t
sfine mechanische “opie bee
S302, JA NLGHT besi*7e ‘kam,
Teh entsinne mich noch aus meiner “ugend, wie wir als
rrimaner in alle “Vuseen pe*%hrt wurden, wo uns der Frofese= ~}
i ¢ a
sor an den GCipsabstssen dis Sch6nheiten se Antike - und :
noch dazn in lateinischer Sprache - voriozierte unc uns vere
exelte, Vann man die Tenus von ‘filo oder ‘ie Nike von Samo-
thrake im Absus geniesen? Tch wenigstens nicht, Um ein ly-
risches Cedicht ean” 211 wirdiren, mus man és in der Sprache,
in dex es gesochriehen, lesen, md ein “erk der ni demien
Kunst, die eine reine Pornkunst ist, will man in einer an-
In @inem anscezeichneten Aufsatz sact der ietzice Tei- |
ter der Gemélderalerje im “aiser-Friedrichusenny "Ea 44}
—
5 ee : 2. a ‘ie ae’ | L. ; :
Friedlander: (Orizinal und Reproduktion, Kunst und Kiinst-
ler 1930/3.3 )
|
I IIEIOSSEE Dn ae Ee ee ee ee eS ee ee ee ee: eee eee ee
\—-
- J
i
.
te
|
i i ee « ~~ - ee ee ee coon t
nioht so, daz dem Yolxe die © unst Pehlt, vielmehr fehit Jor
ranst das Yolk”. Aber nicht inden Man die Kunst 210 Yolke
nerabricht, sonderm indem das Yolk zur Kunst emprrsezoren
Wird, kann $s zu grdé8erer Kultur erzor-n wercen. March die
ins indlose gsehende Tarbrei ting von keproduk tionen wird dies
nunst nio cht -popularisie ‘tL, sondern dis Kunst wird vulsaris
Silert: gerade cas, was wir vernind? ™m wollen,
Pllt, dien Respekt vor dem Slock, auf dem ‘die Hand
3
dés “eisters geruht hat, nicht -u zerstoéren.
Nay dé@m Varka von des Meist-.sg cigenér Hand entstrdémt+
das Leben, denn nur Ceist Kann Geist srzeugen,
‘LaBt und den ideeslien, den wahren vert r Kunst nicht
Aber man verstehe michrech
: d2r wahre ideelle Yert der
t
Kunst lieet in ihrer Cualitit, das neiBt in der rersé
St, in seinem "erk und
durch s@in Yerk dag rein Menschliche auszudriicke » Je mehr
- xe
Cr sich von seine: Temperament leiter 1 laBt, statt von Theo-
renen asthetiscker opesulationen, dasto eher wird das Tubli-
Kum inn verstehen und sich von ihm uberzengen lassen; ih:
existieren kann,
Besucner ?Piy :
iden Jen Lininnsa: icht2ueiahrigen. "véllic un-
und Flauderei anfge-
vertaundert und Prigcher lame vu Vit?
ifs wie nur je in Priiheren Jdanren und bei bester Cesima-
} Es my ‘ re yy - ; an Kh) 23
helt... HS eny fins sie ein schlanker Herr in hellem Sommer-
Coren, Sorglich pe-
ptleeten und’ duren unzahlige meisterliche Bilder vertran-
.
dem kein neingeweihter den Vormarsch
aun die Neunzige angemer«t hiitte:. “ar! Soheffler bepriiBte
4
Heuer s rm rts 190 nae - ~ we
; rer PEEL OE EN LR AIRE BT ee ce te en
; ; ys - “
.
ee — - “<
ee PR BO wenger re Se ak ee ae ~~ fs - .
= 5 : #2 sale Uo). 9h eg new mate » x
ey 4 3 ery ee Semttiannes
- . ’ NE re ne es eee oe
ae enw - ee ee eee J
TLiebermanns nene Cartenlancschaften lauchten in sonni-
ger Parbiekeit: ser rauntiefe "Tark’, das reiche/, fast
<= aAht+as ’ . s oe
Fracntige "Gartenparterre” und die im schinsten soldison
Gendildar Kane Sa nu) ninzu tst Q . ~ aw TT 4 = ite a — 4
fen Ninau. Sr dies nun der Liedvermann, der
als er vor sechzig Jahren begunn, der "“Apostel der PEBLich-
diesen Bildern ist die abendliche 4lut
a a = > me | > )
lebens, es ist darin die Preudigkeit des a}
Jéden neuen Tage dankbar ist Die Jdurend ke
3
an ea = -" c
sein: si? hat die lanes Teit vor sich; das Alter varkclurt
4 y \ <a uu
g j > Ja -
3ich selber die Talt. Nese Ya klarung is+ in Liebarmanns
—_— + ay Pe LN 4 :
Cartenlandscha Ptan
im Alter malt ai 3
A y malt er die 50nne, Ireendwie denkt man an lionet
» ; Pe aX 5
dem Stamnvatar -« a —
| mvater solcher in Jicht und Parbe Vibrisrentnke4y
' Tar am :-. 7172 i a ae :
--« -~ de 2 ao S Bat | 3 CTL Op -. e. lw: Yr qd = nN i AIT, nar a7
ks £ Ya 7 - a 2 em mo 7 = _ _ «
) Ode re te (= ¥ } 4 t OmnYvo-e * ‘a! es - -
Eth EL urdat. Hine gs Olehe Svannweite
+
KuRBe x 7
AUuberunren Uber Funst aus Jai ebermanns letzten Jahren
Cuerschnitt. 1931
Rr : ra
».. (Han spricht von snort)... Tch planbe panz bestimn ra)
- {- | } ‘a ri 4 ce - : ae °
da8 die darch den Kries hervorgerufene Uberschiitzing des Bas
Bizeps der Grund fiir die Verwidderung der Jugend ist. Ich
Din nicht seven «den Sport, aver er soll den Leuten ni At
Soausagen aufoktroviert werden, oport zur Brholung schin
oe s 4hia® e
Aber nicht zum Selbstzweck. Hirentlich bin ich doch gar
os
nicht mehr von hey te, sondern von vor iret Gene rationen
In mej ier } ‘ a wr QUA 5 |
jeiney vurend Sind wir ach reritten, se Ss chwommen Mind
a i ° + 4+ . - : ]
gemalter, altmnaisaterlich- junver Prauenkoo? und kileinere “Hise!
a
+ FARA Ap naga
EN eke ee op ae
- dae Boe eee *
9
da3 die Malerei fert:
machen alles viel zy sehr mit den J
gerudert, aber nur zun vergnugen. Jetzt ist das Ganze eine
forciorte Angelecenheit... Pinder hat recht 1n seinem Buch
uber Soziologie der <imst. “ur verwecnselt er Virkumg und
Ursache., In Freiburg hat der Heldesger mal ne gute Rede dar-
uber mehialten, "as sind so Jberbleihsel der friiheren rebil-
deten Generation.
eee51e haben was nicht verstanden? “as Sibt's nicht. "enn
man ein pebildeter eensehn ist, so dar? man nicht Sasen: man
hat was nicht verstanden. Man kann S9fgar Kant verstehen,
wenn min sich Muhe gibt. Die Leute sind nur zu faul, sie
wolien beim Tesen nicht denken. ‘fenn mich ein Kuch nicht
a
zum Denken anreet, dann schmeisS ich eg in die keke,
rg
-- Die heutigen Dichter sind alle zy geistreich, sie ha-
ben aber nicht den géttliche-n reist, wie Goethe zum Beispiel.
ihn hatte. Es gibt manchmal hundert Seiten bei Toethe, die
furchtbar langeweilie Sind, aber doch ist mehr Geist darin,
ee ean ist eigentlich uber Kant jetzt rans. Ten lese auch
nicht “ant eine Seite nach der aniern, sondern mir das, was
rein menschlich ist, Genau so, wenn ich in eine Galerie gehe;
darn sehe ich nicht nach Kunst als solcher, sondern ich sue
che Natur. Die wahre Xumst ist immer nur Natur,
eee ETN ich male, mochte ich Leben malen. Fur mich ist Lyrik
der Inbesriff aller Xunst. vas in der Malerei nicht igtik
» ist auch <eine “unst. Ich stehe auf dem Standpunkt,
<<
if iSt, genau so wie es fur einen "ein-
Stock Zeiten Siot, wo er keine Frichte trigt. Die
erstand, es wird aus se
klugelt, das ist keine Kins-+ mehr, “enn man eine Blane rich-
tig malt, dann somat ein kKunstwerk zustande, Yann muB man
aber nicht nosh etwas Z dazuerfinden, Was kunst ist,
eeeAlle Romantik ist Krankheit. ja halite ich es mit Goe-~
the. Tst das nisht merkwurdig, dali die Prasestoren der ‘hey~
tigen Malerei Cézanne und van Gogh sind? Zwei Ceisteskranke!
eeelch finde die heute Malerei damiich. Nachwuchs? Teh
Sehe keinen. Von den jJunrcen. "ranzosen pefallt mir Braque
SE 8 eh eereven
:
|
z
Sh
a Oe eR ety orm ORT
heen *
AR epi srmnacge
. SO Moo-: vr “Tyag} 1 >. |
984 Mozart tider “USix, “aener vinde ich ekelhaftt. Aber
ee ad ee - — _
4
—_
Mos leone ¥- y* . “~ ,)
ee Musik ?Natiirlic - Yie ich Goethe liebe in der Dicht ung
B
, ny = ( if \ eron, Wo Lit DP fd. Ci é nN) FP LSe: iL ‘4 - @& % is « n OLE
. : . 3
ic tay< 4x aa
h war Clinai mit meiner “ochter bei Lohengrin, Sie hatte
noch nie | : $
nie wag von “aener senort, und mitten im ersten Akt
Sagt sie mix: “komm, sehn wir.” Dia sene
ist Belen Yaoner, _ | |
‘Kuk 1932/8, 65 f.
— Ore + ee neeeeene oo
ee — ae ead
-eeeKlI COGuUMNS Nezeicrnet aber «ain Yerturteil, sondem hashe
|
M.L.$dJusti und seine sachve rstandigen-lommission |
Stens dle einer neuren hpoche anhaftende Fodestrémun-. |
pas Neue in der tunst besteht in cer Fersinlichkeit des |
| i
néu auftretenden Kinstlers: sie 7u erkennen ist das Schverste
selbst die Kunstler kédnnen sich Lrvxren, aber ihr Trrtum ist |
entschuldbar, ist sofar eher heilsassam als schidlich, wenn |
die Crinde, auf die sie sich stitzen, nur einer ander striate
leriscnen hinstelluns, nicht aber anSerhalb der kunst lie-
fenden Hotiven entspringen. £s ist viel schiidlicher Piir jie
kunst, Unreifes zu friih (um nicht zu spit aufrestanden zu
sein) anzuer:ennen, als das Heife zu spit, wie vir es im
4
-
Yerhalten der "ranzdésischen Akademie regeniiber den Impressio-
nisten sesehen hahen. "Sie -wilrden-am lievsten-wie-Cabanel
aa :
Oder ouguereau malen,” sate Taras zu Manet, "wenn sie nicht
——_—_—— i
dem Manet sich bemilhte, sich den Forserungen der tFariser :
Akademie anzupassen, wurde er der Klassiker, der die Traci-+
tion eines Ingres fortsetzte, ohne an seiner Orisinalitét
das-ihindeste einzubiiBen.
Nie “mst kernt in ihrer tntwicklung ebensowenig Spriinse’
wie die Natur, sie entwickelt sich folgerichtisc und gesetz=- |
mébig; und wenn die staatliche runstpflege iiberhaurt einen }
r? a} Fe } - a ’ ” 2 - - ’ :
aweck hat, kann es “ein anderer sein, als durch hrzienimeg i
des “alents diese mntwicklune -u férserm und ihre etwairen
Heumungzen soviel wie mérlich aus dem 7fege Zu ré@umen. Die
offantiliche yunstpPlese mug sich besonders in einem Yolx
Ry PS APR, ES WPT REE A Srenrer sR Lh Sa ih TE PLT Oe
SIT Tae Pr agree at at i hat ery 1) rpc et r meh er Peaeatgiae
stant, wo jeder an-der Kunst ceiinimet, ancn aut dag Volk
—
erstrecken, dessen Gteschmac! ausgebildet werden soll, und
gwar curch die demonstratio ad oculos, “azu sind die 6?%ent-
lichen Wuseen und Tallerien da. Yie fir die Kinser ist auch
fiir das Yoi das Beste peride sat geenug; dis Yollendete in
dem das Froblem moglichst celost ersctheint, soll rezeigt wer-
iF . ? # 2 ; op oe 4 2 e P e w s - ’
Hein» PEI tp WOOF GES brea pide AE OF p CEL Pop ECEehie ro bei € £4
Wannsee-—Berlin, 4,8,51
at os Me Sa iii SOS. ER See SIS > gl i he a ~ saat SO RS Na oe Bel - ap oreo ” ? POOH SS. es Rie See Fre gt Tg ee ere
pee Das Héenste FiOS 3 dé x jen: bh HSN ly J S cx te
: . , \ wi Wid ¥ <a “J Sz saw u5cC OL 2N2ER " €4 ALL iS & ;
a a :
4 , ; é
i sich 2uz Freihei 13 Auzehankeupte » Seiner Intuition fol~
n
v gen Zu adtivfen. Die Freiheit wird o
. inem nicnt paces
oe ee 3 aed
ak z . + he * a - : Pm “eee bd ad a
i. Bondern sie US erobert werden, und disser Kamp?- 25%
+3 ~ : ' r? é
* 3 : ‘ : “ sai
: | Rook Leben . [Ton ‘glaube- auch np sib as oi wee
Aus der Broffnangsrede der Akadente-ausst ellung
"Aoethe und seine “elt” - in der Liebermann
auseinandersatzt, da8 Goethe mit Stitt und Pin-
(A
4?)
a)
=|
os
MS
o
=
w
-
i-!
)
J
varmibiie weil er kein peborener. bildende
otto: Soethes ‘ort: *einen verehran!" -
eecdes Seniea v trd mit den spezifischen Audsa raeksi: — iF aR
seiner Tuaast, aiso ais Virtnose in seins E Kunst geboren:
seine FPhantasie entaiind=t sich erst an den speazifischen
*
Ausdrucksmitteln s#inar Kunst, und zwar desto mehr, je rna-
a! a}
ge eslegpte GSssonenk ist.
&us |
ver = oe ao Sa 2 ae a ag vy = A a pe “e? . , r . $ ; 7
fem Pailen nicht nev “Dichtung und Vahrheit” Mersks
estreven, “2ine wnablenkbare Richtune ist
= - 3 ; ed | Ls 5 ‘ ‘. 7 aa “1 © ga ° ~
irklichan eins poetisene Cestalt zu sedan; die andern
— ‘ atc, _ ree se * a Se az ft ed — ; * . : _
suchen das sorénannte Poetisohe, die Imarsination za var-
eee lmmear wierer mu38 in c@r Natur selbst das Echte
unc Ursprunzlic
ne
toy
a
»
cogaed
foul
~
~
Iw
uP
ben
A?
tly
2
c
bw
Pr
s
cad
~~
X ‘
a
5
Aan rer yA ay “+ ice Ft a “ a’ " 5
: Dey 392 84 S37 14 won: Aas
menen, sei es sesen die im Man;
Pheesa TPahs rena MV » AYY) 2 4”
fonventionelles gu tiberriittelr
a. \
fa SNnsrhe
-- MIO UNAU
liahielineinantiand
oe ae
H
at
2 EET ATR BR ti we.
7
.
ee ee aR ne eee,
¥ rs Daa me
(
LO
> Va re 2 Ie Lp > eee te ees « yetdg d's 5% "~ %
: § = = = ? xz »* ,
Me = . ss oe ~ io eee yl > 2 Lhe re) ek ree baie . Js he ¥ a
.
.
“.
~ P F
: {
i
* — - _— oe , Pee NN es I IRIE TREE oe ON Ge Site AL es
ara rie: oo ” a siete ——— ae * a eer ? Vy eer Ty ee peel? a
-
Tiebermann als Tortraitmaler war die. Ausstellimg ge-
widmet, die der Yerein Berliner Yimstler *) gu Anfang des
a)
Jahres 1932 in seinen neuen Rumen in der TiergartenstraBe
i
veranstaltete. Sie umfa8te 33 Tortraits, gréBtenteils aus
44
ocheffler; "Wienals sah aer sroBe Moppelbildnis der EV,
2 oA las - : ‘ a - >
em socuonsr anus als jetct in @er Tierrartenstra te 33 128%
F — ALY ee , ¢ aka: & ,
} me Wy “ 5 | : , > + 2 - =
Scnlechthin der Cipfel der Berliner Bildnismalere1 in 1°
.-
T = 3 mJ 2x
3 y i= — TC . ae bs - . - $ + 5 4 4 ws
vanrhunde ri; #s ist klassisch’in seiner in stiner xunstle—
rischen 7urlickhaltune, ss erlautert @ine bertihnnaten A4usspruch
RT . q ‘ H > f : “~ > ” 2
ienzels dahin, da&8 "19818 und “enie Ceschwictar 3tin kénne
te oN
ca V7. . ™ Na mg y a) Bz
WY MUVIAM KOT ICH
couronne les oevyvragt”
a - : 5 ; |
Um alles 2u saren: das Bild ist auch ein wenie 5chla
5
‘oo 4 r? y -} 5 + tres er 5
Ger’. Ma ¢s Sind gwei etwas verschiscene %7??asgineen dari
—_— ;
—— ——
-) 2 * ' “4 <4 ‘ a — = |
dex Foof mit seinen starien hishtern, Schatten und Modelli
rit = my ony “> is A 1; ‘3 f e : A oat "i — s ;
fans en, Ssanr2z2na Lm Ansdruck. und als Milersd | Pant nicht
ms = oF oF 1 ae HER: > wy y 5 4 rN \ - yw - “hi al =, 1 5 | a nh
64an% 2asamnen "it cer aneandlish leicht ond sesdhmackvoll
. - 7 7 - ,
‘
-_
des heller als sonst wahsltenen inte
~_—<—-*
erimdass. ies# Nuance aber tritt zuruck hinter dear Ceniali
- Pe OT disiy : 7 i ~
ri> dar Stadt Berl FUZUYSY =] Pan
WYN a + al, re mi +r a - ~s : Lie a) Qn . =
md gich guelsich mit einem srohen kunstweark eine Jer se]
+- sy a : bata °c 7 : 7 iy }
rensten und strahlendsten Merkwiirdip eiten 7
5 i as re ics a “a.
Ci a he 3 we rea 1 ly s,2 ‘y*,.2 7 V5 ry & "a - eurRA ia mye 5 gm oy ath + lh +7 '
‘ ~ ~ > Aa a . ‘4s
»~ + -- = * . . o-
Mes
ee - . i 3 , ao ii - — = oi a + = = - Sw - . Jo acs phen itis ae SER taal Lo Etienne 7 c
> ie eee mie Seti Bi inti aS aS a dite ii neti nia ian aa Sh 8 Aa Ba i cai aR ancl, aati Oi et re ce — a a
AAmOD EY ohn
. = soy é Rae ee ae heii Se Ae
is Ne
on noe 5 5
f or “oar te a - = 1 i —
! Man soll nia mes , 27 ,
| aes AL TE 2 LST LN UIST Ler Ware einer: if seinen «4
{
i
n22n “asm DY vcannt, sa lanze man auch sch vit itn labt. |
Ay 4 i | gs me S ~f PED ae t ee os SC On te ‘ oe. SF'h Pa 4a
Tr eckter one 7 ant BI thE — —r ~ : < =
— . raly ge C753 TT) CLVitt ee. Oe. ee a | eo 42 LI) is, aS MAD
40 cation $°
Liner na D27rasrhnren Yas 4 Nia: art }
- Bs ran ' oO , a Ch coh DL Nie (i he tI oe 4. Dé Le S@25 MaANnZ nme uartigrs Terk,
:
if Pin Pim ach? Iesteaen earkhanajias*prea antats tan oy ajn2 ag
= mF, “ owe wid 9) OO = a } % +) 1 Zs tr whe FES 2e be.
ho —_
3 3S AK rp , ol shin x i; erie Sia
vertrasonuns. 5S ist ein kleines Tander und sollte mit e74er
Kunst unc Vinstler 32 / 228
;
Liebe rmanns 85. Geb urts stag ging, den versnderten Verhelt—
nissen entsprechend, ziemich niacin voriiber, | Nur wenige
hatten noch den Mut, 6ffentlich fiir. ihn Cinzutreten. Unter
ihnen sel en erster Stelle Geheimrat Watzoldt, der Adamlise
Generaldirektor der Mus2en, genannt, der fskaneen, in elwr
hochst « c 3 : .
Schst anerkennenden Rede im Berliner Rundfunk feierte.
‘ , =
Gru Ti ie ‘ i t mor 5)
r MAX jie oermann, yon Cerhara Yanctmann
uber wax Liebermann an cieser otelie -:
wunderung und Liebe fur sen meiste.
by; Ad haf |
ee Lelcenscnaft verdsand diesen Fatriziersom und ta
P 4 ? <™
4 , ie — | 1
Yizier yon. june aug? mit der Olidenden funst, der er cd Le
«=? B 4 aoe \ ‘
4 )
rm — -
'Yaqcition seines Gtan ‘
“hes otandes dur hbrechenda, und trotz ancerer -
~¢
el rizen er je reall § H eta 2 ] +5 ~ hy 2 } >
Aseiten, sein Leben yversenrieb., So varcen
gefunrten “alents mit
+>
4Y
ing
ot
S
o
{-
{~J
<D
~~
—
v
is
r
D
-
©
+)
y
m
%)
or
5 g
-~
)
N
se
3
festen bestande cey deutsche enh KUT sehoren. Alle vite
Nachs*+rebenden aber hatten an ihm ein immer: hrenies ‘eie
spiel von in sich beruhender Stetigve it, Auch war a
Grobe und einfache Hailtung £ Pur dag deutsche
vieler Jahrzehnte von nichetae ethischem Vert. Yeut rene
fax’ Liebermann, trotz seines nie ermidensien Yirxens f
ar cer
lanest in die & ich is |
anest im cie Bereiche cde3 Sleibvenjien,
KuxX. 32 / 23%
\
IFA ee ee ee ee need sued eee ee eee oe ee eA ee
De pe oe abt PCa Se Ore, aber ee EATS a Se ee 6 ae Maen he oe =
PS pee aro = me es Oa SP a ee er ret Ke 7 Oe ae Sa a kee
ee
ergy Te REE eT
nem Fiinfundac shtzigjuhricen von Farl Sohneffler.
ees5F hat, s:it er zu malen besann, Jerstanden von
Jahrzehnt 2u Jdahrzennt ein Neuer zu werden und, sich ver-
c@lind, stets doch er seldst 21 bleiben. Tamer hat er alles
Lrrineene und Erreichte aufs Spiel zu setzen gfewart, in lee
sicheren Ce?’uhl, sich selost niemals verlieren 24 «cumen,
Dem malent geselite sich so die Erfahrung; aus dieser ry re
bindung aber erwuchs inekioraadies Teisheit. ‘ind sie ve-
: oe | fruchte-e wieder das Talent. Tarum kann Liebermann heut cer
€isenen Ausspruch variieren und sarcen:; mit tuntzir Jahren
achtzisc
Talent naben, dis kénnen viele; mit fiinPundseakese noch -wel
‘ehort etwas!
Pd rr oo - ‘ a ar . ae ~ . te
. : | . - /
da, was gehort eigentlich dazu, vm in einem so nohen |
ches haben, dazu fe
Alter noch schoOpferisch und sarun june zu sein? Eine Sera
buns genort dazu, die von vornherein auf Stetir*eit und ho-
hes Alter ancelert ist, eine umversiesbare Vitalitat und die
©o~
die sich wohl Fflegen aber nisht pflanzen lassen; es sind
higenschaften, deren Besitz Gnade ist, ein Neschenk des
schicksals, das freilich aufs dnGerste verrpPlichtet. "hy
staunen vor cer ausdanernden, sich ienendig erneuernden Ta-
ieuturate: die Liebermann heiBt, wir verehren aber die “ra-
rakterkra’t, die schlechterdinzs alics in den vienst ces
Talents gestellt hat. Dieser Auseleich von Anlage und “ha~.
raxter ist das Seltene, es allein ernéslichte das S*hansricl
J2
@iner solchen Steizeriunge bis ins hG-hste Alter, “4ese stei-
rermde vechselviraime hat Tiebernann befuhict, @einer éeait
der der pseeriff des in sich or: ch Yollkommenen nahezi
verloren peranren ist, eine Fillle von Meisterwerken vu 7% or
xen. Die Natur nischt die vrifte n:ir Seiten so, wie es hier
seesohenen ist. Teiriun ist Liebemmann eine einzipurtive Er-
D
fe
cT
=
9
C
}~
[
scheinuns, er ist ein einmalises lers¢nlichxe:
nerhal eines oleozismiilionenvolkes. Ybwohl sich dieses :e-
ben still in burrerlichen Vormen abdeespielt hat.
* ee ~, gee,
Pit aa faa
gett mn
me
.
° i
<*>
}
-
ay
ry
Sener ema ammeecee: « ams | | fs a | |
Ah, |
Ee tiles in diese unfeisrlichen und darum un so echter |
l¥2enden sunstlerleben yo ercuppft, jeder er’oalo tee
ste | : 7 J my LF miuite
a werden, ‘me noch heute sind ftemner da, wie
éner ad WLEe so
sechzig Jabren, dennoch 4834 sich kaun ein rl; is
Kiedis way eee ElN Pluckli heres
a cenren., “ier gind eCinmai alle “litentring ns
Lereift, Jede. Knospe: hat Sich in “rucht ve angel os i
ig deta : e. : -=MUNL Verwandeln <Or ron
{1e inneren mL olge haben die aiseren logis h hea; |
ZWUN 3. le lee kt
Nex. fun fuudachtrigjchriee disbe rma 134 in Reif¢h
mode Meist+ | a
oe UClstear ein letzter, mr Wird aher auch, Sees and
. | meh LS, f —
pa “in ersiex dein, wie alle wahray Meister a 3
sain iain Siete | : oe 88 Sind. Jahre
ein Tih saan den Ceutschean Malern unnittelbar
4 "Unrer: ftir Viewe W*iterea Jahrvehnte wire Qr es nica,
“TFaelhe ‘ | : . :
“ittelbar sein. "nd diese Virvune wird vieija+.
Scnolackenlosar S@in. - errr: aoe
D5 « ws
Le ser Ceburtstar ist Sin "ar der GSEenZen deyntsa y |
unst, W rie | ees
runs ‘il der Name Liebdetuiann - fO*2nso wie dey Menge :
cer Henzels -
Schon #in nationaley SETIUL reworden ist, yes
: Kunst und kim tier 32 / 233 f
$8
ty
437
o
«>
ft
@)
re
a)
iY
je
ee
Gen
ud
Ry
CD
7.3
"A
Pa
ry
@.
tJ
Po]
i
ti)
ry
[3
|
cS
as
jw
rs
ie
~ Ff
63)
ry
~
=
} he
iD
| iad *
be
2 Ria
wal ie. ey be | a 20 © ,
eile 25830 YG Uner Kann G ing Grq? Sinkean m ny ;
£a9 8 ite 717 9 4- ° ?
: . : " wei CO Taw
MOLG dem Sansa
i Van 8} real i (44 “I Cc > 3 7
vee WONICESAL dankhar das imich
2 ase MCR SO lance leben hat’
ot % a « é - r
“SSen; was freilich nicht yawns .
: a nicht Voruindsrt, daS toh: ¢
~ ii 4 Guz a Un
4 rF% 4°
a es
+ orenery
&
19 Rolle des rhea: ;
a Me GHCTTIAS San es al
a Alta \ oh et GS t eCrnr We v4 me
* a ee
tnt
Frasidentenwechsel in der Akadenie (Scheffler)
Max Lieberaann hat als Frasidsnt dex Akademie der Fine
St? nicht wieder randidieren wollen, “arum wurde der Mus il-
ker Vax von Schillings als fetiatden+ und der Architekt "ans
roeélzig als Vizepriisident eewshlt., She Vermutungzen Uber die
Zukunft der AuSstellungen auszusprechen, wnd ohn vu untere
' | Suchen, ob die “arl eines Wusikers: sich praktisch bewiihron
| | wird, bleibt die "délanz des letzten varrzehnts zu nishen,
Sie ist fur Liebermann hichst ehrenvoli. Als Erisicent der
Akademie ist er viel anresriffen worden, Nichts desto weni-
ger hit er, unterstiitzt von sinigen treuen Helfem - Aer
sere www 5 re mes
Name Ulrich Hiinners ist hesonders zu erwahnen = die Jahrase
aussteliungen wieder 7 den wichtigesten kunstansstelluncen
al Be a RE ae See - auenaeet
~%
Berlins cemacht., Mit allem Fr Ole, den die Zeitverhiltnis-
Sse erlaubten, hat [iebermann die unverge3lishen Ansstellun-
Sen in der alten Perliner Sezession in cer Akademie gewis-
; Ssérmaien fortresetzt. Cbdgleich sr vieles von Jem, WAS ar -
~Selbst als Maler nach, Moeplichkceit immer guriiektretend -
der Cftentlichiett vorvuhrte, nicht seirentlich lesben konn-
te, Liebexuann ist.¢insr der gerechtesten Kunstler, die es
= oa ° 5 ' - +e at ae 5 oe fQ 2S “yt 7 .
&lbt,; es haben den eutschen Feniee srose Maler pelebt
= 5 3 "eo
bei einer Finseitirkeit doch bedinrenden Talentkraft, so ;
4 :
| d
Objektiv ilber fremdes Verdienst zu urteiien imstande waren,
: . . 4
Pas ist in letzten die Uysacne, daB dis AUsStellungen, so
reprasentativ im besten Sinne peraten sind. Teil Tiehey-
manns Jerstniichkeit - um sin Tort Tarerdes anzuwenden = :
cSewirkt hat wie eine Trfitution, hat cise Institution der ,
Akademie unter ihm vawirkt wie eine rersSnlichkeit., Tas ge- |
hort jetzt der Ceschichte an. Es bleibt die brinnerung; und
*
es bleibt dit Prare, ob es den Nachfolcam relingzen wird,
das wiedsrhercestellta Niveau 7 heben,
“unst und Finstlsr, 32, 258,
7 ~~. -
Mik enn ae
i a i a atin i OPN ONTO CE NOY SOOT
7 |
Fos : = - ae :
Liebermann hatte wihre a aban r Basuche in Taris eine |
ANZahi ranetscher Bilder Srworben and wurde der #r3te Pe- |
Sitver einer crofen deutschen Semn lun von Texhies Manets, |
(Teutschland das erste Tand, das sich Nanets Sicherte, |
Ger-erste Frof. remstein ("lieder, Fat."al.u. Pln-en- ,
stilleben, ann Liebermann 7
(Aunst und viinstier 32, f 242
on der Werbst-aisstell me der Akademe ae9¢: "ind dad”
der finfurdachteigséhrige Liebermann - in diesem Jahr mit
Gineém wahrhaft monunentalen Bildnis
sommerlich verklarten “Yannseegarten
Telpnunkt wird, Kann wohi kein inde
aqanit werden sich die Sezessi
; 1, ay ?
navden, ¢e@
und Kinstler 32, 42°
Akademie-Ausstellung
MMn1s
onisten
GtTO Brauns und #*inen
- immer wieder gum ‘itéel
damit
mehr sin;
limihiich abge funden
— . « . es a
Biider von Liebertann Zu senen waren, Eréffnet nat er 310
f
ilies “ Pt fe
nicht} «ee mehr,
imnet 2 Te +, es €- =» F
Berlin-Vannsee, 12.8.31 (66
~ > ry 4 —™ 2 pARr ae,
° Pee £ Wd seer Tyne ain 3 Vy tet Ss ; Ian wy
aviar gibt 62 nuz KHuast scnlecnathins sis. kennt
ie ;
¢ — es *. | i Tas T? en ei wme 7
yvieder religisse ncoocn polivische Grensen. “a9 anderas
= ~ e@ eet :. 4 ee ia q = 7. <a = + _" « °
aber die Kunstler, die sowshl durch iby Vatevilend wie
a> _-) DS de a oe eee 4 ee. a: es * a :
Laure Rolicion. mitsinander verounden sind. Und wenn ich
* a | ~ ~E Ms “ “ay - ‘ Ao-3. *
mien aursn. mein ganzes Leben als Dentsenez gefiinlt habe,
;
rn “Te WE Fie cote 7? Fe ? Ko ee $ + 5 oe o* T 2° a, ~ pa |
CS War veins susenuuTrTigieiy zum JIudentuyw nish LIANnGeL?
hewaie fF atu ales “ Ty**+ Sac ~ wad —_ Pe > rab
ScaxrKk LR mix liebe NdLve 4 ner a8 cs mir ¢ AOD EYSGS3 3 Ecre,
ROE te ORE CL Ree Ae oe ee
1 AERO OND Ne ee
Par pnts Ait eve
7} *
ae oR «
; a
‘i ’
ee iamcls oie
amare os
Pda Pee. ree fags grade him
wer, A f oe
ney
‘weer
j ‘
eres
So Otte, "
; es Ay en inet eee >; a e
ast ; ae ONES TIE Rone Ma Sic Se adi cee th ae
adie eustinuung dex Kunstlerschal’ Pali istinas Zu seinen
4lonistisenen Bestrebungzen: was um so peccutunesvolles
%
Traunes_
$A TERS sem nae aay ete ~ ees al ee a Baio PF aaa a eh ers aig ot Rial or
e
Kunstlerischen Wer! Ken dures § Sie, sohr ver arte: err Dig
ZY Meine Geburistage sandte mir Herbert Bulenbere,
' SF 7
8in sehr renomniexter dsutscher Schriftsislior, sein
ist, als dor Verfassar Kathols is ist. wenn iea auch nicht
Zionist bin - denn ich hin vox eared friih uneven Ganeration +
S0 verfolge ich doch die idoalen, Zicle, onen ev nach=
ee et dd
| Bor lin Wm, 7 Parisexp] late 1201.34 (69
inen iden eno os Dbreihe
duden 2u Senteiben 1, ) els Ding an sich 2.) aber
£> > Tt, 4 Kes AIDS A 3 75 5
als ther einen Goutschen Juden fur Seine Glaubsnssenoce
Sen, ehne in den }'- x (a Pith ov $4
¢ Vane in den Vehler (der frithey leider go oft bezane
& sae oak me je ao
inis hi Tae) ote 2 : : ‘
Site? We Se > i ¥ Ay Fa FOr hye ye; Pa ~ a _~ «
2d bin ich Ihnen besonders dankbay, Coethe
998% mal (ich slanubs bed: Relaccca:
ee YL sires HGQU93 Bod sekexuiann), Judaniprachs ist
> « ~- My 3 ee ant ‘ 2 cx :
a ee! a ha Yv a C Pd (i “ MH "72 a“ . > | rm —s t IS 3 5 of, ~ ~~ 3 : ;
= se ° 28 8? 7) QACue Gel FLO i118 von §s beck: uns noc! at
: “fh o
a * hha oats 4:2
Y.
eres
sehen Glaubdeas sZenos ssen, beson n
und Thnen, den ich nur als den greBs i
kenne, dig destrebunzen des
exmfehlon. Aus dont sche
Wir leider, Leider stonur gu jsh aufgeweckt, Fir
discho Jugaen
nach Pals siina, WO sia als
kann und den Gefauren des Emigrantentung entgeht,
Zid einem fz
ole
Glen Dasein su
. Witr ugehensver teste Hilve.
s tn ioe i oe
See
Srmutsigy nich, den: Wunsche der Worklouto™
i
ee ee
4
gigen. Kunstsaml or
Bundes auf ‘das wilrmste zu
nen Traum der Assimilation sind
:
ae
()
a.)
-tisch eine Rolle gespielt hatte und der deswegen schlecht
* we
CS ees we
s ~
-
< igs ee mee ete TAY SEED =P ogee ee DON on ee ie Mao ate ie Mae Si —— So RP Ee ta” Re was REO <— SE sili ed ekg eT Dest 68 ath ak oo oe ee <a>
ar Leg ety sein Amt als Pre Eaident fer Freng Bis chen Aka-
demie der Kiinste nieder mit einer kurzen Erkldrung in
der Presse. 1 rank Lic chkeit stvelite Sich ein, und er
im achtundachtzigsten Lebensjahre, den Regierenden be-
)
ct
3
Fy
sig
a :
PETES MERE STE RENE SS NE ON RNR RR ’
quem, weil sein Dasein wie Kritik wirkte. Beigesetzt
wurde er in der Familiengruft auf dem alten. jiidischen
Friedhof am Schtnhauser Tor. Whre er einige Jahre friiher
_gestorben, so hitte es am Pariser Platz im Hause der
Akademie eine Let chenfeter groiten Stils geseben. Jetzt
waren weder die Kunstler, deren Vertreter er fast fiinf-
Zig Jahre lang gevesen war, noch die akademischen Kor-
porationen — seiner von den + rdentrigern, die
in seiner Wohnang .
Pa talent ate a ee aaa Re STS
vals Giste ein- and ausgegangen waren, erwies ihm letzte
Ehre, kein Abzeordneter der Stadt berlin, deren =Enren-
ourger er gewesen war, kein Offigielier sprach ein Vort
ame
ces Lankes und des Abschieds. Von allen Kiinstlern, die |
er mittelbar und unmittelbar sefGrdert hatte, waren'nur
vier aur Trauerfeier erschienen. Es zgiemt sich ihren
Namen zu nennen: Kz ‘tne Koliwitz, iians Purrmann, Konrad
von Kardorff und Klein-Diepold. Mit seinen Vater, den
——_
vhirurgen Saueroruch, dem Arzt Liebernanns, war auch
cessen Sohn, ein junger begabter Zeichner, erschienen.
~
* i hee eo. 2. fen ey eww
olieb zuriick. Bald dsarauf muste sie die historisch ze-
wordene Wohnuns am Pariser Platz verlassen und eine neue
im alten Westen suchen. Dort besuchten sie von Zeit au
4eit die wenigen treu gebliebenen Freunde und fanden sie
Philosoph Riezler, der unter Bethmann Hollweg auch poli-
angeschrieben war, wanderte mit seiner Frau nach Amerike
@2uS, wo.er eine Lehrstelle erhielt. Frau Liebermann woll-
te ihren hindern foigen, doch wurde ihr die Ausreise in-
n
mer wieder verweisert, weil sie v&llig ausgepliidert wer-
- — oe -~
Fo ee ry
7 - can So a rg
emer enenE To en sollte. Als ihr eines Abends von aer
x $ 7 ° id r YY : cen
, . . : : : 3 je werde am nichsten »orge
19S polizei mitgcteilt wurce, sie werd
| die einem Todesurteil auf
abgeholt - eine Nitcveilung,
Sicht gleichkam -, nahm sie Veronal.
Tao
“dischen Krankenhaus. Am nix shsten Tage
Sie hatte einen |
|
schweren Tod im jiid |
snen Bilde nd Mébeln
scnon trieben sich in der an schonen Bildern una BO
i
umher. Deeh—Zerstorys
| ‘ kkre- , |
noch reichen = rohnung einige bei der Pa bel wohl as |
ditierte Kunsth#ndler beflutesierig |
‘ - eres ae
eine Bombe.-wenige Dage-spiter—cann—dre- ganze Hint
sexscheaft.
Scheffiers Rede an Liebermanns crab
cab ad
"Ein Licht ist erlos chen, das sechs Jahrzehnte lang
<2
| > : > 4 +. ak
einem Leucnt¥feuer seworden ist, wonach die deutsche
Kunst ihren Kurs neu bestimmt und immer wileaer x«orri-
NEF Lat. Eilts Licht ist e@slosSaneur paAASS Alec Gerrit s
a ~% * + ae ee os = pe 14 ’ nw ‘ ry th P< s E enue * .
Aetl cescnicnte entziindet au heben scneint, dsmit wieder ein-
we Hose
4 oOo ey 4 “, ~ 2 - c = ry? a 2 e« ‘ 3 —~ 82 f
mal offenbar werde, dS das Yahre schtn und das Sehdane ;
ig
5
. ™ © wey * © ont TW Se Bz + 2 , a ee cpa eas Sto.
wahr sein kann. Jeil im Lebensverk Hax Liebermanis “sar
¢ ee
heit und Schtnheit eines geworden sind, koncte er zyeis:
: ; ;
Generationen von Kiinstlern Vertrauensmenn und Autorityt
werden, xonite er wirken wie ein Gewissen der Kunst, xe!
KOnntve die Perstnlichkeit das Gewicht einer Institution.
; Sons | :
annenmen. Alle fiihiten, wenn oft auch widerwillig, daz ;
:
hier ein Schter des Echte hiitete und es gang selbs:los
forierte. Sein Wille schuf Richtpunkte, seine Werke wur-
en. Vorbilder, sein “itz traf, und seinen kategorischen
z
.
Formulierungen des cunstgesetzes kKonnte sich keiner cnt-
Zlehen, weil sein Talent so zwingend war wie sein Tha-
= re _—— aie ioe . . 4. -
PTakter, peiaes w.} In ikiim elnes
= ~~ kh
4
YS Pr aren o
einer’ Epoche.
ee "
te 4
* s
Seine Levensform war die eines vornehmen Biirgers,
und auch seine Eracheinine war bvbiirgerlich, er vern: ed
jede gemialis_he Geste, er wolit e mehr sein 218s schei-
nen, Unauffaliigckeit war ein Zuas seiner Lebcnshaltung;
tief im Innern aber lebte ihm ein Dimon, der unersstt-—
lich schaffen wollte, der trieb und Lm er von neuem
trieb, dem das Sterbliche nur Hille und sit-el War,
um schicksalha®t eine Mission za erfiiilen. Dieser Dimon
forderte, daB er schon gesichtverte grfoige immer wiede
aufs Spiel setzZ#e, daB er nicht Ruhe und Behagen while,
wie er es hitte tan k&nnen, sondern die Unrast des sich
stetic. Vervollkomnenden, des sich ewiz Vandelnden. Da-
mit
fir aber See enete der Dimon eee Schtéofex rxraft and ? st
a
Schaft den Jiingling schon, den Mann und den Greis bis
an die Schwelle des T ‘es. ir wissen nichts von diese
geheimnisvoll dr¢ngenden Kraft als nur das Zine: da
‘
ihre Befehle. gittlich Sind und da. sie Formen entstehs
LAST, dle wen mensconen ZU vielennissen wersen, rormen,
die bildend zu einem Ganzen streben, denen honere sich-
tigkeit eigen ist, die durch Konzent ation melLodisch
werden, die jedes Aucere zu einem Inneren machen, die
traditionskraftig und .revolutionir in einem Sind und
die durch solche “igenschaften bestir imt sind, auszudauer
Diesem Uberpers6nlichen in Mex Liebermann, das ihn
SO perscnlich erscheinen lie8, haberf die deutschen Kiins?
er und Xunstfreunde gehuldigt. Alle fiihlten, dai sie
ahm Dank schuldig waren. Denn er war ein Stiiek ihres
bens, er war aus der 4eit aicht weszudenken. sine
neue sehform hatte er mt heraufgeftinrt, die sich durch
oelu
Ct 2
x2
der - wie er selbst einmal geschrieben hat - vom Odem Gea
sottes erfiiilten Natur wandte. Diese eins micnti*ze Seh-
form ist heute im ZerflieSen. Und so kommt es, da3 wir
mit ihm nicht nur einen gro-en Kiinstler zu Grabe tragen,
A +“ “ wy ¢ * i rc Le eas' Fa ad rae
Sondern eine ganze Zeit. Br wer der s bolische Mensch
. —
ss
fee
| 3
be z . *y “ - ES iy
Fe en ee ee 2 ee ee ee te ie i oe cae i 2 rh oer te
inn fir das heilisc-dffentliche Geheinni
oe
ee ee ee ee
—_—
a a i a a adh ee a ee ee ee Se
ED OE TER OPE Se Ra SMR +
FPR SS Meg ET cr me. get gore
Hin Mense
“4 2unwus ad
nur teiblich,
bar in die Geschichte ein. Ein lan
n
und bekSpi'tes,
ben endete nun ein bgitterer
= - |
en a Lr aaa
| —e r
a ee ay . a
h, von dem man dieses 5
agen darf, stirbt
sein YVerk iberiebt ihn und geht unveriier.
SeS, stets kimpfendas
aber ein glickliches, sé gesegnetes Le-
te jedoch werden viele Jahre tio
und Kindeskinde
die jetzt abzeschlossene Zeit fiihis
dachte und scestaltete> .
liax Liebermann, lange verehrter }
eine cute vache, fiir Deine Kunst 37
3 US
thre, an Deiner Seite fiir das Echte zu
Tod. Seine reifsten Friici«
erdauern. Den Kindern
rn noch werden Sie enisse Sein, wesser
heister: es war
(LA Darikkto,
a‘
reek
Streiten, und e
e
SRE PARTE Rg eat amRnmERE ape mtaTT ev
PRI Mie Rie 6 a nom MN tel TY By
ee, TR ek Ot
an. ene ee es
ee ee ee a
3 ~ ~ wae eee Sagat Fe LOTR ES PS Fee Z a int ae a me ¢ e pert eee gets F
}
- : . 7 Ss
1) Selbstrertrait
2) Ganserupterinnen
531 Axvberter im huben?’ele
4) Ad Fuunneriqgias
5) indersehiie (Xrips)
6) Ohristas im Tempel
|
() Aitmumnerhnaus (Armhoid)
’ 8) Valisenviccnen (Trankfurt a.y. )
: ~ °
S$) scnmisterwerkstatt
19) Bieiche
on
11) Kunchener Biersarten
12) Plachssehener:
13) Seilerovarn (Serwerin) | _ y,
14) Netz?lickerinnen
15) Prau sit Zierern
160} Fetersen
17) bltermportreit
18) Biersarten: Eranneaburgs
1°) Aliee in “verveen
“iss 20) Bidende Janeen
21) Fauarzeicnzllce
22) Prerdeknechte om Strand .
4
~~ X —
25} me Rast staye uid eiiin
24) Folospicle3
25) it:yon Bere
“Oy
eb) giuuensasse % a
‘ . 3 al . ~ ”
40
ok ANY AP?
27) eYail it Vilar nN ye? ss
* v ° 3
-% 4>* ~
- . \ oe - > ;
26) Strand (“resien) Pm A Pe
a SF Pct
2°) “annseecarten 1918 a
®
30) Sanerbruch
|
|
A 2 nc passant i “ins a e Siti inst Nai adres cinta 5 Naame maihat asliatadseenae> aoe "Seat ninaenmeammenntitsian A al ae tana a
7 . |